DE1266039B - Reissverschluss - Google Patents
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/42—Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
- A44B19/52—Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter
- A44B19/54—Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter while weaving the stringer tapes
Landscapes
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Description
- Reißverschluß Die Erfindung bezieht sich auf einen Reißverschluß, bei welchem ein fortlaufender, aus Kunststoff od. dgl. bestehender, die Kuppelgliederreihe des Reißverschlusses bildender Profilstrang in einem Tragbandgewebe od. dgl. und als mindestens einen Teil der Kettenfäden des Bandgewebes abbindender Schußfaden geführt ist, also auf einen Reißverschluß, wie er dem älteren Patent 1063 546 zu entnehmen ist.
- Es ist bereits bekannt, die Kuppelglieder während des Webens der Tragbänder mittels Schußfäden an dem Band zu befestigen (vgl. die österreichische Patentschrift 168 754, deutsche Patentschrift 847 735, britische Patentschriften 314 329, 608 545, USA.-Patentschriften 2 343 348, 2 343 349 und die deutsche Patentschrift 904 282). Doch findet in all diesen Fällen eine getrennte Herstellung der Verschluß-#fliederreihe z. B. in Form einer fortlaufenden Schraubenfeder Anwendung, die dann als sogenannte Salleiste beim Weben des Tragbandes von den Schußfäden des Bandes umschlungen wird. Es ist hier also in jedem Fall eine zweistufige Herstellung, nämlich der Gliederreihe und des Bandes erforderlich. Außerdem erhält die Gliederreihe durch das bloße Einhängen in die Schußfadenumkehrstellen keinen zuverlässigen Halt, insbesondere gegen Verdrehen in den Schußfadenschlingen.
- Durch die letztgenannte deutsche Patentschrift 904 282, die USA.-Patentschrift 2 303 870 und die französische Patentschrift 956 320 ist es zwar bereits bekanntgeworden, Tragbänder und Glieder einstückig auszuführen. Das erfolgt bei den beiden erstgenannten Vorveröffentlichungen durch Verwendung stanzfähiger Tragbänder, was aber zu einer beachtlichen Versteifung des Reißverschlusses führt, selbst wenn ihnen zur Verstärkung Gewebeeinlagen zugeordnet sind. Auch ist in jedem Fall noch eine Umformung der leiter- oder zungenförmig gestanzten Teile des Bandes zu Bügeln in einem weiteren Arbeitsgang erforderlich, und zwar gleichgültig, ob die Gliederreihen an den Breitseiten der die Kuppelreihen tragenden Bandränder oder an deren Längskanten vorspringend angeordnet sind. Bei der Ausführung nach der französischen Patentschrift handelt es sich um als Ganzes in einer Form gegossene Reißverschlüsse aus halbstarrem Kunststoff oder entsprechend festem Kautschuk.
- Es sind auch sogenannte Flächenreinverschlüsse bekannt (schweizerische Patentschrift 295 638), die aus Bändern mit auf ihren einander zugekehrten Breitseiten florartig angeordneten Haken und/oder ösen bestehen, die ineinandergedrückt werden können und dadurch die Bänder gegen Auseinanderziehen in der Bandebene sichern. Die Zuordnung der einzelnen von seitlich aufgeschnittenen Kettfadenschleifen der Bänder gebildeten Glieder erfolgt dabei wahllos ohne besondere Ordnung, weshalb solche Verschlüsse sich auch selbst beim Zusammenhalten der Enden der Bänder durch deren Auseinanderziehen senkrecht zur Bandebene ohne weiteres öffnen, während es für Reißverschlüsse charakteristisch ist, daß die Verschlußglieder in regelmäßiger Aufeinanderfolge derart formschlüssig ineinanderzufügen sind, daß nach dem Zusammenhalten der Gliederreihenenden durch besondere Glieder bzw. den Schieber ein öffnen des Verschlusses ausgeschlossen ist.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, den eingangs erwähnten gewebten Reißverschluß weiter zu vervollkommnen. Die Erfindung besteht bei einem Reißverschluß der eingangs bezeichneten Art darin, daß die die Kuppelglieder bildenden Schußfadenteile als aus der wesentlichen Bandgewebeebene frei vorstehende Schleifen, Schlingen, Bügel od. dgl. geführt sind. Auf diese Weise werden neben der herstellungsmäßig vorteilhaften Miterzeugung der Verschlußglieder und deren zuverlässige Verankerung im Tragband bei dessen Weben eine günstige Form der Verschlußglieder gesichert.
- Bei der Herstellung gewebter Bänder ist es an sich bekannt, diese mit frei hängenden Randschlingen zu weben (vgl. deutsche Patentschriften 98559, 149 229); doch werden diese von einem lediglich vorn Schußfaden des Bandes umschlungenen Randkettenfaden durch dessen periodisches Herausführen aus dem Band gebildet und dienen dem Anschließen von Aufhängemitteln wie Vorhangringen. Die Schlingen bilden selbst keine Verschlußglieder. Es fehlt auch ein Hinweis auf eine Verwendung bei Reißverschlüssen, insbesondere bei deren Gliederbildung. Das gleiche gilt für gewebte Schlaufen oder Schlingen nach Art von Doppelgeweben, wie es die deutsche Patentschrift 141339 zeigt. , Bei der Ausführung der Erfindung können die Kettenfäden des Tragbandes lediglich durch einen einzigen gleichzeitig die Kuppelschleife bildenden Schußfaden abgebunden sein, derart, daß der Schußfaden im Bereich der Kuppelschleifen abwechselnd mit frei stehender Fadenschleife und am Randkettenfaden unmittelbar anliegender Umkehrstelle geführt ist, so daß die Verschlußbänder einspulig gewebt werden können.
- Bei Kupplung der Gliederschleifen durch gegenseitiges Durchgreifen kann es dienlich sein, den die Gliederreihe bildenden Schußfaden schräg geneigt zur Kettenfadenrichtung zu führen.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen F i g. 1 und 2 einen Ausschnitt eines gewebten Reißverschlusses in schaubildlicher Ansicht und zwei verschiedenen Ausführungen, F i g. 3 eine Einzelheit des Verschlusses in Seitenansicht und größerem Maßstab.
- Bei dem schematisch dargestellten Gewebe ist der die Kettenfäden 10 bindende Schuß 11 abwechselnd über die äußersten Randkettenfäden zur Bildung von Schleifen 12 vorgezogen. Zwischen benachbarten Schleifen 12 umschlingt der Schuß 11 die Randkettenfäden eng, so daß diese fest eingebunden sind. Die Schleifen 12 bilden die Verschlußglieder des Reißverschlusses. Diese sind, wie deutlich zu erkennen, den Textilbändern 13 als schleifenförmig vorragende Fadenteile 12 unmittelbar angeformt und können miteinander in Eingriff gebracht werden, um sich nach Art der vorbekannten Drahtschraubenverschlüsse zu verriegeln. Aus der F i g. 2 ist im übrigen ersichtlich, daß die die Verschlußgliederschleifen 12 bildenden Schußfäden nicht das gesamte Band 13, 14 zu durchsetzen brauchen. Es genügt vielmehr, wenn diese Fäden 18 lediglich in dem Randbereich 14 webtechnisch verankert sind.
- Für die Verriegelung können, wie aus F i g. 3 ersichtlich, in den Scheitelbereichen 15 der Schlingen 12 durch Pressen bzw. Prägen Vorsprünge 16 gebildet werden, die einer unmittelbar formschlüssigen Verriegelung der Verschlußglieder dienen. Solche Verformungen lassen sich besonders leicht an die Verschlußglieder bildenden Fäden aus thermoplastisehen Kunststoffen unter Druck- und Wärmeeinwirkung herstellen.
- Um den die Verschlußglieder bildenden Schlingen 12 eine gute Standfestigkeit zu geben, istder Trägerstoff im Bereich der die Verschlußglieder tragenden Kante mit einer Wulst in Form eines durchlaufenden Profilstranges 17 ausgestattet, in deren Breitseiten die Fußteile der Schleifen 12 einlaufen. Bei der Gestaltung nach F i g. 1 ist der die Verschlußgliederschküert bildende Schußfaden 11 durch das gesamte BaM od. dgl. geführt. Dagegen ist bei der Ausführung nach F i g. 21 zur Bildung der Verschlußglieder ein von dem übrigen Schuß 11 des Bandes unabhängiger Schußfaden 18 verwandt, der lediglich im Bereich der Wulst 17 des Bandes od. dgl. webtechnisch verankert ist.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Reißverschluß, bei welchem ein fortlaufender aus Kunststoff od. dgl. bestehender, die Kuppelgliederreihe des Reißverschlusses bildender Profilstrang in einem Tragbandgewehe od. dgl. und als mindestens einen Teil der Kettenfäden des Bandgewebes abbindender Schußfaden geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kuppelglieder bildenden Schußfadenteile als aus der wesentlichen Bandgewebeebene frei vorstehende Schleifen(12), Schlingen, Bügel od. dgl. geführt sind.
- 2. Reißverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenfäden lediglich durch einen einzigen gleichzeitig die Kuppelschleife bildenden Schußfaden (11) abgebunden sind, derrart, daß der Schußfaden im Bereich der Kuppelschleifen abwechselnd mit frei stehender Fadenschleife (12) und am Randkettenfaden unmittelbar anliegender Umkehrstelle geführt ist. 3. Reißverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Gliederreihe bildende Schußfaden (11) schräg geneigt zur Kettenfadenrichtung geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften. Deutsche Patentschriften Nr. 847 735, 904 282, 98 559, 149 229, 141339; schweizerische Patentschrift Nr. 295 638; österreichische Patentschrift Nr. 168 754; französische Patentschrift Nr. 956 320; britische Patentschriften Nr. 314 329, 608 545; USA.-Patentschriften Nr. 2 343 348, 2 343 349, 2303870. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1063 546.
Priority Applications (1)
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