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DE1269177B - Elektronische Zaehlschaltung mit Magnetkernen und Transistoren - Google Patents

Elektronische Zaehlschaltung mit Magnetkernen und Transistoren

Info

Publication number
DE1269177B
DE1269177B DE19651269177 DE1269177A DE1269177B DE 1269177 B DE1269177 B DE 1269177B DE 19651269177 DE19651269177 DE 19651269177 DE 1269177 A DE1269177 A DE 1269177A DE 1269177 B DE1269177 B DE 1269177B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
winding
transistor
state
collector current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651269177
Other languages
English (en)
Inventor
Dietrich Gitter
Dipl-Ing Karl-Ernst Wiehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jenoptik AG
Original Assignee
Jenoptik Jena GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jenoptik Jena GmbH filed Critical Jenoptik Jena GmbH
Priority to DE19651269177 priority Critical patent/DE1269177B/de
Publication of DE1269177B publication Critical patent/DE1269177B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/76Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using magnetic cores or ferro-electric capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Elektronische Zählschaltung mit Magnetkernen und Transistoren Die Erfindung betrifft eine elektronische Zählschaltung, insbesondere für die Verwendung in elektronischen Rechen- oder Steueranlagen, die mit Magnetkernen mit annähernd rechteckiger Hysteresiskurve und Transistoren arbeiten.
  • Derartige Zählschaltungen müssen an die Gegebenheiten der in solchen Anlagen verwendeten Schaltkreise optimal angepaßt sein. Daraus ergeben sich folgende Bedingungen: 1. Die zu zählenden Signale sind Impulse, die durch das Umschalten eines Magnetkerns entstehen und in der Lage sind, einen angeschalteten Transistor in bekannter Weise aus dem Ruhezustand, in dem nur ein geringer Kollektorreststrom fließt, in den Arbeitszustand, in dem ein großer Kollektorstrom fließt, umzuschalten.
  • 2. Die Ausgangssignale der Zähleinheit müssen die gleichen Eigenschaften besitzen wie die Eingangssignale und dürfen gegen diese nur eine bestimmte, nach oben hin genau begrenzte zeitliche Verzögerung aufweisen.
  • Es sind zwar bereits Zählschaltungen bekannt, welche diese Bedingungen erfüllen, sie erfordern jedoch einen verhältnismäßig hohen Aufwand an Bauelementen. Es ist eine als bistabile Kippschaltung arbeitende elektronische Zählschaltung bekannt, bei der das bistabile Element aus zwei Magnetkernen und einem Transistor sowie zwei Widerständen besteht. Diese bekannte Anordnung erfordert jedoch zur Gewährleistung einer sicheren Funktion genau gleiche, also paarweise ausgesuchte Magnetkerne, weil andernfalls die Kompensation des Ausgangssignals beim ersten Eingangsimpuls nicht mit Sicherheit zu erreichen ist.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Zählschaltung für elektronische Rechen- oder Steueranlagen zu schaffen, bei der an die Toleranzen der darin verwendeten Schaltelemente nur geringe Anforderungen gestellt werden, so daß die Auswahl der verwendeten Magnetkerne und Transistoren unkritisch ist. Ferner soll die Möglichkeit gegeben sein, aus dieser Schaltung beliebige Zähler für derartige Anlagen zusammenzustellen.
  • In einer elektronischen Zählschaltung, bei der zwei Transistoren und zwei Magnetkerne mit annähernd rechteckiger Hysteresiskurve so geschaltet sind, daß beim Aufsteuern des ersten Transistors durch einen Eingangsimpuls sein Kollektorstrom eine Wicklung des ersten Kerns in »L«-Richtung und eine Wicklung des zweiten Kerns in »0«Richtung durchfließt, wobei der erste Kern in den »L«-Zustand gesetzt wird und der zweite Kern im »0«-Zustand verbleibt und bei der der erste Kern durch einen über eine weitere Wicklung zugeführten Taktimpuls in den »0«-Zustand gelesen wird, wobei an einer dritten Wicklung ein Ausgangssignal erzeugt wird, das den zum Beschreiben des zweiten Kerns dienenden zweiten Transistor aufsteuert, wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß gemäß der Erfindung der durch einen Eingangsimpuls erzeugte Kollektorstrom des ersten Transistors den zweiten Kern liest, wenn dieser sich vorher im »L«-Zustand befand, wobei der an seiner Ausgangswicklung auftretende Impuls einen weiteren Transistor ansteuert, dessen Kollektorstrom eine weitere Wicklung des ersten Kerns durchfließt, so daß das Setzen des ersten Kerns in den »L«-Zustand verhindert wird.
  • Es ist dabei vorteilhaft, wenn der Kollektorstrom des weiteren Transistors außerdem eine weitere Wicklung des zweiten Kerns durchfließt, so daß zusätzlich der Lesevorgang des zweiten Kerns beschleunigt wird.
  • Zweckmäßig werden für das Beschreiben des ersten Kerns und das Lesen des zweiten Kerns zwei getrennte Transistoren vorgesehen, die von verschiedenen, gleichzeitig eintreffenden Eingangssignalen angesteuert werden.
  • Das Ausgangssignal des ersten Kerns kann auch im Bedarfsfall zur Voreinstellung weiterer, in Kette geschalteter Zähleinheiten dienen. In diesem Fall ist es vorteilhaft, zur Voreinstellung der Zähleinheit einen weiteren Transistor vorzusehen, dessen Kollektorstrom über dieselbe Wicklung des zweiten Kerns geleitet wird wie der zum Beschreiben des zweiten Kerns benötigte Strom.
  • Bei der Zählschaltung gemäß der Erfindung ist das Ausgangssignal des Zählers gegenüber dem Eingangssignal um eine sehr kleine Zeit verzögert, die gegenüber der Schaltzeit der verwendeten Kerne vernächlässigbar ist. Es ergibt sich ferner der Vorteil, daß an die verwendeten Schaltkerne gegenüber den bekanntgewordenen Zählschaltungen mit Magnetkernen nur geringe Anforderungen hinsichtlich der Toleranzen ihrer Daten und der Rechteckigkeit ihrer Hysteresisschleife gestellt zu werden brauchen. Auch die Toleranzen der verwendeten Transistoren können verhältnismäßig groß sein, da durch geeignete Bemessung der Windungszahlen der Kerne die erforderlichen Schaltzeiten weitgehend beeinflußt werden können.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Zählschaltung besteht darin, daß aus den Zähleinheiten gemäß der Erfindung durch Kettenschaltung und Rückführungen Zähler mit beliebig hohem Zählvolumen aufgebaut werden können, deren Eigenschaften nur unwesentlich schlechter sind als die dereinzelnen Zähleinheit.
  • Nähere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Zählschalturig sind an Hand der Figuren erläutert, von denen F i g..1 eine gemäß der Erfindung ausgeführte Zählschaltung und F i g. 2 einen aus mehreren derartigen Zähleinheiten aufgebauten Dezimalzähler zeigt.
  • Bei der Schaltung nach F i g. 1 werden die zu zählenden Impulse einer Eingangsklemme 1 zugeführt. Dadurch wird ein Transistor 2 aufgesteuert, und es kommt ein Stromfluß vom Massepunkt über den Transistor 2, einen Widerstand 3, Wicklung 4 eines Magnetkerns 5, Wicklung 6 eines zweiten Magnetkerns 7 nach dem negativen Pol 8 einer Spannungsquelle zustande. Die Kerne 5 und 7 befanden sich vorher beide im »0«-Zustand. Durch den ersten Eingangsimpuls wird Kern 5 in den »L«-Zustand gesetzt, während Kern 7 im »0«-Zustand verbleibt.
  • Nach dem Eingangsimpuls liest ein Taktimpuls, der an einer Wicklung 9 des Kerns 5 zugeführt wird, diesen auf »0«. Dadurch erscheint an einer Wicklung 10 ein Ausgangsimpuls, der einen zweiten Transistor 11 aufsteuert und einen Stromfluß über einen Widerstand 12 und eine Wicklung 13 des Kerns 7 zum negativen Pol 8 der Spannungsquelle bewirkt, so daß der Kern 7 in den »L«-Zustand gesetzt wird. Kern 5 befindet sich dagegen jetzt im »0«-Zustand. Ein weiterer Impuls am Eingang 1 bringt wiederum einen Stromfluß über Transistor 2, Widerstand 3, Wicklung 4 an Kern 5, Wicklung 6 an Kern 7 zum negativen Pol 8 der Spannungsquelle zustande, wodurch aber jetzt der im »L«-Zustand befindliche Kern 7 nach- »0« gelesen wird, so daß-ein Ausgangssignal an einer Wicklung 14 auftritt. Dieses kann an einer Klemme 15 abgenommen werden und erscheint zu jedem - zweiten Eingangsimpuls. Gleichzeitig steuert das Ausgangssignal einen weiteren Transistor 16 leitend, so daß über einen Widerstand 17 und eine Wicklung 18 des Kerns 5 und eine Wicklung 6 des Kerns 7 ein Strom in der Richtung fließt, daß das Setzen des Kernes 5 durch den in der Wicklung fließenden Strom verhindert wird. Nach dem zweiten Eingangsimpuls befinden sich also beide Kerne wieder im »0«-Zustand. Der über die Wicklung 18 fließende Strom wird gleichzeitig über die Wicklung 6 von Kern 7 geführt, um den Lesestrom für diesen Kern zu vergrößern und ein sicheres Lesen zu gewährleisten. Diese Maßnahme ist für die Funktion des Zählers nicht unbedingt erforderlich, d. h., der Strom kann auch über den Transistor 16, den Widerstand 17 und die Wicklung 18 von Kern 5 direkt zum negativen Pol 8 der Spannungsquelle geführt werden.
  • In manchen Fällen ist es zweckmäßig, das Beschreiben des Kernes 5 über Wicklung 4 und das Lesen des Kernes 7 über Wicklung 6 mit zwei getrennten Transistoren 2 und 2 a durchzuführen, die von zwei verschiedenen gleichzeitig eintreffenden Eingangssignalen 1 und la angesteuert werden. In diesem Fall wird die Verbindung 22-23 aufgetrennt, Punkt 22 an die Betriebsspannung 8 gelegt und der zusätzliche Transistor 2a über einen zusätzlichen Widerstand 3 a an Punkt 23 gelegt.
  • Die Schaltung enthält weiterhin eine Ausgangs= klemme 19, über die das mittels eines Taktimpulses von Kern 5 gelesene Signal abgenommen werden kann, und eine Eingangsklemme 20, über die ein Transistor 21 aufgesteuert werden kann. Damit ist über den Transistor 21, Widerstand 12 und die Wicklung 13 an Kern 7 eine Voreinstellung der Zähleinheit möglich, die z. B. für den Aufbau dekadischer Zähler erforderlich ist.
  • F i g. 2 zeigt als Ausführungsbeispiel einen aus erfindungsgemäß aufgebauten Zähleinheiten zusammengestellten Dezimalzähler. Dieser besteht aus vier ZähleinheitenZl, Z2, Z3 und Z4, deren jede der Schaltung nach F i g. 1 entspricht.
  • Ein an Klemme 15 nach dem zweiten Eingangsimpuls an Klemme l auftretender Impuls wird zur Steuerung des Einganges 101 der Zähleinheit Z2 benutzt, so daß nach insgesamt vier Eingangsimpulsen an Klemme 1 ein Ausgangsimpuls an Klemme 115 entsteht usw. Nach dem achten Eingangsimpuls an Klemme 1 wird Kern 305 der Zähleinheit Z 4 gesetzt. Sein Ausgangssignal an Wicklung 310 setzt nun sowohl Kern 307 der Zähleinheit Z 4, als auch die Kerne 107 und 207 der Zähleinheiten Z2 und Z3 über die Rückführungsleitungen 30 und 31. Dadurch befinden sich nach dem achten Eingangsimpuls die Kerne 7 der Zähleinheiten Z2, Z3 und Z4 im »L«-Zustand, was der dualen Zahl 14 (OLLL) entspricht. Der neunte Eingangsimpuls setzt den Kern 7 der Zähleins heit Z1 auf »L«, so daß mit dem zehnten Impuls alle Einheiten gelesen werden und ein Ausgangssignal an Klemme 315 erscheint. Selbstverständlich ist es möglich, durch andere Anordnung der Rückführungsleitungen jedes beliebige Untersetzungsverhältnis zu realisieren. Mit vier Zähleinheiten ist dabei z. B. maximal ein Verhältnis von 1: 16, mit drei Einheiten ein solches von 1: 8 erreichbar.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Elektronische Zählschaltung, bei der zwei Transistoren und zwei Magnetkerne mit annähernd rechteckiger Hysteresiskurve so geschaltet sind, daß beim Aufsteuern des ersten Transistors durch einen Eingangsimpuls sein Kollektorstrom eine Wicklung des ersten Kerns in »L«-Richtung und eine Wicklung des zweiten Kerns in »0«-Richtung durchfließt, wobei der erste Kern in den »L«-Zustand gesetzt wird und der zweite Kern im »0«-Zustand verbleibt, und bei der der erste Kern durch einen über eine weitere Wicklung zugeführten Taktimpuls in den »0«-Zustand gelesen wird, wobei an einer dritten Wicklung ein Ausgangssignal erzeugt wird, das den zum Beschreiben des zweiten Kerns dienenden zweiten Transistor aufsteuert, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der durch einen Eingangsimpuls erzeugte Kollektorstrom des ersten Transistors (2) den zweiten Kern (7) liest, wenn sich dieser vorher im »L«-Zustand befand, wobei der an seiner Ausgangswicklung (14) auftretende Impuls einen weiteren Transistor (16) ansteuert, dessen Kollektorstrom eine weitere Wicklung (18) des ersten Kerns (5) durchfließt, so daß das Setzen des ersten Kerns (5) in den »L«-Zustand verhindert wird.
  2. 2. Elektronische Zählschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektorstrom des weiteren Transistors (16) außerdem eine weitere Wicklung (6) des zweiten Kerns (7) durchfließt, so daß zusätzlich der Lesevorgang des zweiten Kerns (7) beschleunigt wird.
  3. 3. Elektronische Zählschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für das Beschreiben des ersten Kerns (5) und das Lesen des zweiten Kerns (7) zwei getrennte Transistoren (2; 2a) vorgesehen sind, die von verschiedenen, gleichzeitig eintreffenden Eingangssignalen angesteuert werden.
  4. 4. Elektronische Zählschaltung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des ersten Kerns (5) zur Voreinstellung weiterer, in Kette geschalteter Zähleinheiten dient.
  5. 5. Elektronische Zählschaltung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Voreinstellung der Zähleinheit ein weiterer Transistor (21) vorgesehen ist, dessen Kollektorstrom über dieselbe Wicklung (13) des zweiten Kerns (7) geleitet wird wie der zum Beschreiben des zweiten Kerns benötigte Strom. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1096 412.
DE19651269177 1965-07-19 1965-07-19 Elektronische Zaehlschaltung mit Magnetkernen und Transistoren Pending DE1269177B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096412B (de) * 1958-08-27 1961-01-05 Siemens Ag Bistabile Kippstufe unter Verwendung zweier Magnetkerne

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096412B (de) * 1958-08-27 1961-01-05 Siemens Ag Bistabile Kippstufe unter Verwendung zweier Magnetkerne

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