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DE1269265B - Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher reaktiver Azofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher reaktiver Azofarbstoffe

Info

Publication number
DE1269265B
DE1269265B DEP1269A DE1269265A DE1269265B DE 1269265 B DE1269265 B DE 1269265B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269265 A DE1269265 A DE 1269265A DE 1269265 B DE1269265 B DE 1269265B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
radical
hydrogen
water
dyes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Guenter Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEP1269A priority Critical patent/DE1269265B/de
Publication of DE1269265B publication Critical patent/DE1269265B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/002Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the linkage of the reactive group being alternatively specified
    • C09B62/006Azodyes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher reaktiver Azofarbstoffe Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer wasserlöslicher, ein Naplithol als Kupplungskomponente enthaltender reaktiver Azofarbstofe, die in ihrem Molekül durch mindestens eine Acylaminogruppe substituiert sind, deren Acylrest bis zu 6 Kohlenstoffatome enthält und in (x,/;-Stellung ungesättigt ist oder unter Färbebedingungen wie ein derartiger Rest reagiert, und ferner in ortho-Stellung zu der Acylaminogruppe und in meta- oder para-Stellung zur Azobrücke durch eine Sulfonsäuregruppe substituiert sind.
  • Man erhält die neuen Azofarbstoffe, wenn man Diazoniumverbindungen mit einem Naphthol kuppelt, wobei mindestens eine dieser Ausgangsverbindungen einen Rest der allgemeinen Formel enthält, in dem ein X Wasserstoff, das andere X eine Azobrücke, Y Wasserstoff oder den Acylrest einer (,t,13-ungesättigten Carbonsäure mit höchstens 6, vorzugsweise 3 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen solchen Acylrest, der unter Färbebedingungen in den Rest einer a,fl-ungesättigten Carbonsäure der genannten Kohlenstoffzahl übergehen kann, und n eine ganze Zahl, vorzugsweise 1, bedeutet, und im Fall, daß Y für Wasserstoff steht, den erhaltenen Farbstoff mit einer einen Acylrest der genannten Art einführenden Verbindung umsetzt.
  • Als Rest einer r4fl-ungesättigten Carbonsäure kommt insbesondere der Rest der Acrylsäure in Betracht. Der Acrylsäurerest kann z. B. auch durch Halogen, Alkyl- und/oder Carboxyl- oder Carbonsäureamidgruppen substituiert sein. Geeignet sind daher auch die Acylreste der Alkyl- (vorzugsweise Methyl- und Äthyl-) und/oder Halogensubstitutionsprodukte der Acrylsäure, wie (x- und/oder fl-Methyl-und/oder Dimethylacrylsäure, a- und/oder fl-Mono-und/oder Dichloracrylsäure, ferner der Maleinsäure und der Mono- und/oder Dichlormaleinsäure. Die a,fl-Bindung kann auch dreifach ungesättigt sein, wie beispielsweise in der Propionsäure, deren Rest ebenfalls besonders geeignet ist.
  • Als Acylreste, die unter Färbebediiigungen in den Rest einer x,I)'-Lingesi*ittigteii Carbonsäure Übergehen können, seien insbesondere die Reste der #-Halogenpropionsäure genannt, von denen bekannt ist, daß sie unter Bedingungen, wie sie beim Färben oder Drucken von Reaktivfarbstoffen üblich sind, leicht in Reste der (x,JI-ungesättigten Carbonsäure übergehen.
  • Der Rest C, -1 H2 n -1 ist vorzugsweise Wasserstoff, er kann aber auch beispielsweise Methyl oder Äthyl sein.
  • Zur Einführung der Acylreste in die Diazokomponente benutzt man deren Anhydride oder Säurehalogenide.
  • Als Kupplungskomponente für die neuen reaktiven Azofarbstoffe eignen sich außer Naphtholen Naphtholsulfonsäuren, Aminonaphthole, Aminonaphtholsulfonsäuren, Acylaminonaphthole, deren Acylrest auch reaktiv sein kann, und Arylaminonaphtholsulfonsäuren. Wenn die Naphthole ihrerseits diazotierbare Aminogruppen oder in solche überführbare Aminogruppenderivate tragen, können die erhaltenen Farbstoffe zu Diazofarbstoffen umgesetzt werden. Einzelne Vertreter von Kupplungskomponenten, die bei dem Verfahren dieser Erfindung benutzt werden können, sind in den Ausführungsbeispielen genannt.
  • Die so erhaltenen Farbstoffe eignen sich in hervorragender Weise zum reaktiven Färben, insbesondere nach dem sogenannten Kaltverweilverfahren, von Fasern und anderen hochmolekularen Verbindungen, deren Moleküle Gruppen tragen, die unter Färbebedingungen mit dem reaktiven Rest chemische Bindungen einzugehen vermögen. Solche Gruppen sind beispielsweise Hydroxylgruppen. Für die Färbung geeignetes Material ist somit z. B. Baumwolle, Regeneratcellulose, Wolle, Seide, Leder, Pelz. In besonderem Maße eignen sich die neuen Farbstoffe zum Drucken. Die erfindungsgemäß erhältlichen Farbstoffe zeichnen sich durch Brillanz der Nuancen und sehr gute Naß- und Lichtechtheiten aus. Im Druck und Kaltverweilverfahren und in ihrer Löslichkeit sind sie bekannten reaktiven Azofarbstoffen überlegen, die sich von Diazokomponenten der allgemeinen Formel ableiten, in der ein Z Wasserstoff, das andere einen über eine Aminobrücke gebundenen Acrylrest bedeutet. Auch den ebenfalls bekannten Azofarbstoffen, die sich von Diazokomponenten der Formel ableiten, sind die erfindungsgemäß erhältlichen neuen Farbstoffe in Löslichkeit. Färbung und Druck überlegen.
  • Gegenüber Farbstoffen der deutschen Auslegeschriften 1086 366. 1 086 368 und des deutschen Patents 1089 095 zeichnen sich vergleichbare Farbstoffe der vorliegenden Erfindung durch stärkeres Ziehvermögen beim Kaltverweilverfahren aus. Diese Unterschiede konnten aus der Konstitution der bekannten Farbstoffe nicht hergeleitet werden. Unter reaktivem Färben werden die Färbe- und Druckverfahren verstanden, deren Ziel es ist, unter dem Einfluß von basischen Verbindungen, z. B. mildem Alkali, wie Natriumhydrogencarbonat, oder aber auch von Natriumhydroxyd in wäßriger Phase, bei erhöhter Temperatur und/oder längerer Lagerung des gefärbten oder bedruckten Gutes eine chemische Bindung des reaktiven Farbstoffs mit reaktionsfähige Gruppen enthaltenden Fasern oder anderen reaktionsfähigen Substanzen herbeizuführen.
  • Die in den Ausführungsbeispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel 1 48,4 Teile 1-Amino-4-zieryloylaminobenzol-3-sulfonsäure werden unter Zugabe von 20 Teilen Natronlauge 00 Mol;l) in 200 Teilen Wasser gelöst. Zu der neutralen Lösung gibt man 40 Teile einer 5molaren Natriumnitritlösung, trägt 400 Teile Eis ein und diazotiert dann durch Eingießen von 50 Teilen Salzsäure (10 Molld). Anschließend läßt man die Suspension des Diazoniumsalzes in eine aus 2100 Teilen Wasser, 50,6 Teilen 1-hydroxynaphthalin-4-sulfonsaurem Natrium, 25 Teilen Natronlauge (10 Mol!l) und 40 Teilen Natriumcarbonatlösung (1.25 Molfl) bereiteten Kupplungslösung fließen. Die KUpphing ist bald beendet. Man saugt den abgeschiedenen Farbstoff ab und wäscht ihn mit etwa 100 Teilen einer 101110igen Natriumehloridlösung. Nach dem Trocknen bei etwa 70 C erhält man ein dunkelrotes Pulver. das Baumwolle, Zellwolle und Viskose in sehr echten roten, sehr farbstarken Tönen anflärbt.
  • Die in der folgenden Tabelle genannten Farbstoffe lassen sich in gleicher Weise herstellen, wobei man den Farbstoff gegebenenfalls durch Aussalzen gewinnt.
    Beispiel 24 24,2 Teile 1-Amino-4-acryloylaminobenzol-3-sulfonsäure werden unter Zugabe von 10 Teilen Natronlauge (10 Mol/l) in 100 Teilen Wasser gelöst. Zu der neutralen Lösung gibt man 20 Teile einer 5molaren Natriumnitritlösung und 200 Teile Eis und schüttet 25 Teile Salzsäure (10 Mol/l) hinzu.
  • Durch langsame Zugabe von 10 Teilen Natriumhydrogencarbonat stumpft man die salzsaure Dispersion des Diazoniumsalzes auf eben noch kongosaure Reaktion ab. Die so erhaltene Suspension gibt man nun zu 43,9 Teilen 1-Amino-8-hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure, die man zuvor mit der eben notwendigen Menge Natriumcarbonat in 200 Teilen Wasser gelöst hatte. Nach mehrstündigem Rühren hat der Zwischenfarbstoff im eben kongosauren Gebiet ausgekuppelt, er wird mit 50 Teilen Kaliumchlorid ausgesalzen und abgesaugt. Die so erhaltene Paste wird dann in 300 Teilen Wasser aufgerührt und mit einer weiteren, wie oben aus 24,2 Teilen 1-Amino-4-acryloylaminobenzol-3-sulfonsäure bereiteten Diazoniumsalzsuspension versetzt. Anschließend stellt man durch Zugabe von 130 Teilen einer 1,25molaren Natriumcarbonatlösung einen pH-Wert von 8,5 ein, rührt mehrere Stunden, salzt durch Zugabe von 40 Teilen Natriumchlorid aus, saugt ab und trocknet bei 60'C unter vermindertem Druck. Man erhält ein schwarzes Farbpulver, das Baumwolle in sehr echten klaren marineblauen Tönen anfärbt. Man kann die beiden Kupplungen auch in einem Eintopfverfahren durchführen, erhält dabei meist etwas trüber färbende Produkte, die sich für Schwarzfärbungen hervorragend eignen.
    Entsprechend den im Beispiel 1 erläuterten Maßnahmen lassen sich auch die aus folgender Tabelle ersichtlichen Farbstoffe herstellen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher reaktiver Azofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man Diazoniumverbindungen mit einem Naphthol kuppelt, wobei mindestens eine dieser Ausgangsverbindungen einen Rest der allgemeinen Formel enthält, in dem ein X Wasserstoff, das andere X eine Azobrücke, Y Wasserstoff oder den Acylrest einer (,t,fl-ungesättigten Carbonsäure mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen oder einen solchen Acylrest, der unter Färbebedingungen in den Rest einer u,fl-ungesättigten Carbonsäure der genannten Kohlenstoffzahl übergehen kann, und n eine ganze Zahl bedeutet, und im Fall, daß Y für Wasserstoff steht, den erhaltenen Farbstoff mit einer einen Acylrest der genannten Art einführenden Verbindung umsetzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1089 095, 1092 144, deutsche Auslegeschriften Nr. 1086 366, 1086 368. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind eine Färbevorschrift und drei Färbetafeln mit Erläuterungen ausgelegt worden.
DEP1269A 1962-03-17 1962-03-17 Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher reaktiver Azofarbstoffe Pending DE1269265B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086368B (de) * 1957-03-18 1960-08-04 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen
DE1086366B (de) * 1957-03-08 1960-08-04 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen
DE1089095B (de) * 1957-03-06 1960-09-15 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen
DE1092144B (de) * 1958-02-22 1960-11-03 Cassella Farbwerke Mainkur Ag Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen

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