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DE1264482B - Gleitkipplager fuer Bruecken und aehnliche Bauwerke - Google Patents

Gleitkipplager fuer Bruecken und aehnliche Bauwerke

Info

Publication number
DE1264482B
DE1264482B DEA47526A DEA0047526A DE1264482B DE 1264482 B DE1264482 B DE 1264482B DE A47526 A DEA47526 A DE A47526A DE A0047526 A DEA0047526 A DE A0047526A DE 1264482 B DE1264482 B DE 1264482B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sliding
gleitkipplager
plate
tilting
bearing part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA47526A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wolfhart Andrae
Dipl-Ing Erwin Beyer
Dr-Ing Fritz Leonhardt
Dipl-Ing Louis Wintergerst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOUIS WINTERGERST DIPL ING
Original Assignee
LOUIS WINTERGERST DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LOUIS WINTERGERST DIPL ING filed Critical LOUIS WINTERGERST DIPL ING
Priority to DEA47526A priority Critical patent/DE1264482B/de
Publication of DE1264482B publication Critical patent/DE1264482B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/04Bearings; Hinges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/04Bearings; Hinges
    • E01D19/042Mechanical bearings
    • E01D19/047Pot bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Gleitkipplager für Brücken und ähnliche Bauwerke Die Erfindung betrifft ein Gleitkipplager für Brücken und ähnliche Bauwerke, welches aus einem' das Verschieben und einein das Kippen ermöglichenden Lagerteil besteht.
  • Ein bekanntes Kipp- und Verschiebebewegungen des Tragwerks zulassendes Lager, insbesondere für Brücken (deutsche Patentschrift 698913), besteht aus einem als Kugelgelenk ausgebildeten vollständigen Kipplager und einem aus Platten mit dazwischen angeordneten Kugeln bestehenden vollständigen Verschiebebewegungen zulassenden Gleitlager, auf dem das Kipplager ruht. Zwischen beiden Lagern befindet sich eine Weichmetalleinlage.
  • Nach der britischen Patentschrift 919 aus dem Jahr 1903 ist weiter ein Gleitkipplager bekannt, bei dem ein eine Walze aufweisendes vollständiges Kipplager auf einem die Verschiebebewegung ermöglichenden Walzenlager mit in einer ölfüllung untergebrachten Walzen gelagert ist. Die Achsen der Walzen des Verschiebelagers kreuzen die Achse der Kippwalze. Gleitkipplager dieser Art haben eine verhältnismäßig große Bauhöhe, weil zwei vollständige Lager aufeinandergesetzt sind.
  • Durch die »VDI-Zeitschrift«, 1959, S. 478, sind Druckkissen-Kipplager (sogenannte Gummitopflager) bekanntgeworden, die jedoch nur Kippbewegungen zulassen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein baulich einfacheres Gleitkipplager zu schaffen und insbesondere an Bauhöhe zu sparen. Die Lösung besteht darin, daß als das Kippen ermöglichender Lagerteil ein an sich bekanntes, allseitig umschlossenes Druckkissen aus verformbaremWerkstoff dient, auf dem eine die Last auf das Druckkissen übertragende kolbenartige Metallplatte aufliegt, und daß eine der beiden die Last übertragenden ebenen Stirnflächen des Kipplagers zugleich eine der beiden Gleitflächen des das Gleiten ermöglichenden Lagerteils bildet.
  • Das erfindungsgemäß ausgebildete Gleitkipplager ist baulich einfacher als die bekannten Gleitkipplager, weil einer der beiden das Gleiten ermöglichenden Lagerteile zugleich Teil des Kipplagers ist, für welches die Vorteile der Gummitopflager ausgenutzt werden. Auch wird hierdurch an Bauhöhe gespart. Dadurch nämlich, daß die eine der die Last übertragenen ebenen Stirnflächen des Kipplagers zugleich eine der Gleitflächen des Gleitlagers bildet, ist für dieses Lager nur ein weiterer Lagerkörper nötig.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Zwei Ausführungsbeispiele werden an Hand der Zeichnung beschrieben. F #i g. 1 zeigt einen schematisch gezeichneten Schnitt durch das erste und F i g. 2 einen ebensolchen Schnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel.
  • Bei beiden Beispielen liegt das Druckkissen 1 in einem Behälter, dessen Mantel durch einen Stahlring 2 und dessen Boden 3 durch eine mit dem Ring verschweißte Platte gebildet ist. Auf dem Druckkissen 1 ruht die Metallplatte 4, deren Längsseite eine sich nach oben verjüngende Kegelstumpfmantelfläche 4' ist. Vor dem zwischen dem Umfang der Platte und der Innenfläche des Stahlrings 2 gebildeten Spalt 5' befindet sich der stählerne Dichtring 5, der an der Unterseite der Metallplatte 4 und an der Innenfläche des Stahlrings 2 anliegt und im. Druckkissen 1 versenkt ist. Bei dem Beispiel nach F i g. 1 ist auf die obere Fläche der Platte eine vorzugsweise stählerne Gleitplatte 6 aufgelegt, auf der das zu lagernde Bauwerk ruht. Die Platte weist eine das Kipplager rings in einem Abstand umgebende Randleiste auf.
  • Die aufeinandergleitenden Flächen der kolbenartigen Metallplatte 4 und der Gleitplatte 6 können korrosionsgeschützt, z. B. verchromt sein. Der Korrosionsschutz kann auch dadurch bewirkt sein, daß die Platten aus nichtrostendem Stahl hergestellt sind. Abgewandelte Ausführungsformen ergeben sich, wenn die Platten aus üblichem Kohlenstoffstahl bestehen und besondere Gleitbleche aus nichtrostendem Stahl zwischen sie gelegt sind. Eine Verehromung ergibt neben dem Kerrosionsschutz zugleich den Vorteil besonders geringer Reibung. Eine geringe Reibung zwischen den Platten kann auch dadurch erzielt werden, daß die Flächen, mit denen sich die Platten berühren, poliert und mit einem Gleitmittel versehen sind. Als Gleitmittel kann z. B. Molybdän-Sulfid-Material verwendet sein.
  • Bei dem Beispiel nach F i g. 2 ist der aus dem Stahlring 2 und dem eingeschweißten Boden 3 bestehende Behälter für das Druckkissen 1 in einen Trog 9 eingesetzt, der eine Füllung 8 aus Öl oder weichem Bitumen enthält, welche die Gleitflächen schützt, die hier von der Unterseite der Bodenplatte des Druckkissenbehälters einerseits und von der Oberseite des Bodens des Trogs 9 andererseits gebildet sind. Auf der Oberseite des Stahlrings 2 des Druckkissenbehälters ist ein Deckel 7 befestigt , z. B. angeschraubt, der den Trog 9 verschließt und über desen oberen Rand verschieblich hinausreicht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gleitkipplager für Brücken und ähnliche Bauwerke, welches aus einem das Verschieben und einem das Kippen ermöglichenden Lagertell besteht, dadurch gekennzeichnet, daß als das Kippen ermöglichender Lagerteil ein an sich bekanntes, allseitig umschlossenes Druckkissen (1) aus verformbarem Werkstoff dient, auf dem eine die Last auf das Druckkissen (1) übertragende kolbenartige Metallplatte (4) aufliegt, und daß eine der beiden die Last übertragenden ebenen Stimflächen des Kipplagers zugleich eine der beiden Gleitflächen des das Gleiten ermöglichenden Lagerteils bildet.
  2. 2. Gleitkipplager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Spalt (5) zwischen der kolbenartigen Metallplatte (4) und der sie umgebenden Wandung des das Kippen ermöglichenden Lagerteils ein in dem Druckkissen versenkter Dichtring (5) angeordnet ist. 3. Gleitkipplager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Gleiten ermöglichende Lagerteil von der kolbenartigen Metallplatte (4) und einer auf diese aufgelegten, vorzugsweise stählernen Gleitplatte (6) gebildet ist. 4. Gleitkipplager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die aufeinandergleitenden Flächen der kolbenartigen Metallplatte (4) und der Gleitplatte (6) korrosionsgeschüzt, z. B. verchromt sind. 5. Gleitkipplager nach einem der Ansprücbe, 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der kolbenartigen Metallplatte (4) und der vorzugsweise stählernen Gleitplatte (6) ein Gleitmittel, z. B. aus Molybdänsulfid, angeordnet ist. 6. Gleitkipplager nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekenn eichnet, daß die Gleitplatte (6) auf der kolbenartigen Metallplatte (4) in einer Gleitrichtung geführt ist. 7. Gleitkipplager nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der das Druckkissen (1) einschließende Behälter des das Kippen ermöglichenden Lagerteils aus einem Stahlring (2) und einem in diesen eingeschweißten stählernen Boden (3) besteht und daß der das Gleiten ermöglichende Lagerteil von dem stähleTnen Boden (3) und einer Platte gebildet ist, auf die der Behälter aufgesetzt ist. 8. Gleitkipplager nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Boden des Behälters den das Gleiten ermöglichenden Lagerteil bildende Platte der Boden eines Trogs (9) ist, der mit einem das Gleiten fördernden und gegen Korrosion schützenden Mittel. z. B. Öl, gefüllt und in den der Behälter für das Druckkissen eingesetzt ist. 9. Gleitkipplager nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter auf der Platte bzw. in dem Trog (9) in einer Gleitrichtung geführt ist. 10. Gleitkipplager nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Mantel des Behälters ein den Trog (9) verschließender, übcr den oberen Rand des Trogs (9) hinausreiebender -und auf diesem verschiebbarer Deckel (7) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 698 913; deutsche Auslegeschrift Nr. 1045 182; britische Patentschrift 91.9 aus dem Jahr 1903; Mehrtens, »Vorlesungen über Ingeneur-Wissenschaften«, 2. Teil, »Eisenbrückenbau«, 3. Leipzig, 1923, S. 223, F i g. 288; »VDI-Zeitschrift«, 101, Nr. 12, 1959, S. 478.
DEA47526A 1959-07-25 1959-07-25 Gleitkipplager fuer Bruecken und aehnliche Bauwerke Pending DE1264482B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984001552A1 (fr) * 1982-10-09 1984-04-26 Howaldtswerke Deutsche Werft Combinaison de support pour panneau de cale

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB190300919A (en) * 1903-01-14 1903-12-03 Godfrey Ward Improvements in Movable or Expansion Bearings for Bridges or other Structures
DE698913C (de) * 1937-08-19 1940-11-19 Dr Robert Schoenhoefer Bewegliches Auflager mit Kugeln, insbesondere fuer Bruecken
DE1045182B (de) * 1955-11-18 1958-11-27 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Seitlich bewegliches Drucklager

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