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DE1267315B - PI-Regler mit unabhaengig voneinander in parallelen Kanaelen erzeugtem P-Anteil und I-Anteil - Google Patents

PI-Regler mit unabhaengig voneinander in parallelen Kanaelen erzeugtem P-Anteil und I-Anteil

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Publication number
DE1267315B
DE1267315B DEP1267A DE1267315A DE1267315B DE 1267315 B DE1267315 B DE 1267315B DE P1267 A DEP1267 A DE P1267A DE 1267315 A DE1267315 A DE 1267315A DE 1267315 B DE1267315 B DE 1267315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
controller
component
signal
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEP1267A
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Haehle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEP1267A priority Critical patent/DE1267315B/de
Publication of DE1267315B publication Critical patent/DE1267315B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/20Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted
    • F01D17/22Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted the operation or power assistance being predominantly non-mechanical
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/16Controlling the angular speed of one shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Feedback Control In General (AREA)

Description

  • PI-Regler mit unabhängig voneinander in parallelen Kanälen erzeugtem P-Anteil und I-Anteil Bei der Regelung mancher technischer Prozesse soll die Stellgröße nicht in beliebig kurzer Zeit verstellt werden, vielmehr darf eine bestimmte Änderungsgeschwindigkeit, welche von den physikalischen Grenzwerten der Prozeßstrecke abhängt, nicht überschritten werden. Es sei hier z. B. auf die Leistungsregelung bei Dampfturbinen hingewiesen. Da sich bei Leistungsänderungen zwangläufig der Dampftemperaturverlauf und damit die thermischen Beanspruchungen der Turbine ändern, sollen mit Rücksicht auf die Lebensdauer der Turbine die Temperaturänderungen in bestimmten Grenzen gehalten werden. Es ist hierzu eine Leistungsbegrenzungsanordnung bekannt, bei welchen für die einzelnen Leistungsbereiche verschiedene mittlere, zulässige Laständerungsgeschwindigkeiten durch ein Programmiergerät vorgegeben und mit dem mittleren Leistungsistwert verglichen werden, wobei nach jeweiliger Überschreitung der zulässigen mittleren Änderungsgeschwindigkeit der Leistung die Begrenzung wirksam wird. Diese Anordnung erfordert jedoch einen ziemlich großen Aufwand, welcher hauptsächlich durch das Programmiergerät sowie durch den Meßumformer zur Erfassung der Turbinenleistung bedingt ist.
  • Es erscheint demgegenüber auch zweckmäßiger, das Auftreten des Überschreitens der mittleren Laständerungsgeschwindigkeit der Turbine nicht erst abzuwarten, sondern die von den Turbinenherstellern in Form des sogenannten »Scherendiagramms« angegebenen Maximalbelastungsvorschriften von vornherein zu geeigneten, den Leistungsstellern zugeordneten Sollwertbefehlen umzuformen, welche das obenerwähnte Überschreiten zulässiger Leistungsgrenzen gar nicht erst aufkommen lassen.
  • F i g. 1 zeigt ein Beispiel für ein derartiges Scherendiagramm, welches die zulässige Laständerung einer Turbine als Funktion der Zeit darstellt. Die mit 1 bezeichnete Kurve stellt den Verlauf einer Lastvergrößerung dar, die durch eine Aufsteuerung des Stellgliedes erfolgt, und die mit 2 bezeichnete Kurve den Verlauf bei einer Absteuerung des Stellgliedes. Innerhalb der beiden Grenzkurven 1 und 2 kann die Abgabeleistung PL der Turbine beliebig schnell geändert werden, während größere Lastsprünge zum Schutz der Turbine dann den Grenzkurven folgen müssen. Ähnliche Verhältnisse liegen allgemein dort vor, wo beim Durchsatz von Energie bei stoßartiger Beaufschlagung infolge von Trägheiten die Gefahr besteht, daß der Abfluß der Energiemenge an einer Stelle des Energieleistungssystems vorübergehend langsamer erfolgt als die Energiezufuhr. Bei derartigen Regelungen stellt sich also allgemein die Aufgabe, plötzlich auftretende Sollwertbefehle, welche die zulässigen Grenzen übersteigen, nicht den Verstelleinrichtungen direkt zuzuführen, sondern durch ein geeignet bemessenes Zwischenglied umzuformen, etwa nach Art des in F i g. 1 dargestellten Diagramms.
  • Man könnte nun zunächst daran denken, den Leistungssollwertstoß mittels Zeitkonstantenglieder abzuschwächen. Damit der zeitliche Verlauf des umgeformten Signals derart unabhängig wird von der Größe des eingangsseitig anliegenden Sollwertbefehls, daß bei großen und kleinen Sollwertänderungen die Ausgangsgröße stets nach derselben Grenzlinie ansteigt und abfällt, rnüßten sich die maßgeblichen Zeitkonstanten mit wechselndem Eingangssignal entsprechend ändern, was schwer zu realisieren ist.
  • Auch der bekannte PI-Regler, bei dem der P-Anteil und der 1-Anteil unabhängig voneinander in parallelen Kanälen des Reglers erzeugt werden und danach vor ihrer Addition über je einen Begrenzer geführt werden, kann die vorgenannte Aufgabe nicht lösen. Einerseits ist der Anstieg der Regelausgangsspannung bei konstantem Sollwertbefehl stets zeitlinear und daher von Hause aus nicht geeignet zur Nachbildung der im Diagramm der F i g. 1 dargestellten gekrümmten Laständerungskennlinien, zum zweiten ist der zeitliche Anstieg der Reglerausgangsspannung abhängig vom jeweiligen Betrag der Sollwertänderung, so daß ein Verlauf nach vorgegebenen Grenzlinien in der Regel nicht erreichbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung geht zwar auch von einem PI-Regler aus, bei dem der P-Anteil und der 1-Anteil unabhängig voneinander in parallelen Kanälen des Reglers erzeugt und von Begrenzungsgliedern beeinflußt werden. Sie ist jedoch dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung zur zeitabhängigen Signalumformung mit einer von den physikalischen Grenzwerten der Regelstrecke abhängigen Änderungsgeschwindigkeit das Ausgangssignal des Reglers zur Bildung der Regelabweichung auf den Reglereingang rückgeführt ist und daß die beiden Kanäle je aus einem Proportionalverstärker und einem Integralverstärker mit vorgeschalteten Begrenzern bestehen, deren Eingänge von der verstärkten Regelabweichung gespeist sind und deren Begrenzungsschwellen von der Differenz einer konstanten Größe und der Ausgangsgröße des Integralverstärkers steuerbar sind, wobei die Begrenzungsschwelle des dem Proportionalverstärker zugeordneten Begrenzers stets größer ist als die des dem Integralverstärker zugeordneten Begrenzers. Es wird daher der als PI-Regler ausgebildeten Signalumformungseinrichtung bis zur praktisch vollständigen Annäherung des umgeformten Signals an das vorgegebene Sollwertsignal vorgetäuscht, daß nicht das vorgegebene Signal eingangsseitig als Sollwert liegt, sondern eine konstante Größe, so daß die zeitabhängige Annäherung an den jeweils vorgesehenen Sollwert unabhängig von dessen Größe stets nach der gleichen Charakteristik erfolgen kann.
  • An Hand der im folgenden erläuterten Figuren soll das Wesen der Erfindung näher beschrieben werden. In dem Blockschaltbild der F i g. 3 ist die prinzipielle Anordnung nach der Erfindung dargestellt. An der Klemme 4 wird das Sollwertsignal S angelegt, das entsprechend der Erfindung in ein an der Klemme 11 erscheinendes Signal S' zeitabhängig umgeformt werden soll, welches dann als änderungsgeschwindigkeitsbegrenzter Sollwert z. B. in einem Leistungsregelkreis bei Dampfturbinen Verwendung finden kann. Es ist auch möglich, die zwischen den Klemmen 4 und 11 dargestellte Einrichtung zwischen Regelverstärker und Stellglied des Leistungsregelkreises anzuordnen und so dem Stellglied unmittelbar seine zulässigen Stellgrößenänderungen vorzuschreiben.
  • Die Umformung erfolgt unter Verwendung eines elektrischen Regelkreises, in dem das umgeformte Signal S' auf den Eingang des Regelkreises rückgeführt und vom Signal S in dem Differenzbildner 3 subtrahiert wird. Die Abweichung d S zwischen dem Signal S und dem Signal S' bewirkt wie bei jedem Regelkreis nun so lange eine Änderung der Ausgangsgröße S', bis Übereinstimmung herrscht zwischen dem Sollwert S und dem »Istwert<c S'.
  • Die Regelabweichung d S beaufschlagt einen Proportionalverstärker 5 mit dem relativ hohen Verstärkungsgrad V, Das Ausgangssignal des Proportionalverstärkers 5 wird über je ein Begrenzungsglied 6 bzw. 7 an die Eingänge eines Proportionalverstärkers 8 und eines Integrierverstärkers 9 geführt, deren Ausgänge Sp' und Si' in dem Summierpunkt 10 addiert und so das umgeformte Signal S' bilden. Das Ausgangssignal Si' des Integrierverstärkers 9 wird von einer konstanten Größe in einem weiteren Differenzbildner 12 subtrahiert. Die davon herrührende Differenzspannung A,, bestimmt die Grenzen des Begrenzungsgliedes 6 und ist gleichzeitig über ein Potentiometer 13 an Masse gelegt. Am fest eingestellten Abgriff' 14 des Potentiometers 13 wird eine Spannung entnommen, welche in einem bestimmten Verhältnis n zu der Spannung Al steht und ihrerseits die Grenzen des Begrenzungsgliedes 7 bestimmt.
  • In den mit 6 und 7 bezeichneten Blocksymbolen ist jeweils der prinzipielle Verlauf der Ausgangsgröße der Begrenzungsglieder in Abhängigkeit von der Eingangsgröße und der einstellbaren Begrenzung gezeigt. Danach entspricht beim Begrenzungsglied 6 die Ausgangsgröße x der Eingangsgröße s so lange, bis erstere die durch die Spannung A1 bestimmte Grenze erreicht. Das Entsprechende gilt für die Ausgangsgröße des Begrenzungsgliedes 7 und die entsprechende Begrenzungsspannung . Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, das Verhältnis n der Grenzen beim Begrenzungsglied größer oder gleich Fünf zu wählen.
  • Die in F i g. 3 dargestellte Anordnung arbeitet nun folgendermaßen, wobei in nachstehenden Ausführungen auch auf das Diagramm der F i g. 2 bezuggenommen ist: Es sei davon ausgegangen, daß das Signal S' und das Signal S Null sind und die Einrichtung vom Ruhezustand aus aufgesteuert werden soll. Bei einem sprungartig auftretenden Signal S an der Klemme 4 entsteht ebenso plötzlich eine Regelabweichung d S. Die große Verstärkung des Proportionalverstärkers 5 bewirkt, daß bei einer nennenswerten Regelabweichung die Begrenzungseinrichtungen 6 und 7 übersteuert und auf die Werte A,, bzw. begrenzt sind, welche sich ihrerseits aus der Differenz der konstanten Größe K und dem umgeformten Signal Si' ergeben. Die Umformung steht also zunächst unabhängig von dem angelegten Signal S ausschließlich unter dem Einfluß der zuletzt genannten Differenz. Es ergibt sich der etwa nach Art einer Exponentialfunktion dem Endwert K zustrebende Anteil Si', der von dem Integrator 9 herrührt, dem sich ein stetig kleiner werdender, vom Proportionalverstärker 6 stammender Anteil Sp' überlagert. Wenn zur Zeit t,, die um den Faktor V1 verstärkte Regelabweichung d S"." f kleiner ist als die durch Al festgelegte Grenze, bestimmt die Regelabweichung d S den Proportionalanteil. Während also beim Proportionalverstärker 8 die Regelabweichung d S bereits dessen Aussteuerung übernommen hat, steht der Integrator 9, dessen vorgeschaltete Begrenzungseinrichtung 7 ja wesentlich engere Grenzen aufweist, weiterhin unter dem Einfluß der Spannung K - Si', er läuft also unverändert weiter hoch, bis schließlich die Regelabweichung d Sauf so klein geworden ist, daß sie nun auch auf den Eingang des Integrators 9 durchzugreifen vermag, worauf das Signal S' dann zum Zeitpunkt t2 auf den vorgegebenen Wert S einläuft.
  • Im Diagramm nach der F i g. 2 sind im Interesse einer besseren Anschaulichkeit die bisher beschriebenen Vorgänge etwa für einen Verstärkungsfaktor V1 = 7 und für V2 = 1 dargestellt. Im allgemeinen wird jedoch V2 kleiner als Eins gewählt und V, eine beträchtliche Verstärkung aufweisen, z. B. 50 oder mehr. Zweckmäßigerweise wird der Verstärkungsgrad V1 des Proportionalverstärkers 5 möglichst groß gewählt, so daß der vorgegebene Sollwert S zur Zeit t1 praktisch erreicht ist.
  • Die geschilderten Vorgänge gelten sinngemäß für alle möglichen Sollwertstöße, die zu beliebigen Zeiten auftreten können, also z. B. auch zwischen den Zeiten t, und t2. Stets wird die umgeformte Größe bis kurz vor dem Erreichen des Eingangssignals S bei Aufwärtssteuerung der Grenzkurve 1 und bei Abwärtssteuerung der Grenzkurve 2 folgen und dann in der in F i g. 3 dargestellten Weise auf den vorgegebenen Endwert S bzw. Null einlaufen. Es ist mit der erfindungsgemäßen Anordnung also z. B. prinzipiell möglieh, die durch das Scherendiagramm geforderte Laständerungsbegrenzung zu realisieren. Durch Verändern der Parameter K, V1, V2, n und Ti (Integrierzeit des Integrators 9) läßt sich das gewünschte Verhalten quantitativ modifizieren.
  • In F i g. 4 ist eine mehr ins einzelne gehende Verwirklichung des Erfindungsgedankens dargestellt, wobei für Elemente, die mit denen in F i g. 2 einstimmen bzw. diesen äquivalent sind, dieselben Bezugszeichen beibehalten wurden. Die Übereinstimmung mit der Anordnung nach F i g. 2 ergibt sich sofort, wenn man berücksichtigt, daß die Mischstellen 3, 10 und 12 in F i g. 2 mit entsprechend bezeichneten Summen-bzw. Differenzverstärkern realisiert sind. Zusätzlich ist in F i g. 4 noch ein Entkopplungsverstärker 15 sowie ein Signalumkehrverstärker 16 eingeführt, welche beide den Verstärkungsfaktor 1 aufweisen. Die Begrenzungsglieder bestehen aus zwei in Serie mit je einer Vorspannung antiparallel angeordneten Dioden. Sollte sich eine große Integrierzeit T1 als erforderlich erweisen, so kann es zweckmäßig sein, den Integrierverstärker nicht als kapazitiv rückgekoppelten elektronischen Verstärker auszuführen, sondern als motorisch angetriebenes Potentiometer etwa in der aus F i g. 5 ersichtlichen Art. Das Ausgangssignal des Begrenzungsgliedes wird dann - wie in F i g. 4 - an die Klemme 17 gelegt und bildet die Ankerspannung eines konstant erregten Gleichstrommotors 19, der z. B. über ein Zahnstangengetriebe mit geeignet gewählter Untersetzung einen Potentiometerabgriff verstellt. Die an der Klemme 18 auftretende Spannung entspricht dann dem Zeitintegral der an der Eingangsklemme 17 liegenden Spannung.
  • Es ist noch nachzutragen, daß dafür gesorgt werden muß, daß die Regelabweichung d S auch bei Vorgabe des maximalen Sollwertes Smax noch auf die Verstärker 8 und 9 durchzugreifen vermag. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß die Spannung A, nie zu Null werden darf. Dies läßt sich, wie in F i g. 3 angedeutet, in der Weise bewirken, daß K stets größer als S"z.ax gewählt wird, oder aber bei einer Anordnung entsprechend der F i g. 4 dadurch, daß man im Differenzverstärker 12 die konstante Größe K und das Signal Si' mit verschiedenen Faktoren verstärkt. Beispielsweise kann man die Spannung K über einen doppelt so großen Eingangswiderstand wie das Signal Si' auf den Eingang des Differenzierverstärkers 12 schalten. Dann ist bei Übereinstimmung der beiden Eingangsgrößen des Verstärkers 12 immer noch ein Verstärkerausgangssignal gewährleistet und damit eine von Null verschiedene Begrenzung.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. PI-Regler, bei dem der P-Anteil und der I-Anteil unabhängig voneinander in parallelen Kanälen des Reglers erzeugt und von Begrenzungsgliedern beeinflußt werden, die oberhalb ihrer Begrenzungsschwellen von der Regelabweichung übersteuert sind, insbesondere zur Laständerungsbegrenzung bei Dampfturbinen, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß bei Verwendung zur zeitabhängigen Signalumformung mit einer von den physikalischen Grenzwerten der Regelstrecke abhängigen Änderungsgeschwindigkeit das Ausgangssignal (S') des Reglers zur Bildung der Regelabweichung auf den Reglereingang rückgeführt ist und daß die beiden Kanäle je aus einem Proportionalverstärker (8) und einem Integralverstärker (9) mit vorgeschalteten Begrenzern (6, 7) bestehen, deren Eingänge von der verstärkten Regelabweichung gespeist sind und deren Begrenzungsschwellen von der Differenz einer konstanten Größe (K) und der Ausgangsgröße des Integralverstärkers steuerbar sind, wobei die Begrenzungsschwelle des dem Proportionalverstärker zugeordneten Begrenzers (6) stets größer ist als die des dem Integralverstärker zugeordneten Begrenzers (7).
  2. 2. PI-Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsschwellen der beiden Begrenzer (6, 7) in einem festen Verhältnis zueinander stehen, das vorzugsweise gleich oder größer als 5 ist.
  3. 3. PI-Regler nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Begrenzer aus zwei mit je einer Vorspannung in Serie geschalteten Dioden, welche zueinander antiparallel dem Eingang der Verstärker parallel geschaltet sind.
  4. 4. PI-Regler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein gegengekoppelter Gleichstromverstärker (12) als Differenzverstärker vorgesehen ist, dem eine der konstanten Größe (K) proportionale Spannung und die Ausgangsspannung des Integralverstärkers über Eingangswiderstände von unterschiedlichen Ohmwerten (2Ro, R,) zugeführt ist.
  5. 5. PI-Regler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein motorisch angetriebenes Potentiometer als Integralverstärker. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1085 232, 1121699; W. O p p e 1 t, »Kleines Handbuch technischer Regelvorgänge«, Weinheim/Bergstraße, 1956, S. 459/460 und 527.
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