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Codescheibenanordnung zum Umsetzen analoger Größen in dekadisch-numerische
Größen Zusatz zum Patent: 1215198 Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterentwicklung
der Codescheibenanordnung zum Umsetzen analoger Größen in dekadisch-numerische Größen
nach Patent 1215 198.
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Die Codescheibenanordnung nach diesem Patent, bei der zum Umsetzen
der Größen Kontaktstücke und Vorrichtungen verwendet werden, die die Kontaktstücke
mit gleicher Geschwindigkeit abtasten, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke
in jeweils einer bestimmten Dezimalstelle zugeordneten Serien derart angeordnet
sind, daß die der höchsten Dezimalstelle entsprechende Serie zehn Kontaktstücke
aufweist, während die anderen Serien 102, 103 ... 10n Kontaktstücke besitzen,
die in jeder Serie in Zehnergruppen mit der Numerierung 0 bis 9 unterteilt sind,
wobei jede Zehnergruppe einer Serie der Dezimalstelle m den gleichen Wert darstellt
wie das entsprechende Kontaktstück einer Serie der Dezimalstelle m -f- 1.
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Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist darauf gerichtet, eine zusätzliche
Einrichtung zu schaffen, mittels der ein vorgegebener Digitalwert entsprechend dem
nach dem Hauptpatent verwendeten Dezimalcode eingestellt und das Überschreiten oder
Unterschreiten dieses Wertes zur Wirkung bzw. zur Anzeige gebracht werden kann.
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Gemäß der Erfindung umfaßt diese Einrichtung eine den verschiedenen
Dezimalstellen einer vorzugebenden Dezimalzahl entsprechende Anzahl von Umschaltern,
von denen der Umschalter für die Einer einen beweglichen Kontakt und eine Gruppe
von zehn festen Kontakten und die höherwertigen Umschalter zwei bewegliche Kontakte
und zwei Gruppen von je zehn festen Kontakten aufweisen, wobei die Gruppe für den
Umschalter für die Einer und je eine Gruppe der höherwertigen Umschalter über gleichsinnig
gepolte Dioden mit den entsprechenden elektrischen Anzeigestromkreisen und über
gleichsinnig gepolte Dioden - Oder-Schaltung - untereinander und die zweiten Gruppen
der ortsfesten Schalter unmittelbar mit den entsprechenden elektrischen Anzeigestromkreisen
verbunden sind, sowie dadurch, daß in den Umschaltern mit zwei beweglichen Schaltern
diese gegeneinander um eine Stelle versetzt sind, sowie dadurch, daß die beweglichen
Kontakte über Relais an eine Spannungsquelle angeschlossen sind, wobei die Kontakte
der über den beweglichen Kontakt an den Oder-Schaltungen der höherwertigen Umschalter
liegenden Relais einen Überwachungsstromkreis einzeln einschalten, während die Kontakte
der Relais, die an den anderen beweglichen Schaltern der höherwertigen Umschalter
und an dem beweglichen Schalter des Einer-Umschalters liegen, den überwachungsstromkreis
gemeinsam einschalten.
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Zur besseren Erläuterung der Erfindung folgt die Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung, die eine zusätzliche Einrichtung nach
der Erfindung darstellt.
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Der Teil der Vorrichtung, der die numerische Anzeige gibt, ist durch
die Rechtecke 1 c, 1 d und 1 u angedeutet. Diese Vorrichtung ist im Hauptpatent
beschrieben.
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Das Rechteck 1 c symbolisiert die Steuerkreise der Leuchtzeichen 0
bis 9, welche die Ziffer der Hunderter anzeigen, die der jeweiligen Stellung des
beweglichen Organs entspricht. Das Rechteck 1 d deutet die Steuerstromkreise der
Leuchtzeichen 0 bis 9 für die Zehnerziffern an und das Rechteck 1 u die Steuerkreise
der Leuchtzeichen 0 bis 9 für die Einer.
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Der Teil der Vorrichtung der die zugeführten Werte anzeigt, umfaßt
drei Umschalter Cc, Cd und Cu. Die Umschalter Cc und Cd gehen von
zwei Leitungen und zehn Stellungen aus, während der Umschalter Cu für eine Leitung
und zehn Stellungen bestimmt ist.
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Ein Stromkreis des Umschalters Cc umfaßt zehn feste Kontakte
b 0 bis b 9 der folgenden Serie. Diese Kontakte sind jeweils mit einem
der zehn Leuchtzeichen 60 verbunden: b 1 ist mit dem Leuchtzeichen 0 verbunden,
b 1 mit dem Leuchtzeichen 1 usw. Um die Zeichnung zu vereinfachen, ist nur eine
Verbindungsleitung dargestellt.
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Ein beweglicher Kontakt Bc ist auf den ortsfesten Kontakten
b 0 bis b 9 verschiebbar.
Der zweite Stromkreis des
Umschalters Cc umfaßt zehn ortsfeste Kontakte a-1 bis a8. Der Kontakt a-1 ist nicht
angeschlossen, während die Kontakte a0 bis a9 jeweils mit einem der Lichtzeichen
0 bis 9 verbunden sind, und zwar über eine Diode 2 bei dem dargestellten Beispiel.
Eine weitere Diode 3 ist zwischen den beiden Leitungen eines jeden der Verbindungsleitungspaare
von den Kontakten a0 bis a9 parallel zu den betreffenden Leuchtzeichen geschaltet.
Ein beweglicher Kontakt Ac ist über den ortsfesten Kontakten a-1 bis a9 verschiebbar.
Die beiden beweglichen Kontakte Ac und Bc sind in einem gleichen Abstand wie je
zwei ortsfeste Kontakte mechanisch miteinander verbunden und werden gemeinsam durch
ein Organ, das durch einen Kreis 4 angedeutet ist, gesteuert.
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Der Umschalter Cd ist in gleicher Weise wie der Umschalter
Cc ausgebildet. Seine beiden beweglichen Kontakte Ad und Bd sind ebenso mechanisch
miteinander verbunden und werden durch ein Organ gesteuert, das durch einen Kreis
5 angedeutet ist. Die Verbindung zwischen den zwanzig ortsfesten Kontakten und den
Leuchtzeichen für die Zehner ist in gleicher Weise wie die oben beschriebene Verbindung
zwischen den Kontakten und Leuchtzeichen für die Hunderter ausgebildet.
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Der Umschalter Cu weist nur einen einzigen beweglichen Kontakt
Au auf, der durch ein Organ gesteuert wird, das durch einen Kreis 6 angedeutet
ist. Die Verbindung zwischen den zehn ortsfesten Kontakten und den Leuchtzeichen
der Einer ist nach dem gleichen Grundsatz wie die Verbindung zwischen den Kontakten
a 0 bis a 8 des Umschalters Cc und den Leuchtzeichen
der Hunderter ausgebildet.
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Die beweglichen Kontakte Ac, Bc, Ad, Bd und Au
sind mit
der Rückleitung des Speisestromkreises der Leuchtzeichen jeweils über eine der Erregerwicklungen
der Relais 7, 8, 9,10 und 11 verbunden.
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Wenn diese Relais erregt sind, schließen sie einen der Kontakte 12,
13, 14, 15 bzw. 16. Die Kontakte 13, 15 und 16 sind in Serie mit dem Stromkreis
17-18 geschaltet, über den eine Intervention herbeigeführt werden soll. Die Kontakte
12 und 14 sind in diesem Kreis parallel geschaltet.
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Nachfolgend wird die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung erklärt,
wobei - um einen Ausgangspunkt zu haben - ein zugeführter Wert von 245 gewählt wird.
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Die beweglichen Kontakte der Umschalter nehmen dann die in der Figur
dargestellte Stellung ein. Wenn die Hunderterziffer der durch die Leuchtzeichen
angegebenen Zahl kleiner als 2 ist, so sind die Dioden derart geschaltet, daß die
höhenwertigen offen, die niederwertigen gesperrt - Oder-Schaltung - sind, oder umgekehrt.
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Das Relais 7 ist erregt und der Arbeitstromkreis geschlossen, gleichgültig
welchen Wert die Ziffer der Zehner und die Ziffer der Einer der Anzeige gegenüber
denjenigen der Zuführung haben. Wenn die Hunderterziffer der durch die Leuchtzeichen
angegebenen Zahl größer als 2 ist, so ist weder das Relais 7 noch das Relais 8 erregt,
und der Arbeitsstromkreis ist offen, gleichgültig, welche Stellungen bei den anderen
Dekaden vorhanden sind.
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Wenn die Zahl der Hunderter gleich 2 ist, so ist das Relais 7 nicht,
aber das Relais 8 erregt, obwohl es von der folgenden Dekade abhängig ist, ob der
Arbeitsstromkreis offen oder geschlossen ist. Der Arbeitsstromkreis bleibt also
geschlossen, solange die durch die Leuchtzeichen angezeigte Ziffer niedriger oder
gleich dem vorgegebenen Wert ist. Der überwachungsstromkreis tritt daher bis auf
einen Einer in Wirkung.
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Natürlich kann die beschriebene Schaltung Gegenstand weitgehender
Abwandlungen der Einzelheiten sein und sich daher den verschiedenen Anwendungsfällen
anpassen. Es ist beispielsweise möglich, die Anzahl der zugeführten Werte zu vervielfachen,
indem mehrere Einrichtungen der beschriebenen Art in Gruppen zusammengestellt werden.