DE1266041B - Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses durch Weben od. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses durch Weben od. dgl.Info
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlusses durch Weben od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlusses durch Weben od. dgl., wobei ein fortlaufender, aus Kunststoff od. dgl. bestehender Profilstrang in einem Tragbandgewebe als die Kuppelgliederreihe des Reißverschlusses bildender, mindestens einen Teil der Kettenfäden abbindender und frei liegende Schleifenbereiche aufweisender Schußfaden geführt wird, also auf ein Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlusses, wie er denn älteren Patent 1063 546 zu entnehmen ist.
- Es ist schon bekannt (britische Patentschrift 314 329), bei aus durch fortlaufende Wicklung eines Stranges gebildeten ununterbrochenen Gliederreihen eines Reißverschlusses die die gliederbildenden Windungen mit je zwei Verformungen zu versehen, deren eine beim fertigen Verschluß im Scheitel des dem gegenseitigen Eingriff der Gliederreihen dienenden Windungsteiles liegt, während die andere gegenüberliegend in der inneren Umkehrstelle der langrunden Windung angeordnet ist. Auch ist es bekannt (britische Patentschrift 338 331), solche Verformungen schon am gliederbildenden Strang vor dessen Wicklung zu einer fortlaufenden Gliederreihe anzubringen. Jedoch handelt es sich in beiden Fällen um Reißverschlüsse, deren Gliederreihen vor ihrer Verbindung mit den Tragbändern für sich hergestellt sind und dann mit diesen entweder bei deren Weben durch Umschlingung mit dem Schuß des Bandes oder durch Annähen oder überstreifen der als Leiterband ausgebildeten Tragbändern vereinigt werden, so daß in jedem Fall die Verbindung der Gliederreihen mit ihren Tragbändern in zwei Verfahrensstufen erfolgt, was einen erhöhten Aufwand an Arbeit und Einrichtungen erfordert, der beim erfindungsgemäßen Verfahren vermieden ist.
- Es ist zwar bereits bekannt (deutsche Patentschrift 904 282 und französische Patentschrift 956 320), Tragbänder und Glieder eines Reißverschlusses einstückig auszuführen. Das erfolgt bei der erstgenannten Vorveröffentlichung durch Verwendung stanzfähiger Tragbänder, die aber eine beachtliche Versteifung des Reißverschlusses herbeiführen, auch wenn ihnen zur Verstärkung Gewebeeinlagen zugeordnet sind. Auch müssen die zunächst Leiter- oder zungenförmig gestanzten Teile des Bandes in einem weiteren Arbeitsgang zu Schleifen oder Bügeln umgeformt und gehaltert werden, gleichgültig, ob die Gliederreihen an den Breitseiten der die Kuppelreihen tragenden Bandränder oder an deren Längskanten vorspringend angeordnet sind. Bei der Ausführung nach der französischen Patentschrift handelt es sich um als Ganzes in einer Form gegossene Reißverschlüsse aus halbstarrem Kunststoff oder entsprechend festem Kautschuk.
- Es sind auch sogenannte Flächenreißverschlüsse bekannt (schweizerische Patentschrift 295 638), die aus Bändern mit auf ihren einander zugekehrten Breitseiten florartig angeordneten Haken und/oder COsen bestehen, die ineinandergedrückt werden können und dadurch die Bänder gegen Auseinanderziehen in der Bandebene sichern. Die Zuordnung der einzelnen von seitlich aufgeschnittenen Kettfadenschleifen der Bänder gebildeten Glieder erfolgt dabei wahllos ohne besondere Ordnung, weshalb solche Verschlüsse sich auch selbst beim Zusammenhalten der Enden der Bänder durch deren Auseinanderziehen senkrecht zur Bandebene ohne weiteres öffnen, während es für Reißverschlüsse charakteristisch ist, daß die Verschlußglieder in regelmäßiger Aufeinanderfolge derart formschlüssig ineinanderzufügen sind, daß nach dem Zusammenhalten der Gliederreihenenden durch besondere Glieder bzw. den Schieber ein Öffnen des Verschlusses ausgeschlossen ist.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Herstellungsverfahren für einen Reißverschluß der eingangs genannten Art zu schaffen, welches einen störungsfreien Webvorgang erlaubt und betriebssichere Reißverschlußgliederreihen ergibt. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß der die Gliederreihe bildende Schußfaden vor oder nach dem Webvorgang mit Verformungen, Verdickungen, Prägungen od. dgl. versehen wird. Hierdurch wird die Anbringung der Kuppelflächen sowie der gesamte Webvorgang erleichtert.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen F i g. 1 und 2 einen Ausschnitt eines gewebten Reißverschlusses in schaubildlicher Ansicht und zwei verschiedenen Ausführungen, F i g. 3 eine Einzelheit des Verschlusses in Seitenansicht und größerem Maßstab.
- Bei dem schematisch dargestellten Gewebe ist der die Kettfäden 10 bindende Schuß 11 abwechselnd über die äußersten Randkettenfäden zur Bildung von Schleifen 12 vorgezogen. Zwischen benachbarten Schleifen 12 umschlingt der Schuß 11 die Randkei tenfäden eng, so daß diese fest eingebunden sind. Die Schleifen 12 bilden die Verschlußglieder des Reißverschlusses. Diese sind, wie deutlich zu erkennen, den Textilbändern 13 als schleifenförmig vorragende Fadenteile 12 unmittelbar angeformt und können miteinander in Eingriff gebracht werden, um sich nach Art der vorbekannten Drahtschraubenverschlüsse zu verriegeln. Aus der F i g. 2 ist im übrigen ersichtlich, daß die die Verschlußgliederschleifen 12 bildenden Schoßfäden nicht das gesamte Band 13,14 zu durchsetzen brauchen. Es genügt vielmehr, wenn diese Fäden 18 lediglich in dem Randbereich 14 webtechnisch verankert sind.
- Für die Verriegelung können, wie aus F i g. 3 ersichtlich, in den Scheitelbereichen 15 der Schlingen 12 durch Pressen bzw. Prägen Vorsprünge 16 gebildet werden, die einer unmittelbar formschlüssigen Verriegelung der Verschlußglieder dienen. Solche Verformungen lassen sich besonders leicht an die Verschlußglieder bildenden Fäden aus thermoplastischen Kunststoffen unter Druck- und Wärmeeinwirkung herstellen. Wenn dies beim Weben od. g1. Schwierigkeiten bereiten sollte, kann die Verformung vor oder nach dem Webvorgang an dem gliederbildenden Schoßfaden angebracht werden.
- Um den die Verschlußglieder bildenden Schlingen 12 eine gute Standfestigkeit zu geben, ist der Trägerstoff im Bereich der die Verschlußglieder tragenden Kante mit einer Wulst in Form eines durchlaufenden Profilstranges 17 ausgestattet, in deren Breitseiten die Fußteile der Schleifen 12 einlaufen. Bei der Gestaltung nach F i g. 1 ist der die Verschlußgliederschleifen bildende Schußfaden 11 durch das gesamte Band od. dgl. geführt. Dagegen ist bei der Ausführung nach F i g. 2 zur Bildung der Verschlußglieder ein von dem übrigen Schuß 11 des Bandes unabhängiger Schoßfaden 18 verwandt, der lediglich im Bereich der Wulst 17 des Bandes od. dgl. webtechnisch verankert ist.
Claims (1)
- Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlusses durch Weben od. dgl., wobei ein fortlaufender, aus Kunststoff od. dgl. bestehender Profilstrang in einem Tragbandgewebe als die Kuppelgliederreihe des Reißverschlusses bildender, mindestens einen Teil der Kettenfäden abbindender und frei liegende Schleifenbereiche aufweisender Schoßfaden geführt wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der die Gliederreihe bildende Schoßfaden (11) vor oder nach dem Webvorgang mit Verformungen, Verdickungen, Prägungen "' od. dgl. (16) versehen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 904 282; schweizerische Patentschrift Nr. 295 638; französische Patentschrift Nr. 956 320; britische Patentschriften Nr. 314 329, 338 331. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1063 546.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP42948A DE1266041B (de) | 1956-05-12 | 1956-05-12 | Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses durch Weben od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1266041B true DE1266041B (de) | 1968-04-11 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB314329A (en) * | 1928-06-25 | 1930-05-01 | App Swift Sa Soc D | Improvements in sliding clasp fasteners |
| GB338331A (en) * | 1929-10-28 | 1930-11-20 | Edward Armstrong Bellow | Improved construction of sliding clasp fastener |
| FR956320A (de) * | 1950-01-31 | |||
| CH295638A (fr) * | 1951-10-22 | 1954-01-15 | Velcro Sa Soulie | Dispositif d'accrochage. |
| DE904282C (de) * | 1940-02-18 | 1954-02-18 | Wahl Brothers | Reissverschluss mit Schieber |
| DE1063546B (de) * | 1954-11-04 | 1959-08-20 | Prym Werke William | Reissverschluss |
-
1956
- 1956-05-12 DE DEP42948A patent/DE1266041B/de active Pending
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1063546B (de) * | 1954-11-04 | 1959-08-20 | Prym Werke William | Reissverschluss |
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