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DE1268555B - In das Erdreich einzutreibender Halteanker - Google Patents

In das Erdreich einzutreibender Halteanker

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Publication number
DE1268555B
DE1268555B DEP1268A DE1268555A DE1268555B DE 1268555 B DE1268555 B DE 1268555B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268555 A DE1268555 A DE 1268555A DE 1268555 B DE1268555 B DE 1268555B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
retaining
plate
ground
holding plate
anchor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268555B/de
Publication of DE1268555B publication Critical patent/DE1268555B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/74Means for anchoring structural elements or bulkheads
    • E02D5/80Ground anchors
    • E02D5/803Ground anchors with pivotable anchoring members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • In das Erdreich einzutreibender Halteanker Die Erfindung betrifft einen in das Erdreich einzutreibenden Halteanker für eine Bodenverankerung, dessen Halteplatte ein zugespitztes und gekrümmtes Eindringende hat, welches durch eine auf der Mittellinie der Halteplatte angeordnete Leiste verstärkt ist.
  • Es ist bereits ein in das Erdreich einzutreibender Halteanker bekannt, der eine Halteplatte von etwa dreieckigem Grundriß hat, wobei die untere Spitze dieses Dreiecks etwas nach vorn gekrümmt ist. Auf der Rückseite trägt die Halteplatte eine Nabe zur Aufnahme einer Ankerschraube, die über eine Spannvorrichtung mit der COse des Kabels verbunden ist. Leisten oder Rippen sollen der Versteifung der Platte dienen. Da Rippen von der Nabe zu den Ecken der Platte verlaufen und die zur unteren Spitze verlaufende Rippe einen verbreiterten Fuß hat, kann die Platte nicht einfach in den Boden getrieben werden, sondern muß regelrecht eingegraben werden, was zeitraubend und umständlich ist.
  • Ebenfalls bekannt ist ein Pflock zum Befestigen von Leinen, Tauen, Kabeln, Ketten, Flaschenzügen, Pfostenstützen u. dgl. am Erdreich, bei welchem zur Vermehrung des Widerstandes gegen den Zug ein zum Befestigen der Leine u. dgl. dienender Schaft und ein breites Blatt derart miteinander verbunden sind, daß der Schaft nach dem Einstoßen in das Erdreich - mit der Blattbreitseite unter einem etwa rechten Winkel gegen die auftretende Zugrichtung -in die Zugrichtung verdreht werden kann, während das Blatt in seiner Lage im Erdreich verbleibt. Eine selbsttätige Einstellung der Halteplatte unter dem auftretenden Zug ist bei dem bekannten Pflock nicht möglich.
  • Zum Stand der Technik gehört auch ein Erdanker, der als pflugartiges, sich beim Zug der Ankertrosse in das Erdreich grabendes Schild ausgebildet ist. Bei diesem Erdanker sind zwei Zugseile vorgesehen, deren eines im oberen Drittel und deren anderes im unteren Drittel des Ankerblattes angreift, während dessen Krümmung nicht von Bedeutung ist.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Halteplatte eines Halteankers so zu wölben und auszugestalten, daß sie sich bei Zug am sichersten und am leichtesten selbst in das Erdreich gräbt.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung darin gesehen, daß die Halteplatte nach dem Radius gebogen ist, der dem Abstand des Angriffspunktes des Spannseils an dem zu verankernden Gegenstand von dem Punkt entspricht, an welchem die Halteplatte in das Erdreich eindringt.
  • Zweckmäßig hat die Halteplatte im Grundriß die Form eines länglichen, an dem Eindringende zugespitzten Rechteckes. Sie kann durch zwei beiderseits der Mittellinie angeordnete Leisten verstärkt sein, zwischen denen der Hebel für das Spannseil in an sich bekannter Weise mittels eines Bolzens schwenkbar angeordnet ist.
  • Die auf dem Eindringende der Halteplatte angeordnete Platte ist in der Verlängerung des Hebels aufgesetzt, beispielsweise aufgeschweißt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Halteankers gemäß der Erfindung und die Art seiner Befestigung rein schematisch dargestellt, und zwar zeigt F ig . 1 eine Seitenansicht, F i g. 2 eine Draufsicht einer Ausführungsform des Halteankers und F i g. 3 ein Anwendungsbeispiel und gleichzeitig eine andere Ausführungsform des Halteankers.
  • Die Halteplatte 1 ist ein bogenförmig ausgebildetes Stahlblech, dessen Radius dem Abstand zwischen dem Angriffspunkt 8 des Spannseils 9 auf dem zu verankernden Gegenstand, beispielsweise einer Stange, und dem Punkt, an welchem die Halteplatte 1 in das Erdreich 10 eindringt, entspricht.
  • Die Halteplatte 1 dringt hierbei in einer Weise in das Erdreich 10 ein, bei welcher die Halteplatte 1 imstande ist, sich durch den Reibungswiderstand des Erdreichs 10 auf ihre Außenfläche in Richtung der auftretenden Seilkraft zu bewegen.
  • Die Halteplatte 1 besteht aus einem rechteckigen Stahlblech mit zugespitztem Ende. An der Halteplatte 1 ist ein ein Spannseil 9 tragender Hebel 5 gelenkig angebracht, und zwar derart, daß die durch den das Spannseil tragenden Hebel 5 auf die Halteplatte 1 ausgeübte Kraft auf den Mittelpunkt der inneren gebogenen Fläche der Halteplatte 1 wirkt. Beiderseits der Mittellinie der Halteplatte 1 sind zwei Leisten 2, 3 hochkant mit der Halteplatte 1 verbunden. Sie versteifen die gebogene Halteplatte 1. Zwischen den Leisten 2, 3 ist der Hebel 5 mittels eines Bolzens 6 schwenkbar gelagert. An seinem freien Ende ist der Hebel 5 mit einer Bohrung 7 zur Befestigung des Spannseiles 9 versehen.
  • Das vordere zugespitzte Ende der Halteplatte 1 ist durch eine in der Verlängerung des Hebels 5 auf der Mittellinie angeordnete Platte 4 verstärkt. Zweckmäßig ist diese Platte 4 aufgeschweißt.
  • Das Eintreiben der Halteplatte 1 in das Erdreich 10 erfolgt gemäß F i g. 3 in der Weise, daß bei gestrafftem Spannseil 9 und in die Richtung des Spannseils 9 geschwenktem Hebel 5 der Eindringpunkt in das Erdreich 10 durch die Spitze der Halteplatte 1 bestimmt ist.
  • Durch Schläge auf die Rückseite der Halteplatte 1 bzw. die Leisten 2, 3 wird dann die Halteplatte 1 in das Erdreich 10 eingetrieben.
  • Das Eintreiben kann auch in der Weise erfolgen, daß nach Festlegung des Eindringpunktes die Halteplatte 1 durch Schläge auf das hintere Ende des zurückgeklappten Hebels 5 in die Erde eingetrieben wird. Sobald die Halteplatte 1 die gewünschte Eindringtiefe erreicht hat, wird der Hebel s aus der Stellung A gemäß F i g. 3 in die Stellung B gemäß F i g. 3 geschwenkt und das Spannseil 9 an der Bohrung 7 befestigt.
  • Die Kraft des Spannseils 9 auf die Halteplatte 1 wirkt hierbei genau auf den Mittelpunkt der inneren, bogenförmigen Fläche der Halteplatte 1, wodurch der Halteanker in der Lage festgehalten wird, in welcher er unter der größten Gegenkraft durch das Spannseil 9 steht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. In das Erdreich einzutreibender Halteanker für eine Bodenverankerung, dessen Halteplatte ein zugespitztes und gekrümmtes Eindringende hat, welches durch eine auf der Mittellinie der Halteplatte angeordnete Leiste verstärkt ist, d a -durch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (1) nach dem Radius gebogen ist, der dem Abstand des Angriffspunktes (8) des Spannseils (9) an dem zu verankernden Gegenstand von dem Punkt entspricht, an welchem die Halteplatte (1) in das Erdreich (10) eindringt.
  2. 2. Halteanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (1) im Grundriß die Form eines länglichen, an dem Eindringende zugespitzten Rechtecks hat.
  3. 3. Halteanker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (1) durch zwei beiderseits der Mittellinie angeordnete Leisten (2, 3) verstärkt ist, zwischen denen ein Hebel (5) für das Spannseil (9) in an sich bekannter Weise mittels des Bolzens (6) schwenkbar angeordnet ist.
  4. 4. Halteanker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Eindringende der Halteplatte (1) angeordnete Platte (4) in der Verlängerung des Hebels (5) aufgesetzt, beispielsweise aufgeschweißt, ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 54 419; USA.-Patentschriften Nr. 1775 317, 2 026 259; Wehrtechnische Monatshefte, H. 6, 1956, S. 253.
DEP1268A 1962-11-21 1962-11-21 In das Erdreich einzutreibender Halteanker Pending DE1268555B (de)

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DE1268555B true DE1268555B (de) 1968-05-16

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ID=5660003

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DEP1268A Pending DE1268555B (de) 1962-11-21 1962-11-21 In das Erdreich einzutreibender Halteanker

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DE (1) DE1268555B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20307955U1 (de) 2003-05-21 2003-09-04 Dressel, Markus, 82433 Bad Kohlgrub Verankerungs- und Haltevorrichtung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE54419C (de) * A. Th. ALLEN in Sheffield, York, England Pflock zum Befestigen von Leinen, Tauen, Ketten, Flaschenzügen, Pfostenstützen u. dergl. am Erdboden
US1775317A (en) * 1929-04-01 1930-09-09 Petoskey Engineering Company Land anchor
US2026259A (en) * 1933-04-18 1935-12-31 George R Tarbox Guard rail anchoring device

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