DE1190485B - Hubbalken fuer Hubbalkenfoerderer - Google Patents
Hubbalken fuer HubbalkenfoerdererInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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Description
- Hubbalken für Hubbalkenförderer Die bekannten, durchweg aus Stahl bestehenden Hubbalken von Hubbalkenförderern, wie sie vielfach in industriellen Wärmöfen zur Behandlung von metallischem Gut, wie Eisen, Stahl o. dgl., Verwendung finden, sind in Öfen, die mit Temperaturen von über 1100° C betrieben werden, nicht mehr verwendbar, weil sie bei derart hohen Temperaturen unter der auf ihnen ruhenden, meist beträchtlichen Last bleibende Verformungen erleiden, die ihren Betrieb in Frage stellen. Solche Verformungen treten selbst bei Hubbalken ein, die aus hochlegierten Stählen hergestellt sind. Bei mit höheren, neuerdings bis zu 1350° C gehenden Temperaturen betriebenen Öfen hat man deshalb die Hubbalken von Hubbalkenförderern als stählerne Kästen mit obenliegender Öffnung hergestellt und die Hohlräume mit einer feuerbeständigen keramischen Stampfmasse ausgefüllt und überdeckt. Die bekannten Stampfmassen sind gegen mechanische Banspruchung, wie sie in Industrieöfen, z. B. beim Transport von Blöcken u. dgl., nicht zu vermeiden sind, empfindlich. Auftretende mechanische Beschädigungen führen zu langen Betriebsunterbrechungen, da nicht nur das Entfernen der alten und das Einbringen und Formen der neuen Stampfmasse längere Zeit in Anspruch nehmen, sondern zuvor der Ofen abgekühlt, später wieder neu aufgeheizt werden muß und die neu eingebrachte Stampfmasse zum Erhärten eine längere Trocken-und Abbindezeit durchmachen muß.
- Auch ist es bekannt auf an ihrer Oberseite ein nach oben offenes U bildenden stählernen Tragbalken von Hubbalkenförderern blockförmige Elemente aus feuerfestem Werkstoff anzuordnen, auf denen das Behandlungsgut unmittelbar aufliegt. Solche die Hubbalken nur von oben abdeckenden keramischen Aufbauten haben jedoch eine beträchtliche Höhe, damit die seitlich ungeschützten Hubbalken genügend tief unterhalb des Glühraums des Ofens liegen. Solche Hubbalken aufweisende Fördersysteme nehmen infolgedessen nicht nur viel teuren Ofenraum in Anspruch, sondern erfordern wegen des hohen Gewichts der Aufbauten entsprechend stärker ausgebildete Tragbalken und hohe Antriebskräfte.
- Zur Vermeidung der Nachteile bekannter Hubbalkenförderer mit keramisch geschützten Hubbalken wird mit der Erfindung ein in hohem Grade hitzebeständiger Hubbalken in Vorschlag gebracht, der - vor allem in der Höhe - nicht mehr Raum beansprucht als ein mit keramischer Masse ausgestampfter und überdeckter Hubbalken, bei dem die Stampfmasse jedoch durch feuerfeste Steine von besonders geeigneter Form und relativ kleinen Abmessungen ersetzt ist, die leichter und schneller ausgewechselt werden können als Stampfmassen oder großformatige Blöcke, und zwar auch bei noch warmem Ofen, der auch sofort nach Einsetzen neuer Steine wieder in Betrieb genommen werden kann.
- Demgemäß ist Gegenstand der Erfindung ein Hubbalken für in industriellen Wärmöfen zur Behandlung von metallischem Gut, wie Eisen, Stahl u. dgl., angeordnete Hubbalkenförderer, bestehend aus einem stählernen, durchgehenden kastenförmigen Träger mit obenliegender Öffnung und keramischer Füllung sowie keramischer oberer und seitlicher Abdeckung, der sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, daß in den Träger in Längsrichtung nebeneinander angeordnete, mit je einem unteren, den Hohlraum des Trägers der Breite nach ausfüllenden Ansatz versehene und beiderseits über die Längsseitenwände des Trägers überstehende feuerfeste Füllsteine mit je einem oberen, vorzugsweise im Grundriß rechteckigen, allseitig zurückspringenden Ansatz eingesetzt sind und über diese Ansätze je ein kastenförmiger, mit einer unteren Öffnung diesen Ansatz umschließender und auf den vorspringenden Rändern der Füllsteine aufruhender Deckstein gestülpt ist.
- Da mechanische Beschädigungen von Hubbalken durchweg an deren Oberseite oder in deren unmittelbarer Nähe auftreten, brauchen infolge der Zweiteilung der Steinauflage nur die hohlen Decksteine ausgewechselt zu werden. Da diese gegenüber den Füllsteinen sehr leicht sind, ist ein etwa notwendiger Wechsel schnell und auf einfache Weise durchführbar.
- Im Sinne der Erfindung ausgebildete Steine sind auch ohne Bindemittel fest, jedoch leicht lösbar mit dem Träger einerseits und untereinander verbunden und gegen Verschieben gesichert.
- Um zu verhindern, daß in den unvermeidbaren Dehnungsfugen zwischen benachbarten Decksteinen sich vom Behandlungsgut lösender Zunder festsetzt, sind vorteilhaft die Decksteine an je einer Stirnseite mit einem im Querschnitt dreieckigen Ansatz mit obenliegender Kante und an der gegenüberliegenden Stirnseite mit einer den Ansatz eines Nachbarsteines schließend aufnehmenden Ausnehmung versehen. Über die Schrägflächen dieser Ansätze kann vom Behandlungsgut abfallender Zunder seitlich abwärts in die Spalte neben dem Hubbalken gleiten; zugleich werden durch die in jeweils einen Nachbarstein schließend eingepaßten Vorsprünge die Decksteine zusätzlich gegeneinander ausgerichtet und gesichert.
- Gewünschtenfalls können auch die Seitenwände des Trägers durch Formsteine abgedeckt sein. Zu diesem Zweck ist der Träger mit seitlich vorstehenden Bodenflanschen versehen, und in den Zwischenraum zwischen diesen Flanschen und den seitlichen Vorsprüngen der Füllsteine sind passende Abdecksteine eingesetzt. Um auch diese Abdecksteine ohne Bindemittel an der Außenseite des Trägers festzulegen, können die Bodenflansche des Trägers aufwärts gebogene Außenränder aufweisen und die Abdecksteine mit ihrem unteren Teil diese Ränder hintergreifen.
- Die unteren Ansätze der Füllsteine können den Hohlraum des Trägers bis auf einen geringen Dehnungsabstand auch der Höhe nach ausfüllen, jedoch ergibt sich eine bessere Wärmeisolierung des Trägers, wenn diese Ansätze mit größerem Abstand vor dem Trägerboden enden und der Hohlraum unter ihnen mit einer an sich bekannten Isoliermasse ausgefüllt ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für den den Gegenstand der Erfindung bildenden Hubbalken schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 den Hubbalken im Querschnitt, F i g. 2 einen Deckstein in Stirnansicht und F i g. 3 einen Abschnitt des Hubbalkens von oben gesehen.
- In die obenliegende Öffnung des sich über die Länge des Hubbalkens erstreckenden kastenförmigen Trägers 4 aus hitzebeständigem Stahlguß sind mit je einem unteren, den Hohlraum des Trägers 4 der Breite nach ausfüllenden Ansätzen versehene Füllsteine 2 eingesetzt, die seitlich über die Längswände des Trägers 4 überstehen und an ihrer Oberseite je einen im Grundriß rechteckigen (F i g. 3), allseitig zurückspringenden Ansatz aufweisen. Auf diese Ansätze sind kastenförmige Decksteine 1 aufgesetzt, die mit einer unteren Öffnung diese oberen Ansätze der Füllsteine 2 umschließen und auf den Randvorsprüngen der Füllsteine 2 aufruhen. Die Decksteine 1 tragen an einer Stirnseite einen im Querschnitt dreieckigen Ansatz 5 (F i g. 2 und 3) mit obenliegender Kante und an der entgegengesetzten Seite eine der Form dieses Ansatzes angepaßte, den Ansatz eines Nachbarsteines schließend aufnehmende Ausnehmung. Der Träger 4 ist mit seitlichen Bodenflanschen versehen, deren Außenränder aufwärts gekrümmt sind. In den Zwischenraum zwischen diesen Bodenflanschen des Trägers 4 und den seitlichen Vorsprüngen der Füllsteine 2 sind- Abdecksteine 3 eingefügt, die den seitlichen Außenflächen des Trägers 4 anliegen.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Hubbalken für in industriellen Wärmöfen zur Behandlung von metallischem Gut, wie Eisen, Stahl u. dgl., angeordnete Hubbalkenförderer, bestehend aus einem stählernen, durchgehenden kastepförmigen Träger mit obenliegender öffnung und keramischer Füllung sowie keramischer oberer und seitlicher Abdeckung, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in den Träger (4) in Längsrichtung nebeneinander angeordnete, mit je einem unteren, den Hohlraum des Trägers (4) der Breite nach ausfüllenden Ansatz versehene und beiderseits über die Längsseitenwände des Trägers überstehende sowie mit je einem oberen, vorzugsweise im Grundriß rechteckigen, allseitig zurückspringenden Ansatz ausgestattete feuerfeste Füllsteine (2) eingesetzt sind und über diese Ansätze je ein kastenförmiger, mit einer unteren Öffnung diesen Ansatz umschließender und auf den Randvorsprüngen der Füllsteine (2) aufruhender Deckstein (1) gestülpt ist.
- 2. Hubbalken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Decksteine (1) je an einer Stirnseite mit einem im Querschnitt dreieckigen Ansatz (5) mit obenliegender Kante und an der gegenüberliegenden Stirnseite mit einer den Ansatz (5) eines Nachbarsteins schließend aufnehmenden Ausnehmung versehen sind.
- 3. Hubbalken nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (4) mit seitlich vorstehenden Bodenflanschen versehen und zwischen diesen Flanschen und den seitlichen Vorsprüngen der Füllsteine (2) die Seitenwände des Trägers (4) überdeckende Abdecksteine (3) eingesetzt sind.
- 4. Hubbalken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenflansche des Trägers (4) aufwärts gebogene Außenränder aufweisen und die Abdecksteine (3) diese Ränder hintergreifen.
- 5. Hubbalken nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum unter den den Träger (4) der Höhe nach nur teilweise ausfüllenden Apsätzen der Füllsteine (2) mit Isoliermasse gefüllt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 707 851; britische Patentschrift Nr. 403 976.
Priority Applications (1)
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| DEB58799A DE1190485B (de) | 1960-08-01 | 1960-08-01 | Hubbalken fuer Hubbalkenfoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE1190485B true DE1190485B (de) | 1965-04-08 |
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ID=6972209
Family Applications (1)
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| DEB58799A Pending DE1190485B (de) | 1960-08-01 | 1960-08-01 | Hubbalken fuer Hubbalkenfoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1190485B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1269151B (de) * | 1966-07-06 | 1968-05-30 | Wilhelm Krause Dipl Ing | Einrichtung zum Transportieren von metallischen Werkstuecken in Waermoefen oder auf Kuehlbetten |
| DE2507491A1 (de) * | 1974-02-22 | 1975-08-28 | Belge Prod Refractaires | Verfahren zum herstellen und ausbessern von ofenboeden |
| EP0572295A1 (de) * | 1992-05-27 | 1993-12-01 | Societe Des Terres Refractaires Du Boulonnais | Feuerfeste Bekleidung für Balken, insbesondere für metallurgische oder keramische Ofens |
| DE102011001850A1 (de) * | 2011-04-06 | 2012-10-11 | WESTERIA Fördertechnik GmbH | Schubboden |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR707851A (fr) * | 1930-10-08 | 1931-07-16 | Perfectionnements aux dispositifs de transport dans les fours, etc. | |
| GB403976A (en) * | 1932-05-27 | 1933-12-27 | Lysaght Ltd John | Improvements in conveying devices |
-
1960
- 1960-08-01 DE DEB58799A patent/DE1190485B/de active Pending
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| FR2691791A1 (fr) * | 1992-05-27 | 1993-12-03 | Boulonnais Terres Refractaires | Garnissage réfractaire de longerons pour fours, notamment métallurgiques et céramiques. |
| DE102011001850A1 (de) * | 2011-04-06 | 2012-10-11 | WESTERIA Fördertechnik GmbH | Schubboden |
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