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DE1268310B - Verfahren zur kontinuierlichen Pigmentierung von Hochpolymeren - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Pigmentierung von Hochpolymeren

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Publication number
DE1268310B
DE1268310B DEP1268A DE1268310A DE1268310B DE 1268310 B DE1268310 B DE 1268310B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268310 A DE1268310 A DE 1268310A DE 1268310 B DE1268310 B DE 1268310B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pigment
carrier material
polymer
melt
pigmentation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAU VON INDUSTRIEANLAGEN
Vickers Zimmer AG
Original Assignee
BAU VON INDUSTRIEANLAGEN
Vickers Zimmer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by BAU VON INDUSTRIEANLAGEN, Vickers Zimmer AG filed Critical BAU VON INDUSTRIEANLAGEN
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268310B/de
Publication of DE1268310B publication Critical patent/DE1268310B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/06Feeding liquid to the spinning head
    • D01D1/065Addition and mixing of substances to the spinning solution or to the melt; Homogenising

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

  • Verfahren zur kontinuierlichen Pigmentierung von Hochpolymeren Die bekannten Verfahren zur Pigmentierung von Hochpolymeren, insbesondere linearen Polyamiden und Polyestern, lassen sich in zwei Gruppen einteilen, wobei in der ersten Gruppe die Zugabe des Pigments zu den monomeren Ausgangsprodukten der Hochpolymeren erfolgt, während in der zweiten Gruppe die Zugabe des Pigments zu dem fertigen, verformbaren und verspinnbaren Hochpolymeren vorgenommen wird.
  • Die Zugabe des Pigments zu den monomeren Ausgangsprodukten ist schon aus apparativen Gründen unerwünscht und hat darüber hinaus den Nachteil, daß Agglomeratbildungen der Pigmente in der Polymerisatschmelze nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können, die leicht zu einer Verschlechterung der Eigenschaften der aus der Schmelze hergestellten Produkte führen. Um den Weg der pigmentierten Polymeren innerhalb des Gesamtverfahrens möglichst kurz zu halten, ist auch schon vorgeschlagen worden, die fertigen Hochpolymeren diskontinuierlich, beispielsweise durch Bepudern der Schnitzel oder aber durch Zugabe des getrennt hergestellten, hochgradig pigmentierten Polymeren zu pigmentieren. Die Herstellung der hochpigmentierten Polymeren mit einem Pigmentgehalt von etwa 10 bis 25 0/, erfolgt direkt durch Versetzen des Monomeren mit den Pigmenten oder mittels einer Dispersion derselben in einem Dispersionsmittel und nachfolgende Kondensation oder Polymerisation zu dem gewünschten Hochpolymeren. Das Einbringen des Pigments in das Dispersionsmittel geschieht zweckmäßig in einer Kugelmühle oder einem Homogenisator. Die Einverleibung des hochpigmentierten Polymeren in das zu pigmentierende Material erfolgt anschließend entweder durch Vermischen der pigmentierten Polymerschnitzel mit nicht pigmentierten Schnitzeln und gemeinsames Aufschmelzen beider oder durch Vereinigung der getrennt aufgeschmolzenen oder hergestellten pigmentierten und nicht pigmentierten Polymerisatschmelzen.
  • Es ist ferner bekannt, hochpolymeren Stoffen in geschmolzenem Zustand Pigmente und andere Zusatzstoffe in Form einer Dispersion oder Lösung einzuverleiben, wobei als Dispersions- oder Lösungsmittel Monomere verwendet werden. Diese müssen mit der bereits vorhandenen Schmelze reagieren, damit sie in das Hochpolymere eingebaut werden, oder sie müssen später, insbesondere nach dem endgültigen Verformen der so pigmentierten Hochpolymeren, wieder entfernt werden, da sie sonst die Qualität der verformten Erzeugnisse erheblich verschlechtern.
  • Auch die Pigmentierung mittels hochpigmentierter Polymerisate ist noch mit schwerwiegenden Nachteilen verbunden, denn der pigmentierte Anteil derselben ist in vermehrtem Maße der Einwirkung des Pigments ausgesetzt und es ist schwierig, in dem Zusatzpolymerisat oder -kondensat eine gleichmäßige Verteilung des Pigments zu erreichen. Außerdem ist hierfür neben der eigentlichen Produktionsanlage eine zweite getrennte Anlage erforderlich, in der die Herstellung des hochpigmentierten Polymeren erfolgt.
  • Nach einem weiteren aus der sowjetzonalen Patentschrift 10 122 bekannten Verfahren werden zur Herstellung von spinngefärbten oder spinnmattierten Formkörpern aus synthetischen, linearen Hochpolymeren die üblichen Farbstoffe oder Pigmente in fester oder gelöster Form oder als Aufschlämmung vor oder während einer Behandlung der polymeren Schmelze mit einem kräftigen Strom überhitzten Wasserdampfes zugesetzt. Als Lösungs- oder Dispersionsmittel wird bei diesen bekannten Verfahren Wasser verwendet, eine Flüssigkeit, deren Siedepunkt weit unter der Temperatur der hochpolymeren Schmelze (260 bis 280'C) liegt und die beim Einbringen in die Schmelze sofort verdampft. Nach der augenblicklichen Verdampfung des Wassers bleiben die Farbstoffe oder Pigmente in fester Form zurück und werden dann erst durch den überhitzten Wasserdampf mit der hochpolymeren Schmelze vermischt. Dieses Verfahren besteht demnach ebenfalls aus einer Vermischung fester Farbstoffe oder Pigmente mit der hochpolymeren Schmelze, die in diesem Fall mit überhitztem Wasserdampf erfolgt. Das Wasser dient somit lediglich nur als Hilfsmittel zur Feinverteilung des Zusatzstoffes vor dem Einbringen in die Schmelze, nicht aber als Dispersionsmittel in der Schmelze. Nachteilig an dem bekannten Verfahren ist die sehr rasche Verdampfung des Wassers, die zu einem explosionsartigen Verspritzen von Teilen der Schmelze führt, so daß ein Teil der Farbstoffe nur sehr langsam der Schmelze einverleibt werden kann. Es ergeben sich dabei Dosierungs- und Verteilungsschwierigkeiten und der Mischvorgang wird zeitlich sehr stark ausgedehnt. Es kann also kein unmittelbares Zumischen vor dem Verspinnen im Sinn der Erfindung erfolgen, was im Interesse einer kurzen Verweilzeit zwischen Beendigung der Polykondensation bzw. Polymerisation und Verspinnen aber erforderlich ist, um die Schädigungen des Polymerisats durch das Pigment zu vermeiden.
  • Aus der deutschen Patentschrift 1034 320 ist ein Verfahren zur Herstellung mattierter oder gefärbter Gebilde aus Polyamiden oder Polyestern bekannt, demzufolge das Pigment mit einem Silicon vermischt der aus der Polymerisationsapparatur austretenden Schmelze einverleibt wird. Die bekannterweise als Trägerstoffe verwendeten Siliconöle verhalten sich jedoch gegenüber Polyamiden und Polyestern indifferent und erteilen dem hergestellten Produkt nicht die erforderliche Weichheit und Geschmeidigkeit, da sie lediglich eine äußere weichmachende Wirkung besitzen. Wenn demnach durch Zusatz von Siliconöl eine erhöhte Weichheit und Geschmeidigkeit der versponnenen Polymeren erreicht werden soll, so müssen die Silicone in erheblichen Mengen dem zu verspinnenden Polymeren zugesetzt werden. Dabei besteht aber die Gefahr des Einschlusses von Flüssigkeitsblasen in den Spinnfäden, die zu Fadenbrüchen führt. Darüber hinaus bereitet die Homogenisierung des Polymerisats mit dem Pigment bei Verwendung von Siliconölen technische Schwierigkeiten. Es wurde nun gefunden, daß sich Hochpolymere im Schmelzfluß unter Vermeidung der geschilderten Nachteile kontinuierlich pigmentieren lassen, wenn man als Trägermaterial einen Weichmacher für das Hochpolymere mit ganz bestimmten Eigenschaften verwendet.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur kontinuierlichen Pigmentierung von Hochpolymeren im Schmelzfluß durch Zugabe der Pigmente unmittelbar vor dem Verspinnen in Form einer Dispersion mit einem bei Raumtemperatur flüssigen Trägermaterial, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man als Trägermaterial einen Weichmacher für das Hochpolymere verwendet, der einen oberhalb des Schmelzbereiches des Hochpolymeren liegenden Siedepunkt hat.
  • Als Trägerinaterial eignen sich insbesondere an sich bekannte Weichmacher für das zu pigmentierende Hochpolymere. Für Polyamide kommen vor allem organische Verbindungen mit freien Hydroxylamid- oder Sulfonamidgruppen, wie z. B. die nachstehend aufgeführten Verbindungen in Frage:
    Siedepunkt
    Benzolsulfonsäuremethylamid 220 bis 230'C/12 mm
    Benzolsulfonsäurebutylamid 205 bis 220'C/10 mm
    Toluolsulfonsäureäthylamid 195 bis 225'C/20 mm
    Ester von Oxybenzoesäure,
    z. B. 2-Äthylhexyl-p-oxy-
    benzoat ................. 238 bis 247'C/20
    Die Herstellung der für die Zugabe der Pigmente geeigneten flüssigen oder pastenförmigen Dispersionen erfolgt durch Verarbeitung des Pigments mit dem flüssigen Trägermaterial auf einem Walzwerk, einer Kugelmühle oder ähnlich geeigneten Vorrichtungen, die eine gleichmäßige Verteilung des Pigments in dem Trägermaterial gewährleisten. Das Verhältnis Pigment zu Trägersubstanz kann innerhalb weiter Grenzen variiert werden, liegt aber zweckmäßig zwischen 1: 1 und 1: 0,4, insbesondere bei 1: 0,5.
  • Während bei der Pigmentierungmit einem hochgradig pigmentierten Polykondensat oder Polymerisat -nur ein Pigmentgehalt der Zusatzschmelze bis zu 25 0/0 im allgemeinen aber nur bis zu 15 0/0 möglich ist, für die Zugabe der erforderlichen Pigmentmenge also die getrennte Herstellung verhältnismäßig großer Polymerisat- oder Polykondensatmengen erforderlich ist, ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Menge des Trägermaterials, die für das Einbringen des Pigments erforderlich ist, sehr gering, weil der Pigmentgehalt sehr hoch sein kann. Diese geringen Trägermengen entsprechen denjenigen, die zur Erzielung bestimmter günstiger Eigenschaften des Hochpolymeren ohnehin erwünscht sind.
  • Die Dispersion aus Pigment und Trägermaterial wird zweckmäßig bei Raumtemperatur hergestellt, mit an sich bekannten Mitteln gefördert und dosiert und erst unmittelbar vor dem Vermischen mit dem geschmolzenen Hochpolymeren mit an sich bekannten Mitteln indirekt erhitzt. Dies kann in an sich bekannter Weise, z. B. durch elektrische Beheizung oder einen indirekten Wärmeträger, geschehen. Als Pigmente können sowohl farblose als auch farbige anorganische oder organische Stoffe, wie z. B. Titandioxyd, Zinkoxyd, Bariumsulfat, Bariumcarbonat, Calciumsulfat, Aluminiumoxyd, Eisenoxyd, Chromoxyd, Bleichromat, Selenoxyd, Kadmiumsulfid, Ruß, Phthaloeyanine, verwendet werden.
  • Es ist ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, daß die zur Pigmentierung dienenden Pasten oder Dispersionen wegen ihres hohen Piginentgehalts und des besonders geeigneten Trägermaterials bei nur geringfügiger Veränderung der zugef ührten Menge eine unterschiedliche Pignientierung gestatten, ohne daß die Zusammensetzung der Paste einem gewünschten höheren oder niedrigeren Pigmentierungsgrad angepaßt werden muß. Dadurch, daß die Pignientpaste in vorerhitztein Zustand erst unmittelbar vor dem Verspinnen unter gründlicher Durchmischung gleichmäßig in dem Hochpolymeren verteilt wird, sowie angesichts der dadurch bedingten sehr kurzen Verweilzeit bei höherer Temperatur sind unerwünschte Wechselwirkungen zwischen dem Pigment, den Zusatzstoffen und den Hochpolymerenpraktischausgeschlossen. Das ist insbesondere für die Herstellung von hochwertigen textilen Fäden aus derartigen Polymerisatschmelzen von Bedeutung.
  • Das vorliegende Verfahren zur kontinuierlichen Pigmentierung von Hochpolymeren ist insbesondere zur Pigmentierung kontinuierlich hergestellter Schmelzen geeignet, da die erst unmittelbar vor dem Verspinnen erfolgende Zugabe der Pigmente gerade bei der kontinuierlichen Herstellung von Polyamiden, beispielsweise auf Basis von Caprolaetam, verhindert, daß Störfaktoren während der kontinuierlichen Polymer!-sation und der Vorbereitung der Schmelze für den Spinnprozeß auftreten.
  • In der Zeichnung ist eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besonders geeignete Vorrichtung beispielsweise und schematisch dargestellt. Diese besteht aus einem Vorratsbehälter 1 für die Pigmentpaste, die über die Förderschnecke 2 einer Dosierpumpe 3 zugeführt wird, mit deren Hilfe sich genau die Zugabe einer bestimmten Menge pro Zeiteinheit einstellen läßt. Lediglich die dosierte, für die Zugabe bestimmte Menge wird in einer von außen beheizten Aufheizstrecke 4 etwa auf die Temperatur der zu pigmentierenden Polymerisatschmelze gebracht, die der Mischkammer 5 über die Leitung 7 zugeführt wird. Zur gründlichen Durchmischung ist in der Mischkammer 5 ein Mischquirl 6 mit Antriebsaggregat 9 vorgesehen. Die homogenisierte und pigmentierte Schmelze wird anschließend in dem Ausspinnaggregat8 in an sich bekannter Weise versponnen.
  • Beispiel 1 45 Teile Ti02 und 55 Teile Benzolsulfonsäurebutylamid werden auf einem Walzwerk auf feinste Ti0,-Verteilung angerieben. Die hierbei erhaltene Paste wird über ein Vorratsgefäß kontinuierlich einer Förderschnecke zugeführt und über eine nachgeschaltete Dosierpumpe mit einer Förderleistung von 5,6 g/min in eine Vorheizstrecke, die auf 256'C geheizt wird, gebracht. Die aufgeheizte Paste wird anschließend in eine Mischkammer eingebracht, der durch eine zweite Zuführung 835 g/min geschmolzenes Polyamid auf Basis von Caprolactam zugeführt wird. Innerhalb der Mischkammer werden mit Hilfe eines Mischquirls Pigmentpaste und Schmelze homogen vermischt, der Spinnvorrichtung zugeführt und dort ausgesponnen. Das Endprodukt besitzt einen Ti0,-Gehalt von 0,3 "/, und zeigt etwa gleiche textile Eigenschaften wie unpigmentiertes Material. Beispiel 2 50 Teile Selenoxyd und 50 Teile Benzolsulf onsäuremethylamid werden gemäß Beispiel 1 angerieben und über ein Vorratsgefäß kontinuierlich einer Dosiereinrichtung zugeführt, die 8,4 g/min durch die Vorheizstrecke in die Mischkammer fördert, in die durch eine zweite Zuführung 835 g/min geschmolzenes Polyamid auf Basis von Caprolactam eingeführt werden. Nach der Homogenisierung wird das Material dem Ausspinnaggregat zugeführt und ausgesponnen. Das Endprodukt besitzt einen Selenoxydgehalt von 0,5 0/0 und hat die gewünschten textilen Eigenschaften. Beispiel 3 45Teile TiO, und 55Teile Diisotridecylphosphat werden auf einem Walzwerk auf feinste Ti0,-Verteilung angerieben. Die hierbei erhaltene Paste wird über ein Vorratsgefäß kontinuierlich einer Förderschnecke zugeführt und über eine nachgeschaltete Dosierpumpe mit einer Förderleistung von 5,6 g/min in eine Vorheizstrecke, die auf 270'C geheizt wird, gebracht. Die aufgeheizte Paste wird anschließend in eine Mischkammer eingebracht, der durch eine zweite Zuführung 835 gl min geschmolzener Polyester auf Basis von Dimethylterephthalat und Äthylenglykol zugeführt wird. Innerhalb der Mischkammer werden mit Hilfe einesMischquirls Pigmentpaste und Schmelze homogen vermischt, der Spinnvorrichtung zugeführt und dort ausgesponnen. Das Endprodukt besitzt einen Ti0,-Gehalt von 0,3 % und zeigt etwa gleiche textile Eigenschaften wie unpigmentiertes Material.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur kontinuierlichen Pigmentierung von Hochpolymeren im Schmelzfluß durch Zugabe der Pigmente unmittelbar vor dem Verspinnen in Form einer Dispersion mit einem bei Raumtemperatur flüssigen Trägermaterial, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß man als Trägermaterial einen Weichmacher für das Hochpolymere verwendet, der einen oberhalb des Schmelzbereiches des Hochpolymeren liegenden Siedepunkt hat.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Pigmentsuspension verwendet, in der das Verhältnis von Pigment zu Trägermaterial 1 : 0,5 beträgt. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Dispersion von Pigment und Trägermaterial verwendet, die bei Raumtemperatur hergestellt, gefördert und dosiert und vor dem Vermischen mit dem geschmolzenen Hochpolymeren idirekt erhitzt worden ist. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine zwischen Polykondensationsanlage und Spinnaggregat angeordnete Mischkammer (6), die über eine Aufheizstrecke (4) mit unbeheizten Förder- und Dosiereinrichtungen (2, 3) für die Pigmentdispersion verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift Nr. 1034 320; Patentschrift Nr. 10 122 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in Ost-Berlin.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4547546A (en) * 1983-06-27 1985-10-15 Allied Corporation Additive dispersions and process for their incorporation with fiber-forming polymer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10122C (de) * E. STUTZER in Berlin Verfahren zur Herstellung von Kunstwolle
DE1034320B (de) * 1955-02-19 1958-07-17 Hans J Zimmer Verfahrenstechni Verfahren zur Herstellung mattierter oder gefaerbter Gebilde

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