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DE1264215B - Fliegende Saege - Google Patents

Fliegende Saege

Info

Publication number
DE1264215B
DE1264215B DE1956A0030591 DEA0030591A DE1264215B DE 1264215 B DE1264215 B DE 1264215B DE 1956A0030591 DE1956A0030591 DE 1956A0030591 DE A0030591 A DEA0030591 A DE A0030591A DE 1264215 B DE1264215 B DE 1264215B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cut
cylinder
pliers
pipe
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1956A0030591
Other languages
English (en)
Inventor
Robert M Stikeleather
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Air and Liquid Systems Corp
Original Assignee
Aerofin Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aerofin Corp filed Critical Aerofin Corp
Priority to DE1956A0030591 priority Critical patent/DE1264215B/de
Publication of DE1264215B publication Critical patent/DE1264215B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D45/00Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs
    • B23D45/18Machines with circular saw blades for sawing stock while the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut
    • B23D45/20Flying sawing machines, the saw carrier of which is reciprocated in a guide and moves with the travelling stock during sawing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Fliegende Säge Die Erfindung .betrifft eine fliegende Säge für um seine Längsachse umlaufend zugeführtes Schneidgut, insbesondere Rippenrohr; mit einer dem Sägebereich nachgeordneten zangenartigen, das Schneidgut von oben umgreifenden Führungseinrichtung: Die Erfindung, geht von einer Einrichtung (Patent 1132 409) aus, beiz der ebenfalls zangenartige, das Schneidgut von oben umgreifende Hochhaltevorrichtungen: vorgesehen sind; die am beweglichen Sägeblattträger links und rechts vom Sägeblatt angeordnet sind und die das kontinuierlich zugeführte Schneidgut beim Sägen festhalten und' dann freigeben. Dazu werden die zangenartigen Hochhaltevorrichtungen gemeinsam geschlossen und geöffnet.
  • Auch beim kontinuierlichen Herstellen beispielsweise von Rippenrohren ergibt. sich die Notwendigkeit des Abteileng von Rohrstücken bestimmter Länge; die dann einem nächsten Arbeitsgang zugeführt werden sollen. Hierbei ergeben sich bei Anwendung der bekannten Einrichtung Schwierigkeiten, da das abgetrennte Gut lediglich in bekannter Weise z. B'. auf einem -Rollgang geführt wird. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, eine fliegende Säge derart auszubilden, daß einerseits das freie Rohrende beim Sägen sicher geführt und, andererseits das abgetrennte Rohrstück anschließend für die Weiterbearbeitung gleich weitergegeben wird. Diese Aufgabe ist bei einer fliegenden Säge der eingangs: genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Führungseinrichtung aus mehreren in Laufrichtung des Schneidgutes hintereinander ortsfest angeordneten Zangen besteht,. für, die eine aufeinanderfolgende Schließbetätigung entsprechend der Schneidgutzuführung und- eine gleichzeitige Öffnungsbetätigung vorgesehen ist.
  • Durch die Erfindung. wird nicht nur das jeweils. freie Rohrende beim Sägen sicher geführt, sondern auch in vorteilhafter Weise das Schneidgut unmittelbar nach dem Sägebereich von den ortsfest angeordneten Zangen in ausgerichteter Lage festgehalten, in:-dem sich die Zangen entsprechend der Schneidgutzuführung nacheinander schließen, während zum Weitergeben quer zur Laufrichtung des Gutes die Zangen gleichzeitig geöffnet werden. Es ist hierbei gleichgültig, was mit dem abgetrennten Stück geschieht.
  • Bei der kontinuierlichen Herstellüng von Rippenrohr können die auf 6-m Länge abgetrennten Rippenrohrstöcke beim öffnen der Zangen, die mit Rollen versehen sind; um das um seine- Längsachse umlaufend zugeführte Rippenrohr zu haltern und zu führen, an eine Einrichtung weitergegeben werden, in der an den Rohrenden die Rippen zurückgeschoben und die durch das Abtrennen entstandenen. Grate beseitigt werden. Während' dieses Arbeitsvorganges. kann die Säge wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Die Rohrstücke sind" dann zur Weiterverwendung, beispielsweise zum Herstellen von Rohrschlangen, fertig vorbereitet.. Durch die Anordnung der Zangen und deren aufeinanderfölgende Schließbetätigung können die Rohrstücke auch nicht beschädigt werden.
  • Zur Betätigung der Zangen durch einen an sich: bekannten Nockenzylinder sind in Weiterbildung der Erfindung einzelne Steuerventile und Betätigungszylinder sowie ein vom Sägevorgang abhängiger Rückdrehantrieb für den Nockenzylinder mit Rutschkupplung vorgesehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Gesamtansicht der Einrichturig zurr Abtrennen von Rippenrohr, F i g. 2 eine Ansicht der Spindelmutter zum Antrieb des Sägewagens gemäß F i g. 1, F i & 3 eine Seitenansicht der fliegenden Säge unter Darstellung des Schwenkweges, F i g. 4 eine Teilansicht der in F i g. 3 dargestellten Nockenauslösung, F i g. 5 eine Teilansicht der Vorrichtung zum Rückführen des Nockenzylinders gemäß F -i g. 1 in die Ausgangsstellung, Ei g. 6 eine Ansicht der druckluftbetätigten. Zangen zum Festhalten des. Rohres bei der Weiterverarbeitung, F i g. 7 eine Ansicht der druckluftbetätigten, in Laufrichtung des Schneidgutes ortsfest angeordneten Zangen, F i g. 8 einen Schnitt durch die Vorrichtung zur Bearbeitung der Rohrenden und F i g. 9 eine schematische Darstellung der Druckluftsteuerung der Anordnung gemäß F i g. 1.
  • In F i g. 1 verläßt das Rippenrohr 15 die Rippenrohrrnaschine 300 und läuft um seine Längsachse um. Das Rippenrohr läuft über die Rollen 412 und 413 und gelangt dann zwischen die Rollen 414 der dem Sägebereich nachgeordneten ortsfest angeordneten Zangen T 1 bis T'7. Von der Rippenrohrmaschine 300 wird über die Welle 415, die Riemenscheibe 416, den Riemen. 4-17, die Riemenscheibe 418, die Welle 419, die Riemenscheibe 420, den Riemen 421, die Riemenscheibe 422, die Welle 423, das Untersetzungsgetriebe 424 und die Rutschkupplung 425 der Nockenzylinder 426 angetrieben. Der Mittelabschnitt der Welle 419 ist mit Gewindegängen 430 versehen, mit denen die Spindelmutter 431 in Eingriff bringbar ist.
  • Der obere Teil der die Säge tragenden Platte 432 ist längsverschieblich auf der Welle 419 rechts und links vom Gewinde 430 gelagert und mit einem Luftdruckzylinder 433 versehen, der die Spindelmutter 431 in und außer Eingriff mit dem Gewinde 430 bringt, sowie mit einem Elektromotor 434 zum Antrieb der _Schwenksäge.435. Zur Ausführung der Schwenkbewegung ist die Platte 432 rechts unten entsprechend ausgeschnitten. Wird die Spindelmutter 431 mit dem Gewinde 430 gekuppelt, so verschiebt sich die Platte parallel zum Rippenrohr 15 nach rechts.
  • Nahe der Unterkante- der Platte 432 ist, wie aus F i g. 3 und 4 ersichtlich, eine Stange 436 befestigt. Am Stangenende ist eine Nockenrolle 437 gelagert, die während des anfänglichen Verschiebeweges der Platte nach rechts zunächst noch in einer Führung zwischen den beiden Schienen 438 und 439 läuft, worauf sie von einer Nockenscheibe 440 abgelenkt wird und zwischen der Schiene 438 und einer weiteren Schiene 441 geführt wird. Befindet sich die Nockenrolle 437 zwischen den Schienen 438 und 439 oder zwischen den Schienen 438 und 441, so nimmt die Platte 432 die in der F i g. 3 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage ein. Läuft jedoch die Nockenrolle 437 längs der Nockenscheibe 440, so wird die Platte 432 in die in der F i g. 3 gestrichelt dargestellte Lage verschwenkt, in der das Rippenrohr 15 abgetrennt wird. Die die Säge tragende Platte 432 wird mittels der Zugfeder 443 in ihre Ausgangs: stellung zurückgeführt, so daß auch die Nockenrolle 437 längs der Schiene 438 in die Ausgangsstellung zurückgelangt, wobei mittels der Feder 442 die Nockenscheibe 440 nach Durchgang der Rolle 437 zwischen der Schiene 438 und dem Ende 404 der Nockenscheibe zurückgestellt wird.
  • Der in der beschriebenen Weise angetriebene Nockenäylinder 426 betätigt mittels der Nockenbahnen S 1 bis S 7 die Stößel der Ventile V 1 bis V 7 derart, daß letztere nacheinander geöffnet werden und die Zufuhr von Druckluft in die Betätigungszylinder C 1 bis C 7 der Zangen T 1 bis T 7 bewirken. Die Drehgeschwindigkeit des Nockenzylinders 426 sowie die Nockenbahnen S 1 bis S 7 und die Stellungen der Zangen T 1 bis T 7 sind so vorgesehen, daß stets diejenige Zange durch ihren Betätigungszylinder geschlossen wird, in deren Bereich das sich vorwärtsbewegende Ende des Rippenrohres 15 gelangt. Die Rollen 414 der in F i g. 7 dargestellten Zangen legen sich dicht an das Rippenrohr an und vermitteln die Führung des Schneidgutes. Gelangt somit das rechte Rohrende in den Bereich der Zange T 1, so wird über die Nockenbahn S 1 das Ventil V 1 geöffnet, das Druckluft in den Zylinder C 1 führt, worauf die Zange T 1 die Rollen 414 an das Rohr 15 legt usw.
  • Wie es vornehmlich aus F i g. 5 ersichtlich ist, kämmt ein Kettenrad 458 an dem einen Ende des Nockenzylinders 426 mit einer Kette 457, deren eines Ende frei und deren anderes Ende mit der Kolbenstange eines Druckluftzylinders 456 verbunden ist. Eine Drehung des Nockenzylinders 426 durch das Getriebe 424 bewirkt, daß die Kette 457 den Kolben aus dem Zylinder 456 nach außen zieht.
  • Mit der Achse des Rohres 15 fluchtend ist eine Meßscheibe 450 angeordnet, die, wenn sie von dem vorwärtsrückenden Rohrende angestoßen wird, eine gleitend gelagerte Welle 451, auf welcher sie befestigt ist, durch eine mit einer Öffnung versehene Stütze 449 gegen die Wirkung einer Schraubenfeder 453 bewegt. Dadurch wird ein Ventil V 8 geöffnet, wodurch Luft in einen Zylinder 452 einströmt und ein nicht dargestellter Kolben derart beaufschlagt wird, daß die Stütze 449 und die Meßscheibe von dem anliegenden Ende des Rohres 15 wegbewegt wird. Gleichzeitig gestattet das Ventil V 8 den Zutritt von Druckluft in den Zylinder 433; wodurch die Spindelmutter 431 in Eingriff mit dem Gewinde 430 der Welle 490 gelangt und nunmehr die die Säge 435 tragende Platte 432 in Ausstoßrichtung des Rohres mit einer Geschwindigkeit bewegt wird, die der Lineargeschwindigkeit des Rohres entspricht.
  • Wenn sich die Platte 432 nach rechts bewegt, öffnet der Stift 455 ein Ventil V 9, so daß Druckluft in den Zylinder 456 eintreten kann (F i g. 5 und 9). Der Kolben dieses Zylinders zieht darauf die Kette 457, die mit dem Kettenrad 458 des Nockenzylinders 426 kämmt, zurück. Dadurch wird der Nockenzylinder 426 in seine Ausgangslage zurückgebracht, wobei die Rutschkupplung 425 einen derartigen Vorgang zuläßt, obwohl zu dieser Zeit die Kupplung bestrebt ist, den Nockenzylinder 426 in entgegengesetzter Richtung zu drehen.
  • Zu diesem Zeitpunkt ist die Nockenrolle 437 durch die Vorwärtsbewegung der Platte 432 über die Nockenscheibe 440 bewegt worden, wodurch die Platte 432 in die in F i g. 3 durch die gestrichelten Linien wiedergegebene Lage gebracht wird; in der die Säge 435 das Rohr 15 durchschneidet. Zu diesem Zeitpunkt öffnen sich die Zangen T 1 bis T 7 auf Grund es in seine Ausgangslage zurückgeführten Nockenzylinders 426, wobei die Ventile V1 und V2 sich öffnen und die vorher in den Zylindern C 1 bis C 7 eingebrachte Preßluft ausströmt, so daß die in den Zylindern befindlichen Federn die Kolben zurückziehen können.
  • Das abgeschnittene Rohr fällt dann zwischen zwei Einspannvorrichtungen 459 (F i g. 6) nach unten. Diese sind nahe den Enden des abgeschnittenen Rohres angeordnet. Jede Einspannvorrichtung 459 besteht aus einer halbzylindrischen Backe 460, welche fest angebracht ist, und einer weiteren entsprechend angepaßten Backe, welche durch die Kolbenstange eines Druckluftzylinders 463 in Richtung auf die Backe 460 und von dieser weggleiten kann. An den unteren Enden der Backe 460 sind Platten 461 angebracht, welche in der Lage sind, durch Schlitze in den Backen 462 durchzugreifen, wenn die Backen 460 auf die Backen 462 zu bewegt werden. Wenn sich die Zangen T 1 bis T 7 öffnen, fällt das abgeschnittene Rohrstück auf die Platten 461 zwischen die Backen 460 und 462. Wie in F i g. 6 gezeigt, sind normalerweise zwischen den Backen 460 und den anliegenden Enden der Platten 461 öffnungen vorgesehen.
  • Die die Säge tragende Platte 432 bewegt sich ständig mit, bis ein an ihr befestigter Stift 464 ein Luftventil V 1.0 öffnet, so daß wiederum Druckluft in den Zylinder 433 einströmen kann, jedoch die andere Seite des dortigen Kolbens beaufschlagt, wodurch letztere die Spindelmutter 431 außer Eingriff mit dem Gewinde 430 der Welle 419 bringt. Durch die Feder 443 wird dann die Platte 432 in ihre Ausgangslage zurückgezogen. Gleichzeitig strömt über das Ventil V 10 Druckluft in den Zylinder 452 auf die andere Seite des Kolbens, welcher dann die Meßscheibe 450 in ihre Ausgangslage zurückführt.
  • Die Zylinder 433, 452, 456, 463 und 470 sind stirnseitig mit Ausströmöffnungen 490 versehen, durch die die diesem Zylinder zugeführte Druckluft ausströmen kann, so daß sich, wenn sich die in den Zylindern befindlichen Kolben in die Endlage bewegt haben, die zusammengedrückte Luft, die die Kolben in diese Lage gebracht hat, während der Zeitspanne ausströmen kann, in der Druckluft den Zylindern zugeführt wird, um die Kolben in die entgegengesetzte Endlage zu bewegen.
  • Die Stifte 455 und 464, wie auch die anderen zu beschreibenden Betätigungsstifte, sind so ausgebildet, daß sie nur in einer Betätigungsrichtung wirksam sind. In Vorwärtsrichtung kann der betreffende Stift ein zugehöriges Ventil öffnen, während er in entgegengesetzter Richtung, d. h. auf dem Rückweg in die Ausgangsstellung, keine Schaltwirkung auslöst.
  • Die Rippenrohrmaschine 300 liefert kontinuierlich fertigberippte Rohre 15 und treibt die Welle 419 und den Nockenzylinder 426 an. Wenn die erste Zange T 1 sich um das vörwärtsbewegende Ende der nächsten Lage eines Rohres mittels des Zylinders C 1 geschlossen hat, öffnet ein Schwenkstift 466 an der Kolbenstange ein Ventil V 11, welches den Luftzutritt zum Zylinder 463 auf einer Seite dessen Kolbens zuläßt, wodurch dieser Kolben die Backe 462 in Richtung auf die Backe 460 bewegt, um so das abgetrennte Rohr einzuspannen.
  • Die Kolbenstange einer der Zylinder 463 trägt einen Stift 467, der bei der Vorwärtsbewegung der Backen 462 ein Ventil 12 öffnet, welches den Zutritt von Druckluft zum Zylinder 470 auf die eine Seite des dortigen Kolbens gestattet, wobei dieser Kolben die Vorwärtsbewegung von zwei Endgratern (F i g. 8) gestattet. Diese Endgrater bestehen aus je einem Rahmen 471 (s. F i g. 8), einer Welle 475, die sich längs ihrer Achse durch je einen Zylinder 470 erstrecken und die durch Riemenscheiben 472 (F i g. 2), einen Treibriemen 473 und einen Elektromotor 474 angetrieben wird. Jeder Rahmen 471 hat einen inneren, senkrecht verlaufenden Teil 476 mit einer darin befindlichen öffnung, in welche das innere Ende der Welle 475 hineinragt. Weiterhin hat jeder Rahmen einen äußeren, senkrecht verlaufenden Teil 477 mit einer öffiung zur Aufnahme des Rohrendes gemäß F i g. B. Das Ende jeder Welle 475 ist gegenüber dem mit der Riemenscheibe 472 versehenen Ende mit einem Gewinde versehen. Der Außendurchmesser der Welle 475 ist gleich dem Innendurchmesser des Rippenrohres. Bei einer Drehung der Welle greift das Gewinde in das Rohr hinein, um an der Innenseite des Rohrendes die dort befindlichen Gratstellen abzuschneiden und zu entfernen. Dasselbe Wellenende ist mit einem zylindrischen Teil 478 versehen, welches eine zylindrische Vertiefung 479 aufweist, deren Durchmesser größer ist als der äußere Durchmesser des Rippenrohres. An dem Teil 479 ist ein messerartiges Werkzeug 480 befestigt, welches in die Vertiefung 479 so hineinragt, daß es die Außenfläche des anliegenden Rohrendes berührt, wenn die Welle 475 in das gerippte Rohr hineingeschoben wird; durch dieses Werkzeug werden die an der Außenseite des Rohres befindlichen Gratstellen entfernt. Wenn der Stützrahmen 471 durch den Zylinder 470 nach vorn bewegt wird, so stößt die anliegende Oberfläche des senkrechten Teils 477 die Rippen vom Rohrende zurück. Nach der Entfernung der Gratstellen und nach dem Zurückstoßen der Rippen kann das abgeschnittene Rohr in einer Biegemaschine zu einer Schlange verformt oder zusammengesetzt werden.
  • Wenn einer der Stützrahmen 471 seine äußerste vorderste Lage erreicht hat, betätigt ein Stift 482 des Stützrahmens ein Ventil V 13, welches den Zutritt von Preßluft zu den Zylindern 470 auf der anderen Seite der dort angeordneten Kolben gestattet, so daß die Kolben die Stützrahmen 471 in ihre Ausgangsstellung zurückführen. Auf ihrem Rückweg öffnet ein an dem Stützrahmen 471 angebrachter Schwenkstift 484 ein Ventil V 14, welches den Zutritt von Druckluft zum Zylinder 463 auf der anderen Seite des Kolbens gestattet, so daß die Backen 462 in ihre ursprüngliche Lage zurückbewegt werden. Dadurch kann das abgeschnittene Rohr aus den Backen durch die zwischen den Backen 460 befindlichen Zwischenräume und die benachbarten Enden der Platten 461, wie in F i g. 6 gezeigt, herausfallen.
  • Die Rippenrohrmaschine 300 arbeitet kontinuierlich und betätigt die mit dem Gewinde versehene Welle 419 und den Nockenzylinder 426 ebenfalls kontinuierlich. Der elektrische Sägemotor 434 wie auch der Elektromotor 474 der Rohrvorschubvorrichtung arbeiten ebenfalls kontinuierlich, so -daß beim Austritt des Rippenrohres aus der Rippenmaschine dieses automatisch in vorbestimmte Längen abgeschnitten wird und die Rohrstücke automatisch in eine Stellung gebracht werden, in der sie weiterverarbeitet, z. B. zu Schlangen zusammengesetzt werden können.
  • Die Länge der Rohrstücke kann verändert werden, indem man die Meßscheibe 450 näher an die Platte 432, welche die Säge trägt, heranbringt oder sie von ihr entfernt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Fliegende Säge für um seine Längsachse umlaufend zugeführtes Schneidgut, insbesondere Rippenrohr, mit einer dem Sägebereich nachgeordneten zangenartigen, das Schneidgut von oben umgreifenden Führungseinrichtung, d a -durch gekennzeichnet, daßdieFührungseinrichtung aus mehreren in Laufrichtung des Schneidgutes (15) hintereinander ortsfest angeordneten Zangen (T) besteht, für die eine aufeinanderfolgende Schließbetätigung entsprechend der Schneidgutzuführung und eine gleichzeitige Öffnungsbetätigung vorgesehen ist.
  2. 2. Fliegende Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Betätigen der Zangen durch einen an sich bekannten Nockenzylinder (426) einzelne Steuerventile (V) und Betätigungszylinder (C) sowie ein vom Sägevorgang abhängiger Rückdrehantrieb (456, 457, 458) für den Nockenzylinder (426) mit Rutschkupplung (425) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 908 223; britische Patentschriften Nr. 706 953, 714 003; USA.-Patentschrift Nr. 1070 268. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1132 409.
DE1956A0030591 1956-05-08 1956-05-08 Fliegende Saege Pending DE1264215B (de)

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DE102005045507B3 (de) * 2005-09-23 2006-11-30 Audi Ag Fliegende Abtrennvorrichtung zur spanenden Abtrennung eines Strangprofilabschnitts von einem im kontinuierlichen Strangzieh-/Stranggussprozess gebogenen Strangprofil

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