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DE1263923B - Anordnung zur Eichspannungserzeugung unter Verwendung eines spannungsabhaengigen Widerstandes, insbesondere fuer elektrische Messgeraete mit Batteriebetrieb - Google Patents

Anordnung zur Eichspannungserzeugung unter Verwendung eines spannungsabhaengigen Widerstandes, insbesondere fuer elektrische Messgeraete mit Batteriebetrieb

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Publication number
DE1263923B
DE1263923B DE1964V0025255 DEV0025255A DE1263923B DE 1263923 B DE1263923 B DE 1263923B DE 1964V0025255 DE1964V0025255 DE 1964V0025255 DE V0025255 A DEV0025255 A DE V0025255A DE 1263923 B DE1263923 B DE 1263923B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
feedback branch
zener diode
calibration
measuring devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964V0025255
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Immo Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AKUSTIK WISSENSCHAFTLICHER IND
SCHWINGUNGSTECHNIK VEB
Original Assignee
AKUSTIK WISSENSCHAFTLICHER IND
SCHWINGUNGSTECHNIK VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AKUSTIK WISSENSCHAFTLICHER IND, SCHWINGUNGSTECHNIK VEB filed Critical AKUSTIK WISSENSCHAFTLICHER IND
Priority to DE1964V0025255 priority Critical patent/DE1263923B/de
Publication of DE1263923B publication Critical patent/DE1263923B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F3/00Non-retroactive systems for regulating electric variables by using an uncontrolled element, or an uncontrolled combination of elements, such element or such combination having self-regulating properties
    • G05F3/02Regulating voltage or current
    • G05F3/04Regulating voltage or current wherein the variable is AC

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Anordnung zur Eichspannungserzeugung unter Verwendung eines spannungsabhängigen Widerstandes, insbesondere für elektrische Meßgeräte mit Batteriebetrieb Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Eichspannungserzeugung unter Verwendung eines spannungsabhängigen Widerstandes im Rückkopplungszweig eines Oszillators, insbesondere für elektrische Meßgeräte mit Batteriebetrieb, die sich durch Temperaturabhängigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Speisespannungsschwankungen bei geringem Aufwand auszeichnet. Sie hat die Erzeugung einer konstanten Niederfrequenz-Rechteckspannung zum Ziel.
  • Zur Erzeugung der Eichspannung bei elektrischen Meßgeräten mit Netzbetrieb wird im allgemeinen eine mit Netzfrequenz betriebene Brücke aus zwei Glühlampen und zwei ohmschen Widerständen verwendet oder ein Teil der Oszillatorspannung eines mit stabilisierter Stromversorgung betriebenen Oszillators benutzt. Es ist weiter bekannt, den Spannungsabfall an einer Zenerdiode, die über einen hohen Vorwiderstand vom Netztrafo gespeist wird, als Eichspannung zu verwenden. Bei Meßgeräten mit Batteriebetrieb war nur der zweite Weg gangbar, d. h., es mußte ein Eichoszillator eingebaut werden, dessen Stromversorgung zu stabilisieren war. In einzelnen Fällen mußte auf eine Eichmöglichkeit der Geräte mit Batteriebetrieb verzichtet werden, wodurch die Kontrollmöglichkeit ganz wegfiel.
  • Es ist weiterhin bekannt, zur Erzeugung von klirrarmen Wechselspannungen oder von Wechselspannungen konstanter Amplitude Heiß- oder Kaltleiter im Rückkopplungszweig mehrstufiger Verstärker zu verwenden.
  • Es ist auch bekannt, zur Amplitudenstabilisierung von Transistor-Sinusoszillatoren parallel zur Basis-Emitter-Strecke des Oszillatortransistors eine Zenerdiode zu schalten zum Zweck einer amplitudenabhängigen Bedämpfung des Schwingkreises.
  • Außerdem ist bekannt, bei Impulsspannungsgeneratoren die Ausgangsspannung gegen Schwankungen der Amplitude zu stabilisieren, indem eine Zenerdiode in Reihe mit einer gegenkoppelnden Hilfswicklung des Impulstransformators den Umschaltvorgang des Schalttransistors beeinflußt.
  • Der Nachteil der Eichspannungserzeugung mit Glühlampenbrücke, die nicht geeignet ist für Batteriegeräte, besteht darin, daß die erzeugte Eichspannung über längere Zeit nicht konstant ist und daß es Mühe macht, den durch zwei Einstellregler bestimmten Punkt optimale Stabilisierung zu finden. Der Nachteil der über einen Vorwiderstand vom Netztrafo gespeisten Zenerdioden-Anordnung ist der, daß eine Anwendung nur bei Netzbetrieb möglich ist, wobei die Eichspannung die Frequenz des Netzes hat. Häufig treten dabei in den Verstärkern durch die niedrige Grundfrequenz von 50 Hz bereits unerwünschte Kurvenformveränderungen durch den Phasengang auf. Die dritte Möglichkeit, einen Eichoszillator an einer stabilisierten Spannung zu betreiben, ist für Speisespannung < 6 V unter Verwendung von Zenerdioden nicht realisierbar, da es Zenerdioden mit kleineren Zenerspannungen nicht mit genügend kleinem dynamischem Innenwiderstand gibt. Eine elektronische Spannungskonstanthaltung unter Verwendung einer Nickel-Kadmium-Zelle als Bezugsspannung ist zwar für Speisespannungen bis etwa 2 V herab möglich, bedeutet aber einen verhältnismäßig großen Aufwand. Darüber hinaus werden dabei äußere Einflüsse auf den Eichoszillator außer der Speisespannungsschwankung nach wie vor wirksam.
  • Der Nachteil der Stabilisierung der Ausgangsspannung unter Verwendung von Heiß- oder Kaltleitern liegt in dem erheblichen technischen Aufwand, der besonders dann wirksam wird, wenn man nicht auf eine verzerrungsarme Sinusschwingung angewiesen ist und zur Eichung von Geräten eine Rechteckspannung definierter Amplitude verwendet werden kann.
  • Der Zweck der Erfindung ist es, eine neue Möglichkeit zur Eichspannungserzeugung, insbesondere zur Verwendung in Meßgeräten mit Batteriebetrieb bei geringem technischem Aufwand, zu schaffen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Eichspannungsquelle so zu entwickeln, daß die obengenannten Nachteile entfallen. Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch behoben, daß im Rückkopplungszweig die Reihenschaltung einer Diode, eines Festwiderstandes und einer Zenerdiode angeordnet ist.
  • An der Zenerdiode fällt im schwingenden Zustand des Oszillators eine Wechselspannung konstanter Größe ab, die als Eichspannung verwendet werden kann. Die Höhe der Eichspannung ist bei entsprechender Dimensionierung des Rückkopplungszweiges über einen weiten Bereich unabhängig von der Größe der angelegten Speisegleichspannung, so daß die Alterung der Batterien keinen Einfluß mehr auf die Eichspannung nehmen kann.
  • Im Rückkopplungszweig liegt weiterhin ein Strombegrenzungswiderstand sowie eine Richtdiode, um den Einfluß der mit einem starken negativen Temperaturkoeffizienten behafteten Durchlaßspannung der Zenerdiode auszuschalten.
  • Die Öszillatorschaltung ist so aufgebaut, daß der eine Pol der Speisespannung über die Primärwicklung des übertragers mit dem Kollektor des Transistors verbunden ist und zwischen Basis und Emitter eine Reihenschaltung, bestehend aus Sekundärwicklung, Richtdiode, Strombegrenzungswiderstand und Zenerdiode angeordnet ist, wobei parallel zur Sekundärwicklung ein Kondensator liegt und der zweite Pol der Speisespannung mit dem Emitter verbunden ist. Zur Arbeitspunkteinstellung ist die Basis über einen Widerstand mit einem Pol der Speisespanmungslluelle verbunden.
  • Da meist die an der Zenerdiode abfallende Wechselspannung größer als die gewünschte Eichspannung ist, ordnet man vorteilhaft einen hochohmigen Spannungsteiler parallel zur Zenerdiode an, der eine genaue Einstellung der tichspannung ermöglicht.
  • Eine weitere Variante des Eichoszillators ist, den Widerstand zur Basis des Transistors und (oder) den Kondensator parallel zur Sekundärwicklung wegzulassen.
  • Wenn der Teinperaturgäng der Zenerdiodehdtirch, laßspannung nicht stört oder ausgenutzt werden soll, ist es vorteilhaft, die Richtdiode iili Rückkopplutigsr zweig wegzulassen. Eine weitere Vereinfachung der Schaltung ist dadurch möglich, dä13 der ohmsehe Widerstand der Sekundärwicklung des übertragers so dimensioniert wird, daß er zur Strombegrenzung ausreicht und damit ein äußerer Widerstand im Rückkopplungszweig entfallen kann.
  • An einem Ausführungsbeispiel soll der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden.
  • Die Figur zeigt die Schaltung des Eichoszillätors unter Verwendung eines pnp=Transistors in Emitterschalturig. In der Figur bedeutet 0 überträger finit den Windungszahlen wi und wg, Tr Transistor, R1 und R, Festwiderstände, R, Potentiometer, C Kondensator, D Diode, ZD Zenerdiode, UB Speisespannung mit den Anschlüssen + und -, Ui", Eich= spannurig.
  • Die Arbeitsweise der Schaltung nach der Figur ist folgende: Die Speisespannung U$ von beispielsweise 2 bis 20 V ist über die Primärwicklüäg w, an Kollektor und Emitter des Transistors Tr ange§chlossen und hat einen Strom zur Folge, dessen Höhe vom Kollektor reststrom des Trarisistots bestimmt wird. Gleichzeitig wird über den Widerstand Ri der Basis-Emitter-Strecke des Transistors ein Steuerstrom zugeführt, der einen entspiechend stärkereif Köllektorstrom zur Folge hat. Der somit an der Wicklung wi auftretende Spannungsabfall erzeugt in der mit einer größeren Wiridungszahl versehenen Sekundärwicklung w2 eitle Sekundärspannung solcher Richtung, daß der im Rückkopplungskreis w2 R2 D ZD Emitter-Basis-w2 fließende Strom -den Kollektorstrom weiter vergrößert, bis schließlich Strombegrenzung eintritt und die Sekundärspannung dadurch plötzlich Null wird.
  • Dieser Zyklus wiederholt sich periodisch und bewirkt, daß ein pulsierender Strom durch die Zenerdiode ZD fließt, so daß die daran abfallende Rechteckspannung, die durch das hochohmige Potentiometer R, beliebig geteilt werden kann, als Eichspannung verwendbar ist. Der Temperaturkoeffizient der Eichspannung wird dabei praktisch ausschließlich vom Temperaturkoeffizienten der Zenerdiode bestimmt, der aber klein ist für Dioden mit einer Zenerspannung von 5 bis 7 V. Der KSndensatör C dient zur Speicherung von Mindenergie und kann gege= benenfälls weggelassen werden.
  • Die Eich=Oszillatorschalturig itlach der P'igür arbeitet auch noch, wenn die Elemente R# und G (oder eins von beiden) wegelasseti werden, jedoch können dann Ansehwinggbhwiefigkeiten auftreten, Des Weiteren kann die Diode D kurzgeschlossen werden, wenn die Emitterdiode des Transistors Tr die Sekundärspannung an der Wicklung i . des übertragers ff sperren kann.
  • Zum einwandfreien ]Betrieb der Anordnung imiß das Übersetzungsverhältnis des Übertragers um so größer sein, je kleiner die Speisespännuubg Ug ist. Die Stromverstärkung des Trafisistors T'r inuß wiederum etwas größer sein als das übersetzuägsverliältnis des Überträgers V. Vorzugsweise wird das übersetzungsverhältnis gewählt, um eine ausreichende gute Rechteckforin der Eichsparinung bei nicht zu großem Leistungsbedarf zu erhalten.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Eiehspannurigser, zeugung unter Verwendung eines spannungsab, hängigen Widerstandes im Rückkopplungszweig eines Oszillators, insbesondere für elektrische Meßgeräte mit Batteriebetrieb, d ä d u r c h g e u k e n n z e i c h ä e t, daß im Rückkopplungszweig die Reihenschaltung einer Ditide (13), eines Fest= widerstandes (Re) und einer Zenerdiode (ZD) angeordnet ist 2. Schaltung zur Eichspannungserzeugung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Zenerdiode (ZD) ein Potentiaineter (Rs) zur Spannungsteilung der Eichspannung allgeordnet ist. S. Schaltungsanordnung flach Anspruch 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vereinfachung der Schaltung diese, ähnlich einem Sperr= schwinget arbeitend, nur aus übertraget (Ü), Transistor (Tr) und Rückkopplungszweig (D, R2, ZD, R.) aufgebaut wird. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenschaltung im Rückkopplungszweig lediglich aus einem Festwiderstand (R2) und einer Zenerdiode (ZD) gebildet wird. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Festwiderstand (R2) im Rückkopplungszweig durch den ohmschen Widerstand der Sekundärwicklung (w2) des übertragers (i7) gebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 889 760, 956 251; deutsche Auslegeschrift Nr. 1134 705; »Funkschau«, 1963, H.4, S.94, und H.18, S. 505-506; »Elektrotechnik«, vom 1.10.1960, H. 39, S. 20.
DE1964V0025255 1964-01-27 1964-01-27 Anordnung zur Eichspannungserzeugung unter Verwendung eines spannungsabhaengigen Widerstandes, insbesondere fuer elektrische Messgeraete mit Batteriebetrieb Pending DE1263923B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889760C (de) * 1943-08-01 1953-09-14 Aeg Anordnung eines Generators mit nachgeschaltetem Verstaerker
DE956251C (de) * 1954-01-26 1957-01-17 Siemens Ag Anordnung zur Erzeugung einer Messfrequenz mit geringem Oberwellengehalt
DE1134705B (de) * 1960-11-04 1962-08-16 Autophon Ag Schaltungsanordnung mit einem Transistor zur Erzeugung einer stabilen Impulsspannung

Patent Citations (3)

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