DE1265773B - Verfahren zur UEbertragung der Codeschritte von impulscodierten Nachrichten ueber ein vorzugsweise durch Impulse gestoertes Frequenzmultiplexsystem - Google Patents
Verfahren zur UEbertragung der Codeschritte von impulscodierten Nachrichten ueber ein vorzugsweise durch Impulse gestoertes FrequenzmultiplexsystemInfo
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Description
- Verfahren zur Übertragung der Codeschritte von impulscodierten Nachrichten über ein vorzugsweise durch Impulse gestörtes Frequenzmultiplexsystem Für die schnelle Übertragung von Impulsfolgen, z. B. für die elektronische Datenübertragung, ist das Frequenzmultiplexverfahren geeignet. Bei diesem Verfahren wird ein Übertragungskanal bestimmter Bandbreite in mehrere Kanäle mit entsprechend geringerer Bandbreite aufgeteilt. Die Impulse werden über diese Kanäle nach dem Parallelverfahren übertragen.
- Auf dem Übertragungsweg, der meist durch normale Fernsprechleitungen gegeben ist, hat man mit drei Arten von Störungen zu rechnen: Impulsstörungen, Rauschstörungen und Störungen durch einzelne, voneinander unabhängige Sinusspannungen. Störungen durch Sinusspannungen und Rauschen sind von untergeordneter Bedeutung. Wenn man die gesamte Übertragungsstrecke von Teilnehmer zu Teilnehmer betrachtet, erweisen sich dagegen die vor allem aus den Vermittlungen des Ortsnetzes kommenden Impulsstörungen als kritisch. Sie werden hauptsächlich durch Schaltvorgänge (Wählergeräusche) hervorgerufen.
- Es ist bekannt, bei Übertragungskanälen, die durch Rauschen gestört sind, die Sendepegel in ein bestimmtes Verhältnis zur Störsignalleistung zu setzen. In diesem Fall ist durch das Verhältnis der Leistungen von Nutz- und Störsignal die Wahrscheinlichkeit einer Übertragungsstörung weitgehend festgelegt. Bei der Aufteilung des gesamten Übertragungskanals in mehrere Einzelkanäle können die Sendepegel der Einzelkanäle entsprechend der reduzierten Bandbreite erniedrigt werden.
- Die einfache Übertragung dieser Maßnahmen auf impulsgestörte Übertragungskanäle führt jedoch nicht zum gewünschten Ergebnis, da hierbei eine eindeutige Beziehung zwischen der mittleren Leistung des Störsignals und der Wahrscheinlichkeit, daß Störspitzen eine bestimmte Amplitude überschreiten, nicht mehr gegeben ist. Außerdem hat es sich herausgestellt, daß die verschiedenen Teilkanäle durch impulsartige Störungen nicht im gleichen Maß beeinflußt werden. Es ist aber gerade bei der gleichzeitigen (parallelen) Übertragung von impulscodierten Nachrichtenzeichen besonders wichtig, daß nicht in einem der Teilkanäle eine höhere Störwahrscheinlichkeit als in den anderen Teilkanälen gegeben ist, da durch jede Störung in einem Teilkanal jeweils ein ganzes Zeichen gefälscht werden kann.
- Es ist die Aufgabe der Erfindung, den Einfluß solcher Impulsstörungen auf die verschiedenen übertragungskanäle möglichst klein zu halten. Man könnte daran denken, die Sendepegel der einzelnen Kanäle so weit zu erhöhen, daß in allen Kanälen der notwendige Störabstand eingehalten wird. Dem steht jedoch die Forderung gegenüber, mit der Summe der Sendepegel einen bestimmten Wert nicht zu überschreiten, um ein Übersprechen auf benachbarte Leitungen und eine Übersteuerung der im übertragungsweg liegenden Verstärker zu vermeiden. Durch Messungen wurde daher die Verteilung der Störungen über das Frequenzband untersucht. Es wurde hierbei gefunden, daß die Amplituden impulsartiger Störungen mit wachsender Frequenz abnehmen, so daß also die Übertragungskanäle mit niedriger Frequenz stärker gestört sind, als die mit höherer Frequenz. Insbesondere wurde dabei eine logarithmische Abhängigkeit festgestellt.
- Deshalb geht die Erfindung zur Lösung der genannten Aufgabe, den Einfuß impulsartiger Störungen klein zu halten und dabei mit der Summe der Sendepegel einen bestimmten Grenzwert nicht zu überschreiten, von dieser Erkenntnis aus und löst die Aufgabe dadurch, daß die Sendepegel in den einzelnen Übertragungskanälen entsprechend der mit zunehmender Frequenz abnehmenden Störung so abgestuft sind, daß der Störabstand in allen übertragungskanälen wenigstens annähernd gleich groß ist.
- Um die Störamplituden möglichst klein zu halten, ist es weiterhin vorteilhaft, die Übertragungskanäle möglichst schmalbandig zu machen und innerhalb des Sprachbandes bei möglichst hohen Frequenzen anzuordnen.
- Aus den gleichen Gründen wird man einen etwaigen Kanal zur Übermittlung einer Synchronisierfrequenz, eines Wiederholungskriteriums usw. im unteren Teil und die eigentlichen Nachrichtenübertragungskanäle im oberen Teil des Sprachbandes anordnen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Übertragung der Codeschritte von impulscodierten Nachrichtenzeichen, z. B. Telegrafiezeichen, über ein vorzugsweise durch Impulse gestörtes Frequenzmultiplexsystem, bei dem jeder Codeschritt über einen eigenen, innerhalb des Frequenzmultiplexsystems dafür vorgesehenen Kanal gleichzeitig mit den ihm zugeordneten Codeschritten übertragen wird, d a -durch gekennzeichnet, daß die Sendepegel in den einzelnen Übertragungskanälen entsprechend der mit zunehmender Frequenz abnehmenden Störung so abgestuft sind, daß der Störabstand in allen Übertragungskanälen wenigstens annähernd gleich groß ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungskanäle möglichst schmalbandig und innerhalb des Sprachbandes bei möglichst hohen Frequenzen angeordnet sind.
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| DE1959S0065626 Pending DE1265773B (de) | 1959-10-29 | 1959-10-29 | Verfahren zur UEbertragung der Codeschritte von impulscodierten Nachrichten ueber ein vorzugsweise durch Impulse gestoertes Frequenzmultiplexsystem |
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- 1959-10-29 DE DE1959S0065626 patent/DE1265773B/de active Pending
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