DE1268740B - Magnetspule - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
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Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
HOIf
Deutsche Kl.: 21 g -1/02
1268 740
P 12 68 740.0-33
2. Juli 1963
22. Mai 1968
P 12 68 740.0-33
2. Juli 1963
22. Mai 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Magnetspule zum Erzeugen eines konzentrierten magnetischen
Feldes, insbesondere für Elektronenbündelungsvorrichtungen, bei der die Windungen aus einseitig mit
einer Isolierschicht überzogenen elektrisch leitenden Lagen aufgebaut sind, die eine zentrale Öffnung aufweisen.
Es ist häufig erwünscht, ein starkes Magnetfeld in einem kleinen Raum zu erzeugen, insbesondere bei
Vorrichtungen, bei denen Elektronenbündel Verwendung finden, z. B. Elektronenmikroskopen, Wandelfeldröhren
u. dgl.
Es ist bereits eine Magnetspule für Wanderwellenröhren und ähnliche Anordnungen beschrieben, bei
der die Windungen aus einseitig mit einer Isolierschicht überzogenen, elektrisch leitenden Lagen aufgebaut
sind, die eine zentrale Öffnung aufweisen. Bei der Anfertigung der Spule, die aus einer hochkant
gewickelten Wendel besteht, deren aufeinanderfolgende Windungen sich um eine gedachte Achse herumwinden,
wobei die Wendelflächen der Windungen im wesentlichen rechtwinklig zu der erwähnten Achse
stehen, ist ein Verfahren zur galvanischen Herstellung eines dünnen, fortlaufenden metallischen Streifens
benutzt. Nach diesem Verfahren wird in einem elektrolytischen Bad das Metall auf eine geeignete Elektrode
abgeschieden und ist eine Vorrichtung vorgesehen, um das Metall von der Elektrode abzuziehen.
Bei diesem Verfahren ist die erhältliche Materialdicke infolge der galvanischen Schichtbildung auf
einen ganz kleinen Wert zu beschränken, um das Abziehen der Metallschicht von der Sammelelektrode
unbeschädigt durchführen zu können. Weil es sich also um eine dünne Metallfolie handelt, ist ein verhältnismäßig
stark ausgedehnter Windungsdurchmesser erforderlich, um bei einem gewissen Magnetisierungsstrom
die zulässige Strombelastung nicht zu überschreiten. Für die Erzeugung eines konzentrierten
magnetischen Feldes ist diese Ausbildung nicht besonders günstig.
Die Erfindung bezweckt, die erwähnten Nachteile zu vermeiden und die mit dem beschriebenen Herstellungsverfahren
verknüpfte Beschränkung zu beseitigen. Gemäß der Erfindung ist die Magnetspule dadurch gekennzeichnet, daß jede Windung aus einer
Scheibe aus leitendem Material besteht und jede Scheibe mehrere Schlitze aufweist, die sich im
wesentlichen radial vom Rand zu einem gemeinsamen inneren, in der Mitte eine Öffnung enthaltenden Gebiet
erstrecken, und daß einer dieser Schlitze sich vom Rand der Scheibe bis in die Öffnung erstreckt,
während die übrigen Schlitze vom Rand ausgehend Magnetspule
Anmelder:
Philips Electronics and
Pharmaceutical Industries Corporation,
ι» New York, N.Y. (V. St. A.)
Pharmaceutical Industries Corporation,
ι» New York, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. H. Scholz, Patentanwalt,
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Alvar Pictari Wilska, Tucson, Ariz. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 5. Juli 1962 (207 707)
bis nahe an die Öffnung heranreichen, und daß jede Scheibe auf einer Seite in einem beschränkten Gebiet
an einem Ende des die zentrale Öffnung umgebenden Stromweges eine erste Lötschicht und auf der anderen
Seite in einem zweiten beschränkten Gebiet am anderen Ende des die zentrale Öffnung umgebenden
Stromweges eine zweite Lötschicht aufweist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer Zeichnung näher erläutert, in der
F i g. 1 eine einzelne Lage einer erfindungsgemäßen Spule zeigt,
F i g. 2 einen vergrößerten Querschnitt durch die Lage nach F i g. 1 darstellt,
F i g. 3 einen vergrößerten Querschnitt durch einen Stapel solcher Lagen darstellt und
Fig. 4 eine axial gespreizte Spule nach Fig. 3
zeigt.
Die Spulenlage der Fig. 1 besteht aus einer Scheibe 11 aus leitendem Material, die in diesem Fall eine kreisförmige Scheibe, z. B. aus Kupfer, ist. Die Scheibe kann verhältnismäßig dünn sein. Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel wurde eine Scheibe mit einer Dicke von etwa 0,05 mm verwendet. Die Scheibe hat einen C-förmigen leitenden Weg 12, der durch eine Öffnung 13 in der Mitte der Scheibe und, weniger deutlich, von den Innenenden mehrerer über
Die Spulenlage der Fig. 1 besteht aus einer Scheibe 11 aus leitendem Material, die in diesem Fall eine kreisförmige Scheibe, z. B. aus Kupfer, ist. Die Scheibe kann verhältnismäßig dünn sein. Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel wurde eine Scheibe mit einer Dicke von etwa 0,05 mm verwendet. Die Scheibe hat einen C-förmigen leitenden Weg 12, der durch eine Öffnung 13 in der Mitte der Scheibe und, weniger deutlich, von den Innenenden mehrerer über
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die Scheibe verteilter Schlitze 14 begrenzt ist. Die Schlitze 14 können etwa gleiche Winkel miteinander
einschließen, aber dies ist nicht notwendig, und üblicherweise erstrecken sie sich etwa radial vom
Rand der Scheibe zur Mitte.
Um den Stromweg 12 zu bilden, erstrecken sich die Schlitze 14 vom Rand der Scheibe 11 nicht ganz
bis zur Öffnung 13. Ein Schlitz 16 jedoch mündet in diese Öffnung, so daß der leitende Stromweg 12 die
Form eines C annimmt und somit nicht kurzgeschlossen ist. Mit Hülfe der Segmente 17 und 18, die je auf
einer Seite des Schlitzes 16 liegen, lassen sich elektrische Verbindungen mit dem Stromweg 12 herstellen.
Da auch mehrere Scheiben 11 miteinander verbunden werden sollen, ist eine kleine Fläche 19 am
Ende jedes leitenden Stromweges 12 auf jeder der Scheiben mit einem leitenden Lötmaterial, z.B. einem
niedrigschmelzenden Lot, versehen, so daß, wenn die Scheiben aufeinandergestapelt und dann erhitzt werden,
jede Lage an der nächsten haftet. Außerdem wird eine zweite kleine, mit Lot versehene Fläche 21
auf der anderen Seite der Scheibe 11 am anderen Ende des leitenden Stromweges 12 vorgesehen.
Um eine Vielzahl von Scheiben 11 aufeinanderstapeln oder eine einzige Scheibe an einen leitenden
Körper befestigen zu können, ist es notwendig, zumindest eine Seite der Scheibe bzw. Scheiben zu isolieren.
F i g. 2 zeigt eine Schicht aus Isoliermaterial 22 auf der Oberfläche der Scheibe 11. Beim vorstehend
erwähnten Beispiel einer 0,05 mm dicken Scheibe 11 stellt es sich heraus, daß eine Schicht aus
aufgedampftem Silikondioxyd mit einer Dicke von etwa 10 Mikron genügte, um das Kupfer zu isolieren.
Um die Scheiben elektrisch miteinander verbinden zu können, muß ein kleines Gebiet an einem Ende
des C-förmigen Weges 12 (Fig. 1) von Isoliermaterial
22 frei gehalten werden, oder dieses muß nachher entfernt werden. Dies kann dadurch erfolgen, daß
ein kleines Gebiet der Scheibe 11 mit einer Maske versehen ist, wenn das Isoliermaterial aufgebracht
wird, und die Maske später entfernt wird. Danach wird an der freien Stelle etwas niedrigschmelzendes
Lötmetall angebracht. Es kann z. B. etwas Zinn auf das Gebiet 19 aufgedampft werden.
Wenn mehrere Scheiben 11 zu einem Stapel nach Fig. 3 verbunden werden sollen, müssen die Scheiben
so angeordnet werden, daß das niedrigschmelzende Metall an einem Ende des leitenden C-förmigen
Weges einer Scheibe das niedrigschmelzende Metall an der anderen Seite des leitenden Weges der nächsten
Scheibe berührt. Dies ist in Fig. 3 durch die Verbindung zwischen dem Gebiet 21 α der Scheibe
11 α und dem Gebiet 19 b der Scheibe 11 b dargestellt, die einander unmittelbar berühren und verschmolzen
sind. Es ist einleuchtend, daß die Kontaktpunkte nicht auf einer Geraden liegen, so daß bei den zwei
Scheiben lic und 11 d am anderen Ende des Stapels
die entsprechenden Gebiete 21c und 19 d um einen
bestimmten Winkel gegenüber den Gebieten 21a und 19 b verschoben sind.
F i g. 4 zeigt eine gespreizte Wendel, die aus mehreren der Scheibe 11 entsprechenden Scheiben besteht.
Bei einer für die Verwendung gefertigten Spule sind die Lagen aneinandergepreßt, aber zur Erläuterung
sind die Lagen einer solchen Wendel gespreizt gezeichnet. Der ganze Stapel bildet etwa einen leitenden
Block aus einem Stück, der ein sehr guter Wärmeleiter ist zum Ableiten der Wärme aus dem
Bereich, in dem der elektrische Strom fließt, d. h. dem inneren C-förmigen Weg 12 jeder Lage. Weil
der leitende Weg 12 und die Außensegmente jeder Platte eine Einheit bilden, eignen sich diese Segmente
sehr gut als Kühlrippen zum Ableiten der Wärme. Die Wärmeableitung wird noch verbessert, da die
Schlitze übereinander angeordnet sind.
Bei einer 901agigen Spule, die aus Scheiben mit einer Dicke von 0,05 mm aufgebaut war, stellt es
sich als möglich heraus, eine Brennweite von 5 mm bei einer Elektronenbeschleunigungsspannung von
10 000 Volt zu erreichen. Der Temperaturanstieg in der Spule betrug nur etwa 4° C über die Umgebungstemperatur
hinaus bei einer Energiezufuhr zu der Spule von etwa 36 Watt. Die Zahl der Amperewindungen
war 1000. Bei einer ähnlichen Spule mit 3000 Amperewindungen, einer Beschleunigungsspannung
von 90 000 Volt, der eine Energie von 108 Watt zugeführt wurde, stieg die Temperatur der Spule nur
auf etwa 12° C über die Umgebungstemperatur an.
Claims (1)
- Patentanspruch:Magnetspule zum Erzeugen eines konzentrierten magnetischen Feldes, insbesondere für Elektronenbündelungsvorrichtungen, bei der die Windungen aus einseitig mit einer Isolierschicht überzogenen, elektrisch leitenden Lagen aufgebaut sind, die eine zentrale Öffnung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Windung aus einer Scheibe (11) aus leitendem Material besteht und jede Scheibe mehrere Schlitze aufweist, die sich im wesentlichen radial vom Rand zu einem gemeinsamen inneren, in der Mitte eine Öffnung (13) enthaltenden Gebiet erstrecken, und daß einer dieser Schlitze (16) sich vom Rand der Scheibe bis in die Öffnung (13) erstreckt, während die übrigen Schlitze (14) vom Rand ausgehend bis nahe an die Öffnung heranreichen, und daß jede Scheibe auf einer Seite in einem beschränkten Gebiet (19) an einem Ende des die zentrale Öffnung (13) umgebenden Stromweges (12) eine erste Lötschicht und auf der anderen Seite in einem zweiten beschränkten Gebiet (21) am anderen Ende des die zentrale Öffnung umgebenden Stromweges (12) eine zweite Lötschicht aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 198 331.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 550/353 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
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