DE1269164B - Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehempfaenger zum Umwandeln eines empfangenen Farb-Fernsehsignals der NTSC-Art in ein Punktfolgesystem fuer eine Einstrahl-Farbbildroehre - Google Patents
Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehempfaenger zum Umwandeln eines empfangenen Farb-Fernsehsignals der NTSC-Art in ein Punktfolgesystem fuer eine Einstrahl-FarbbildroehreInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al-34/31
Nummer: 1269 164
Aktenzeichen: P 12 69 164.4-31
Anmeldetag: 20. Januar 1962
Auslegetag: 30. Mai 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehempfänger zum Umwandeln
eines Farbfernseh-Signalgemisches, das einen Farbträger mit zwei in Quadratur modulierten Farbsignalen
und ein Helligkeitssignal enthält, in ein Punktfolgesignal und ein daran angepaßtes Helligkeitssignal,
das einer Steuerelektrode einer Einstrahl-Farbbildröhre zugeführt werden kann, wobei eine
Schwingung von Farbträgerfrequenz erzeugt wird mit einem Farbträgeroszillator, der mittels eines im empfangenen
Fernsehsignal enthaltenen Farbsynchronsignals synchronisiert wird.
Eine solche Schaltungsanordnung ist aus dem von K. M c 11 w a i η und C. E. D e a η geschriebenen
Buch »Principles of Color Television«, 1956, vom Hazeltine Laboratorium bekannt.
In diesem Buch wird auf den Seiten 442 bis 450 angegeben, daß das erwünschte Korrektursignal für
das Helligkeitssignal (M — Y) dadurch erhalten werden kann, daß die dem Farbträger aufmodulierten
Farbsignale gesondert aus dem gesamten Farbsignal filtriert werden und darauf mit einem die Farbträgerfrequenz
aufweisenden Signal moduliert werden.
Das gewünschte Farbsignal wird mittels eines gesonderten, sogenannten elliptischen Verstärkers erhalten.
Zu diesem Zweck werden die dem Farbträger aufmodulierten Farbsignale dem elliptischen Verstärker
zugeführt und in ihm mit einem die doppelte Frequenz des Farbträgers aufweisenden Signal multipliziert.
Die beiden so erhaltenen Signale müssen über gesonderte Filter entnommen werden und darauf
miteinander und dem ursprünglichen Helligkeitssignal kombiniert werden zum Erhalten des erwünschten
Punktfolgesignals, das einer Steuerelektrode einer Einstrahlbildröhre zugeführt werden
kann.
Weiter ist eine derartige Schaltungsanordnung bekannt, in der mit einem Gegentaktmodulator das
Farbsignal umgewandelt wird und dieses umgewandelte Farbsignal addiert wird zu einem in einer
zweiten Umwandlungsstufe erhaltenen Helligkeitskorrektursignal und zu einem in einer dritten Umwandlungsstufe
erhaltenen modulierten Signal der doppelten Trägerfrequenz.
Diese bekannten Schaltungsanordnungen erfordern viel Aufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache Schaltungsanordnung zu schaffen
zum Umwandeln des empfangenen Farb-Fernsehsignals in ein Punktfolgesignal mit möglichst wenig
Filtern und Schaltungselemente!!.
Schaltungsanordnung
in einem Farbfernsehempfänger zum Umwandeln eines empfangenen Farb-Fernsehsignals
der NTSC-Art in ein Punktfolgesystem
für eine Einstrahl-Farbbildröhre
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E.-E. Walther, Patentanwalt,
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Franciscus Ferdinand Theodorus van Odenhoven,
Jan Davidse, Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 24. Januar 1961 (260 429) - -
Um dies zu verwirklichen, ist die Schaltungsanordnung nach einer ersten Ausbildung der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung einen einzigen Gegentaktmodulator mit zwei Modulatorelementen
mit einem gemeinsamen Ausgang enthält, welchen Modulatorelementen farbträgerfrequente
Schwingungen mit entgegengesetztem Vorzeichen zugeführt werden, während außerdem einem
der Modulatorelemente noch eine Schwingung mit der zweifachen Farbträgerfrequenz und über ein
Laufzeitglied das Farbbildsignal und dem anderen Modulatorelement über ein Tiefpaßfilter das im
Farbbildsignal enthaltene Helligkeitssignal zugeführt wird, wobei das Amplitudenverhältnis und die Phasenwinkel
gegenüber der Phase des Farbsynchronsignals der dem einen Modulatorelement zugeführten Signale
der einfachen und zweifachen Farbträgerfrequenz so gewählt sind, daß am gemeinsamen Ausgang wenigstens
ein Helligkeitskorrektursignal und ein phascn- und amplitudenkorrigiertes farbträgerfrequentes Farbsignal
auftritt, und wobei der gemeinsame Ausgang ein Tiefpaßfilter enthält zum Sperren von Schwin-
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gungen von zweifacher oder höherer Farbträgerfrequenz.
Eine zweite Ausbildung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
die Anordnung einen einzigen Gegentaktmodulator mit zwei Modulatorelementen mit gemeinsamem
Ausgang enthält, welchen Modulationselementen je eine farbträgerfrequente Schwingung und eine Schwingung
der zweifachen Farbträgerfrequenz zugeführt wird, während außerdem über ein Bandpaßfilter der
im Farbbildsignal enthaltene quadraturmodulierte Farbträger den Modulatorelementen im Gegentakt
zugeführt wird, wobei das Amplitudenverhältnis und die Phasenwinkel gegenüber der Phase des Farbsynchronsignals
der den einen Modulatorelementen zugeführten Signale der einfachen und zweifachen
Farbträgerfrequenz so gewählt sind, daß am gemeinsamen Ausgang ein Helligkeitskorrektursignal und
ein phasen- und amplitudenkorrigiertes farbträgerfrequentes Farbsignal auftritt, wobei der gemeinsame
Ausgang ein Tiefpaßfilter enthält zum Sperren von Schwingungen zweifacher oder höherer Farbträgerfrequenz
und das im zugeführten Farbbildsignal enthaltene Helligkeitssignal über ein Tiefpaßfilter und ein
Laufzeitglied einer Addierstufe zugeführt wird, welche zudem an das Tiefpaßfilter des gemeinsamen Ausgangs
angeschlossen ist.
Diese Ausbildungen der Schaltungsanordnung nach der Erfindung zeigen den Vorteil, daß nur eine Gegentaktstufe
benötigt wird, mit der gleichzeitig das Helligkeitskorrektursignal und ein umgewandeltes
Farbsignal erhallen werden kann. Weil nur eine Gegentaktstufe benötigt ist, kann überdies die Anzahl
der Filter und Laufzeitglieder wesentlich beschränkt werden.
Die Erfindung wird an Hand der Beispiele in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. I eine erste Ausführungsform, in der zwei
Modulatorröhren aufgenommen sind und in der sogenannte zusätzliche Farbverstärkung verwendet
wird,
F i g. 2 eine zu F i g. 1 gehörende Frequenzcharakteristik.
F i g. 3 eine gegenüber F i g. 1 insofern abgeänderte Ausführungsform, daß darin keine zusätzliche
Farbverstärkung verwendet wird, aber das gesondert ausfiltrierte Helligkeitssignal im richtigen Verhältnis
beim umgewandelten Signal addiert wird.
F i g. 4 eine dritte Ausführungsform, in der eine einzige Modulatorröhre mit zwei Anoden und zwei
Ablenkplatten verwendet werden, und
F i g. 5 eine vierte Ausführungsform, in der ein an
sich bekannter Gegentaktmodulator mit zwei Transformatoren und zwei Dioden verwendet wird.
In F i g." 1 ist die Röhre ί als Oszillator geschaltet,
die unter anderem ein Signal mit der Frequenz fs
erzeugt, nämlich der Frequenz des Farbträgers, der die Farbsignale des empfangenen und einmal demodulierten
Farb-Fernsehsignals aufmoduliert sind. Die Röhre 1, die beispielsweise als ein induktiv rückgekoppelter
Oszillator geschaltet ist. wird auf bekannte (nicht dargestellte) Weise mittels eines Farbsynchronsignals,
das ebenfalls aus dem. empfangenen Farb-Fernsehsignal
abgeleitet ist, synchronisiert.
Im Anodenkreis der Röhre 1 befindet sich die Reihenschaltung zweier Kreise, nämlich des Kreises 2,
der auf die Frequenz/^ abgestimmt ist, und des
Kreises 3, der auf die Frequenz 2~fs abgestimmt ist.
Der Kreis 2 ist induktiv mit. den Wicklungen 4 und 5 eines Transformators Tr gekoppelt. Ein Ende der
Wicklung 4 ist geerdet, das andere Ende ist über den Gitterkondensator 6 und den Ableitungswiderstand 7
mit dem. Steuergitter der Röhre 1 gekoppelt. Durch richtige Kopplung zwischen den Kreisen 2 und der
Wicklung 4 wird die Generatorschaltung selbstschwingend sein, und durch den Gitterstrom, über den
Gitterkondensator 6 und den Ableitungswiderstand 7
ίο kann eine derartige negative Gitterspannung erzeugt
werden, daß die Röhre sich in C-Betrieb einstellt. Bekanntlich wird dann der Anodenstrom der Röhre 1
nicht nur Komponenten mit der Frequenz /j, sondern auch Komponenten mit den Frequenzen 2 /j., 3 /j
usw. aufweisen, wobei das gegenseitige Verhältnis zwischen den Amplituden dieser Komponenten durch
das Maß der C-Einstellung der Röhre 1 bestimmt wird. Dadurch, daß in den Anodenkreis der Röhre 1
sowohl ein auf fs als auch auf 2fs abgestimmter
Kreis aufgenommen wird, wird das Signal an der Anode der Röhre 1 die Form
t/-[cos (t»s
cos (2 ,.,s t + ι,-)}
aufweisen, in der <hs = 2.-t/j, f die Zeit. 7 einen
Phasenwinkel, der z. B. durch den veränderlichen Kondensator in Kreis 2 eingestellt werden kann,
i/' einen Phasenwinkel, der zum Beispiel durch den
veränderlichen Kondensator im Kreis 3 eingestellt werden kann, und m eine Proportionalitätskonstante
darstellt.
Das in der Formel (1) dargestellte Signal, das in
den Figuren mit fs + 2JS bezeichnet ist. wird über
den Kopplungskondensator 8. den Ableitungswiderstand 9 und einen kleinen Begrenzungswiderstand 10
dem zweiten Steuergitter der Röhre Il zugeführt.
Das gleiche Ergebnis kann erreicht werden, wenn das der Oszillatorröhre 1 entnommene Signal keine
höheren Harmonischen aufweist. Dies ist dadurch möglich, daß die Röhre 1 nicht in C-Schaltung
arbeitet und außerdem der Kreis 3 ausgelassen wird. Macht man außerdem das von der Röhre 1 empfangene
Signal groß, so wird durch den Gitterstrom zum zweiten Steuergitter der Röhre Il dieses Steuergitter
im Zusammenwirken mit dem Kopplungskondensator 8 und dem Ableitungswiderstand 9 auf
C-Betrieb eingestellt werden können. Weiter soll dann der Begrenzungswiderstand 10 durch einen auf
die Frequenz 2 /s abgestimmten Parallelkreis (analog zum Kreis 3) ersetzt werden. Da nur die Spitzen
des dem zweiten Steuergitter zugeführten Signals einen Gitterstrom verursachen, enthält der Strom
durch den letztgenannten Parallelkreis ebenfalls eine Komponente mit 2 /*. Nur diese Komponente wird
einen Spannungsabfall an dem auf 2 /j abgestimmten Kreis verursachen, wobei diese Spannung zum Oszillatorsignal
addiert wird. Auch auf diese Weise ist demzufolge ein Signal, das die Frequenz /j und die
Frequenz 2 /j aufweist, am zweiten Gitter der Röhre 11 wirksam. Durch Änderung der Abstimmung
des Parallelkreises, der an die Stelle des Widerstandes 10 getreten ist. kann damit der gewünschte
Winkel ψ eingestellt werden, ohne daß der Winkel 7
beeinflußt wird. Denn für das Signal mit der Frequenz /j ist dieser Kreis im wesentlichen wie ein
Kurzschluß aufzufassen.
Dem ersten Steuergitter der Modulatorröhre 11
wird über einen Verzögerungskreis 12 das gesamte
einmal demodulierte Farb-Fernsehsignal
E = Y + F
E = Y + F
zugeführt.
Dieses Signal E hat z. B. die Form
E = Y + \a(R- Y) + U(B- Y)\ cos<;st
+ {fi (B-Y) + β' (R - Y)] sin o>s t, (2)
wobei in der Gleichung Y das Helligkeitssignal, F das
gesamte Farbsignal, R die rote, B die blaue Komponente der dem Farbträger aufmodulierten Farbsignale
und «, «', [i, ff Proportionalitätskonstanten
darstellen. Das Helligkeitssignal Y enthält auch die grüne Komponente G, so daß das Signal E die drei
Farbkomponenten R, G und B aufweist.
Für das in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickelte N.T.S.C.(National Television System Committee)-Signal
ist
gitter der Röhre 14 ein Signal der Form
U ■ { —cos(mx f + 7)}
U ■ { —cos(mx f + 7)}
1,14 "
2.03
während das Helligkeitssignal Y durch
Y = 0.30/? + 0.59 G + 0.11 B
gegeben ist.
Das gesamte Farb-Fernsehsignal £ wird außerdem über ein Tiefpaßfilter 13. das im wesentlichen
die gleiche Verzögerungszeit aufweist wie der Verzögerungskreis 12. dem ersten Steuergitter der Modulatorröhre
14 zugeführt. Das Filter 13 ist derart bemessen, daß nur ein Teil des Helligkeitssignals Y
durchgelassen wird, so daß nur dieses Signal am ersten Steuergitter der Röhre 14 wirksam ist.
Es wird bemerkt, daß im Endeffekt das Signal Y
auch höhere Frequenzkomponenten aufweist, welche zwar durch das Filter 13 ausgefiltert werden, aber
dann in dem ersten Steuergitter der Röhre 11 zugeführten Signal E anwesend sind, so daß sie über
diese letztere Röhre in das endgültige Ausgangssignal gebracht werden.
Das zweite Steuergitter der Röhre 14 ist über den Kopplungskondensator 15 mit dem einen Ende der
Wicklung 5 des Transformators Tr verbunden. Diese letztere Wicklung ist nur induktiv mit dem Kreis 2
gekoppelt, und zwar derart, daß am zweiten Steuerwirksam
ist, welches Signal in den Figuren mit — fs
bezeichnet ist.
Die Anoden der Röhren 11 und 14 sind galvanisch
miteinander im Punkt 11' verbunden und über einen gemeinsamen Anodenwiderstand 16 mit der Speisespannung
+ V1, verbunden. Das an den Anoden der
ίο Röhren 11 und 14 im Punkt 11' entwickelte Ausgangssignal
wird über ein Tiefpaßfilter 17 entnommen. Dieses Filter läßt das »umgewandelte Helligkeitssignal« und das »umgewandelte Farbsignal« durch,
jedoch Signale mit den Frequenzen 2/j, 3/j. usw.
werden von diesem Filter unterdrückt.
Mit dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist es demzufolge möglich, auf sehr einfache Weise das
gesamte umgewandelte Signal zu erhalten, wobei nur zwei Tiefpaßfilter 13 und 17 und ein Verzögerungskreis
12 sowie zwei Modulatorröhren 11 und 14 erforderlich sind. Außerdem hat man den weiteren
Vorteil, daß das durch die Gleichung (1) dargestellte Signal einer einzigen Oszillatorröhre 1 entnommen
werden kann. Bei den älteren Verfahren mußten die Signale
Uι cos (pj, t + (/)
und
und
U2 ■ m ■ cos (2 o,x t + i/·)
gesondert erzeugt werden, was eine zusätzliche Modulationsstufe
erforderlich machte.
Außerdem kann das Umwandeln auf hohen Pegel stattfinden, so daß das Ausgangssignal von Filter 17
unmittelbar einer Steuerelektrode einer Einstrahl-Bildröhre zugeführt werden kann. Die Gleichstromkomponente
geht auf diese Weise nicht verloren, so daß keine gesonderte Gleichstromeinführschaltung
erforderlich ist.
Daß tatsächlich das gewünschte Signal am Ausgang des Filters 17 erhalten wird, kann auf folgende Weise nachgeprüft werden, wobei einfachheitshalber nach den Zahlen des N.T.S.C.-Signals gerechnet ist. Es wird jedoch einleuchten, daß auch für ein dem N.T.S.C.-Signal ähnlichem Signal die Schaltungsanordnung nach der Erfindung brauchbar ist. Nur müssen dann die verschiedenen Konstanten, die aus der Berechnung gefunden werden und die mittels der Schaltungselemente eingestellt werden können, andere Werte erhalten.
Daß tatsächlich das gewünschte Signal am Ausgang des Filters 17 erhalten wird, kann auf folgende Weise nachgeprüft werden, wobei einfachheitshalber nach den Zahlen des N.T.S.C.-Signals gerechnet ist. Es wird jedoch einleuchten, daß auch für ein dem N.T.S.C.-Signal ähnlichem Signal die Schaltungsanordnung nach der Erfindung brauchbar ist. Nur müssen dann die verschiedenen Konstanten, die aus der Berechnung gefunden werden und die mittels der Schaltungselemente eingestellt werden können, andere Werte erhalten.
Die Röhre 11 wirkt wie eine Mischschaltüng. so daß das Ausgangssignal In dieser Röhre durch
R-Y
B-Y .
~2JÖT Sin "'s f
~2JÖT Sin "'s f
cos (pj, t + 7) + m- cos (2 o>s t + ψ) + A Fcos (pj, t + y)
H- »i A Vcos (2 pj.. f -t- '/·) -t- A
ρ γ η γ
- · cos pj, t ■ cos (pj, f + '/) + m ■ A · cos pj, γ · cos (2 ot.s t + ψ)
B-Y .
+ ~ΊλΓ sin'
js t ■ cos(pjs t
m A
D γ
-y—-— sin pj, t · cos (2 o>s t + ψ]
gegeben ist.
In der Gleichung (4) ist einfachheitshalber angenommen.
daß die eigentliche Verstärkung der zügeführten Komponenten nach Gleichungen (1) und (2)
in der Röhre 11 gleich 1 und die Konversionsver-Stärkung gleich A ist. Ist die eigentliche Verstärkung
ungleich 1. jedoch ζ. B. gleich P. so wird die Konversionsstärkung gleich P ■ A, und die Gleichung (4)
muß mit P multipliziert werden.
Der Röhre 14 werden die Signale Y bzw. — cos(pjsf + 7) zugeführt. Der Verzögerungskreis 12
hat im wesentlichen die gleiche Verzögerungszeit
7 8
wie das Filter 13, so daß keine gesonderte Phasen- dafür gesorgt werden, daß die Röhre 14 die gleiche
drehung in das Signal Y, das der Röhre 14 zugeführt Verstärkung und die gleiche Konversionsverstärkung
wird, eingeführt zu werden braucht. Weiter soll wie die Röhre 11 hat.
Für das Ausgangssignal der Röhre 14 kann dann
I14.= Y- cos (<os t + f/) - YA ■ cos K f + <·/) (5)
geschrieben werden.
über dem Widerstand 16 wird eine Spannung ent- filter 17, das Signale mit Frequenzen von 2,/j, 3fs
wickelt, die proportional zur Summe der Signale In usw. ausfiltriert, entnommen, so daß für das Signal
und I14. ist. Diese Spannung wird über das Tiefpaß- am Ausgang des Filters 17
Z17 = - |2
T. Γ. v ( A R-Y AB-Y.
CZ17 = - |2 y + {y -j^cos? - - -jjü-sin
. cos K f + v) - y sin (w, t + v)} + cos πι, f + sin «, fj (6)
geschrieben werden kann.
Das Minuszeichen für die großen Klammern in Das Signal U11 wird demzufolge die gewünschte
Gleichung (6) dient zur Anzeige der Phasendrehung monochrome Komponente M aufweisen, wenn
von 180° in den Röhren 11 und 14. 25
von 180° in den Röhren 11 und 14. 25
Es wird bemerkt, daß der Term /IR Y AR Y
co^si
TTiTT
m cos (2 «>s t + ψ)
gilt.
der in der Gleichung (4) noch vorkommt, aus der 30 Dieser Umstand ist erfüllt, wenn
Gleichung (6) verschwunden ist, da dieser Term A
Gleichung (6) verschwunden ist, da dieser Term A
durch das Filter 17 ausgefiltert wird. Im Prinzip -=- · cos q = 0,38 (9)
könnte dem zweiten Steuergitter der Röhre 14 jedoch auch ein Signal der Form un°
35 A. sin„ = _i,io (10)
U= - cos (fos f + <f) — m cos (2 ms t + ψ) 2
ist.
zugeführt werden, um nach Multiplikation in der Aus den Gleichungen (9) und (10) können die Werte
Röhre 14 die gleichen, jedoch mit entgegengesetztem für A und q berechnet werden.
Vorzeichen versehenen Terme aus der Gleichung (4) 40 Für das umgewandelte Farbsignal muß
entoen zu können. Wie jedoch oben gezeigt, ist nur m{R_ γ) cqs ^19Oj+074 (B_ γ) sin ^,_2Γ)
— cos(fi) t + a) gelten, in dem genannten Buch auf S. 444, erster
s Absatz.
unbedingt erforderlich. 45 Da das Einführen einer konstanten Phasendrehung
Nun muß bei einem N. T. S. C-Signal, wie im ge- in dieses letztere Signal keinen Nachteil liefert, da
nannten Buch auf S. 445, Gleichung 16-9 dargestellt eine solche konstante Phasendrehung in der Farbist,
für das Korrektursignal für das Helligkeitssignal bildröhre selbst durch das Einführen einer ent-
_ ■- " sprechenden, jedoch entgegengesetzten Phasendre-
M Y_niQ R — y 4-055 ^ —^ ιη\ 5° hung behoben werden kann und weil auch die Am-
■~ ' 1,14 ' 2,03 plitude des umgewandelten Farbsignals noch frei
gewählt werden kann, kann für das umgesetzte Farbgelten,
signal
K {0,89 (R-Y) cos Kr+Λ)+0,74 (B-Y) sin (ω/+0-2°)} (11)
geschrieben werden. ο
Das Signal U11 wird demzufolge das gewünschte Farbsignal enthalten, wenn
^1-T- cos K t + ψ) + cos ms t = K- 0,89 -(R-Y)- cos K f + ,)) (12)
Ύ03 sin K,/ + v.) + —^-smniif = Χ·0,74·(β-Υ) ■ sin ■(„,, / + A - 2") (13)
Da in den Gleichungen (12) und (13) sowohl die Phasenwinkel als auch die Koeffizienten der goniometrischen
Terme der linken und rechten Seite einander gleich sein müssen, liefern die Gleichungen (12)
und (13) die folgenden vier Gleichungen:
K ■ 0,89 cos δ = -^5- cos ψ
ΖΖ
ΖΖ
^5
Ζ,Ζο
-Γ-7-Γ,
1,14
1,14
K · 0,89 sin δ =
2,28
K -0,74 cos (δ -2°) =
K -0,74 cos (δ -2°) =
sin ψ.
1
1
mA
K ■ 0,74 sin (δ - 2°) = -
2,03 4,06
mA
mA
cos ψ,
4,06
sin
(14)
(15)
(16)
(Π)
(15)
(16)
(Π)
Aus diesen letzten vier Gleichungen sind die Konstanten K, Ά, ψ und m zu lösen, während die
Konstanten A und η aus den Gleichungen (9) und (10) gefunden werden können. Für die Konstante δ
wird der Wert von 1°12' gefunden. Demzufolge muß eine Phasendrehung von etwa -(19° +Π2')
= -20° 12' eingeführt werden, um die erwünschte Farbenwiedergabe zu erhalten. Bei den sogenannten
Indexröhren kann dies z. B. in dem vom Wiedergabeschirm entnommenen Indexsignal geschehen, dem
ίο das erhaltene Punktfolgesignal aufmoduliert werden
muß. Im Fall der sogenannten Chromatronröhre kann die gewünschte Phasendrehung in das dem
Farbsteuergitter zugeführten Signal eingeführt werden.
Für die Konstante K wird der Wert 0,8 gefunden.
Das endgültige Signal enthält demzufolge nach Einführung dieses Wertes für die Konstante K die
Form:
U11 = - [2M + 0,8 {0,89 (R -Y) cos K t + O) + 0,74 (B -Y) sin K t + δ -2°)}]
Das Signal am Ausgang des Filtersl7 muß jedoch eine Form CJi7 = -2 [M + 0,89 (R -Y) cos (ω, t + δ) + 0,74 (B - Y) sin {ω, t + Ö -2°)]
(18)
(19)
aufweisen, wenn das richtige Verhältnis zwischen den Amplituden des umgewandelten Helligkeitssignals und des umgewandelten Farbsignals vorhanden
sein soll. Eine Vergleichung der Formeln (18) und (19) zeigt, daß das umgewandelte Farbsignal
zusätzlich verstärkt werden muß gegenüber dem umgewandelten Helligkeitssignal.
Um dies zu erreichen, ist in der Schaltungsanordnung von Fig. 1 die sogenannte zusätzliche Farbverstärkung
verwendet. Zu diesem Zweck hat diese Schaltungsanordnung, von den Eingangsklemmen,
denen das Signal E zugeführt wird, bis an die Ausgangsklemmen hinter dem Filter 17 betrachtet, eine
Frequenzcharakteristik, wie sie in Fi g. 2 dargestellt ist. Aus dieser Figur geht hervor, daß die Gesamtverstärkung
um die Farbträgerfrequenz /s größer ist als für die niedrigeren Frequenzen, so daß die
gewünschte zusätzliche Verstärkung der Farbsignale erhalten wird.
Dies kann dadurch verwirklicht werden, daß dem Filter 17 eine Frequenzcharakteristik wie in Fi g. 2
dargestellt gegeben wird. In der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 ist dagegen das Prinzip der frequenzabhängigen
Gegenkopplung verwendet in Kombination mit einem Parallelkreis 18 in Reihe mit dem
Anodenwiderstand 16. Die frequenzabhängige Gegenkopplung wird dadurch verwirklicht, daß parallel
zu den Kathodenwiderständen 19 und 20 die Reihenkreise 21 und 22 angeordnet werden, die auf eine
Frequenz abgestimmt sind, die so viel niedriger liegt als die Farbträgerfrequenz /s, wie etwa der Bandbreite
entspricht, die ein Seitenband der dem Farbträger aufmodulierten Farbsignale einnimmt. Der
Kreis 18 ist auf eine Frequenz abgestimmt, die so viel höher liegt als /s, wie etwa der Bandbreite entspricht,
die ein Seitenband der dem Farbträger aufmodulierten Farbsignale einnimmt. Selbstverständlich
kann man die Abstimmfrequenzen auch umkehren und den Kreis 18 auf eine Frequenz abstimmen,
die niedriger, und die Kreise 21 und 22 atif eine Frequenz, die höher liegt als die Farbträgerfrequenz
fs. Dämpfungswiderstände 23, 24 und 25 sind angebracht,
um den Kreisen 18, 21 und 22 die erforderliche Bandbreite zu erteilen.
Eine andere Lösung, das richtige Verhältnis zwischen den genannten Amplituden zu erhalten, ist in F i g. 3 dargestellt. In dieser Figur sind entsprechende Teile möglichst entsprechend Fi g. 1 numeriert.
Eine andere Lösung, das richtige Verhältnis zwischen den genannten Amplituden zu erhalten, ist in F i g. 3 dargestellt. In dieser Figur sind entsprechende Teile möglichst entsprechend Fi g. 1 numeriert.
Für die Ausgangsspannung am Filter 17 kann auch
U'„ = -[2 7+ 0,8(M-Y) + 0,8{0,89(R-Y) cos(m,t + δ) + 0,74(B-Y) sin(Wjt + δ -2°)}] (20)
erhalten werden, wenn die zugehörigen Werte von A und ψ die Gleichung
0,8(M-Y) = 0,8 0,19
1,14
+ 0,55
B —Y
2,03
COS (f - —■■
A B-Y
2,03
sin φ
(21)
erfüllen, s. auch die Gleichungen (6), (7) und (8).
Wenn man zu dem Signal LZf7' ein Signal der Form
1,2· Y addiert, erhält man ein Signal der gleichen Form, wie in der Gleichung (19) angegeben, jedoch
mit einer kleineren Amplitude. Dies braucht jedoch nicht nachteilig zu sein, da in der Regel so viel zusätzliche
Vorverstärkungsreserve vorhanden ist, daß das Eingangssignal E derart verstärkt werden kann,
bevor es der Schaltungsanordnung von F ig. 3 zugeführt wird, daß ein Ausgangssignal mit gleicher
Amplitude wie in der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 erzeugt werden kann.
Das Addieren erfolgt dadurch, daß das Signal Y, das am Ausgang des Filters 13 anwesend ist, über eine
Potentiometerschaltungsanordnung 26 einer Addierschaltung 27 zugeführt wird. In dieser Addierschaltungsanordnung
wird das Y-Signal bis auf den gewünschten Wert von 1,2 · Y verstärkt, oder bis auf
1,2 · P- Y wenn die Verstärkung in den Röhren 11
und 14 nicht 1, sondern P ist, wobei P gegebenenfalls auch kleiner als 1 sein kann, so daß keine zusätzliche
Verstärkung erforderlich ist, und dann zu dem Signal U[η, das ebenfalls der Addierschaltungsanordnung 27
zugeführt wird, addiert.
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Die Schaltungsanordnung nach F i g. 3 hat gegenüber der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 den
Vorteil, daß die gesamte Frequenzcharakteristik weniger kompliziert ist. Dagegen gibt dieAddierschaltungsanordnung
27 eine zusätzliche Komplikation, so daß man in jedem einzelnen Fall entscheiden muß,
welche Lösung zu bevorzugen ist.
Auch könnte man die oben beschriebene Korrektion weglassen, wenn man mit einem unrichtigen
Verhältnis zwischen umgewandeltem Helligkejtssignal und umgewandeltem Farbsignal zufrieden ist. Für
billigere Empfänger könnte man diese zusätzliche Korrektion demzufolge auslassen.
Es wird noch bemerkt, daß das Addieren in der Bildröhre selbst erfolgen kann. "Dabei kann das
Signal CZi7' einer ersten Steuerelektrode und das
Signal 1,2· Y' einer anderen Steuerelektrode der Einstrahlbildröhre zugeführt werden.
Eine dritte Lösung ist in F i g. 4 dargestellt. In dieser Figur sind für den Gegentaktmodulator nicht
zwei Röhren, sondern eine sogenannte Ablenkröhre 28 verwendet. Diese enthält zwei Ablenkplatten 29
und 30 und zwei Anoden 31 und 32. Durch Anlegen einer Spannung an die Platten 29 und 30 wird der
von der Kathode emittierte Elektronenstrahl abwechselnd nach den Anoden 31 und 32 abgelenkt.
Nennt man die Spannung am ersten Steuergitter der Röhre 28 U9, die Ablenkspannung, die an die
Ablenkplatte 29 angelegt wird, U11 und diejenige an
die Ablenkplatte 30 —Ud, so kann man für den
Anodenstrom /n31 zur Anode 31 und für den Anodenstrom
/„32 zur Anode 32
I1131 = U110 +SU11)(O+ bUd)
/„32 = ('„0 + SU11) (a-b U11)
/„32 = ('„0 + SU11) (a-b U11)
35
schreiben, wobei iu0 der Gleichstrom, 5 die Steilheit
und «, b Ablenkungskonstanten der Röhre 28 sind.
Weil die Speisespannung für die Anoden 31 und 32 über die Mittelanzapfung auf der Primärwicklung
des Transformators 33 zugeführt wird, wird die in die Sekundärwicklung dieses Transformators induzierte
Spannung proportional zum Unterschied der Anodenströme /„31 und /„32 sein. Dieser Unterschied
ist:
I113I-Iu32 = 2ia0bUll+2SbU9Ull. (22)
Aus der Gleichung (22) geht hervor, daß das Ausgangssignal
das ursprüngliche Gittersignal Ug nicht mehr enthält.
Wenn nach der Erfindung den Ablenkplatten 29 und 30 das dem Farbträger aufmodulierte Farbsignal
in Gegenphase zugeführt wird und das in der Gleichung (1) dargestellte Signal an das erste Steuergitter
der Röhre 28 angelegt wird, wird das Ausgangssignal nach dem Passieren des Filters 17 eine Form aufweisen,
wie in der Formel (6) angegeben ist, jedoch ohne die Komponente 2 Y. Um das endgültig gewünschte
Signal zu erhalten, ist es demzufolge erforderlich, das 7-Signal zu dem Ausgangssignal vom
Filter 17 zu addieren.
Dies ist in F i g. 4 dadurch verwirklicht, daß das gesamte einmal demodulierte Farb-Fernsehsignal E
über ein Bandfilter 34 der Primärwicklung eines Transformators 35 zugeführt wird. Die beiden Enden
der Sekundärwicklung dieses Transformators sind mit den Ablenkplatten 29 bzw. 30 verbunden, und
dessen Mittelanzapfung ist an Erde gelegt. Das Bandfilter 34 läßt nur die dem Farbträger aufmodulierten
Farbsignale durch, während das Filter 13 nur das 7-Signal durchläßt. Da die Verzögerungszeit eines Bandfilters, z. B. 34, im allgemeinen größer
ist als diejenige eines Tiefpaßfilters, z. B. 13, muß im allgemeinen ein zusätzlicher Verzögerungskreis 36
in die Zuführungsleitung zur Addierschaltung 37 aufgenommen werden, um die richtige Verzögerung
des y-Signals gegenüber dem Ausgangssignal des Filters 17 zu erhalten. Mit der Potentiometerschaltung
38 kann der richtige Wert des der Addierschaltung 37 zugeführten 7-Signals derart eingestellt werden, daß
nach dem Addieren das gewünschte Verhältnis zwischen der Amplitude des umgesetzten Helligkeitsund
Farbsignals vorhanden ist.
Eine ähnliche Lösung wie in F i g. 4 ist in F i g. 5 dargestellt. In dieser Figur wird ein an sich bekannter
Gegentaktmodulator verwendet, der zwei Dioden
39 und 40, einen ersten Transformator 41 und einen zweiten Transformator 42 aufweist. Zwischen den
Mittelanzapfungen 43 und 44 wird das der Oszillatorröhre entnommene Signal, nötigenfalls nach vorangehender
Behandlung, zugeführt, wobei das Signal einfachheitshalber mit Us bezeichnet wird. Das Signal
E wird über das Bandfilter 34 der Primärwicklung des Transformators 41 zugeführt, so daß sich an
dieser Wicklung nur die dem Farbträger aufmodulierten Farbsignale ergeben, die einfachheitshalber mit
U1n bezeichnet werden.
Bekanntlich gilt für diesen Gegentaktmodulator,
daß das zwischen den Mittelanzapfungen 43 und 44 angelegte Signal nicht mehr im an der Sekundärwicklung
des Transformators 42 erzeugten Signal vorkommt. Für dieses Signal kann demzufolge
1/42 = ;· um + *U111 us ■
geschrieben werden, wobei in der Gleichung ;■ und r
Proporfionalitätskonstanten sind. Dieses ist ein ähnliches Signal wie dasjenige, das durch die Gleichung
(22) dargestellt ist. so daß auch dieses Ausgangssignal nach dem Passieren des Tiefpaßfilters 17 eine Form
aufweisen wird, wie in der Gleichung (6) dargestellt ist. jedoch ohne das >-Signal. Dieses >-Signal wird
auf entsprechende Weise wie in F i g. 4 im richtigen Verhältnis in der Addierschaltung 37 dem Signal U42
zugeführt. Auch in diesem Fall kann erwünschtenfaHs
die Addierschaltung 37 die Bildröhre selbst sein.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehempfänger zum Umwandeln eines Farbfernseh-Signalgemisches.
das einen Farbträger mit zwei in Quadratur modulierten. Farbsignalen und ein Helligkeitssignal enthält, in ein Punktfolgesignal
und ein daran angepaßtes Helligkeitssignal, das einer Steuerelektrode einer Einstrahl - Farbbildröhre
zugeführt werden kann, wobei eine Schwingung von Farbträgerfrequenz erzeugt wird mit
einem Farbträgeroszillator, der mittels eines im empfangenen Fernsehsignal enthaltenen Farbsynchronsignals
synchronisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung einen
einzigen Gegentaktmodulator mit zwei Modulatorelementen (11.-14) mit'einem"gemeinsamen Aus-'
gang (1Γ. 16. 18) enthält, welchen Modulatorelementen
(11.14) farbträgerfrequente Schwingungen mit entgegengesetztem Vorzeichen (./j'—.Q
zugeführt werden, während außerdem einem (11) der Modulatorelemente noch eine Schwingung
mit der zweifachen Farbträgerfrequenz und über ein Laufzeitglied (12) das Farbbildsignal (E) und
dem anderen (14) Modulatorelement über ein Tiefpaßfilter (13) das im Farbbildsignal (E) enthaltene
Helligkeitssignal (Y) zugeführt wird, wobei das Amplitudenverhältnis (m) und die Phasenwinkel
(<·/,!/') gegenüber der Phase des Farbsynchronsignals
der dem einen Modulatorelement (11) zugeführten Signale der einfachen und zweifachen
Farbträgerfrequenz so gewählt sind, daß am gemeinsamen Ausgang (H', 16,18) wenigstens
ein Helligkeitskorrektursignal und ein phasen- und amplitudenkorrigiertes farbträgerfrequentes
Farbsignal auftritt, und wobei der gemeinsame Ausgang ein Tiefpaßfilter (17) enthält zum Sperren
von Schwingungen von zweifacher oder höherer Farbträgerfrequenz (Fig. 1).
2. Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehempfänger
zum Umwandeln eines Farbfernseh-Signalgemisches, das einen Farbträger mit zwei in Quadratur modulierten Farbsignalen und ein
Helligkeitssignal enthält, in ein Punktfolgesignal und ein daran angepaßtes Helligkeitssignal, das
einer Steuerelektrode einer Einstrahl-Farbbildröhre zugeführt werden kann, wobei eine Schwingung
von Farbträgerfrequenz erzeugt wird mit einem Farbträgeroszillator, der mittels eines im
empfangenen Fernsehsignal enthaltenen Farbsynchronsignals synchronisiert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung einen einzigen Gegentaktmodulator mit zwei Modulatorelementen (28.
29. 31 und 28. 30. 32 in F i g. 4 bzw. 39. 40 in Fi g. 5) mit gemeinsamem Ausgang (33 bzw. 42)
enthält, welchen Modulatorelementen je eine farbträgerfrequente Schwingung (/,) und eine Schwingung
der zweifachen Farbträgerfrequenz (2/s) zugeführt wird, während außerdem über ein
Bandpaßfilter (34) der im Farbbildsignal (E) enthaltene quadraturmodulierte Farbträger (F) den
Modulatorelementen (29. 30 bzw. 39. 40) im Gegentakt zugeführt wird, wobei das Amplitudenverhältnis
(W) und die Phasenwinkel (</. ι,·) gegenüber der Phase des Farbsynchronsignals der den
einen Modulatorelementen zugeführten Signale der einfachen und zweifachen Farbträgerfrequenz
so gewählt sind, daß am gemeinsamen Ausgang (33.42) ein Helligkeitskorrektursignal (M-Y)
und ein phasen- und amplitudenkorrigiertes färbträgerfrequentes Farbsignal auftritt, wobei der
gemeinsame Ausgang ein Tiefpaßfilter (17) enthält zum Sperren von Schwingungen zweifacher
oder höherer Farbträgerfrequenz und das im zugeführten Farbbildsignal (E) enthaltene Helligkeitssignal
(Y) über ein Tiefpaßfilter (13) und ein Laufzeitglied (36) einer Addierstufe (37) zugeführt
wird, welche zudem an das Tiefpaßfilter (17) des gemeinsamen Ausgangs (33 bzw. 42) angeschlossen
ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. wobei der Gegentaktmodulator zwei Röhren mit
einer gemeinsamen Anodenimpedanz enthält, welche Röhren je wenigstens zwei Steuergitter aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Steuergitter der ersten Röhre (11) über ein Laufzeitglied
(12) das videofrequente Farbbildsignal und dem zweiten Steuergitter die Schwingungen der
einfachen und zweifachen Farbträgerfrequenz (./s+'2/v) zugeführt werden und daß dem ersten
Steuergitter der zweiten Röhre (14) das über ein Tiefpaßfilter (13) aus dem Farbbildsignal (E)
erhaltene Helligkeitssignal (Y) in der gleichen Phase zugeführt wird, wie das videofrequente
Farbbildsignal (E) dem ersten Steuergitter der ersten Röhre (11), während dem zweiten Steuergitter
der zweiten Röhre (14) die Schwingung der Farbträgerfrequenz ( — ./',) zugeführt wird in
Gegenphase gegenüber der Schwingung (/,) am zweiten Steuergitter der ersten Röhre (11). und
daß das Ausgangssignal den mit der gemeinsamen Anodenimpedanz (16.18) verbundenen Anoden
entnommen wird.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Helligkeitssignal (Y) und das dem mit dem gemeinsamen Ausgang des Gegentaktmodulators
verbundenen Tiefpaßfilter (17) entnommene Signal einer Addierschaltungsanordnung (27 bzw.
37) in einem derartigen Verhältnis und einer derartigen Phase gegeneinander zugeführt wird,
daß im Ausgangssignal der Addierschaltungsanordnung (27 bzw. 37) das erforderliche Verhältnis
zwischen der Amplitude des umgewandelten angepaßten Helligkeitssignals und der Amplitude
des umgewandelten Farbsignals vorhanden ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß, um in dem dem mit
dem Gegentaktmodulator (11, 14) verbundenen Tiefpaßfilter (17) entnommenen Signal das richtige
Verhältnis zwischen dem angepaßten Helligkeitssignal und umgewandelten Farbsignal zu erhalten,
im Gegentaktmodulator (11.14) sogenannte zusätzliche Farbverstärkung verwendet wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kathodenleitungen
der beiden Modulatorröhren (11.14) Reihenresonanzkreise (21. 22) aufgenommen sind,
während die gemeinsame Anodenimpedanz (16,18) aus der Reihenschaltung eines ohmschen Widerstandes
(16) und eines Parallelresonanzkreises (18) besteht, und wobei die beiden Reihenresonanzkreise
(21.22) auf eine Frequenz abgestimmt sind, die so viel niedriger liegt als die Farbträgerfrequenz
(./v). und wobei der Parallelkreis (18) auf eine Frequenz abgestimmt ist. die so viel
höher liegt als die Farbträgerfrequenz (/j), wie etwa der Bandbreite, die ein Seitenband der auf
dem Farbträger aufmodulierten Farbsignale einnimmt, entspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 074 637.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 074 637.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 557/318 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| NL260429 | 1961-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1269164B true DE1269164B (de) | 1968-05-30 |
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ID=19752830
Family Applications (1)
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| NL (1) | NL260429A (de) |
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| NL287701A (de) * | 1963-01-11 | |||
| NL6400526A (de) * | 1964-01-24 | 1965-07-26 | ||
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- 1962-01-20 DK DK27962AA patent/DK103786C/da active
- 1962-01-20 DE DEP1269A patent/DE1269164B/de active Pending
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1964
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| US3238292A (en) | 1966-03-01 |
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