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DE1263939B - Vorrichtung und Verfahren zur Regelung oder Abschaltung eines Kernreaktors mit einer Schuettung kugelfoermiger Betriebselemente - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Regelung oder Abschaltung eines Kernreaktors mit einer Schuettung kugelfoermiger Betriebselemente

Info

Publication number
DE1263939B
DE1263939B DEB85476A DEB0085476A DE1263939B DE 1263939 B DE1263939 B DE 1263939B DE B85476 A DEB85476 A DE B85476A DE B0085476 A DEB0085476 A DE B0085476A DE 1263939 B DE1263939 B DE 1263939B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
rod
shaped
shutdown
nuclear reactor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEB85476A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilfried Rausch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brown Boveri Krupp Reaktorbau GmbH
Original Assignee
Brown Boveri Krupp Reaktorbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brown Boveri Krupp Reaktorbau GmbH filed Critical Brown Boveri Krupp Reaktorbau GmbH
Priority to DEB85476A priority Critical patent/DE1263939B/de
Publication of DE1263939B publication Critical patent/DE1263939B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C7/00Control of nuclear reaction
    • G21C7/06Control of nuclear reaction by application of neutron-absorbing material, i.e. material with absorption cross-section very much in excess of reflection cross-section
    • G21C7/08Control of nuclear reaction by application of neutron-absorbing material, i.e. material with absorption cross-section very much in excess of reflection cross-section by displacement of solid control elements, e.g. control rods
    • G21C7/10Construction of control elements
    • G21C7/107Control elements adapted for pebble-bed reactors
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C1/00Reactor types
    • G21C1/04Thermal reactors ; Epithermal reactors
    • G21C1/06Heterogeneous reactors, i.e. in which fuel and moderator are separated
    • G21C1/07Pebble-bed reactors; Reactors with granular fuel
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C15/00Cooling arrangements within the pressure vessel containing the core; Selection of specific coolants
    • G21C15/02Arrangements or disposition of passages in which heat is transferred to the coolant; Coolant flow control devices
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)

Description

  • Vorrichtung und Verfahren zur Regelung oder Abschaltung eines Kernreaktors mit einer Schüttung kugelförmiger Betriebselemente Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung oder Abschaltung eines Kernreaktors mit einer Schüttung kugelförmiger Betriebselemente, in deren Bereich stabförmige Regel- oder Abschaltelemente ein- und ausgefahren werden sowie ein Verfahren zum Betrieb dieser Vorrichtung.
  • Aus der Zeitschrift »Die Atomwirtschaft«, September 1959, S. 377 bis 384, ist bereits ein gasgekühlter Schüttgut-Kernreaktor mit negativem Temperaturkoeffizienten bekannt, bei dem die zur Abschaltung des Reaktors erforderliche Reaktivitätsverminderung mit Hilfe von stabförmigen Abschaltelementen vorgenommen wird, die innerhalb von besonderen, im Reaktor angeordneten Einbauten geführt sind, z. B. in Nasen oder Führungsrohren. Die Leistung eines solchen Kernreaktors wird unter Ausnutzung des negativen Temperaturkoeffizienten durch Änderung der Gebläsedrehzahl für den Kühlgaskreislauf geregelt.
  • Eine solche Art der Leistungsregelung ist jedoch nicht für alle Kernreaktoren dieser Bauart ausreichend, da sich die zu den einzelnen Leistungsniveaus gehörenden Reaktortemperaturen zu stark unterscheiden würden. Diese Temperaturunterschiede können jedoch dadurch vermieden werden, daß in den Reaktor geeignete Regelelemente eingebaut werden, die es gestatten, die Reaktivität des Reaktors reproduzierbar und in hinreichend kleinen Schritten zu ändern. Die gesamte Reaktivitätsänderung bewegt sich dabei in einem Bereich von nur wenigen Prozenten.
  • Die für den Betrieb des bekannten Kernreaktors erforderlichen stabförmigen Regel- und Abschaltelemente können auch in einer kombinierten Einrichtung zusammengefaßt werden, die sowohl zur Regelung als auch zur Abschaltung des Kernreaktors dient. Um mit Hilfe der bekannten Einrichtung die erforderlichen hohen negativen Reaktivitätseinflüsse zum Abschalten des Kernreaktors zu erreichen, müssen die stabförmigen Abschaltelemente in der Achsnähe des Reaktors eingebracht sein, wobei zu ihrer Führung besondere Einbauten, z. B. Rohre, Nasen oder Ringmauern aus Graphit, in der Spaltzone verwendet werden. Die bekannte Einrichtung weist jedoch sehr erhebliche Nachteile auf, da die genannten Einbauten hohen mechanischen, thermischen und Strahlungsbelastungen ausgesetzt und daher sehr störanfällig sind.
  • Die derartigen Beanspruchungen standhaltenden Materialien sind sehr teuer und schwierig zu bearbeiten.
  • Wird ferner noch berücksichtigt, daß ein echtes Abschalten des Kernreaktors, d. h. ein Unterkritischfahren bei niedriger Temperatur, nur selten erfolgt, so fällt der bei der Konstruktion der Spaltzonen-Einbauten zu betreibende Aufwand besonders schwer ins Gewicht. Andererseits muß jedoch für die bei einem Störfall zu erfolgende Notabschaltung des Kernreaktors ständig eine genügend große Abschaltreaktivität zur Verfügung stehen, um die Reaktivität des Reaktors so schnell wie nötig zu senken.
  • Aus der USA.-Patentschrift 2 812 303 ist ein weiterer Typ eines Schüttgut-Kernreaktors bekannt, der wahlweise mit einem Gas oder mit einer Flüssigkeit gekühlt werden kann. Die Regelung des Reaktors erfolgt mittels eines Absorberstabes, der sich in der Spaltzone innerhalb einer Führung aus Graphit oder Beryllium bewegt. Für diese Führung gelten die gleichen Nachteile, wie sie weiter oben für den ausschließlich gasgekühlten Kernreaktor geltend gemacht wurden; d. h. sie muß hohen mechanischen, thermischen und Strahlungsbelastungen standhalten. überdies bringt jeder durch die Spaltzone führende Kanal, wenn er Gebiete hohen Neutronenflusses berührt, beträchtliche Neutronenverluste mit sich.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung und ein Verfahren anzugeben, mit denen es möglich ist, die Reaktivität eines Schüttgut-Kernreaktors zum Zwecke der Regelung oder der Abschaltung zu beeinflussen, ohne daß dazu in der Spaltzone Einbauten für die stabförmigen Abschalt- oder Regelelemente erforderlich sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die stabförmigen Elemente an ihrem in die Schüttung eindringende Ende konisch zugespitzt sind und unter Verdrängung der Betriebselemente unmittelbar durch die Schüttung hindurchbewegt werden.
  • Durch diese Vorrichtung wird auf eine sehr einfache Weise das Problem gelöst, die Beeinflussung der Reaktivität eines Schüttgut-Kernreaktors vornehmen zu können, ohne daß dabei besondere Konstruktions- oder Materialprobleme auftreten. Das Vorteilhafte der Vorrichtung ist einmal darin zu erblicken, daß keine Einbauten der Spaltzone erforderlich sind, und zum anderen darin, daß sie eine gute Neutronenökonomie besitzt. Diese ist vor allem dann von. großer Wichtigkeit, wenn das an die Vorrichtung gebundene Verfahren- zur Beeinflussung der Reaktivität von Konverter- :oder Brutreaktoren angewendet werden soll. Durch das Wegfallen der Spaltzonen-Einbauten, wie Führungsrohren od. dgl., treten in der Spaltzone keine vom Schüttgut freien Kanäle mehr auf und die mit einem solchen durch die Spaltzone führenden Kanal verbundenen Neutronenverluste entfallen ebenfalls.
  • Die sich beim unmittelbaren Einfahren der stabförmigen Elemente in die Spaltzone dort bildenden Kanäle verschließen sich von selbst wieder, sobald die Elemente aus der Spaltzone entfernt worden sind.
  • Das mit der oben beschriebenen Vorrichtung verbundene Verfahren gestattet es überdies, außer Steuerelementen, die der Leistungsregelung und Abschaltung des Kernreaktors dienen und daher neutronenabsorbierende Stoffe enthalten, alle möglichen Arten von Testelementen, Bestrahlungsproben od. dgl. in die Spaltzone eines Schüttgut-Kernreaktors enizuführen, ohne daß Rohre oder Kanäle in der Spaltzone vorgesehen sind und den Neutronen-Haushalt beeinträchtigen. Derartige Proben werden in stabförmige Elemente eingebracht und direkt in das Schüttgut eingefahren, und zwar an jeder gewünschten Stelle der Spaltzone. Die Reaktivität des Kernreaktors wird nur so lange beeinflußt, wie sich die Proben in der Spaltzone befinden; da sich, wie bereits beschrieben, die beim Einfahren der als Träger fungierenden stabförmigen Elemente in der Spaltzone entstehenden Lücken oder Kanäle nach dem Abziehen der stabförmigen Elemente sofort von selbst wieder schließen.
  • Nach dem mit der oben beschriebenen Vorrichtung verbundenen Verfahren erfolgt die Notabschaltung des Kernreaktors stufenweise, wobei zunächst in einer ersten Stufe die stabförmigen Abschaltelemente außerhalb der Spaltzone angeordnet sind und unter dem Einfluß der Schwerkraft durch einen Reflektor hindurch bis zu einer vorgegebenen Tiefe in das Schüttgut eingebracht werden und eine »prompte« Verminderung der Reaktivität hervorrufen und sodann in einer nächsten Stufe durch Anwendung äußerer Kräfte zur überwindung des Eindringwiderstandes der Schüttung ein weiteres Einführen der Abschaltelemente in das Schüttgut bis in ihre Endlage erfolgt, wobei eine zusätzliche, »langsame« Reaktivitätsabschwächung eintritt.
  • Das Verfahren geht von der Erkenntnis aus, daß es auch bei einer Notabschaltung in einem nuklearen Störfall ausreicht, den letzten Teil der notwendig werdenden Reaktivitätsänderung durch ein »langsames« Absenken der Reaktivität vorzunehmen. Das Abschaltverfahren ist daher mehrstufig aufgebaut, wobei in der ersten Stufe eine »prompte« Reaktivitätsminderung erfolgt, die eine nach dem Störfall eventuell auftretende Reaktivitätszunahme, wie sie z. B. bei Vorhandensein eines mit Wasser gespeisten Sekundärkreises von einem Wassereinbruch herrühren kann, neutralisiert. Eine solche »prompte« Reaktivitätsminderung wird durch das schnelle Einfahren der stabförmigen Abschaltelemente in das Schüttgut erreicht, wobei die Abschaltelemente unter Einfluß des Schwerkraft bis zu einer zuvor festgelegten Tiefe ir die Spaltzone eindringen. Danach erfolgt eine Rangsame« Reaktivitätsänderung durch das weitere Einbringen der Abschaltelemente in das Schüttgut, wobei ein äußerer Zwangsantrieb angewendet wird. Des Grad der Verzögerung, mit dem die Reaktivitätsänderung vor sich geht, ist frei wählbar durch die Geschwindigkeit, mit der die Abschaltelemente in das Schüttgut eingeführt werden können.
  • Bei einer betriebsmäßigen Abschaltung des Kernreaktors wird die für einen solchen Fall erforderliche Reaktivitätsniedrigung ebenfalls mit Hilfe der stabförmigen Abschaltelemente vorgenommen, die langsam und ohne irgendeine Behinderung bis zu eines vorgegebenen Tiefe in das Schüttgut eingebracht werden. Besondere Einbauten zur Führung der Abschaltelemente brauchen auch in diesem Fall in der Spaltzone nicht vorhanden zu sein.
  • Die Geschwindigkeit der herabfallenden Abschaltelemente ist so bemessen, daß bei ihrem Eindringen in das Schüttgut die kugelförmigen Betriebselemente nicht beschädigt werden. Die besondere Formgebung der in die Schüttung eintretenden Enden der Abschaltelemente trägt ebenfalls dazu bei, daß Schäden an den Betriebselementen vermieden werden.
  • Ein weiteres Einfahren der stabförmigen Abschaltelemente in das Schüttgut kann vorteilhaft dadurch bewirkt werden, daß die Abschaltelemente von einer bestimmten Eindringtiefe ab durch Entnahme und Zugabe von kugelförmigen Betriebselemente allein oder zusätzlich zu anderen Antriebsarten in Bewegung versetzt werden.
  • Besitzt der Kernreaktor einen Deckenreflektor, so sind die Abschaltelemente vorteilhaft oberhalb dieses Deckenreflektors untergebracht. Um die Abschaltelemente in die Spaltzone einbringen zu können, weist der Deckenreflektor entsprechende Kanäle auf, in oder über denen die stabförmigen Elemente angeordnet sind. Damit bei kleinen Abweichungen der stabförmigen Elemente von der vertikalen Stellung keine Drehmomente auftreten können, die zusätzliche Reibungskräfte hervorrufen würden, sind die Elemente in einer geeigneten Vorrichtung aufgehängt.
  • Die neutronenabsorbierenden Stoffe sind vorteilhaft im Innern der stabförmigen Elemente untergebracht, und das Äußere der Elemente besteht aus einem Metallmantel.
  • Zweckmäßig sind die stabförmigen Abschaltelemente auf ihrer Oberfläche mit Kühlrippen ausgerüstet, um die beim Eindringen der Elemente in das Schüttgut im Element entstehende Wärme besser abführen zu können. Die Kühlrippen sollen dabei den bei der Durchleitung von Kühlmittel durch das Schüttgut zwangsweise auftretenden Kühleffekt verstärken. Einerseits wird nämlich durch Vergrößerung der Staboberfläche der Wärmeübergang zwischen Abschaltelement und Kühlmittel verbessert, während sich andererseits durch das Anbringen von Rippen der Wärmeaustausch zwischen einem Abschaltelement und den ihm benachbarten Betriebselementen wegen ihrer kleineren Berührungsfläche vermindert. Daß ein zwangsläufiger Kühleffekt an den Abschaltelementen auftritt, wenn ein Kühlmittel von oben nach unten durch das Schüttgut strömt, konnte experimentell nachgewiesen werden. Er beruht auf dem Umstand, daß die Kühlung in der Nähe einer glatten Wand merklich zunimmt, da sich dort die Schüttdichte beträchtlich verringert. Hierzu kommt noch, daß die Leistung der dem Abschaltelement unmittelbar benachbarten Betriebselemente infolge der Flußabsenkung in der Umgebung des Abschaltstabes voraussichtlich kleiner sein wird als die mittlere Leistung der Betriebselemente.
  • Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit, stabförmige Abschaltelemente zu kühlen, besteht darin, die Abschaltelemente mit einem sich über ihre gesamte Länge hin erstreckenden Hohlraum auszustatten und sie an ihrem in das Schüttgut eindringenden Ende sowie an einer Stelle ihrer Oberfläche, die auch bei einem bis in maximale Tiefe eingefahrenen Abschaltelement noch oberhalb der Schüttgutoberfläche liegt, mit einer oder mehreren Wanddurchbrechungen zu versehen.
  • Hierbei wird der Druckabfall des Kühlmittels zwischen den oberen und unteren Wanddurchbrechungen des eingefahrenen Abschaltelements ausgenutzt, um einen Teil des Kühlmittels durch das Innere des Elementes strömen zu lassen. Voraussetzung ist dabei allerdings, daß bei höherer Temperatur in der Spaltzone wenigstens ein Teil der Gebläse für den Kühlmittelumlauf in Betrieb ist.
  • Der besondere Vorteil dieser Kühlmethode besteht darin, daß sich die Menge des durch das Abschaltelement strömenden Kühlmittels nach der Größe des zwischen den oberen und unteren Wanddurchbrechungen des Abschaltelementes herrschenden Kühlmittel-Druckabfalls richtet. Solange sich das Abschaltelement außerhalb des Schüttgutes befindet, wird es kaum von Kühlmittel durchströmt, während bei einem bis in seine Endlage eingefahrenen Element die maximale Kühlwirkung erzielt wird.
  • Zweckmäßig weisen die in den Enden der Abschaltelemente befindlichen Wanddurchbrechungen eine solche Form auf, daß sie nicht von den Betriebselementen abgedeckt werden können. Sie können z. B. einen in mehrere Nuten auslaufenden Querschnitt besitzen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Regelung oder Abschaltung eines Kernreaktors mit einer Schüttung kugelförmiger Betriebselemente, in deren Bereich stabförmige Regel- oder Abschaltelemente ein- und ausgefahren werden, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die stabförmigen Elemente an ihrem in die Schüttung eindringende Ende konisch zugespitzt sind und unter Verdrängung der Betriebselemente unmittelbar durch die Schüttung hindurchbewegt werden.
  2. 2. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Notabschaltung des Kernreaktors stufenweise erfolgt, wobei zunächst in einer ersten Stufe die stabförmigen Abschaltelemente außerhalb der Spaltzone angeordnet sind und unter der Einwirkung der Schwerkraft durch einen Reflektor hindurch bis zu einer vorgegebenen Tiefe in die Schüttung einfallen und in einer nächsten Stufe durch einen äußeren Zwangsantrieb zur überwindung des Eindringwiderstandes der Schüttung bis in ihre Endlage vorgeschoben werden.
  3. 3. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die betriebsmäßige Abschaltung des Kernreaktors durch kontinuierliches Einfahren der stabförmigen Abschaltelemente bis zu einer vorgegebenen Tiefe in die Schüttung erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß von einer vorgegebenen Eindringtiefe ab die A,bschaltelemente durch Entnahme und Wiederzugabe des Schüttgutes allein oder zusätzlich zu anderen Antriebsarten in Bewegung versetzt werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Abschaltung und Regelung eines Kernreaktors mit einem Deckenreflektor, dadurch gekennzeichnet, daß im Deckenreflektor Kanäle vorgesehen sind, in oder über denen die stabförmigen Elemente in einer Aufhängung angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Elemente aus einem im Inneren der Elemente befindlichen Neutronenabsorber und aus einem äußeren Metallmantel bestehen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Elemente auf ihrer Oberfläche mit Kühlrippen versehen sind. B. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Elemente in ihrem Inneren einen sich über ihre gesamte Länge erstreckenden Hohlraum aufweisen und mehrere Wanddurchbrechungen besitzen, von denen sich ein Teil an dem in die Schüttung eintauchenden Stabende und der andere Teil an einer Stelle der Staboberfläche befindet, die auch bei in maximale Tiefe eingefahrenem stabförmigem Element noch oberhalb der Oberfläche der Schüttung liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 812 303; Die Atomwirtschaft, September 1958, S. 377 bis 384.
DEB85476A 1966-01-20 1966-01-20 Vorrichtung und Verfahren zur Regelung oder Abschaltung eines Kernreaktors mit einer Schuettung kugelfoermiger Betriebselemente Withdrawn DE1263939B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4148685A (en) * 1976-03-23 1979-04-10 Hochtemperatur-Reaktorbau Gmbh Process and apparatus for shutdown and control of a gas-cooled nuclear reactor
FR2455335A1 (fr) * 1979-04-25 1980-11-21 Hochtemperatur Reaktorbau Gmbh Reacteur a haute temperature et refroidissement par gaz, comportant un coeur constitue par un lit de boulets combustibles

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2812303A (en) * 1945-10-11 1957-11-05 Daniels Farrington Atomic power plant

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