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DE1264964B - Betaetigungselement - Google Patents

Betaetigungselement

Info

Publication number
DE1264964B
DE1264964B DE1958V0013925 DEV0013925A DE1264964B DE 1264964 B DE1264964 B DE 1264964B DE 1958V0013925 DE1958V0013925 DE 1958V0013925 DE V0013925 A DEV0013925 A DE V0013925A DE 1264964 B DE1264964 B DE 1264964B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
housing
flange
plug
actuating element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1958V0013925
Other languages
English (en)
Inventor
Sergius Vernet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1958V0013925 priority Critical patent/DE1264964B/de
Publication of DE1264964B publication Critical patent/DE1264964B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/08Characterised by the construction of the motor unit
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
    • G05D23/021Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being a non-metallic solid, e.g. elastomer, paste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Betätigungselement Die Erfindung bezieht sich auf ein Betätigungselement mit einem an seinem unteren Ende konischen Kolben, der in einem in einem zweiteiligen Gehäuse befindlichen dickwandigen Glied aus verformbarem Material auf seiner gesamten Länge verschiebbar geführt ist, wobei das Glied in einem in dem Gehäuse befindlichen, unter äußereCEinflüssen sich ausdehnenden und Druckkräfte auf das Glied ausübenden Material eingebettet und mittels eines ringförmigen Flansches zwischen den beiden Gehäuseteilen gehalten ist. Derartige Betätigungselemente dienen zur Bedienung von Schaltern, Ventilen u. dgl. Hauptsächlich sind solche Betätigungselemente als Thermostate in den Kühlwasserkreislauf einer Brennkraftmaschine eingeschaltet, um die schnelle Erwärmung eines Kühlwasserteils und damit der Zylinder der Maschine zu erreichen.
  • Bei den bekannten Betätigungselementen erstreckt sich der arbeitsfähige Teil des Gliedes aus verformbarem Material von seiner Einspannstelle mittels eines ringförmigen Flansches in einem zweiteiligen Gehäuse nur nach unten, und von der Länge des sich nach unten erstreckenden verformbaren Materials hängt es ab, welchen Weg der Kolben bei Erwärmung des ganzen Betätigungselements zurücklegt. Im allgemeinen handelt es sich dabei um einen verhältnismäßig kurzen Verschiebeweg des Kolbens, dessen Führung in Abhängigkeit vom Weg ziemlich kurz ist.
  • Es liegt die Aufgabe vor, den Kolbenweg zu verlängern und damit auch eine bessere Kolbenführung zu erhalten. Weiter soll erfindungsgemäß für eine längere Lebensdauer des Gliedes aus verformbarem Material gesorgt sein, denn die bekannten, den Kolben umgebenden Hüllen oder Pfropfen aus dem verformbaren Material sind verhältnismäßig dünnwandig ausgeführt und daher starken Biegebeanspruchungen ausgesetzt.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe bei einem Betätigungselement der oben angegebenen Art ist dadurch gekennzeichnet, daß das Glied aus verformbarem Material oberhalb seines Einspannflansches als dicker Pfropfenteil ausgebildet ist, der während des Ausfahrens des Kolbens sowohl radial als auch axial zusammendrückbar ist.
  • Die Ausdehnung des Gesamtpfropfens aus verformbarem Material oberhalb seines Einspannflansches hat den Vorteil, daß sich an den ersten Kolbenweg beim Ausfahren, bei dem sich die konische Kolbenspitze nur etwa bis zur Höhe des Einspannflansches bewegt, ein zweiter Kolbenweg anschließt, bei dem sich die Kolbenspitze innerhalb des dicken Pfropfenteiles von der Einspannstelle noch ein gutes Stück weiter nach oben bewegt. Somit ergibt sich insgesamt ein -wesentlich längerer Kolbenweg, der auch eine bessere und zuverlässigere Führung des Kolbens gewährleistet. Die axiale Zusammendrükkung des Pfropfenteiles erfolgt nicht nur durch den vom ausdehnungsfähigen Stoff auf die untere Pfropfenhülse ausgeübten Axialdruck, sondern auch dadurch, daß der obere dicke Pfropfenteil unterhalb seines ringförmigen Flansches Ringflächen besitzt, die unmittelbar dem Druck in axialer Richtung von unten ausgesetzt sind. Da der dicke Pfropfenteil erfindungsgemäß eine konische Form aufweist und in einem konischen Sitz einer Gehäusehälfte gelagert ist, so ergibt sich daraus eine radiale Einwirkung des Pfropfenmaterials auf den Kolben, insbesondere auf die untere konische Kolbenspitze.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Betätigungselements jeweils in einem senkrechten Mittelschnitt dargestellt, wobei die F i g.1 das Element in kaltem, F i g. 2 das Element in warmem Zustand mit ausgefahrenem Kolben zeigt.
  • In F i g. 1 und 2 ist ein Betätigungselement 10 dargestellt, das ein Metallgehäuse besitzt, welches aus zwei einander zugekehrten topfförmigen Teilen 14 und 16 besteht. Jeder der topfförmigen Teile ist mit einem Umfangsflansch 18 versehen und ein Klemmring 20 greift über diese Flansche, um die Teile in fester Lage gegeneinander zu halten.
  • Der Teil 14 ist mit einer Öffnung 22 in seiner Stirnwand 24 versehen, durch die ein Kolben 26 sich bis zu einer Stelle in der Nähe der Stirnwand 28 des Gehäuseteils 16 erstreckt. Der Kolben 26 wird von einem kraftübertragenden Glied 30 umgeben, das aus vulkanisiertem Gummi oder einem ähnlichen verformbaren Werkstoff besteht. Das Glied 30 besitzt einen ringförmigen Pfropfentei132, der in den topfförmigen Teil 14 des Gehäuses paßt. Ein ringförmiger Flansch 34 erstreckt sich vom Pfropfenteil 32 nach außen, so daß er zwischen den Flanschen 18 eingeklemmt werden kann.
  • Das kraftübertragende Glied 30 besitzt ferner einen hülsenartigen Teil 36, der vom unteren Ende des Pfropfenteils 32 ausgeht. Der Pfropfenteil und der hülsenartige Teil begrenzen zusammen eine Bohrung 38, in welcher der Kolben 26 gleitet. Der unterste Endteil 40 des hülsenartigen Teiles ist etwas verdickt in bezug auf den oben anschließenden hülsenartigen Teil, wodurch das untere Ende gegen Reißen gesichert ist. Ferner besitzt der hülsenartige Teil eine allmählich nach unten abnehmende radiale Dicke. Hierdurch wird der hülsenartige Teil in denjenigen Abschnitten verstärkt, die der größten Beanspruchung ausgesetzt sind, und dient deshalb zur Verhinderung eines Bruches.
  • 'Innerhalb des topfförmigen Teiles 16 des Gehäuses befindet sich ein bei Wärme ausdehnbares druckerzeugendes Material 42, das unter anderem aus Paraffin oder Paradichlorbenzol bestehen kann.
  • Beim Betrieb des Betätigungselements nimmt der Kolben 26 die Stellung nach F i g. 1 ein, wenn das Material 42 sich auf einer Temperatur unterhalb seines Ausdehnungsbereiches befindet. Wenn die Temperatur des umgebenden Mediums 44 ansteigt, dehnt sich das Material 42 aus und übt einen radialen Quetschdruck gegen den hülsenartigen Teil 36 aus. Dieser radiale Druck wird auf die konische Fläche 46 des Kolbens 26 übertragen und drängt den Kolben in der Bohrung 38 nach oben. Diese Quetschwirkung des hülsenartigen Teils 36 bewirkt eine Bewegung des Kolbens, bis das untere Ende des Kolbens eine Stelle innerhalb des Pfropfenteils 32 etwa in Höhe des Flansches 34 erreicht. Hiernach bewirkt eine fortgesetzte Erwärmung des Materials 42, daß der Ausdehnungsdruck des Materials 42 senkrecht nach oben auf den Pfropfenteil32 ausgeübt wird. Mindestens ein Teil dieses nach oben gerichteten Druckes ist nach oben gegen die Fläche 46 gerichtet, so daß der Kolben in seine in F i g. 2 gezeigte Stellung gedrückt wird.
  • Wenn der Kolben in der Bohrung 38 nach oben verschoben ist, läßt er einen freien Raum zurück, in den ein Teil des Pfropfenteils eindringt. Demzufolge ergibt sich eine Verschiebung des Pfropfens nach oben.
  • Die Fläche 47 des Gehäuseteils 14 verläuft konisch nach oben, so daß ein Teil des nach oben gerichteten Drucks auf den Pfropfenteil 32 radial auf die konische Fläche 46 umgelenkt wird und hierdurch mithilft, daß der Kolben in seine in F i g. 2 gezeigte Stellung verschoben wird.
  • Wenn die Temperatur abnimmt, wird das Material 42 abgekühlt, und seine Volumenausdehnung verringert sich. Hierdurch wird der nach oben gerichtete Druck auf den Kolben ausreichend herabgesetzt, um einer Feder (nicht dargestellt) zu gestatten, den Kolben in seine Stellung nach F i g. 1 zurückzuführen.
  • Der Kolben hat während seiner Hin- und Herbewegung eine geringe Berührung mit der Stirnwand 34. Die Halterung des Pfropfenteiles 32 zwischen dem Kolben und den Innenflächen 47 des Gehäuses verhindert jedes Verkanten oder eine nicht ausreichende Führung des Kolbens. Der Pfropfenteil 32 dient also gleichzeitig zur Kraftübertragung und zur Führung des Kolbens. Wegen der Anordnung des Pfropfenteiles 32 rund um den Kolben kann der Kolben so ausgeführt werden, daß er einen verhältnismäßig langen Hub im Verhältnis zur Länge des Betätigungselementes hat. Die Stirnwand 24 braucht nicht bearbeitet zu werden, um eine Führungsfläche für den Kolben darzustellen, und der Gehäuseteil 14 kann mit geringen Kosten durch Pressen, Ziehen, Gießen oder Schlagpressen hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Betätigungselement mit einem an seinem unteren Ende konischen Kolben, der in einem in einem zweiteiligen Gehäuse befindlichen dickwandigen Glied aus verformbarem Material auf seiner gesamten Länge verschiebbar geführt ist, wobei das Glied in einem in dem Gehäuse befindlichen, unter äußeren Einflüssen sich ausdehnenden und Druckkräfte auf das Glied ausübenden Material eingebettet und mittels eines ringförmigen Flansches zwischen den beiden Gehäuseteilen gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied (30) oberhalb des Flansches (34) als dicker Pfropfenteil (32) ausgebildet ist, der während des Ausfahrens des Kolbens (26) sowohl radial als auch axial zusammendrückbar ist. z. Betätigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des Pfropfenteiles (32) eine gegen das vom Flansch (34) entfernte Ende zu konische Form aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 531280; USA.-Patentschriften Nr. 2 208149, 2 507 466, 2 636 776, 2 781784.
DE1958V0013925 1958-02-27 1958-02-27 Betaetigungselement Pending DE1264964B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2208149A (en) * 1936-06-13 1940-07-16 Vernay Patents Company Control means
GB531280A (en) * 1938-07-15 1941-01-01 Wilcolator Co Improvements in expansible fluid thermostats applicable also to other fluid-pressure-actuated devices
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US2636776A (en) * 1949-07-29 1953-04-28 Antioch College Pressure operated device
US2781784A (en) * 1953-06-10 1957-02-19 Standard Thomson Corp Actuating device having guided supports with a flexible member

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