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DE1268825B - Verfahren zum Herstellen von Keilriemen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Keilriemen

Info

Publication number
DE1268825B
DE1268825B DEP1268A DE1268825A DE1268825B DE 1268825 B DE1268825 B DE 1268825B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268825 A DE1268825 A DE 1268825A DE 1268825 B DE1268825 B DE 1268825B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inserts
belts
belt
rubber
sets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Berhard Hoehne
Guenther Homann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phoenix AG
Original Assignee
Phoenix Gummiwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phoenix Gummiwerke AG filed Critical Phoenix Gummiwerke AG
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268825B/de
Publication of DE1268825B publication Critical patent/DE1268825B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D29/00Producing belts or bands
    • B29D29/10Driving belts having wedge-shaped cross-section

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Keilriemen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen von endlosen Keilriemen aus Gummi oder gummiähnlichen Werkstoffen und in der Nähe des Riemenrückens liegenden Zugeinlagen, bei dem mehrere Bahnen aus vulkanisierbarer Kautschukmischung und eine, der Breite der Keilriemen entsprechend, satzweise, spiralförmig mit frei bleibenden Zonen zwischen den einzelnen Sätzen gewundene Lage von Zugeinlagen zu einem Wickel gewickelt werden, aus dem durch abwechselnd geneigt zu seiner Radialform geführte Schnitte Keilriemenrohlinge geschnitten, anschließend ummantelt und vulkanisiert werden.
  • Zur Herstellung von Keilriemen mit Zugeinlagen ist es bekannt, einen zylindrischen Wickel aus Kautschukmischung mit eingelagerten Zugeinlagen durch abwechselnd geneigt zur Radialebene des Wickels geführte Schnitte in einzelne Riemen so zu teilen, daß die Riemenrücken abwechselnd nach unten und oben gekehrt sind. Diese Schnittführung ermöglicht zwar die Vermeidung von Schnittabfall, führt aber auch nur zu Keilriemen, bei denen die Zugeinlagen in der Mitte der Keilriemenhöhe liegen. Solche Keilriemen haben nur eine relativ geringe Lebensdauer und außerdem ein vermindertes Kraftübertragungsvermögen gegenüber Keilriemen mit Zugeinlagen in Höhe des Riemenrückens, weil der oberhalb der Zugeinlagen liegende Riementeil beim Umlaufen um die Riemenscheibe gedehnt wird und dabei eine Querschnittsverminderung erfährt.
  • Die Herstellung von Keilriemen mit im Riemenrücken liegenden Zugeinlagen erfolgt nach einem anderen bekannten Verfahren in der Weise, daß auf eine zylindrische Trommel eine Bahn aus einer Kautschukmischung aufgelegt und diese anschließend zu einem zylindrischen Körper ausgewalzt wird. Anschließend werden die Zugeinlagen aufgebracht, indem ein langer Faden auf dem Wickel aufgewickelt wird, wobei der für die Zugeinlagen vorgesehene Abstand durch eine geeignete Führungsvorrichtung festgelegt wird. Die Zugeinlagen werden dabei satzweise entsprechend der Riemenbreite gewickelt. Die einzelnen Fäden der Zugeinlagen liegen also nicht völlig radial, sondern wendelförmig in dem zylindrischen Wickel. Anschließend wird eine weitere dünne Kautschukbahn auf diese Zugeinlagen aufgebracht und wieder angewalzt. Dann wird der Wikkel in ringförmige Riemen aufgeschnitten. Dabei werden die Schnitte abwechselnd links und rechts geneigt zur Radialebene des Wickels geführt. Zwischen je zwei ausgeschnittenen Riemen bleibt daher ein im Querschnitt gesehen kleiner keilförmiger Restring übrig, der nicht mehr verwertet werden kann und dabei in den Abfall geht. Wegen des hohen Wertes der speziellen Kautschukmischung bedingt dieser Abfall eine recht unwirtschaftliche Arbeitsweise. Nach dem Abnehmen der ringförmigen Riemenrohlinge werden diese mit einer gummierten Gewebebahn umhüllt und anschließend in Formen vulkanisiert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Herstellung von Keilriemen mit Zugeinlagen in Nähe des Riemenrückens keilförmige Zwischenringe als Abfall zu vermeiden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine zweite Lage von Zugeinlagen zur Herstellung von Keilriemen mit zwei verschiedenen Umfangslängen aus einem Wickel von der ersten durch eine vulkanisierbare, in ihrer Dicke dem Radiusunterschied zwischen den beiden längenunterschiedlichen Keilriemen entsprechende Kautschukbahn in Abstand gehalten, radial fluchtend mit ihren Zugeinlagensätzen über die zugeinlagenfreien Zonen der ersten Lage gewunden wird.
  • Durch die erfindungsgemäße Maßnahme lassen sich Keilriemen mit Zugeinlagen im Riemenrücken herstellen, ohne daß bei der Herstellung der Riemenkerne aus dem mit Zugeinlagen versehenen Wickel Abfall entsteht, der die Herstellung mit unerwünschten zusätzlichen Kosten belastet. Diese Methode hat insofern einen zusätzlichen Vorteil, als in einem Arbeitsgang gleichzeitig zwei verschiedene Größen von Riemen erhalten werden. Die Zugeinlagen stellen nämlich in jedem Fall die neutrale Faser des Riemens dar und bestimmen daher seine Größe. Auf diese Weise kann das Auswechseln von verschieden großen Wickeltrommeln für die Keilriemenrohlinge um die Hälfte eingespart werden, soweit von den beiden Riemengrößen die gleichen Mengen benötigt werden.
  • Zur näheren Erläuterung des Verfahrens zum Herstellen von Keilriemen dienen die Abbildungen beispielsweise.
  • A b b. 1 zeigt den Querschnitt eines üblichen Keilriemens, der nach dem Verfahren hergestellt werden soll. Der Kernl des Keilriemens besteht aus zähhartem Gummi. Darüber befinden sich wendelförmig eingelegte Zugeinlagen 2. In ihrer Höhe liegt auch ein Trennebene 3 zwischen dem Kern 1 und einer weiteren Gummideckschicht 4. Der Kern ist mit einer Gewebebahn 5 umhüllt.
  • In A b b. 2 ist erkennbar, wie bei Schnitten 6, 7, 8, 9 und 10 ein keilförmiger Teil 11 als Abfall übrigbleibt.
  • In A b b. 3 ist die Schnittführung nach dem Verfahren dargestellt. Zunächst wird auf eine Trommel 12 eine Kautschulnnischungsbahn 13 bis in Höhe unterer Zugeinlagen 14 aufgebracht. Anschließend wird ein Teil der Windungen eines Fadens für die Zugeinlagen derartig aufgebracht, daß die übliche Windungszahl pro Satz für je einen Keilriemen erfüllt ist. Zwischen den Sätzen wird der Faden mit größerem Steigungswinkel so geführt, daß er über eine möglichst kurze Strecke in dem nächsten Windungssatz eines Keilriemens weiterlaufen kann. Der möglichst schnelle Übergang von einem zum nächsten Satz ist erforderlich, damit die in dem Kern des dazwischenliegenden Keilriemens liegenden Fäden keine geometrische Verzerrung und damit Veränderung der mechanischen Eigenschaften hervorrufen.
  • Anschließend wird eine Kautschukmischungsbahn aufgebracht, die den Raum bis zu oberen Zugeinlagen 15 füllt. In der gleichen Weise wie zuvor werden nun, wieder mit einem schnellen Übergang, die Zugeinlagen 1S satzweise radial fluchtend mit den freien Zonen der Zugeinlagenl4 aufgewickelt. Schließlich wird noch eine Kautschukdeckschicht 16 aufgetragen.
  • Die gleiche Einrichtung, die den schnellen Übergang zwischen den benachbarten Windungen der Zugeinlagensätze führt, steuert nun auch die abwechselnd geneigt zur Radialebene geführten Schnitte 17, 18, 19, 20 und 21 der Schnittführung. Diese Steuerung stellt sicher, daß die Schnitte jeweils zwischen den einzelnen Zugeinlagensätzen richtig geführt werden. Nach dem Aufschneiden werden die Riemenrohlinge, bei denen die Zugeinlagen in Nähe der Trommel liegen, gewendet. Anschließend werden alle Riemenrohlinge wie üblich mit in Kautschuk gebettetem Gewebe ummantelt und in Formen vulkanisiert. Keilförmige Abfallstücke entstehen bei diesem Verfahren somit nicht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Herstellen von endlosen Keilriemen aus Gummi oder gummiähnlichen Werkstoffen und in der Nähe des Riemenrückens liegenden Zugeinlagen, bei dem mehrere Bahnen aus vulkanisierbarer Kautschukmischung und eine, der Breite der Keilriemen entsprechend, satzweise, spiralförmig mit frei bleibenden Zonen zwischen den einzelnen Sätzen gewundene Lage von Zugeinlagen zu einem Wickel gewickelt werden, aus dem durch abwechselnd geneigt zu seiner Radialform geführte Schnitte Keilriemenrohlinge geschnitten, anschließend ummantelt und vulkanisiert werden, d a d u r ch g ek en n z ei chn et, daß eine zweite Lage von Zugeinlagen zur Herstellung von Keilriemen mit zwei verschiedenen Umfangslängen aus einem Wickel von der ersten durch eine vulkanisierbare, in ihrer Dicke dem Radiusunterschied zwischen den beiden längenunterschiedlichen Keilriemen entsprechende Kautschukbahn in Abstand gehalten, radial fluchtend mit ihren Zugeinlagensätzen über die zugeinlagenfreien Zonen der ersten Lage gewunden wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 911 497, 2272 883.
DEP1268A 1966-01-15 1966-01-15 Verfahren zum Herstellen von Keilriemen Pending DE1268825B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1268A DE1268825B (de) 1966-01-15 1966-01-15 Verfahren zum Herstellen von Keilriemen

Applications Claiming Priority (1)

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DEP1268A DE1268825B (de) 1966-01-15 1966-01-15 Verfahren zum Herstellen von Keilriemen

Publications (1)

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DE1268825B true DE1268825B (de) 1968-05-22

Family

ID=5660131

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DEP1268A Pending DE1268825B (de) 1966-01-15 1966-01-15 Verfahren zum Herstellen von Keilriemen

Country Status (1)

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DE (1) DE1268825B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2004145C (de) 1969-02-25 1973-09-06 Dayco Corp., Dayton, Ohio (V.St.A.) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Keilriemen
DE3531411A1 (de) * 1985-09-03 1987-03-05 Arnold Jaeger Verfahren zur herstellung von verstaerkten baendern aus gummi od. dgl.
US5192382A (en) * 1990-03-28 1993-03-09 Mitsuboshi Belting Ltd. Method of manufacturing low-edge V-belts

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1911497A (en) * 1931-07-13 1933-05-30 Abraham L Freedlander Process of manufacturing a wrapped belt
US2272883A (en) * 1938-07-22 1942-02-10 Firestone Tire & Rubber Co Method of making fan belts

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