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DE1267061B - Vorrichtung fuer Nachformwerkzeugmaschinen - Google Patents

Vorrichtung fuer Nachformwerkzeugmaschinen

Info

Publication number
DE1267061B
DE1267061B DE1965H0055183 DEH0055183A DE1267061B DE 1267061 B DE1267061 B DE 1267061B DE 1965H0055183 DE1965H0055183 DE 1965H0055183 DE H0055183 A DEH0055183 A DE H0055183A DE 1267061 B DE1267061 B DE 1267061B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
longitudinal slide
copy
drive member
longitudinal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965H0055183
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guenter Kleimenhagen
Hermann Langloh
Dr-Ing Dr Ernst Salje
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidenreich and Harbeck GmbH
Original Assignee
Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidenreich and Harbeck GmbH filed Critical Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority to DE1965H0055183 priority Critical patent/DE1267061B/de
Publication of DE1267061B publication Critical patent/DE1267061B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2735/00Control systems or devices for copying from a pattern or master model
    • B23Q2735/02Means for transforming movement of the feeler into feed movement of tool or work
    • B23Q2735/025Means for transforming movement of the feeler into feed movement of tool or work in a lathe

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Nachformwerkzeugmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Nachformwerkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänke, bei der ein Längsschlitten relativ zu seinem eine durchlaufende Leitbewegung ausführenden Antriebsglied in Abhängigkeit von der rechtwinklig zur Leitbewegung erfolgenden Verstellung eines Kopierschiebers mittels Hebelglieder bewegbar ist.
  • Um bei der Nachformbearbeitung, beispielsweise beim Kopierdrehen, senkrecht zur Leitvorschubrichtung liegende Flächen oder Ansätze bearbeiten zu können, werden einerseits Werkzeugschlitten oder Kopierschieber verwendet, die schräg zur Leitvorschubrichtung bzw. zur Drehachse stehen und in dieser Richtung verschiebbar sind. Häufig wird aber auch Wert darauf gelegt, den Kopierschieber od. dgl. senkrecht zur Leitvorschubrichtung anzuordnen und zu verstellen, weil dies hinsichtlich des Arbeitsbereiches vorteilhafter ist. Um auch in solchen Fällen senkrecht zur Leitvorschubrichtung liegende Flächen abfahren zu können, wird der Längsschlitten relativ zu seinem Antriebsglied, beispielsweise der Mutter einer Vorschubspindel, verschiebbar gemacht, und es wird eine Abhängigkeit zwischen der Verstellbewegung des Kopierschiebers und der Bewegung des Längsschlittens gegenüber seinem Antriebsglied hergestellt derart, daß der durchlaufenden Leitvorschubbewegung eine zusätzliche Bewegung des Längsschlittens überlagert wird.
  • Zu diesem Zweck sind verschiedene Vorrichtungen entwickelt worden. So ist es bekannt, die zusätzliche Längsschlittenbewegung mit Hilfe eines Zahntriebes zu bewerkstelligen. Dabei greift ein Ritzel in eine mit dem Kopierschlitten verbundene Zahnstange ein, während ein auf derselben, im Bettschlitten gelagerten Welle sitzendes zweites Ritzel mit einer Verzahnung der Vorschubmutter im Eingriff steht. Bei solchen Anordnungen besteht unter anderem der Nachteil, daß die Genauigkeit zu wünschen übrig läßt und daß Absätze nur senkrecht in einer Vorschubrichtung abgefahren werden können.
  • Es sind auch hydraulische Einrichtungen zum zusätzlichen Bewegen des Längsschlittens in Abhängigkeit von der Kopierschlittenverstell_ung vorgeschlagen worden. Bekannte Einrichtungen dieser Art sind meist sehr aufwendig, erfüllen dabei trotzdem oft nicht die gestellten Anforderungen an die Genauigkeit und sind überdies Beschränkungen in ihrer Arbeitsweise unterworfen. Es ist deshalb immer wieder versucht worden, das Problem mit mechanischen Mitteln zu lösen.
  • So ist es weiterhin bekannt, an einem senkrecht zur Leitbewegung verstellbaren Kopierschlitten eine im Winkel zur Leitbewegung stehende Kulissenführung vorzusehen, in die ein mit der Vorschubmutter verbundener Teil eingreift, wobei die letztere wiederum im Längsschlitten undrehbar, aber in Vorschubrichtung verschiebbar gelagert ist. Es ist dabei auch vorgeschlagen worden, die Kulissenführung in ihrem Winkel einstellbar zu machen und die Schrägstellung umzukehren, wenn in entgegengesetzter Vorschubrichtung senkrechte Absätze gedreht werden sollen. Eine solche Veränderung des Winkels oder Umkehrung der Schrägstellung erfordert naturgemäß besondere Einstellvorgänge, die unter Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel durchgeführt werden müssen und entsprechende Zeit in Anspruch nehmen. Schließlich ist eine Drehbank bekannt, bei der zum Antrieb eines Längsschlittens ein gesonderter Schlitten mit Motor vorgesehen ist. Der Längsschlitten trägt einen senkrecht zur Längsbewegung verschiebbaren Kopierschlitten. Bei Verstellung des letzteren wird dem Längsschlitten eine Zusatzbewegung durch ein mechanisches Hebelgestänge erteilt, dessen Enden mit dem Kopierschlitten und mit dem gesonderten Antriebsschlitten verbunden sind, wobei sich ein mittlerer Drehpunkt am Längsschlitten befindet. Eine solche Anordnung gestattet jedoch das Drehen von Absätzen nur in einer Vorschubrichtung.
  • Mit der Erfindung sollen nun bisher bestehende Nachteile beseitigt werden, und es soll eine Vorrichtung der eingangs genannten Art geschaffen werden, die sich durch große Einfachheit und leichte Bedienbarkeit auszeichnet und dabei wahlweise die Bearbeitung von senkrechten Absätzen in beiden Richtungen gestattet.
  • Zu diesem Zweck sieht die Erfindung ein in Form einer Platte od. dgl. ausgebildetes übertragungsorgan vor, das einerseits drehbar mit dem Antriebsglied und andererseits drehbar mit dem Kopierschieber verbunden ist und das wahlweise an einem von zwei Abstand voneinander aufweisenden Gelenkpunkten mit dem Längsschlitten kuppelbar ist.
  • Das Übertragungsorgan kann als Vereinigung zweier Winkelhebel aufgefaßt werden, deren Enden jeweils mit dem Kopierschieber und dem Antriebsglied für den Längsschlitten verbunden sind, wobei jeweils die betreffenden Verbindungs- oder Anlenkpunkte zusammenfallen. Die Kuppelstellen mit dem Längsschlitten werden dann durch die mittleren Drehpunkte solcher gedachten Winkelhebel repräsentiert.
  • Mit einer derartigen Vorrichtung ist es möglich, z. B. bei einer Drehbank senkrecht zur Drehachse gerichtete Absätze in beiden Leitvorschubrichtungen ohne jede besondere Schwierigkeit zu bearbeiten. Mit einem Umschalten der Vorschubrichtung braucht jeweils bloß das Übertragungsglied an dem einen Gelenkpunkt vom Längsschlitten getrennt und an dem anderen Gelenkpunkt mit demselben gekuppelt zu werden. Umständliche und langwierige Einstellvorgänge fallen völlig weg.
  • Das Kuppeln und Entkuppeln des übertragungsorgans mit dem Längsschlitten kann auf verschiedene Weise geschehen. Insbesondere sieht die Erfindung vor, daß ein wahlweises Kuppeln durch verstellbare Teile an den Gelenkpunkten erfolgt. Es ergibt sich dadurch eine besonders einfache Ausbildung. Insbesondere lassen sich zu diesem Zweck axial verschiebbare Gelenkzapfen vorsehen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal- der Erfindung sind zum wahlweisen Kuppeln des übertragungsorgans mit dem Längsschlitten dienende Teile mittels einer Umschalteinrichtung gleichzeitig in entgegengesetztem Sinn verstellbar. Es braucht dabei also lediglich ein Bedienungselement betätigt zu werden, um die Umschaltung durchzuführen, d. h. das übertragungsglied an dem bisher benutzten oder wirksamen Gelenkpunkt vom Längsschlitten zu trennen und an dem anderen Gelenkpunkt mit dem Längsschlitten zu kuppeln. Vorteilhaft werden hierzu zwei gegenläufig bewegbare Zapfen vorgesehen, die im Längsschlitten gelagert sind und in entsprechende Aufnahmen des Übertragungsorgans eingreifen.
  • Die Anordnung wird zweckmäßig so getroffen, daß die Umschalteinrichtung nur in einer Endlage des Kopierschiebers betätigbar ist.
  • Für die Verbindung bzw. Anlenkung des übertragungsorgans an dem Kopierschieber und an dem Antriebsglied für den Längsschlitten bestehen verschiedene Möglichkeiten. So können erfindungsgemäß zu diesem Zweck Gleitsteinanordnungen oder auch Lenker vorgesehen sein. Eine vorteilhafte Ausführung besteht darin, daß der Kopierschieber eine parallel zur Leitbewegungsrichtung verlaufende Nut an seiner Unterseite aufweist, während das Antriebsglied für den Längsschlitten, insbesondere eine von dem Längsschlitten undrehbar, aber verschiebbar aufgenommene Spindelmutter, an der Oberseite mit einer quer zur Leitbewegungsrichtung laufenden Nut versehen ist. In den Nuten führen sich Gleitsteine, die an dem Übertragungsorgan drehbar gehalten sind.
  • Eine andere zweckmäßige Ausführung besteht in der Verwendung von Lenkern für die Verbindung zwischen dem Übertragungsorgan und dem Kopierschieber einerseits und dem Antriebsglied für den Längsschlitten andererseits. Die Zapfenlager der Lenker können spielfrei gehalten werden. Insbesondere können die Lenker als Doppellenker ausgeführt sein, wodurch sich eine große Steifigkeit ergibt.
  • Bei allen Ausführungen lassen sich für die Gelenkpunkte Wälzlager, z. B. Nadellager, vorsehen. Damit wird eine reibungsarme und genaue Ausbildung erzielt.
  • Das Übertragungsorgan kann als Platte, als kreuzförmiger Teil od. dgl. ausgebildet sein. Gemäß der Erfindung ist es aber auch möglich, daß das übertragungsorgan aus zwei Teilen besteht, von denen jedes drehbar mit dem Antriebsglied und dem Kopierschieber verbunden und wahlweise mit dem Längsschlitten kuppelbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen. Es zeigt F i g. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung an einer Drehbank von oben gesehen, F i g. 2 einen Teilschnitt nach der Linie II-II in F i g. 1 und F i g. 3 die Umschalteinrichtung in Vorderansicht mit geschnittenen Zapfenführungen.
  • Auf den Bettführungen 1 einer Nachformdrehbank ist ein Längsschlitten 2 verschiebbar, der einen auf einer Führung 3 querverstellbaren Kopierschieber 4 trägt (F i g. 1). Ein auf dem Kopierschieber angeordneter Werkzeughalter, der die Bearbeitung steuernde Taster mit Schablone usw. sind der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Es kann sich beispielsweise um eine hydraulische Nachformeinrichtung handeln, bei der sich auf dem Längsschlitten 2 ein Zylinder 5 mit Kolben 6 befindet, dessen Kolbenstange 7 mit dem Kopierschieber 4 verbunden ist, wie dies in F i g. 2 schematisch angedeutet ist.
  • Der Längsschlitten 2 erhält eine Leitvorschubbewegung über eine in Bettlängsrichtung verlaufende Gewindespindel 8, mit der eine Vorschubmutter 9 im Eingriff steht. Diese Vorschubmutter ist im Längsschlitten 2 verschiebbar, aber undrehbar gelagert. Sie kann zu diesem Zweck z. B. einen leistenförmigen Ansatz od. dgl. aufweisen (F i g. 2).
  • Um eine Bewegung des Längsschlittens 2 relativ zur Vorschubmutter 9 in Abhängigkeit von einer rechtwinklig zur Drehachse und zur Leitbewegung erfolgenden Verstellung des Kopierschiebers 4 zu erzielen, wie dies bei durchlaufendem Leitvorschub zur Bearbeitung senkrechter Absätze erforderlich ist, sieht die Erfindung eine unterhalb des Kopierschiebers 4 liegende Platte 10 vor, die einerseits mit der Vorschubmutter 9 und andererseits mit dem Kopierschieber 4 in Verbindung steht und die an zwei auseinander liegenden Punkten wahlweise mit dem Längsschlitten 2 verbunden werden kann. Die Platte 10 verkörpert dabei zwei Winkelhebel, von denen jeder mit dem Längsschlitten kuppelbar ist. Um die Anordnung deutlich erkennen zu lassen, ist der Kopierschieber in F i g. 1 aufgebrochen gezeichnet.
  • Die Vorschubmutter 9 ist quer zu ihrer Bewegungsrichtung mit einer Führungsnut 11 versehen, in der ein Gleitstein 12 a verschiebbar ist. Letzterer weist einen Zapfen 12 b auf, der in der Platte 10 drehbar gelagert ist. In entsprechender Weise ist ein Gleitstein 13 a mit einem in der Platte 10 drehbar gelagerten Zapfen 13 b in einer Nut 14 geführt, die sich an der Unterseite des Kopierschiebers 4 befindet und quer zu dessen Bewegungsrichtung verläuft.
  • Während die Zapfen 12 b und 13 b somit gemeinsame Gelenkpunkte an den Enden der durch die Platte 10 verkörperten Winkelhebel darstellen, werden die mittleren Gelenkpunkte derselben durch zwei Aufnahmebohrungen 15 und 16 der Platte 10 in Verbindung mit den Enden zweier Zapfen 17 und 18 gebildet. Diese Zapfen 17, 18 sind im Längsschlitten 2 verschiebbar und können dadurch jeweils in die Aufnahmebohrungen 15,16 eingeführt und aus diesen herausgezogen werden. Sie sind damit gleichzeitig Kuppelglieder zum Kuppeln der Platte 10 mit dem Längsschlitten 2.
  • Die beiden Zapfen 17,18 können bei der dargestellten Ausführung mittels einer Umschalteinrichtung 19 (F i g. 2 und 3) nur gemeinsam, und zwar gegenläufig verschoben werden, so daß die Platte 10 jeweils an einer Seite mit dem Längsschlitten 2 gekuppelt wird, während sie gleichzeitig an der anderen Seite vom Längsschlitten getrennt wird. Dies wird durch einen in seiner Mitte auf einem Bolzen 21 gelagerten Schwinghebel 20 erreicht, der an seinen Enden mit Stiften 22 versehen ist, welche in Umfangsnuten der Zapfen 17,18 eingreifen. Der eine Zapfen 17 ist länger als der andere und mit einem Handknopf 23 versehen. In F i g. 3 ist die Umschalteinrichtung in der entgegengesetzten Stellung wie in F i g. 2 wiedergegeben. Die Anordnung ist so getroffen, daß ein Umschalten nur bei der in den Figuren der Zeichnung wiedergegebenen Endstellung des Kopierschiebers 4 möglich ist, in der dieser den größten Abstand von der Drehachse aufweist.
  • Wie in der Zeichnung angedeutet, sind sämtliche Gelenkstellen mit in die Bohrungen der Platte 10 eingesetzten Nadellagern ausgestattet.
  • Ist nun beispielsweise die Platte 10 an ihrer in F i g. 1 linken Seite durch Hochschieben des Zapfens 17 mit dem Längsschlitten 2 gekuppelt, so bildet dieser Teil der Platte den wirksamen Winkelhebel. Erfährt bei einer solchen Einstellung der Kopierschieber 4 eine Einwärtsbewegung in Richtung auf die Drehachse hin, so wird die Platte 10 geschwenkt und dadurch dem Längsschlitten 2 eine Relativbewegung gegenüber der Vorschubmutter 9 erteilt. Entsprechendes gilt, wenn die Platte 10 an ihrer rechten Seite mittels des Zapfens 18 mit dem Längsschlitten gekuppelt ist. Mit strichpunktierten Linien sind in F i g. 1 die jeweiligen Endlagen der Platte 10 angedeutet, die diese nach dem Schwenken in der einen oder der anderen Richtung bei vorderster Stellung des Kopierschiebers 4 einnimmt. Die Erfindung gestattet es somit in besonders einfacher und zweckmäßiger Weise, den Längsschlitten entsprechend der nachzuformenden Kontur in Abhängigkeit von der Kopierschlittenverstellung zu bewegen, wobei durch bloßes Umschalten das Abfahren von Absätzen senkrecht zur Drehachse in der einen oder anderen Leitvorschubrichtung ermöglicht wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung für Nachformwerkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänke, bei der ein Längsschlitten relativ zu seinem eine durchgehende Leitbewegung ausführenden Antriebsglied in Abhängigkeit von der rechtwinklig zur Leitbewegung erfolgenden Verstellung eines Kopierschiebers mittels Hebelglieder bewegbar ist, g e k e n n -zeichnet durch ein in Form einer Platte od. dgl. ausgebildetes Übertragungsorgan (10), das einerseits drehbar mit dem Antriebsglied (9) und andererseits drehbar mit dem Kopierschieber (4) verbunden ist und das wahlweise an einem von zwei Abstand voneinander aufweisenden Gelenkpunkten (15,16) mit dem Längsschlitten (2) kuppelbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum wahlweisen Kuppeln des Übertragungsorgans (10) mit dem Längsschlitten (2) an den Gelenkpunkten (15, 16) verstellbare Teile, insbesondere axial verschiebbare Gelenkzapfen (17, 18) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum wahlweisen Kuppeln des Übertragungsorgans (10) mit dem Längsschlitten (2) dienenden Gelenkzapfen (17, 18) mittels einer Umschalteinrichtung (19) gleichzeitig in entgegengesetztem Sinn verstellbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das übertragungsorgan (10) zweiteilig ausgebildet ist und jedes Teil drehbar mit dem Antriebsglied (9) und dem Kopierschieber (4) verbunden und wahlweise mit dem Längsschlitten (2) kuppelbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 976 600; französische Patentschrift Nr. 1223 556; USA.-Patentschrift Nr. 687 699.
DE1965H0055183 1965-02-17 1965-02-17 Vorrichtung fuer Nachformwerkzeugmaschinen Pending DE1267061B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US687699A (en) * 1901-07-08 1901-11-26 Firm Of Richard Brass Templet-cutter guide for machine-tools.
FR1223556A (fr) * 1959-01-29 1960-06-17 Cie De Pont A Mousson Dispositif hydraulique perfectionné d'actionnement pour machine-outil à reproduire
DE976600C (de) * 1952-07-06 1963-12-19 Heyligenstaedt & Comp Nachformeinrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbaenke

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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