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DE1268445B - Kugelgelenk zum Verbinden von Gestaengeteilen - Google Patents

Kugelgelenk zum Verbinden von Gestaengeteilen

Info

Publication number
DE1268445B
DE1268445B DE19601268445 DE1268445A DE1268445B DE 1268445 B DE1268445 B DE 1268445B DE 19601268445 DE19601268445 DE 19601268445 DE 1268445 A DE1268445 A DE 1268445A DE 1268445 B DE1268445 B DE 1268445B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
joint
ball
socket
opening
joint socket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19601268445
Other languages
English (en)
Inventor
Gottlob Bacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19601268445 priority Critical patent/DE1268445B/de
Publication of DE1268445B publication Critical patent/DE1268445B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/06Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
    • F16C11/0614Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints the female part of the joint being open on two sides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Kugelgelenk zum Verbinden von Gestängeteilen Die Erfindung bezieht sich auf ein Kugelgelenk zum Verbinden von Gestängeteilen, insbesondere von Antriebsgestängen für Fahrzeugscheibenwischer, mit einer aus elastischem Kunststoff, wie Polyamid, bestehenden, an dem einen Gestängeteil befestigten Gelenkpfanne, in welche eine am anderen Gestängeteil sitzende Gelenkkugel unter vorübergehender elastischer Aufweitung eines die Einstecköffnung der Gelenkpfanne umgebenden Kragens eindrückbar ist.
  • Bei derartigen Kugelgelenken soll der die Einstecköffnung der Gelenkpfanne umgebende Kragen ein ungewolltes Heraustreten der Gelenkkugel aus der Pfanne verhindern. Der Kragen kann jedoch mit Rücksicht darauf, daß die Kugel beim Zusammenbauen und Auseinandernehmen des Gelenks durch ihn hindurchgedrückt werden muß, nicht beliebig eng und starr ausgeführt sein. Daher kann der Kragen nur begrenzte Kräfte aufnehmen und das Gelenk nur in begrenztem Maß gegen ungewolltes Lösen sichern. Es kann daher vorkommen, daß die im Betrieb unvermeidbaren, auf das Kugelgelenk einwirkenden Querbeanspruchungen die Kugel aus der Gelenkpfanne herausdrücken und damit die Gelenkverbindung lösen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Kugelgelenke der eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß sich die Gelenkteile auch beim Auftreten erheblicher Querkräfte nicht voneinander lösen können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Gelenkkugel in an sich bekannter Weise einen stielartigen Ansatz mit einer Verdickung am freien Ende trägt, der in allen Schwenkstellungen der Gelenkkugel gegenüber der Gelenkpfanne durch eine der Einstecköffnung der Gelenkpfanne gegenüberliegende Durchstecköffnung hindurchragt, deren kleinste lichte Weite mindestens so groß wie der Durchmesser der Verdickung ist und deren Randzone einen das Lösen des Gelenks verhindernden Anschlag für die bei verschwenkter Gelenkkugel über die Randzone greifende Verdickung bildet.
  • Hierdurch ist erreicht, daß das Kugelgelenk ohne zusätzliche Teile oder Arbeitsgänge lediglich durch Zusammenstecken der beiden Gelenkteile zuverlässig und formschlüssig gegen Lösen gesichert ist, sobald sich die Längsmittelachse der Gelenkkugel gegenüber der Einsteckachse der Gelenkpfanne um einen gewissen Winkel verschwenkt hat und die Verdickung des stielartigen Kugelansatzes über den Öffnungsrand der Gelenkpfanne greift. In der Mittelstellung des Gelenks kann die Gelenkkugel verhältnismäßig leicht in die Gelenkpfanne eingedrückt und auch wieder aus ihr herausgezogen werden, ohne daß hierbei die Gelenkpfanne beschädigt wird.
  • Kugelgelenke mit pilzförmigem Kugelansatz zur Sicherung gegen Lösen des Gelenks sind an sich bekannt. Die bekannten Gelenke haben aber eine metallische Gelenkpfanne ohne elastisch aufweitbaren Kragen an der Einstecköffnung und können nur in einer extremen gegenseitigen Winkelstellung ihrer Gelenkteile zusammengebaut bzw. auseinandergenommen werden. Hierbei tritt der pilzförmige Kugelansatz durch eine kreisrunde Öffnung im Boden der Gelenkpfanne hindurch, um beim Verschwenken der Gelenkteile in die Mittelstellung mit dem dünneren Fußteil in einen an die Durchstecköffnung anschließenden schwächeren Schlitz zu gelangen und dessen Längsränder mit dem verdickten Kopfteil zu übergreifen. Das erfindungsgemäße Gelenk kann demgegenüber in der Mittelstellung der Gelenkteile zusammengebaut werden, was insbesondere bei solchen Gelenken von Vorteil ist, die im Betrieb an schwer zugänglicher Stelle angeordnet sind oder die gerade in den extremen Winkelstellungen ihrer Teile besonders hohe, auf ein Lösen des Gelenks abzielende Querkräfte zu übertragen haben.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 eine schematisch dargestellte Scheibenwischeranlage, deren Übertragungsgestänge durch Kugelgelenke nach der Erfindung miteinander verbunden sind, F i g. 2 einen teilweise im Schnitt dargestellten Gestängeteil, in dessen Endabschnitten jeweils eine Kunststoffkugelpfanne befestigt ist, sowie eine Seitenansicht der zugehörigen Gelenkkugeln vor dem Zusammenstecken mit den Gelenkpfannen, F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Seitenansicht, nachdem die Gelenkpfannen und die zugehörigen Kugeln zusammengesteckt, die Kugelgelenkverbindung also hergestellt ist, F i g. 4 eine Ansicht des linken Endabschnitts des Gestängeteils in Richtung des Pfeiles IV in F i g. 2 gesehen und F i g. 5 eine Seitenansicht einer Gelenkkugel mit seiner in eine Neigung zur Kugelachse eingestellten und im Querschnitt dargestellten Gelenkpfanne.
  • Bei der Anlage nach F i g. 1 treibt ein Elektromotor 1 eine Kurbel 2 an, die über eine Schubstange 3 mit einer Kurbel 4 eines Wischers 5 gelenkig verbunden ist. Zur Verbindung der Teile 2 mit 3 und 3 mit 4 ist jeweils ein Kugelgelenk verwendet.
  • In den F i g. 2 bis 5 sind die mit der F i g. 1 grundsätzlich übereinstimmende Teile mit den gleichen Bezugszahlen versehen.
  • Wie besonders aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich, ist mit den Kurbeln 2 und 4 jeweils eine Gelenkkugel 10 über einen stielartigen Ansatz 9 fest verbunden. In jedem Ende der Schubstange 3 ist eine aus elastischem Kunststoff, wie Polyamide oder Polyurethane, bestehende Gelenkpfanne 11 für eine der Gelenkkugeln 10 fest verankert. Die Einstecköffnung der Gelenkpfanne 11 hat einen kragenförmigen Ansatz 12, der sich beim Eindrücken der Kugel 10 in die Pfanne vorübergehend elastisch aufweitet und nach erfolgtem Eindrücken der Kugel wieder die in F i g. 2 gezeichnete Lage einnimmt. Die Kugel 10 trägt an ihrem beim Einstecken vorn liegenden Abschnitt einen stielartigen Ansatz, der einen dünnen Fußteil 13 und ein verdicktes Kopfende 14 hat.
  • An ihrer der Einstecköffnung entgegengesetzten Seite hat die Gelenkpfanne eine Öffnung 18, die, wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, einen Langlochquerschnitt hat. Die geringste lichte Weite dieses Langlochs 18 stimmt mindestens annähernd mit dem Durchmesser der Verdickung 14 am stielartigen Ansatz 13 der Kugel 10 überein. An ihrem der Einstecköffnung mit dem kragenförmigen Ansatz 12 gegenüberliegenden Ende hat die Pfanne 11 einen Ringbundabschnitt 19 mit verhältnismäßig starkem Querschnitt.
  • Die Gelenkpfanne 11 und die zugehörige Kugel 10 können, wenn ihre Mittelachsen, wie in F i g. 2 dargestellt, mindestens annähernd übereinstimmen, ohne weiteres in die Stellung nach F i g. 3 zusammengedrückt und auch wieder voneinander abgezogen werden. Sobald jedoch bei zusammengestecktem Gelenk die Mittelachsen der Pfanne und der Kugel eine gewisse Neigung zueinander überschreiten, überdeckt das verdickte Kopfende 14 der Kugel 10 eine Zone des Ringbundes 19 (s. F i g. 5), wodurch ein selbsttätiges Lösen der Gelenkverbindung verhindert wird. Die Gelenkpfanne 11 kann allseits um die Kugel 10 begrenzt geschwenkt werden, wie besonders aus F i g. 5 ersichtlich ist.
  • Durch die Form und Lage des Langlochs 18 (F i g. 4) wird erreicht, daß die Schubstange 3 aus ihrer in F i g. 3 dargestellten Lage nach oben oder unten um etwa 8 bis 10° gegenüber der Mittelachse der Kugel geschwenkt werden kann.
  • Die Durchstecköffnung 18 der Gelenkpfanne kann natürlich auch entsprechend der Form der Verdickung 14 an der Kugel als Rundloch ausgebildet sein, welches mindestens annähernd den gleichen Durchmesser wie die Verdickung 14 hat.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Kugelgelenk zum Verbinden von Gestängeteilen, insbesondere von Antriebsgestängen für Fahrzeugscheibenwischer, mit einer aus elastischem Kunststoff, wie Polyamid bestehenden, an dem einen Gestängeteil befestigten Gelenkpfanne, in welche eine am anderen Gestängeteil sitzende Gelenkkugel unter vorübergehender elastischer Aufweitung eines die Einstecköffnung der Gelenkpfanne umgebenden Kragens eindrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkugel (10) in an sich bekannter Weise einen stielartigen Ansatz (13) mit einer Verdickung (14) am freien Ende trägt, der in allen Schwenkstellungen der Gelenkkugel gegenüber der Gelenkpfanne durch eine der Einstecköffnung der Gelenkpfanne (11) gegenüberliegende Durchstecköffnung (18) hindurchragt, deren kleinste lichte Weite mindestens so groß wie der Durchmesser der Verdickung (14) ist und deren Randzone einen das Lösen des Gelenks verhindernden Anschlag für die bei verschwenkter Gelenkkugel über die Randzone greifende Verdickung (14) bildet.
  2. 2. Kugelgelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchstecköffnung (18) als Langloch ausgebildet ist, das sich in Längsrichtung des die Gelenkpfanne tragenden Gestängeteiles (3) erstreckt und so bemessen ist, daß die Kugel (10) in Längsrichtung des Langloches beiderseits bis zu einem Winkel von etwa 8 bis 10° gegenüber der Einsteckachse der Pfanne schwenkbar ist.
  3. 3. Kugelgelenk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchstecköffnung (18) der Gelenkpfanne (11) in einem Ringrandabschnitt (19) mit verhältnismäßig starkem Querschnitt liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1185 952, 760000.
DE19601268445 1960-06-10 1960-06-10 Kugelgelenk zum Verbinden von Gestaengeteilen Pending DE1268445B (de)

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DE1268445B true DE1268445B (de) 1968-05-16

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ID=5659936

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR760000A (fr) * 1932-11-17 1934-02-14 Dispositif de butée pour articulations à rotule
FR1185952A (fr) * 1956-11-10 1959-08-11 Bosch Gmbh Robert Articulation à rotule, notamment pour tringlerie d'essuie-glace, et procédé de fabrication correspondant

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR760000A (fr) * 1932-11-17 1934-02-14 Dispositif de butée pour articulations à rotule
FR1185952A (fr) * 1956-11-10 1959-08-11 Bosch Gmbh Robert Articulation à rotule, notamment pour tringlerie d'essuie-glace, et procédé de fabrication correspondant

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