DE126413A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Reinigung von städtischen und anderen Abwässern benutzt man u. A. Rechen, welche,
wie der Rechen b der Zeichnung, in zvvei- oder mehrfacher Wiederholung und in geeigneten
Abständen schräg in den Kanal eingesetzt sind, wobei der in der Stromrichtung zuerst liegende Rechen mit weiteren Durchgangslöchern
oder -Spalten versehen ist als der zweite und die etwa noch weiter folgenden Rechen weitere Verengerungen besitzen.
Bei diesen Klä'rrechen besteht der Uebelstand, dafs bei Aufhebung der einzelnen Rechen,
die vor jedem derselben infolge der Stauung des Wassers auf die Sohle des Kanals gesunkenen
Abfälle unter dem Rechen weggeschwemmt werden und nach Aufhebung des letzten Rechens weiter in den Kanal gelangen,
so dafs also ein nicht unerheblicher Theil der Abfälle im Wasser verbleibt.
Diesem Uebelstand abzuhelfen dient der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende
Winkelrechen. Die Zeichnung stellt denselben nur in einfacher Anordnung dar; die
sich zwei- oder mehrfach in geeigneten Abständen wiederholende Anordnung ist nur
darin verschieden, dafs beim zweiten Rechen die Durchgangslöcher oder -Spalten enger sind,
sich auch bei jeder folgenden Anordnung mehr verengern. Jedem der gebräuchlichen Rechen b
entspricht ein zweiter, zweckmäfsig etwa rechtwinklig gegenüber diesem Rechen b angeordneter
Rechen a, der bei c seinen Drehpunkt hat und mit seiner freien Kante mit der Kante
des Rechens b auf der Sohle des Kanals nahezu zusammentrifft. Der zwischen beiden Rechen a
und b gebildete Winkel kann im Uebrigen auch gröfser oder kleiner sein als 90 °. Die
Rechen bestehen zweckmäfsig aus gelochtem Blech oder hochkantig gestellten Flacheisen,
Metalldrähten oder sonst geeigneten Rost- oder Siebvorrichtungen.
Wird der Rechen b zum Zwecke der Reinigung in die punktirte Stellung aufgewunden,
so bleibt der Rechen α bezw. wird derselbe niedergelassen; ein Entweichen der auf die
Kanalsohle niedergesunkenen Abfälle unter dem Rechen hindurch ist dadurch unmöglich gemacht.
Die Anordnung kann auch so getroffen sein, dafs der Schutzrechen a, anstatt
aus der punktirten, gehobenen Stellung auf der Bogenlinie wieder in die Schlufsstellung herabgelassen
zu werden, einen vollen Kreis beschreibt, um wieder auf die Sohle des Kanals mit der freien Kante aufzutreffen, d ist der
Drehpunkt des Rechens b und ef sind quer über den Kanal gelegte Rinnen, in welche die
von den Rechen abgenommenen Abfälle zur seitlichen Fortschaffung eingebracht werden.
Kläranlagen dieser Art eignen sich besonders für solche Abwässer, welche kein Gefälle
haben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Vorrichtung zum Entfernen von festen Stoffen aus Abwässerkanälen und dergl. mit in zwei- oder mehrfacher Anordnung schräg in den Kanal gelegten Rechen, dadurch gekennzeichnet, dafs gegenüber jedem dieser Rechen (b) ein zweiter, drehbarer Rechen (a) in Winkelstellung derart eingesetzt ist, dafs die freien Kanten beider Rechen auf der Sohle des Kanals nahezu zusammentreffen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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