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DE1268684B - Quasistatische magnetische Schaltungsanordnung zur Umwandlung bzw. Umwertung von Informationen - Google Patents

Quasistatische magnetische Schaltungsanordnung zur Umwandlung bzw. Umwertung von Informationen

Info

Publication number
DE1268684B
DE1268684B DE19631268684 DE1268684A DE1268684B DE 1268684 B DE1268684 B DE 1268684B DE 19631268684 DE19631268684 DE 19631268684 DE 1268684 A DE1268684 A DE 1268684A DE 1268684 B DE1268684 B DE 1268684B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
information
magnetic cores
magnetic
quasi
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631268684
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Friedrich Ulrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19631268684 priority Critical patent/DE1268684B/de
Publication of DE1268684B publication Critical patent/DE1268684B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Quasistatische magnetische Schaltungsanordnung zur Umwandlung bzw. Umwertung von Informationen Die Erfindung betrifft eine quasistatische magnetische Schaltungsanordnung zur Umwandlung bzw. Umwertung von Informationen, insbesondere in Wahlaufnahme- und Steuereinrichtungen von Fernsprechvermittlungsanlagen.
  • Es sind Schaltungsanordnungen mit Magnetkernen bekannt, die für jede Umwandlung bzw. Umwertung einen besonderen Magnetkern vorsehen. Dabei wirkt die Eingangsinformation über die Eingangssteuerleitungen auf die Magnetkerne ein. Die Steuerleitungen sind so durch die Magnetkerne mit annähernd rechteckförmiger Hystereseschleife gefädelt, daß beim Anlegen einer Eingangsinformation an den Eingang der Schaltungsanordnung nur der ausgewählte Magnetkern umgesteuert oder nicht umgesteuert wird. In dem einen Fall wird bei der Umsteuerung des ausgewählten Magnetkernes die zugeordnete Ausgangsinformation auf den ebenfalls durch die Magnetkerne geführten Ausgangssteuerleitungen abgegeben. Im zweiten Fall wird in einem folgenden Taktimpuls nur noch der ausgewählte Magnetkern umgesteuert und dabei die zugeordnete Ausgangsinformation abgegeben. In jedem Fall benötigen diese dynamischen Schaltungsanordnungen mehrere Zeittakte, um eine neue Umwandlung bzw. Umwertung ausführen zu können.
  • In verschiedenen Anwendungsfällen ist es jedoch erforderlich, in Form von statischen Zuständen (Dauerstrom, Dauerspannung) vorliegende Signale codiert oder decodiert in gleichwertiger Form darzustellen. Mit Hilfe von zusätzlichen Speichern ist dies grundsätzlich auch mit derartigen dynamischen Schaltungsanordnungen möglich. Dazu muß jedoch die Informationsquelle in bestimmten Zeitabständen parallel abgetastet werden. Wenn bei der Umwandlung bzw. Umwertung keine Verzögerung erlaubt ist, muß außerdem eine Synchronisation mit der Informationsänderung hergestellt werden. Dies ist meist sehr aufwendig, und es besteht grundsätzlich die Gefahr, daß die Zustände der Speicher durch Störeinflüsse geändert werden können. Dadurch entspricht eine Ausgangsinformation vielfach nicht mehr der anstehenden Eingangsinformation.
  • Bei diesen bekannten Anordnungen erfolgt die Umwandlung bzw. Umwertung der Information mit dem Anlegen der Eingangsinformation, und zwar nur zu diesem Zeitpunkt. Beim Umsteuern des über die Eingangsinformation ausgewählten Magnetkernes wird auf die zugeordneten Ausgangsleitungen die gewünschte umgewandelte oder umgewertete Ausgangsinformation induziert.
  • Bei den Wahlaufnahmeeinrichtungen und den Steuereinrichtungen, wie Register, Verzoner und Umwerter einer Fernsprechvermittlungsanlage, ist jedoch nicht immer gewährleistet, daß die Eingangsinformation sofort voll ansteht und daß mit dem Anstehen dieser Eingangsinformation auch schon die gewünschte Ausgangsinformation benötigt wird. Es können durchaus größere Zeiten dazwischen liegen, in denen andere Schaltvorgänge ausgeführt werden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine quasistatische magnetische Schaltungsanordnung zur Umwandlung bzw. Umwertung von Informationen zu schaffen, bei der die Ausgangsinformation zu beliebiger Zeit und beliebig oft abgegeben werden kann, ohne daß die Eingangsinformation geändert oder wiederholt angeschaltet werden muß. Die quasistatische, magnetische Schaltungsanordnung zur Umwandlung bzw. Umwertung von Informationen, insbesondere in Wahlaufnahme- und Steuereinrichtungen von Fernsprechvermittlungsanlagen, ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß pro Umwandlung bzw. Umwertung ein Magnetkern vorgesehen ist, daß beim Anstehen einer Eingangsinformation alle nicht ausgewählten Magnetkerne gesättigt werden und daß über eine allen Magnetkernen gemeinsame Abfrageschleife Abfragewechselspannung angelegt wird, die über den ausgewählten Magnetkern auf die zugeordneten Ausgangsleitungen übertragen wird. Dabei wird von der an sich bekannten Abfrage von Magnetkernen mit Wechselspannung Gebrauch gemacht. Die verwendeten Magnetkerne weisen erfindungsgemäß keine wesentliche Hysterese auf, so daß keine Taktsteuerung erforderlich wird und die Ausgangsinformation stets sofort der anstehenden Eingangsinformation zugeordnet werden kann. Die Ansteuerung der Magnetkerne ist dabei so gewählt, daß die Magnetkerne durch die Eingangsinformation in den positiven oder negativen Sättigungsbereich steuerbar sind und daß die Eingangs- und/oder Ausgangsvariablen der Schaltungsanordnung kontradiktorisch ausgelegt sind.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels einer quasistatischen magnetischen Schaltungsanordnung nach der Erfindung näher erläutert. F i g. 2 zeigt die magnetische Charakteristik der in der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 eingesetzten Magnetkerne.
  • Über die Eingangssteuerleitungen a, ä, b, b, c, c wirkt die Eingangsinformation auf die Magnetkerne K1 bis Kn ein. Die Magnetkerne K1 bis Kn sind als waagerechte Balken und die Steuerleitungen als senkrechte Linien dargestellt. Die Schrägstriche an den Kreuzungspunkten geben an, daß die betreffende Steuerleitung durch den betreffenden Magnetkern geführt ist. Die unterschiedliche Schrägstellung kennzeichnet dabei die unterschiedliche Führung der Steuerleitung, so daß der Magnetkern in der einen oder anderen Richtung magnetisiert wird.
  • Die Markierung -I- U steuert die Magnetkerne in den positiven Sättigungsbereich, wie durch den Arbeitspunkt Bi in F i g. 2 dargestellt ist. Steht z. B. die Eingangsinformation ä, b, c an, dann wird der Magnetkern K 1 über die Steuerleitung -b und der Magnetkern Kn über die Steuerleitungen ä und c in den Sättigungsbereich gesteuert. Nur auf den ausgewählten Magnetkern K2 üben die markierten Steuerleitungen ä, b und c keinen Einfluß aus.
  • über die Schleife S wird allen Magnetkernen K1 bis Kn die Abfragewechselspannung Us zugeführt. Bei den im Sättigungsbereich befindlichen Magnetkernen treten kaum Flußänderungen auf, so daß über diese Magnetkerne die Abfragewechselspannung nicht auf die Ausgangssteuerleitungen d, cd, e, e, f, f übertragen wird. Nur bei dem ausgewählten Magnetkern K2 treten große Flußänderungen auf, so daß die Abfragewechselspannung auf die Ausgangssteuerleitungen a, e, f übertragen wird. An diesen Ausgängen kann die zugeordnete Ausgangsinformation abgegriffen werden. Ändert sich die Eingangsinformation, dann steht am Ausgang der Schaltungsanordnung sofort wieder die zugeordnete Ausgangsinformation.
  • Durch die symmetrische Charakteristik der Magnetkerne ist es gleichgültig, ob die Magnetkerne in den positiven oder negativen Sättigungsbereich gesteuert werden.
  • Eine einfache Umwandlung bzw. Umwertung erhält man dann, wenn die Ansteuerung kontradiktorisch ausgelegt wird. Jede Eingangsvariable, a, b oder c erhält zwei Steuerleitungen, von denen jeweils eine markiert wird. Die Fädelung der Steuerleitungen ist so ausgeführt, daß bei einer anstehenden Eingangsinformation nur der zugeordnete Magnetkern nicht angesteuert wird, während alle übrigen Magnetkerne dann zwangläufig über mindestens eine Steuerleitung in den Sättigungsbereich gebracht werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Quasistatische magnetische Schaltungsanordnung zur Umwandlung bzw. Umwertung von Informationen, insbesondere in Wahlaufnahme- und Steuereinrichtungen von Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß pro Umwandlung bzw. Umwertung ein Magnetkern (K1, K2, Kn) vorgesehen ist, daß beim Anstehen einer Eingangsinformation (ä, b, c) alle nicht ausgewählten Magnetkerne (K1, Kn) gesättigt werden (Bi) und daß über eine allen Magnetkernen gemeinsame Abfrageschleife (S) Abfragewechselspannung (Us) angelegt wird, die über den ausgewählten Magnetkern (K2) auf die zugeordneten Ausgangsleitungen (d , e, f) übertragen wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verwendung von Magnetkernen ohne wesentliche Hysterese.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkerne durch die Eingangsinformationen (a, ä, b, b, c, c) in den positiven oder negativen Sättigungsbereich steuerbar sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangs- und/ oder Ausgangsvariablen der Schaltungsanordnung kontradiktorisch ausgelegt sind.
DE19631268684 1963-12-14 1963-12-14 Quasistatische magnetische Schaltungsanordnung zur Umwandlung bzw. Umwertung von Informationen Pending DE1268684B (de)

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