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DE1264054B - Verfahren zum Einmischen von Gleit- und Antihaftmitteln in Polyolefine - Google Patents

Verfahren zum Einmischen von Gleit- und Antihaftmitteln in Polyolefine

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Publication number
DE1264054B
DE1264054B DER41510A DER0041510A DE1264054B DE 1264054 B DE1264054 B DE 1264054B DE R41510 A DER41510 A DE R41510A DE R0041510 A DER0041510 A DE R0041510A DE 1264054 B DE1264054 B DE 1264054B
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DE
Germany
Prior art keywords
polyethylene
additive
additives
percent
weight
Prior art date
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Pending
Application number
DER41510A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Michael Erchak Jun
Karl Frederick Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dart Industries Inc
Original Assignee
Rexall Drug and Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rexall Drug and Chemical Co filed Critical Rexall Drug and Chemical Co
Publication of DE1264054B publication Critical patent/DE1264054B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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    • C08J3/20Compounding polymers with additives, e.g. colouring
    • C08J3/22Compounding polymers with additives, e.g. colouring using masterbatch techniques
    • C08J3/226Compounding polymers with additives, e.g. colouring using masterbatch techniques using a polymer as a carrier
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08J2323/02Characterised by the use of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Derivatives of such polymers not modified by chemical after treatment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

  • Verfahren zum Einmischen von Gleit- und Antihaftmitteln in Polyolefine Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Einmischen von Gleit- und Antihaftmitteln in Polyolefine, bei welchem die Zusatzmittel in Form eines Konzentrates zugesetzt werden, um dem Polyolefinharz Gleitfähigkeit und Stabilität zu verleihen und zu erreichen, daß Folien aus dem Polyolefinharz unter Druck nicht aneinanderhaften.
  • Es ist bekannt, daß Polyolefinen, die zu verschiedenen Endprodukten verarbeitet werden sollen, z. B. durch Gießen oder Formen, verschiedene Zusatzmittel zugesetzt werden müssen. Diese Zusätze dienen dazu, den fertigen Polyolefinprodukten Gleitfähigkeit aneinander und an anderen Materialien, Stabilität und andere wünschenswerte Eigenschaften zu verleihen.
  • Übliche Polyäthylenfolien, insbesondere dünne Polyäthylenfolien, weisen einen hohen Reibungskoeffizienten auf, der verhindert, daß übereinanderliegende Folien mit ausreichender Leichtigkeit und Geschwindigkeit aneinandergleiten, wenn nicht ein geeignetes Zusatzmittel in dem Polyäthylenharz enthalten ist.
  • Bei verschiedenen Bearbeitungsmethoden stellt diese geringe Gleitfähigkeit der Folien aneinander einen schwerwiegenden Nachteil dar, so z. B. auf automatischen Folienverarbeitungsmaschinen wie Verschlußmaschinen, Beutelherstellmaschinen und Beutelfüllmaschinen.
  • Ein weiteres schwieriges Problem ergibt sich aus der Eigenschaft der üblichen Polyolefine, insbesondere der Polyäthylenfolien, unter Druck fest aneinanderzuhaften. Dieses Problem spielt insbesondere bei der Herstellung von Polyäthylen folien nach dem Folienblasverfahren eine Rolle. Nach der Bildung des &chlauches aus Polyäthylenfolie, Aufschlitzen und Aufwickeln des entspannten Schlauches, läßt sich dieser nur schwierig öffnen, da die Innenflächen des Polyäthylenschlauches aneinanderhaften.
  • Diese Schwierigkeiten hat man bisher dadurch zu umgehen versucht, daß man dem als Ausgangsmaterial verwendeten Polyäthylen vor der Verarbeitung auf Folien oder Folienschläuchen bestimmte Zusatzmittel oder Zusatzmittelgemische zugesetzt hat.
  • Neben den Zusatzmitteln, die die Gleitfähigkeit der Folien erhöhen und das Aneinanderhaften unter Druck vermindern sollen, hat man auch noch andere gebräuchliche Zusatzmittel, die das Produkt färben und oxydationsbeständig machen, zugesetzt.
  • Die Einarbeitung der Zusatzmittel in das Polyolefinharz wirft verschiedene Probleme auf. Es ist an sich möglich, die Zusatzmittel einzeln einer Mischvorrichtung, z. B. einem homogenisierend wirkenden Extruder zuzusetzen; diese Arbeitsweise hat sich jedoch in der Praxis nicht bewährt. Verschiedene Zusatzmittel werden nämlich nur in sehr kleinen Mengen zugesetzt, so daß es äußerst schwierig, wenn nicht unmöglich ist, die Dosierung mit der notwendigen Genauigkeit vorzunehmen. Infolgedessen mußte man hinnehmen daß die Zusatzmittelkonzentration in dem Polyolefin in weiten Grenzen schwankte; auf diese Weise waren auch die als Endprodukt erhaltenen Folien und Folienprodukte nicht einheitlich.
  • Es ist auch schon bekannt, die sogenannte »Grundmischungstechnik« anzuwenden, bei der man zunächst in getrenntem Arbeitsgang ein Konzentrat aus dem Zusatzmittel bzw. aus der Zusatzmittelmischung und einem Polyolefin, z. B. Polyäthylen, herstellt, das dann in die Hauptmenge des Polyäthylens eingearbeitet wird. Diese Arbeitsweise ist den ausgelegten Unterlagen des belgischen Patents 614216 und in der USA.-Patentschrift 2 956 035 beschrieben. Zu den notwendigen Arbeitsschritten bei Anwendung der »Grundmischungstechnik« gehören die Zugabe des Zusatzmittels bzw. der Zusatzmittelmischung zu dem Polymeren und das Vermahlen oder mechanische Vermischen in einer geeigneten Apparatur, z. B. einem Banbury-Mischer. Gemäß USA.-Patentschrift 2 956 035 verwendet man für die Grundmischung vorzugsweise ein Äthylenpolymeres, welches andere Schmelzfluß- oder Tieftemperatureigenschaften aufweist als das restliche Polyäthylen, dem die Grundmischung zugesetzt wird.
  • Bei Verwendung der für diese Arbeitsweise notwendigen Mischapparaturen mit hohen Scherkräften, z. B. einem Banbury-Mischer, kann das - geschmolzene - Äthylenpolymere während der Herstellung der Grundmischung, d. h. während der Zugabe der Zusatzmittel, mechanisch abgebaut werden, so daß der Schmelzflußwert von dem des übrigen verwendeten Polyäthylens abweicht. Es müssen große Mengen des Äthylenpolymeren, z. B. 95 bis 99 Gewichtsprozent, in Verbindung mit kleinen Mengen, z. B. etwa 1 bis 5 Gewichtsprozent, Zusatzstoffen verwendet werden.
  • Sobald das mechanische Einmischen der Zusatzstoffe in das geschmolzene Polymer abgeschlossen ist, wird die Grundmischung pelletisiert, d. h. zu kleinen Teilchen verarbeitet.
  • Bei der großtechnischen Durchführung der »Grundmischungstechnik« ergeben sich eine Reihe von Nachteilen, so vor allem der, daß das Polyäthylen, welches für die Grundmischung verwendet wird, andere physikalische Eigenschaften aufweist als das Polyäthylen, welchem die Grundmischung zugesetzt wird.
  • Da bei der »Grundmischungstechnik« sehr große Mengen Polyäthylen zum Verdünnen für die Zusatzmittel verwendet werden müssen, kann die Zugabe von Teilen der Grundmischung zu dem übrigen Harz die Eigenschaften des Endproduktes nachteilig beeinflussen. Dies tritt vor allem dann ein, wenn der Schmelzindex und die Dichte des Polyäthylenharzes der Grundmischung in erheblichem Maße von dem Schmelzindex und der Dichte des übrigen Harzes, dem die Grundmischung zugesetzt wird, abweichen.
  • Dieser Nachteil verstärkt sich, wenn die Menge an Zusatzmittel in dem Endprodukt hoch sein muß.
  • Außerdem sind - wie bereits gesagt - für die Durchführung der »Grundmischungstechnik« besondere Mahlapparaturen sowie besondere Apparaturen zum Pelletisieren der fertigen Mischung notwendig, wodurch das Verfahren kostspielig und zeitraubend wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Verfahren zum Einmischen von Gleit- und Antihaftmitteln in Polyolefine unter Verwendung eines Konzentrates aus den pulvrigen Gleit- und Antihaftmitteln und Polyolefinen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß Konzentrate verwendet werden, in denen wenigstens 20, jedoch höchstens 50 Gewichtsprozent des feinzerteilten Polyolefins in einer durchschnittlichen Teilchengröße, die geringer ist als einem DIN-Prüfsieb mit 4 Maschen/cm2 entspricht, vorliegen.
  • Das Zusatzmittel oder Zusatzmittelgemisch, welches selbst in feinzerteilter Form vorliegen muß, wird mit einem feinzerteilten oder gepulverten Polyolefin vermischt. Das Vermengen der Zusatzmittel mit dem feinzerteilten Polyäthylen kann in einfachen handelsüblichen Vorrichtungen, z. B. Doppelschalenmischern oder Kegelmischern, erfolgen. Die erfindungsgemäß hergestellte Mischung, bei der es sich um ein frei fließendes Pulver handelt, kann direkt weiterverarbeitet werden. Beispielsweise kann das Zusatzmittelkonzentrat zusammen mit dem übrigen Polyolefin direkt in den Einfülltrichter eines Homogenisierextruders eingefüllt werden.
  • Unter »Polyolefinen« werden im vorliegenden Zusammenhang Polyäthylen, Polypropylen, Polybutylen und höhere a-Olefln-Polymere sowie -Mischpolymere, die sich sowohl von geradkettigen als auch verzweigtkettigen Monoolefinen ableiten, verstanden. Insbesondere wird im vorliegenden Zusammenhang auf Polyäthylen Bezug genommen, da die mit Hilfe der Erfindung erzielbaren Vorteile bei diesem Material am größten sind.
  • Das feinzerteilte bzw. gepulverte Polyäthylen, welches zur Herstellung des Zusatzmittelkonzentrates verwendet wird, soll im allgemeinen eine Teilchengröße, die geringer ist als einem Prüf sieb mit weniger als 4 Maschen/cm2 entspricht, aufweisen. Grundsätzlich braucht die Teilchengröße des Polyäthylenpulers nur so klein zu sein, daß ein fließfähiges pulvriges Zusatzmittel-Polyäthylen-Produkt erhalten werden kann. Polyäthylenpulver mit einer Teilchengröße, die geringer ist als einem DIN-Prüfsieb mit 6400 Maschen/cm2 entspricht, ist im allgemeinen ungeeignet; vorzugsweise soll die Teilchengröße einem Prüfsieb mit 16 bis 250 Maschen/cm2 entsprechen. Man verwendet wenigstens 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise 25 bis 40 Gewichtsprozent feinzerteiltes Polyäthylen, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zusatzmittelkonzentrates. Die Menge an Polyäthylen in dem Zusatzmittelkonzentrat kann jedoch bis zu 50Gewichtsprozent erhöht werden, insbesondere dann, wenn für die Herstellung des Zusatzmittelkonzentrates dasselbe Polyäthylenharz verwendet wird, wie für das herzustellende Produkt eingesetzt wird. Andererseits können die physikalischen Eigenschaften des für die Herstellung des Zusatzmittelkonzentrates verwendeten Polyäthylens hinsichtlich der Dichte, der Schmelzindizes beträchtlich von den entsprechenden Eigenschaften der Hauptmenge des Harzes abweichen, ohne die Eigenschften des letzteren nachträglich zu beeinflussen. Dieser Vorteil wird mit Hilfe der Erfindung dadurch erreicht, daß das gepulverte Polyäthylen, bezogen auf die Zusatzstoffe, in verhältnismäßig kleinen Mengen verwendet wird. Obwohl es möglich ist, die verschiedensten Polyäthylenharztypen in dem Zusatzmittelkonzentrat als Hauptmenge zu verwenden, setzt man vorzugsweise Polyäthylene niedriger oder mittlerer Dichte ein. Besonders geeignet sind sogenannte folienbildende Polyäthylene. Das feinzerteilte bzw. gepulverte Polyäthylen kann mit Hilfe einer geeigneten Mahlvorrichtung in an sich bekannter Weise hergestellt werden.
  • Wie oben bereits ausgeführt worden ist, können solche Zusatzmittel zusammen mit dem feinzerteilten Polyäthylen zur Herstellung der Zusatzmittelkonzentrate verwendet werden, die dem Endprodukt die gewünschte Gleitfähigkeit geben und es von dem unerwünschten Aneinanderhaften unter Druck befreien.
  • Diese die Gleitfähigkeit erhöhenden bzw. das Aneinanderhaften herabsetzenden Zusatzmittel können auch in Verbindung mit gebräuchlichen Polyolefinzusatzmitteln verwendet werden, beispielsweise mit Antioxydantien, Füllstoffen wie CaCO3, Farbstoffen, Pigmenten und UV-Stabilisatoren. Das Gesamtgewicht des Zusatzmittels bzw. der Zusatzmittel in dem Konzentrat kann vorzugsweise etwa 60 bis 75 Gewichtsprozent oder sogar bis zu 80 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Zusatzmittelkonzentrates, betragen. Es ist andererseits auch möglich, Mengen unter 60 Gewichtsprozent zu verwenden, ohne daß das Endprodukt nachteilig beeinflußt wird.
  • Die genaue Teilchengröße der Zusatzmittel ist nicht kritisch, vorausgesetzt, daß das fertige Zusatzmittelgemisch ein frei fließendes Produkt bleibt.
  • Es können die üblichen für die Verarbeitung von Polyäthylen bekanntgewordenen Gleitmittel für die Herstellung der Zusatzmittelkonzentrate gemäß der Erfindung verwendet werden. Damit das Gleitmittel seine Wirksamkeit voll enthalten kann, muß es bei Raumtemperatur an der Folienoberfläche aus schwitzen, leicht in Polyäthylen dispergierbar sein und den Reibungskoeffizienten der Folie in wirksamer Weise reduzieren. Zu den Materialien, die für diesen Zweck verwendet werden können, gehören die Amide höherer gesättigter und ungesättigter Fettsäuren, die 10 bis 22, vorzugsweise 18 bis 22 Kohlenstoffatome enthalten. Vor allem die Amide der Ölsäure und der Erucasäure sind für den genannten Zweck geeignet.
  • Es ist möglich, ein einzelnes bestimmtes Fettsäureamid oder auch eine Mischung von Fettsäureamiden zu verwenden. So können beispielsweise handelsübliche Fettsäureamide, bei denen es sich stets um eine Mischung verschiedener Fettsäureamide handelt und die bis zu etwa 5 Gewichtsprozent freie Fettsäure enthalten, mit gutem Erfolg eingesetzt werden. Die Menge des zugesetzten Gleitmittels kann, wie bereits weiter oben angedeutet, in verhältnismäßig weiten Grenzen verändert werden. Das Gleitmittel sollte jedoch der Hauptmenge des Harzes in einer solchen Menge zugesetzt werden, daß sich eine Konzentration von 0,01 bis 0,40/0, vorzugsweise 0,025 bis 0,3 0/o, ergibt. Unabhängig von diesen Werten muß die Menge des Zusatzmittels so groß sein, daß eine ausreichende Verminderung des Reibungskoeffizienten des Materials erreicht wird.
  • Als bekanntes Mittel zur Verhinderung des Aneinanderhaftens der Folien können solche mit einer Teilchengröße im Bereich von etwa 0,01 bis 10 Mikron herangezogen werden. Besonders geeignet sind Calciumoxyd und Siliciumdioxydmaterialien. Zu den geeigneten Siliciumdioxydmaterialien gehören Diatomeenerde, handelsübliche Kieselerden und Silicagele. Die Mittel werden in solchen Mengen eingesetzt, daß der gewünschte Effekt gerade erreicht wird.
  • Im allgemeinen liegen diese Mengen bei etwa 0,01 bis 0,5 0/o, vorzugsweise etwa 0,025 bis 0,4 0/o, bezogen auf die Gesamtmenge des Harzes, sind also innerhalb weiter Grenzen veränderlich.
  • Wirksame Antioxydantien für Polyäthylen, die mitverwendet werden können, sind sterisch gehinderte Phenole, z. B. 2,6-Di-tert.-butyl-4-methyl phenol und sekundäre aromatische Amine, beispielsweise N,N'-Diphenyl-p-phenylendiamin und N,N'-Dinaphthyl-p-phenylendiamin.
  • Die Konzentration des Antioxydationsmittels in dem Polyäthylenharz kann zwischen 0,01 und 2 Gewichtsprozent liegen. Vorzugsweise verwendet man Mengen zwischen 0,005 und 0,3 Gewichtsprozent.
  • Alle üblicherweise für das Färben von Polyolefinen verwendeten Farbstoffe und Pigmente können auch zusätzlich Anwendung finden. Farbstoffe oder Pigmente werden in Mengen von 0,1 bis 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa 1 bis 3 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge des Polyäthylen, verwendet.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Konzentrat folgende Zusammensetzung auf: Etwa 20 bis 30 Gewichtsprozent feinzerteiltes Polyäthylen, etwa 30 bis 40 Gewichtsprozent Gleitmittel und etwa 40 bis 50 Gewichtsprozent des das Aneinanderhaften verhindernden Mittels. Werden auch noch andere Zusätze verwendet, so machen sie etwa 10 bis 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa 5 bis 15 Gewichtsprozent, in der Mischung aus.
  • Die Bestandteile des Zusatzmittelkonzentrates, nämlich das gepulverte Polyäthylen, das Gleitmittel und das das Aneinanderhaften verhindernde Mittel sowie, gegebenenfalls, die anderen Zusätze können leicht miteinander vermischt werden. Für diesen Zweck können übliche Vorrichtungen verwendet werden, die gewährleisten, daß ein sorgfältig durchgemischtes frei fließendes pulvriges Produkt anfällt. Die verschiedenen Materialien können beispielsweise aus den Vorratsbehältern in eine geeignete Mischvorrichtung übergeführt werden. Das einheitlich durchgemischte Produkt kann wiederum gelagert und danach direkt mit der Hauptmenge des Polyäthylens, und zwar entweder portionsweise oder kontinuierlich, in den Einfülltrichter eines Homogenisierextruders zur Vermischung mit dem Harz gegeben werden. Die vorstehend beschriebene Arbeitsweise ist zur Durchführung der Erfindung besonders geeignet; es ist aber auch möglich, die Herstellung der Zusatzmittelkonzentrate und die weitere Vermischung des Zusatzmittelkonzentrates mit der Hauptmenge des Harzes in beliebiger anderer Weise vorzunehmen. So ist es beispielsweise möglich, das Zusatzmittelkonzentrat mit Hilfe eines kalibrierten Schneckenförderers, der zuvor auf Förderung einer bestimmten Menge Zusatzmittel eingestellt worden ist, in den unteren Teil eines Extrudertrichters einzudosieren, der dem Extruder eine konstante Menge des zusatzmittelfreien Polymerisates zuführt. Ist die Fördergeschwindigkeit des Extruders bekannt, so kann durch Einstellung der (veränderlichen) Fördergeschwindigkeit des kalibrierten Schneckenförderers eine bestimmte Gleitmittel- und Antihaftmittelkonzentration in dem Polyäthylenharz erreicht werden. Das Verhältnis von Gleitmittel zu Antihaftmittelkonzentration in dem Endprodukt hängt von dem ursprünglichen Verhältnis von Gleitmittel zu Anti-Haftmittel in dem Zusatzmittelkonzentrat ab.
  • Das nachstehende Beispiel dient zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
  • Beispiel Man stellt ein Zusatzmittelkonzentrat her, indem man 45,4 kg eines handelsüblichen Ölsäureamids als Gleitmittel, 45,4 kg einer handelsüblichen Diatomeenerde als Antihaftmittel und 22,7 kg eines Polyäthylens niedriger Dichte mit einer Teilchengröße entsprechend einem DIN-Prüfsieb mit 56 Maschen/cm2 in einem Mischer zusammengemischt. Das entstandene frei fließende pulvrige Zusatzmittelkonzentrat wird kontinuierlich zusammen mit zusatzmittelfreiem Polyäthylen niedriger Dichte in den Trichter eines Extruders eingeführt. Die in den Trichter des Extruders eingeführte Menge an Zusatzmittel wird so bemessen, daß sich in dem fertigen Produkt ein Gehalt von etwa 0,1 °/o Gleitmittel und 0,09 0/o des Antihaftmittels ergibt. Das Endprodukt wurde in gewissen Abständen analysiert, um die Gleichmäßigkeit der Zusatzmittelkonzentration zu bestimmen. Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
    Proben
    IAIB/CIDIE
    Schmelzindex 1,80 1,89 1,82 1,94 1,85
    Gelteilchen,
    Anzahl/0,0929 m2 2,8 0 2 2,6 1
    Schleierbildung, 0/o 6,1 5,7 6,0 5,5 5,7
    Antihaftmittel, 0/o 0,084 0,89 0,879 0,935 0,892
    Gleitmittel, 0/o 0,95 0,985 0,9 0,95 0,95
    Aus den vorstehenden Werten ergibt sich, daß die ZusatzmitteLkonzenteation während des gesamten Mischvorganges mit der Hauptmenge des Harzes gleichmäßig bleibt und daß die übrigen Eigenschaften des Endproduktes nicht nachteilig beeinflußt werden Diese Werte lassen sich ohne Anwendung komplizierter und kostspieliger Apparaturen erreichen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Einmischen von Gleit- und Antihaftmitteln in Polyolefine unter Verwendung eines Konzentrates aus den pulvrigen Gleit- und Anti- haftmitteln und Palyolefinen, dadurch gew k e n h z e i c h n e t, daß Konzentrate verwendet werden, in denen wenigstens 20, jedoch höchstens 50 Gewichtsprozent des feinzerteilten Polyolefins in einer durchschnittlichen Teilchengröße, die geringer ist als einem DIN-Prüfsieb mit 4 Maschen; cm2 entspricht, vorliegen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Ausgelegte Unterlagen des belgischen Patents Nr. 614 216; britische Patentschrift Nr. 935 626; japanische Auslegeschrift Nr. 3570/1963.
DER41510A 1964-09-14 1965-09-10 Verfahren zum Einmischen von Gleit- und Antihaftmitteln in Polyolefine Pending DE1264054B (de)

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