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DE1268540B - Traggeruest fuer endlose Foerderbaender - Google Patents

Traggeruest fuer endlose Foerderbaender

Info

Publication number
DE1268540B
DE1268540B DEP1268A DE1268540A DE1268540B DE 1268540 B DE1268540 B DE 1268540B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268540 A DE1268540 A DE 1268540A DE 1268540 B DE1268540 B DE 1268540B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
side rails
belt
portals
support frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
William Francis Bankauf
Robert Michael Promin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hewitt Robins International SA
Original Assignee
Hewitt Robins International SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hewitt Robins International SA filed Critical Hewitt Robins International SA
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268540B/de
Publication of DE1268540B publication Critical patent/DE1268540B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Traggerüst für endlose Förderbänder Die Erfindung geht aus von einem Traggerüst für endlose Förderbänder mit selbständigen und durch eingehängte Seitenschienen derart verbundenen Stützportalen für Rollensätze, daß man durch An- oder Abbau von weiteren Stützportalen und Seitenschienen den Bandförderer in der Länge ändern kann.
  • Solche Bandförderer werden z. B. im Tag- und Untertagbau zum Abtransport von Schüttgut von der wandernden Gewinnungsmaschine zu stationären Fördergeräten bzw. -anlagen eingesetzt.
  • Bei der Längenänderung besteht Gefahr des seitlichen Auswanderns des Förderbands. Zur Korrektur des Bandlaufs ist es bekannt, die oberen Rollensätze in der Horizontalen mittels Langlochführungen zur Bandachse verdrehbar anzuordnen. Bei zerlegbaren Traggerüsten ist es auch bereits bekannt, die Seitenschienen unmittelbar an Tragstützen für die unteren Rollensätze lösbar einzuhängen und außerdem noch mit Flügelblechen des oberen Rollenbockes zu verbolzen. Zur Verstellung des oberen Rollenbocks muß man deshalb zahlreiche Befestigungen zwischen diesem Rollenbock und den Seitenschienen lösen, wobei das Traggerüst als Ganzes unstabil wird.
  • Schließlich ist es auch noch bekannt, auf Längsschienen ruhende Rollenböcke mittels Langlochführungen auf den Längsschienen zur Bandachse begrenzt zu verdrehen. Bei dieser bekannten Anordnung fehlen jedoch selbständige Stützportale für die Rollensätze.
  • Bei Traggerüsten der eingangs geschilderten Art für längenveränderliche Bandförderer besteht deshalb die Aufgabe, den Bandlauf durch Änderung des Winkels der oberen Rollensätze zum Förderband an bestimmten Stellen ohne Stillsetzen des Förderers, Lockerung oder Zerlegung des Traggerüsts zu korrigieren und die Portalstützen sicher eben aufzustellen, d. h. notfalls im Traggerüst zu verschieben, falls die genaue Mittellage zwischen zwei Seitenschienen infolge einer Bodenunebenheit keine exakt mittige Aufstellung zur Stoßstelle der Seitenschienen erlaubt.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Seitenschienen jeweils an gemeinsamen, selbständigen Konsolen eingehängt sind, die auf seitlichen Schultern der die oberen Rollensätze tragenden Stützportale eben aufliegen und damit durch eine Langloch-Klemmverbindung verbunden sind, derart, daß jedes Stützportal nach Lockern der beiden Langloch-Klemmverbindungen in der bzw. horizontal zur Bandachse begrenzt verschiebbar und verdrehbar ist.
  • Durch diese Ausbildung ist es möglich, einzelne Stützportale sehr einfach zu den Stoßstellen der Seitenschienen zu justieren und schließlich das Trag- gerüst als Ganzes lediglich durch Einschieben oder Herausnehmen von Stützportalen und Ein- bzw. Aushängen von Seitenschienen zu verlängern oder zu verkürzen und an beliebigen Stellen den Lauf des Bandobertrums durch Schläge auf einen Portalfuß schnell und einfach zu korrigieren. Zur Korrektur muß die Klemmverbindung in der Regel lediglich auf einer Seite gelockert werden. Das Band kann während der Korrektur weiterlaufen, was die Justierung erleichtert. Unebenheiten der Fördersohle lassen sich auch durch unterschiedlich lange Sätze von Seitenschienen berücksichtigen.
  • Die Konsolen können aus L-förmigen Winkelstükken bestehen, die am oberen horizontalen und auf der Schulter der Stützportale gleitenden Schenkel das Langloch aufweisen und am vertikalen Schenkel Kopfbolzen zum Einhängen der Seitenschienen tragen. Die Stützportale tragen die oberen an sich bekannten muldenförmigen Rollensätze zwischen an die Schultern angeschlossenen und nach innen und oben weisenden Armen.
  • Das erfindungsgemäße Traggerüst ist besonders für einen verfahrbaren und mit Bandspeicher ausgerüsteten Aufnahmekopf und ein ebenfalls verfahrbares Abgabeende geeignet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht eines längenveränderlichen endlosen Förderbandes mit Traggerüst, F i g. 2 eine Teilansicht des Mittelteils des Bandförderers, F i g. 3 einen Querschnitt durch den Mittelteil längs der Linie 3-3 in F i g. 2, Fig.4 eine ähnliche Ansicht wie Fig.3 längs der Linie 4-4 in Fig. 2, Fig. 5 eine Draufsicht auf einen das Bandobertrum trogartig formenden oberen Rollensatz in Höhe der Linie 5-5 in F i g. 3, Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht der Verbindung eines Stützportals mit den Seitenschienen mittels einer Konsole, F i g. 7 eine Vorderansicht, zum Teil im Schnitt, des Endes des unteren Rollensatzes und seiner Befestigung an der Seitenschiene und F i g. 8 eine gegenüber den anderen Figuren vergrößerte Seitenansicht eines Stützportals mit den eingehängten Seitenschienen und einem unteren Rollensatz.
  • Nach Fig. 1 und 2 besteht der verlängerbare Bandförderer aus einem Abgabekopf 10, einem Aufnahmeteil 11 und einem Mittelteil 16. Ein endloses Förderband 12 läuft um eine Umlenkrolle 14, die zum Aufgabeteil 11 gehört. Dabei nimmt das Bandobertrum das von der Abbaumaschine angelieferte Fördergut auf. Das Bandobertrum 15 erstreckt sich vom Aufgabeteil 11 zum Abgabekopf 10 und wird im gesamten Mittelteil 16 mit Hilfe von Rollensätzen 21 geführt und getragen. Das Banduntertrum 20 wird durch Rollen 26 getragen.
  • Das Bandobertrum 15 soll Schüttgut, z. B. Kohle, Erz od. dgl., vom Abgabekopf 10 auf ein weiteres Fördergerät 17 überführen. Der Abgabekopf 10 ist dabei so ausgebildet, daß er wechselnde Teillängen des umlaufenden Förderbands 12 aufnehmen oder abgeben kann. Der die Umlenkrolle 14 tragende Aufgabeteil 11 hat ein Fahrwerk, z. B. ein Gleiskettenfahrwerk 18, und läßt sich damit ohne Stillsetzen des Bandförderers vom Abgabekopf 10 zwecks Längenänderung des Förderers entfernen oder dazu nähern.
  • Der Abgabekopf 10 hat außerdem einen selbsttätigen Bandspeicher, bleibt normal ortsfest, hat jedoch ebenfalls ein Fahrwerk, z. B. ein Oleiskettenfahrwerk 19, um seine Stellung zum Fördergerät 17 zu ändern.
  • Bei jeder Änderung der wirksamen Bandlänge sorgt der Bandspeicher für eine im wesentlichen gleichbleibende Spannung des Förderbandes 12.
  • Die oberen Rollensätze 21 tragen das Bandobertrum 15 quer zur Bandachse trogartig formend und den gesamten Mittelteil 16 des Förderbands. Gemäß Fig. 3 bestehen die Rollensätze21 jeweils aus seitlichen Schrägrollen 23, 24 und einer horizontalen Mittelrolle 25 und geben dem Bandobertrum 15 eine Trogform. Das Banduntertrum 20 wird von Rollen 26 in einer Ebene getragen.
  • Die einzelnen Abschnitte des Traggerüsts bestehen aus Seitenschienen 47 und Portalstützen, die aus zwei lotrechten Stützen 31 mit Füßen 32 bestehen, wobei die Stützen durch zwei z. B. als Flachschienen ausgebildete Querstreben 34 mittels lösbarer Bolzen 35 verbunden sind. Jede Stütze 31 läuft in einen nach innen oben ragenden Arm 36 aus. Je zwei Arme 36 tragen gemeinsam einen oberen Rollensatz (Fig. 3).
  • Zwischen den Armen 36 und den Außenenden des oberen Rollensatzes sind Wälzlager vorgesehen für die Schrägrollen23, 24. Ebenso sind zwischen den Enden der Mittelrolle 25 und den Innenenden der Schrägrollen 23, 24 Wälzlager 39 vorgesehen.
  • Jeder Arm 36 hat außen seitlich eine Schulter 45, auf der eine L-förmige Konsole 41 aufliegt, die so befestigt ist, daß Konsole und Portalstütze gegenseitig längs- und querverschiebbar sind. Die Konsole 41 hat dazu ein Langloch 37 (Fig. 6). Eine Klernmschraube 43 greift durch das Langloch 37 in die Schulter 45 und läßt sich durch Einstecken eines einfachen Werkzeugs in ihre Öse 44 leicht drehen; eine Sicherungsscheibe 46 unterstützt die Feststellung der Konsole 41 in einer bestimmten Lage auf der Schulter 45.
  • Längs des Mittelteils 16 sind Seitenschienen 47 aus Profilstahl mit einem Schlitz 51 (Fig. 8) an beiden Enden vorgesehen, mit dem die Seitenschienen auf Kopfbolzen 49 der Konsole 41 einhaken können. Die Köpfe der Bolzen 49 sind dazu breiter als die Schlitze 51.
  • Verschiebt man z. B. mit dem Abbaufortschritt den Aufgabeteil 11 (F i g. 1) nach rechts, während der Abgabekopf 10 ortsfest bleibt, dann verlängert sich die wirksame Länge des Förderbandes 12 dazwischen, wobei weitere Rollensätze für das Bandobertrum 15 und das Banduntertrum 20 in den Mittelteil 16 eingebaut werden müssen. Dazu hängt man im Mittelteil 16 ein Paar Seitenschienen 47 mit ihren Enden an den entsprechenden Bolzen 49 der letzten Portalstütze 31 ein. Dann stellt man eine weitere Portalstütze mit oberem Rollensatz 21 auf und hängt die freien Enden der Seitenschienen 47 ein. Beim Verkürzen des Bandförderers verfährt man umgekehrt.
  • Beim Rollensatz 26 für das Banduntertrum genügt in der Regel eine einzige, das Förderband in einer Ebene tragende und sich über die ganze Breite des Förderbandes 12 erstreckende Rolle. Zur Lagerung eignen sich z. B. Wälzlager 55, die durch eine ausreichend große Öffnung 56 (F i g. 8) der an jedem Rollenende vorgesehenen Hängekonsole 57 eingeführt und in einem an die Öffnung 56 anschließenden engen Schlitz festgestellt werden. Die oberen Enden der Hängekonsole 57 sind nach F i g. 7 als Haken 58, 61 ausgebildet und an den Seitenschienen 47 aufgehängt und tragen eine Klemmschraube 59 zum Feststellen der Hängekonsole an der Seitenschiene.
  • Die Öse 62 an der Klemmschraube 59 erleichtert das Festziehen und Lösen der Klemmschraube 59 mit einfachem Werkzeug.
  • Die Ausbildung der Seitenschienen 47 und der Hängekonsolen 57 erlaubt Lageveränderungen des unteren Rollensatzes 26 gegenüber dem Banduntertrum 12. Neigt das Förderband dazu, am oberen Rollensatz 21 seitlich auszuwandern, dann lockert man eine Klemmschraube43. Dann kann man die zugehörige Portalstütze durch Schläge mit einem Hammer oder Stempel um die andere Klemmschraube 43 als Drehpunkt schwenken und durch die Korrektur des Winkels des oberen Rollensatzes 21 den Lauf des Bandobertrums 15 ändern. Man kann auch beide Stützen der Portalstütze verschieben. Ebenso kann man den unteren Rollensatz 26 nach Lösen der Klemmschrauben 59 für die Hängekonsole 57 längs der Seitenschienen 47 verstellen und so den Winkel jeder Rolle 26 zum Banduntertrum 20 zur Korrektur seitlichen Auswanderns ändern oder den Rollensatz längs des Banduntertrums verschieben.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Traggerüst für endlose Förderbänder mit selbständigen und durch eingehängte Seitenschienen verbundenen Stützportalen für Rollensätze, wobei die oberen Rollensätze mittels Langloch- Führungen zur Bandachse in der Horizontalen verdrehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschienen(47) jeweils an gemeinsamen, selbständigen Konsolen (41) eingehängt sind, die auf seitlichen Schultern (45) der die oberen Rollensätze (21) tragenden Stützportale (31, 32, 34) eben aufliegen und damit durch eine Langloch-Klemmverbindung (37, 43, 44, 46) verbunden sind, derart, daß jedes Stützportal nach Lockern der beiden Langloch-Klemmverbindungen in der bzw. horizontal zur Bandachse (Förderband 12) begrenzt verschiebbar und verdrehbar ist.
  2. 2. Traggerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Konsole (41) aus einem L-förmigen Winkelstück besteht, das am horizontalen Schenkel das Langloch (43) aufweist und am vertikalen Schenkel Kopfbolzen (49) zum Einhängen der Seitenschienen (47) trägt.
  3. 3. Traggerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützportale (31) die oberen an sich bekannten trogförmigen Rollensätze zwischen an die Schultern (45) angeschlossenen und nach innen und oben weisenden Armen (36) tragen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 934 155; deutschePatentanmeldung E 890 XI/81 e (bekanntgemacht am 2. 8. 1951); deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1741 175, 1 740 375, 1 699 298; britische Patentschrift Nr. 838 212; USA.-Patentschriften Nr. 3 104 009, 2647617.
DEP1268A 1966-01-13 1966-01-13 Traggeruest fuer endlose Foerderbaender Pending DE1268540B (de)

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3027541B1 (de) * 2013-08-01 2020-11-04 thyssenkrupp Industrial Solutions AG Einstellbarer tragrollenstuhl in einer fã-rderbandanlage und einstellbare anordnung hierzu

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