DE1267462B - Einrichtung zum periodischen Bewaessern - Google Patents
Einrichtung zum periodischen BewaessernInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Im. Cl.:
Nummer:
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Auslegetag:
AOIg
Deutsche Kl.: 45 f-27/00
1 267 462
P 12 67 462.3-23
2. März 1964
2. Mai 1968
P 12 67 462.3-23
2. März 1964
2. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum periodischen Bewässern mit einem Ausgleichstank,
der an einem schwenkbaren Arm angeordnet ist, welcher ein den Wasserfluß zu den Bewässerungsöffnungen oder -düsen steuerndes Ventil betätigt,
einer den Arm in eine das Ventil schließende Stellung vorspannenden Vorrichtung und einer Anordnung
zum periodischen Auffüllen des mit einem Auslaß versehenen Ausgleichstanks mit Wasser, wobei
das Gewicht des Wassers im Ausgleichstank die Kraft der Vorspanneinrichtung überwindet und den
Arm in die das Ventil öffnende Stellung schwenkt.
Es ist bereits eine Bewässerungseinrichtung bekannt, die mehrere Bewässerungsleitungen aufweist,
welche an eine gemeinsame Versorgungsleitung nacheinander angeschlossen sind. Der Zufluß von
der Hauptleitung zu jeder der Bewässerungsleitungen wird durch jeweils eine jeder der Bewässerungsleitungen
zugeordnete Vorrichtung gesteuert, die einen Hebelarm aufweist, an dessen Enden je ein Ausgleichstank
und ein Gegengewicht angeordnet sind. Der Hebelarm steuert jeweils zwei Ventile, von
denen das eine den Zufluß von der Hauptleitung zur Bewässerungsleitung und das andere den Abfluß des
Wassers aus dem Ausgleichstank reguliert. Bei dieser bekannten Einrichtung sind die einzelnen Steuervorrichtungen
für die jeweilige Bewässerungsleitung voneinander abhängig und steuern sich gegenseitig. Es ist
bei dieser Anordnung nicht möglich, nur eine Bewässerungsleitung für sich allein zu betreiben, da sie sich
nicht selbst steuern kann; es sind vielmehr stets mehrere Bewässerungsvorrichtungen nötig.
Bei einer weiteren bekannten Bewässerungseinrichtung ist in der Versorgungsleitung ein den
Zufluß zu den Sprenggeräten öffnendes oder verschließendes Ventil vorgesehen. Dieses Ventil wird
in seiner den Zufluß öffnenden Stellung durch einen Hebelarm gehalten, an dessen einem Ende ein den
Arm herunterdrückendes Gewicht vorgesehen ist. An dem anderen Ende des Hebelarmes ist ein Gefäß
angebracht, welches durch den hohlen Hebelarm und eine in dem Gefäßboden vorgesehene Öffnung mit
Wasser aus der Hauptleitung versorgt wird. Bei gefülltem Gefäß drückt dessen Gewicht den Hebelarm
entgegen der Kraft des Gegengewichtes an dem anderen Hebelarmende nach unten, wodurch das
Ventil geschlossen und die Zufuhr zu den Sprenggeräten gesperrt wird. Bei der Abwärtsbewegung des
Gefäßes entleert sich dieses, woraufhin der Hebelarm durch das Gegengewicht in die das Ventil
öffnende Stellung gedrückt wird, in der sich auch das Gefäß wieder mit Wasser füllen kann.
Einrichtung zum periodischen Bewässern
Anmelder;
Macpennys Mist Propagation Limited,
Ringwood, Hampshire (Großbritannien)
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore, Dipl.-Ing. H. Gralfs
und Dr. G. Manitz, Patentanwälte,
3300 Braunschweig, Am Bürgerpark 8
und Dr. G. Manitz, Patentanwälte,
3300 Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Als Erfinder benannt:
Ronald Charles Frampton,
Ringwood, Hampshire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 2. März 1963 (8452)
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist lediglich eine beschränkte Steuerung der Zeitspanne möglich,
während der Wasser den Sprenggeräten durch das Hauptzuflußrohr zugeführt wird. Für weitere Steuer-
und Regelvorgänge sind bei dieser bekannten Einrichtung weitere, zusätzliche Steuervorrichtungen in
jedem einzelnen der Sprenggeräte vorgesehen, die an die Versorgungsleitung angeschlossen sind.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Einrichtung der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, die bei einfachem und billigem Aufbau sich völlig selbst steuert und unabhängig von zusätzlichen
Einrichtungen arbeitet und bei der die Möglichkeit besteht, sowohl die Intervalle zwischen den
einzelnen Bewässerungsperioden als auch die Länge dieser Perioden genau zu bestimmen und einzustellen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Einrichtung zum periodischen Bewässern, mit einem Ausgleichstank,
der an einem schwenkbaren Arm angeordnet ist, welcher ein den Wasserfluß zu den Bewässerungs-Öffnungen
oder -düsen steuerndes Ventil betätigt, einer den Arm in eine das Ventil schließende Stellung
vorspannenden Vorrichtung und einer Anordnung zum periodischen Auffüllen des mit einem Auslaß
versehenen Ausgleichstanks mit Wasser, wobei das Gewicht des Wassers im Ausgleichstank die Kraft
der Vorspanneinrichtung überwindet und den Arm in die das Ventil öffnende Stellung schwenkt, erfin-
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dungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichstank einen ständig offenen, verengten Auslaß
aufweist und daß die Wasserauffüllanordnung für den Ausgleichstank einen über diesem angeordneten
Saughebertank mit einem sich in den Ausgleichstank entleerenden Saugheberrohr aufweist, wobei der
Saughebertank an eine direkt von der Versorgungsleitung gespeiste, eine begrenzte Wassermenge
fördernde Zuleitung angeschlossen ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen die den Saughebertank speisende Zuleitung eine einstellbare
Tropfzufuhrvorrichtung und der verengte Auslaß des Ausgleichstanks eine einstellbare Durchflußöffnung
auf.
Bei einer weiteren Ausführungsform mit einem zwischen die Wasserversorgungsleitung, die Bewässerungsleitung
und die Saughebertankzuleitung geschalteten Membranventil, bei dem der Wasserdurchfluß
von der Wasserversorgungsleitung zur Bewässerungsleitung durch eine ventilgesteuerte, von
einer Feder und dem Versorgungsleitungswasserdruck auf einer Seite beaufschlagte Membran absperrbar ist,
ist vorgesehen, daß zwischen der der beaufschlagten entgegengesetzten Membranseite und dem Ventilkörper
ein den ständigen Wasserzufluß von der Versorgungsleitung zur Saughebertankzuleitung gewährleistender
Hohlraum angeordnet ist.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 eine teilweise senkrecht geschnittene Ansicht der Einrichtung,
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie Π-Π des in F i g. 1 dargestellten Ventils,
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III des
in F i g. 2 dargestellten Ventils und
Fig.4 einen Schnitt entlang der LinieIV-IV des
in F i g. 2 dargestellten Ventils.
Nach Fig. 1 besitzt die Einrichtung einen Außentank 1, der einen über einem Ausgleichstank 3 angeordneten
Saughebertank 2 enthält. Der Ausgleichstank 3 sitzt an einem Ende eines Ausgleichsarmes 4,
der in dem Behälter um einen Zapfen derartig drehbar befestigt ist, daß der Ausgleichstank 3 unter dem
Saughebertank 2 auf- und abschwingen kann. Der Saughebertank 2 enthält ein Saugheberrohr 6, dessen
Auslaß 7 so angeordnet ist, daß es sich in den Ausgleichstank 3 entleert. Die Höhe der Oberseite des
Saugheberrohres 6 bestimmt die Tiefe des Wassers, das in dem Saughebertank 2 gesammelt werden muß,
bevor Wasser über das Saugheberrohr in den Ausgleichstank 3 ausfließt, und bestimmt folglich die
Wassermenge, die bei jeder Entleerung des Saugheberrohres in den Ausgleichstank ausfließt. Der
Zapfen 5 ist an einer einstellbaren Tropfzufuhrvorrichtung 10 befestigt, welche so in dem Außentank 1
angeordnet ist, daß sie sich in den Saughebertank 2 entleert, und die so verbunden ist, daß sie von einer
Wasserversorgungsleitung 8 gespeist wird, welche über ein ebenfalls in dem Außentank 1 angebrachtes
Ventil 9 führt. Das Ventil 9 regelt den Wasserdurchfluß von der Versorgungsleitung 8 zu der Abflußleitung
15. Die Tropfzufuhrvorrichtung enthält ein poröses Polster (oder eine Reihe von porösen
Polstern oder Scheiben), das durch Schrauben einstellbar zusammengedrückt werden kann, um die in
den Saughebertank gelangende Tropfmenge zu verändern. Am Boden des Ausgleichstanks befindet sich
eine kleine Ausflußöffnung 11, um einen eingeschränkten Wasserdurchfluß von dem Ausgleichstank
3 in den Außentank 1 zu erhalten. Der Außentank 1 besitzt eine Ablauföffnung (oder ein Ablaufrohr)
12, die zu einem Abfluß (oder zu einem Bewässerungsrohr) führt, durch den das aus dem
Ausgleichstank in den äußeren Tank 1 entleerte Wasser diese verläßt. Der Ausgleichsarm 4 trägt ein
Gegengewicht 13, von dem der Arm 4 in einer Stellung gehalten wird, in der das Gegengewicht oder
ίο ein anderer Teil des Armes mit einer Anzapföffnung
14 im Eingriff steht und diese schließt. Wenn, wie noch beschrieben wird, der Ausgleichstank 3 leer ist
oder eine vorherbestimmte Restmenge von Wasser enthält, ist die Anzapföffnung 14 mit dem Inneren
is des Ventils 9 verbunden. Wenn die Öffnung 14 geschlossen
ist, verhindert das Ventil einen Durchfluß zwischen der Einlaßleitung 8 und der Abflußleitung
15. Wenn der Ausgleichstank 3 eine Wassermenge aus dem Saughebertank 2 erhalten hat, bewirkt das
ao zusätzliche Gewicht des Wassers in dem Ausgleichstank
3 die Schwenkung des Armes 4, und somit wird das Gegengewicht 13 angehoben, um die Anzapföffnung
14 zu öffnen. Dadurch wird das Ventil geöffnet und ermöglicht einen Durchfluß zwischen
der Einlaßleitung 8 und der Abflußleitung 15.
Das Ventil 9 ist in den F i g. 2 bis 4 dargestellt. Es enthält einen Grundkörper 20, in dem sich ein
flacher, zylindrischer Mittelhohlraum 21 befindet. Dieser ist über eine Durchführung 22 mit einem
Einlaßverbindungsstück 23, auf dem die Einlaßleitung 8 angebracht ist, und über eine Durchführung
24 mit einer Leitung 25 verbunden, die zu der Tropfzufuhrvorrichtung 10 führt. Der Hohlraum 21
wird durch eine, z. B. aus Gummi bestehende, flexible Membran 26 geschlossen, die an ihrem
Umfang zwischen dem Grundkörper 20 und einem mit ihm fest verbundenen Abdeckkörper 27 abdichtend
festgelegt ist. Es besteht immer eine Durchflußverbindung durch den Hohlraum 21 zwischen den
Durchgängen 22 und 24.
Solange Wasser durch die Leitung 8 fließt, wird die Tropfzufuhrvorrichtung 10 versorgt. Der Hohlraum
besitzt außerdem eine Mittelöffnung 28, welche durch die Bewegung der Membran 26 geöffnet oder
geschlossen wird, und die über eine Durchführung 29 mit einem Verbindungsstück 30 verbunden ist, an
dem die Abflußleitung 15 angebracht ist. Die Membran 26 ist gegen die geschlossene Lage durch
eine Feder 31 vorgespannt, welche in einem Hohlraum 32 in dem Abdeckkörper 27 angeordnet ist
und zwischen diesem und der Membran wirkt. Der Hohlraum 32 besitzt eine Einlaßbohrung 33 mit
einem kleinen Durchmesser, welche über eine Durchführung 34 mit dem Einlaßverbindungsstück 23 in
Verbindung steht, und einen Auslaß über die bereits erwähnte öffnung 14. Wenn die öffnung 14 durch
das Gegengewicht 13 geschlossen ist, wird Wasser in dem Hohlraum 32 hinter der Membran 26 gesammelt,
und so wirkt dem Druck des Wassers in dem Hohlraum 21 nicht nur die Feder 31, sondern auch der
Druck des aufgefangenen Wassers entgegen. Wenn die Öffnung 14 geöffnet ist, fließt das Wasser durch
den Hohlraum 32, es ergibt sich in diesem ein Druckabfall, und der größere Wasserdruck in dem
Hohlraum 21 verschiebt die Membran 26 nach rechts (in Fig.2). Somit wird die öffnung28 geöffnet,
wodurch Wasser zwischen der Einlaßleitung 8 und der Abflußleitung 15 fließen kann.
Die Tropfzufuhrvorrichtung weist ein Gehäuse 35
auf, das an seinem unteren Ende mit der Leitung 25 verbunden ist, und ein federndes, poröses Polster 36,
welches mit einem Kolben 37 im Eingriff steht. Der Kolben ist vertikal beweglich, um das Polster 36 in
Abhängigkeit von der Stellung einer Schraube 38 zusammenzudrücken oder frei zu lassen, welche mit
einer die Oberseite des Gehäuses 35 schließenden Abdeckung 39 in einer Schraubverbindung steht. Das
Innere des Gehäuses 35 ist mit einem Ablaufrohr 40 versehen, durch das Wasser in den Saughebertank
fließt. Das Wasser kann aufwärts durch das poröse Polster 36 in das Innere des Gehäuses 35 und somit
zu dem Ablauf 40 in einer bestimmten Menge sickern, die von der Stellung abhängig ist, in welche der KoI-ben
37 von der Schraube 38 gebracht wurde.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Die Wasserversorgungsleitung 8 steht ständig unter Druck, um
Wasser zu der Tropfzufuhrvorrichtung 10 zu leiten. Diese ist im voraus so eingestellt worden, daß die
gewünschte Tropfmenge in den Saughebertank 2 gelangt. Wenn der Pegelstand in dem Saughebertank 2
den Krümmer des Saughebers 6 erreicht hat, wird das Wasser in dem Saughebertank 2 automatisch durch
den Saugheber 6 in den Ausgleichstank 3 geleert. Ist das Gesamtgewicht des Tanks 3 größer als das des
Gegengewichts 13, wird dieser im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß die öffnung 14 freigegeben wird.
Hierdurch wird der Druck im Raum 32 reduziert, so daß die Membran 26 durch den im Raum 21 herrsehenden
Druck in den Raum 32 ausgewölbt wird. Die Folge hiervon ist, daß die Öffnung 28 freigegeben
wird und eine Verbindung zwischen Einlaßleitung 8 und Auslaßleitung 15, die z.B. zu einem Regner
führt, hergestellt ist.
Sobald das Wasser in den Ausgleichstank 3 entleert worden ist, fließt es durch die öffnung 11 in
den Außentank 1 und zu dem Abfluß durch die Leitung 12. Wenn die Flüssigkeit aus dem Ausgleichstank
3 ausgelaufen ist, schwenken das Ausgleichsgewicht 13 und Ausgleichstank 3 in ihre Ausgangsstellung
zurück, so daß gleichzeitig die öffnung 14 geschlossen wird. Die Membran 26 verschließt wieder
die öffnung 28, und der Durchfluß zu der Abflußleitung 15 ist gesperrt. Dieser Vorgang wiederholt sich
so lange, bis die Leitung 8 gesperrt wird. Die Einrichtung ermöglicht somit eine Bewässerung in vorherbestimmten
Intervallen, die durch die Folge der Füllungen des Saughebertanks 2, d. h. durch die
Einstellung der Tropfzufuhrvorrichtung 10, bestimmt werden, wobei die Dauer jeder Bewässerung durch
die Dauer der Entleerung des Ausgleichstanks 3 durch die öffnung 11 bestimmt wird.
Falls es gewünscht wird, kann die Entleerungsdauer des Ausgleichstanks 3 durch die Verwendung
eines einstellbaren Nadelventils in der Öffnung 11 gesteuert oder geregelt werden.
An Stelle des dargestellten und beschriebenen Ventils 9 können das Gegengewicht 13 oder der Ausgleichsarm
4 ein hydraulisches Servoventil oder ein auf ein Ventil wirkendes elektrisches Relais betätigen,
wodurch der Durchfluß zwischen der Einlaßleitung 8 und der Abflußleitung 15 gesteuert oder geregelt
wird.
Die Tropfzufuhrvorrichtung 10 kann durch irgendeine andere Vorrichtung ersetzt werden, welche die
Wasserzufuhrmenge zum Saughebertank 2 einstellbar regelt.
Claims (5)
1. Einrichtung zum periodischen Bewässern mit einem Ausgleichstank, der an einem schwenkbaren
Arm angeordnet ist, welcher ein den Wasserfluß zu den Bewässerungsöffnungen oder
-düsen steuerndes Ventil betätigt, einer den Arm in eine das Ventil schließende Stellung vorspannenden
Vorrichtung und einer Anordnung zum periodischen Auffüllen des mit einem Auslaß versehenen
Ausgleichstanks mit Wasser, wobei das Gewicht des Wassers im Ausgleichstank die Kraft
der Vorspanneinrichtung überwindet und den Arm in die das Ventil öffnende Stellung schwenkt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichstank (3) einen ständig offenen, verengten
Auslaß (11) aufweist und daß die Wasserauffüllanordnung für den Ausgleichstank (3) einen über
diesem angeordneten Saughebertank (2) mit einem sich in den Ausgleichstank (3) entleerenden Saugheberrohr
(6) aufweist, wobei der Saughebertank (2) an eine direkt von der Versorgungsleitung (8)
gespeiste, eine begrenzte Wassermenge fördernde Zuleitung (23, 22, 21, 24,25, 40) angeschlossen
ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Saughebertank (2) speisende
Zuleitung eine einstellbare Tropfzufuhrvorrichtung (10) aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verengte Auslaß
(11) des Ausgleichstanks (3) eine einstellbare Durchflußöffnung aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (11) ein einstellbares
Nadelventil aufweist.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem zwischen die Wasserversorgungsleitung,
die Bewässerungsleitung und die Saughebertankzuleitung geschalteten Membranventil,
bei dem der Wasserdurchfluß von der Wasserversorgungsleitung zur Bewässerungsleitung
durch eine ventilgesteuerte, von einer Feder und dem Versorgungsleitungswasserdruck auf
einer Seite beaufschlagte Membran absperrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
der beaufschlagten entgegengesetzten Membranseite und dem Ventilkörper (20) ein den ständigen
Wasserzufluß von der Versorgungsleitung (8, 23, 22) zur Saughebertankzuleitung (24, 25,40)
gewährleistender Hohlraum (21) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 600 738;
französische Patentschriften Nr. 456 755, 797 176; britische Patentschrift Nr. 598 150.
Deutsche Patentschrift Nr. 600 738;
französische Patentschriften Nr. 456 755, 797 176; britische Patentschrift Nr. 598 150.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 574/14 4.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| GB8452/63A GB991442A (en) | 1963-03-02 | 1963-03-02 | Improvements in or relating to apparatus for watering plants |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1267462B true DE1267462B (de) | 1968-05-02 |
Family
ID=9852770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1267A Pending DE1267462B (de) | 1963-03-02 | 1964-03-02 | Einrichtung zum periodischen Bewaessern |
Country Status (6)
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| GB (1) | GB991442A (de) |
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