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DE1265687B - Gewinnungsmaschine mit zwei endlos angetriebenen Zugmitteln, insbesondere aktivierter Kohlenhobel - Google Patents

Gewinnungsmaschine mit zwei endlos angetriebenen Zugmitteln, insbesondere aktivierter Kohlenhobel

Info

Publication number
DE1265687B
DE1265687B DEM61624A DEM0061624A DE1265687B DE 1265687 B DE1265687 B DE 1265687B DE M61624 A DEM61624 A DE M61624A DE M0061624 A DEM0061624 A DE M0061624A DE 1265687 B DE1265687 B DE 1265687B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
traction means
conveyor
drive
coal
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM61624A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Original Assignee
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien filed Critical Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority to DEM61624A priority Critical patent/DE1265687B/de
Publication of DE1265687B publication Critical patent/DE1265687B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/32Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
    • E21C27/34Machine propelled along the working face by cable or chain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

  • Gewinnungsmaschine mit zwei endlos angetriebenen Zugmitteln, insbesondere aktivierter Kohlenhobel Die Erfindung betrifft eine Gewinnungsmaschine mit zwei endlosen, angetriebenen Zugmitteln und einem über die Fördererbreite reichenden, als Führungselement dienenden plattenartigen Unterteil, insbesondere einen aktivierten Kohlenhobel mit Schälwerkzeugen für zwei Arbeitsrichtungen, die in Abhängigkeit vom Schälwiderstand durch ein am Fördererende an einen Antrieb angeschlossenes Zugmittel über ein zwischengeschaltetes Getriebe mindestens zeitweise in schlagende Bewegungen zu versetzen sind und wobei mittels des zweiten vom Strebende her motorisch angetriebenen Zugmittels, das an dem Kohlenhobel fest angeschlagen ist, eine stetige, insbesondere hydraulisch regelbare, Zugkraft auf den Kohlenhobel ausgeübt wird.
  • Bekannt ist eine Gewinnungsmaschine mit von einem endlosen, angetriebenen Zugmittel in Schrämbetrieb gehaltenen Schrämketten. Ein zweites Zugmittel ist zwischen den Streb- bzw. Fördererenden verspannt, und die Gewinnungsmaschine arbeitet sich mit Hilfe eines eingebauten Antriebs an diesem Zugmittel vorwärts. Bei einem statischen Kohlenhobel hat man ebenfalls schon einen Antrieb mit zwei Zugmitteln vorgeschlagen. Verwendet werden zwei in kleinem Seitenabstand voneinander gehaltene endlose Zugketten, die voneinander unabhängig, jedoch gleichsinnig angetrieben sind. In beiden Fällen sind sämtliche Zugmittel kohlenstoßseitig des Förderers vorgesehen. Bei dieser Anordnung ist es lediglich möglich, in dem einen Fall die Schrämkettengeschwindigkeit und den Vorschub der Gewinnungsmaschine unterschiedlich zu beeinflussen, zum Teil auch die Zugkräfte auf beide Zugmittel zu verteilen. Beim statischen Hobel wird die notwendige Gesamtzugkraft lediglich auf die zwei Zugmittel verteilt, wozu diese genau gleichmäßig angetrieben sein müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine zweckmäßige weitere Ausgestaltung der von zwei Zugmitteln angetriebenen Gewinnungsmaschine eine Leistungserhöhung durch verbesserte Führung zu erzielen. Es soll mit Hilfe der Zugmittel eine Steuerkraft erzeugt werden, die geeignet ist, laufend die Stellung des Hobels zum Kohlenstoß zu korrigieren.
  • Die Gewinnungsmaschine nach der Erfindung kennzeichnet sich demgemäß dadurch, daß das unmittelbar auf die Werkzeuge einwirkende Zugmittel in an sich bekannter Weise abbaustoßseitig des Förderers, das zweite Zugmittel jedoch versatzseitig des Förderers angeordnet und dort mit dem plattenartig den Förderer untergreifenden Unterteil des Kohlenhobels verbunden ist und daß mindestens der Antrieb des zweiten Zugmittels gegenüber dem Antrieb des Zugmittels für die Werkzeuge regelbar ist.
  • Bei der Gewinnungsmaschine nach der Erfindung wird das zweite Zugmittel mithin nicht nur zur Ergänzung der Zugenergie des vorderen Zugmittels verwendet, sondern zur Beeinflussung der Lage des Kohlenhobels zwischen Abbaustoß und Förderer einerseits und der genauen Führung am Förderer andererseits nutzbar gemacht. Bei einseitiger Zugmittelanordnung hat die Gewinnungsmaschine das Bestreben, sich um die am Abbaustoß angreifende Schneide zu verschwenken. Die am jeweiligen hinteren Ende der Gewinnungsmaschine auftretende Schwenkbewegung kann gegen den Abbaustoß gerichtet sein, wobei Bodenreibung und das Gewicht der nachzuziehenden Kettenabschnitte das Schwenkbestreben fördern. Infolge des unvermeidbaren ungleichmäßigen Ausbrechens der Kohle am Abbaustoß findet die Gewinnungsmaschine für diese Schwenkbewegung in der Hobelgasse ein ausreichendes Spiel. Die Schwenkbestrebungen der Gewinnungsmaschine sind Anlaß zu unerwünschten Veränderungen der Stellung der Gewinnungswerkzeuge zum Abbaustoß. Bislang hat man versucht, durch lange Führungen und Führungsbalken dieser Schwenkbewegung der Gewinnungsmaschine, insbesondere des Kohlenhobels, zu begegnen.
  • Die Schwenkbewegungen treten auf bei abbaustoßseitig des Förderers am Kohlenhobel angreifenden Zugmitteln und auch bei solchen vorbekannten Bauarten, bei denen die Zugmittel ausschließlich versatzseitig des Förderers an einem Bodenplattenende befestigt sind. Bei letzterer Ausbildung ist das Ausschwenken des hinteren Kohlenhobelendes zur Versatzseite hin gerichtet, wobei aber auch eine verstärkte Reibung durch Verklemmung auftreten kann.
  • Bei der Bauart nach der Erfindung wird nunmehr erreicht, daß mit dem vor dem Förderer liegenden Zugmittel eine Hauptkraft möglichst längsgerichtet zum Abbaustoß in die Werkzeuge übertragen wird. Durch das versatzseitig des Förderers geführte Zugmittel in Verbindung mit dem sich möglichst selbsttätig regelnden Antrieb wird einerseits ein Teil der aufzuwendenden Gesamtzugkraft übernommen, andererseits aber eine Steuerkraft bereitgehalten, die fortwährend eine Korrektur der Kohlenhobelstellung zum Abbaustoß und gegenüber dem Förderer und der dort vorgesehenen Führung erlaubt. Beide Zugmittel ergänzen sich infolge ihrer getrieblichen Abstimmung. Dabei geht von dem einen Zugmittel jeweils eine der Schwenkbewegung des Hobelkörpers entgegengesetzt gerichtete Rückdrehkraft aus, wodurch die infolge Bodenreibung, Klemmreibung und Gewicht der nachgezogenen Kettenabschnitte verursachten Schwenkkräfte unwirksam gemacht werden. Die Lage des Kohlenhobels zum Förderer und zu seiner Führung bleibt dadurch erhalten und damit auch die genau eingestellte Lage der Schälwerkzeuge zum Abbaustoß. Der Kohlenhobel arbeitet gleichmäßiger und ruhiger.
  • Vorteilhaft für die Bauart nach der Erfindung ist die Weiterbildung, wonach der zweite Antrieb von einem an sich bekannten selbsttätig regelbaren, hydraulischen, insbesondere hydrostatischen, Antrieb gebildet ist. Es ist für die Erfindung weiterhin zweckmäßig, wenn beide Antriebe in an sich bekannter Weise hydrostatisch arbeiten und durch Steuereinrichtungen getrieblich verbunden und in Abhängigkeit voneinander bezüglich der Zugkraft und der Zuggeschwindigkeit regelbar sind. Die hydrostatischen Antriebe sind im vorliegenden Fall für die Gewinnungsmaschinen mit aktivierten Werkzeugen besonders vorteilhaft.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt im Grundriß ein Streb mit Hobelanlage, F i g. 2 zeigt den Kohlenhobel in Draufsicht, F i g. 3 zeigt einen Förderer im Querschnitt und den an diesem Förderer geführten Kohlenhobel von einer Stirnseite her.
  • Der in seinem Aufbau und auch bezüglich des Antriebs der Bauart gemäß deutscher Patentschrift 1138 005 entsprechende Kohlenhobel 1 ist an einem Strebförderer 2 in dessen Längsrichtung geführt. Der Kohlenhobel besitzt in Doppelanordnung, und zwar für beide Zugrichtungen, die Schäl- bzw. Reißwerkzeuge 3, die in Abhängigkeit vorn Schälwiderstand durch das am Fördererende an einen Antrieb 4 angeschlossene endlose Zugmittel 5 über ein zwischengeschaltetes Getriebe 6 mindestens zeitweise in schlagende Bewegungen zu versetzen sind. Von dem Getriebe ist in der Zeichnung (F i g. 2) nur das Klinkenrad angedeutet, welches mit Winkelhebeln zusammenarbeitet, die einen die gegenüberliegenden Werkzeuge verbindenden Wuchtkörper gegen Federn oder andere Rückstellelemente bzw. Energien spannen. Sobald diese gespeicherte Kraft freigegeben wird, schlagen die Werkzeuge gegen die Kohle.
  • Der Kohlenhobel besitzt einen plattenartigen Unterteil 7, welcher den Förderer untergreift und an der Versatzseite in ein Führungsgehäuse 8 eingreift, in welchem ein zweites Zugmittel 9 (endlose Kette) geführt ist. Ein Trum, und zwar das untere dieses Zugmittels 9 ist mit dem Ende des plattenartigen Fortsatzes des Kohlenhobels fest verbunden. Zum Ziehen dieses Zugmittels 9 dienen die an beiden Enden des Förderers vorgesehenen zusätzlichen Antriebe 10.
  • Dem Kohlenhobel sind mithin zwei Zugmittel 5 und 9 mit jeweils eigenen Antrieben 4 bzw. 10 an den gegenüberliegenden Fördererseiten angeordnet, wobei das Zugmittel s im Hobelkörper relativ verschieblich über Getriebeteile geführt ist, während das zweite Zugmittel 9 mit einem Trum an dem Hobelkörper fest angeklemmt ist.
  • Die Antriebe 4 für das Zugmittel 5 arbeiten stetig und mit gleichbleibender Zugkraft. Diese Zugkraft wird über das im Hobelkörper vorgesehene Getriebe zunächst auf den Hobelgrundkörper übertragen, und erst bei zu großem Widerstand an den Sclmelden der Werkzeuge 3 setzt eine Relativbewegung zwischen diesem Zugmittel und dem Kohlenhobel ein, wobei eine Aktivierung der Werkzeuge 3, d. h. eine Sc,hlag-Erzeugung, erfolgt. Während dieser Arbeitsweise wird ein Teil der Zugenergie des Zugmittels 5 in Schlagenergie umgesetzt, so daß sich die Vorschubbewegung des Kohlenhobels verringert.
  • Durch die Antriebe 10 wird das versatzseitig des Förderers liegende Zugmittel 9 bewegt, wobei sich die Zugkraft über den plattenartigen Fortsatz 7 auf den Kohlenhobel und damit auf die Werkzeuge im Sinn einer statischen Belastung überträgt. Mittels dieses zweiten Zugmittels wird damit eine zusätzliche Vorschubkraft erzeugt, die die Arbeit der aktivierten Werkzeuge unterstützt und ständig bestrebt ist, die Marschgeschwindigkeit des Kohlenhobels zu beschleunigen. Der Antrieb arbeitet jedoch elastisch, wobei auch bei Verringerung der Marschgeschwindigkeit des Kohlenhobels die Zugkraft der Antriebe 10 mindestens konstant bleiben soll, vorzugsweise aber vergrößert wird.
  • Die Antriebe 4 und 10 sollen bezüglich der Zugkraft und der Zuggeschwindigkeit regelbar sein. Diese Regelbarkeit der Antriebe in Verbindung nüt der Anordnung der Zugmittel beiderseits des Förderers erlaubt es, die Stellung des Kohlenhobels zum Förderer und zum Abbaustoß nach Bedarf zu beeinflussen, insbesondere derart zu korrigieren, daß zwischen Gewinnungsmaschine und Förderer keine Ve klemmungen auftreten.
  • Mindestens die Antriebe 10 arbeiten hydraulisch; d. h., es werden hydrostatische Antriebe vorgesehen, welche sich selbsttätig regeln und sich damit auf die zweckmäßigste Leistung einstellen. Bei einer Verringerung der Marschgeschwindigkeit tritt selbsttätig eine Erhöhung der Zugkraft ein. Es kann weiterhin durch eine geeignete Steuerung und bei Verwendung von hydraulischen bzw. hydrostatischen Antrieben für die Antriebe 4 des Zugmittels 5 auch ein Leistungsaustausch zwischen diesen benachbarten hydrostatischen Getrieben vorgesehen werden. In manchen Fällen kann an Stelle des hydrostatischen Antriebes 10 auch ein Druckluftmotor entsprechend großer Leistung vorgesehen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Gewinnungsmaschine mit zwei endlosen, angetriebenen Zugmitteln und einem über die Fördererbreite reichenden, als Führungselement dienenden plattenartigen Unterteil, insbesondere aktivierter Kohlenhobel mit Schälwerkzeugen für zwei Arbeitsrichtungen, die in Abhängigkeit vom Schälwiderstand durch ein am Fördererende an einen Antrieb angeschlossenes Zugmittel über ein zwischengeschaltetes Getriebe mindestens zeitweise in schlagende Bewegungen zu versetzen sind und wobei mittels des zweiten vom Strebende her motorisch angetriebenen Zugmittels, das an dem Kohlenhobel fest angeschlagen ist, eine stetige, insbesondere hydraulisch regelbare, Zugkraft auf den Kohlenhobel ausgeübt wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das unmittelbar auf die Werkzeuge einwirkende Zugmittel (5) in an sich bekannter Weise abbaustoßseitig des Förderers (2), das zweite Zugmittel (9) jedoch versatzseitig des Förderers angeordnet und dort mit dem plattenartig den Förderer untergreifenden Unterteil (7) des Kohlenhobels verbunden ist und daß mindestens der Antrieb (10) des zweiten Zugmittels (9) gegenüber dem Antrieb (4) des Zugmittels für die Werkzeuge regelbar ist.
  2. 2. Gewinnungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Antrieb (10) von einem an sich bekannten selbsttätig regelbaren hydraulischen, insbesondere hydrostatischen, Antrieb gebildet ist.
  3. 3. Gewinnungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Antriebe (4 und 10) in an sich bekannter Weise hydrostatisch arbeiten und durch Steuereinrichtungen getrieblich verbunden und in Abhängigkeit voneinander bezüglich der Zugkraft und der Zuggeschwindigkeit regelbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung C 988 VI/5 b, (bekanntgemacht am 13. B. 1953); Zeitschrift »Glück auf«, vom 28. 3. 1953, S. 307.
DEM61624A 1964-07-06 1964-07-06 Gewinnungsmaschine mit zwei endlos angetriebenen Zugmitteln, insbesondere aktivierter Kohlenhobel Pending DE1265687B (de)

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