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DE1265778B - Fernsehuebertragungssystem - Google Patents

Fernsehuebertragungssystem

Info

Publication number
DE1265778B
DE1265778B DE1962T0022212 DET0022212A DE1265778B DE 1265778 B DE1265778 B DE 1265778B DE 1962T0022212 DE1962T0022212 DE 1962T0022212 DE T0022212 A DET0022212 A DE T0022212A DE 1265778 B DE1265778 B DE 1265778B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
line
transmission system
tone
television
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962T0022212
Other languages
English (en)
Inventor
Solomon Sagall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TELEGLOBE PAY I TV SYSTEM Inc
Original Assignee
TELEGLOBE PAY I TV SYSTEM Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TELEGLOBE PAY I TV SYSTEM Inc filed Critical TELEGLOBE PAY I TV SYSTEM Inc
Priority to DE1962T0022212 priority Critical patent/DE1265778B/de
Publication of DE1265778B publication Critical patent/DE1265778B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/16Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems
    • H04N7/173Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems with two-way working, e.g. subscriber sending a programme selection signal
    • H04N7/17309Transmission or handling of upstream communications
    • H04N7/17318Direct or substantially direct transmission and handling of requests
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/16Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems
    • H04N7/173Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems with two-way working, e.g. subscriber sending a programme selection signal
    • H04N2007/1739Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems with two-way working, e.g. subscriber sending a programme selection signal the upstream communication being transmitted via a separate link, e.g. telephone line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Fernsehübertragungssystem Zusatz zum Patent: 1. 200 349 Die Erfindung bezieht sich auf die Verbreiterung von Fernsehsendungen und betrifft ein Fernsehübertragungssystem, bei dem nur eine bestimmte Gruppe von Teilnehmern die Sendungen empfangen kann; hierzu gehört das in den Vereinigten Staaten als »pay-as-you-see-television« bekannte Übertragungssystem mit ratenweiser Gebührenzahlung.
  • Ein Fernsehübertragungssystem dieser Art, bei dem das Bildsignal und ein nicht synchrones Tonsignal drahtlos gesendet und von einem Standard-Fernsehempfänger aufgenommen und wiedergegeben, der Begleitton zum Bild hingegen über ein Drahtton-Netz und im Zuge jeder der Leitungen zu den berechtigten Teilnehmern liegende Freigabevorrichtungen übertragen und von einem vom Fernsehempfänger elektrisch unabhängig arbeitenden und gegebenenfalls auch baulich getrennten Tonwiedergabegerät, das an das Drahtton-Netz angeschlossen ist, hörbar gemacht wird, wenn die Freigabevorrichtung des Teilnehmers entsprechend geschaltet ist, ist Gegenstand des Patentes 1200 349.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Übertragungssystem verbessert durch eine automatische Vermittlung im Drahtton-Netz mit Mitteln, die - nach Anwahl durch einen Teilnehmer - die Freigabevorrichtung in der Leitung zu dessen Drahtton-Gerät steuern und einen Taktgeber und Zähler einschalten, mit denen die Zeit gemessen wird, während der die Leitung vom Sender zum Drahtton-Gerät durchgeschaltet ist.
  • Im einzelnen werden Aufbau und Wirkungsweise des Fernsehübertragungssysteins nach der Erfindung sowie weitere Einzelheiten und Vorteile aus der nun folgenden Beschreibung typischer Ausfährungsbeispiele hervorgehen, die durch die Zeichnungen erläutert werden. In diesen zeigt F i g, 1 das Blockschaltbild eines Fernsehübertragungssystems nach der Erfindung, F i g. 2 das Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform und F i g. 3 und 4 weitere Gestaltungsmöglichkeiten. In F i g. 1 ist mit 11 ein Fernsehsender herkömmlicher Art bezeichnet, der ein Bildsignal ausstrahlt, z. B. über eine Antenne 12, das von der Antenne 14 empfangen und von einem normalen Fernsehempfänger 13 im Heim des Teilnehmers wiedergegeben wird. Obwohl nur ein solcher Empfänger in der F i g. 1 dargestellt ist, kann die Sendung selbstverständlich von beliebig vielen Empfängern im Sendebereich der Station 11 aufgenommen werden. Das über die Antenne 12 ausgestrahlte Bildsignal enthält natürlich auch die Bildsynchronisiersignale, insbesondere die Zeilenablenkimpulse. Neben dem Fernsehsignal kann die Station 11 über ihre Antenne 12 auch ein Tonsignal ausstrahlen, das in bekannter Weise vom Empfänger 13 empfangen und als Ton wiedergegeben wird. Das Tonsignal wird also während einer gewöhnlichen Fernsehsendung von der Antenne 12 ausgestrahlt und von der Antenne 14 empfangen. Während einer Abonnementsendung wird das Tonsignal aber unsynchronisiert mit dem Bildsignal gesendet, so daß der im Heimempfänger erzeugte Ton mit dem Bild nicht synchron ist. In diesem Fall hat der Ton in Verbindung mit dem Bild nur den Wert einer Information, insoweit, als ein Teilnehmer - Abonnent oder nicht-, der auf die Fernsehsendung abgestimmt hat, nicht der Meinung sein kann, sein Empfänger sei nicht in Ordnung, weil der Ton fehlt oder nicht mit dem Bild synchron ist. Das drahtlos übertragene Tonsignal kann auch Mitteilungen enthalten, die das gesendete Programm betreffen, und darüber, wie der Teilnehmer Ton und Bild synchron empfangen kann und welche Vorzüge die Abonnementsendungen haben.
  • Die Sendestation 11 sendet auch den mit dem Bild synchronen Begleitton aus, der über die Leitung 15 zur automatischen Vermittlung 16 eines Drahtton-Netzes übertragen wird, von der er über eine Freigabevorrichtung 17 auf ein Tonwiedergabegerät 18 beim Fernsehteilnehmer gelangt. Die automatische Vermittlung 16 kann beliebiger Art sein. Das Drahtton-Gerät 18 ist von dem normalen Fernsehempfänger mindestens insoweit getrennt, als es vollständig unabhängig von diesem arbeitet. Es kann ebenfalls beliebiger Art sein und ist von der Freigabevorrichtung:17 abhängig, die Schaltmittel enthält, mit denen die Speisung des Drahtton-Gerätes 18, d. h., ob es den Begleitton erzeugt oder nicht, beeinflußt werden kann. Diese Schaltmittel können ein Schalter oder ein Resonanzrelais sein, das durch Fernschaltung erregt wird.
  • Die Leitung 15 zum Drahtton-Netz kann zu einem vorhandenen Fernsprechnetz gehören oder gesondert verlegt sein. Wenn die erfindungsgemäße Übertragungsanlage aufgebaut wird, wird das Drahtton-Gerät 18 in der Wohnung aufgestellt, und die Spezialleitung 15 verbindet es mit der Sendestation 11 über die Vermittlung 16. Es können aber auch Fernsehempfänger verwendet werden, bei denen z. B. die Freigabevorrichtung 17 fest eingebaut ist, unabhängig von dem herkömmlichen Empfangsteil arbeitet und nur an die Leitung 15 angeschlossen werden muß. Wenn dieses System einmal eingerichtet ist, können Anschluß und Trennung an einem beliebigen Punkt der Leitung 15 außerhalb der Wohnung des Abonnenten oder auch unmittelbar an dem Drahtton-Gerät vorgenommen werden.
  • In einem vollautomatischen Netz muß ein Abonnent, der das gesendete Abonnentprogramm empfangen will, die automatische Vermittlung 16 von seinem Wunsch in Kenntnis setzen, z. B. durch einen Anruf oder durch Wählen eines Codezeichens am Telefonapparat, denn jeder Abonnent hat eine eigene Leitung zur Vermittlung. Von der Vermittlung geht dann ein Signal zur Freigabevorrichtung 17, die einen Resonanzrelaiskreis aufweisen kann, der auf das übertragene Signal anspricht und die Leitung zum Drahtton-Gerät 18 des Abonnenten, der das Abonnement zu empfangen wünscht, schließt.
  • Die Gebühr kann in der im Fernsprechverkehr üblichen Weise ermittelt werden. Zur Vermittlung gehört dann ein Taktgeber 19, der in Verbindung mit einem Zähler 21 die Dauer aufzeichnet, während der das Abonnementprogramm von Abonnenten empfangen worden ist. Mit Taktgeber und Zähler kann ein herkömmliches Buchungssystem zur Berechnung der Gebühren für die Nutzungszeit des Drahtton-Gerätes verwendet werden. Das Ansprechen der Freigabevorrichtung 17 kann in der Weise ausgenutzt werden, daß sie den Taktgeber und den Zähler über einen Rückkopplungskreis steuert.
  • Mithin kann bei dem erfindungsgemäßen Fernsehübertragungssystem ein Nichtabonnent mit seinem Standardempfänger nur ein Bild und entweder keinen Ton oder nur Ankündigungen empfangen, während ein Abonnent mit seinem Standardempfänger das Bild und mit dem Drahtton-Gerät 18 den Begleitton empfangen kann, so daß er in den Genuß des vollen gesendeten Abonnementprogramms kommt.
  • Die Freigabevorrichtung 17 kann durch die 48-Volt-Spannung gespeist werden, wie sie in Telefonnetzen üblich ist, so daß keine zusätzliche Ausrüstung notwendig ist. Die automatische Vermittlung 16 kann die Vorrichtung schalten, indem sie ihr die Speisespannung aufschaltet, die das Resonanzrelais oder ein anderes geeignetes Relais in der Einrichtung erregt. Die Vermittlung startet und stoppt auch selbsttätig das Zählen und/oder Takten des Empfanges des Abonnementprogramms und trennt die Freigabevorrichtung 17 nach jedem Programm wieder ab. Sie liefert außerdem die notwendigen Angaben für die Teilnehmerrechnung, da sie den Taktgeber und den Zähler steuert.
  • Statt die Vermittlung anzuwählen, kann auch vom berechtigten Teilnehmer, der den Begleitton zur Fernsehsendung zu erhalten wünscht, ein Signal anderer Art dorthin gesendet werden.
  • Die Freigabevorrichtung selbst kann einen Resonanz-Trigger oder -Schalter enthalten, der die automatische Vermittlung 16 anwählt oder ein Signal dorthin abgibt, das anzeigt, daß das zu der betreffenden Vorrichtung gehörende Drahtton-Gerät 18 eingeschaltet ist. Mehrere Vorrichtungen können e einer Telefonleitung 15 in einer Gemeinschaftsschaltung liegen, wie sie in Fernsprechnetzen üblich ist, wobei jede von ihnen ihr eigenes Kennzeichen hat, wie z. B. ein in der Frequenz von denen anderer Freigabevorrichtungen der Gemeinschaftsschaltung verschiedenes Kennsignal. Das automatische Amt kann eine große Zahl von Abonnenten durch einen einzigen Fernsehsender versorgen, während sowohl zahlende als auch nicht zahlende Abonnenten an ein Drahtton-Netz angeschlossen sind, das auch in Notfällen für andere Zwecke zur Verfügung steht. So kann z. B. ein Staatsbeamter im Fall eines nationalen Notstandes die Drahtton-Geräte aller Abonnenten vom Sender aus über die automatische Vermittlung einschalten und Anweisungen durchgeben, wie sich jedermann zu verhalten hat.
  • In dem Ausführungsbeispiel des Fernsehübertragungssystems nach F i g. 2 wird das Bild von der Sendestation 11 in gleicher Weise wie in F i g. 1 Über die Antenne 12 ausgesendet und über die Antenne 14 des Empfängers 13 empfangen, während der Begleitton über das Telefonnetz 15 übertragen wird. Zusätzlich ist jedoch ein Verzerrer 22 vorgesehen, der das Tonsignal verzerrt und seine Wiedergabe im Drahtton-Gerät 18 verhindert.
  • Weiter ist ein Entzerrer 23 vorgesehen, der das verzerrte Signal entzerrt und so den Einfluß des Verzerrers 22 aufhebt, so daß die übertragungssperre aufgehoben ist und das Drahtton-Gerät 18 den Begleitton wiedergibt. Der Entzerrer kann von Hand oder fernbedient werden. Er ist vorzugsweise zwischeu die Freigabevorrichtung 17 und das Drahtton-Gerät 18 eingeschaltet. Der Teilnehmer kann in den Entzerrer 23 eine Lochkarte, die er bei der Betriebsgesellschaft für diese Art Fernsehübertragungen gekauft hat, einstecken, um der Vermittlung seinen Wunsch, geschaltet zu werden, zu signalisieren. Der Teilnehmer kann auch eine oder mehrere Münzen einwerfen, um diese Wirkung auszulösen. Freigabevorrichtung 17 und Entzerrer 23 wirken bei dieser Anordnung also eng zusammen und stellen jeder sicher, daß keine Übertragungsfehler in der klaren Tonwiedergabe auftreten.
  • Nach dem in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sendet wieder die Station 11 ein Bildsignal drahtlos von der Antenne 12 zur Antenne 14 und zum Empfänger 13 und den Begleitton über die Leitung 15 zum Tonwiedergabegerät 18. Jedoch liegL
    diesmal ein normalerweise offener Schalter. f#
    Signalvorrichtung, die beide mit 24 be
    in der Leitung zwischen Freigabevorri
    Drahtton-Gerät 18. Die von Hand oder
    Signalvorrichtung 24 besitzt eine Ei
    ein Geldstück, Ersatzgeld, eine
    und ein Schaltwerk, das, wenn es
    Schalter für eine bestimmte Zeitdauer geschlossen hält und so der Vermittlung die Empfangsbereitschaft des Drahtton-Gerätes signalisiert.
  • Selbstverständlich kann, auch wenn in den Fig. 1 bis 3 jeweils nur ein Bildempfänger und ein Drahtton-Gerät dargestellt sind, eine beliebige Anzahl von Bildempfängern und Drahtton-Geräten an das Verteilersystem angeschlossen sein. In F i g. 4 sind mehrere Standard-Fernsehempfänger 13a bis 13n dargestellt, deren jeder auch einen Tonteil hat und das drahtlos übertragene Bildsignal über eine Antenne 14a bis 14n empfängt. Zu jedem Fernsehempfänger gehört ein Drahtton-Gerät 18 a bis 18 n, zu dem eine Freigabevorrichtung 17a bis 17n vorhanden ist. Diese Vorrichtungen sind an die Leitungen 15 des Telefonnetzes über eine automatische Vermittlung 16a angeschlossen. Diese Vermittlung steuert die Freigabevorrichtungen, und diese ihrerseits schalten die zugehörigen Drahtton-Geräte.
  • In dem System nach F i g. 4 kann jeder Teilnehmer über sein Telefon 24 eine zweite automatische Vermittlung 16 b anwählen, wenn er ein Abonnementprogramm empfangen will. Hier kann stattdessen eine Handvermittlung eingesetzt werden. Wenn der Abonnementempfang gewünscht wird und der Teilnehmer die Vermittlung 16b anruft, veranlaßt die Beamtin, daß die automatische Vermittlung 16a die zum Anrufenden führende Leitung durchschaltet. Ist die Vermittlung automatisch, so gibt sie ein Signal an die erste Vermittlung 16a, welche daraufhin die Leitung durchschaltet. Wenn beide Vermittlungen automatisch arbeiten, braucht der Abonnent an seinem Telefonapparat nur eine Code-INTummer zu wählen, wodurch in den Vermittlungen die notwendigen Wahlvorgänge zur Anschaltung des Teilnehmers an die Leitung ausgelöst werden.
  • Statt die normale Fernsprechanlage mit Hausapparat 24 und Leitung 25 zu benutzen, um die Beamtin auf der Vermittlung 16b anzurufen oder die automatische Vermittlung 16b anzuwählen, kann auch in jeder Wohnung ein besonderes Telefon vorgesehen sein, das dieselbe Leitung benutzt, welche die Vermittlung 16a mit jedem der Drahtton-Geräte 18 verbindet. Bei einer solchen Anlage schließt jeder Schalter für jede Anschlußleitung am Vermittlungsschrank 16a, solange er offen ist, einen anderen Schalter, der mit der Leitung verbunden ist und den besonderen Telefonapparat über diese Leitung in einen Stromkreis einschaltet, über den die Beamtin der zweiten Vermittlung 16b bzw. die Vermittlung selbst erreicht werden kann.
  • Ebenso kann an Stelle eines besonderen Telefonapparates 24 in jeder Wohnung nur ein Schalter, etwa ein Druckknopfschalter od. dgl., vorgesehen sein, der, wenn er betätigt wird, den Stromkreis eines Summers, einer Signallampe oder einer anderen in der Nähe des Vermittlungsschrankes 16 b angeordneten Signalvorrichtung schließt, so daß der Teilnehmer nur diesen Knopf zu drücken braucht, um anzuzeigen, daß er die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen wünscht. Bei dieser letzteren Anordnung wird also, solange einer der Schalter am Vermittlungsschrank 16a offen ist, ein anderer Schalter automatisch geschlossen, der die Leitung zum Teilnehmer mit einer Signalvorrichtung verbindet, und der Stromkreis für die Signalvorrichtung wird geschlossen, sobald eine Schaltvorrichtung in der Wohnung des Teilnehmers betätigt wird. Mithin wird bei dieser Anordnung dieselbe Leitung zur übertragung des Begleittons und rückwärts zur Signalisierung des Wunsches zur Inanspruchnahme der Dienstleistung ausgenutzt, und das postalische Fernsprechnetz 24, 25 braucht nicht benutzt zu werden.
  • Aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele ergibt sich, daß keinerlei Veränderung an oder Eingriff in dem herkömmlichen Fernsehempfänger vorgenommen wird, so daß der Teilnehmer, wenn der Empfang schlecht sein sollte, mit Sicherheit weiß, daß das Verteilungssystem nicht schuld daran ist. Sobald das Drahtton-Gerät angeschlossen ist, hat der Teilnehmer keine Sorge mehr, denn wenn irgend etwas in dem erfindungsgemäßen Übertragungssystern nicht in Ordnung ist, so kann sich dieser Fehler nur in der Wiedergabe des Tones durch dieses Gerät äußern, und der Teilnehmer weiß sofort, daß sein Bildempfänger nicht die Ursache ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß das Bildsignal in herkömmlicher Weise von irgendeiner Sendestation drähtlos zu den herkömmlichen Bildempfängern übertragen wird, während der Begleitton über Draht übertragen und wiedergegeben wird nach einem Verfahren, das sich in der Drahtfunktechnik gut bewährt hat, so daß das erfindungsgemäße Übertragungssystern keine Prüfarbeiten benötigt und sofort in Betrieb genommen werdenkann, ohne daß zeitraubende Abnahmeprüfungen durch staatliche Stellen notwendig wären. Außerdem eignet sich das neue System, wie aus der Beschreibung der verschiedenen Ausführungsbeispiele hervorgeht, ohne Schwierigkeit für jede Art der Steuerung. Andererseits kann das übertragungssystem durch Austausch einzelner Merkmale gegen bekannte besondere Gegebenheiten angepaßt werden, ohne daß die Erfindung verlassen wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Fernsehübertragungssystem für einen Kreis berechtigter Teilnehmer, bei dem das Bildsignal und ein nicht synchrones Tonsignal drahtlos und der Begleitton zum Bild über ein Drahtton-Netz und im Zuge jeder der Leitungen zu den berechtigten Teilnehmern liegende Freigabevorrichtungen ausgesendet werden, ein Standard-Fernsehempfänger das Bildsignal und beliebig das nicht synchrone Tonsignal aufnimmt und wiedergibt und ein von diesem elektrisch unabhängig arbeitendes und gegebenenfalls auch baulich getrenntes Tonwiedergabegerät an das Drahtton-Netz angeschlossen ist und den Begleitton wiedergibt, wenn die Freigabevorrichtung des Teilnehmers entsprechend geschaltet ist, nach Patent 1200 349, gekennzeichnet durch eine automatische Vermittlung (16) im Drahtton-Netz mit Mitteln, die - nach Anwahl durch einen Teilnehmer - die Freigabevorrichtung (17) in der Leitung zu dessen Drahtton-Gerät (18) steuern und einen Taktgeber (19) und Zähler (21) einschalten, mit denen die Zeit gemessen wird, während der die Leitung (15) vom Sender (11) zu dem Drahtton-Gerät (18) durchgeschaltet ist.
  2. 2. Fernsehübertragungssystern nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein vom Drahtton-Netz (15) getrenntes Fernsprechnetz (25), das die Teilnehmer mit einer zweiten Vermittlung (16b) verbindet, von der die Vermittlung (16a) des Drahtton- Netzes zur Schaltung der Freigabevorrichtung (17n) in der Leitung zum Drahtton-Gerät (18n) des anrufenden Teilnehmers angesteuert wird (F i g. 4)-3. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Sendeseite ein Verzerrer (22) steht, der ein invertiertes Tonsignal erzeugt, während beim Teilnehmer ein Entzerrer (23) in die Leitung (15) eingeschaltet ist. 4. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtton-Gerät (18) mit einem Entzerrer (23) ausgerüstet ist. 5. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verzerrer (22) vor der Vermittlung (16) und die Freigabevorrichtung (17) hinter der Vermittlung (16) und vor dem Entzerrer (23) in der Leitung (15) liegt (F i g. 2). 6. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Teilnehmer zwischen Freigabevorrichtung (17) und Drahtton-Gerät (18) eine Schaltvorrichtung (24) in die Leitung (15) eingeschaltet ist (F i g. 3). 7. Fernsehübertragungssystem nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung (15) ein normalerweise geöffneter Schalter (24) liegt, der durch eine von Hand oder fernbetätigte Schaltvorrichtung geschlossen wird (F i g. 3)# 8. Fernsehübertragungssystem nach Ajispruch 7, gekennzeichnet durch einen Resonanzrelaislaeis, der auf ein von der Vermittlung (16) über die Leitung. (15) übertragenes Signal anspricht und den Schalter (24) schließt. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 844 118; »Fernsehen«, 1955, H. 5, S. 230.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB844118A (en) * 1957-07-22 1960-08-10 Teleglobe Pay Tv System Inc Television system

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB844118A (en) * 1957-07-22 1960-08-10 Teleglobe Pay Tv System Inc Television system

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