DE1265973B - Verfahren zum passgerechten Verformen von vorher bedruckten Bahnen, insbesondere austhermoplastischem Kunststoff - Google Patents
Verfahren zum passgerechten Verformen von vorher bedruckten Bahnen, insbesondere austhermoplastischem KunststoffInfo
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Classifications
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- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Verfahren zum paßgerechten Verformen von vorher bedruckten Bahnen, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum paßgerechtenVerformen von vorher bedruckten Bahnen, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff, die für einen Zwischenbehandlungsgang zu Bögen getrennt werden müssen.
- Es ist bereits bekannt, bedruckte Materialbahnen großer Länge, die auf Rollen aufgewickelt sind, von der Rolle fort einer schrittweise arbeitenden Maschine zuzuführen, in der die Materialbahnen, beispielsweise durch Prägen, Ziehen, Tiefziehen, Ausstanzen von Teilflächen u. dgl., derart verformt werden, daß hinsichtlich jedes verformten Teiles der Druck auf der Bahn sich paßgerecht an ganz bestimmter Stelle befindet. Die jeweils zu verformenden Teilstücke der Materialbahn werden üblicherweise mit ausreichender Genauigkeit in die Verformungsmaschine eingeführt und festgehalten. Die Steuerung erfolgt zumeist mittels der beim Druck angebrachten Passermarken, die ein Steuersignal auslösen, durch welches die Folie an bestimmter Stelle angehalten wird.
- Eine derartige Methode ist aber nur anwendbar, wenn die Auflagenhöhe der Endprodukte groß genug ist, daß es sich rentiert, die Materialbahn auf einer Rotationsmaschine zu bedrucken. Es handelt sich hierbei zumeist um Auflagen in der Größenordnung von mindestens einer halben Million bis zu einer Million und mehr. Bei kleineren Auflagen ist es aus wirtschaftlichen Gründen unmöglich, die Bahnen im Rotationsdruck mit Musterungen oder Aufschriften zu versehen; daher ist es notwendig, bei kleineren Auflagenhöhen die Bahnen in Bögen, Platten, Tafeln od. dgl. zu zerschneiden und diese dann einzeln zu bedrucken, um sie dann einzeln in eine Maschine zur Verformung in der erwähnten Art einzulegen. Diese Methode ist aber verständlicherweise ebenfalls unwirtschaftlich, so daß man danach streben muß, rationeller zu arbeiten.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, solche bedruckte und für einen Zwischenbehandlungsgang zu Bögen getrennte Bahnen wieder auf einer Maschine weiterbearbeiten zu können, die an sich zur Aufnahme von Materialbahnen eingerichtet ist und deshalb wesentlich rationeller arbeitet als eine Verformungsmaschine, in der das Material bogenweise weiterbearbeitet wird.
- Dabei ist es von wesentlicher Bedeutung, daß die Bögen einer solchen für die Bearbeitung von bandförmigem Material eingerichteten Maschine so zugeführt werden müssen, daß die Bögen in ununterbrochener Folge nacheinander und in richtiger obere einstimmung mit dem Formwerkzeug in die Maschine eingespeist werden.
- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Bögen einzeln mit ihrem Aufdruck in gegenüber dem Verformungswerkzeug genau eingerichteter Lage an der Verformungsmaschine angelegt und im Arbeitstakt dieser Maschine jeweils an ihrer Vorderkante mit der Hinterkante des jeweils vorherigen Bogens für den weiteren Behandlungsgang wieder zu einer Bahn verbunden werden.
- Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich sowohl an kontinuierlich als auch an diskontinuierlich arbeitenden Verformungsmaschinen durchführen.
- Man geht hierzu zweckmäßigerweise in der Weise vor, daß jeweils der hintere Rand eines jeden Bogens od. dgl. mit dem vorderen Rand des nachfolgenden Bogens verbunden wird, was entweder durch Schweißen geschieht, wenn sich der Werkstoff verschweißen läßt, oder durch Heften bzw. durch Kleben, soweit es möglich ist, den Klebstoff, durch Wärmeanwendung beispielsweise, kurzfristig binden und aushärten zu lassen. Das Verbinden jeweils zweier Bögen links ihrer vorderen und hinteren Ränder erfolgt bei einer diskontinuierlich arbeitenden Verformungsmaschine vorzugsweise während des Arbeitstaktes zum Zweck des Verformens oder bei einer kontinuierlich arbeitenden Verformungsmaschine, beispielsweise mit rotierenden Arbeitswerkzeugen, während der Bewegung der Bögen od. dgl. Die Einrichtung zum Verbinden der Bögen od. dgl. wird synchron mit diesen über eine bestimmte Strecke zur Durchführung des Verbindens bewegt und kehrt nach Beendigung dieses Vorgangs in eine Ausgangslage zurück, so daß sie, sobald der letzte Bogen der endlosen Bahn eine bestimmte Stelle passiert, wieder in Tätigkeit tritt und dabei gleichzeitig den nächsten inzwischen paßgerecht angelegten Bogen mitnimmt.
- Um mögliche, durch das Verbinden zu einer end- losen Bahn entsprechende Differenzen ausgleichen zu können, sind die Anschlagmarken für die Anlage des jeweils an die Bahn anzusetzenden Bogens lageveränderbar. Gegebenenfalls erfolgt die Steuerung der Lage dieser Anlagemarken selbsttätig durch hierfür besonders geeignete Einrichtungen an der Verformungsmaschine, die weiterhin auch die Einrichtung zum Verbinden jeweils zweier Bögen steuern. Dadurch erreicht man, daß jeder neue an die endlose Bahn angefügte Bogen selbsttätig die richtige Lage hat bzw. daß späterhin die bedruckten Teile auf der Bahn an der richtigen Stelle in bezug auf die zu verformenden Teile der Bahn liegen. Durch die erfindungsgemäße Methode ist es möglich, erheblich wirtschaftlicher als bisher bogenförmiges Material zu verarbeiten, einerseits, da die Arbeitsweise eine schnellere Taktfolge zuläßt und andererseits, da der Abfall, der notwendigerweise anfällt, auf ein Mindestmaß verringert werden kann. Vor allem lassen sich dadurch auch diskontinuierlich arbeitende Verformungsmaschinen einsetzen, die normalerweise nur mit bahnförmigem Material beschickt werden können, während man das bogenförmige Material bisher nur in besonderen Verformungsmaschinen verarbeiten konnte, in die die Bogen einzeln und zumeist nur von Hand eingelegt werden können.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zum paßgerechten Verformen von vorher bedruckten Bahnen, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff, die für einen Zwischenbehandlungsgang zu Bögen getrennt werden müssen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen einzeln mit ihrem Aufdruck in gegenüber dem Verformungswerkzeug genau eingerichteter Lage an der Verformungsmaschine angelegt und im Arbeitstakt dieser Maschine jeweils an ihrer Vorderkante mit der Hinterkante des jeweils vorherigen Bogens für den weiteren Behandlungsgang wieder zu einer Bahn verbunden werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verformen der Bogen in kontinuierlich arbeitenden Verformungsmaschinen die vorher bedruckten Bögen in paßgerecht gegenüber dem Verformungswerkzeug eingerichteter Lage angelegt, im Arbeitstakt der Maschine zum Zuführen in Bewegung gesetzt und während derZuführungsbewegung an ihremVorderkantenbereich mit dem Hinterkantenbereich des jeweiligen vorherigen Bogens verbunden werden.
- 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformungsmaschine Anschlagmarken zum Anlegen der Bogen enthält, die auf Grund der abgetasteten genauen Lage des Verformungswerkzeuges in der Maschine einstellbar, vorzugsweise automatisch gesteuert sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuüülgsstrecke einer an sich bekannten kontinuierlich arbeitenden Verformungsmaschine für Materialbahnen eine streckenweise in Zuführungsgeschwindigkeit der Maschine wandernde und zurücklaufende Vorrichtung zum streckenweisen Einführen jedes einzelnen Bogens vorgesehen ist, deren Bewegung durch den Arbeitstakt der Verformungsmaschine gesteuert ist und die Einrichtungen zum Verbinden des jeweils eingerichteten Bogens an seinem Vorderkantenbereich mit dem Hinterkantenbereich des vorherigen Bogens enthält.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 770 080.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964N0025987 DE1265973B (de) | 1964-12-17 | 1964-12-17 | Verfahren zum passgerechten Verformen von vorher bedruckten Bahnen, insbesondere austhermoplastischem Kunststoff |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1265973B true DE1265973B (de) | 1968-04-11 |
Family
ID=7343667
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1964N0025987 Pending DE1265973B (de) | 1964-12-17 | 1964-12-17 | Verfahren zum passgerechten Verformen von vorher bedruckten Bahnen, insbesondere austhermoplastischem Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1265973B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2770080A (en) * | 1952-06-14 | 1956-11-13 | Dorr Oliver Inc | Apparatus for combining sheets of paper |
-
1964
- 1964-12-17 DE DE1964N0025987 patent/DE1265973B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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