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DE1269151B - Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstuecken in Waermoefen oder auf Kuehlbetten - Google Patents

Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstuecken in Waermoefen oder auf Kuehlbetten

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Publication number
DE1269151B
DE1269151B DE19661269151 DE1269151A DE1269151B DE 1269151 B DE1269151 B DE 1269151B DE 19661269151 DE19661269151 DE 19661269151 DE 1269151 A DE1269151 A DE 1269151A DE 1269151 B DE1269151 B DE 1269151B
Authority
DE
Germany
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transport
lifting
metallic workpieces
workpieces according
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19661269151
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Krause
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19661269151 priority Critical patent/DE1269151B/de
Priority to DE1966K0060442 priority patent/DE1297637B/de
Publication of DE1269151B publication Critical patent/DE1269151B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
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    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0056Furnaces through which the charge is moved in a horizontal straight path
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor
    • F27B9/243Endless-strand conveyor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/12Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity with special arrangements for preheating or cooling the charge
    • F27B2009/124Cooling

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  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES mJTim PATENTAMT Int. Cl.:
C21d
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 18 c-9/70
P 12 69 151.9-24
6. Juli 1966
30. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken, die Öfen durchlaufen oder Kühlvorrichtungen passieren, wobei die Werkstücke schrittweise bewegt werden, indem Hubstege die auf Tragekonstruktionen liegenden Werkstücke abheben, einen Teil der Transportstrecke transportieren und dann wieder auf den Tragekonstruktionen aufsetzen, wobei das Anheben und Absenken der Hubstege durch auf schiefen Ebenen laufende Rollen bewirkt wird.
Üblicherweise werden bei derartigen Einrichtungen Hubbalkenförderer verwendet. Dazu gehört mindestens ein in horizontaler und vertikaler Richtung beweglicher Hubbalken, der zwischen zwei Festbalken angeordnet ist. Die Vertikal- und Horizontalbewegungen werden durch zwei voneinander unabhängige Systeme erzeugt, die durch Rollen getrennt, in horizontaler Richtung gegeneinander beweglich sind und über Exzenter, Hebel oder Druckzylinder angetrieben werden können. Das abwechselnde Inbewegungsetzen der Antriebe beider Systeme bewirkt die für den Werkstücktransport gewünschte Rechteckbewegung des Hubbalkens.
Die vertikale Bewegungskomponente kann jedoch, wie in der deutschen Auslegeschrift 1101 469 beschrieben, auch durch auf schrägen Ebenen laufende Rollenkörper erzeugt werden. Jeder Rollenkörper führt dabei auf der ihm zugeordneten Ebene entweder eine schräg nach oben oder eine schräg nach unten gerichtete Bewegung aus.
Zwischen den Hub- und Festbalken befinden sich notwendig Spalte, die Anlaß zu Betriebsstörungen und Verteuerungen des Ofens und des Ofenbetriebes geben. Einmal muß nämlich durch Anbringen von Wassertassen verhindert werden, daß Ofengase den Ofen verlassen oder kalte Luft in den Ofen hineinziehen kann. Zum anderen wird der in dem Ofen entstehende Zunder durch die Spalte gequetscht, der umständlich wieder entfernt werden muß.
Vielfach ist versucht worden, Hubbalkenöfen mit Unterfeuerung zu bauen. Sie haben eine wesentlich höhere Leistung, bezogen auf die Ofenlänge, und vermindern Wärmespannungen in den Werkstücken, weil diese gleichmäßiger erwärmt werden können.
Während Öfen mit Unterfeuerung für Temperaturen unter 1000° C gebaut worden sind, ergeben sich bei Temperaturen über 1000° C erhebliche Schwierigkeiten. Der Grund hierfür ist unter anderem darin zu suchen, daß Fest- und Losbalken mit einer sehr platzraubenden Wärmeisolation umgeben werden müssen, so daß der ausnutzbare, freie Unterofenraum relativ klein ist.
Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken in Wärmöfen oder auf Kühlbetten
Anmelder:
Dipl.-Ing. Wilhelm Krause,
4300 Essen, Klaumberghang 10
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Wilhelm Krause, 4300 Essen
Es sind auch Hubbalkenöfen bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 200 851j, bei denen die Festbalken durch ein zweites Losbalkensystem ersetzt wurden. Das ermöglicht einen Transport ohne Heben und Senken der Werkstücke, wodurch sich insbesondere beim Glühen von Blechen Vorteile bei der Gestaltung der Ofenein- und -auslaufteile ergeben. Ein derartiger Ofen ist jedoch kostspielig, und es sind wiederum die Fragen der Ofenabdichtung und der Zunderentfernung zu lösen. Es ist aus den oben angeführten Gründen auch nicht damit zu rechnen, daß dieser Ofen bei Temperaturen über 1000 ° C wirtschaftlich eingesetzt werden kann.
Um unzulässig hohe Wärmespannungen zu vermeiden, müssen für die verschiedenen Werkstückqualitäten ganz verschiedene Erwärmungsgeschwindigkeiten eingehalten werden. So entsteht die Forderung nach unterschiedlichen Transportgeschwindigkeiten innerhalb eines Ofens. Es sind Öfen bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 161 931), bei denen Ein- und Auslaufteil innerhalb eines Ofens mit unabhängig voneinander arbeitenden heb- und senkbaren Hubbalken versehen sind. Eine derartige Anordnung erlaubt es, wahlweise die Werkstücke mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch die bezeichneten Ofenzonen zu schleusen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Transportanlage zu schaffen, die die Schwierigkeiten der Ofenabdichtung und Zunderentfernung löst, unterschiedliche Transportgeschwindigkeiten zwischen Ein- und Auslauf der Transportanlage erlaubt und bei Wärmöfen insbesondere eine wirkungsvolle Unterbeheizung zuläßt.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß in dem Wärmofen bzw. der Kühlvorrichtung mindestens zwei
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stationäre Tragekonstruktionen in etwa halber Höhe ' Die Hubstege in Wärmöfen sind gegenüber den parallel zueinander und im wesentlichen horizontal Werkstücken kalt, da sie sich während der größten verlaufen, die von Wärmeisolationen derart umgeben Zeit innerhalb der wärmegeschützten Tragekonstruksind, daß nur der Spalt für den Durchgang der Hub- tion befinden. Sollte die kurzzeitige Berührung zwistege frei bleibt, die zu einem endlosen, über zwei 5 sehen Werkstück und Hubsteg während der Trans-Umlenkrollen laufenden Gliederband zusammenge- portphase einen schädlichen örtlichen Temperaturschlossen sind und mit den ihnen zugeordneten beid- abfall bei den Werkstücken hervorrufen, müssen die seitigen Rollen, deren Achsen fest mit den Hub- Hubstegköpfe mit wärmeisolierenden Materialien bestegen verbunden sind, auf Bahnen laufen, die inner- stückt werden, die wiederum gegen mechanischen halb jeder Tragekonstruktion angeordnet sind und io Angriff durch Stahlbleche geschützt werden können, periodisch wiederkehrende und im Rollenabstand be- An den Hubstegen werden Schmutzfangbleche
findliche Erhöhungen und Vertiefungen gleicher Ab- befestigt, die im rechten Winkel zu den Hubstegen messung aufweisen. unmittelbar über den Transportrollen angeordnet
Sind die Rollenabstände gleich, haben die perio- sind, wobei die Bleche der hintereinanderlaufenden disch wiederkehrenden Erhöhungen und Vertiefun- 15 Hubstege sich überlappen. Dadurch kann der in die gen der Rollbahnen Perioden gleich dem Rollen- Tragekonstruktion fallende Schmutz aufgefangen abstand. Sind die Tragekonstruktionen und die Trans- und, da die Bleche mit den Hubstegen mitwandern portmechanismen einer Anlage untereinander gleich und umgeführt werden, aus der Tragekonstraktion und liegen — im Normalfall — gleiche periodisch ausgetragen und abgeworfen werden, wiederkehrende Punkte auf den nebeneinanderlie- 20 Der Antrieb der Transporteinrichtung kann von genden Rollbahnen, wie auch die Achsen der neben- den am Auslauf einer Transporteinrichtung angeordeinanderliegenden Transportmechanismen immer auf neten Umlenkrollen erfolgen. Er kann aber auch parallelen, horizontalen und im rechten Winkel zu durch Schubeinrichtungen, wie Schubstößel oder den Tragekonstraktionen verlaufenden Linien liegen, Schubbalken, erfolgen. Die Schubeinrichtungen fühdann führen alle auf den Tragekonstraktionen be- 25 ren abwechselnd Transportschübe und Leerschübe findlichen Hubstege bei Bewegung in Transportrich- aus. Beim Transportschub werden die zu einem GHetung gleichzeitig gleiche Auf- oder Abwärtsbewe- derband zusammengeschlossenen Hubstege um einen gungen aus. Hierdurch wird bewirkt, daß bei den Schritt in Transportrichtung bewegt, beim Leerhub Aufwärtsbewegungen der Stege die Werkstücke von behalten Kette und Werkstücke ihre gerade eingeden Tragekonstraktionen von unten abgehoben, so- 30 nommenen Positionen bei, und die Schubeinrichtundann auf dem Steg einen Teil der Wegstrecke vor- gen gehen in ihre Ausgangspositionen zurück. Vor wärts bewegt und schließlich bei der Abwärtsbewe- Beginn eines Transportschubes stellen die Schubeingung des Steges wieder auf den Tragekonstruktionen richtungen kraftschlüssige Verbindungen mit den abgesetzt werden. Hubstegen her, die vor Beginn des Leerschubes wie-
Die auf eine Tragekonstruktion wirkende vertikale 35 der gelöst werden. Eine einfache Möglichkeit, lÖs-Belastung, die aus dem Gewicht der Werkstücke und bare, kraftschlüssige Verbindungen mit den Hubder Transportmechanismen besteht, bleibt zu jedem Stegen herzustellen, ist durch nach oben ragende ausZeitpunkt gleich, unabhängig davon, ob die Werk- klinkbare Mitnehmer gegeben, stücke gerade transportiert werden oder auf Trage- Wenn gleiche Rollenabstände und entsprechend
konstruktionen ruhen. 40 dem Rollenabstand periodisch wiederkehrende Er-
Die Tragekonstruktionen werden im Fall der Ver- höhungen und Vertiefungen auf den Rollbahnen vorwendung der erfindungsgemäßen Transporteinrich- gesehen sind, werden die Werkstücke ohne Abstandstung in Wärmöfen so ausgebildet, daß sie die Roll- änderung während des Transportes befördert. .Wird bahnen und die Transportmechanismen so weit um- hingegen eine periodische Anordnung gewählt, dann schließen, daß lediglich im oberen Teil und in der 45 bestehen folgende in der Praxis sehr erwünschte Mitte der Tragekonstraktion ein Spalt von der Breite Möglichkeiten:
der Hubstege frei bleibt. So können z. B. die Erhöhungen — in Transport-
Die Tragekonstruktionen können allseitig bis auf richtung gesehen — fortlaufend verbreitert und die den Spalt für den Durchgang der Hubstege durch Vertiefungen vermindert werden. Wenn die Transfeuerfestes Material, beispielsweise eine Ausmaue- 50 portrollen der Hubstege über eine derartig ausgebilrung, isoliert sein. Die Werkstücke stützen sich dann dete Rollbahn lauf en, dann vergrößern sich die Abin den Transportpausen nicht mehr direkt auf Trage- stände der Werkstücke während des Transportes, konstruktionen ab, sondern auf die als Zwischen- weil die Transportzeiten und -strecken und damit die träger fungierende Werkstückauflage. Letztere be- Transportgeschwindigkeiten zum Ende des Transsteht aus hochwarmfesten Stahlschienen, die mit der 55 portvorganges größer werden.
Tragekonstruktion verbunden sind. Die in geringem Wird eine derartige Rollbahn verschiebbar neben
Maße durch die Wärmeisolation in die Tragekon- einer mit der Tragekonstraktion fest verbundenen und struktion hereinfließende Wärme kann durch ein mit periodisch wiederkehrenden Erhöhungen und Kühlsystem abgeführt werden. Vertiefungen versehenen Rollbahn angeordnet und
Zum Zweck der Temperaturegalisierung können 60 laufen die Transportrollen der Hubstege über beide die beiden Werkstückberührungsflächen der Werk- Rollbahnen, so können die Abstände der Werkstücke stückauflagen einer Tragekonstruktion durch quader- während des Transportes, je nachdem, wie die verförmige Aussparungen mehrfach unterbrochen und schiebbaren Rollbahnen verstellt werden, nach Beso angeordnet werden, daß Aussparung und geblie- Heben entweder beibehalten oder verändert werden, bene Werkstückberührangsfläche nebeneinander 65 Ferner können die hohen Kettenspannungen, die stehen. Das hat zur Folge, daß abwechselnd die rechte beim Abheben der Werkstücke von der Tragekonoder linke Werkstückauflage einer Tragekonstruktion struktion entstehen, verringert werden, wenn die Abdie Werkstücke trägt. stände zwischen den Erhöhungen kleiner als eine
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dem Rollenabstand entsprechende Periode gewählt festen, 8, und einer beweglichen Rollbahn 21. Die
werden. Diese Maßnahme bewirkt, daß die Werk- Tragekonstruktion 2 ist rundherum bis auf den für
stücke nacheinander gehoben werden. den Hubsteg notwendigen Spalt gekühlt, und mit der
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von in Tragekonstruktion ist eine metallische Wärmgutauf-
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen 5 lage 22 fest verbunden,
näher beschrieben. Es zeigt F i g. 9 und 10 zeigen einen Ausschnitt einer
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine in einem Transporteinrichtung, bei der die vertikale Bewe-
Ofen eingebaute Transporteinrichtung nach der Linie gung der Hubstege 12 durch kurvenförmig ausgebil-
I-IderFig. 2, dete Rollen 23 bewirkt wird. Die Rollbahn 8 ist
F i g. 2 einen Querschnitt durch einen Ofen mit io gerade. Um zu gewährleisten, daß alle Rollen 23 in
drei Tragekonstruktionen nach der Linie II-II der gleicher Weise abrollen, sind auf den Rollbahnen
F i g. 1, Führungsstifte 24 angebracht, die in die Aussparun-
F i g. 3 die Draufsicht eines Ausschnittes einer gen 25 der Rollen eingreifen. Der Hubsteg ist mit
Tragekonstruktion, einem wärmedämmenden Kopfstein 26 ausgerüstet.
F i g. 4 einen Längsschnitt eines Ausschnittes einer 15 Als Werkstückauflage 6 dient eine Metallschiene, die
Tragekonstruktion nach der Linie IV-IV der F i g. 6, in die Wärmeisolierung eingebettet ist.
Fig. 5 und 6 Querschnitte einer Tragekonstruk- Fig. 11 zeigt Rollbahnen, die in ihrer Längsachse
tion nach den Linien V-V bzw. VI-VI der F i g. 3, geschnitten worden sind. Eine Periode α einer RoIl-
F i g. 7 einen Querschnitt einer Tragekonstruktion bahn setzt sich aus einer Erhöhung 9 und einer Ver-
mit verstellbaren Rollbahnen nach der Linie VII-VII ao tiefunglO (Fig. lic) zusammen oder, weiter unter-
der F i g. 8, gliedert, aus einem Steigungsstück 27, einem oberen
F i g. 8 einen Längsschnitt eines Ausschnittes einer Rollbahnstück 28, einem Gefällestück 29 und einem
Tragekonstruktion mit verstellbaren Rollbahnen nach unteren Rollbahnstück 30 mit einem Steigungsanfang
der Linie VIII-VIII der F i g. 7, 31 und einem Gefälleanfang 32.
F i g. 9 einen Querschnitt einer Tragekonstruktion 25 Natürlich sind auch andere Kurvenformen möglich, mit kurvenförmig ausgebildeten Rollen nach der so können z. B. flachgeneigte Zwischenstücke 33, anLinie IX-IX der Fig. 10, geordnet zwischen dem oberen Rollbahnstück 28 und
Fig. 10 einen Längsschnitt einer Tragekonstruk- den Gefälle-29 und Steigungsstücken27, vorgesehen
tion mit kurvenförmig ausgebildeten Rollen nach der werden (Fig. lib), derart, daß die Transportrollen
Linie X-X der F i g. 9 und 30 der Hubstege über das flachgeneigte Zwischenstück
Fig. 11 Schnitte durch verschiedene Rollbahn- 33 rollen, wenn die Hubstege die Werkstücke von
ausführungen. der Werkstückauflage abheben. Dadurch können die
F i g. 1 und 2 zeigen eine innerhalb eines Ofens 1 hohen Kettenspannungen beim Abheben der Werkeingebaute Transporteinrichtung mit drei in Trans- stücke von der Tragekonstruktion verringert werden, portrichtung angeordneten Tragekonstruktionen 2. 35 Werden die Abstände der Gefälleanfänge 32 größer Jede Tragekonstruktion ist von einer Wärmeisola- einer Periode α gewählt und werden somit die obetion 3 umgeben und wird von einem Kühlsystem 4 ren Rollbahnstücke 28 in Transportrichtung fortlaugekühlt. In der Mitte im oberen Teil jeder Trage- fend langer und die unteren, 30, kürzer, dann werden konstruktion und in der darüberliegenden Wärme- die Transportzeiten und -strecken des Transportes isolation ist ein Spalt 5 von der Breite der Trans- 4° größer (Fig. 11 e).
portelemente vorgesehen, rechts und links des Spal- Es können die Abstände der Werkstücke während tes befinden sich die Werkstückauflagen 6, auf denen des Transportes beliebig beibehalten bzw. geändert die Werkstücke 7 zwischen den Fortbewegungsphasen werden, wenn jede Transportrolle über zwei nebenliegen. Innerhalb der Tragekonstruktion befinden sich einanderliegende Rollbahnen läuft (F i g. 11 g). Dabei Rollbahnen 8 mit Erhöhungen 9 und Vertiefungen 45 ist die eine Rollbahn mit periodischem Aufbau fest 10, hubstegtragende Transportrollen 11, Hubstege mit der Tragekonstruktion verbunden (F i g. 11 gl), 12, hubstegverbindende Laschen 13 und Schmutz- die andere Rollbahn, bei der die Abstände der Gefangbleche 14. Die zu einem Gliederband zusammen- fälleanfänge 32 größer als die Periode a (F i g. 11 g2) geschlossenen Hubstege werden über Kettenräder 15 gewählt sind, verstellbar,
umgelenkt und unterhalb des Ofens zurückgeführt. 5° Werden die Abstände der Steigungsanfangspunkte
F i g. 3 und 4 zeigen Ausschnitte einer Draufsicht 31 kleiner als eine Periode α bei gleicher Länge der und eines Längsschnittes und Fig. 5 und 6 Quer- oberen Rollbahnstücke gewählt (Fig. Hf), dann schnitte aus der in F i g. 1 und 2 gezeigten Tragekon- heben die Hubstege die Werkstücke nacheinander struktion. Zum Unterschied zu den F i g. 1 und 2 ab, wodurch die Kettenspannungen geringer werden, sind die Werkstückberührungsflächen 16 der Werk- 55 Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestückauflagen 6 durch quaderförmige Aussparungen stehen einmal darin, daß sich die Anzahl der tragen-17 mehrfach unterbrochen. den Konstruktionen gegenüber dem Lose-Fest-Bal-
F i g. 7 und 8 zeigen einen Ausschnitt einer Trans- kensystem um die Hälfte verringert. Es können ferporteinrichtung, deren Hubstege 12 infolge ihrer ga- ner wechselnde schädliche Durchbiegungen der belförmigen Ausbildung 18 im Bereich der Trans- 6o Tragekonstruktionen nicht mehr auftreten, weil sich portrollen 11 ineinandergreifen und durch Bolzen 19 sowohl die Werkstücke als auch die Transporteinverbunden sind. Zwischen den Gabeln 18 der Hub- richtungen auf einer gemeinsam benutzten Tragestege arbeitet ein Schubbalken 20, der den Antrieb konstruktion abstützen. Darüber hinaus können der Transporteinrichtung besorgt. Die hubstegverbin- unterschiedliche Transportgeschwindigkeiten zwidenden Bolzen dienen ferner als Achsen der Trans- 6s sehen Ein- und Auslauf der Transportanlage gefahren portrollen 11 und als Kraftübertragungsglieder von werden. Wesentlich ist auch, daß die wichtigsten Schubbalken 20 und Transporteinrichtung. Die RoI- Verschleißteile durch Auswechseln der Gliederbänder len der Transporteinrichtung laufen auf einer erneuert werden können, ohne daß Betriebsunter-
brechungen notwendig sind. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung in einem Öfen ist eine wirksame Unterfeuerung möglich, weil der Platzbedarf für notwendige Wärmeisolierungen gegenüber einem Lose-Fest-Balkensystem um die Hälfte verringert werden kann. Schließlich existieren auch die Probleme der Ofenabdichtung und der Zunderentfernung nicht, da kein Spalt im Ofenherd, der Ofenraum und Umgebung verbinden könnte, vorhanden ist. ίο

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken, die Öfen durchlaufen oder Kühlvorrichtungen passieren, wobei die Werkstücke schrittweise bewegt werden, indem Hubstege die auf Tragekonstruktionen liegenden Werkstücke abheben, einen Teil der Transportstrecke transportieren und dann wieder auf den Tragekonstruktionen aufsetzen, wobei das Anheben und Absenken der Hubstege durch auf schiefen Ebenen laufende Rollen bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Wärmeofen bzw. der Kühlvorrichtung mindestens zwei stationäre Tragekonstruktionen in etwa haiber Höhe parallel zueinander und im wesentlichen horizontal verlaufen, die von Wärmeisolationen derart umgeben sind, daß nur der Spalt (5) für den Durchgang der Hubstege (12) frei bleibt, die zu einem endlosen, über zwei Umlenkrollen laufenden Gliederband zusammengeschlossen sind und mit den ihnen zugeordneten beidseitigen Rollen, deren Achsen fest mit den Hubstegen verbunden sind, auf Bahnen laufen, die innerhalb jeder Tragekonstruktion angeordnet sind und periodisch wiederkehrende und im Rollenabstand befindliche Erhöhungen und Vertiefungen gleicher Abmessung aufweisen.
2. Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen Achsabstände der den Hubstegen der parallel zueinander verlaufenden Gliederbänder zugeordneten Rollen gleich sind und die nebeneinanderliegenden Rollbahnen sich hinsichtlich der Ausbildung und An-Ordnung der Erhöhungen und Vertiefungen entsprechen.
3. Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tragekonstruktion umgebende Wärmeisolation aus einem feuerfesten Material besteht.
4. Einrichtung zum Tränsportieren von metallischen Werkstücken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragekonstruktionen mit einem Kühlsystem versehen sind.
5. Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragekonstruktion sowohl als Träger des Transportsystems als auch als ffo Werkstückauflage ausgebildet ist.
6. Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückauflage aus hochwarmfesten Stahlschienen besteht, die mit der Tragekonstruktion verbunden sind.
7. Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückberührungsflächen (16) der Werkstückauflagen (6) einer Tragekonstruktion durch quaderförmige Aussparungen (17) zum Zweck der Temperaturegalisierung innerhalb der Werkstücke mehrfach unterbrochen und so angeordnet sind, daß die gebliebene Werkstückberührungsfläche (16) und die Aussparung (17) nebeneinander stehen.
8. Transporteinrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Transporteinrichtung entweder über Kettenräder (15) oder über Schubeinrichtungen, wie Schubstößel oder Schubbalken (20), erfolgt, die abwechselnd Transportschübe und Leerschübe ausführen.
9. Einrichtung zum Transport von metallischen Werkstücken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die werkstückberührenden Hubstegkanten mit wärmeisolierenden Steinen (26) bestückt sind, die durch Schutzbleche an der Werkstückberührungsstelle vor Zerstörung geschützt werden.
10. Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im rechten Winkel zu jedem Hubsteg (12) und unmittelbar über den Transportrollen (11) Schmutzfangbleche (14) angebracht sind, deren Enden sich überlappen.
11. Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sich aus Steigungsstücken (27), oberen Rollbahnstücken (28), Gefällestücken (29) und unteren Rollbahnstücken (30) mit Steigungsanfängen (31) und Gefälleanfängen (32) zusammensetzenden Rollbahnen bestimmte aperiodische Anordnungen aufweisen, wie eine Abstandsvergrößerung bei den Steigungsanfängen (31) mit einer fortlaufenden Verlängerung der oberen Rollbahnstücke in Transportrichtung oder eine Abstandsverringerung bei den Gefälleanfängen (32) unter Beibehaltung der Länge der oberen Rollbahnstücke.
12. Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstücken nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung der doppelten Anzahl von Rollbahnen, bei denen eine fest mit der Tragekonstruktion verbunden ist, die andere beweglich und verstellbar neben der festen angeordnet ist und alle Tragerollen (11) so breit sind, daß sie über beide Rollbahnen reichen, wobei bei den festen Rollbahnen die Periodizität aller Rollbahnteile gewährleistet ist, während bei den beweglichen Rollbahnen die Abstände der Gefälleanfänge (32) größer als eine Periode (ä) sind, so daß durch Verstellen der beweglichen Rollbahn die Abstände der Werkstücke während des Transportes beibehalten bzw. geändert werden können.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1101 469, 485,1 200 851.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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