DE1268332B - Verfahren zur Herstellung der Polsterung von Sitzmoebeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der Polsterung von SitzmoebelnInfo
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- A47C7/00—Parts, details, or accessories of chairs or stools
- A47C7/02—Seat parts
- A47C7/18—Seat parts having foamed material included in cushioning part
- A47C7/185—Seat parts having foamed material included in cushioning part with a stiff, rigid support
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
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- A47C7/02—Seat parts
- A47C7/029—Seat parts of non-adjustable shape adapted to a user contour or ergonomic seating positions
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- Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung der Polsterung von Sitzmöbeln Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Polsterung von Sitzmöbeln, bei dem die Polsterschicht unmittelbar auf einen festen Stützkörper aufgeformt wird.
- Bei einem bekanntgewordenen Verfahren dieser Art wird eine zweiteilige Hohlform als Gußform benutzt, in die der Stützkörper des Sitzmöbels eingebracht wird und in der er dann so ausgerichtet wird, daß er durch Einbringen des polsterbildenden Materials in die Gußform allseitig von dem Polstermaterial umgeben wird, das auf ihm haften bleibt und durch die Gußform die gewünschte Formgebung erhält.
- Nachteilig ist hierbei, daß zwei Formteile zur Bildung der hohlen Gußform erforderlich sind und daß vor dem Einbringen des Polstermaterials eine exakte und langwierige Ausrichtung des Stützkörpers in der zusammengesetzten Gußform erforderlich ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung der Polsterung von Sitzmöbeln zu schaffen, das sich bei denkbar geringem Aufwand schnell durchführen läßt.
- Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß der feste Stützkörper des Möbelstückes selbst als Formteil einer Hohlform benutzt wird und mit einem weiteren Formteil zu einer geschlossenen Hohlform zusammengesetzt wird, in die ein formbares, polsterbildendes Material eingebracht wird, welches die Hohlform ausfüllt und an der Innenfläche des Stützkörpers haften bleibt.
- Die Begrenzung eines großen Teiles der ausgießbaren Hohlform durch den Stützkörper des Möbelstückes selbst erübrigt das sonst an dieser Stelle erforderliche Formteil der Gußform. In Anbetracht der hohen Herstellungskosten solcher oft mit schwierig herzustellenden Flächen versehenen Formteile wird der Fertigungsprozeß beträchtlich verbilligt. Dadurch, daß der Stützkörper selbst Teil der Gußform ist, entfällt das langwierige Einbringen und Ausrichten eines Stützkörpers in der ihn umgebenden zusammengesetzten Hohlform, so daß sich das erfindungsgemäße Verfahren einfach und schnell durchführen läßt.
- Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt die Bepolsterung sinnvollerweise nur dort, wo sie von der Funktion des Sitzmöbels her erforderlich ist.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Formteil, das mit dem festen Stützkörper des Möbelstückes zu einer Hohlform zusammengesetzt wird, vor dem Zusammensetzen mit einem elastischen Überzug bedeckt, und das polsterbildende Material wird dann zwischen den elastischen Überzug und den festen Stützkörper des Möbelstückes eingebracht. Die Bepolsterung wird somit schon gleich bei ihrer Herstellung mit dem gewünschten Überzug versehen.
- Der feste Stützkörper des Möbelstückes ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform muschelförmig ausgebildet und bildet die Sitz- und Rückenlehne eines Stuhles oder eines Sofas.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der beigefügten Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt in F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Stuhles, der nach dem der Erfindung zugrunde liegenden Verfahren hergestellt ist, F i g. 2 eine Seitenansicht des Stuhles, F i g. 3 eine Teilansicht der Seitenansicht, in der ein Zwischenstadium der Stuhlherstellung dargestellt ist. Der dargestellte Stuhl hat einen Rahmen in Form eines muschelförmigen Stützkörpers C, der sowohl Sitz- wie Rückenlehne des Stuhles bildet. Der Stützkörper C ist auf Füße E montiert und mit einer geformten Polsterschicht B sowie einem äußeren elastischen Überzug A bedeckt.
- Bei der Herstellung des Stuhles wird der Stützkörper C, noch ohne die Füße, zunächst als das eine Formteil einer zweiteiligen Form benutzt. Das andere Formteil D wirkt derart mit dem Stützkörper C zusammen, daß es mit ihm einen Hohlraum bildet, der mit der Polsterung B ausgefüllt wird. Das Formteil 1? kann entweder einfach auf den Stützkörper C aufgesetzt oder mit diesem fest verbunden werden. Die so gebildete Hohlform wird nunmehr mit einem bildsamen Polstermaterial B gefüllt, das geeignet ist, den Hohlraum auszufüllen, sich zu der gewünschten Form zu verfestigen und am Stützkörper anzuhaften. Nach Beendigung des Formvorganges wird das Formteil D entfernt, und die an den Stützkörper angeformte Polsterung bleibt zurück. Um ein leichtes Auseinandernehmen der Form zu unterstützen, kann das Formteil D vor dem Gebrauch mit einem Mittel bedeckt werden, das ein leichtes Entfernen von der Polsterung gewährleistet.
- Nach dem Auseinandernehmen der Form ist das Bauteil, bestehend aus Stützkörper und angeformter Polsterschicht, zum Aufbringen des Überzuges A und zum Befestigen der Füße E fertig.
- Bei einer anderen Ausführung kann, wie es in F i g. 3 dargestellt ist, das Formteil D mit dem Über-zug A ausgefüttert werden, bevor die Form geschlossen wird. Das Polstermaterial wird wie beim vorigen Verfahren in die Form eingeführt und haftet am Rahmen und am Überzug A. Bei diesem Verfahren brauchen nach dem Auseinandernehmen der Form nur noch die Enden des Überzuges A zugemacht und die Füße am Rahmen befestigt zu werden.
- Bei dem der Erfindung zugrunde liegenden Verfahren werden die beim Bau von Möbeln üblichen Materialien verwandt. So kann z. B. der Stützkörper je nach Wunsch aus Holz, Metall oder Kunststoff bestehen. Für die Bepolsterung kann man jedes geeignete federnde Material nehmen; man bevorzugt aber besonders einen Schaumstoff oder ein Material, das durch ein Schäummittel dazu gemacht werden kann, um eine schwammähnliche Bepolsterung zu erhalten. Insbesondere bevorzugt werden Schaumgummisorten und elastische Schaumkunststoffe wie z. B. Polyurethane und Polyester. Der Überzug kann aus jedem beliebigen der Materialien, wie sie im Möbelbau üblich sind, bestehen.
- Je nach benutztem Polstermaterial kann es in einigen Fällen wünschenswert sein, den Stützkörper mit einem Klebmittel zu überziehen, bevor die Form zusammengesetzt wird, um eine feste Verbindung von angeformtem Polster und Stützkörper zu gewährleisten.
- Die Erfindung wurde speziell an Hand der Herstellung eines Stuhles beschrieben. Es ist jedoch klar, daß das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren auch bei anderen Polstermöbeln oder Teilstücken von ihnen, die später zum Möbelstück zusammengesetzt werden, angewandt werden kann.
- So kann z. B. beim dargestellten Stuhl der Stützkörper C aus Teilstücken bestehen, wobei die Bepolsterung mittels des beschriebenen Verfahrens auf jedes einzelne Teilstück aufgebracht wird. Ebenso ist es möglich, auch den Überzug auf jedes einzelne Teilstück aufzubringen, wonach die Teilstücke dann zum Stuhl zusammengesetzt werden. Ferner kann auch der mit der Bepolsterung und ihrem Überzug versehene Stützkörper C als Ganzes ein Teilstück darstellen, wobei dann Armlehnen, Seitenwände und seitliche Drahtstücke weitere anzufügende Bauteile sind.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung der Polsterung von Sitzmöbeln, bestehend aus einem festen Stützkörper und einer unmittelbar damit verbundenen Polsterschicht, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Stützkörper (C) des Möbelstückes selbst als Formteil einer Hohlform benutzt wird und mit einem weiteren Formteil (D) zu einer geschlossenen Hohlform zusammengesetzt wird, in die ein formbares, polsterbildendes Material (B) eingebracht wird, welches die Hohlform ausfüllt und an der Innenfläche des Stützkörpers (C) haften bleibt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (D) mit einem elastischen Überzug (A) bedeckt wird, dann mit dem festen Stützkörper (C) des Möbelstückes zu einer Hohlform zusammengesetzt wird und das polsterbildende Material (B) zwischen den elastischen Überzug (A) und den festen Stützkörper (C) eingebracht wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Stützkörper (C) muschelförmig ausgebildet ist und die Sitz- und Rückenlehne eines Stuhles oder Sofas bildet.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als polsterbildendes Material (B) ein elastischer Schaumkunststoff verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 8381.00.
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| GB38506/60A GB998571A (en) | 1960-11-09 | 1960-11-09 | Improvements in or relating to upholstery |
Publications (1)
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-
1961
- 1961-11-02 DE DEP1268A patent/DE1268332B/de active Pending
- 1961-11-07 FR FR878203A patent/FR1314436A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
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Also Published As
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