DE1265880B - Auflager fuer zu bestrahlende Probekoerper - Google Patents
Auflager fuer zu bestrahlende ProbekoerperInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES VMT^ PATENTAMT
Int. Cl.:
AUSLEGESCHRIFT
1265 88'} G21g
Deutsche Kl.: 21g-21/12
Nummer: 1265 880
Aktenzeichen: E 23069 VIII c/21 g
Anmeldetag: 20. Juni 1962
Auslegetag: 11. April 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein Auflager für zu bestrahlende Probekörper, welche in vertikale
Experimentierkanäle von Kernreaktoren, vorzugsweise Forschungsreaktoren, eingeführt werden, die
Brennstoffelemente mit einem zentralen Bestrahlungskanal für die Aufnahme des Probekörpers aufweisen,
wobei das Auflager im Inneren des Bestrahlungskanals für die Aufnahme von Probekörpern angeordnet
ist und ein am unteren Ende geschlossenes, den zu bestrahlenden Probekörper aufnehmendes Rohr ίο
mit darin enthaltenem Zubehör für das Instellungbringen und das Führen des Kühlmittels aufweist.
Aus den Veröffentlichungen »Proceedings of the Second United Nations International Conference on
the Peaceful Uses of Atomic Energie«, Vol. 10, 1S
»Kerntechnik«, 1961, H. 4 und »Nucleonics« vom November 1956, sind Bestrahlungskörper bekanntgeworden,
die in Kanäle von Reaktoren eingeführt werden, die speziell zu dem Bestrahlungszweck bestimmt
sind und keine Brennstoffelemente enthalten. a°
Derartige Anordnungen erzeugen nur einen geringen Neutronenfluß zur Bestrahlung von Probekörpern
und sind daher nur sehr begrenzt verwendbar. Aus der Zeitschrift »Nuclear Power« vom
Mai 1956, ist ein Brennstoffelement bekanntgeworden, in dessen Innerem in einem dazu bestimmten
Raum mehrere Probekörper zur Bestrahlung angeordnet sind. Diese Anordnung erlaubt eine
Bestrahlung von Probekörpern mit einem sehr intensiven Neutronenfluß. Bei dieser Ausführungsform
sind jedoch die Probekörper nach der Bestrahlung schlecht zu manipulieren und zu entnehmen.
Ferner sind Vorrichtungen mit einem Seil bekannt, an dem die Probekörper hängen und in den Bestrahlungskanal
hinabgelassen werden. Diese genügen jedoch vielfach nicht den Anforderungen bezüglich der
festen Halterung der Körper während der Bestrahlung und eignen sich nur selten für den zusätzlichen
Einbau von Heizelementen, Kühlkanälen usw.
Aus den zuerst genannten Veröffentlichungen und der deutschen Patentschrift 1 071 243 ist es ferner
bekanntgeworden, in Reaktorkanälen eine Umkehrkühlung vorzusehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Auflager für zu bestrahlende Probekörper der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, bei dem schnell und einfach die Kanaleinbauten einschließlich Brennelement in den
Reaktor einzubringen und aus diesem herauszuziehen sind. Diese Aufgabe soll auch dann noch
erfüllt werden, wenn die Einbauten wegen zusatzlicher Kühl-, Heiz- oder Meßvorrichtungen recht j;„
kompliziert sind.
Auflager für zu bestrahlende Probekörper
Anmelder:
Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM),
Brüssel
Brüssel
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Müller-Börner
und Dipl.-Ing. H. H. Wey, Patentanwälte,
1000 Berlin, Podbielskiallee 68
Als Erfinder benannt:
Horst Hermann, Leopoldsburg (Belgien)
Beanspruchte Priorität:
Belgien vom 20. Juli 1961 (483 038)
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das untere Ende des Rohres mit einem
Fußteil verriegelbar ist, das zugleich das Rohr zentriert, das lose über das Rohr und die Probe geschobene
Brennelement trägt und sich gegen die Wände des Kanals gleitend abstützt, und daß am
oberen Ende des Brennelements ein Gegenhalter lose aufliegt, der durch eine Feder von oben auf das
Brennelement drückt, wobei die Feder einseitig am Rohr befestigt ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Auflagers ist dieses für die unterschiedlichsten Arten von
Versuchen brauchbar. Insbesondere ergeben sich folgende Vorteile:
a) Durch die enge Verbindung zwischen dem Probekörper und dem Brennstoffelement kann
die Bestrahlung des Probekörpers mit einem intensiven Neutronenfluß vorgenommen werden,
was mit den Anordnungen gemäß den zuerst genannten Veröffentlichungen nicht möglich
ist.
809 538/424
b) Der Probekörper kann auch ohne ein Brenn- über Schrauben 13 an Gewindestopfen 14 befestigt
Stoffelement in einen Reaktorkanal eingeführt ist. Der Stopfen steht über den Ring 15 unter dem
werden, um Untersuchungen anzustellen, die Anpreßdruck der Schraubenfeder 16. Die Schraubenanderenfalls
nur mit den Anordnungen gemäß feder stützt sich auf der Kopfbüchse 17 des Experiden
zuerst genannten Veröffentlichungen mög- 5 mentierkanals 9 ab und ist im Raum zwischen der
lieh ist. Kopfbüchse und dem Deckelstutzen 18 zur Aufnahme
c) Das Auflager gemäß der Erfindung gestattet es, des Gewindestopfens 14 gelagert. Die Aufhängung ist
gleichzeitig Probekörper und neue rohrförmige s°™\ e\asüsf nfhgiebig. Die Hülse 19 dient zur
Brennstoffelemente zu bestrahlen, die an Stelle Auskleidung des Expenrnentierkanalemgangs. _
des Elements angebracht sind. 10 A 0^f Fl£- \ und df folgenden Figuren ist in
das Probenrohr 2 koaxial das Leitrohr 24 eingebaut,
Ferner ist das Instellungbringen des Auflagers ge- wodurch der Kühlmittelfluß in eine hin- und rückmäß
der Erfindung in einem Reaktorkanal wesent- fließende Strömung unterteilt wird. Das Leitrohr
lieh erleichtert, indem es in der gleichen Weise an- reicht bis zur Probe 1 und setzt sich dort in Gestalt
gebracht werden kann wie die Brennstoffelemente. 15 des hohlprismatischen Körpers 3 fort. Mit ihrem
Die Montage des Brennstoffelements auf dem Auf- oberen Ende münden die beiden Rohre 2 und 24 je
lager erlaubt es, leicht und sicher eine genaue Bezugs- in eine Kammer 25,26, die mit den Kthlmitteleinlage
zwischen dem den Probekörper aufnehmenden und -austrittsleitungen 27, 28 in Verbindung stehen.
Rohr und dem Brennstoffelement herzustellen und Den Kammern 25, 26 ist die unterteilte Vorkammer
damit auch die Einheit Brennstoffelement/Probe- 20 29 für die elektrischen Anschlüsse 30 der Heizleiterkörperrohr
im Reaktorkanal zuverlässig zu zen- koaxialkabel 31 vorgeschaltet. Die Koaxialkabel tthtrieren.
Weiterhin ist, wenn es nötig ist, den Probe- ren durch die Kammern 26, 25 und den sich damn
körper zu entnehmen, die Trennung des den Probe- anschließenden Ringraum zwischen den Rohren 2
körper aufnehmenden Rohres und des Brennstoff- und 24 zum prismatischen Haltekörper 3 der Probe,
elements außerordentlich leicht zu bewerkstelligen. 25 Das Organ 32 am Ende der Vorkammer ist ein ge-Ferner
ergibt sich der Vorteil, daß das Einbringen panzerter Zuführungskabelstecker für die elektrischen
des Probekörpers in das den Probekörper auf- Heizleitungen und Thermoelemente, welcher an die
nehmende Rohr vom unteren Teil desselben her vor- Vorkammer mit der Überwurfmutter 33 angekupgenommen
wird, so daß das Instellungbringen des pelt ist.
Auflagers in dem Rohr vorgenommen werden kann, 30 Das Probenrohr, also das Rohr 2, enthalt im
ohne das Rohr bzw. das Leitrohr zu demontieren. unteren Teil (vgl. F i g. 4 und 5), den Tragkörper 3
Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden für die Probe, welcher aus schwach neutronenim
folgenden an Hand der F i g. 1 bis 8 näher er- absorbierendem Material von guten thermischen
läutert, die ein bevorzugtes, doch nicht das einzig Eigenschaften, z. B. Graphit, besteht. Die Probe bemögliche Ausführungsbeispiel zeigen. Es zeigen 35 steht aus einer Säule von Materialscheiben, z. B.
F i g. 1 bis 6 einen unterteilten Längsschnitt durch Berylliumtabletten, rechteckigen Querschnitts (vgl.
den Bestrahlungsprobenträger mit Brennstoffelement Fig. 8). Wie Fig. 8 besonders deutlich zeigt, weist
und Fuß, der Hohlkörper 3 an seiner Außenseite in Llags-
F i g. 7 einen Schnitt durch den Probenträger nach und Umfangsrichtung Nuten 34, 35 für die Heizder
Linie VII-VII (vgl. den Probenrohrabschnitt in 40 wicklung 4 sowie Vorsprünge 36 zur Abstands-F
i g. 6) und haltung gegen das Rohr 2 auf. An seiner Innenseite
F i g. 8 einen Schnitt durch den Probenhaltekörper weist er Längskerben 37 zur verdrehungssicheren
nach der Linie VIII-VIII, vergrößert herausgezeich- Halterung der Probe auf. Weiter sind noch döernet
(vgl. dazu den Probenrohrabschnitt in F i g. 5). bohrungen 38 zur Aufnahme von Thermoelemeäüen
Im einzelnen betreffen die F i g. 1 und 2 den Kopf 45 vorhanden, von denen eines in der Bohrung links
des Bestrahlungsprobenträgers und seine Befestigung unten angedeutet ist.
am Reaktorgefäß, die F i g. 3 bis 5 das Mittelteil des Der Hohlkörper ruht auf einem Teller 5, welcher
Trägers mit Probe und Brennstoffelement und F ig. 6 zur Erzwingung der Strömungsumkehr des Köhlden
Fuß des Trägers. mittels gewölbte Umlenkflächen 39 aufweist. Er wird
Gemäß den Fig. 1 bis 6 zeigt der Bestrahlungs- 50 von der Schraubenfeder40 getragen, die auf dem
probenträger ein die Bestrahlungsprobe 1 aufnehmen- Stopfen 41 am Ende des Probenrohres aufsitzt. Der
des, endseitig geschlossenes Rohr 2 (Probenrohr) mit Stopfen trägt konzentrisch zur Feder 40 eine weitere
Einbauten 3 bis 6 zur Lagerung und Beheizung der Schraubenfeder 42, die den Halter 43 der Probe äb-Probe
sowie Führung des Kühlmittels (Gas), einen stützt. Der Halter spielt in einer entsprechenden zenmit
dem Rohrende verriegelbaren Fuß 7, welcher als 55 tralen Bohrung des Tellers, so daß beide gegen-Tragsitz
für das Brennstoffelement 8 des betreffenden einander verschiebbar sind. Es besteht somit auch
Experimentierkanals 9 dient, das lose über Rohr und zwischen dem Hohlkörper und der Probe Relativ-Probe
geschoben ist, und den oberhalb des Brenn- verschiebbarkeit in axialer Richtung.
Stoffelements nachgiebig am Rohr 2 gelagerten Gemäß F i g. 6 weist der Stopf en 41 auf der uflte-
Gegenhalter 10 für das Brennstoffelement. Die so 60 ren Seite eine Nase 44 mit starrem Querboben45
gebildete Betriebseinheit befindet sich annähernd auf, die ein Verriegelungsorgan bilden. Sie greifen
senkrecht aufgehängt im Experimentierkanal 9, der ge- in einen entsprechenden Verriegelungskanal 46 des
meinsam mit weiteren Kanälen das Reaktorgefäß von Fußes 7 nach Art eines Bajonettverschlusses (vgl.
oben nach unten in geneigter Lage durchzieht. Vom auchFig.7).
Gefäß ist nur die obere Deckelpartie 11 dargestellt. 65 Der Fuß 7 weist weiter peripher rampenartige
Die Aufhängung der Betriebseinheit im einzelnen Widerlager auf, die aus den Flachprofilen 48 und 49
ist aus F i g. 2 ersichtlich. F i g. 2 zeigt, daß das bestehen und zur Abstützung des Brennstoffelements
Probenrohr 2 einen Flansch 12 aufweist, mit dem es bestimmt sind. Insgesamt sind drei solcher Wider-
lager vorhanden, die in Umfangsrichtung um 120°
über den Fuß bzw. seinen zylindrischen Tragkörper 50 versetzt sind.
Das Flachprofil 47 ist zur Kanalmitte hin rampenartig abgeschrägt und bildet das eigentliche Auflager,
während die Profile 48, 49 das Teil 47 laschenartig umschließen. Sie stehen dabei im Bereich der Schräge
über, so daß eine Art Einlaufschlitze für die Füße des Brennstoffelements gebildet wird. Die Kurven
51, 52 erleichtern das Einführen der Füße.
Die Füße des Brennstoffelements sind gemäß den F i g. 4 und 5 als Kufen 53 ausgebildet, die sich nach
oben in den Tragrippen 54 der Brennstoffplatten 55 fortsetzen. Am oberen Ende weisen die Tragrippen
ebenfalls wieder Kufen 56 auf, wodurch sich ein symmetrischer Aufbau des Brennstoffelements ergibt.
Zur Zentrierung und Führung des Fußes 7 und damit der gesamten Anordnung im Experimentierkanal
dienen die Gleitfedern 57, die vom Fuß her an der Wandung des Experimentierkanals anliegen.
Der Gegenhalter des Brennstoffelements, also das auf dem Probenrohr 2 befindliche Bauteil 10 gemäß
F i g. 4, ist in gleicher Weise wie der Fuß — nur ohne Verriegelungsmechanismus — ausgebildet.
Es sind wieder drei um 120° gegeneinander versetzte Widerlager mit den Flacheisen 58, 59, 60 am
Rohrkörper 61 vorhanden, in die die oberen Kufen 56 des Brennstoffelements eingreifen (vgl. Fig.4).
Dabei steht der Gegenhalter unter dem Anpreßdruck der auf dem Probenrohr 2 gelagerten Schraubenfeder
62. Die Feder ist in einer das Rohr 2 konzentrisch umschließenden Führungshülse 63 gelagert, die zusammen
mit dem Federsitz 64 fest mit dem Probenrohr verbunden ist. Der Gegenhalter weist Gleitfedern
65 zur oberen Zentrierung und Führung der Anordnung auf.
Der Zusammenbau der ganzen Betriebseinheit erfolgt außerhalb des Reaktors in der Weise, daß
zunächst das Brennstoffelement mit seinen Kufen in die Widerlager des bereitgestellten Fußes gesetzt wird.
Dann wird das mit der Probe, dem Gegenhalter und den erforderlichen Anschlüssen für Heizung und
Kühlung ausgerüstete Probenrohr von oben in das Brennstoffelement eingeführt und so lange vorgeschoben,
bis die oberen Kufen des Brennstoffelements in den Gegenhalter einrücken und unten
die Verriegelungsteile des Probenrohrs im Fuß einrasten. Die so gebildete Betriebseinheit wird nun
von oben in das Reaktorgefäß eingelassen und am Gefäßdeckel verschraubt.
Der Einbau der Bestrahlungsprobe in das Probenrohr geschieht zuvor in der Weise, daß durch das
zunächst offene Rohrende 66 bei entferntem Rohrstopfen und herausgenommenen Tragorganen die
Probe mit dem elektrisch angeschlossenen Haltekörper in das Rohr eingeführt wird. Dann werden
die Tragorgane und der Stopfen eingeführt und der Kragen 67 des Stopfens am Rohrende verschweißt.
Wie ersichtlich, ragen Kragen und Probenrohr über den Stopfen weit hinaus, so daß ein mehrmaliges Abtrennen
und Anbringen der Schweißnaht beim Probenwechsel möglich ist.
Aus den F i g. 1 bis 6 geht hervor, daß sich die Bestrahlungsprobe und das Brennstoffelement im
unteren Teil des Probenrohrs befinden. Das hat bei der Beschickung und Entladung des Reaktors Bedeutung,
wenn dieser in ein mit Abschirmungsflüssigkeit gefülltes Becken eingetaucht ist.
Man kann jetzt das Niveau der Flüssigkeit niedrig halten, da sich die »heißen« Teile der Betriebseinheit relativ zum Flüssigkeitsspiegel in tiefster Lage
befinden und so die Flüssigkeitsschicht über dem Reaktor beim Be- und Entladen der Reaktorkanäle
für die Abschirmung vollständig ausreicht.
Claims (6)
1. Auflager für zu bestrahlende Probekörper, ίο welche in vertikale Experimentierkanäle von
Kernreaktoren, vorzugsweise Forschungsreaktoren, eingeführt werden, die Brennstoffelemente
mit einem zentralen Bestrahlungskanal für die Aufnahme des. Probekörpers aufweisen, wobei
das Auflager im Innern des Bestrahlungskanals für die Aufnahme von Probekörpern angeordnet
ist und ein am unteren Ende geschlossenes, den zu bestrahlenden Probekörper aufnehmendes
Rohr mit darin enthaltenem Zubehör für das
zo Instellungbringen und das Führen des Kühlmittels aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Ende (66) des Rohrs (2) mit einem Fußteil (7) verriegelbar ist, das zugleich
das Rohr (2) zentriert, das lose über das Rohr (2) und die Probe (4) geschobene Brennelement
(55) trägt und sich gegen die Wände des Kanals (9) gleitend abstützt, und daß am
oberen Ende des Brennelements ein Gegenhalter (10) lose aufliegt, der durch eine Feder (62) von
oben auf das Brennelement drückt, wobei die Feder einseitig am Rohr befestigt ist.
2. Auflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (2) einen hohlprismatischen
Körper (3) aus schwach neutronenabsorbierendem Material von guten thermischen Eigenschaften zur Lagerung der Probe enthält,
welcher an seiner Außenseite in Längs- und Umfangsrichtung Nuten (34, 35) für eine Heizwicklung
(4) sowie Vorsprünge (36) zur Abstandshaltung gegen das Rohr (2) und an seiner Innenseite
Längskerben (37) zur verdrehungssicheren Halterung der Probe (1) aufweist.
3. Auflager nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das Rohr (2) zur
Unterteilung des Kühlmittelflusses in eine hin- und rückfließende Strömung in an sich bekannter
Weise koaxial ein Leitrohr (24) eingeführt ist, das bis zur Probe (1) reicht und dort an dem
hohlprismatischen Körper (3) anschließt, und daß zum Bewirken der Strömungsumkehr am Ende
des hohlprismatischen Körpers ein federnd gelagerter Teller (5) mit gewölbten Umlenkflächen
(39) vorhanden ist, der zugleich den hohlprismatischen Körper trägt, wobei der Hohlkörper und
Probe relativ zueinander verschiebbar sind.
4. Auflager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (2) am
Verriegelungsende mit einem Stopfen (41) verschlossen ist, der auf einer Seite den gefederten
Teller (5) und den hierzu koaxial gelagerten gefederten Probensupport (43) trägt und auf der
anderen Seite eine Verriegelungsnase (44) zum Eingreifen in einen Verriegelungskanal (46) des
Fußes (7) aufweist.
5. Auflager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußteil (7) peripher rampenartige
Widerlager (47 bis 49) zur Aufnahme von entsprechend ausgebildeten Tragkufen (51,52)
des Brennstoffelements sowie Gleitfedern (57) zur Zentrierung und Führung des Rohrs (2) aufweist.
6. Auflager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenhalter
(10) sich wie das Fußteil (7) gleitend an der Wand (9) des Experimentierkanals abstützt und
Mittel (65) zum Zentrieren und Führen des Brennelements aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 071 243;
Proceedings of the Second United Nations Int. Conf. on the Peaceful Uses of Atomic Energy,
Vol. 10, S. 329, 330, 324;
Nucleonics, November 1956, S. 139; Kerntechnik, 3. Jahrgang 1961, H. 4, S. 161;
Nuclear Power, Mai 1956, S. 42.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
809533/424 4.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| BE483038 | 1961-07-20 |
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Patent Citations (1)
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