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Fliegende Säge Die Erfindung .betrifft eine fliegende Säge für um
seine Längsachse umlaufend zugeführtes Schneidgut, insbesondere Rippenrohr; mit
einer dem Sägebereich nachgeordneten zangenartigen, das Schneidgut von oben umgreifenden
Führungseinrichtung: Die Erfindung, geht von einer Einrichtung (Patent
1132 409) aus, beiz der ebenfalls zangenartige, das Schneidgut von oben umgreifende
Hochhaltevorrichtungen: vorgesehen sind; die am beweglichen Sägeblattträger links
und rechts vom Sägeblatt angeordnet sind und die das kontinuierlich zugeführte Schneidgut
beim Sägen festhalten und' dann freigeben. Dazu werden die zangenartigen Hochhaltevorrichtungen
gemeinsam geschlossen und geöffnet.
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Auch beim kontinuierlichen Herstellen beispielsweise von Rippenrohren
ergibt. sich die Notwendigkeit des Abteileng von Rohrstücken bestimmter Länge; die
dann einem nächsten Arbeitsgang zugeführt werden sollen. Hierbei ergeben sich bei
Anwendung der bekannten Einrichtung Schwierigkeiten, da das abgetrennte Gut lediglich
in bekannter Weise z. B'. auf einem -Rollgang geführt wird. Die der Erfindung zugrunde
liegende Aufgabe besteht deshalb darin, eine fliegende Säge derart auszubilden,
daß einerseits das freie Rohrende beim Sägen sicher geführt und, andererseits das
abgetrennte Rohrstück anschließend für die Weiterbearbeitung gleich weitergegeben
wird. Diese Aufgabe ist bei einer fliegenden Säge der eingangs: genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Führungseinrichtung aus mehreren in Laufrichtung des Schneidgutes
hintereinander ortsfest angeordneten Zangen besteht,. für, die eine aufeinanderfolgende
Schließbetätigung entsprechend der Schneidgutzuführung und- eine gleichzeitige Öffnungsbetätigung
vorgesehen ist.
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Durch die Erfindung. wird nicht nur das jeweils. freie Rohrende beim
Sägen sicher geführt, sondern auch in vorteilhafter Weise das Schneidgut unmittelbar
nach dem Sägebereich von den ortsfest angeordneten Zangen in ausgerichteter Lage
festgehalten, in:-dem sich die Zangen entsprechend der Schneidgutzuführung nacheinander
schließen, während zum Weitergeben quer zur Laufrichtung des Gutes die Zangen gleichzeitig
geöffnet werden. Es ist hierbei gleichgültig, was mit dem abgetrennten Stück geschieht.
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Bei der kontinuierlichen Herstellüng von Rippenrohr können die auf
6-m Länge abgetrennten Rippenrohrstöcke beim öffnen der Zangen, die mit Rollen versehen
sind; um das um seine- Längsachse umlaufend zugeführte Rippenrohr zu haltern und
zu führen, an eine Einrichtung weitergegeben werden, in der an den Rohrenden die
Rippen zurückgeschoben und die durch das Abtrennen entstandenen. Grate beseitigt
werden. Während' dieses Arbeitsvorganges. kann die Säge wieder in ihre Ausgangsstellung
zurückgeführt werden. Die Rohrstücke sind" dann zur Weiterverwendung, beispielsweise
zum Herstellen von Rohrschlangen, fertig vorbereitet.. Durch die Anordnung der Zangen
und deren aufeinanderfölgende Schließbetätigung können die Rohrstücke auch nicht
beschädigt werden.
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Zur Betätigung der Zangen durch einen an sich: bekannten Nockenzylinder
sind in Weiterbildung der Erfindung einzelne Steuerventile und Betätigungszylinder
sowie ein vom Sägevorgang abhängiger Rückdrehantrieb für den Nockenzylinder mit
Rutschkupplung vorgesehen.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, ist nachstehend an Hand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Gesamtansicht der
Einrichturig zurr Abtrennen von Rippenrohr, F i g. 2 eine Ansicht der Spindelmutter
zum Antrieb des Sägewagens gemäß F i g. 1, F i & 3 eine Seitenansicht der fliegenden
Säge unter Darstellung des Schwenkweges, F i g. 4 eine Teilansicht der in F i g.
3 dargestellten Nockenauslösung, F i g. 5 eine Teilansicht der Vorrichtung zum Rückführen
des Nockenzylinders gemäß F -i g. 1 in die Ausgangsstellung, Ei g. 6 eine Ansicht
der druckluftbetätigten. Zangen zum Festhalten des. Rohres bei der Weiterverarbeitung,
F
i g. 7 eine Ansicht der druckluftbetätigten, in Laufrichtung des Schneidgutes ortsfest
angeordneten Zangen, F i g. 8 einen Schnitt durch die Vorrichtung zur Bearbeitung
der Rohrenden und F i g. 9 eine schematische Darstellung der Druckluftsteuerung
der Anordnung gemäß F i g. 1.
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In F i g. 1 verläßt das Rippenrohr 15 die Rippenrohrrnaschine 300
und läuft um seine Längsachse um. Das Rippenrohr läuft über die Rollen 412 und
413
und gelangt dann zwischen die Rollen 414 der dem Sägebereich nachgeordneten
ortsfest angeordneten Zangen T 1 bis T'7. Von der Rippenrohrmaschine 300
wird über die Welle 415, die Riemenscheibe 416, den Riemen. 4-17, die Riemenscheibe
418, die Welle 419, die Riemenscheibe 420, den Riemen 421, die Riemenscheibe 422,
die Welle 423, das Untersetzungsgetriebe 424 und die Rutschkupplung 425 der Nockenzylinder
426 angetrieben. Der Mittelabschnitt der Welle 419 ist mit Gewindegängen
430
versehen, mit denen die Spindelmutter 431 in Eingriff bringbar ist.
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Der obere Teil der die Säge tragenden Platte 432 ist längsverschieblich
auf der Welle 419 rechts und links vom Gewinde 430 gelagert und mit einem Luftdruckzylinder
433 versehen, der die Spindelmutter 431 in und außer Eingriff mit dem Gewinde
430 bringt, sowie mit einem Elektromotor 434 zum Antrieb der _Schwenksäge.435. Zur
Ausführung der Schwenkbewegung ist die Platte 432 rechts unten entsprechend ausgeschnitten.
Wird die Spindelmutter 431 mit dem Gewinde 430 gekuppelt, so verschiebt sich die
Platte parallel zum Rippenrohr 15 nach rechts.
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Nahe der Unterkante- der Platte 432 ist, wie aus F i g. 3 und 4 ersichtlich,
eine Stange 436 befestigt. Am Stangenende ist eine Nockenrolle 437 gelagert, die
während des anfänglichen Verschiebeweges der Platte nach rechts zunächst noch in
einer Führung zwischen den beiden Schienen 438 und 439 läuft, worauf sie von einer
Nockenscheibe 440 abgelenkt wird und zwischen der Schiene 438 und einer weiteren
Schiene 441 geführt wird. Befindet sich die Nockenrolle 437 zwischen den Schienen
438 und 439 oder zwischen den Schienen 438 und 441, so nimmt die Platte 432 die
in der F i g. 3 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage ein. Läuft jedoch die Nockenrolle
437 längs der Nockenscheibe 440, so wird die Platte 432 in die in der F i g. 3 gestrichelt
dargestellte Lage verschwenkt, in der das Rippenrohr 15 abgetrennt wird. Die die
Säge tragende Platte 432 wird mittels der Zugfeder 443 in ihre Ausgangs: stellung
zurückgeführt, so daß auch die Nockenrolle 437 längs der Schiene 438 in die Ausgangsstellung
zurückgelangt, wobei mittels der Feder 442 die Nockenscheibe 440 nach Durchgang
der Rolle 437 zwischen der Schiene 438 und dem Ende 404 der Nockenscheibe zurückgestellt
wird.
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Der in der beschriebenen Weise angetriebene Nockenäylinder 426 betätigt
mittels der Nockenbahnen S 1 bis S 7 die Stößel der Ventile V 1 bis V 7 derart,
daß letztere nacheinander geöffnet werden und die Zufuhr von Druckluft in die Betätigungszylinder
C 1 bis C 7 der Zangen T 1 bis T 7 bewirken. Die Drehgeschwindigkeit des Nockenzylinders
426 sowie die Nockenbahnen S 1 bis S 7 und die Stellungen der Zangen
T 1 bis T 7 sind so vorgesehen, daß stets diejenige Zange durch ihren Betätigungszylinder
geschlossen wird, in deren Bereich das sich vorwärtsbewegende Ende des Rippenrohres
15 gelangt. Die Rollen 414 der in F i g. 7 dargestellten Zangen legen sich dicht
an das Rippenrohr an und vermitteln die Führung des Schneidgutes. Gelangt somit
das rechte Rohrende in den Bereich der Zange T 1, so wird über die Nockenbahn S
1 das Ventil V 1 geöffnet, das Druckluft in den Zylinder C 1 führt, worauf die Zange
T 1 die Rollen 414 an das Rohr 15 legt usw.
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Wie es vornehmlich aus F i g. 5 ersichtlich ist, kämmt ein Kettenrad
458 an dem einen Ende des Nockenzylinders 426 mit einer Kette 457, deren eines Ende
frei und deren anderes Ende mit der Kolbenstange eines Druckluftzylinders 456 verbunden
ist. Eine Drehung des Nockenzylinders 426 durch das Getriebe 424 bewirkt, daß die
Kette 457 den Kolben aus dem Zylinder 456 nach außen zieht.
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Mit der Achse des Rohres 15 fluchtend ist eine Meßscheibe 450 angeordnet,
die, wenn sie von dem vorwärtsrückenden Rohrende angestoßen wird, eine gleitend
gelagerte Welle 451, auf welcher sie befestigt ist, durch eine mit einer Öffnung
versehene Stütze 449 gegen die Wirkung einer Schraubenfeder 453 bewegt. Dadurch
wird ein Ventil V 8 geöffnet, wodurch Luft in einen Zylinder 452 einströmt und ein
nicht dargestellter Kolben derart beaufschlagt wird, daß die Stütze 449 und
die Meßscheibe von dem anliegenden Ende des Rohres 15 wegbewegt wird. Gleichzeitig
gestattet das Ventil V 8 den Zutritt von Druckluft in den Zylinder 433; wodurch
die Spindelmutter 431 in Eingriff mit dem Gewinde 430 der Welle 490 gelangt und
nunmehr die die Säge 435 tragende Platte 432 in Ausstoßrichtung des Rohres mit einer
Geschwindigkeit bewegt wird, die der Lineargeschwindigkeit des Rohres entspricht.
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Wenn sich die Platte 432 nach rechts bewegt, öffnet der Stift 455
ein Ventil V 9, so daß Druckluft in den Zylinder 456 eintreten kann (F i g. 5 und
9). Der Kolben dieses Zylinders zieht darauf die Kette 457, die mit dem Kettenrad
458 des Nockenzylinders 426 kämmt, zurück. Dadurch wird der Nockenzylinder 426 in
seine Ausgangslage zurückgebracht, wobei die Rutschkupplung 425 einen derartigen
Vorgang zuläßt, obwohl zu dieser Zeit die Kupplung bestrebt ist, den Nockenzylinder
426 in entgegengesetzter Richtung zu drehen.
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Zu diesem Zeitpunkt ist die Nockenrolle 437 durch die Vorwärtsbewegung
der Platte 432 über die Nockenscheibe 440 bewegt worden, wodurch die Platte 432
in die in F i g. 3 durch die gestrichelten Linien wiedergegebene Lage gebracht wird;
in der die Säge 435 das Rohr 15 durchschneidet. Zu diesem Zeitpunkt öffnen sich
die Zangen T 1 bis T 7 auf Grund es in seine Ausgangslage zurückgeführten
Nockenzylinders 426, wobei die Ventile V1 und V2 sich öffnen und die vorher in den
Zylindern C 1 bis C 7 eingebrachte Preßluft ausströmt, so daß die in den Zylindern
befindlichen Federn die Kolben zurückziehen können.
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Das abgeschnittene Rohr fällt dann zwischen zwei Einspannvorrichtungen
459 (F i g. 6) nach unten. Diese sind nahe den Enden des abgeschnittenen Rohres
angeordnet. Jede Einspannvorrichtung 459 besteht aus einer halbzylindrischen Backe
460, welche fest angebracht ist, und einer weiteren entsprechend angepaßten Backe,
welche durch die Kolbenstange eines Druckluftzylinders 463 in Richtung auf
die Backe 460 und von dieser weggleiten kann.
An den unteren Enden
der Backe 460 sind Platten 461 angebracht, welche in der Lage sind, durch Schlitze
in den Backen 462 durchzugreifen, wenn die Backen 460 auf die Backen 462 zu bewegt
werden. Wenn sich die Zangen T 1 bis T 7 öffnen, fällt das abgeschnittene
Rohrstück auf die Platten 461 zwischen die Backen 460 und 462. Wie in F i g. 6 gezeigt,
sind normalerweise zwischen den Backen 460 und den anliegenden Enden der Platten
461 öffnungen vorgesehen.
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Die die Säge tragende Platte 432 bewegt sich ständig mit, bis ein
an ihr befestigter Stift 464 ein Luftventil V 1.0 öffnet, so daß wiederum Druckluft
in den Zylinder 433 einströmen kann, jedoch die andere Seite des dortigen Kolbens
beaufschlagt, wodurch letztere die Spindelmutter 431 außer Eingriff mit dem Gewinde
430 der Welle 419 bringt. Durch die Feder 443 wird dann die Platte 432 in ihre Ausgangslage
zurückgezogen. Gleichzeitig strömt über das Ventil V 10 Druckluft in den
Zylinder 452 auf die andere Seite des Kolbens, welcher dann die Meßscheibe 450 in
ihre Ausgangslage zurückführt.
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Die Zylinder 433, 452, 456, 463 und 470 sind stirnseitig mit Ausströmöffnungen
490 versehen, durch die die diesem Zylinder zugeführte Druckluft ausströmen kann,
so daß sich, wenn sich die in den Zylindern befindlichen Kolben in die Endlage bewegt
haben, die zusammengedrückte Luft, die die Kolben in diese Lage gebracht hat, während
der Zeitspanne ausströmen kann, in der Druckluft den Zylindern zugeführt wird, um
die Kolben in die entgegengesetzte Endlage zu bewegen.
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Die Stifte 455 und 464, wie auch die anderen zu beschreibenden Betätigungsstifte,
sind so ausgebildet, daß sie nur in einer Betätigungsrichtung wirksam sind. In Vorwärtsrichtung
kann der betreffende Stift ein zugehöriges Ventil öffnen, während er in entgegengesetzter
Richtung, d. h. auf dem Rückweg in die Ausgangsstellung, keine Schaltwirkung auslöst.
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Die Rippenrohrmaschine 300 liefert kontinuierlich fertigberippte Rohre
15 und treibt die Welle 419 und den Nockenzylinder 426 an. Wenn die erste Zange
T 1 sich um das vörwärtsbewegende Ende der nächsten Lage eines Rohres mittels des
Zylinders C 1 geschlossen hat, öffnet ein Schwenkstift 466 an der Kolbenstange ein
Ventil V 11, welches den Luftzutritt zum Zylinder 463 auf einer Seite dessen Kolbens
zuläßt, wodurch dieser Kolben die Backe 462 in Richtung auf die Backe 460 bewegt,
um so das abgetrennte Rohr einzuspannen.
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Die Kolbenstange einer der Zylinder 463 trägt einen Stift 467, der
bei der Vorwärtsbewegung der Backen 462 ein Ventil 12 öffnet, welches den Zutritt
von Druckluft zum Zylinder 470 auf die eine Seite des dortigen Kolbens gestattet,
wobei dieser Kolben die Vorwärtsbewegung von zwei Endgratern (F i g. 8) gestattet.
Diese Endgrater bestehen aus je einem Rahmen 471 (s. F i g. 8), einer Welle 475,
die sich längs ihrer Achse durch je einen Zylinder 470 erstrecken und die durch
Riemenscheiben 472 (F i g. 2), einen Treibriemen 473 und einen Elektromotor 474
angetrieben wird. Jeder Rahmen 471 hat einen inneren, senkrecht verlaufenden Teil
476 mit einer darin befindlichen öffnung, in welche das innere Ende der Welle 475
hineinragt. Weiterhin hat jeder Rahmen einen äußeren, senkrecht verlaufenden Teil
477 mit einer öffiung zur Aufnahme des Rohrendes gemäß F i g. B. Das Ende jeder
Welle 475 ist gegenüber dem mit der Riemenscheibe 472 versehenen Ende mit einem
Gewinde versehen. Der Außendurchmesser der Welle 475 ist gleich dem Innendurchmesser
des Rippenrohres. Bei einer Drehung der Welle greift das Gewinde in das Rohr hinein,
um an der Innenseite des Rohrendes die dort befindlichen Gratstellen abzuschneiden
und zu entfernen. Dasselbe Wellenende ist mit einem zylindrischen Teil 478 versehen,
welches eine zylindrische Vertiefung 479 aufweist, deren Durchmesser größer ist
als der äußere Durchmesser des Rippenrohres. An dem Teil 479 ist ein messerartiges
Werkzeug 480 befestigt, welches in die Vertiefung 479 so hineinragt, daß es die
Außenfläche des anliegenden Rohrendes berührt, wenn die Welle 475 in das gerippte
Rohr hineingeschoben wird; durch dieses Werkzeug werden die an der Außenseite des
Rohres befindlichen Gratstellen entfernt. Wenn der Stützrahmen 471 durch den Zylinder
470 nach vorn bewegt wird, so stößt die anliegende Oberfläche des senkrechten Teils
477 die Rippen vom Rohrende zurück. Nach der Entfernung der Gratstellen und nach
dem Zurückstoßen der Rippen kann das abgeschnittene Rohr in einer Biegemaschine
zu einer Schlange verformt oder zusammengesetzt werden.
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Wenn einer der Stützrahmen 471 seine äußerste vorderste Lage erreicht
hat, betätigt ein Stift 482 des Stützrahmens ein Ventil V 13, welches den Zutritt
von Preßluft zu den Zylindern 470 auf der anderen Seite der dort angeordneten Kolben
gestattet, so daß die Kolben die Stützrahmen 471 in ihre Ausgangsstellung zurückführen.
Auf ihrem Rückweg öffnet ein an dem Stützrahmen 471 angebrachter Schwenkstift 484
ein Ventil V 14, welches den Zutritt von Druckluft zum Zylinder 463 auf der anderen
Seite des Kolbens gestattet, so daß die Backen 462 in ihre ursprüngliche Lage zurückbewegt
werden. Dadurch kann das abgeschnittene Rohr aus den Backen durch die zwischen den
Backen 460 befindlichen Zwischenräume und die benachbarten Enden der Platten 461,
wie in F i g. 6 gezeigt, herausfallen.
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Die Rippenrohrmaschine 300 arbeitet kontinuierlich und betätigt die
mit dem Gewinde versehene Welle 419 und den Nockenzylinder 426 ebenfalls kontinuierlich.
Der elektrische Sägemotor 434 wie auch der Elektromotor 474 der Rohrvorschubvorrichtung
arbeiten ebenfalls kontinuierlich, so -daß beim Austritt des Rippenrohres aus der
Rippenmaschine dieses automatisch in vorbestimmte Längen abgeschnitten wird und
die Rohrstücke automatisch in eine Stellung gebracht werden, in der sie weiterverarbeitet,
z. B. zu Schlangen zusammengesetzt werden können.
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Die Länge der Rohrstücke kann verändert werden, indem man die Meßscheibe
450 näher an die Platte 432, welche die Säge trägt, heranbringt oder sie von ihr
entfernt.