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DE1264740B - Vorrichtung zur Fuehrung des Bandmessers von Spaltmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Fuehrung des Bandmessers von Spaltmaschinen

Info

Publication number
DE1264740B
DE1264740B DE1962F0036125 DEF0036125A DE1264740B DE 1264740 B DE1264740 B DE 1264740B DE 1962F0036125 DE1962F0036125 DE 1962F0036125 DE F0036125 A DEF0036125 A DE F0036125A DE 1264740 B DE1264740 B DE 1264740B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
band
steel
band knife
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962F0036125
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FECKEN KIRFEL FA
Original Assignee
FECKEN KIRFEL FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FECKEN KIRFEL FA filed Critical FECKEN KIRFEL FA
Priority to DE1962F0036125 priority Critical patent/DE1264740B/de
Publication of DE1264740B publication Critical patent/DE1264740B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/006Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor specially adapted for cutting blocs of plastic material
    • B26D3/008Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor specially adapted for cutting blocs of plastic material by sliding

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B29c
Deutsche Kl.: 39 a2-17/10
Nummer: 1264 740
Aktenzeichen F 36125 X/39 a2
Anmeldetag: 26. Februar 1962
Auslegetag: 28. März 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Führung des Bandmessers von Spaltmaschinen zum Trennen von vorzugsweise elastischen bzw. weichen Werkstoffen, insbesondere von Weichschaumstoffen auf Natur- oder Kunststoff basis.
Es sind Führungsvorrichtungen für das Bandmesser von Spaltmaschinen bekannt, bei denen das Bandmesser durch einen als Führung dienenden Schneidbalken mindestens auf Schneidlänge unterstützt wird. Der Schneidbalken ist hierbei eine starre Balkenkonstruktion, bei der das Bandmesser von Teilen begrenzt ist, die an einem im Querschnitt keilförmigen Balken befestigt sind.
Eine weitere bekannte Ausbildung der Führungsvorrichtung besteht darin, daß Führungsplatten von nicht sehr großer Dicke für das Bandmesser vorgesehen sind, die mit einem rückwärtigen Steg eine bauliche Einheit bilden, die an einer Führungsschiene befestigt ist. Auch hierbei ergibt sich eine Balkenkonstruktion, wobei die Stabilität der Führungsplatten erst durch die balkenartige Führungsschiene erzielt wird.
Der verhältnismäßig große Querschnitt bei den bekannten Messerführungen bedingt, daß das über die Messerführung gleitende Material stark verformt bzw. abgebogen wird. Dadurch kann leicht eine Abweichung des Schnittes aus der vorgesehenen Schnittebene, insbesondere am Anfang und am Ende des Schnittes auftreten. Die durch das starke Abbiegen hervorgerufene Verformung der abgetrennten Materialbahn verursacht einen verhältnismäßig großen Druck und eine hohe Reibung zwischen dem Material und der Messerführung. Diese Wirkung wird bei großen Schichtabnahmen durch den Druck der Oberwalze noch verstärkt. Bei dünnen Schichten besteht die Gefahr, daß diese nicht über die verhältnismäßig große Tiefe der Messerführung als Balkenkonstruktion gleiten können. Weiches, adhäsives Material läßt sich bei der bisherigen Bauart der Messerführung schwierig verarbeiten. Die Befestigung von Führungsplatten an einem Balken, die auf der ganzen Länge im Schneidebereich der Maschine erforderlich ist, kann ferner dazu führen, daß das Schneidgut an den Befestigungselementen hängenbleibt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß durch die Erwärmung der miteinander verbundenen Platten ein Aufbiegen der Balkenkonstruktion eintreten kann. Da diese Platten darüber hinaus den Materialdruck des Schneidgutes aufnehmen müssen, ist die Neigung gegeben, das Schneidmesser im Lauf zu klemmen. Ferner ist die Justierung der Balkenkonstruktion aufwendig.
Vorrichtung zur Führung des Bandmessers
von Spaltmaschinen
Anmelder:
Fa. Fecken-Kirfel, 5100 Aachen, Goebbelgasse 15
Als Erfinder benannt:
Josef Schröder, 5102 Würselen
Aufgabe der Erfindung ist, die Führung des Bandmessers von Spaltmaschinen der eingangs beschriebenen Art einfacher zu gestalten und in der Wirkung und Funktion wesentlich zu verbessern.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Schneidbalken des Messers als mindestens ein in Längsrichtung unter Zugspannung gehaltenes Stahlband ausgebildet ist.
Durch eine solche Ausbildung der Führungsvorrichtung ergeben sich wesentliche Vorzüge gegenüber der bekannten Balkenkonstruktion. Der Querschnitt der Messerführung kann außerordentlich klein und flach gehalten werden. Bei einer Balken-
konstruktion als Messerführung geht bei der Durchbiegung dieses Balkens die Länge in dritter Potenz ein, während bei dem gespannten Stahlband die Länge auf Grund der Beanspruchung auf Zug nur in einfacher Potenz eingeht. Bei großen Arbeitsbreiten der Spaltmaschinen ergibt die Ausbildung der Messerführung als gespanntes Stahlband eine hohe Materialausnutzung, und zwar wird das Material bei dem gespannten Stahlband voll ausgenutzt, während bei der üblichen Balkenkonstruktion lediglich aus Festigkeitsgründen für die Durchbiegung eine entsprechende Anhäufung von Material vorgenommen werden muß. Eine solche Materialanhäufung führt im Schnittvorgang leicht zu einer höheren Reibung zwischen Schneidgut und Messerführung. Das gespannte Stahlband ist im Bereich der gesamten Arbeitsbreite der Schneidmaschine frei von einem
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Befestigungselement, so daß die Gefahr des Hängenbleibens des Gutes an einem solchen beseitigt ist. Weiterhin ergibt sich bei dem gespannten Stahlband, daß bei Erwärmung desselben die Ausdehnung sich in der Vorspannung des Bandes ausgleicht. Ferner kann das gespannte Stahlband als Messerführung den Druck des Gutes auf Grund seiner hohen Spannung günstiger aufnehmen. Außerdem ergibt sich eine Vereinfachung bei der Justierung gegenüber einer Balkenkonstruktion für die Messerführung. Die Stahlplatten an einer Balkenkonstruktion müssen in ihrer Justierung zu dem umlaufenden Bandmesser ausgerichtet werden. Das gespannte Stahlband hält sich demgegenüber durch die hohe Zugspannung selbst stets in seiner eigenen Ebene. Der Querschnitt der aus dem gespannten Stahlband bestehenden Messerführung ist so gering, daß sich diese genau symmetrisch anordnen läßt und dadurch die Stärke der abzuspaltenden Schicht nicht mehr durch die Form der Messerführung beschränkt ist.
Vorteilhaft sind mehrere im Abstand voneinander liegende und unabhängige Stahlbänder als Messerführung vorgesehen. Weiterhin kann das Stahlband mit Aussparungen bzw. Durchbrechungen versehen sein, die vorteilhaft längs der neutralen Zone angeordnet werden, um den Ausnutzungsgrad des Werkstoffes bei Verdrehung zu steigern.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Stahlband in einen Spannrahmen eingesetzt, von dem mindestens ein Rahmenschenkel um einen Abstützpunkt schwenkbar gelagert ist. Dadurch wird das Stahlband mit einfachen Mitteln in Spannung gehalten.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele nachstehend erläutert.
F i g. 1 zeigt einen Querschnitt durch die Messerführung schematisch;
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf Fig. 1;
F i g. 3 veranschaulicht eine Seitenansicht in Riehtung des Pfeiles III der F i g. 2 in kleinerer Darstellung;
F i g. 4 stellt eine weitere Ausführungsform für die Führung des Bandmessers dar;
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch die Messerführung der F i g. 4;
F i g. 6 entspricht dem Querschnitt der F i g. 5, jedoch bei anderer Lage der Messerführung;
F i g. 7 zeigt eine dritte Ausführungsform der Messerführung im Querschnitt in Draufsicht; F i g. 8 ist eine Draufsicht auf F i g. 7.
Auf einem in Richtung eines Pfeiles 1 hin- und herbewegbaren Tisch 2 bzw. auf einem umlaufenden Förderband ruht ein zu schneidender Materialblock 3, der vorzugsweise aus weichen Schaumprodukten, z. B. Weichschaumstoff auf Kunststoffbasis, Schaumgummi, Schwammgummi u.dgl., besteht. Das Schneiden bzw. Abspalten von Schichten beliebiger Dicke erfolgt mittels eines Bandmessers 4, das auf der zum Materialblock 3 gerichteten Seite ein- oder beidseitig angeschärft ist. Das Bandmesser 4 ist vorteilhaft endlos und um zwei Umlenkscheiben 5 und 6 geführt. Das Bandmesser 4 oder der Tisch 1 od. dgl. oder beide Teile können zueinander in der Höhe verstellt werden.
Die Führung des Bandmessers 4 besteht aus einem unter Zugspannung gehaltenen Stahlband 7 an einer Seite bzw. vorzugsweise einem weiteren Stahlband 8 auf der anderen Seite des Bandmessers 4. Die Stahlbänder 7 und 8 können an der zur Messerschneide gerichteten Seite mit Anschärfungen la bzw. 8a versehen sein, die der Anschärfung des Bandmessers 4 angepaßt sein kann. Die Stahlbänder 7 und 8 können die Bandmesserbreite vollständig abdecken. Sie können in der Weise gespannt gehalten werden, daß die Enden der Stahlbänder 7 und 8 in einem Spannrahmen eingesetzt sind. Dieser Spannrahmen weist Rahmenschenkel 9 und 10 auf, die durch einen in der Länge verstellbaren Zuganker 11 verbunden sind. Der eine Rahmenschenkel 9 kann auf einem Absatz
12 des Maschinengestells aufliegen, während der andere Rahmenschenkel 10 um einen Abstützpunkt
13 schwenkbar gelagert ist. Durch Anziehen des Zugankers 11 erfolgt ein Spreizen der Rahmenschenkel 9 und 10 und damit ein Gespannthalten der mit diesen verbundenen Stahlbänder 7 und 8. Die Stahlbänder 7 und 8 können über die Einspannlänge einen Querschnitt erhalten, der zur Mittelebene der Einspannlänge stärker wird, d.h., das Band kann mittig verstärkt sein. Eine solche Kontur des Bandes ist bei dem Stahlband 8 mit der gestrichelten linie 86 veranschaulicht.
Bei der Ausführungsform nach der F i g. 4 und 5 sind die als Führung dienenden Stahlbänder 14 und 15 mit in Längsrichtung verlaufenden Aussparungen bzw. Durchbrechungen 16 versehen. Die Stahlbänder 14,15 können in einem spitzen Winkel zu der Tischoberfläche (vgl. F i g. 5) oder auch horizontal liegend, wie in F i g. 6 dargestellt ist, angeordnet werden. Die Schrägstellung der Stahlbänder erfolgt zweckmäßig so, daß der Drehpunkt in die Messerscheide gelegt ist.
Statt eines breiten Stahlbandes kann die Führung auf der Breite des Bandmessers 4 auch dann durch mehrere, im Abstand voneinander liegende Stahlbänder erfolgen. Bei der Ausführungsform nach der F i g. 7 und 8 besteht die obere Führung aus den schmalen Stahlbändern 17 α und 176 und die untere Führung aus den Stahlbändern 18 a und 186. Diese werden zweckmäßig nahe den Längskanten des umlaufenden Bandmessers 4 angeordnet. Bei sehr breiten Bandmessern können auch mehr als zwei selbständige Stahlbänder auf einer Seite des Bandmessers vorgesehen werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Führung des Bandmessers von Spaltmaschinen zum Trennen von vorzugsweise elastischen bzw. weichen Werkstoffen, insbesondere von Weichschaumstoffen auf Naturoder Kunststoffbasis, bei der das Bandmesser durch einen als Führung dienenden Schneidbalken mindestens auf Schneidlänge unterstützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidbalken des Bandmessers (4) als mindestens ein in Längsrichtung unter Zugspannung gehaltenes Stahlband (7, 8) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, im Abstand voneinander liegende und unabhängige Stahlbänder (17 a, 176; 18 a, 186) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband (14, 15) mit Aussparungen bzw. Durchbrechungen (16) versehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband (7, 8) in einen Spannrahmen (9, 10, 11) eingesetzt ist, von dem mindestens ein Rahmenschenkel (10) um einen Abstützpunkt (13) schwenkbar gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 920 034; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1745 441, 000, 1792757.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 520/656 3.68 ® Bundesdruckerei Berlin
DE1962F0036125 1962-02-26 1962-02-26 Vorrichtung zur Fuehrung des Bandmessers von Spaltmaschinen Pending DE1264740B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920034C (de) * 1952-08-09 1954-11-11 Karl Reichert G M B H Maschine zum Schneiden von elastisch nachgiebigem Material
DE1760000U (de) * 1957-11-02 1958-01-16 Correcta Werke Gmbh Horizontal-schneidemaschine.
DE1792757U (de) * 1959-05-15 1959-07-30 Moenus Maschf Bandmesserspaltmaschine.
DE1745441A1 (de) * 1968-03-11 1975-01-16 Sueddeutsche Kalkstickstoff Verfahren zur herstellung von loesungen sulfitmodifizierter melaminharze

Patent Citations (4)

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