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Doppelblasversatzmaschine für unter Tage Die Erfindung geht von einer
Doppelblasversatzmaschine für unter Tage mit zwei von einem gemeinsamen Antrieb
(Motor und übersetzungsgetriebe) betätigten Schleusen aus, die waagerechte, gleichgerichtete
Zuteilerradachsen besitzen und von einem Fördermittel aus über eine den Bergestrom
verteilende Vorrichtung beschickt werden und den Blasgutstrom in die gleiche Blasleitung
aufgeben.
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Bei der bekannten Blasversatzmaschine (deutsche Patentschrift
628 302) sind in einem gemeinsamen Gehäuse zwei Schleusen in Parallelanordnung
vorgesehen. In jedem gehäuseartigen Schleusenraum ist ein im Querschnitt kreuzförmig
ausgebildetes Zellenrad angeordnet. Die an jeden Schleusenraum angeschlossenen Blasrohrabschnitte
münden im Abstand von der Maschine in eine gemeinsame Förderleitung. Oberhalb der
benachbarten Schleusenräume ist ein für beide Räume gemeinsamer, in horizontaler
Ebene umlaufender Schieber vorgesehen, der in exzentrischer Anordnung zu seiner
Drehachse eine Öffnung besitzt# die nacheinander über die Schleusenräume gelangt,
derart, daß das Versatzgut nacheinander in die einzelnen Schleusenräume eingespeist
wird. Unter dem die Verteilung bewirkenden Schieber ist noch ein Dichtungsschieber
erforderlich, der rhythmisch gesteuert werden muß, weil durch die Zellenräder infolge
der vorgesehenen Anordnung kein dichter Verschluß gegenüber der unter dem Druck
der Blasluft stehenden Förderleitung erreichbar ist. Diese Blasversatzmaschine stellt
eine komplizierte und teure Sonderanfertigung dar, die wegen ihrer erheblichen Abmessungen
in Länge und Breite einen großen Aufstellungsraum benötigt.
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Bei einer anderen bekannten Bauart (deutsche Patentschrift
691172) sind in einer unter dem Druck der Blasluft stehenden und mit einem
Blasstutzen versehenen Arbeitskammer zwei um waagerechte Achsen drehbare Trommelsterne
nebeneinander angeordnet, wobei die Arme der Trommelsterne nach Art von Zahnrädern
miteinander im Eingriff stehen. über dieser besonders breiten Arbeitskammer sind
in Nebeneinanderanordnung zwei Vorratskammern mit je einem Aufgabetrichter angeordnet.
Die beiden Vorratskammern sollen abwechselnd zum Arbeitsraum offengestellt oder
verschlossen werden können. Die Doppelanordnung der Trommelsterne sollte eine gleichmäßige
Verteilung des zugeführten Blasgutes zur Förderleitung hin bewirken. Auch in diesem
Fall handelt es sich um eine sehr komplizierte Sonderentwicklung, die sich praktisch
nicht durchzusetzen vermochte.
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Zur Leistungsverbesserung bei Blasversatzmaschineu mit Zellenrad wurde
eine eigenartige, jedoch komplizierte Bauart vorgeschlagen (deutsche Auslegeschrift
1075 520), bei welcher die an das Blasrohr angeschlossene Düsenkammer in
der mittleren öffnung eines nach Art einer Drehtrommel um eine waagerechte Achse
umlaufenden Ringkörpers angeordnet ist, der eine Reihe von nach innen sich radial
öffnenden Kammern hat, die jeweils bei Erreichen der tiefsten Lage von einer Stirnseite
der Drehtrommel aus mittels Schurre oder Rutsche beschickt werden sollen. Es handelt
sich jedoch nicht um eine Doppelblasversatzmaschine. Unabhängig hiervon stellt die
vorgesehene bauliche Lösung eine teure Sonderanfertigung dar.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zum Einbringen großer
Versatzgutmengen geeignete, jedoch den besonderen Belangen der Raum- und Arbeitsverhältnisse
des Untertagebetriebes in besonders hohem Maß Rechnung tragende Doppelblasversatzmaschine
zu schaffen. Eine solche Maschine soll eine einfache Fertigung erlauben, sie soll
dem Transport durch Schacht und Strecke ohne die Notwendigkeit einer übermäßigen
Zerlegung Rechnung tragen und auch in schmalen Strecken bzw. ähnlich engen Räumen
aufstellbar sein.
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Die Doppelblasversatzmaschine nach der Erfindung kennzeichnet sich
dadurch, daß die beiden Schleusen als Zellenräder ausgebildet und unter Zwischenschaltung
des übersetzungsgetriebes gleichachsig hintereinander angeordnet sind, wobei eine
aus zwei quer zu den Zellenrädern gelagerten, gegenläufig angetriebenen und den
zulaufenden Bergestrom teilenden Walzen gebildete Verteilervorrichtung zwischen
den Einfülltrichtern der Zellenradschleusen über dem Übersetzungsgetriebe angeordnet
ist.
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Bei der Blasversatzmaschine nach der Erfindung handelt es sich um
eine zweckmäßige und vorteilhafte Vereinigung von zwei im Grundprinzip an sich bekannten
Zellenradschleusen. Diese als Einzelaggregate verwendbaren Zellenradschleusen sind
nun mit einem Getriebeteil axial zusammengebaut. Es entsteht auf diese Weise eine
schmale Maschine doppelter Leistung,
die in Strecken oder sonstigen
engen Räumen ohne Behinderung der übrigen Streckenförderung aufgestellt werden kann.
Die Art des Zusammenbaues schafft auch besonders günstige Transportmöglichkeiten
durch Schacht und Strecke. Die Montage am Aufstellungsplatz ist weitestgehend einfach.
Diese Vereinigung von zwei Maschinen in axialer Anordnung führt dazu, daß in Ausnahmefällen
eine Einzelmaschine für sich allein zur Aufrechterhaltung des Blasbetriebes verwendet
werden kann. Eine Maschine dieser Art läßt sich aber auch nach der Teilung schnell
zu zwei selbständigen Maschinen umbauen. Die Hintereinanderanordnung solcher Zellenradschleusen
ermöglicht weiterhin die Ausrüstung der Doppelmaschine mit einer einfachen, robusten
Verteilervorrichtung, die aus den quer zu den Zellenradachsen gerichteten, gegenläufig
angetriebenen Walzen besteht. Der abwärts fallende Gutstrom wird auf diesen Walzen
abgefangen, gebremst und umgeleitet, und zwar jeweils in einem gewünschten, von
der Walzenart beeinflußbaren Verhältnis.
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In zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung der Blasversatzmaschine nach
der Erfindung können die Walzen der Verteilervorrichtung glatte, gegebenenfalls
elastisch verfonnbare Oberflächen besitzen und dicht aneinander anschließend in
Konsolen bzw. wandartigen Gehäuseaufsätzen beider Maschinen bzw. des zwischen den
Maschinen angeordneten übersetzungsgetriebes gelagert sein. Diese Walzen bilden
gewissermaßen einen bodenseitig verschlossenen Trichter, der ausreichend große Mengen
des Blasgutes aufnimmt. Die Walzen verhindern das Durchfallen des Blasgutes auf
das Getriebegehäuse hin und schleudern andererseits das Gut derart weit in die Einfülltrichter,
daß die sich zu diesen Trichtern jeweils öffnenden Kammein der sich drehenden Zellenräder
vollständig gefüllt werden. Die Schleuderwirkung der Walzen verhindert eine Brückenbildung
in den Trichtern und unterstützt ein möglichst dichtes Einfüllen des Versatzgutes
in den Kammern des Zellenrades.
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Zu einer sicheren und guten Verteilung des Blasgutes auf die Einfülltrichter
können folgende Merkmale zweckdienlich sein, nach welchen die Breite der beiden
Walzen der Verteilervorrichtung, in Richtung ihrer Durchmesser gemessen, zusammen
größer ist als der Abstand der oberen Kanten der Einf ülltrichter beider Zellenradschleusen.
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Zur weiteren Verbesserung der Doppelblasversatzmaschine nach der Erfindung
können die nachfolgenden Merkmale dienen, gemäß welchen die Spann- und Nachstellmittel
für die beiden hintereinander angeordneten Zellenradschleusen an den äußeren Stirnseiten
dieser Zellenradschleusen vorgesehen sind. Die an den inneren Stirnseiten der Zellenradschleusen
anschließenden Antriebsteile liegen zunächst einmal geschützt; außerdem behindern
sie das zeitweise notwendig werdende Nachstellen der insbesondere konisch ausgebildeten
Zellenräder nicht. Beide Zellenradschleusen können damit jederzeit einzeln nachgestellt
und unter Kontrolle gehalten werden.
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Der für beide Zellenradschleusen vorgesehene gemeinsame Blaskanal
erhält einen ausreichend großen Querschnitt. In manchen Fällen genügt die Verwendung
einer am Ende des Blaskanals vorgesehenen starken Blasdüse, jedoch kann gemäß der
Erfindung auch im Bereich jeder Zellenradschleuse eine entsprechend bemessene Blasdüse
vorgesehen sein, derart, daß sich die Blasluftdüsen in ihrer Wirkung ergänzen. In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann es vorteilhaft sein, wenn die Zellenräder
der Zellenradschleusen in Dreh- bzw. Umlaufrichtung um einen Teil einer Zellenradtaschenbreite
versetzt sind, derart, daß die Zellenentleerung bei diesen benachbarten Zellenrädern
jeweils in zeitlichem Abstand erfolgt. Die Entleerung der Zellen eines Zellenrades
erfolgt bekanntlich in Intervallen. Durch die zeitliche Versetzung der Zellenentleerung
der zwei Zellenräder kann nunmehr der Bereich zwischen den Entleerungsintervallen
des ersten Zellenrades jeweils durch die Entleerungen der Zellen des zweiten Zellenrades
ausgefüllt werden. Dadurch ergibt sich ein stetiger Blasgutstrom und eine weitestgehende
optimale Ausnutzung der Maschinenleistung. Zweckmäßig werden die Zellen der beiden
Zellenräder um etwa das Maß einer halben Zellenradtaschenbreite versetzt, jedoch
sind auch Abweichungen von diesem Maß möglich, wobei der Abstand der beiden Maschinen
zu berilcksichtigen ist.
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Zur Verbesserung der Gesamtausbildung der Maschine trägt das Merkmal
bei, daß der Antriebsmotor seitlich des Maschinengehäuses des einen Zellenrades
angeordnet und gelagert ist. Bei dieser Anordnung des Motors wird eine Verlängerung
der Masobine vermieden.
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Zur vorteilhaften Weiterbildung der Blasversatzmaschine nach der Erfindung
dient auch das Merkmal, daß zwischen dem Motor und den Zellenrädern beider Schleusen
mindestens eine Scherbolzenkupplung bzw. eine ähnliche Sicherheitsvorrichtung angeordnet
ist. Im Fall von überlastungen kann durch Ansprechen der Sicherheitsvorrichtung
eine Trermung zwischen dem Motor und den Zellenradschleusen herbeigeführt werden.
Scherbolzenkupplungen sind an sich bei Blasversatzmaschinen und deren Antrieben
bekannt.
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Eine vorteilhafte Anordnung der Sicherheilzvorrichtung kann dadurch
erzielt werden, daß je eine Scherbolzenkupplung zwischen dem gemeinsamen Getriebeteil
und jedem Zellenrad angeordnet ist' hi diesem Fall kann bei einer Störung im Bereich'der
einen Zellenradschleuse der Blasbetrieb mit etwa halber Leistung über die zweite
Zellenradschleuse: !aufrechterhalten werden.
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Das Getriebe zwischen den beiden Zellenradschlensen kann gemäß der
Erfindung auch mit Mitteln "zum gleichzeitigen Ein- und Ausschalten beider 7,eäenräder
bzw. zum getrennten Fahren der beiden Zelknräder versehen sein. Diese Getriebeausbildung
erläubt mithin nicht nur bei im Bereich eines Zellenrades auftretenden Störungen
oder Defekten das Fahml der Vorrichtung mit halber Leistung; es kann vielmehr bewußt,
von dem gleichen Antrieb ausgehend;# in Sonderfällen durch entsprechende Steuerung
nur mit halber Leistung gearbeitet werden.
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In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
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F i g. 1 zeigt die Blasversatzmaschine in Seitenansicht, teilweise
in vertikalem Längsschnitt; F i g. 2 zeigt die Blasversatzmaschine gemäß'
F i g. 1, teilweise im Grundriß, teilweise in horizontalem Längsschnitt;
F i g. 3 zeigt in weitestgehender schematischer Darstellung eine zweite Ausführungsform,
des Antriebs für beide Zellenradschleusen in horizontalem Längsschnitt; F i
g. 4 ist eine Draufsicht zu F i g. 1.
Auf einem ausreichend
lang bemessenen, kufenartig ausgebildeten Maschinengrundrahmen 1 sind in
axialer Hintereinanderanordnung zwei Zellenradschleusen 2 und 3 einschließlich
Maschinengehäuse angeordnet. Diese Zellenradschleusen besitzen in der aus F i
g. 2 ersichtlichen Weise konisch ausgebildete Zellenräder 4, deren im Durchmesser
kleinerer Teil jeweils nach den äußeren Stirnseiten hin gerichtet ist. Die Zellenräder
sind in einem konischen, verschleißfest ausgebildeten Maschinengehäuse gelagert.
Die Dichtungsmittel sind jeweils den Stirnseiten der Zellenräder zugeordnet. An
den äußeren Stimseiten 5
der Maschinengehäuse sind die bekannten Spann- und
Nachstellmittel 6 gelagert. Die inneren Stirnseiten 7
der Maschinenaehäuse
der beiden Zellenradschleusen sind für die Befestigung bzw. für den Anschluß eines
Getriebegehäuses 8 ausgebildet bzw. hergerichtet. Innerhalb des Getriebegehäuses
ist ein solches über-bzw. Untersetzungsgetriebe untergebracht, das gleichzeitig
mit beiden Zellenrädern 4 bzw. den Achsen 9
dieser Zellenräder kuppelbar ist.
Für beide Zellenradschleusen ist ein gemeinsamer Antriebsmotor 10
vorgesehen,
dessen Längsachse parallel zur Achse der Zellenradschleusen angeordnet ist. Der
Motor liegt unmittelbar neben einem der beiden Maschinengehäuse.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1
und 2 ist zwischen
dem Motor 10 und den im Getriebegehäuse 8 untergebrachten Getriebeteilen
eine Scherbolzenkupplung 11 angeordnet. Die übertragung der Antriebskraft
des Motors erfolgt über Stirnradvorgelege auf die Achsen 9 der Zellenradschleusen.
Die Ausbildung des Getriebes selbst kann unterschiedlich gewählt werden.
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Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 zeigt eine Antriebsart,
bei welcher von dem Motor 10 zunächst Stirnradvorgelege angetrieben werden,
denen jeweils hinter der Abtriebswelle 12 für jede Achse 9 der beiden Zellenradschleusen
eine besondere Scherbolzenkupplung 11' zugeordnet ist. Es können außerdem
zusätzlich zu den Scherbolzenkupplungen, und zwar auf den Wellen 12, auch solche
Kupplungen vorgesehen sein, die ein wahlweises und willkürliches Ein- und Ausschalten
der einen oder der anderen Zellenradschleuse erlauben. In diesem Fall kann die Maschine
mit halber Leistung gefahren werden, oder aber es kann im Fall der Zerstörung einer
Scherbolzensicherung der Betriebszustand vorübergehend noch mit der zweiten Maschinenhälfte
aufrechterhalten werden.
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Oberhalb des Getriebegehäuses 8, und zwar im Bereich zwischen
den Maschinengehäusen der beiden Zellenradschleusen 2, 3 ist eine das angeförderte
Versatzgut im wesentlichen gleichmäßig verteilende Vorrichtung 13 angeordnet.
Diese Verteilervorrichtung 13 besteht aus zwei parallel zueinander angeordneten,
nebeneinander gelagerten Walzen 14, 15. Diese Walzen besitzen eine glatte,
gegebenenfalls elastisch verformbare Oberfläche. Die Oberflächen sind dicht aneinander
anschließend vorgesehen, so daß der von den Walzen gebildete Auffangtrichter unterseitig
geschlossen ist. Diese beiden Walzen sind zwischen den Einfülltrichtern
16 der Maschinengehäuse der beiden Zellenradschleusen angeordnet und haben
eine axiale Länge, die mindestens der Breite der Einfülltrichter 16 entspricht.
An den Stimseiten der Walzen können Begrenzungswände vorgesehen sein, um ein seitliches
Abgleiten des zu verteilenden Gutes zu verhindern. Die Breite der durch die beiden
Walzen gebildeten Verteilervorrichtung, in Richtung der Walzendurchmesser gemessen,
ist zusammen größer als der Ab-
stand der oberen Kanten der Einfülltrichter
16. Der Antrieb der Walzen 14, 15 erfolgt in nicht näher dargestellter
Weise von den im Getriebegehäuse 8 untergebrachten Getriebeteilen aus. Beim
Ausführungsbeispiel ist für jede Walze ein Antriebselement 17,
beispielsweise
eine Kettenübersetzung, vorgesehen. Dieser Einzelantrieb macht es möglich, die getriebliche
Verbindung so auszubilden, daß im Fall der Störung einer Zellenradschleuse nur die
der anderen noch arbeitenden Zellenradschleuse zugeordnete Walze angetrieben bleibt.
Die Drehrichtung der Walzen 14, 15 ist entgegengesetzt zum ankommenden Gutstrom
(s. Pfeil x) gerichtet. Durch diese Walzen wird der Gutstrom weitestgehend gleichmäßig
aufgeteilt und beiden Einfülltrichtern 16 der Zellenradschleusen 2,
3 zugeführt. Als Zubringerförderer 18 ist ein Förderband vorgesehen;
es kann aber auch ein anderes Fördermittel Verwendung finden.
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Der Zuförderer ist im wesentlichen parallel zur Längsachse der Blasversatzmaschine
angeordnet. Es kann aber in manchen Fällen auch zweckmäßig sein, das Versatzgut
von der Querseite der Maschine den Verteilerwalzen zuzuführen.
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Die Walzen können in manchen Fällen an der Oberseite auch mit Aufrauhungen
bzw. kleinen Kammein oder Förderrippen versehen werden, welche die Verteilung des
Gutes unterstützen. An Stelle der aus Walzen bestehenden Verteilervorrichtung könnte
in besonders günstig gelagerten Fällen auch ein Trichter mit zwei entgegengesetzt
geneigten Bodenflächen dienen, die in der Lage sind, den ankommenden Gutstrom aufzuteilen.
Die Verteilerwalzen 14, 15 sind beim Ausführungsbeispiel auf quer zur Längsachse
der Blasversatzmaschine gerichteten Drehachsen 19
gelagert.
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Unterhalb der beiden Zellenradschleusen 2, 3 ist in dem Maschinengrundrahmen
1 ein für beide Schleusen gemeinsamer Blaskanal 20 vorgesehen. An dem einen
Ende des Blaskanals ist die Blasluftleitung 21, gegebenenfalls mit entsprechender
Düse, angeschlossen. An dem anderen Ende des Blaskanals des Maschinenrahmens befindet
sich der übergangsstutzen 22 zur Blasleitung. Es kann auch im Bereich der diesem
Stutzen benachbarten Zellenradschleuse noch ein Anschluß für Blasluft vorgesehen
sein, damit das aus jeder Zellenradschleuse in den Blaskanal fallende Versatzgut
sofort mit ausreichender Kraft der Blasluftleitung zugeführt wird.
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Die Zellenräder 4 der beiden Zellenradschleusen 2, 3 sind in
einer in der Zeichnung nicht dargestellten Weise in Dreh- bzw. Umlaufrichtung um
einen Teil einer Zellenradtaschenbreite versetzt, derart, daß die Zellenentleerung
bei diesen benachbarten Zellenrädern jeweils in zeitlichem Abstand erfolgt.