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DE1267660B - Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von braunen, wasserunloeslichen Azofarbstoffen auf Geweben aus pflanzlichen Fasern - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von braunen, wasserunloeslichen Azofarbstoffen auf Geweben aus pflanzlichen Fasern

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Publication number
DE1267660B
DE1267660B DEP1267A DE1267660A DE1267660B DE 1267660 B DE1267660 B DE 1267660B DE P1267 A DEP1267 A DE P1267A DE 1267660 A DE1267660 A DE 1267660A DE 1267660 B DE1267660 B DE 1267660B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brown
amino
water
temperatures
azo dyes
Prior art date
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Pending
Application number
DEP1267A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich C Schneider
Heinz E Schneider
Dr Ernest Paul Sommer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEP1267A priority Critical patent/DE1267660B/de
Publication of DE1267660B publication Critical patent/DE1267660B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/58Material containing hydroxyl groups
    • D06P3/60Natural or regenerated cellulose
    • D06P3/68Preparing azo dyes on the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von braunen, wasserunlöslichen Azofarbstoffen auf Geweben aus pflanzlichen Fasern Zur Herstellung von braunen wasserunlöslichen Azofarbstoffen nach den Methoden der Eisfarbentechnik finden vorwiegend Arylamide von heterocyclischen o-Oxycarbonsäuren in Verbindung mit Diazoniumverbindungen aus primären Aminen der Benzolreihe Verwendung. Besondere Bedeutung haben hierbei die Arylamide der 3-Oxydiphenylenoxyd-2-carbonsäure sowie der 2-Oxycarbazol-3-carbonsäure erlangt, welche die Herstellung sehr echter Brauntöne erlauben. Einige Produkte aus dieser Reihe haben daher seit geraumer Zeit Eingang in die Praxis gefunden, wo sie besonders zur Herstellung von braunen Färbungen auf Fasern pflanzlicher Herkunft Verwendung finden, beispielsweise das 1-(3'-Oxydiphenylenoxyd - 2' - carboylamino) - 2,5 - dimethoxybenzol (Naphthol AS-BT) oder das 1-(2'-Oxycarbazol-3'-carboylamino)-4-chlorbenzol (Naphthol AS-LB) [vgl. K. V e n k a t a r a m a n, The Chemistry of Synthetic Dyes, 1952, Vol. I, S. 652/653].
  • In den belgischen Patentschriften 591060 und 594 883 ist weiterhin die Herstellung von metallhaltigen, wasserunlöslichen Azofarbstoffen durch Kupplung von diazotierten 2-(2'-Aminoaryl)-4,5-arylen-1,2,3-triazol-l-oxyden beziehungsweise 2-(2'-Aminoaryl)-4,5-arylen-1,2,3-triazolen mit Arylamiden von aromatischen oder heterocyclischen o-Oxycarbonsäuren und anschließende Behandlung mit metallabgebenden Mitteln bekannt. Die Herstellung dieser Farbstoffe kann auch auf pflanzlichen Fasern erfolgen, und als Arylamid einer heterocyclischen o-Oxycarbonsäure kann beispielsweise das 1-(3'-Oxydiphenylenoxyd-2'-carboylamino)-2-äthoxybenzol verwendet werden.
  • In der deutschen Patentschrift 918 634 ist ferner die Herstellung von überfärbeechten Färbungen auf Acetylcellulose sowie linearen Polyamiden oder Polyurethanen durch Behandlung dieser Fasern mit Aminobenzolcarbonsäureamiden oder Aminobenzolsulfonsäureamiden und Alkaliverbindungen von Arylamiden der 2-Oxycarbazol-3-carbonsäure, der 3-Oxydiphenylenoxyd-2-carbonsäure oder der 3-Oxydiphenylensulfid-2-carbonsäure, anschließende Diazotierung und Fertigentwicklung in einem heißen Bad beschrieben.
  • Die Substantivität dieser Verbindungen zu pflanzlichen Fasern ist verhältnismäßig hoch, so daß sie vor allem zum Färben von Vorgespinsten, Garnen oder Geweben in langen Flottenverhältnissen geeignet sind. Beim Färben von Stückware in kurzen Flottenverhältnissen, insbesondere beim kontinuierlichen Färben auf dem Foulard, zeigen diese bekannten Verbindungen jedoch Nachteile, die sie für eine derartige Färbeweise wenig geeignet machen. Die kontinuierliche Färbeweise von Stückware auf dem Foulard, von der in der Praxis in großem Umfang Gebrauch gemacht wird, stellt besonders an die verwendeten Azokomponenten Anforderungen, deren Erfüllung Voraussetzung für eine praktische Verwendung ist. Unter anderem soll das mit der Azokomponente behandelte Färbegut eine hohe Beständigkeit bei der der Grundierung folgenden Trocknung besitzen, um die Trocknung bei möglichst hohen Temperaturen durchführen zu können und so den Trocknungsvorgang abzukürzen. Das mit der Azokomponente behandelte Färbegut soll ferner ein gutes Netzvermögen zeigen, um die Entwicklung mit der Diazoniumverbindung rasch durchführen und damit die Warengeschwindigkeit möglichst hoch halten zu können. Ferner soll die Kupplungsenergie der verwendeten Azokomponente hoch sein, und schließlich sollen die entwickelten Färbungen beim anschließenden Seifen rasch den endgültigen Farbton erreichen, Forderungen, die ebenfalls im Hinblick auf einen raschen Durchgang der Ware erhoben werden.
  • Die seit langem bekannten und in der Praxis verwendeten Arylamide der 3-Oxydiphenylenoxyd-2-carbonsäure und der 2-Oxycarbazol-3-carbonsäure, das Naphthol AS-BT und Naphthol AS-LB, erfüllen nun diese Forderungen, die bei einer Verwendung zur kontinuierlichen Herstellung der Farbstoffe auf dem Foulard erhoben werden, nur in einzelnen Punkten. So besitzen die mit diesen Verbindungen hergestellten Grundierungen nicht die notwendige Beständigkeit gegenüber Temperaturen von 150 bis 180°C, wie sie neuerdings in Heißlufttrocknern angewendet werden. Außerdem ist die Kupplungsenergie in vielen Fällen nicht genügend hoch, oder die Erzielung des endgültigen Farbtons erfordert sehr viel Zeit, so daß eine rationelle Durchführung der Färbung nicht möglich ist. Schließlich zeigen die mit den bislang verwendeten Azokomponenten hergestellten Färbungen auf Stückware noch den Nachteil, daß sie in vielen Fällen im Farbton nicht konstant sind und gegenüber einer Hochveredlung mit Kunstharzappreturen, beispielsweise einer Knitterfestausrüstung oder einer Echtprägung, wie sie heute in großem Umfang durchgeführt werden, nicht beständig sind. Alle diese nachteiligen Eigenschaften beeinträchtigen eine Verwendung dieser Verbindungen für die- kontinuierliche Färbeweise in starkem Maße.
  • In der Praxis besteht daher schon lange der Wunsch nach einem Verfahren, welches die Herstellung von braunen, wasserunlöslichen Azofarbstoffen nach den Methoden der Eisfarbentechnik in kontinuierlicher Arbeitsweise erlaubt und bei der die oben beschriebenen Nachteile nicht vorhanden sind.
  • Es wurde nun gefunden, daß man in kontinuierlicher Weise braune, wasserunlösliche Azofarbstoffe auf Geweben aus pflanzlichen Fasern erzeugen kann, wenn man das Gewebe bei einer Warengeschwindigkeit von 40 bis 90 m pro Minute bei Temperaturen zwischen 65 und 95°C mit der alkalischen Lösung von 1 - (3' - Oxydiphenylenoxyd - 2' - carboylamino)-2-äthoxybenzol behandelt und bei Temperaturen zwischen 130 und 180°C trocknet, anschließend bei Temperaturen zwischen 15 und 25°C und einem pH-Wert zwischen 4 und 6,5 mit der Diazoniumverbindung aus einem primären aromatischen Amin entwickelt, einen Luftgang von 20 bis 30 Sekunden anschließt, dann bei Temperaturen zwischen 20 und 60°C mit einer wäßrigen, 0,5- bis 2°/oigen Alkalicarbonat- oder Alkalibicarbonatlösung behandelt, spült, 30 bis 60 Sekunden bei Temperaturen zwischen 70 und 90°C unter Verwendung eines Waschmittels seift und trocknet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird in der Weise durchgeführt, daß man Gewebe aus pflanzlichen Fasern, beispielsweise aus Baumwolle oder regenerierter Cellulose, auf einem Foulard, z. B. auf einem 2- oder 3-Walzen-Foulard mit einem Chassis von möglichst kleinem Rauminhalt, bei einer Warengeschwindigkeit von etwa 50 bis 90 m in der Minute bei etwa 85 bis 95°C mit einer alkalischen, vorzugsweise natronalkalischen Lösung von 1-(3'-Oxydiphenylenoxyd - 2' - carboylamino) - 2 - äthoxybenzol klotzt, anschließend auf einem Flottengehalt von etwa 60 bis 1000/, abquetscht und bei etwa 130 bis 180°C trocknet, zweckmäßig auf einer Heißlufttrockenmaschine. Dann wird zwischen 15 und 25°C und einem pH-Wert zwischen 4 und 6,5 auf einem 2- oder 3-Walzen-Foulard mit der Diazoniumverbindung aus einem primären aromatischen Amin entwickelt. Als Diazoniumverbindungen finden hierbei Diazoniumchloride, Diazoniumsulfate, Diazoniumborfluoride, Diazoniumchlorid-Chlorzinkdoppelsalze sowie Diazoniumnaphthalindisulfonate aus primären aromatischen Aminen der Benzol-, Azobenzol- oder Anthra- i cenreihe Verwendung, beispielsweise Diazoniumverbindungen aus 1- Amino - 2 - methyl - 5 - nitrobenzol, 1- Amino - 2,5 - dichlorbenzol, 1- Amino - 2 - chlor-5-methoxy-4-benzoylaminobenzol, 1-Amino-3,5-bistrifluormethylbenzol, 1- Amino - 4 - chlor - 2 - trifluormethylbenzol, 1- Amino - 2 - chlor - 5 - trifluormethylbenzol, 1-Amino-2-chlorbenzol, 1-Amino-4-nitrobenzol, 1-Amino-2-methoxy-4-nitrobenzol, 1-Amino-2-methyl-4-chlorbenzol, 1-Amino-2-methyl-5-chlorbenzol, 1-Amino-2-methyl-3-chlorbenzol, 1-Amino-2-methoxybenzol-5-sulfonsäure-n-butylamid,1-Amino-2-methoxybenzol-5-sulfonsäurediäthylamid, 1-Amino-2,4 - dimethyl - 5 - benzoylaminobenzol, 2 - Amino-4-chlordiphenyläther, 2-Amino-4,4'-dichlordiphenyläther oder 1-Aminoanthrachinon.
  • Der Entwicklung mit der Diazoniumverbindung schließt sich ein Luftgang von etwa 20 bis 30 Sekunden an, dem zur Vervollständigung der Kupplung zwischen 20 und 60°C eine Nachbehandlung mit einer wäßrigen Alkalicarbonat- oder Alkalibicarbonatlösung folgt, die im Liter Wasser etwa 5 bis 20 g Alkalicarbonat oder Alkalibicarbonat, z. B. Natriumcarbonat oder Natriumbicarbonat, enthält. Dann wird heiß und kalt gespült und 30 bis 60 Sekunden bei Temperaturen zwischen 70 und 90°C unter Verwendung eines Wasch-oder Dispergiermittels beispielsweise von Seife oder eines Fettalkoholpolyglykoläthers, Alkylphenolpolyglykoläthers oder Alkylnaphtholpolyglykoläthers und etwas Soda auf einer Breitwaschmaschine geseift, wobei der Farbton keinen oder nur einen geringen Umschlag erfährt. Anschließend wird gespült und getrocknet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren vermeidet die Nachteile, die bisher bei der Verwendung der im Handel befindlichen Azokomponenten aufgetreten sind. Bei Verwendung des 1-(3'-Oxydiphenylenoxyd-2'-carboylamino)-2-äthoxybenzols als Azokomponente lassen sich Grundierungen herstellen, die in der Trocknung sehr beständig sind und ein sehr gutes Netzvermögen zeigen. Die Färbungen erreichen außerdem beim Seifen sehr rasch den endgültigen Farbton, so daß das Verfahren bei einer sehr hohen Warengeschwindigkeit durchgeführt werden kann.
  • Die Kenntnis der obengenannten belgischen Patentschriften 591060 und 594 883 und der deutschen Patentschrift 918 634, welche die Herstellung von metallhaltigen Azofarbstoffen beziehungsweise die Herstellung überfärbeechter Färbungen auf synthetischen Fasern zum Gegenstand haben, konnte dem Fachmann nicht die Lehre vermitteln, daß das in diesen Patentschriften genannte 1-(3'-Oxydiphenylenoxyd-2'-carboylamino)-2-äthoxybenzol in besonderem Maße zur kontinuierlichen Erzeugung von braunen, wasserunlöslichen Azofarbstoffen auf Geweben aus pflanzlichen Fasern geeignet ist. Es war vielmehr überraschend und in keiner Weise voraussehbar, daß nur diese Verbindung alle Erfordernisse in sich vereinigt, die zur Erzielung einwandfreier Färbungen beim Färben auf modernen Kontinueanlagen, welche mit einer hohen Warengeschwindigkeit und hohen Trokkentemperaturen arbeiten, notwendig sind. So sind die mit der verfahrensgemäß verwendeten Verbindung hergestellten Grundierungen bei den angewandten Temperaturen sehr beständig, die Kupplungsenergie der Verbindung besitzt die geforderte Höhe, und die erhältlichen Färbungen erreichen beim Seifen rasch den endgültigen Farbton. Dadurch ist ein kontinuierliches Färben von Geweben aus pflanzlichen Fasern in braunen, ätzbaren und gegen eine Hochveredlung beständigen Tönen bei einem raschen Durchgang der Ware möglich. Die erhältlichen Braun-, Khaki- und Olivfärbungen sind ferner im Farbton sehr konstant und besitzen sehr hohe Echtheitseigenschaften. Insbesondere besitzen sie auch in hellen Tönen noch gute Lichtechtheiten. Die Färbungen sind weiß ätzbar und damit besonders im Zeugdruck zur Herstellung von Ätzfonds verwendbar. Sie sind ferner gegen eine Hochveredlung beständig und können daher ohne weiteres knitterfest ausgerüstet werden. Beispiel 1 Merzerisiertes Baumwollgewebe wird auf dem Foulard bei einer Warengeschwindigkeit von 45 min der Minute bei 90°C mit der nachstehenden Lösung geklotzt und auf einen Flottengehalt von 600/() abgequetscht: 3,2 g 1-(3'-Oxydiphenylenoxyd-2'-carboylamino)-2-äthoxybenzol, gelöst in 6,4 ccm denaturiertem Äthylalkohol, 9,5 ccm Wasser und 1,6 ccm Natronlauge (32,5o/oig) werden in eine Lösung eingerührt, die im Liter Wasser 3 g eines Kondensationsproduktes aus höhermolekularen Fettsäuren und Eiweißabbauprodukten sowie 10 ccm Natronlauge (32,5o/oig) enthält. Anschließend wird auf einem Heißlufttrockner bei 165 bis 175'C getrocknet und bei 20'C mit einer Diazolösung entwickelt, die in 11 Wasser die Diazoniumverbindung aus 2,5 g 1-Amino-3,5-bis-trifluormethylbenzol sowie 2 g eines Einwirkungsproduktes von etwa 20 Mol Äthylenoxyd auf 1 M.ol Octadecylalkohol und 7,5 ccm Essigsäure (50o/oig) enthält und einen pH-Wert von etwa 4 besitzt. Nach einem Luftgang von 30 Sekunden wird bei 60°C mit 10 g Natriumbicarbonat im Liter Wasser behandelt, gespült, 30 Sekunden bei 90°C mit 1 g eines Einwirkungsproduktes von 10 Mol Äthylenoxyd auf 1 Mol Isododecylphenol und 3 g Soda im Liter Wasser geseift, gespült und getrocknet.
  • Man erhält eine gelbstichige Braunfärbung. Beispie12 Merzerisierter Baumwollsatin wird auf einem Foulard bei einer Warengeschwindigkeit von 50 m in der Minute bei 95'C mit der nachstehenden Lösung geklotzt und abgequetscht: 7,46 kg 2-(3'-Oxydiphenylenoxyd-2'-carboylamino)-2-äthoxybenzol werden mit 1,81 kg Monopolbrillantöl angeteigt, mit 14,21 Natronlauge von 38° 116 versetzt und mit heißem Wasser auf 10001 eingestellt.
  • Anschließend wird auf der Hotflue bei 165 bis 180'C getrocknet und bei 20°C mit einer Diazolösung entwickelt, die in 3801 Wasser 13,6 kg der Diazoniumverbindung aus 1-Amino-2-methyl-4-benzoylamino-5-chlorbenzol, 3,62 kg eines Einwirkungsproduktes von etwa 20 Mol Äthylenoxyd auf 1 Mol Octadecylalkohol und 7,26 kg Essigsäure (50o/oig) enthält und einen pH-Wert von etwa 4,5 besitzt. Nach einem Luftgang von 30 Sekunden wird bei 20°C mit 4,5 kg Natriumcarbonat in 3781 Wasser behandelt, mit Wasser von 70°C gespült, 50 Sekunden bei 90°C mit 1 g eines Einwirkungsproduktes von 10 Mol Äthylenoxyd auf 1 Mol Isododecylphenol geseift, heiß gespült und getrocknet.
  • Man erhält eine gelbstichige Braunfärbung.
  • In der nachstehenden Tabelle sind die Farbtöne einer Anzahl von weiteren wasserunlöslichen Azofarbstoffen aufgeführt, die nach dem Verfahren der Erfindung unter Verwendung der gleichen Azokomponente und anderer Diazokomponenten auf Geweben aus pflanzlichen Fasern erzeugt worden sind:
    Diazokomponente Farbton
    1-Amino-4-chlor-2-trifluormethylbenzol gelbstichiges Orangebraun
    1-Amino-2-chlor-5-trifluormethylbenzol gelbstichiges Braun
    1-Amino-2-chlorbenzol gelbstichiges Braun
    1-Amino-4-nitrobenzol blaustichiges Braun
    1-Amino-2-rnethoxy-4-nitrobenzol blaustichiges Braun
    1-Amino-2-methyl-4-chlorbenzol gelbstichiges Braun
    1-Amino-2-methyl-5-chlorbenzol gelbstichiges Braun
    1-Amino-2-methyl-3-chlorbenzol gelbstichiges Braun
    1-Amino-2-methoxybenzol-5-sulfonsäure-n-butylamid blaustichiges Braun
    1-Amino-2-methoxybenzol-5-sulfonsäurediäthylamid blaustichiges Braun
    1-Amino-2,4-dimethyl-5-benzoylaminobenzol gelbstichiges Braun
    2-Amino-4-chlordiphenyläther gelbstichiges Braun
    2-Amino-4,4'-dichlordiphenyläther gelbstichiges Braun
    1-Arninoanthrachinon rotstichiges Braun

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von braunen, wasserunlöslichen Azofarbstoffen auf Geweben aus pflanzlichen Fasern, d a d u r c h gekennzeichnet, daß man das Gewebe bei einer Warengeschwindigkeit von 40 bis 90m pro Minute bei Temperaturen zwischen 65 und 95°C mit der alkalischen Lösung von 1-(3'-Oxydiphenylenoxyd-2'-carboylamino)-2-äthoxybenzol behandelt und bei Temperaturen zwischen 130 und 180°C trocknet, anschließend bei Temperaturen zwischen 15 und 25°C und einem pH-Wert zwischen 4 und 6,5 mit der Diazoniumverbindung aus einem primären aromatischen Amin entwickelt, einen Luftgang von 20 bis 30 Sekunden anschließt, dann bei Temperaturen zwischen 20 und 60°C mit einer wäßrigen, 0,5- bis 2o/oigen Alkalicarbonat-oder Alkalibicarbonatlösung behandelt, spült, 30 bis 60 Sekunden bei Temperaturen zwischen 70 und 90°C unter Verwendung eines Waschmittels seift und trocknet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 918 634; ausgelegte Unterlagen der belgischen Patente Nr. 591060 und 594 883.
DEP1267A 1961-10-18 1961-10-18 Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von braunen, wasserunloeslichen Azofarbstoffen auf Geweben aus pflanzlichen Fasern Pending DE1267660B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918634C (de) * 1952-02-14 1954-09-30 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung ueberfaerbeechter Faerbungen auf Acetylcellulose sowie linearen Polyamiden oder Polyurethanen
BE591060A (fr) * 1959-05-20 1960-11-21 Hoechst Ag Colorants azoïques métallifères et leur préparation.
BE594883A (fr) * 1959-09-09 1961-03-09 Hoechst Ag Colorants azoïques métallifères et leur préparation.

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