DE1264589B - Elektromagnetischer Regler fuer Lichtmaschinen auf Kraftfahrzeugen - Google Patents
Elektromagnetischer Regler fuer Lichtmaschinen auf KraftfahrzeugenInfo
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Description
- Elektromagnetischer Regler für Lichtmaschinen auf Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Regler für Lichtmaschinen auf Kraftfahrzeugen, bei dem der Reglersockel durch je eine Isolierstoffzwischenlage von der darüberliegenden Kontakttragplatte und von den darunterliegenden Kabelanschlußschienen getrennt ist, bei dem die über der Kontakttragplatte liegenden Spulenjochteile durch Isolierstoffzwischenlagen von der Kontakttragplatte getrennt sind und bei dem die genannten Teile durch Fixierungsmittel in ihrer Lage gehalten und durch im Inneren der Spulenjochteile laufende Schraubenbolzen zusammengehalten sind.
- Bei den bekannten Bauarten von Reglern für Lichtmaschinen auf Kraftfahrzeugen ist es üblich, die stehenden oder liegenden eisernen Spulenjochteile sowie Kontakttragplatten und die am Regler vorzusehenden Kabelanschlußschienen unter entsprechender Beilegung von Isolierstoffplatten oder -teilen vermittels Schrauben oder Nieten am Reglersockel festzuhalten. Wenn auch bereits in hohem Maß auf dem Gebiet des Kraftfahrzeugreglerbaues dazu übergegangen wird, das Zusammenhalten und Befestigen der erforderlichen Teile durch Verschraubung stark zu vermindern und die Nietbefestigung vorzuziehen, besteht immer noch der Nachteil, daß auch diese Befestigungsweise für jeden Kraftfahrzeugreglertyp in der Serienfertigung zeitraubend ist und damit die Herstellung erheblich verteuert, wobei vor allem die Montage die Serienfertigung verlangsamt.
- In der gesamten Elektroindustrie geht man deshalb dazu über, Metall-, Isolierstoff- und gewisse Bauteile durch spritzfähige, sich erhärtende und wärmebeständige Kunststoffe zu verbinden bzw. zusammenzuhalten, wobei es bekannt ist, die aus Kunststoff gebildeten Befestigungselemente als eine Art Nieten herzustellen, deren Köpfe Butzen- oder Scheibenform aufweisen und die untereinander verbunden sind, damit sie in einer zweckentsprechenden Aufnahmeform einstückig gespritzt werden können. Zur weiteren Vereinfachung der Montage ist bekannt, mehrere, durch gemeinsame Befestigungsmittel gehaltene Einzelteile vor der eigentlichen Befestigungsmontage durch Fixierungsmittel in ihre bestimmte Lage zu bringen, so daß ein manuelles Ausrichten weitgehend vermieden wird.
- Der Zweck der Erfindung ist, die Montage von Reglern für Lichtmaschinen besonders im Hinblick auf eine Serienfertigung vorteilhaft zu gestalten.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zur Vereinfachung der Montage bestimmter Reglerteile vorgesehenen Fixierungsmittel ohne nennenswerten Aufwand im Zuge der Verfertigung des Reglersockels mit entstehen zu lassen.
- Die Lösung der Aufgabe wird erreicht, indem die Fixierungsmittel aus einem aus thermoplastischem Kunststoff im Spritzverfahren hergestellten Einstückgerippe bestehen, das bolzen- und nockenförmige Ansätze aufweist, auf die die Reglerteile aufsteckbar sind.
- Es ist vorteilhaft, wenn die an zweckentsprechenden Stellen vorgesehenen Bolzen und Nocken des Gerippes durch Stege miteinander verbunden sind und die Stege zwischen den Fixierbolzen für die Kontakttragplatte und die Spulenjochteile als Lochscheiben ausgebildet sind, durch die die Befestigungsschrauben für die Spulenjochteile streckbar sind.
- Die Anwendung der erfindungsgemäßen Merkmale gestattet es, von Hand oder unter Zuhilfenahme von automatisch arbeitenden Erfassungsmitteln das Aufstecken der Reglereinzelteile in ganz erheblichem Maß zu beschleunigen, wobei noch der Vorteil entsteht, daß sich die Kontakte in einwandfreier Gegenüberstellung befinden, wodurch langwierige Justierarbeiten vermieden werden. Die Fertigung großer Stückzahlen von Reglern für Lichtmaschinen wird auf diese Weise günstig beeinflußt.
- An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung erläutert. Die Zeichnung zeigt F i g.1 den Sockel in Draufsicht, F i g. 2 denselben von unten gesehen, F i g. 3 denselben im Schnitt nach Linie A -B der F i g. 2, F i g. 4 ein zusammenhängendes, aus Kunststoff gespritztes Gerippe im Schaubild.
- Wie aus den F i g.1 bis 3 ersichtlich, ist die Ober-und Unterfläche des aus Metall geprägten Reglersockels 1 mit je einer Isolierstoffplatte 2, 3 belegt. Auf die Isolierstoffplatte 3 an der Unterfläche des Reglersockels 1 werden die erforderlichen Kabelanschlußschienen 7 gelegt, die damit gegenüber dem Reglersockell isoliert sind. Das unlösbare und unverrückbare, meist mehrfache Festhalten der isolierten Kabelanschlußschienen 7 geschieht in bekannter Weise vermittels der aus geeignetem, spritzfähigem und erhärtbarem Kunststoff gebildeten nietförmigem Befestigungselemente, wobei beim Spritzen alle Teile von einer Spritzform umgeben sind. Die auf der Oberfläche des Reglersockels 1 und unter den Kabelanschlußschienen 7 gebildeten Köpfe der Befestigungselemente in Form von Bolzen oder Nocken 8, 9 sind untereinander in bekannter Weise durch einen auf der Oberfläche des Reglersockels 1 liegenden Verbindungssteg 10 verbunden. Das damit nach dem Kunststoffspritzen entstandene erhärtete Gerippe zeigt F i g. 4, wobei alle übrigen Teile weggelassen wurden. An dieses Gerippe sind auf den Kabelanschlußschienen 7 entlanglaufende Spritzübergangsstege 11,12 angeschlossen, von denen Fixierbolzen 13 bis 16 abgehen, die in entsprechender Länge durch den Reglersockel 1 und die Isolierstoffplatten 2, 3 hindurchgreifen. Dabei können mit den Fixierbolzen, wie in der Zeichnung dargestellt, Butzen 17 bis 20 in Verbindung gebracht werden, die zum weiteren Festhalten der Kabelanschlußschienen 7 dienen. 7e nach Form und Länge der Kabelanschlußschienen können die Befestigungsbutzen 17 bis 20 in Wegfall kommen und dafür nur niet- oder scheibenähnliche Köpfe treten oder durch Bohrungen hindurchgehende Schäfte angespritzt sein, die mit den Spritzübergangsstegen 11,12 in Verbindung stehen. Die Fixierbolzen 13 bis 16 sind untereinander ebenfalls verbunden. Gemäß dem Ausführungsbeispiel bestehen diese Verbindungen aus Lochscheiben 21, 22, die in entsprechenden Ausnehmungen des metallenen Reglersockels 1 liegen und die gleichzeitig als isolierende Stellen für hindurchzusteckende Schrauben dienen, die zum Festhalten der Spulenjochteile auf dem Reglersockel 1 verwendet werden. Die Spritzübergangsstege 11,12 können ebenso in Ausnehmungen des Reglersockels entlanglaufen.
- Nach dem Aufstecken der an der Unterfläche des Reglersockels 1 anzuordnenden Kabelanschlußschienen 7 einschließlich der beiden Isolierstoffplatten 2, 3 auf das Kunststoffgerippe gemäß F i g. 4 von unten, erfolgt in der Reihenfolge nach F i g. 3 das Auflegen der Kontakttragplatte 4, der Isolierstoffplättchen 23, 24, 25 und anschließend das Aufsetzen der Spulenjochteile 26, 27. Diese Teile sind mit Löchern versehen, die im Durchmesser und Abstand den Fixierbolzen 13 bis 16 entsprechen und werden auf die Fixierbolzen geschoben. Die Spulenjochteile werden vermittels Schrauben, die durch die Bohrungen des Reglersockels und die Lochscheiben 21, 22 hindurchzuführen sind, auf dem Reglersockel festgehalten, wobei die Spulenjochteile 26, 27 und die Isolierstoffplättchen 23, 24, 25 nach dem Aufstecken auf die Fixierbolzen 13 bis 16 gegen seitliches Verdrehen im Festschraubprozeß gesichert sind. Das Zusammensetzen der Einzelteile und das Einführen der Schrauben kann mit Hilfe von zeitlich gesteuerten Erfassungsvorrichtungen geschehen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Elektromagnetischer Regler für Lichtmaschinen auf Kraftfahrzeugen, bei dem der Reglersockel durch je eine Isolierstoffzwischenlage von der darüberliegenden Kontakttragplatte und von den darunterliegenden Kabelanschlußschienen getrennt ist, bei dem die über der Kontakttragplatte liegenden Spulenjochteile durch Isolierstoffzwischenlagen von der Kontakttragplatte getrennt sind und bei dem die genannten Teile durch Fixierungsmittel in ihrer Lage gehalten und durch im Inneren der Spulenjochteile laufende Schraubenbolzen zusammengehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierungsmittel aus einem aus thermoplastischem Kunststoff im Spritzverfahren hergestellten Einstückgerippe bestehen, das bolzen- und nockenförmige Ansätze (8, 9;13 bis 20) aufweist, auf die die Reglerteile aufsteckbar sind.
- 2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bolzen und Nocken des Gerippes durch Stege (10,11,12) miteinander verbunden sind und daß die Stege zwischen den Fixierbolzen (13,14 und 15,16) für die Kontakttragplatte (4) und die Spulenjochteile (26, 27) als Lochscheiben (21, 22) ausgebildet sind, durch die die Befestigungsschrauben für die Spulenjochteile steckbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 890 982; österreichische Patentschrift Nr. 207 955; französische Patentschrift Nr. 1366175; britische Patentschrift Nr. 751235.
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE890982C (de) * | 1950-08-10 | 1953-09-24 | Lucas Ltd Joseph | Elektromagnetischer Regler |
| GB751235A (en) * | 1953-09-26 | 1956-06-27 | Siba Elek K G M B H | Improvements relating to electric control apparatus |
| AT207955B (de) * | 1958-04-17 | 1960-03-10 | Bosch Gmbh Robert | Elektromagnetische Regeleinrichtung für Stromerzeuger, insbesondere Lichtmaschinen auf Kraftfahrzeugen |
| FR1366175A (fr) * | 1963-05-30 | 1964-07-10 | Jouets De Norev | Procédé d'assemblage pour la carrosserie des jouets tels que des automobiles miniatures et analogues, et produits obtenus |
-
1965
- 1965-12-17 DE DE1965V0029960 patent/DE1264589B/de active Pending
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