DE1263885B - Antwortsender - Google Patents
AntwortsenderInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H 05 K
Deutsche Kl.: 21 a4 - 75
Nummer: 1263 885
Aktenzeichen: M 71367IX d/21 a4
Anmeldetag: 21. Oktober 1966
Auslegetag: 21. März 1968
Die Erfindung betrifft Antwortsender mit einem rechteckigen Gehäuse, in dem ein Empfangsteil und
ein Sendeteil enthalten sind.
Um die Spurhaltung von Raketen und anderen Flugkörpern zu ermöglichen, baut man in sie Antwortsender
ein, die mit der Radarbodenstation zusammenarbeiten. Eine solche Antwortsenderausrüstung
enthält einen Empfänger zum Empfang der Radarimpulse und einen Sender, der entsprechend
den empfangenen Impulsen Signale aussendet. Für einen einwandfreien Betrieb muß der Empfänger
hochselektiv sein, so daß nur die gewünschten Signale empfangen werden und von unerwünschten Signalen
und Störungen sauber getrennt werden. Der Empfänger kann einen Decoder enthalten, der mit dem Modulator
des Senders gekoppelt ist, um den bestimmten empfangenen Signalen entsprechende andere Signale
auszusenden. Der Sender, der ausreichend stark sein muß, kann ein Magnetron enthalten, das zur Erzeugung
von hochfrequenten Impulssignalen durch den Modulator getriggert wird.
Zwar existieren bereits zufriedenstellend arbeitende
Antwortsendereinheiten, jedoch sind deren Größe und Gewicht größer als es für viele Anwendungszwecke erwünscht ist. Insbesondere, wenn derartige
Einheiten in Raumfahrzeuge eingebaut werden sollen, in denen der zur Verfügung stehende Platz eine große
Rolle spielt, sollen die Antwortsender möglichst in einer äußerst kompakten Form vorliegen. Andererseits
sollen diese Einheiten betriebssicher und sehr empfindlich sein und mindestens die gleichen, möglichst
jedoch bessere Eigenschaften haben, wie die bekannten Antwortsender größerer Abmessungen.
Bei Sprechfunkgeräten ist es zur Erzielung eines kompakt aufgebauten Gerätes und zur leichten Zugänglichkeit
der Bauteile zum Prüfen oder Warten bekannt, die einzelnen Baueinheiten des Gerätes am
abnehmbaren Deckel eines rechteckigen Gehäuses zu haltern. Dieses Prinzip wird auch bei der vorliegenden
Erfindung angewendet, wobei jedoch die gegenseitige Anordnung der einzelnen Höchstfrequenz-Bauelemente
und Baugruppen im Interesse eines besonders kompakten Aufbaus und einer guten Wärmeabführung
von besonderer Bedeutung ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung einer verbesserten kompakten Antwortsendereinheit,
die einen Zirkulator zur Ankopplung des Senders und des Empfängers an die Antenne enthält,
wobei Sender- und Empfängerbauteile gegenüber dem Zirkulator räumlich so angeordnet sind, daß nur
ein minimaler Raumbedarf erforderlich ist. Der Empfänger soll hochselektiv und der Sender relativ stark
Antwortsender
Anmelder:
Motorola, Inc., Franklin Park, 111. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Görtz, Patentanwalt,
6000 Frankfurt, Schneckenhofstr. 27
Als Erfinder benannt:
Joseph Courtice Gundry, Phoenix, Ariz.;
Walter J. Noble, Mesa, Ariz. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 22. Oktober 1965
(500 572)
V. St. ν. Amerika vom 22. Oktober 1965
(500 572)
sein, und die Bauelemente sollen so angeordnet sein, daß die im Innern des Gerätes entwickelte Wärme
über das Gehäuse abgeleitet wird, so daß die Temperatur der Bauelemente innerhalb des vorgeschriebenen
Bereiches bleibt.
Erfindungsgemäß wird dieses Aufgabe durch die Kombination der folgenden, teilweise bekannten
Merkmale gelöst:
a) die einzelnen Baugruppen sind an dem abnehmbaren Gehäusedeckel gehaltert,
b) der Deckel weist einen wärmeleitenden Block auf, in dem ein Hohkaumfilter ausgebildet ist
und durch dessen eine Wandung ein Zirkulator über ein Koppelelement mit dem Hohlraumfilter
verbunden ist, während an der gegenüberliegenden Wandung ein Empfängeroszillator anliegt,
der auf der anderen Seite eine flache Seitenwandung bildet und ein Koppelelement aufweist,
c) der einen Bandleiter enthaltende Mischer ist flach ausgebildet und liegt über der flachen Seitenwandung
des Empfängeroszillators und der Wandung des Blocks und ist über Koppelelemente mit dem Oszillator bzw. dem Hohlraumfilter
verbunden,
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d) der Senderoszillator ist neben dem Block und Einem möglichst kompakten Aufbau des Gerätes
dem Zirkulator angeordnet und unmittellbar mit dient auch eine rechteckige Ausbildung des Zirkuladem
Deckel verbunden, tors, welcher ein flaches leitendes Teil mit vier Armen
. _ , , „„ „ T .. , , _ , aufweisen kann, deren erster mit der Signaleingangs-
e) Sendermodulator ZF-Verstarker und Demodu- 5 buchsej deren zweiter ^ den Hohlraumfiltern, deren
lator sind als flache Baueinheiten ausgebildet und dritter mit dem SendeosziUator und deren vierter mit
mit Stangen etwas beweglich am Deckel ge- einem angepaßten Lastwiderstand verbunden ist. '
haltert. j-^e Erfindung wird an Hand der Zeichnungen er-
f) zwischen zwei der flachen Baueinheiten ist eine läutert. Es zeigt
elastische, bei mit dem Gehäuse verbundenem 10 F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der zusam-Deckel
seitlich gegen das Gehäuse drückende mengebauten Einheit,
Dämpfungsschicht angeordnet. F i g. 2 einen Querschnitt längs der Linie 2-2 der
Fig. 4,
Bei dieser Ausbildung ist das Filter und der F i g. 3 einen Querschnitt längs der Linie 3-3 der
Oszillator des Empfängers mit der Mischstufe sehr 15 Fig. 4,
eng zusammengebaut, so daß der Empfänger nur F i g. 4 einen Querschnitt längs der Linie 4-4 der
sehr wenig Platz benötigt. Direkt neben dem Zirku- F i g. 3, wobei einige Teile der Klarheit halber weg-
lator, der in bekannter Weise den Empfänger und gebrochen sind,
den Sender mit der Antenne verbindet, ist der als F i g. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 der
Magnetron ausgebildete Sender angeordnet und un- 20 F i g. 4 und
mittelbar mit einem Leiter des Zirkulators verbunden. F i g. 6 einen Querschnitt längs der Linie 6-6 der
Die flache Ausbildung der Mischstufe und ihre be- F i g. 4.
sondere Anordnung, bei der sie an den Oszillator Der erfindungsgemäße Antwortsender hat ein Ge-
und den leitenden Block angrenzt und beide über- häuse, dessen Hauptteil einen fünfseitigen Behälter
deckt, ist gleichfalls äußerst raumsparend. Die 25 bildet, und das eine Frontabdeckplatte aufweist. Die
Wärmeableitung einzelner Wärme entwickelnder Bau- Abdeckplatte trägt einen Zirkulator rechteckiger
elemente erfolgt zum Teil über den Gehäusedeckel Form mit einem flachen Mittelleiter, der vier sich
und zum Teil über die Gehäuserückseite; insbeson- von einer mittleren Verbindungsstelle erstreckende
dere wird die vom Sendermagnetron, vom Empfän- Arme hat. Die Arme sind jeweils mit der Antenne,
geroszillator und den Transistoren des Stromver- 30 dem Eingangsfilter des Empfängers, dem Magnetron-
sorgungsteils entwickelte Wärme über den Gehäuse- oszillator des Senders und einem Abschlußwiderstand
deckel, die von dem gesteuerten Süiziumgleichrichter verbunden. Eine Koppelschleife des HF-Filters ist
des Modulators entwickelte Wärme dagegen über die unmittelbar mit dem Mittelleiter verbunden, so daß
Gehäuserückseite abgeleitet. eine Verbindung minimaler Diskontinuität entsteht.
Die elastische Dämpfungsschicht wird beim Ein- 35 In der Verbindung mit dem Magnetron ist ein Stift
setzen des Gerätes in das Gehäuse zusammengedrückt vorgesehen, der sich rechtwinklig zum Mittelleiter
und dehnt sich dabei senkrecht zur Druckrichtung erstreckt, wobei das Magnetron so angeordnet ist,
aus, so daß das Gerät nach dem Einbau fest und daß nur eine sehr kurze Verbindung erforderlich ist.
erschütterungssicher im Gehäuse sitzt, wobei· es ledig- Der Empfänger enthält einen in Festkörperbaulich
durch den Deckel und die Dämpfungsschicht mit 40 weise aufgebauten Oszillator, dessen Ausgangssignale
dem Gehäuse verbunden ist. über eine Bandleitung zu einer Varaktordiode geführt
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung werden, die als Frequenzvervielfacher geschaltet ist
kann die zweite Wandung des Blocks stufenförmig und deren Ausgangssignale durch ein interdigitales
ausgebildet sein und so einen Raum für den Empfän- Filter getrennt werden. Das Filter hat eine Wand, die
geroszillator bilden, und der mit dem Interdigital- 45 eben zu einer Wand des HF-Filters verläuft, und die
filter und dem Hohlraumfilter verbundene flache Ausgänge des Empfängeroszillatorfilters und des HF-Mischer
kann gleichzeitig einen bündigen Abschluß Filters ragen von diesen Wänden zu einer flachen
des Blocks und des Oszillators bilden. Mit dieser An- Mischeinheit, die diese Wände überlappt. Der Mischer
Ordnung läßt sich ein besonders kompakter Aufbau enthält eine Bandleitung mit einem zu einer abgeerreichen,
da sich die einzelnen Bauteile hierbei über- 50 glichenen Schaltung verbundenen Diodenpaar zur
lappen, so daß der Raum innerhalb des Gehäuses Erzeugung des Zwischenfrequenzsignals. Ein Teil des
optimal ausgenutzt wird. Mischers ist mit einem Zwischenfrequenzverstärker
Weiterhin kann der Mischer eine weitere, zwischen verbunden, neben dem ein Demodulator angeordnet
Isolierbrettchen und auf beiden Seiten der Brettchen ist, der so einstellbar ist, daß er auf verschieden co-
vorgesehenen Masseplatten gehalterte Bandleitung 55 dierte Impulse reagiert,
aufweisen, zwischen der und dem Ausgangsteil der Der Magnetronmodulator ist von der Demodula-
Bandleitung Dioden und abgestimmte Ansätze vor- toreinheit durch ein zusammendrückbares Abstands-
gesehen sind. Diese unmittelbar neben dem Mischer element getrennt, das bei in das Gehäuse eingesetzter
angeordneten Bandleitungeji können auf diese Weise Einheit zusammengepreßt ist. Eine Stromversor-
als Mikrominiatorbandleitungen ausgebildet sein, 60 gungseinheit berührt mit einem Teil die Frontabdek-
welche wiederum zur Verringerung des Raumbedarfes kung und enthält in nachgiebiges Material eingebet-
beitragen. tete Elemente und einen mit dem HF-Filter verbun-
Im Interesse einer noch besseren Wärmeableitung denen Wärmeableiter. Die Bauelemente des Demo-
durch das Gehäuse werden die die Bauelemente hai- dulators und des Modulators sind ebenfalls in nach-
ternden Stangen zweckmäßigerweise als Wärmeleiter 65 giebiges Material eingebettet, und der Modulator
ausgebildet, welche dann zusätzlich die innerhalb des enthält ein wärmeleitendes Teil, das seinen gesteuer-
Gehäuses entstehende Wärme an dessen Außenseite ten Siliziumgleichrichter trägt und mit dem Gehäuse
führen. zur Wärmeableitung in Verbindung steht. Die ein-
zelnen Bauelemente werden durch Stangen zusammengehalten, die sich von der Frontplatte zu dem
wärmeleitenden Teil des Modulators erstrecken. Wenn die Einheit in das Gehäuse eingesetzt wird,
verursacht das Zusammendrücken der Elemente eine Ausdehnung des nachgiebigen Materials, so daß es
die Seitenwände des Gehäuses berührt und die Einheit fest darin hält,
Die erfindungsgemäße Antwortsendeeinheit kann für den Betrieb in verschiedenen Frequenzbändern
hergestellt werden. Die Konstruktion eignet sich besonders gut für das U-Band im Frequenzbereich von
5,4 bis 5,9 GHz und für das X-Band im Frequenzbereich von 8,5 bis 9,6 GHz.
F i g. 1 veranschaulicht die Antwortsendeeinheit in einem vollständig verschlossenen Gehäuse. Das Gehäuse
besteht aus einem Hauptteil 10 mit fünf Seiten und der Frontabdeckplatte 11. Alle Verbindungen
und Steuerorgane der Einheit sind an der Frontplatte
11 vorgesehen. Sie enthält den Antennenanschluß 12, die Stromzufuhr- und Prüfbuchse 14, die HF-Filterabstimmglieder
15, 16 und 17, eine entfernbare Schraube zur Abdeckung der Empfängeroszillatorabstimmung,
eine entfernbare Schraube 19 zur Abdeckung des Demodulationscodewählers und eine
entfernbare Schraube 20 zur Abdeckung der Sendermagnetronoszillatorabstimmung.
Das Gehäuse ist insgesamt rechteckig und hat an den Ecken Ösen 21 für die Befestigungsschrauben des
Deckels. Die Frontplatte 11 hat einen Fuß 22, während der Gehäuseteil 10 einen gleichen Fuß 23 an
seiner Rückseite zur Befestigung der Einheit hat (Fig. 2 und 3).
F i g. 2 läßt erkennen, daß der Antennenanschluß
12 eine Verbindung zum Zirkulator oder Diplexer
25 herstellt. Der Zirkulator hat einen flachen Mittelleiter 26 mit vier Armen und ein Ferritteil zur Beeinflussung
seiner Leitfähigkeit. Ein Arm 27 des Leiters
26 ist mit dem Antennenanschluß 12 verbunden. Ein zweiter Arm 28 ist mit der Eingangskoppelschleife
34 des Hohlraums 36 des HF-Filters 35 verbunden. Der dritte Arm 29 ist durch den leitenden Stift 32
mit dem Sender verbunden und der vierte Arm 30 ist mit einem Abschlußwiderstand 31 verbunden.
Der Zirkulator 25 hat ein Teil 24 (F i g. 3 und 4), das seinerseits ein Bestandteil der Frontplatte ist.
Die anderen den Zirkulator bildenden Teile sind mit Schrauben an dem Teil 24 befestigt, so daß die Lage
des Zirkulators gegenüber der Frontplatte sicher bestimmt ist.
Der Zirkulator 25 leitet beim Empfang Eingangssignale von der Antenne durch den Leiter 12 und
durch die Arme 27 und 28 zum HF-Filter 35. Beim Senden leitet er Signale vom Sendermagnetron 33
durch den Stift 32 und die Arme 29 und 27 zur Antennenanschlußbuchse 12. Vom Sender stammende
Signale, die von der Antenne und dann vom HF-Filter 35 reflektiert werden, werden dem Lastwiderstand
31 zugeführt, wo sie vernichtet werden und nicht zum Magnetron zurückreflektiert werden
können.
Das HF-Filter 35 enthält drei koaxiale Hohlräume 36, 37 und 38 (Fig. 4). Diese Hohlräume befinden
sich in einem Block, der Bestandteil der Frontplatte 11 ist. Die vom Zirkulator 25 kommenden Signale
werden dem ersten Hohlraum 36 durch die Koppelschleife 34 zugeführt, die mit dem Arm 28 des Leiters
26 des Zirkulators verbunden ist. Die Schleife 34 kann aus einem Draht mit einem flachen Abschnitt
bestehen, der in einem großen Bereich in Berührung mit dem flachen Arm 28 des Mittelleiters des Zirkulators
steht und einen guten elektrischen Kontakt zu ihm mit geringstmöglicher Diskontinuität bildet. Der
Hohlraum 26 hat einen Mittelleiter 39, der mittels der Steuerschraube 15 (F i g. 2) einstellbar ist, die,
wie oben erwähnt, durch die Frontplatte 11 ragt. Damit läßt sich die Länge des Mittelleiters einstellen
ίο und der Hohlraum abstimmen.
Zum Betrieb im C-Band sind die Hohlräume so bemessen, daß sie im Lamda-Viertel-Betrieb arbeiten,
während sie für das X-Band auf drei Lamda-Viertel bemessen sind. Damit werden die Abmessungen
der Koppelelemente und Schleifen für die beiden Bänder ziemlich gleich, und sie können ebenfalls in
gleicher Weise angeordnet werden. Aus diesem Grund können die fertigen Einheiten für beide Bänder
die gleichen Gesamtabmessungen haben, so daß sich Vorteile bei der Herstellung ergeben.
Die Mittelleiter für die Hohlräume 37 und 38 des HF-Filters 35 lassen sich durch die Abstimmglieder
16 und 17 abstimmen. Die Signale werden vom Zirkulator 25 durch die Schleife 34 zum Hohlraum 36
und von diesem durch die Öffnung 36 a zum Hohlraum 37 und von diesem durch die Öffnung 37 α zum
Hohlraum 38 gekoppelt. Die Ausgangssignale des HF-Filters werden vom Hohlraum 38 an den Leiter
54 weitergegeben, der mit dem Mischer 52 verbunden ist.
F i g. 3 zeigt die Verbindung des Zirkulators mit dem Senderoszillator, der ein Magnetron 33 enthalten
kann, zu dem die Verbindung über den leitenden Stift 32 hergestellt wird. Der Stift steht in Verbindung
mit dem Arm 29 des Mittelleiters 26 des Zirkulators und ist in einer Büchse gehaltert; er kann einen
vergrößerten Kopf 32 α haben, der mit einem leitenden Arm 29 verlötet ist. Bei Entfernung der Schraube
20 von der Frontplatte wird der Zugang zur Ab-Stimmjustierung des Sendermagnetrons frei. Das Magnetron
33 ist ebenfalls an der Frontplatte befestigt, die die Hitze von ihm ableitet.
Der Empfänger hat einen Oszillator 40 (Fig. 2)
mit einem Transistor 41, der auf einen Resonanzhohlraum arbeitet. Der Oszillator 40 ist an dem
Block befestigt, der das HF-Filter 35 bildet, und die
vom Transistor entwickelte Wärme wird über diesen Block an die Frontplatte abgeleitet. Der Oszillator
läßt sich über eine veränderbare Kapazität 40 a abstimmen, die nach Entfernen der Schraube 18 von
der Frontplatte zugänglich wird. Die vom Oszillator 40 stammenden Signale gelangen von der Koppelschleife
42 an die Bandleitung 44, die zwischen Isolierplatten 45 (F i g. 2 und 4) gehaltert ist. Das Oszillatorgehäuse
bildet eine Grundebene, und eine leitende Platte 43 bildet die anderen Grundebenen.
Die Bandleitung 44 führt die Signale vom Oszillator 40 zu einer Varaktordiode 46 (Fig. 4), die als
Frequenzvervielfacher Oberwellen erzeugt. Von der Diode 46 gelangen Signale zu einem Interdigitalfilter
50, das die gewünschten Harmonischen ausfiltriert.
Der Ausgang des Filters 50 führt über einen Leiter 51 zum Mischer 52.
Der Mischer 52 hat einen zwischen Isolierbrettchen gehalterten Bandleiter 53 (F i g, 4). Auf beiden
Seiten der Brettchen sind Erdflächen (Ground planes) vorgesehen. In dem Bandleiter ist eine Hybridschleife
55 zur Zuleitung der Signale zu den Dioden 56 und
57 ausgebildet (Fig. 5). Der Mischerausgang wird
durch .an dem Bandleiter vorgesehene Stutzen 58, 59, 60 und 61 gefiltert, so daß das ursprüngliche HF-Signal
und die Oszillatorschwingungen entfernt werden. Die Mischerausgangssignale gelangen dann über
den Ausgangsleiter 62 zum Zwischenfrequenzverstärker 63, der eine rechteckige Abschirmumhüllung aufweist.
Ein Vorsprung 49 des Mischers 52 ragt in eine Ausnehmung des Zwischenfrequenzverstärkers 63,
um eine Verbindung mit ihm herzustellen. Die vom ZF-Verstärker 63 verstärkten Signale werden der
Demodulationseinheit 64 zugeführt.
Der Antwortsender hat auch eine Stromversorgungseinheit mit einem Teil, der sich von der Prüf-
und Stromanschlußbuchse 14 in den in den F i g. 5 und 6 mit 65 bezeichneten Bereich erstreckt. Ein anderer
Teil des Stromversorgungsteils erstreckt sich in dem in den F i g. 2, 3 und 6 mit 66 bezeichneten Bereich
unter das Magnetron 33 und den Zirkulator 25. Der Stromversorgungsteil hat einen Hitzeabieiter 67
(Fig. 2), auf dem seme Leitungstransistoren montiert
sind. Dieser Wärmeableiter 67 bildet die Umhüllung für die Hohlräume 36, 37 und 38 des HF-Filters
35 und führt die dort entwickelte Wärme unmittelbar ab. Demnach dient auch der das Filter 35
bildende Block als Hitzeableitungsteil zur Entfernung der von den Transistoren des Stromversorgungsteils
erzeugten Wärme. Da dieser Block aus einem Teil mit der Frontplatte 11 besteht, wird die erzeugte
Wärme wirksam der Frontplatte zugeführt und von der Einheit abgestrahlt.
Der Stromversorgungsanteil hat einen Schalter 68 (F i g. 5 und 6), mit dem die Höhe einer der Demodulatoreinheit
64 zugeführten Referenzspannung gesteuert werden kann. Damit kann der Demodulator
so eingestellt werden, daß er auf Impulse, die in besonderer gegenseitiger Beziehung stehen, anspricht.
Dieser Schalter 68 ist von der Frontplatte der Einheit aus zugänglich, wenn die Abdeckschraube 19 entfernt
wird.
Der Modulator 70 des Senders, der das Magnetron 33 triggert, ist an dem der Frontplatte 11 gegenüberliegenden
Ende der Einheit eingebaut. Er ist von der Demodulatoreinheit 64 durch eine zusammendrückbare
Schicht 71 getrennt, wie die Fig. 5 und 6 erkennen lassen. Der Modulator enthält ein starres
hitzeleitendes Glied 72, das ebenfalls eine Wärmeableitung für die gesteuerten Siliziumgleichrichter des
Modulators darstellt. Die verschiedenen Bauelemente der Antwortsendereinheit werden durch Stangen 74,
die von der Frontplatte 11 zu dem Modulatorteil 72 verlaufen, zusammengehalten (Fig. 6).
Die Modulator-, Demodulations- und Stromversorgungsabschnitte sind in ein nachgiebiges, zusammendrückbares
Material eingebettet, das die einzelnen Elemente hält. Hierfür eignet sich beispielsweise
Silikongummimaterial, wie SYLGARD Nr. 182 der Firma Dow Corning Corporation. Dieses Material
hat wirksame mechanische Dämpfungs- und Isolationseigenschaften. Die zusammendrückbare-Schicht
71, die aus einem solchen Material besteht, hat Rippen 75, die ein Zusammendrücken der zusammengebauten
Vorrichtung erlauben. Wenn die Vorrichtung hi das Gehäuse 10 eingesetzt ist und die Frontplatte
11 mit dem Gehäuse verbunden ist, werden die verschiedenen Schichten genügend zusammengedrückt,
so daß sich das nachgiebige Material in Querrichtung ausdehnt. Dadurch stößt es an die Seiten des Gehäuses
10, so daß alle Bestandteile fest in ihrer Lage gehalten werden. Ist die Einheit so in das Gehäuse eingedrückt,
so steht das wärmeleitende Glied 72 des Modulators in festem Kontakt mit der Bodenwand
des Gehäuses, so daß eine gute Wärmeableitung sichergestellt ist.
Die einzelnen Bestandteile des Antwortsenders· sind so geformt und gegenseitig angeordnet, daß eine
äußerst kompakte Einheit entsteht. Die Gesamtabmessungen der Einheit, die eine Empfindlichkeit von
— 65 dbm und eine Ausgangsleistung von 400 W hat, betragen nur etwa 70 · 85 · 100 mm. Die Bauteile
skid so angeordnet, daß sämtliche Einstellungen von der Frontplatte aus durchgeführt werden können.
Die eine nennenswerte Wärme entwickelnden Bauteile befinden sich alle in thermischem Kontakt mit
dem Gehäuse, das die entwickelte Wärme abstrahlt. Insbesondere sind das Magnetron, der Empfängeroszillator
und die Transistoren des Stromversorgungsteils direkt mit der Frontplatte und/oder dem einen
Teil der Frontplatte bildenden HF-Filterblock verbunden. Der gesteuerte SUiziumgleichrichter des Modulators
wird von einem wärmeleitenden Teil getragen, das die Rück- oder Bodenwand des Gehäuses
berührt, so daß auch die vom Modulator entwickelte Wärme zum Gehäuse abgeleitet wird.
Claims (5)
1. Antwortsender mit einem rechteckigen Gehäuse, in dem ein Empfangsteil mit HF-Hohlraumfilter,
Mischer, ZF-Verstärker, Modulator, Empfängeroszillator, Frequenzvervielfacher und
Interdigitalfilter und ein Sendeteil mit Senderoszillator und Modulator sowie ein mit Sende-Empfangsteil
und Antenne verbundener Zirkulator enthalten ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender teilweise bekannter
Merkmale:
a) die einzelnen Baugruppen sind an dem abnehmbaren Gehäusedeckel (11) gehaltert,
b) der Deckel weist einen wärmeleitenden Block (35) auf, in dem das Hohlraumfilter
(36, 37, 38) ausgebildet ist und durch dessen eine Wandung (A) der Zirkulator (25, 28)
über ein Eingangskoppelelement (34) mit dem Hohlraumfilter verbunden ist, während
an der gegenüberliegenden Wandung (B) der Empfängeroszillator (40, 46) anliegt, der auf
der anderen Seite eine flache Seitenwandung bildet und ein Koppelelement (42) aufweist,
c) der einen Bandleiter enthaltende Mischer (52) ist flach ausgebildet und liegt über der
flachen Seitenwandung des Empfängeroszillators (40, 46) und der Wandung (B)
des Blocks (35) und ist über Koppelelemente (51, 54) mit dem Oszillator (40, 46) bzw.
dem Hohlraumfilter (38) verbunden,
d) der Senderoszillator (33) ist neben dem Block (53) und dem Zirkulator (25) angeordnet
und unmittelbar mit dem Deckel (11) verbunden,
e) Sendermodulator (70), ZF-Verstärker (63) und Demodulator (64) sind als flache Baueinheiten
ausgebildet und mit Stangen (74) etwas beweglich am Deckel gehaltert,
f) zwischen zwei der flachen Bauelemente ist eine elastische, bei mit dem Gehäuse (10)
verbundenem Deckel (11) seitlich gegen das Gehäuse drückende Dämpfungsschicht angeordnet.
2. Antwortsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Wandung (B) des
Blocks (35) stufenförmig ausgebildet ist und einen Raum für den Empfängeroszillator (40, 46) bildet
und daß der mit dem Interdigitalfilter (50) und dem Hohlraumfilter (38) verbundene flache
Mischer (52) einen bündigen Abschluß des Blocks und des Oszillators bildet.
3. Antwortsender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischer (52) eine
weitere zwischen Isolierbrettchen und auf beiden Seiten der Brettchen vorgesehenen Masseplatten
gehalterte Bandleitung (53) aufweist, zwischen der und dem Ausgangsteil der Bandleitung
Dioden (56, 57) und abgestimmte Ansätze (58, 59, 60, 61) vorgesehen sind.
4. Antwortsender nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (74) zur
Wärmeableitung durch das Gehäuse (10) als Wärmeleiter ausgebildet sind.
5. Antwortsender nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zirkulator (25)
rechteckig ausgebildet ist und ein flaches leitendes Teil (26) mit vier Armen (27, 28, 29, 30) aufweist,
deren erster (27) mit der Signaleingangsbuchse, der zweite (28) mit den Hohlraumflltern
(36, 37, 38), der dritte (29) mit dem Senderoszillator (33) und deren vierter (30) mit einem
angepaßten Lastwiderstand (31) verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1117181, 1196 254; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1708179,
810.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1117181, 1196 254; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1708179,
810.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 519/234 3.68 ® Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US500572A US3403395A (en) | 1965-10-22 | 1965-10-22 | Compact electronic device with components mounted on a case cover |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1263885B true DE1263885B (de) | 1968-03-21 |
Family
ID=23990007
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM71367A Withdrawn DE1263885B (de) | 1965-10-22 | 1966-10-21 | Antwortsender |
Country Status (9)
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| BE (1) | BE688674A (de) |
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| DE (1) | DE1263885B (de) |
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| GB (1) | GB1101320A (de) |
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| NL (1) | NL6614727A (de) |
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- 1966-10-19 NL NL6614727A patent/NL6614727A/xx unknown
- 1966-10-21 DK DK545866AA patent/DK135080B/da unknown
- 1966-10-21 DE DEM71367A patent/DE1263885B/de not_active Withdrawn
- 1966-10-21 BE BE688674D patent/BE688674A/xx unknown
- 1966-10-21 SE SE14393/66A patent/SE303529B/xx unknown
- 1966-10-21 CH CH1532666A patent/CH467458A/fr unknown
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|---|---|
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| CH467458A (fr) | 1969-01-15 |
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|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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