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DE126524C - - Google Patents

Info

Publication number
DE126524C
DE126524C DE1900126524D DE126524DA DE126524C DE 126524 C DE126524 C DE 126524C DE 1900126524 D DE1900126524 D DE 1900126524D DE 126524D A DE126524D A DE 126524DA DE 126524 C DE126524 C DE 126524C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross
rods
tone
section
broad
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE1900126524D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE126524C publication Critical patent/DE126524C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/08Sounding bodies; Whistles; Musical apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 126524 KLASSE 83«.
Schlagwerk mit Zweiklang-Tonstäben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Oktober igoo ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Tonstäbe, die hauptsächlich in den Schlagwerken von Uhren aller Art Verwendung finden sollen.
Diese Stäbe werden statt der gewöhnlichen geraden oder spiralig gerollten Stäbe (sog. Gong- und Tonfedern) angewendet, wodurch erreicht werden soll, dafs man statt wie bisher mit zwei Federn (Tonstäben) mit einer einzigen Feder (Tonstab) zwei Töne, welche .um ein bestimmtes Intervall von einander verschieden sind, erklingen lassen kann. Durch geeignetes Anschlagen können auch beide Töne gleichzeitig im Zweiklang ertönen.
Diese geraden oder in einer flachen Spirale gewickelten Stäbe erhalten einen rechteckigen Querschnitt, so dafs sie, auf der breiten Seite angeschlagen, den Grundton, und auf der schmalen Seite einen höheren Ton abgeben. Gewöhnlich wird man den Querschnitt so wählen, dafs die Breite zur Dicke des Stabes im Verhältnifs 5:4, 4:3, 3:2 steht, um eine reine Terz, Quarte oder Quinte zwischen beiden Tönen zu erhalten. Statt Stäben mit einem reinen rechteckigen Querschnitt können auch solche Stäbe verwendet werden, welche durch Breitwalzen eines Stabes von rundem Querschnitt entstehen. Es ist. hierbei durch Versuch zu ermitteln, in welchem Verhältnifs die Breite zur Dicke stehen mufs,- damit Grund- und Qberton um das gewünschte Intervall verschieden sind. Im Allgemeinen- wird auch hier die Breite zur Dicke annähernd im umgekehrten Verhältnifs der Schwingungszahlen zu einander stehen müssen.
Statt der bisher erwähnten Stäbe mit massivem Querschnitt können auch solche von röhrenförmigem Querschnitt in Rechteckform oder einer Form, welche aus einem Rohr mit kreisförmigem Querschnitt durch Flachwalzen entsteht, verwendet werden. Die Röhrenstäbe sollen aus Stahl, Messing, Aluminium oder der klangreicheren Aluminiumbronze bestehen.
Es sind bisher wohl bei den sog. Gongfedern Stahlstäbe verwendet worden, welche einen Querschnitt haben, der- durch Flachwalzen eines vorher kreisförmigen Drahtes entsteht. Bei diesen Federn ist jedoch in Bezug auf die Tonhöhe in den zwei Hauptrichtungen keinerlei Rücksicht genommen worden, sondern es wurden die Stäbe meistens so ausgewalzt, dafs die Dicke zur Breite ungefähr in einem Verhältnifs von 1 : 2 stand. Bei den hier vorliegenden Stäben soll hauptsächlich ein solcher Querschnitt bevorzugt werden, bei dem die Töne eine Terz zu einander bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Tonstäbe für Uhren u. dgl. aus geraden, spiralig aufgewickelten oder schraubenförmig gewundenen Stäben von Stahl, Messing, Aluminium oder Aluminiumbronze, massiv oder
    hohl, mit rechteckigem oder durch Walzen eines runden Drahtes oder Rohres entstandenem flachen Querschnitte, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Erzeugung eines Zweiklanges mit Hülfe eines einzigen Tonstabes dieser in seinem Querschnitt ein dem jeweilig gewählten Zwei
    klang entsprechendes, bestimmtes Verhä'ltnifs zwischen Breite und Dicke aufweist und von zwei Seiten — auf der Breitseite und auf der schmalen Seite — oder nur an einer zwischen Breit- und Schmalseite liegenden Stelle angeschlagen wird.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DE1900126524D 1900-10-14 Active DE126524C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE126524C true DE126524C (de) 1901-11-29

Family

ID=88789446

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1900126524D Active DE126524C (de) 1900-10-14

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE126524C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8130597B2 (en) 2008-04-02 2012-03-06 Montres Breguet S.A. Gong for the striking work or alarm of a watch
EP3657269A1 (de) * 2018-11-22 2020-05-27 Blancpain SA Resonanzorgan für schlagwerkmechanismus einer armbanduhr oder einer spieluhr

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8130597B2 (en) 2008-04-02 2012-03-06 Montres Breguet S.A. Gong for the striking work or alarm of a watch
EP3657269A1 (de) * 2018-11-22 2020-05-27 Blancpain SA Resonanzorgan für schlagwerkmechanismus einer armbanduhr oder einer spieluhr
JP2020085907A (ja) * 2018-11-22 2020-06-04 ブランパン・エス アー 腕時計またはオルゴールの打撃機構のための共振部材
US11842713B2 (en) 2018-11-22 2023-12-12 Blancpain Sa Resonant member for a striking mechanism of a watch or of a music box

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