DE1265243B - Verfahren zur Synchronisierung der Phasenlage einer Hilfsschwingung in einem Empfaenger zur Demodulation phasengetasteter Schwingungen - Google Patents
Verfahren zur Synchronisierung der Phasenlage einer Hilfsschwingung in einem Empfaenger zur Demodulation phasengetasteter SchwingungenInfo
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- DE1265243B DE1265243B DER26149A DER0026149A DE1265243B DE 1265243 B DE1265243 B DE 1265243B DE R26149 A DER26149 A DE R26149A DE R0026149 A DER0026149 A DE R0026149A DE 1265243 B DE1265243 B DE 1265243B
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H03d
Deutsehe Kl.: 21 a4 - 29/01
Nummer: 1265 243
Aktenzeichen: R 26149IX d/21 a4
Anmeldetag: 12. August 1959
Auslegetag: 4. April 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Synchronisation der Phasenlage einer Hilfsschwingung in
einem Empfänger einer Nachrichtenübertragungsstrecke, in dem elektrische Hochfrequenzschwingungen,
denen senderseitig Informationen in Form von Phasenlagen aufmoduliert werden, die sich um einen
Winkel von 360°/iV oder einem Vielfachen davon (N=ganze Zahl größer als 2) unterscheiden, dadurch
demoduliert werden, daß aus der im Empfänger einlaufenden phasengetasteten Schwingung durch Frequenzvervielfachung
und nachfolgende Frequenzteilung die Hilfsschwingung gewonnen wird und die Phasenlage der einlaufenden Schwingung durch Vergleich
mit der Phasenlage der Hilfsschwingung in einem Phasendemodulator bestimmt wird, der so eingerichtet
ist, daß das Demodulationsprodukt entweder in Form von Impulsen mit N diskreten, unterschiedlichen
Amplituden auftritt oder die nach Phasenwinkeln zerlegte einlaufende Schwingung an
N Ausgängen des Demodulators erscheint.
Verfahren zur Übertragung von Nachrichten oder Informationen durch Umtastung der Phasenlage einer
Hochfrequenzschwingung fester Frequenz sind bekannt. Nach diesem Verfahren werden eine Anzahl
diskreter Informations- oder Nachrichtenschritte einer Anzahl diskreter Phasenlagen eindeutig zugeordnet.
Um eine derart modulierte Hochfrequenzschwingung demodulieren zu können, um also die
informationen oder Nachrichten wiedergewinnen zu können, muß empfängerseitig die absolute Phase bekannt
sein, mit der die phasenmodulierte Welle einläuft. Die bisher hierzu bekannten Maßnahmen sind
einmal die Verwendung einer Pilotfrequenz. Das ist aber nachteilig, weil wertvolle Bandbreite verlorengeht.
Zum anderen ist es bekannt, jede Übertragung mit einer ganz bestimmten Phasenlage, also beispielsweise
immer mit der Phasenlage 0°, zu beginnen und die eigentliche Nachrichtenübertragung erst dann
durchzuführen, wenn die Hilfsschwingung im Empfänger
mit der mit der Phasenlage 0 einlaufenden Schwingung phasensynchronisiert ist. Dann kann man
nämlich durch Phasenvergleich zwischen der Hilfsschwingung und der nachfolgend einlaufenden phasengetasteten
Schwingung die absolute Phasenlage der einlaufenden Schwingung unter der Voraussetzung
absolut bestimmen, daß auf der Ubertragungsstrecke durch Reflexionen, Schwunderscheinungen
od. dgl. keine Phasensprünge stattgefunden haben.
Diese Voraussetzung ist aber nicht erfüllt, so daß ein Kriterium erforderlich ist, ob die gegenseitige
Phasenbeziehung zwischen der senderseitig phasenmodulierten Welle und der Hilfsschwingung, die zur
Verfahren zur Synchronisierung der Phasenlage einer Hilfsschwingung in einem Empfänger zur
Demodulation phasengetasteter Schwingungen
Anmelder:
Robertshaw-Fulton Controls Company, Richmond, Va. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
6000 Frankfurt, Parkstr. 13
Als Erfinder benannt:
Cecil Annand Crafts, Anaheim, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. August 1958 (755 088)
Demodulation erforderlich ist, nach einiger Zeit noch besteht oder nicht.
Es ist bekannt, in einem Demodulationsempfänger für phasengetastete Schwingungen eine Hilfsschwingung
durch Frequenzvervielfachung und anschließender Frequenzverteilung der empfangenen, phasengetasteten
Schwingung abzuleiten und diese Hilfsschwingung zur Demodulation der empfangenen,
phasengetasteten Schwingungen zu verwenden. Wenn man die absolute Phasenlage kennt, mit der die empfangene
Schwingung zu Beginn einer Übertragung einläuft, kann man ein eindeutiges Demodulationsprodukt
gewinnen. Wenn die absolute Phasenlage der einlaufenden Schwingung jedoch nicht bekannt ist,
so ist das Demodulationsprodukt mehrdeutig.
Die Erfindung soll nun die Aufgabe lösen, die richtige absolute Phasenlage zwischen der einlaufenden
Schwingung und der Hilfsschwingung im Empfänger einzustellen und diese Phasenlage auch dann aufrechtzuerhalten,
wenn auf der Übertragungsstrecke durch Reflexionen od. dgl. störende Phasensprünge
stattgefunden haben.
Zur Überprüfung, ob während einer Übertragung
der hier interessierenden Art die richtige Phasenlage der einlaufenden Welle beibehalten worden ist, ist es
bekannt, eine Modulation zu verwenden, bei der eine Phasenlage länger oder öfter vorkommt als eine
andere. Durch Aufintegrieren der Demodulationsprodukte der beiden Phasenlagen kann man dann durch
Amplitudenvergleich feststellen, ob die Phasenlage
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beibehalten worden ist. Dieses Verfahren ist jedoch ist. Weiterhin ist vorausgesetzt, daß mit der Schalnachteilig, da durch die erforderliche spezielle Wahl tungsanordnung nach den F i g. 1 und 2 Hochfredes
Modulationskodes die optimale Übertragungsge- quenzschwingungen demoduliert werden, denen die
schwindigkeit herabgesetzt wird. Ferner läßt sich Informationen oder Nachrichten in Form von Phadiese
Überprüfung nur bei solchen Modulationskoden 5 senwinkeln von 0° und 120° senderseitig aufmodusinnvoll
anwenden, in denen nur zwei mögliche Pha- liert sind, während die Phasenlage von 240° sendersenlagen
ausgenutzt werden. seitig nicht verwendet wird. Es sei bemerkt, daß es
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß auch möglich ist, statt dreier mögdadurch
gekennzeichnet, daß senderseitig der Hoch- licher Phasenwinkel auch eine größere Anzahl mögfrequenzschwingung
die zu übertragende Nachricht io licher Phasenwinkel zu verwenden, sofern nur dafür
nur in N — 1-Phasenlagen auf moduliert wird und daß gesorgt wird, daß einer dieser Phasenwinkel zur Übermit
dem die iV~te Phasenlage bedeutenden, also mit tragung einer Information oder Nachricht nicht herdem
die senderseitig zur Modulation nicht verwen- angezogen wird.
dete Phasenlage bedeutenden Demodulationsprodukt In der F i g. 1 ist der Eingangsempfänger mit 124
eine an sich bekannte Einrichtung zur Änderung der 15 bezeichnet. Dieser Eingangsempfänger verstärkt die
Phasenlage der Hilfsschwingung um einen Winkel einlaufenden phasengetasteten Schwingungen. Die
von 360°/iV oder einem Vielfachen davon ange- verstärkten Schwingungen werden an einen Phasensteuert
wird. detektor 126 weitergegeben, in dem durch Vergleich
Wenn also nach dem einen bekannten Verfahren mit einer Hilfsschwingung dieDemodulationsprodukte
ein Modulationskode verwendet wird, bei dem ein ao gebildet werden.
möglicher Phasenwinkel häufiger als ein anderer Der Phasendetektor 126 ist von bekannter Bauart.
Phasenwinkel vorkommt, so wird erfindungsgemäß Er kann beispielsweise nach Art eines Ratiodetektors
nur dafür gesorgt, daß beim Modulationskode eine so ausgebildet sein, daß das Demodulationsprodukt
Phasenlage überhaupt nicht vorkommt. Bei der Über- in Form von Impulsen mit N diskreten unterschiedtragung
binärer Informationen kann man beispiels- 25 liehen Amplituden auftritt. Im vorliegenden Fall
weise den 1-Bits und den O-Bits erfindungsgemäß die kann er also beispielsweise so ausgebildet sein, daß
Phasenlage 0° und 120° zuordnen, so daß der über- der Phasenwinkel 0° auf eine positive Größe, der
tragenden Hochfrequenzschwingung die Phasenlage Phasenwinkel 120° auf die Amplitude Null und der
240° niemals aufgeprägt wird. Wenn dann im Emp- Phasenwinkel 240° auf eine negative Größe führt,
fänger ein Demodulationsprodukt gebildet wird, das 30 Der Phasendetektor 126 kann aber auch so ausgeder
Phasenlage von 240° entspricht, so weiß man, bildet sein, daß er drei Ausgänge aufweist. Dann
daß eine störende Phasenänderung auf der Übertra- entspricht eine Ausgangsgröße am ersten Ausgang
gungsstrecke stattgefunden hat. dem Phasenwinkel Null, eine Ausgangsgröße am
Im folgenden soll in Verbindung mit den Zeich- zweiten Ausgang dem Phasenwinkel 120° und eine
nungen eine Schaltungsanordnung beschrieben wer- 35 Ausgangsgröße am dritten Ausgang dem Phasenwinden,
mit der sich das erfindungsgemäße Verfahren kel 240°. Weiterhin kann die Demodulation durch
durchführen läßt. Außerdem geht aus der folgenden entsprechende Ausbildung des Phasendetektors 126
Beschreibung das Wesen des erfindungsgemäßen Ver- auch durch zeitliche Selektion der Phase durchgefahrens
deutlicher hervor. führt werden, wie es in der deutschen Patentschrift
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer möglichen 40 1227086 vorgeschlagen wurde.
Schaltungsanordnung, die zur erfindungsgemäßen Zur Gewinnung der Hilfsschwingung ist ein Fre-
Synchronisierung der Phasenlage einer Hilfsschwin- quenzvervielfacher in Form eines Parallelresonanzgung
in einem Empfänger zur Demodulation phasen- kreises 132 und ein Frequenzteiler 134 vorgesehen,
getasteter Schwingungen verwendet werden kann; Im vorliegenden Beispiel ist der Parallelresonanzkreis
Fig. 2 zeigt die Schaltungsanordnung nach Fig. 1 45 132 auf die dreifache Frequenz der einlaufenden
im einzelnen. phasengetasteten Schwingung abgestimmt, während
Die Beschreibung geht von dem Stand der Technik der Frequenzteiler 134 die Frequenz der Schwingung
aus, der durch die deutsche Patentschrift 848 838 ge- aus dem Parallelresonanzkreis 132 um das Dreifache
geben ist. Diese Patentschrift zeigt eine Einrichtung herabsetzt. Wie der Parallelresonanzkreis 132 von
zum Empfang phasengetasteter Signale mittels einer 50 der verstärkten eingehenden Schwingung angestoßen
mit der Frequenzempfangsschwingung synchronisier- werden kann, ist bekannt, so daß auf die Darstellung
ten Hilfsschwingung. Diese Hilfsschwingung wird aus der hierzu notwendigen Schaltungsverbindungen der
der empfangenden Schwingung durch Frequenzver- Übersichtlichkeit wegen verzichtet wurde,
vielfachung und anschließende Frequenzteilung ge- Die Ausgangsgröße des Frequenzteilers 134, die
wonnen. Man kann nämlich zeigen, daß die so ge- 55 am Knotenpunkt 236 anliegt, wird den Eingängen
wonnene Hilfsschwingung genau die gleiche Frequenz dreier Phasenschieber 238, 240 und 242 zugeführt,
wie die einlaufende Schwingung besitzt, daß jedoch Der Phasenschieber 238 verschiebt die Phase der
die Phase der Hilfsschwingung vom Phasenwinkel der Hilfsschwingungen aus dem Frequenzteiler 134 um
einlaufenden Schwingung unabhängig ist. 0°, der Phasenschieber 240 verschiebt die Phase um
Hierzu ist es bekannt und üblich, mit der einlau- 60 +120°, während der Phasenschieber 242 die Phase
fenden Schwingung einen Oberwellen-Schwingkreis der Hilfsschwingung um —120° verschiebt, was
anzustoßen, der bei N möglichen Phasenwinkeln auf einer Phasenverschiebung von +240° äquivalent ist.
die «-fache Oberwelle abgestimmt ist. Durch Fre- Auf der Ausgangsseite sind diese drei Phasen-
quenzteilung durch N kann man dann die Hilfs- schieber mit je einem Diodenschalter 244, 246 und
schwingung gewinnen, deren Phase von der einlau- 65 248 verbunden. Die Ausgänge dieser drei Diodenfenden
Schwingung nicht mehr abhängt. schalter sind an einen gemeinsamen Schaltpunkt 250
Diese Maßnahmen werden auch in der Schaltungs- gelegt, von dem aus eine Leitung zum Phasendetektor
anordnung verwendet, die in F i g. 1 und 2 dargestellt 126 führt.
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Die drei Diodenschalter sind von einem Ring- beiden Widerständen ist über eine Neonlampe 296
zähler 252 derart angesteuert, daß immer nur ein an Erde geschaltet.
einziger Diodenschalter geöffnet ist, so daß dem Die Kathoden der Röhren F7 und F9 sind über
Phasendetektor 126 die Hilfsschwingung aus dem einen Kondensator 298 miteinander gekoppelt. Wei-Frequenzteiler
134 nur dann zugeführt wird, wenn 5 terhin ist die Kathode der Röhre F7 über einen Kondiese
Hilfsschwingung entweder den O°-Phasenschie- densator 300 mit der Kathode von F8 und die Kaber
138 oder den +-120°-Phasenschieber 240 oder thode der Röhre F8 mit der Kathode von F9 über
den — -120°-Phasenschieber 242 durchlaufen hat. einen Kondensator 302 gekoppelt.
Der Ringzähler 252 wird von einer Impulsformer- Die Ausgangssignale des Impulsbildners im stufe254 zyklisch weitergeschaltet. Dem Eingang io Blockt werden über parallelgeschaltete Kombinader Impulsformerstufe wird über die Leitung 253 das tionen von Widerständen und Kondensatoren auf die Demodulationsprodukt des senderseitig nicht verwen- Gitter der Röhren F7, F8 und F9 übertragen,
deten Phasenwinkels zugeführt, das im Phasendetek- Das Steuergitter von F7 ist über einen Widerstand tor 126 gewonnen wird. 304 und einen Kondensator 306, die in Reihe ge-
Der Ringzähler 252 wird von einer Impulsformer- Die Ausgangssignale des Impulsbildners im stufe254 zyklisch weitergeschaltet. Dem Eingang io Blockt werden über parallelgeschaltete Kombinader Impulsformerstufe wird über die Leitung 253 das tionen von Widerständen und Kondensatoren auf die Demodulationsprodukt des senderseitig nicht verwen- Gitter der Röhren F7, F8 und F9 übertragen,
deten Phasenwinkels zugeführt, das im Phasendetek- Das Steuergitter von F7 ist über einen Widerstand tor 126 gewonnen wird. 304 und einen Kondensator 306, die in Reihe ge-
In der Fig. 2 ist eine Möglichkeit gezeigt, wie die 15 schaltet sind, mit der Anode der Röhre F6 verbuneinzelnen
Bestandteile des Blockschaltbildes nach den. Das Steuergitter der Röhre F8 ist ebenfalls über
F i g. 1 aufgebaut sein können. Es sind aber auch einen Widerstand 308 und einen Kondensator 310,
viele andere Möglichkeiten denkbar und bekannt. die in Reihe geschaltet sind, mit der Anode der
Der Block A in F i g. 2 ist die Impulsformerstufe 254 Röhre F6 verbunden. Schließlich ist auch das Steueraus
Fig. 1. Dieser Impulsformer ist als eine gewöhn- 20 gitter der Röhre F9 über einen Widerstand 312 und
liehe Schmitt-Trigger-Stufe ausgebildet, der ein Tri- einen damit in Reihe geschalteten Kondensator 314
odenverstärker vorgeschaltet ist. Die Triodenverstär- mit der Anode der Röhre F6 verbunden,
kerstufe benutzt die Röhre F4, während die beiden Im Block C sind die Diodenschalter des Block-Röhrenstufen des Schmitt-Triggers die Röhren F5 diagramms von F i g. 1 deutlicher dargestellt. Die und F6 sind. 25 Dioden 316 und 318 bilden den ersten, 320 und 322
kerstufe benutzt die Röhre F4, während die beiden Im Block C sind die Diodenschalter des Block-Röhrenstufen des Schmitt-Triggers die Röhren F5 diagramms von F i g. 1 deutlicher dargestellt. Die und F6 sind. 25 Dioden 316 und 318 bilden den ersten, 320 und 322
Der Block B in F i g. 2 enthält den Ringzähler 252 den zweiten und 324 und 326 den dritten Diodenaus
Fig. 1. Dieser Ringzähler ist aus drei Gasent- schalter.
ladungs- oder Thyratronröhren F7, F8 und F9 auf- Ein Anschluß der Diode 316 ist mit dem Verbingebaut,
dungspunkt der beiden Widerstände 262 und 264
Der Block C in F i g. 2 enthält die Phasenschieber 30 verbunden. Ebenso stehen eine Anschlußklemme der
für 0°, +120° und —120° aus Fig. 1 sowie die Diode320 mit dem Verbindungspunkt zwischen den
zugehörigen Diodenschalter 244, 246 und 248. Widerständen 266 und 268 und ein Anschluß der
Die Trioden F4 und F5 des Blockes A erhalten Diode 324 mit dem Verbindungspunkt zwischen den
ihre Anodenspannung von einer Leitung 256 her Widerständen 270 und 272 in Verbindung,
über gewöhnliche Anodenwiderstände. Die Leitung 35 Die Diode 316 ist über eine entgegengesetzt ge-
256 führt zur Anodenstromversorgung 258. Die polte Diode 318 an der Sammelleitung 256 ange-
Anode der Röhre F5 ist an das Gitter der Röhre F6 schlossen. Ebenso sind die Dioden 320 und 324 über
angekoppelt, während die Kathoden der Röhren F5 die entgegengesetzt geschalteten Dioden 322 bzw.
und F6 direkt miteinander verbunden sind. Die 326 an die Sammelleitung 256 angeschlossen.
Anodenspannung wird der Röhre F6 ebenfalls von 40 Wie auch die F i g. 1 zeigt, wird das Ausgangs-
der Leitung 256 her über einen Widerstand zugeführt. signal der Phasenschieber und Diodenschalter
Die Anodenspannung für die Gasentladungsröhren (Block C) über eine Leitung 250 am Phasendetektor
F7, F8 und F9 im Block B stammt ebenfalls von der 126 angelegt. Genauer gesagt, ist der Verbindungs-Leitung
256. Die Kathoden dieser Röhren sind an punkt zwischen den Dioden 316 und 318 über einen
einen Nulleiter 260 angeschlossen. Bei der Röhre F7 45 Kondensator 328 und einen Widerstand 331, die mitführt
dieser Nulleiter über Widerstände 262 und 264, einander in Reihe geschaltet sind, an die Leitung 250
bei der Röhre F8 über Widerstände 266 und 268 und angeschlossen. Ebenso ist der Verbindungspunkt
bei der Röhre F9 über Widerstände 270 und 272. zwischen den Dioden 320 und 322 über den Kon-
Im Kathodenkreis der Röhre F7 ist der Widerstand densator 330 und den Widerstand 332, der damit in
264 durch einen Kondensator 274 überbrückt, ent- 50 Reihe geschaltet ist, mit der Leitung 250 verbunden,
sprechend ist auch der Widerstand 268 durch einen Der Verbindungspunkt zwischen den Dioden 324
Kondensator 276 und im Kathodenkreis der Röhre und 326 ist schließlich über den Kondensator 334
F9 der Widerstand 272 durch einen Kondensator 278 und den damit in Reihe geschalteten Widerstand 336
überbrückt. an die Leitung 250 angeschlossen.
Das Steuergitter der Röhre F7 ist über zwei in 55 In der linken unteren Ecke der F i g. 2 sieht man
Reihe geschaltete Widerstände 280 und 282 mit der die Zufuhrleitung 236, die von dem Frequenzteiler
Kathode der Röhre F9 verbunden. Der Verbindungs- 134 in F i g. 1 herkommt. Das über sie übertragene
punkt zwischen diesen beiden Widerständen ist über Eingangssignal wird einem Transformator 338 züge-
eine Gasdiode 284 an Erde geschaltet. Diese Diode führt, der auf der Sekundärseite eine geerdete Mittel-
284 kann eine gewöhnliche Neonlampe sein. 60 anzapfung besitzt. Die Sekundärwicklung dieses
Das Steuergitter der Röhre F8 ist über zwei in Transformators ist über einen Widerstand 340 und
Reihe geschaltete Widerstände 286 und 288 mit der eine Drosselspule 342 geschlossen. Der Verbindungs-Kathode
der Röhre F7 verbunden. Die Verbindung punkt dieser beiden Teile ist über einen Widerstand
zwischen diesen beiden Widerständen ist über eine 343 an eine Platte des Kondensators 328 ange-Neonlampe
290 an Erde geschaltet. 65 schlossen.
Das Steuergitter von F9 ist mit der Kathode von Die Drosselspule 342 und der Widerstand 340 wer-
F8 über zwei in Reihe geschaltete Widerstände 292 den durch einen Widerstand 344 und einen Konden-
und 294 verbunden. Die Verbindung zwischen diesen sator 346 überbrückt. Die Verbindung zwischen die-
sem Widerstand und der einen Platte des Kondensators 346 ist über einen Widerstand 348 an die eine
Platte des· Kondensators 330 angeschlossen. Die andere Seite des Kondensators 346 ist über einen
Widerstand 350 an der Verbindung zwischen dem Kondensator 334 und dem Widerstand 336 angeschlossen.
In der Schaltung von F i g. 2 bedeutet eine negative Ausgangsspannung des Phasendetektors unmittelbar
eine unrichtige Phasenlage am Ausgang des Frequenzteilers. Auf Grund einer solchen unrichtigen
Phasenlage werden zwischen dem Ausgang des Teilers und dem Phasendetektor zusätzliche Phasenverschiebungen
von 120° eingeschaltet. Dadurch werden die ursprüngliche Phasenlage wiederhergestellt und
außerdem die Ausgangssignale des Detektors wieder richtig gepolt. Das wird in F i g. 1 dadurch erzielt,
daß man ein Bezugssignal von solcher Phase liefert, daß sich eine richtige Ausgangspolarität einstellt.
Wenn z. B. die Phasenlage zwischen den Signalen während der Übertragung gestört wird, zeigt der
Phasendetektor 126 (Fig. 1) eine negative Ausgangsspannung.
Dieses negative Potential löst den Impulsbildner 254 aus und ruft einen positiven Impuls hervor,
welcher den Ringzähler 252 um einen Schritt weitertreibt. Dadurch wird ein Diodenschalter ausgeschaltet
und ein weiterer betätigt, so daß der Phasendetektor ein Bezugssignal erhält, welches gegenüber
dem vorhergehenden Signal um 120° phasenverschoben ist. Wenn das Bezugssignal nunmehr die richtige
Phase hat, tritt am Phasendetektor kein negatives Ausgangssignal auf; der Ringzähler 252 bleibt dann
in seiner Stellung. Wenn jedoch das Bezugssignal immer noch falsch ist, erscheint wieder eine negative
Spannung am Ausgang des Phasendetektors 126, und der Ringzähler 252 rückt wieder einen Schritt weiter.
Derjenige Diodenschalter, der jetzt geöffnet ist, schiebt die Phase in die dritte der drei mögliehen
Phasenlagen, um eine richtige Ausgangspolung des Detektors zu erzielen.
Wenn die Gasentladungsröhre F7 der F i g. 2 zündet,
beginnt ein Strom in den Widerständen 262 und 264 zu fließen, wobei eine positive Spannung an der
Kathode der Röhre F7 auftritt. Dann wird über den Kreis, der aus den Widerständen 286 und 288 sowie
der Gasdiode 290 besteht, das Steuergitter der Röhre F8 auf ein Potential gebracht, welches nur wenig
unter dem Wert liegt, der zur Zündung der Röhre reicht. Währenddessen bleibt das Steuergitter der
Röhre F8 ungefähr auf dem Potential Null.
Wenn von der Anode der Röhre F6 im Block A
ein positiver Impuls an alle drei Steuergitter im Block B abgegeben wird, ist nur die Röhre F8 zur
Zündung bereit. Infolgedessen fließt in der Röhre F8 ein Strom, und es entsteht an ihrer Kathode eine
positive Spannung/ welche große positive Impulse an die Kathoden der Röhren F7 und F9 liefert. Hierdurch
wird die Anodenspannung dieser beiden Röhren bis knapp unter den Punkt gesenkt, an dem die
Zündung aufrechterhalten bleibt, so daß die Röhre F7 gelöscht wird und die Röhre F9 nicht zur Zündung
kommt. Die Röhre F9 befindet sich aber nun in dem Zustand, daß sie bei Auftreten des nächsten
Impulses zündet, so daß die Schaltung ringförmig weiterarbeitet.
Wenn die Röhre F7 leitet, ist das Potential an den
Punkten X und Y Null, während am Punkt Z ein positives Potential herrscht. Auf diese Weise erhalten
die Diodenpaare 320 und 322 sowie 324 und 326 durch die Spannung der Leitung 256 eine Vorspannung
in Flußrichtung. Daher bilden sie eine niedrige Impedanz für das Wechselstromsignal, das durch die
Kondensatoren 330 und 334 übertragen wird.
Gleichzeitig erhalten die Dioden 316 und 318 eine Vorspannung in Sperrichtung und bilden durch den
Kondensator 328 eine hohe Impedanz gegenüber Erde. Dadurch wird es möglich, daß das phasenverschobene
Signal von dem Verbindungspunkt des Widerstandes 340 und der Drosselspule 342 aus über
die Widerstände 332 und 343 in die Ausgangsleitung gelangt. Die Schaltfolge dieser Anordnung geschieht
genau analog, wenn die Gasentladungsröhre F8 oder F9 Strom führt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Synchronisation der Phasenlage einer Hilfsschwingung in einem Empfänger einer Nachrichtenübertragungsstrecke, in dem elektrische Hochfrequenzschwingungen, denen senderseitig Informationen in Form von Phasenlagen aufmoduliert werden, die sich um einen Winkel von 36Q°/N oder einem Vielfachen davon (JV = ganze Zahl größer als 2) unterscheiden, dadurch demoduliert werden, daß aus der im Empfänger einlaufenden phasengetasteten Schwingung durch Frequenzvervielfachung und nachfolgende Frequenzteilung die Hilfsschwingung gewonnen wird und die Phasenlage der einlaufenden Schwingung durch Vergleich mit der Phasenlage der Hilfsschwingung in einem Phasendemodulator bestimmt wird, der so eingerichtet ist, daß das Demodulationsprodukt entweder in Form von Impulsen mit JV diskreten, unterschiedlichen Amplituden auftritt oder die nach Phasenwinkeln zerlegte einlaufende Schwingung an JV Ausgängen des Demodulators erscheint, dadurch gekennzeichnet, daß senderseitig der Hochfrequenzschwingung die zu übertragende Nachricht nur in JV-1-Phasenlagen aufmoduliert wird und daß mit dem die JV-te Phasenlage bedeutenden, also mit dem die senderseitig zur Modulation nicht verwendete Phasenlage bedeutenden Demodulationsprodukt eine an sich bekannte Einrichtung zur Änderung der Phasenlage der Hilfsschwingung um einen Winkel von 360°/JV oder einem Vielfachen davon angesteuert wird.In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 227 086.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 537/209 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US755088A US3119964A (en) | 1958-08-14 | 1958-08-14 | Phase shift keying communication system including automatic phase correction means |
Publications (1)
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