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DE1265694B - Doppelblasversatzmaschine fuer unter Tage - Google Patents

Doppelblasversatzmaschine fuer unter Tage

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Publication number
DE1265694B
DE1265694B DEM61019A DEM0061019A DE1265694B DE 1265694 B DE1265694 B DE 1265694B DE M61019 A DEM61019 A DE M61019A DE M0061019 A DEM0061019 A DE M0061019A DE 1265694 B DE1265694 B DE 1265694B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
doppelblasversatzmaschine
rotary
cellular
machine
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM61019A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Original Assignee
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien filed Critical Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority to DEM61019A priority Critical patent/DE1265694B/de
Publication of DE1265694B publication Critical patent/DE1265694B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/08Filling-up hydraulically or pneumatically
    • E21F15/10Hydraulic or pneumatic filling-up machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Doppelblasversatzmaschine für unter Tage Die Erfindung geht von einer Doppelblasversatzmaschine für unter Tage mit zwei von einem gemeinsamen Antrieb (Motor und übersetzungsgetriebe) betätigten Schleusen aus, die waagerechte, gleichgerichtete Zuteilerradachsen besitzen und von einem Fördermittel aus über eine den Bergestrom verteilende Vorrichtung beschickt werden und den Blasgutstrom in die gleiche Blasleitung aufgeben.
  • Bei der bekannten Blasversatzmaschine (deutsche Patentschrift 628 302) sind in einem gemeinsamen Gehäuse zwei Schleusen in Parallelanordnung vorgesehen. In jedem gehäuseartigen Schleusenraum ist ein im Querschnitt kreuzförmig ausgebildetes Zellenrad angeordnet. Die an jeden Schleusenraum angeschlossenen Blasrohrabschnitte münden im Abstand von der Maschine in eine gemeinsame Förderleitung. Oberhalb der benachbarten Schleusenräume ist ein für beide Räume gemeinsamer, in horizontaler Ebene umlaufender Schieber vorgesehen, der in exzentrischer Anordnung zu seiner Drehachse eine Öffnung besitzt# die nacheinander über die Schleusenräume gelangt, derart, daß das Versatzgut nacheinander in die einzelnen Schleusenräume eingespeist wird. Unter dem die Verteilung bewirkenden Schieber ist noch ein Dichtungsschieber erforderlich, der rhythmisch gesteuert werden muß, weil durch die Zellenräder infolge der vorgesehenen Anordnung kein dichter Verschluß gegenüber der unter dem Druck der Blasluft stehenden Förderleitung erreichbar ist. Diese Blasversatzmaschine stellt eine komplizierte und teure Sonderanfertigung dar, die wegen ihrer erheblichen Abmessungen in Länge und Breite einen großen Aufstellungsraum benötigt.
  • Bei einer anderen bekannten Bauart (deutsche Patentschrift 691172) sind in einer unter dem Druck der Blasluft stehenden und mit einem Blasstutzen versehenen Arbeitskammer zwei um waagerechte Achsen drehbare Trommelsterne nebeneinander angeordnet, wobei die Arme der Trommelsterne nach Art von Zahnrädern miteinander im Eingriff stehen. über dieser besonders breiten Arbeitskammer sind in Nebeneinanderanordnung zwei Vorratskammern mit je einem Aufgabetrichter angeordnet. Die beiden Vorratskammern sollen abwechselnd zum Arbeitsraum offengestellt oder verschlossen werden können. Die Doppelanordnung der Trommelsterne sollte eine gleichmäßige Verteilung des zugeführten Blasgutes zur Förderleitung hin bewirken. Auch in diesem Fall handelt es sich um eine sehr komplizierte Sonderentwicklung, die sich praktisch nicht durchzusetzen vermochte.
  • Zur Leistungsverbesserung bei Blasversatzmaschineu mit Zellenrad wurde eine eigenartige, jedoch komplizierte Bauart vorgeschlagen (deutsche Auslegeschrift 1075 520), bei welcher die an das Blasrohr angeschlossene Düsenkammer in der mittleren öffnung eines nach Art einer Drehtrommel um eine waagerechte Achse umlaufenden Ringkörpers angeordnet ist, der eine Reihe von nach innen sich radial öffnenden Kammern hat, die jeweils bei Erreichen der tiefsten Lage von einer Stirnseite der Drehtrommel aus mittels Schurre oder Rutsche beschickt werden sollen. Es handelt sich jedoch nicht um eine Doppelblasversatzmaschine. Unabhängig hiervon stellt die vorgesehene bauliche Lösung eine teure Sonderanfertigung dar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zum Einbringen großer Versatzgutmengen geeignete, jedoch den besonderen Belangen der Raum- und Arbeitsverhältnisse des Untertagebetriebes in besonders hohem Maß Rechnung tragende Doppelblasversatzmaschine zu schaffen. Eine solche Maschine soll eine einfache Fertigung erlauben, sie soll dem Transport durch Schacht und Strecke ohne die Notwendigkeit einer übermäßigen Zerlegung Rechnung tragen und auch in schmalen Strecken bzw. ähnlich engen Räumen aufstellbar sein.
  • Die Doppelblasversatzmaschine nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die beiden Schleusen als Zellenräder ausgebildet und unter Zwischenschaltung des übersetzungsgetriebes gleichachsig hintereinander angeordnet sind, wobei eine aus zwei quer zu den Zellenrädern gelagerten, gegenläufig angetriebenen und den zulaufenden Bergestrom teilenden Walzen gebildete Verteilervorrichtung zwischen den Einfülltrichtern der Zellenradschleusen über dem Übersetzungsgetriebe angeordnet ist.
  • Bei der Blasversatzmaschine nach der Erfindung handelt es sich um eine zweckmäßige und vorteilhafte Vereinigung von zwei im Grundprinzip an sich bekannten Zellenradschleusen. Diese als Einzelaggregate verwendbaren Zellenradschleusen sind nun mit einem Getriebeteil axial zusammengebaut. Es entsteht auf diese Weise eine schmale Maschine doppelter Leistung, die in Strecken oder sonstigen engen Räumen ohne Behinderung der übrigen Streckenförderung aufgestellt werden kann. Die Art des Zusammenbaues schafft auch besonders günstige Transportmöglichkeiten durch Schacht und Strecke. Die Montage am Aufstellungsplatz ist weitestgehend einfach. Diese Vereinigung von zwei Maschinen in axialer Anordnung führt dazu, daß in Ausnahmefällen eine Einzelmaschine für sich allein zur Aufrechterhaltung des Blasbetriebes verwendet werden kann. Eine Maschine dieser Art läßt sich aber auch nach der Teilung schnell zu zwei selbständigen Maschinen umbauen. Die Hintereinanderanordnung solcher Zellenradschleusen ermöglicht weiterhin die Ausrüstung der Doppelmaschine mit einer einfachen, robusten Verteilervorrichtung, die aus den quer zu den Zellenradachsen gerichteten, gegenläufig angetriebenen Walzen besteht. Der abwärts fallende Gutstrom wird auf diesen Walzen abgefangen, gebremst und umgeleitet, und zwar jeweils in einem gewünschten, von der Walzenart beeinflußbaren Verhältnis.
  • In zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung der Blasversatzmaschine nach der Erfindung können die Walzen der Verteilervorrichtung glatte, gegebenenfalls elastisch verfonnbare Oberflächen besitzen und dicht aneinander anschließend in Konsolen bzw. wandartigen Gehäuseaufsätzen beider Maschinen bzw. des zwischen den Maschinen angeordneten übersetzungsgetriebes gelagert sein. Diese Walzen bilden gewissermaßen einen bodenseitig verschlossenen Trichter, der ausreichend große Mengen des Blasgutes aufnimmt. Die Walzen verhindern das Durchfallen des Blasgutes auf das Getriebegehäuse hin und schleudern andererseits das Gut derart weit in die Einfülltrichter, daß die sich zu diesen Trichtern jeweils öffnenden Kammein der sich drehenden Zellenräder vollständig gefüllt werden. Die Schleuderwirkung der Walzen verhindert eine Brückenbildung in den Trichtern und unterstützt ein möglichst dichtes Einfüllen des Versatzgutes in den Kammern des Zellenrades.
  • Zu einer sicheren und guten Verteilung des Blasgutes auf die Einfülltrichter können folgende Merkmale zweckdienlich sein, nach welchen die Breite der beiden Walzen der Verteilervorrichtung, in Richtung ihrer Durchmesser gemessen, zusammen größer ist als der Abstand der oberen Kanten der Einf ülltrichter beider Zellenradschleusen.
  • Zur weiteren Verbesserung der Doppelblasversatzmaschine nach der Erfindung können die nachfolgenden Merkmale dienen, gemäß welchen die Spann- und Nachstellmittel für die beiden hintereinander angeordneten Zellenradschleusen an den äußeren Stirnseiten dieser Zellenradschleusen vorgesehen sind. Die an den inneren Stirnseiten der Zellenradschleusen anschließenden Antriebsteile liegen zunächst einmal geschützt; außerdem behindern sie das zeitweise notwendig werdende Nachstellen der insbesondere konisch ausgebildeten Zellenräder nicht. Beide Zellenradschleusen können damit jederzeit einzeln nachgestellt und unter Kontrolle gehalten werden.
  • Der für beide Zellenradschleusen vorgesehene gemeinsame Blaskanal erhält einen ausreichend großen Querschnitt. In manchen Fällen genügt die Verwendung einer am Ende des Blaskanals vorgesehenen starken Blasdüse, jedoch kann gemäß der Erfindung auch im Bereich jeder Zellenradschleuse eine entsprechend bemessene Blasdüse vorgesehen sein, derart, daß sich die Blasluftdüsen in ihrer Wirkung ergänzen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann es vorteilhaft sein, wenn die Zellenräder der Zellenradschleusen in Dreh- bzw. Umlaufrichtung um einen Teil einer Zellenradtaschenbreite versetzt sind, derart, daß die Zellenentleerung bei diesen benachbarten Zellenrädern jeweils in zeitlichem Abstand erfolgt. Die Entleerung der Zellen eines Zellenrades erfolgt bekanntlich in Intervallen. Durch die zeitliche Versetzung der Zellenentleerung der zwei Zellenräder kann nunmehr der Bereich zwischen den Entleerungsintervallen des ersten Zellenrades jeweils durch die Entleerungen der Zellen des zweiten Zellenrades ausgefüllt werden. Dadurch ergibt sich ein stetiger Blasgutstrom und eine weitestgehende optimale Ausnutzung der Maschinenleistung. Zweckmäßig werden die Zellen der beiden Zellenräder um etwa das Maß einer halben Zellenradtaschenbreite versetzt, jedoch sind auch Abweichungen von diesem Maß möglich, wobei der Abstand der beiden Maschinen zu berilcksichtigen ist.
  • Zur Verbesserung der Gesamtausbildung der Maschine trägt das Merkmal bei, daß der Antriebsmotor seitlich des Maschinengehäuses des einen Zellenrades angeordnet und gelagert ist. Bei dieser Anordnung des Motors wird eine Verlängerung der Masobine vermieden.
  • Zur vorteilhaften Weiterbildung der Blasversatzmaschine nach der Erfindung dient auch das Merkmal, daß zwischen dem Motor und den Zellenrädern beider Schleusen mindestens eine Scherbolzenkupplung bzw. eine ähnliche Sicherheitsvorrichtung angeordnet ist. Im Fall von überlastungen kann durch Ansprechen der Sicherheitsvorrichtung eine Trermung zwischen dem Motor und den Zellenradschleusen herbeigeführt werden. Scherbolzenkupplungen sind an sich bei Blasversatzmaschinen und deren Antrieben bekannt.
  • Eine vorteilhafte Anordnung der Sicherheilzvorrichtung kann dadurch erzielt werden, daß je eine Scherbolzenkupplung zwischen dem gemeinsamen Getriebeteil und jedem Zellenrad angeordnet ist' hi diesem Fall kann bei einer Störung im Bereich'der einen Zellenradschleuse der Blasbetrieb mit etwa halber Leistung über die zweite Zellenradschleuse: !aufrechterhalten werden.
  • Das Getriebe zwischen den beiden Zellenradschlensen kann gemäß der Erfindung auch mit Mitteln "zum gleichzeitigen Ein- und Ausschalten beider 7,eäenräder bzw. zum getrennten Fahren der beiden Zelknräder versehen sein. Diese Getriebeausbildung erläubt mithin nicht nur bei im Bereich eines Zellenrades auftretenden Störungen oder Defekten das Fahml der Vorrichtung mit halber Leistung; es kann vielmehr bewußt, von dem gleichen Antrieb ausgehend;# in Sonderfällen durch entsprechende Steuerung nur mit halber Leistung gearbeitet werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt die Blasversatzmaschine in Seitenansicht, teilweise in vertikalem Längsschnitt; F i g. 2 zeigt die Blasversatzmaschine gemäß' F i g. 1, teilweise im Grundriß, teilweise in horizontalem Längsschnitt; F i g. 3 zeigt in weitestgehender schematischer Darstellung eine zweite Ausführungsform, des Antriebs für beide Zellenradschleusen in horizontalem Längsschnitt; F i g. 4 ist eine Draufsicht zu F i g. 1. Auf einem ausreichend lang bemessenen, kufenartig ausgebildeten Maschinengrundrahmen 1 sind in axialer Hintereinanderanordnung zwei Zellenradschleusen 2 und 3 einschließlich Maschinengehäuse angeordnet. Diese Zellenradschleusen besitzen in der aus F i g. 2 ersichtlichen Weise konisch ausgebildete Zellenräder 4, deren im Durchmesser kleinerer Teil jeweils nach den äußeren Stirnseiten hin gerichtet ist. Die Zellenräder sind in einem konischen, verschleißfest ausgebildeten Maschinengehäuse gelagert. Die Dichtungsmittel sind jeweils den Stirnseiten der Zellenräder zugeordnet. An den äußeren Stimseiten 5 der Maschinengehäuse sind die bekannten Spann- und Nachstellmittel 6 gelagert. Die inneren Stirnseiten 7 der Maschinenaehäuse der beiden Zellenradschleusen sind für die Befestigung bzw. für den Anschluß eines Getriebegehäuses 8 ausgebildet bzw. hergerichtet. Innerhalb des Getriebegehäuses ist ein solches über-bzw. Untersetzungsgetriebe untergebracht, das gleichzeitig mit beiden Zellenrädern 4 bzw. den Achsen 9 dieser Zellenräder kuppelbar ist. Für beide Zellenradschleusen ist ein gemeinsamer Antriebsmotor 10 vorgesehen, dessen Längsachse parallel zur Achse der Zellenradschleusen angeordnet ist. Der Motor liegt unmittelbar neben einem der beiden Maschinengehäuse.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 ist zwischen dem Motor 10 und den im Getriebegehäuse 8 untergebrachten Getriebeteilen eine Scherbolzenkupplung 11 angeordnet. Die übertragung der Antriebskraft des Motors erfolgt über Stirnradvorgelege auf die Achsen 9 der Zellenradschleusen. Die Ausbildung des Getriebes selbst kann unterschiedlich gewählt werden.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 zeigt eine Antriebsart, bei welcher von dem Motor 10 zunächst Stirnradvorgelege angetrieben werden, denen jeweils hinter der Abtriebswelle 12 für jede Achse 9 der beiden Zellenradschleusen eine besondere Scherbolzenkupplung 11' zugeordnet ist. Es können außerdem zusätzlich zu den Scherbolzenkupplungen, und zwar auf den Wellen 12, auch solche Kupplungen vorgesehen sein, die ein wahlweises und willkürliches Ein- und Ausschalten der einen oder der anderen Zellenradschleuse erlauben. In diesem Fall kann die Maschine mit halber Leistung gefahren werden, oder aber es kann im Fall der Zerstörung einer Scherbolzensicherung der Betriebszustand vorübergehend noch mit der zweiten Maschinenhälfte aufrechterhalten werden.
  • Oberhalb des Getriebegehäuses 8, und zwar im Bereich zwischen den Maschinengehäusen der beiden Zellenradschleusen 2, 3 ist eine das angeförderte Versatzgut im wesentlichen gleichmäßig verteilende Vorrichtung 13 angeordnet. Diese Verteilervorrichtung 13 besteht aus zwei parallel zueinander angeordneten, nebeneinander gelagerten Walzen 14, 15. Diese Walzen besitzen eine glatte, gegebenenfalls elastisch verformbare Oberfläche. Die Oberflächen sind dicht aneinander anschließend vorgesehen, so daß der von den Walzen gebildete Auffangtrichter unterseitig geschlossen ist. Diese beiden Walzen sind zwischen den Einfülltrichtern 16 der Maschinengehäuse der beiden Zellenradschleusen angeordnet und haben eine axiale Länge, die mindestens der Breite der Einfülltrichter 16 entspricht. An den Stimseiten der Walzen können Begrenzungswände vorgesehen sein, um ein seitliches Abgleiten des zu verteilenden Gutes zu verhindern. Die Breite der durch die beiden Walzen gebildeten Verteilervorrichtung, in Richtung der Walzendurchmesser gemessen, ist zusammen größer als der Ab- stand der oberen Kanten der Einfülltrichter 16. Der Antrieb der Walzen 14, 15 erfolgt in nicht näher dargestellter Weise von den im Getriebegehäuse 8 untergebrachten Getriebeteilen aus. Beim Ausführungsbeispiel ist für jede Walze ein Antriebselement 17, beispielsweise eine Kettenübersetzung, vorgesehen. Dieser Einzelantrieb macht es möglich, die getriebliche Verbindung so auszubilden, daß im Fall der Störung einer Zellenradschleuse nur die der anderen noch arbeitenden Zellenradschleuse zugeordnete Walze angetrieben bleibt. Die Drehrichtung der Walzen 14, 15 ist entgegengesetzt zum ankommenden Gutstrom (s. Pfeil x) gerichtet. Durch diese Walzen wird der Gutstrom weitestgehend gleichmäßig aufgeteilt und beiden Einfülltrichtern 16 der Zellenradschleusen 2, 3 zugeführt. Als Zubringerförderer 18 ist ein Förderband vorgesehen; es kann aber auch ein anderes Fördermittel Verwendung finden.
  • Der Zuförderer ist im wesentlichen parallel zur Längsachse der Blasversatzmaschine angeordnet. Es kann aber in manchen Fällen auch zweckmäßig sein, das Versatzgut von der Querseite der Maschine den Verteilerwalzen zuzuführen.
  • Die Walzen können in manchen Fällen an der Oberseite auch mit Aufrauhungen bzw. kleinen Kammein oder Förderrippen versehen werden, welche die Verteilung des Gutes unterstützen. An Stelle der aus Walzen bestehenden Verteilervorrichtung könnte in besonders günstig gelagerten Fällen auch ein Trichter mit zwei entgegengesetzt geneigten Bodenflächen dienen, die in der Lage sind, den ankommenden Gutstrom aufzuteilen. Die Verteilerwalzen 14, 15 sind beim Ausführungsbeispiel auf quer zur Längsachse der Blasversatzmaschine gerichteten Drehachsen 19 gelagert.
  • Unterhalb der beiden Zellenradschleusen 2, 3 ist in dem Maschinengrundrahmen 1 ein für beide Schleusen gemeinsamer Blaskanal 20 vorgesehen. An dem einen Ende des Blaskanals ist die Blasluftleitung 21, gegebenenfalls mit entsprechender Düse, angeschlossen. An dem anderen Ende des Blaskanals des Maschinenrahmens befindet sich der übergangsstutzen 22 zur Blasleitung. Es kann auch im Bereich der diesem Stutzen benachbarten Zellenradschleuse noch ein Anschluß für Blasluft vorgesehen sein, damit das aus jeder Zellenradschleuse in den Blaskanal fallende Versatzgut sofort mit ausreichender Kraft der Blasluftleitung zugeführt wird.
  • Die Zellenräder 4 der beiden Zellenradschleusen 2, 3 sind in einer in der Zeichnung nicht dargestellten Weise in Dreh- bzw. Umlaufrichtung um einen Teil einer Zellenradtaschenbreite versetzt, derart, daß die Zellenentleerung bei diesen benachbarten Zellenrädern jeweils in zeitlichem Abstand erfolgt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Doppelblasversatzmaschine für unter Tage mit zwei von einem gemeinsamen Antrieb (Motor-und übersetzungsgetriebe) betätigten Schleusen, die waagerechte, gleichgerichtete Zuteilerradachsen besitzen und von einem Fördermittel aus über eine den Bergestrom verteilende Vorrichtung beschickt werden und den Blasgutstrom in die gleiche Blasleitung aufgeben, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß die beiden Schleusen als Zellenräder ausgebildet und unter Zwischenschaltung des übersetzungsgetriebes (8) gleichachsig hintereinander angeordnet sind, wobei eine aus zwei quer zu den Zellenrädern gelagerten, gegenläufig angetriebenen und den zulaufenden Bergestrom teilenden Walzen (14, 15) gebildete Verteilervorrichtung zwischen den Einfülltrichtern (16) der Zellenradschleusen über dem Übersetzungsgetriebe angeordnet ist.
  2. 2. Doppelblasversatzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (14, 15) der Verteilervorrichtung glatte - gegebenenfalls elastisch verformbare - Oberflächen besitzen und dicht aneinander anschließend in Konsolen bzw. wandartigen Gehäuseaufsätzen beider Maschinen bzw. des zwischen den Maschinen angeordneten übersetzungsgetriebes gelagert sind. 3. Doppelblasversatzmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der beiden Walzen (14, 15) der Verteilervorrichtung, in Richtung ihrer Durchmesser gemessen, zusammen größer ist als der Abstand der oberen Kanten der Einfülltrichter (16) beider Zellenradschleusen (2, 3). 4. Doppelblasversatzmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spann- und Nachstellmittel (6) für die beiden hintereinander angeordneten Zellenradschleusen an den äußeren Stimseiten dieser Zellenradschleusen vorgesehen sind. 5. Doppelblasversatzmaschine nach nAspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der gleichachsig unter beiden Zellenradschleusen durchgehenden Blasleitung (20) im Bereich jeder Zellenradschleuse (2, 3) eine entsprechend bemessene Blasluftdüse vorgesehen ist. 6. Doppelblasversatzmaschine nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellemüder (4) der hintereinander angeordneten Zellenradschleusen (2, 3) in Dreh- bzw. Umlaufrichtung um einen Teil einer Zellenradtaschenbreite (y) (Teilung) versetzt sind, derart, daß die Zellenradentleerungen bei diesen benachbarten Zellenrädern jeweils in zeitlichem Abstand erfolgen. 7. Doppelblasversatzmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (4) der beiden Zellenradschleusen um etwa das Maß einer halben Zellenradtaschenbreite versetzt sind. 8. Doppelblasversatzinaschine nach Ansprach 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (10) seitlich des Maschinengehäuses des einen Zellenrades (4) angeordnet und gelagert ist. 9. Doppelblasversatzmaschine nach Ansprach 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Motor (10) und den Zellenrädern (4) beider Schleusen (2, 3) mindestens eine Scherbotzenkupplung (11) bzw. eine ähnliche Sicherheitsvorrichtung angeordnet ist. 10. Doppelblasversatzmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherbolzenkupplung (11) od. dgl. zwischen dem Antriebsmotor (10) und dem für beide Zellenräder gemeinsamen Getriebe angeordnet ist. 11. Doppelblasversatzmaschine nach Anspruch9, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Scherbolzenkupplung (ll') zwischen dem gemeinsamen Getriebeteil und jedem Zellenrad (4) angeordnet ist. 12. Doppelblasversatzmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Zellenradschleuse eine Scherbolzenkupplung (II') vorgesehen ist, derart, daß bei Störung einer Maschinenhälfte die andere in Betrieb bleibt. 13. Doppelblasversatzmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Zellenradschleusen (2, 3) ein Getriebe mit Mitteln zum gleichzeitigen Ein- und Ausschalten beider Zellenräder bzw. zum getrennten Fahren der beiden Zellenräder zugeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 628 302, 691172; deutsche Auslegeschrift Nr. 1075 520.
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