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DE1268525B - Luftschutzsirenenaggregat - Google Patents

Luftschutzsirenenaggregat

Info

Publication number
DE1268525B
DE1268525B DE19661268525 DE1268525A DE1268525B DE 1268525 B DE1268525 B DE 1268525B DE 19661268525 DE19661268525 DE 19661268525 DE 1268525 A DE1268525 A DE 1268525A DE 1268525 B DE1268525 B DE 1268525B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
air
diaphragm
openings
perforated ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661268525
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Oberlaender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19661268525 priority Critical patent/DE1268525B/de
Publication of DE1268525B publication Critical patent/DE1268525B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K7/00Sirens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • Luftschutzsirenenaggregat Die Erfindung betrifft ein Luftschutzsirenenaggregat mit Ausnutzung des Abgasstrahles einer Gasturbine zur Schallerzeugung.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein solches Aggregat so auszubilden, daß für die Schallerzeugung notwendige Pulsation, die durch periodisches Auf- und Zusteuern von Abgasaustrittsöffnungen erzeugt wird, ohne Rückwirkung auf den Strömungsprozeß in der Gasturbine erfolgt. Erreicht wird dieses Ziel erfindungsgemäß dadurch, daß der Abgaskanal der Gasturbine in gleicher Weise wie der Zuströmkanal bei Druckluftsirenen in einen Lochkranz ausläuft, vor dem eine ebenfalls mit einem Lochkranz versehene Blende zur periodischen Aufsteuerung und Abdeckung der Gasaustrittsöffnungen rotiert, wobei die Anzahl der öffnungen in der Blende jedoch derart verschieden ist von der Anzahl der Gasaustrittsöffnungen, daß der Wert des Verhältnisses der größeren zur kleineren Lochzahl nicht ganzzahlig ist und vorzugsweise in der Nähe von 1 liegt.
  • Beim erfindungsgemäßen Aggregat sind niemals alle Austrittsöffnungen gleichzeitig abgedeckt. Es bleibt sowohl bei Stillstand als auch während des Betriebes ein Austrittsquerschnitt gleichbleibender Größe erhalten, so daß die abströmende Gasmenge keinen Schwankungen unterworfen ist bzw. Pulsationen im Abgaskanal vermieden werden. Dies hat einmal den Vorteil, daß die Gasturbine unabhängig von der Stellung der Lochblende angelassen werden kann. Außerdem werden sowohl Schwierigkeiten aerodynainischer Art, beispielsweise ein Pumpen des Verdichters, als auch Störungen schwingungstechnischer Art vermieden, etwa eine Anregung der Schaufeln zu gefährlichen Schwingungen und/oder eine periodisch erfolgende störende Beeinflussung der Flammenausbildung in der Brennkammer.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung verläuft die gemeinsame Achse des stillstehenden Lochkranzes und der rotierenden Blende vertikal, wobei der Gasdurchtritt horizontal oder annähernd horizontal erfolgt und die Gase anschließend ohne Umlenkung in einen ringförmig angeordneten Kranz von Schalltrichtern einströmen.
  • Auf diese Weise wird ohne vorherige Umlenkung eine gleichmäßige Rundumabstrahlung bei einem einfachen und verlustarmen Aufbau der Schalltrichter erzielt.
  • Ein Schallerzeuger anderer Gattung als die erfindungsgemäße Luftschutzwarnsirene ist durch die deutsche Patentschrift 715 053 bekanntgeworden. Es handelt sich um einen möglichst punktförmig auszubildenden, eine Flüssigkeit umwälzenden Schallsender für außerhalb des Hörbereiches liegende, bis in das Hochfrequenzspektrum reichende Frequenzen. Die Schallerzeugung beruht darauf, daß Schaufeln durch Stoßwellen im Takt zu Schwingungen angeregt werden, so daß man diesen Schallerzeuger treffend als Impulserzeuger bezeichnen kann. Bei Luftschutzwarnsirenen der erfindungsgemäßen Art wird demgegenüber ein gasförmiges Medium, d. h. die umgebende Luft, unmittelbar in Schwingungen versetzt, die sich in bekannter Weise fortpflanzen.
  • Eine durch die deutsche Auslegeschrift 1209 025 bekanntgewordene Luftschutzwarnsirene arbeitet ebenfalls nach einem anderen Prinzip als die erfindungsgemäße Sirene, und zwar insofern, als sie im Grunde genommen einen Kreisellüfter darstellt, der den zur Anregung der umgebenden Luft zu Schwingungen erforderlichen Luftstrom selbst erzeugt. Eine rotierende Lochblende weist diese bekannte Sirene nicht auf. Die Höhe der Tonfrequenz ist bei ihr allein abhängig von der Drahzahl des Lüfters. Diese bekannte Sirene hat den Nachteil, daß der Lüfter grundsätzlich mit der gesamten Leistung, die zur Erzeugung von Luftströmung und Schallwellen erforderlich ist, angetrieben werden muß. Da es sich in vorliegendem Fall um hohe Schalleistungen handelt, müssen hohe Luftgeschwindigkeiten bzw. Beschleunigungen erzielt werden, was natürlich entsprechend hohe Umfangsgeschwindigkeiten erfordert und damit hohe Antriebsleistungen. Die Verdichterdrehzahl muß im übrigen an sich schon sehr hoch liegen, da nur 1 bis 2 Schwingungen je Umdrehung erzeugt werden. Demgegenüber arbeitet die erfindungsgemäße Luftschutzwarnsirene wesentlich wirtschaftlicher, indem die heißen, energiereichen Abgase einer Gasturbine unmittelbar zur Schallerzeugung herangezogen werden, wobei der Betriebspunkt der Gasturbine konstant gehalten werden kann. Die Lochblende dient lediglich zur periodischen Aufsteuerung und Abdeckung der Gasaustrittsöffnungen und benötigt daher nur eine geringe Antriebsleistung. Ihre Drehzahl ist gering, da die Tonfrequenz ein Produkt aus Schlitzzahl der rotierenden Blende und der Drehzahl letzterer darstellt.
  • A bb . 1 zeigt ein Luftschutzsirenenaggregat gemäß der Erfindung teilweise im Längsschnitt; A b b. 2 teilweise einen Schnitt nach der Linie II-II in A b b. 1.
  • Bei dem Luftschutzsirenenaggregat nach A b b.1 ist die als Energiequelle dienende Einwellengasturbine 1 stehend so angeordnet, daß der Abgasstutzen 2 senkrecht nach oben gerichtet ist. Er endet in einer scheibenförmig begrenzten Kammer 3, deren zylindrischer Mantelabschnitt einen Kranz von vierzehn symmetrisch über den Umfang verteilten kreisrunden Öffnungen 4 aufweist. An jede Öffnung 4 schließt sich, wie A b b. 2 gut zu entnehmen ist, in geringem radialem Abstand ein horizontal liegender Schalltrichter 5 an. In dem engen Spalt zwischen Kammer 3 und den Schalltrichtern 5 rotiert eine über eine Achse 6 angetriebene Lochblende 7, deren öffnungen 8 quadratisch mit einer dem Durchmesser der Öffnungen 4 entsprechenden Seitenlänge ausgebildet und die ebenfalls symmetrisch über den Umfang der Blende 7 verteilt angeordnet sind. Infolge der unterschiedlichen Querschnittsgestaltung der feststehenden Öffnungen 4 und der Blendenöffnungen 8 ändert sich der Durchtrittsquerschnitt einer jeden Gasaustrittsöffnung 4 nach dem Sinusgesetz. Die abgestrahlte Tonfrequenz ist jeweils abhängig von der Drehzahl der Blende 7. Die Lochblende 7 weist eine Öffnung mehr auf als die Kammer 3. Hierdurch wird erreicht, daß zu keinem Zeitpunkt alle Öffnungen 4 ganz abgedeckt sind. Den Abgasen steht vielmehr zu jedem Zeitpunkt ein bestimmter, über die volle Umdrehung der Blende gleichbleibender Abströmquerschnitt zur Verfügung, so daß der Gasdurchsatz im Abgaskanal keinen eventuell zu Störungen des Betriebes der Gasturbine Anlaß gebenden Schwankungen unterworfen ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Luftschutzsirenenaggregat mit Ausnutzung des Abgasstrahles einer Gasturbine zur Schallerzeugung, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgaskanal (2) der Gasturbine (1) in gleicher Weise wie der Zuströmkanal bei Druckluftsirenen in einen Lochkranz (4) ausläuft, vor dem eine ebenfalls mit einem Lochkranz versehene Blende (7) zur periodischen Aufsteuerung und Abdeckung der Gasaustrittsöffnungen (4) rotiert, wobei die Anzahl der Öffnungen (8) in der Blende (7) jedoch derart verschieden ist von der Anzahl der Gasaustrittsöffnungen (4), daß der Wert des Verhältnisses der größeren zur kleineren Lochzahl nicht ganzzahlig ist und vorzugsweise in der Nähe von 1 liegt.
  2. 2. Luftschutzsirenenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Achse des stillstehenden Lochkranzes und der rotierenden Blende (7) vertikal verläuft, wobei der Gasdurchtritt horizontal oder annähernd horizontal erfolgt und die Gase anschließend ohne Umlenkung in einen ringförmig angeordneten Kranz von Schalltrichtern (5) einströmen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 715 053; deutsche Auslegeschrift Nr.1209 025.
DE19661268525 1966-11-16 1966-11-16 Luftschutzsirenenaggregat Pending DE1268525B (de)

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