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DE1265265B - Schaltvorrichtung fuer elektrische Beleuchtungsgeraete - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer elektrische Beleuchtungsgeraete

Info

Publication number
DE1265265B
DE1265265B DES91425A DES0091425A DE1265265B DE 1265265 B DE1265265 B DE 1265265B DE S91425 A DES91425 A DE S91425A DE S0091425 A DES0091425 A DE S0091425A DE 1265265 B DE1265265 B DE 1265265B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
switching device
memory
rails
flip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES91425A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Lucke
Dipl-Ing Helmut Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES91425A priority Critical patent/DE1265265B/de
Publication of DE1265265B publication Critical patent/DE1265265B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/12Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers
    • G05B19/16Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers using magnetic record carriers
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B47/00Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
    • H05B47/10Controlling the light source
    • H05B47/155Coordinated control of two or more light sources

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für elektrische Beleuchtungsgeräte In Fernsehstudios, Theaterbühnen u. dgl. müssen die eingestellten Beleuchtungsbilder oft in schneller Folge wechseln. Man hat deshalb derartige Beleuchtungsanlagen schon mit Programmsteuerungen versehen. Dabei werden in den einzelnen Lampenstromkreisen Stellglieder angeordnet, die von auf Lochkarten, Magnetbändern oder Lochstreifen gespeicherten Steuergrößen beeinflußt werden. Für die Einstellung verschiedener Beleuchtungsbilder werden die Stromkreise beliebiger Scheinwerfer zu Gruppen zusammengefaßt. Die zusammengefaßten Lampenstromkreise werden dann durch Abruf der gespeicherten Steuerwerte gleichzeitig zu- bzw. abgeschaltet. Bei diesen Steuerungen können nachträgliche Korrekturen nur schwer oder gar nicht vorgenommen werden. Eine durch Lochkarten gesteuerte Beleuchtungsanlage macht bei jeder Änderung im Programm die Anfertigung einer neuen Karte erforderlich. Ferner erfordert die Bedienung der Steuereinrichtung bei einem raschen Bildwechsel große Aufmerksamkeit. Bei der Steuerung mit Magnetbändern und Lochstreifen ist der Beleuchtungsablauf an die zeitliche Reihenfolge der gespeicherten Werte gebunden. Steuerwerte, die im Programm wiederholt vorkommen, müssen jeweils neu gespeichert werden. Dadurch ergibt sich ein großer Aufwand.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an einer Schaltvorrichtung, die mit einer Speichereinrichtung für Steuerbefehle zum gleichzeitigen Schalten mehrerer elektrischer Beleuchtungsgeräte versehen ist, die wahlweise zu verschiedenen Gruppen zusammengefaßt sind. Gemäß der Erfindung ist jedem Beleuchtungsgerät ein Steuerstromkreis mit einem Steuertaster und mit einer zu diesem in Reihe geschalteten Kippstufe mit Binäreingang, Setzeingang und Löscheingang zugeordnet, und die Ausgänge der Kippstufen sind über je einen Schalterkontakt jeweils mit den Eingängen von zu einem Schieberegister zusammengefaßten Kippstufen verbunden, wobei der Eingang und der Ausgang des Schieberegisters an einen Speicher mit Serienein- und -ausgabe der Signale geführt sind und die Ausgänge der Registerkippstufen über einen weiteren Schalterkontakt jeweils mit einem Setzeingang der zugehörigen Kippstufe verbunden sind. Auf diese Weise ist es möglich, verschiedene Gruppenkombinationen auf einfache Weise zu speichern und in beliebiger Reihenfolge wieder abzurufen. Gegenüber einem Speicher mit Parallelausgabe der Signale wird eine wesentliche Einsparung an Leitungen und Schaltmitteln erzielt. Bei Verwendung von Halbleiterschaltelementen für die Kippstufen und das Schieberegister lassen sich hohe Schaltgeschwindigkeiten, eine große Betriebssicherheit und weitgehende Wartungsfreiheit erzielen. Ferner können Befehle mit sehr leistungsschwachen Signalen übermittelt werden. Im Gegensaz zu bekannten Ausführungen kann man handelsübliche Informationsspeicher verwenden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g.1 eine Schalteinrichtung für ein Fernsehstudio, F i g. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel, F i g. 3 eine Weiterbildung des in F i g. 2 dargestellten Gegenstandes, F i g. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel und F i g. 5 eine Weiterbildung des Gegenstandes der Fig. 4.
  • Zur Beleuchtung einer Bühne dienen Beleuchtungsgeräte 1, die über ein Stellglied 2 (Relais 3, Magnetverstärker 78 oder Halbleiterschaltelemente 4) an das Wechselstromnetz angeschlossen sind. Um mehrere Beleuchtungsgeräte wahlweise zu verschiedenen Gruppen zusammenzufassen, ist jedem Beleuchtungsgerät 1 erfindungsgemäß ein Steuerstromkreis mit einem Steuertaster 5 und mit einer zu diesem in Reihe geschalteten Kippstufe 6 mit Binäreingang B, Setzeingang S und Löscheingang L zugeordnet. Weiter sind die Ausgänge der Kippstufen 6 über je einen Schalter 7 jeweils mit den Eingängen E von zu einem Schieberegister 8 zusammengefaßten Kippstufen 9 verbunden, wobei Eingang 10 und Ausgang 11 des Schieberegisters 8 an einen Speicher 12 mit Serienein-und -ausgabe der Signale geführt und die Ausgänge Y der Register-Kippstufen 9 über einen weiteren Schalterkontakt 13 jeweils mit einem Setzeingang S der zugehörigen Kippstufe 6 verbunden sind. Die in den Eingängen der Registerkippstufen 9 angeordneten Schalterkontakte 7 und die in den Setzeingängen der Kippstufen angeordneten Schalterkontakte 13 sind jeweils miteinander gekuppelt.
  • Wenn auf den Setzeingang S kurzzeitig Signal gegeben wird, dann steht am Ausgang A der Kippstufe 6 ein L-Signal an, welches durch einen Impuls auf den Eingang L wieder gelöscht werden kann. Gelangt ein Impuls auf den Binäreingang B, so wechselt die Kippstufe ihren Schaltzustand. Auf diese Weise kann ein Stellglied 2, das im Steuer- oder Laststromkreis eines Beleuchtungskreises liegt, durch einmalige Betätigung des Tasters 5 eingeschaltet und durch die nächste Betätigung des Tasters 5 wieder ausgeschaltet werden.
  • Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Registerschrittstufen durch jeweiliges Verbinden des Registerausganges Y der einen Stufe mit dem Registereingang X der nächsten Stufe zu einem Schieberegister 8 zusammengefaßt, das über einen Verstärker 14 und einen Kontakt 15 eines Aufnahme-Wiedergabe-Umschalters 16 sowie einen Adressenwahlschalter 17 mit einem Speicher 12 verbunden ist, der ein Trommelspeicher ist. Der Kontakt 19 des Umschalters 16 ist über einen Verstärker 20 an den Registereingang 10 der ersten Registerschrittstufe 9 geführt. Der Registerausgang Y jeder Registerschrittstufe 9 ist über einen Schalterkontakt 13 an den Setzeingang S der zugehörigen Kippstufe 6 angeschlossen. Um zu Beginn des Speichervorganges das Schieberegister 8 zu löschen, sind die Löscheingänge O sämtlicher Registerschrittstufen 9 über einen gemeinsamen Schalter 18 mit einer Steuerspannungsquelle verbunden. Der Trommelspeicher ist an einer Seite mit einer Impulsgeberscheibe 21 versehen, die von einem induktiven Geber 22 abgetastet wird. Von diesem Geber 22 werden nach jeder Umschaltung auf einen neuen Speicherplatz Taktimpulse über einen Verstärker 23 und einen Schalter 28 an die Taktleitung 24 gegeben, die mit den Eingängen T aller Registerkippstufen 9 verbunden ist. Ferner hat der Trommelspeicher Köpfe 25, die zum Schreiben bzw. Lesen dienen. Diese Köpfe 25 werden durch den Wahlschalter 17 zum Anwählen der verschiedenen Spuren 26 (Speicherplätze) mit dem Schieberegister 8 verbunden, das die zu speichernden 0- bzw. L-Signale nacheinander in eine Spur 26 des Speichers eingibt. Für die zu einem Beleuchtungsbild gehörenden Signale ist jeweils eine Spur 26 vorgesehen.
  • Vor Beginn der Einstellung einer Lichtstimmung werden die Kippstufen 6, deren Ausgangssignale durch einen Verstärker verstärkt werden, durch kurzzeitiges Schließen des Schalters 27 gelöscht. Zur Einstellung einer Beleuchtungsstimmung werden die Taster 5 derjenigen Beleuchtungsstromkreise betätigt, die an dem gewünschten Beleuchtungsbild beteiligt sein sollen. Dabei werden diejenigen Kipper 6, deren zugehörige Taster 5 betätigt wurden, in einen Zustand gebracht, bei dem der Ausgang A ein L-Signal führt. Um die Information der Kipper 6 in das Schieberegister zu übertragen, wird das Schieberegister 8 durch kurzzeitiges Betätigen der Taste 18 gelöscht und durch kurzzeitiges Schließen des Schalters 7 entsprechend der Stellung der Kipper 6 gesetzt. Damit steht am Ausgang Y der Registerschrittstufen 9, deren zugehörigen Taster 5 betätigt wurden, jeweils ein L-Signal an, bei den übrigen Registerschrittstufen hingegen ein 0-Signal. über die Taktleitung 24 werden nun nacheinander so viele Impulse gegeben, wie Registerschrittstufen vorhanden sind, so daß mit jedem Takt die Signale um eine Registerschrittstufe weiterrücken und nacheinander in den Speicher 12 eingeschrieben werden. Auf diese Weise gelangt der Zustand jeder Registerschrittstufe schrittweise über den Verstärker 14 in den Speicher 12. Zum Abrufen der gespeicherten Impulsfolge schaltet man über den Schalter 16 auf den Leseverstärker 20 um, der die gespeicherten Impulse in die erste Registerschrittstufe 9 und von dort schrittweise in die anderen Registerschrittstufen weitergibt, bis alle Registerschrittstufen besetzt sind. Damit steht in den Registerschrittstufen die Information so, wie sie im Speicher aufgezeichnet worden ist. Zur übernahme auf die einzelnen Kippstufen 6 wird erst die Löschtaste 27 gedrückt, so daß die Kippstufen 6 gelöscht werden. Dann wird der Schalter 13 zum Ablesen des Schieberegisters 8 kurz betätigt, so daß jeweils ein Signal an die Setzeingänge S der Kipper 6 und von dort zu den Stellgliedern 2 gelangt.
  • Vorzugsweise wird als Speicher 12 ein Ferritkernspeicher mit den Speicherkernen 53 verwendet (F i g. 2). Dem Ferritkernspeicher, der in der Zeichnung lediglich vereinfacht dargestellt ist, sind eine der Anzahl der zu speichernden Lichtstimmungen entsprechende Anzahl von Speicheradressentasten 50 zugeordnet, mit denen über die Adresseneingabe 51 des Speichers 12 bestimmt werden kann, unter welcher Adresse, d. h. in welchem Speicherplatz der Kernmatrix 54 die einzelnen Signale abgespeichert werden sollen. Dabei sind einem Speicherplatz so viel Kerne 53 zugeordnet, wie zu steuernde Beleuchtungsgeräte vorhanden sind. Mit dem Umschalter 16 kann der Ferritkernspeicher über das Steuerwerk 55 entweder auf Aufnahme oder auf Wiedergabe geschaltet werden. Der Takt für das Schieberegister 8 wird von einem Taktgeber 52 über die Taktleitung 24 vorgegeben. Die Taktsignale bewirken im Adressensteuertei151, daß jedes vom Schieberegister 8 kommende Zeichen in einem anderen Ferritkern 53 der Kernmatrix 54 eingeschrieben wird. Für die in F i g. 2 dargestellte Vorrichtung ergibt sich dieselbe Wirkungsweise wie bei der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung. Obwohl die eingespeicherte Information vom Speicher 12 als Impulsfolge ausgegeben wird, stehen die einzelnen Signale nach dem Abruf der Speicherung an den Ausgängen der Registerkippstufen parallel zur Verfügung, so daß nach Schließen des Schalters 13 zum Ablesen des Schieberegisters die betreffenden Beleuchtungsstromkreise schlagartig und gleichzeitig ihren Schaltzustand ändern.
  • Bei einer großen Anzahl von Beleuchtungsgeräten ist es zur Erhöhung der Ein- und Ausgabegeschwindigkeit der Signale vorteilhaft, mehrere Schieberegister vorzusehen, denen jeweils ein Teil der Beleuchtungsgeräte zugeordnet ist, und einen Speicher mit mehreren Eingängen zu verwenden, die mit den einzelnen Schieberegistern verbunden sind.
  • Wie in F i g. 3 dargestellt ist, kann der Speicher 12 auch mehreren Beleuchtungsanlagen zugeordnet sein. Dabei sind die Adressensteuereinrichtungen 55, 56, 57 parallel geschaltet, und es ist ein Umschalter vorgesehen, der die Ein- und Ausgänge des Speichers 12 wahlweise mit den Schieberegistern 61, 62; 63 der einzelnen Beleuchtungsanlagen verbindet. Auf diese Weise können zwischen dem Speicher 12 und jedem der Schieberegister 61, 62, 63 Informationen ausgetauscht werden. Im Speicher 12 sind jedem Schieberegister nur bestimmte Adressen zugeordnet, und der Umschalter 60 ist so ausgebildet, daß er bei Wahl einer bestimmten Adresse selbsttätig die Verbindung mit demjenigen Schieberegister herstellt, welchem die angeforderte Adresse zugeordnet ist. Als Umschalter 60 können beispielsweise bekannte Diodengatter oder Transistorstufen verwendet werden. Die Informationen werden über die Leitung 58 in den Kernspeicher 12 eingegeben und über die Leitung 59 und den Umschalter 60 dem vorgewählten Schieberegister zugeführt.
  • In Fernsehstudios genügt es meist, wenn für eine Änderung des Beleuchtungsbildes Beleuchtungskörper zu- bzw. abgeschaltet werden. Bei der Beleuchtung von Theaterbühnen hingegen ist es erforderlich, zusätzlich noch die Helligkeit der betreffenden Beleuchtungskörper zu verstellen. Um dies zu erreichen, ist es vorteilhaft, in die Steuerkreise der einzelnen Beleuchtungsstromkreise einen Kreuzschienenverteiler K1 derart einzuschalten, daß Schienen 70 der einen Richtung jeweils mit dem Ausgang A einer Kippstufe 6 verbunden sind und Schienen 71 a, 71 b, 71 c der anderen Richtung über einen Umschalter 72 wahlweise an eine Hilfsspannung geführt sind, wobei an den Kreuzungsstellen der Schienen Speicherrelais 73 a, 73 b, 73 c liegen, deren Kontakte 74 a, 74 b, 74 c in Reihe mit einem Ventil 75a bzw. 75b bzw. 75c an Kreuzungsstellen der Schienen eines weiteren Kreuzschienenverteilers K2 ; angeschlossen sind, dessen Schienen 76 der einen Richtung mit je einem Stellglied 2 der Beleuchtungsgeräte 1 und dessen dazu senkrechte Schienen 79 mit je einer Steuerspannungsquelle 80 verbunden sind. Dabei können bei einer Betätigung der Steuertasten oder bei einem Abruf gespeicherter Signale nur die Relais 73 anziehen, welche über die Schienen 71 und den Umschalter 72 mit der Hilfsstromquelle verbunden sind. Die Ventile 81 dienen zur Vermeidung einer Spannungsverschleppung an andere Schienen. Mit dem Umschalter 72 können die Stellglieder der zu beliebigen Gruppen zusammengefaßten Beleuchtungsstromkreise wahlweise auf die Steuerspannungsquelle 80a, 80b oder 80c geschaltet werden. Die Spannungen dieser Steuerspannungsquellen, denen ein Verstärker zugeordnet sein kann, sind unabhängig voneinander von einem Wert Null bis auf ihren Nennwert einstellbar. Damit ist die Helligkeit der Beleuchtungsgeräte beliebig einstellbar. Das Stellglied 2 enthält jeweils einen Magnetverstärker 4, dessen Steuerteil über das Potentiometer 77 mit dem Kreuzschienenverteiler K2 verbunden ist.
  • Vorzugsweise haben die Speicherrelais 73 a, 73 b, 73 c zwei Wicklungen 82, 83, von denen die eine, 82, über eine Sperrdiode 81 mit der zur Kippstufe 6 führenden Schiene 70 verbunden ist und die andere, 83, über einen Arbeitskontakt 84 a bzw. 84 b bzw. 84 c des Relais 73 a bzw. 73 b bzw. 73 c mit einer Hilfssammelschiene 85 a bzw. 85 b bzw. 85 c, wobei die Hilfssammelschienen85a, 85b, 85c sämtlicher Relais über Schaltkontakte 86a, 86b, 86c eines mit dem Umschalter 72 gekuppelten Steuerschalters 87 verbunden sind, der derart ausgebildet ist, daß die Hilfssammelschiene 85a bzw. 85b bzw. 85c jedes Relais nur dann Spannung führt, wenn die Schiene 71a bzw. 71b bzw. 71c spannungslos ist. Dadurch kann man erreichen, daß dann, wenn am Ausgang der Kippstufe 6 ein L-Signal ansteht, und der Um-Schalter 72 beispielsweise von der Sammelschiene 71a auf eine andere Sammelschiene, z. B. 71b, umgeschaltet wird, die Relais 73a der vorher unter Spannung gesetzten Schiene 71 a nicht abfallen. Werden nun vom Speicher 12 Steuersignale für ein folgendes Beleuchtungsbild abgerufen, so sprechen zusätzlich die an die Schienen 71b angeschlossenen Relais 73 b an. Dadurch werden die Stellglieder 2 der Beleuchtungsstromkreise von jeweils zwei Steuerspannungen gespeist, so daß eine Überlagerung zweier Beleuchtungsbilder entsteht (Summenbildung). Auf diese Weise ist es möglich, sogenannte überblendungen durchzuführen, bei denen die Helligkeit der Beleuchtungskörper kontinuierlich von dem beispielsweise durch die Spannungsquelle 80a eingestellten Steuerwert auf den durch die Spannungsquelle 80 b eingestellten Wert übergeführt werden kann. Hierzu wird die Steuerspannung der Stromquelle 80a allmählich von ihrem Nennwert auf den Wert Null abgesenkt und gleichzeitig die Spannung der Spannungsquelle 80 b von Null auf ihren Nennwert erhöht.
  • Mit dem Umschalter 72 kann man die Betätigungsvorrichtung eines Wischkontaktschalters 88 kuppeln, der in einer gemeinsamen Zuleitung zu den Löscheingängen L der Kippstufen 6 angeordnet ist. Ferner können die Relais 73 a, 73 b, 73 c je einen zusätzlichen Kontakt 89a bzw. 89b bzw. 89c haben, der jeweils in einem Kreuzungspunkt eines Schienensystems des weiteren Kreuzschienenverteilers K2 angeordnet ist, dessen Schienen 101a, 101b, 101c einerseits zu Kontakten eines mit dem Umschalter 72 gekuppelten Schalters 90 und andererseits über je ein Ventil 91 zu den Setzeingängen S der einzelnen Kippstufen 6 geführt sind. Bei jedem Umschalten des Schalters 72 gibt der Schalter 88, der mit einem Wischkontakt versehen ist, einen Impuls an alle Kippstufen 6, so daß diese in die Aus-Stellung gebracht werden. Unmittelbar danach erhält die Schiene, z. B. 101 b, deren dem Schalter 90 zugeordneter Kontakt geschlossen wird, einen Impuls, und es wird jeweils über den Kontakt 89 derjenigen Relais, die in Selbsthaltung sind, ein Setzimpuls auf den Eingang S der Kippstufen 6 gegeben. Dadurch erhält die Ansprechwicklung 82 der bereits angezogenen Relais 73, sobald die entsprechende Schiene 71 über den Umschalter 72 mit der Spannungsquelle verbunden wird, ebenfalls Spannung, und die Relais 73 können nach Abschaltung der Selbsthaltewicklung 83 durch den Schalter 87 nicht abfallen. Damit ist es möglich, eine Beleuchtungsstimmung, die noch nicht eingespeichert, sondern lediglich in einer Relaisgruppe durch Selbsthaltung festgehalten und in den Kippstufen 6 bereits gelöscht wurde, neu in die Kippstufen 6 einzuschreiben, um anschließend über die Tasten 5 nachträglich eine Abänderung oder über den Schalter 7 eine Einspeicherung in den elektronischen Speicher 12 vorzunehmen.
  • Zweckmäßigerweise ist der Schalter 88 mit dem Wischkontakt durch einen Taster 27 überbrückt. Mit diesem Taster kann eine in den Relais bereits eingestellte Speicherung gelöscht werden.
  • Vorzugsweise ist dem Schalter 88 mit dem Wischkontakt ein Taster 92 vorgeschaltet. Wird dieser Taster bei der Umschaltung des Schalters 72 gedrückt, so wird der Kipper 6 nicht gelöscht, so daß der Schaltzustand bereits gesetzter Relais 73 auf diejenigen Relais, die an eine andere Sammelschiene angeschlossen sind, übertragen werden kann.
  • Den Relais 73 können noch weitere Kontakte 93 a, 93b, 93c zugeordnet sein, die unter Zwischenschaltung von Sperrdioden 94 jeweils in einem Hilfsstromkreis mit einer Meldelampe 95 angeordnet sind. Die Spannungszuführung erfolgt über die Schienen 96a, 96b, 96c, die wahlweise mit einer Hilfsstromquelle verbunden werden können. Auf diese Weise ist die Kontrolle der Schaltstellungen der verschiedenen Relaisgruppen möglich.
  • Die Schienen des Kreuzschienenverteilers K1, die an die Ausgänge A der Kippstufen 6 angeschlossen sind, können jeweils mit einem Relais 97 verbunden sein, das einen Arbeitskontakt 98 hat, der an einem Kreuzungspunkt mit einer zur Meldelampe 95 führenden Schiene 99 des Kreuzschienenverteilers K2 und einer dazu senkrechten, an eine Hilfsspannung angeschlossenen Schiene 100 verbunden ist. Dadurch ist es möglich, mit Hilfe der Lampe 95 eingespeicherte Beleuchtungskombinationen zu kontrollieren, ohne daß an den Relais 73 etwas geändert werden muß, die gerade für eine im Studio anstehende Beleuchtungsstimmung im Einsatz sein können.
  • Wie in F i g. 5 dargestellt ist, können einem Stellglied 2 auch zwei oder mehr Steuerorgane (z. B. Potentiometer) 102, 103 zugeordnet sein, die über die Kontakte 74a', 74b', 74c' weiterer, nicht dargestellter Relaisgruppen sowie über die Ventile 75a', 75b', 75c' mit Steuerspannungsquellen 80a', 80b', 80c' verbunden sind. Die Ausgangsspannungen der beiden Steuerorgane werden im Stellglied 2 zu einem Summensignal addiert. Mit solchen Anordnungen ist es möglich, Überblendungen durchzuführen, bei welchen die Helligkeit der Beleuchtungskörper 1 kontinuierlich von dem mit dem Steuerorgan 102 eingestellten Wert auf den mit dem Betätigungsorgan 103 eingestellten Wert oder umgekehrt übergeführt werden kann.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltvorrichtung, die mit einer Speichereinrichtung für Steuerbefehle zum gleichzeitigen Schalten mehrerer elektrischer Beleuchtungsgeräte versehen ist, die wahlweise zu verschiedenen Gruppen zusammengefaßt sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß jedem Beleuchtungsgerät (1) ein Steuerstromkreis mit einem Steuertaster (5) und mit einer zu diesem in Reihe geschalteten Kippstufe (6) mit Binäreingang (B), Setzeingang (S) und Löscheingang (L) zugeordnet ist, daß die Ausgänge (A) der Kippstufe (6) über je einen Schalterkontakt (7) jeweils mit den Eingängen (E) von zu einem Schieberegister (8) zusammengefaßten Kippstufen (9) verbunden sind, wobei Eingang (10) und Ausgang (11) des Schieberegisters (8) an einen Speicher (12) mit Serienein- und -ausgabe der Signale geführt sind, und daß die Ausgänge (Y) der Registerkippstufen (9) über einen weiteren Schalterkontakt (13) jeweils mit einem Setzeingang (S) der zugehörigen Kippstufe (6) verbunden sind.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (12) ein Ferritkernspeicher ist.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für zwei oder mehr Beleuchtungsanlagen ein gemeinsamer Speicher vorhanden ist.
  4. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Steuerstromkreisen der einzelnen Beleuchtungsgeräte ein Kreuzschienenverteiler (K1) angeordnet ist, dessen Schienen (70) der einen Richtung jeweils mit den Ausgängen (A) der Kippstufe (6) verbunden sind und dessen Schienen (71 a, 71 b, 71 c) der anderen Richtung über einen Umschalter (72) wahlweise an eine Hilfssteuerspannung geführt sind, wobei an den Kreuzungsstellen der Schienen Speicherrelais (73a, 73b, 73c) angeschlossen sind, deren Kontakte (74a, 74b, 74c) in Reihe mit einem Ventil (75a bzw. 75b bzw. 75c) an Kreuzungsstellen der Schienen eines weiteren Kreuzschienenverteilers (K2) liegen, dessen Schienen (76) der einen Richtung mit je einem Stellglied (2) der Beleuchtungsgeräte (1) und dessen dazu senkrechte Schienen (79a, 79b, 79c) mit je einer Steuerspannungsquelle verbunden sind.
  5. 5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherrelais (73) zwei Wicklungen (82, 83) haben, von denen die eine (82) über eine Sperrdiode (81) mit dem Ausgang der Kippstufe (6) verbunden ist und die andere (83) über einen Arbeitskontakt (84) des Relais (73) mit einer Hilfssammelschiene (85), wobei die Hilfssammelschienen (85) sämtlicher Relais über Schaltkontakte (86) eines mit einem Umschalter (72) gekuppelten Steuerschalters (87) verbunden sind, der derart ausgebildet ist, daß die Hilfssammelschiene (85) jedes Relais nur dann Spannung führt, wenn die Schiene (71) spannungslos ist.
  6. 6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Umschalter (72) die Betätigungsvorrichtung eines Wischkontaktschalters (88) gekuppelt ist, der in einer gemeinsamen Zuleitung zu den Löscheingängen (L) der Kippstufen (6) angeordnet ist, und daß die Relais (73) je einen zusätzlichen Kontakt (89) haben, der jeweils in einem Kreuzungspunkt eines Schienensystems des weiteren Kreuzschienenverteilers (K2) angeordnet ist, dessen Schienen (101) einerseits zu Kontakten eines mit dem Wahlschalter (72) gekuppelten Schalters (90) und andererseits über je ein Sperrventil (91) zu den Setzeingängen (S) der einzelnen Kippstufen (6) geführt sind.
  7. 7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (88) mit dem Wischkontakt durch einen Taster (27) überbrückt ist. B.
  8. Schaltvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schalter (88) mit dem Wischkontakt ein Taster (92) vorgeschaltet ist.
  9. 9. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Speicherrelais weitere Kontakte (93 a, 93 b, 93 c) zugeordnet sind, die unter Zwischenschaltung von Sperrdioden (94) jeweils in einem Hilfsstromkreis mit einer Meldelampe (95) angeordnet sind.
  10. 10. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4, 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen des Kreuzschienenverteilers (K1), die an die Ausgänge (A) der Kippstufen (6) angeschlossen sind, jeweils mit einem Relais (97) verbunden sind, das einen Arbeitskontakt (98) hat, der jeweils in einem Kreuzungspunkt mit einer zur Meldelampe (95) führenden Schiene (99) des Kreuzschienenverteilers (K2) und einer dazu senkrechten, an eine Hilfsspannung angeschlossenen Schiene (100) verbunden ist.
  11. 11. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einem Stellglied (2) zwei oder mehr Steuerorgane zugeordnet sind, die über Kontakte (74a', 74b', 74c') weiterer Relaisgruppen sowie über die Ventile (75 a', 75 b', 75 c') mit Steuerspannungsquellen (80 a', 80 b', 80 c') verbunden sind.
  12. 12. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 mit einer großen Anzahl von Beleuchtungsgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schieberegister vorgesehen sind, denen jeweils ein Teil der Beleuchtungsgeräte zugeordnet ist, und daß ein Speicher mit mehreren parallelen Eingängen verwendet ist, die mit den einzelnen Schieberegistern verbunden sind.
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