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DE1269053B - Verfahren zur Korrosionsverhuetung von Heizoelbehaeltern - Google Patents

Verfahren zur Korrosionsverhuetung von Heizoelbehaeltern

Info

Publication number
DE1269053B
DE1269053B DEP1269A DE1269053A DE1269053B DE 1269053 B DE1269053 B DE 1269053B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269053 A DE1269053 A DE 1269053A DE 1269053 B DE1269053 B DE 1269053B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
gas
container
nitrogen
tank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Heinz Reichenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1269A priority Critical patent/DE1269053B/de
Publication of DE1269053B publication Critical patent/DE1269053B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/22Safety features
    • B65D90/38Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers
    • B65D90/44Means for reducing the vapour space or for reducing the formation of vapour within containers by use of inert gas for filling space above liquid or between contents
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L58/00Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Verfahren zur Korrosionsverhütung von Heizölbehältern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Korrosionsverhütung von Heizölbehältern.
  • Es ist bekannt, daß aus Stahl bestehende Heizölbehälter in starkem Maß am Boden des Tanks der Korrosion unterliegen. Diese Erscheinung ergibt sich dadurch, daß feuchte Außenluft in den Raum des den Heizölbehälter bildenden Tanks oberhalb des Flüssigkeitsspiegels eindringt und sich in Form von Tropfen kondensiert. Diese Tropfen fallen ab und nehmen beim Durchfallen des Raumes oberhalb des Flüssigkeitsspiegels Sauerstoff und auch Schwefelwasserstoffdämpfe mit, die sich oberhalb des Heizölspiegels aus dem Heizöl entwickeln. Während die Tropfen das Heizöl durchfallen, nehmen sie dann weiter im Heizöl gelösten Schwefelwasserstoff auf und sammeln sich am Boden des Tanks an, und dort finden Korrosionen statt.
  • Zur Korrosionsverhütung ist es bereits durch die britische Patentschrift 705 234 bekanntgeworden, in den Tank oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in bestimmten Mengen Ammoniak einzuführen, um die sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels bildenden Säuredämpfe zu neutralisieren. Es wird dabei davon ausgegangen, daß es im wesentlichen die sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels bildenden Schwefelwasserstoffdämpfe sind, die bei Zutritt von Sauerstoff zu Korrosion führen. Aus diesem Grund werden gemäß der britischen Patentschrift die Dämpfe in der angegebenen Weise neutralisiert, der Zutritt von Sauerstoff an sich aber zu dem Tank nicht unterbunden.
  • Es ist ferner bekannt, um ein Auslaufen des in einem Öllagerbehälter gelagerten Öls durch in dem Tank sich bildende Leckstellen zu verhüten, den Tank hermetisch geschlossen zu halten und einen Unterdruck in dem Tank herzustellen. Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß auch ein Unterdruck an atmosphärischer Luft in einem geschlossenen Behälter keinen Korrosionsschutz für den Tank bildet.
  • Ferner ist es bekannt, zur Verhütung von Explosionen ein inertes Schutzgas oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in einem eine leicht verdunstende, zu Explosionserscheinungen neigende Flüssigkeit enthaltenden Lagerbehälter vorzusehen (Zeitschrift »Erdöl und Kohle, Erdgas, Petrochemie«, 1965, S. 661 bis 665). Heizöl gehört an sich nicht zu der Kategorie derartiger leicht explosiver Flüssigkeiten, so daß auch bei Kenntnis dieser Veröffentlichung an und für sich kein Anlaß besteht, eine aus einem inerten Gas bestehende Atmosphäre oberhalb des Flüssigkeitsspiegels eines Heizölbehälters vorzusehen.
  • Ein Verfahren zur Korrosionsverhütung von Heizölbehältern kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, daß der Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels mit Stickstoff ausgeblasen und unter Abschluß gegen die Atmosphäre gehalten wird.
  • Zweckmäßigerweise wird im Behälter ein Stickstoffunterdruck aufrechterhalten.
  • Ein Behälter zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kennzeichnet sich dadurch, daß ein Druckmeßschalter vorgesehen ist, der den Gasdruck im Inneren des Behälters mit eingestellten Sollwerten vergleicht und bei einer festgestellten Abweichung entsprechende Ventile steuert, die bei Überdruck durch Abpumpen der überschüssigen Gasmenge bzw. bei Unterdruck durch Zuleiten der fehlenden Gasmenge den Soll-Gasdruck wiederherstellen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen geschlossenen Behälter, beispielsweise einen Öltank mit Zufluß- und Abflußrohr und mit Steuerungsorganen zur Regulierung des Drucks des inerten Gases innerhalb des Behälters, Fig.2 die elektrische Schaltung der Steuerungsorgane von F i g. 1.
  • Das in F i g. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt einen beispielsweise mit Heizöl teilweise gefüllten Tank mit einem Zuflußrohr und einem Abflußrohr zur Füllung des Öltanks bzw. zur Entnahme des Heizöls und zu seiner Weiterleitung in eine Heizungsanlage. Gemäß der Erfindung ist im Inneren des Öltanks zum Zweck der Erhöhung des Korrosionsschutzes in dem Raum oberhalb des Heizöls die atmosphärische Luft durch Stickstoff verdrängt. Je nach Bedarf kann in dem Öltank ein Überdruck oder ein Unterdruck des Stickstoffs herrschen.
  • Nach dem Befüllen des Tanks mit Heizöl, das durch das Zuflußrohr in den Tank strömt, wird der im Zuflußrohr angeordnete Flachschieber 1 geschlossen. Als nächstes wird die oberhalb des Heizöls befindliche atmosphärische Luft im Durchströmungsverfahren durch Stickstoff verdrängt. Nachdem der Raum oberhalb des Heizöls mit Stickstoff gefüllt ist, wird die die Steuerungsorgane umfassende Sieherungsanlage eingeschaltet. Ein Druckmeßschalter 2, der einen sogenannten Zweipunktregler mit einstellbaren Schaltpunkten darstellt, mißt den Gasdruck und vergleicht ihn mit eingestellten Sollwerten. Wie bereits kurz erwähnt, kann die Anlage sowohl im Uberdruck- als auch im Unterdruckbereich arbeiten.
  • Wenn der Druck zu hoch ist, wird ein Magnetventil 3 geöffnet und eine Vakuumpumpe 4 in Betrieb gesetzt.
  • Die Vakuumpumpe 4 saugt nun so lange das Gas ab, bis der eingestellte Unterdruck-Sollwert erreicht ist.
  • Wird durch Ölentnahme der Solldruck unterschritten, so wird durch den Druckmeßschalter2 ein zweites Magnetventil 5 geöffnet. Jetzt strömt aus einer Stickstoff-Hochdruckflasche 6 Stickstoffgas durch eine Reduzierstation 7 über einen Filter 8 in den Tank. Wenn der Solldruck wieder erreicht ist, wird das Magnetventil 5 mit Hilfe des Druckmeßschalters 2 wieder geschlossen.
  • Weiterhin ist eine ein zu hohes Ansteigen des Vakuums verhindernde Unterdrucksicherung 9 vorgesehen, deren Wirksamkeit insbesondere dann in Erscheinung treten soll, wenn aus irgendwelchen Gründen die eingeschaltete Vakuumpumpe 4 wegen eines Defektes nicht mehr zum Stillstand kommen sollte.
  • Um eine Beschädigung des Tanks durch zu hohen Überdruck zu verhindern, ist weiterhin ein obere drucksicherheitsventil 10 vorgesehen. Versagt beispielsweise das geöffnete Magnetventil 5, so würde der Öltank dauernd mit Stickstoffgas beschickt werden. Bei einem bestimmten eingestellten Überdruck wird das genannte Überdrucksicherheitsventil 10 geöffnet, und der Druck wird auf diese Weise auf einem für den Tank unschädlichen Niveau gehalten.
  • Die elektrischen Schaltverbindungen der einzelnen Sicherheitsorgane sind in F i g. 2 dargestellt. Der Betrieb der Steuerungsanordnung spielt sich wie folgt ab: Nachdem der Tank mit Öl gefüllt und hermetisch verschlossen ist, wird durch Betätigen eines Druckschalters 11 das Magnetventil 5 geöffnet. Jetzt strömt Stickstoffgas in den Tank und verdrängt die atmosphärische Luft. Wenn die gesamte Luft durch Stickstoff ersetzt ist, wird der Schalter 11 wieder geöffnet. Daraufhin schließt sich das Magnetventil 5, und der Stickstoffzustrom ist unterbrochen.
  • Nach der Verdrängung der atmosphärischen Luft durch den Stickstoff wird die Steueranlage mittels eines Schalters 12 in Betrieb gesetzt. Der Druckmeßschalter 2 vergleicht nun laufend den Gasdruck im Tank mit den eingestellten Sollwerten. Es wurde bereits erwähnt, daß die Anlage sowohl im Unterdruck- als auch im Überdruckbereich arbeiten kann.
  • Ist der Druck zu hoch, so wird unter der Steuerung durch den Druckmeßschalter 2 ein Schalter 13 in die Stellung a geschaltet und ein Relais 14 aktiviert.
  • Dabei werden zwei zugehörige Schalter 15 und 16 geschlossen, so daß das Magnetventil 3 geöffnet und die Vakuumpumpe 4 eingeschaltet wird, die nun einen Teil des Stickstoffgases absaugt. Ist der eingestellte Druck erreicht, wird durch den Druckmeßschalter2 der Schalter 13 ausgeschaltet, d. h. in die neutrale Mittelstellung versetzt. Infolgedessen fällt das Relais 14 ab, und die Schalter 15 und 16 werden geöffnet, so daß das Magnetventil 3 geschlossen und die Vakuumpumpe 4 abgeschaltet wird.
  • Fällt der eingestellte Solldruck im Tank beispielsweise durch Ölentnahme ab, so wird durch den Druckmeßschalter 2 der Schalter 13 in die Stellung b geschaltet und dadurch das Magnetventil 5 geöffnet.
  • Jetzt strömt Stickstoff so lange in den Tank, bis der Solldruck wieder erreicht ist. Dann wird durch den Druckmeßschalter 2 der Schalter 13 ausgeschaltet, d. h. in die neutrale Mittelstellung versetzt, und somit die Stromzufuhr zum Magnetventil 5 unterbrochen, so daß dieses wieder geschlossen wird.
  • Zusammenfassend wird festgestellt, daß der Hauptzweck der Erfindung darin besteht, geschlossene Behälter, insbesondere Öllagerbehälter, mit Stickstoff an Stelle der atmosphärischen Luft zu versorgen und mit Hilfe einer Steuerungsanlage bei Flüssigkeits-oder Feststoffentnahmen aus dem Behälter einen Ausgleich des Gasvolumens zu erreichen. Es soll die Luftfeuchtigkeit oder überhaupt Luft von den inneren Behälterwandungen bzw. vom Lagergut ferngehalten werden. Hierdurch wird eine Korrosion an den Behältenvandungen unterbunden oder das Lagergut vor schädlicher atmosphärischer Luft geschützt. Die Steueranlage ermöglicht es, daß der Gasdruck im Behälter mit außerordentlich kleinen Toleranzen konstant gehalten werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Korrosionsverhütung von Heizölbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels mit Stickstoff ausgeblasen und unter Abschluß gegen die Atmosphäre gehalten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Behälters ein Stickstoffunterdruck aufrechterhalten wird.
  3. 3. Behälter zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckmeßschalter (2) vorgesehen ist, der den Gasdruck im Inneren des Behälters mit eingestellten Sollwerten vergleicht und bei einer festgestellten Abweichung entsprechende Ventile (3, 5) steuert, die bei Überdruck durch Abpumpen der überschüssigen Gasmenge bzw. bei Unterdruck durch Zuleiten der fehlenden Gasmenge den Soll-Gasdruck wiederherstellen.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Unterdrucksicherung (9) vorgesehen ist, die verhindert, daß der Unterdruck auf einen unerwünscht hohen Wert ansteigt.
  5. 5. Behälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Uberdrucksicherheitsventil (10) vorgesehen ist, das bei einem unerwiinscht hohen Überdruck in Tätigkeit tritt und einen Teil des den Überdruck herbeiführenden Gases abströmen läßt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 461 036; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 827 795; britische Patentschrift Nr. 705 234; Zeitschrift »Erdöl und Kohle, Erdgas, Petrochemie« vom August 1965, S. 661 bis 665.
DEP1269A 1966-09-30 1966-09-30 Verfahren zur Korrosionsverhuetung von Heizoelbehaeltern Pending DE1269053B (de)

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FR2703338A1 (fr) * 1993-03-30 1994-10-07 Atochem Elf Sa Dispositif d'inertage d'un stockeur.
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