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DE1266041B - Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses durch Weben od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses durch Weben od. dgl.

Info

Publication number
DE1266041B
DE1266041B DEP42948A DEP0042948A DE1266041B DE 1266041 B DE1266041 B DE 1266041B DE P42948 A DEP42948 A DE P42948A DE P0042948 A DEP0042948 A DE P0042948A DE 1266041 B DE1266041 B DE 1266041B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weaving
links
zipper
producing
forming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP42948A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Berberich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
William Prym Werke GmbH and Co KG
Original Assignee
William Prym Werke GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by William Prym Werke GmbH and Co KG filed Critical William Prym Werke GmbH and Co KG
Priority to DEP42948A priority Critical patent/DE1266041B/de
Publication of DE1266041B publication Critical patent/DE1266041B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/42Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
    • A44B19/52Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter
    • A44B19/54Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter while weaving the stringer tapes

Landscapes

  • Slide Fasteners (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlusses durch Weben od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlusses durch Weben od. dgl., wobei ein fortlaufender, aus Kunststoff od. dgl. bestehender Profilstrang in einem Tragbandgewebe als die Kuppelgliederreihe des Reißverschlusses bildender, mindestens einen Teil der Kettenfäden abbindender und frei liegende Schleifenbereiche aufweisender Schußfaden geführt wird, also auf ein Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlusses, wie er denn älteren Patent 1063 546 zu entnehmen ist.
  • Es ist schon bekannt (britische Patentschrift 314 329), bei aus durch fortlaufende Wicklung eines Stranges gebildeten ununterbrochenen Gliederreihen eines Reißverschlusses die die gliederbildenden Windungen mit je zwei Verformungen zu versehen, deren eine beim fertigen Verschluß im Scheitel des dem gegenseitigen Eingriff der Gliederreihen dienenden Windungsteiles liegt, während die andere gegenüberliegend in der inneren Umkehrstelle der langrunden Windung angeordnet ist. Auch ist es bekannt (britische Patentschrift 338 331), solche Verformungen schon am gliederbildenden Strang vor dessen Wicklung zu einer fortlaufenden Gliederreihe anzubringen. Jedoch handelt es sich in beiden Fällen um Reißverschlüsse, deren Gliederreihen vor ihrer Verbindung mit den Tragbändern für sich hergestellt sind und dann mit diesen entweder bei deren Weben durch Umschlingung mit dem Schuß des Bandes oder durch Annähen oder überstreifen der als Leiterband ausgebildeten Tragbändern vereinigt werden, so daß in jedem Fall die Verbindung der Gliederreihen mit ihren Tragbändern in zwei Verfahrensstufen erfolgt, was einen erhöhten Aufwand an Arbeit und Einrichtungen erfordert, der beim erfindungsgemäßen Verfahren vermieden ist.
  • Es ist zwar bereits bekannt (deutsche Patentschrift 904 282 und französische Patentschrift 956 320), Tragbänder und Glieder eines Reißverschlusses einstückig auszuführen. Das erfolgt bei der erstgenannten Vorveröffentlichung durch Verwendung stanzfähiger Tragbänder, die aber eine beachtliche Versteifung des Reißverschlusses herbeiführen, auch wenn ihnen zur Verstärkung Gewebeeinlagen zugeordnet sind. Auch müssen die zunächst Leiter- oder zungenförmig gestanzten Teile des Bandes in einem weiteren Arbeitsgang zu Schleifen oder Bügeln umgeformt und gehaltert werden, gleichgültig, ob die Gliederreihen an den Breitseiten der die Kuppelreihen tragenden Bandränder oder an deren Längskanten vorspringend angeordnet sind. Bei der Ausführung nach der französischen Patentschrift handelt es sich um als Ganzes in einer Form gegossene Reißverschlüsse aus halbstarrem Kunststoff oder entsprechend festem Kautschuk.
  • Es sind auch sogenannte Flächenreißverschlüsse bekannt (schweizerische Patentschrift 295 638), die aus Bändern mit auf ihren einander zugekehrten Breitseiten florartig angeordneten Haken und/oder COsen bestehen, die ineinandergedrückt werden können und dadurch die Bänder gegen Auseinanderziehen in der Bandebene sichern. Die Zuordnung der einzelnen von seitlich aufgeschnittenen Kettfadenschleifen der Bänder gebildeten Glieder erfolgt dabei wahllos ohne besondere Ordnung, weshalb solche Verschlüsse sich auch selbst beim Zusammenhalten der Enden der Bänder durch deren Auseinanderziehen senkrecht zur Bandebene ohne weiteres öffnen, während es für Reißverschlüsse charakteristisch ist, daß die Verschlußglieder in regelmäßiger Aufeinanderfolge derart formschlüssig ineinanderzufügen sind, daß nach dem Zusammenhalten der Gliederreihenenden durch besondere Glieder bzw. den Schieber ein Öffnen des Verschlusses ausgeschlossen ist.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Herstellungsverfahren für einen Reißverschluß der eingangs genannten Art zu schaffen, welches einen störungsfreien Webvorgang erlaubt und betriebssichere Reißverschlußgliederreihen ergibt. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß der die Gliederreihe bildende Schußfaden vor oder nach dem Webvorgang mit Verformungen, Verdickungen, Prägungen od. dgl. versehen wird. Hierdurch wird die Anbringung der Kuppelflächen sowie der gesamte Webvorgang erleichtert.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen F i g. 1 und 2 einen Ausschnitt eines gewebten Reißverschlusses in schaubildlicher Ansicht und zwei verschiedenen Ausführungen, F i g. 3 eine Einzelheit des Verschlusses in Seitenansicht und größerem Maßstab.
  • Bei dem schematisch dargestellten Gewebe ist der die Kettfäden 10 bindende Schuß 11 abwechselnd über die äußersten Randkettenfäden zur Bildung von Schleifen 12 vorgezogen. Zwischen benachbarten Schleifen 12 umschlingt der Schuß 11 die Randkei tenfäden eng, so daß diese fest eingebunden sind. Die Schleifen 12 bilden die Verschlußglieder des Reißverschlusses. Diese sind, wie deutlich zu erkennen, den Textilbändern 13 als schleifenförmig vorragende Fadenteile 12 unmittelbar angeformt und können miteinander in Eingriff gebracht werden, um sich nach Art der vorbekannten Drahtschraubenverschlüsse zu verriegeln. Aus der F i g. 2 ist im übrigen ersichtlich, daß die die Verschlußgliederschleifen 12 bildenden Schoßfäden nicht das gesamte Band 13,14 zu durchsetzen brauchen. Es genügt vielmehr, wenn diese Fäden 18 lediglich in dem Randbereich 14 webtechnisch verankert sind.
  • Für die Verriegelung können, wie aus F i g. 3 ersichtlich, in den Scheitelbereichen 15 der Schlingen 12 durch Pressen bzw. Prägen Vorsprünge 16 gebildet werden, die einer unmittelbar formschlüssigen Verriegelung der Verschlußglieder dienen. Solche Verformungen lassen sich besonders leicht an die Verschlußglieder bildenden Fäden aus thermoplastischen Kunststoffen unter Druck- und Wärmeeinwirkung herstellen. Wenn dies beim Weben od. g1. Schwierigkeiten bereiten sollte, kann die Verformung vor oder nach dem Webvorgang an dem gliederbildenden Schoßfaden angebracht werden.
  • Um den die Verschlußglieder bildenden Schlingen 12 eine gute Standfestigkeit zu geben, ist der Trägerstoff im Bereich der die Verschlußglieder tragenden Kante mit einer Wulst in Form eines durchlaufenden Profilstranges 17 ausgestattet, in deren Breitseiten die Fußteile der Schleifen 12 einlaufen. Bei der Gestaltung nach F i g. 1 ist der die Verschlußgliederschleifen bildende Schußfaden 11 durch das gesamte Band od. dgl. geführt. Dagegen ist bei der Ausführung nach F i g. 2 zur Bildung der Verschlußglieder ein von dem übrigen Schuß 11 des Bandes unabhängiger Schoßfaden 18 verwandt, der lediglich im Bereich der Wulst 17 des Bandes od. dgl. webtechnisch verankert ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlusses durch Weben od. dgl., wobei ein fortlaufender, aus Kunststoff od. dgl. bestehender Profilstrang in einem Tragbandgewebe als die Kuppelgliederreihe des Reißverschlusses bildender, mindestens einen Teil der Kettenfäden abbindender und frei liegende Schleifenbereiche aufweisender Schoßfaden geführt wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der die Gliederreihe bildende Schoßfaden (11) vor oder nach dem Webvorgang mit Verformungen, Verdickungen, Prägungen "' od. dgl. (16) versehen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 904 282; schweizerische Patentschrift Nr. 295 638; französische Patentschrift Nr. 956 320; britische Patentschriften Nr. 314 329, 338 331. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1063 546.
DEP42948A 1956-05-12 1956-05-12 Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses durch Weben od. dgl. Pending DE1266041B (de)

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DE1266041B true DE1266041B (de) 1968-04-11

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB314329A (en) * 1928-06-25 1930-05-01 App Swift Sa Soc D Improvements in sliding clasp fasteners
GB338331A (en) * 1929-10-28 1930-11-20 Edward Armstrong Bellow Improved construction of sliding clasp fastener
FR956320A (de) * 1950-01-31
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DE904282C (de) * 1940-02-18 1954-02-18 Wahl Brothers Reissverschluss mit Schieber
DE1063546B (de) * 1954-11-04 1959-08-20 Prym Werke William Reissverschluss

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