[go: up one dir, main page]

DE1263875B - Sekundaer-Radaranlage mit einer Einrichtung zur Unterdrueckung von Stoersignalen undvon mit den Abfragesignalen nicht synchronisierten Antwortimpulsgruppen - Google Patents

Sekundaer-Radaranlage mit einer Einrichtung zur Unterdrueckung von Stoersignalen undvon mit den Abfragesignalen nicht synchronisierten Antwortimpulsgruppen

Info

Publication number
DE1263875B
DE1263875B DE1965S0095752 DES0095752A DE1263875B DE 1263875 B DE1263875 B DE 1263875B DE 1965S0095752 DE1965S0095752 DE 1965S0095752 DE S0095752 A DES0095752 A DE S0095752A DE 1263875 B DE1263875 B DE 1263875B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
signal
input
coincidence
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1965S0095752
Other languages
English (en)
Inventor
Celle Saint Cloud
Serge Mikailoff
Georges Peronneau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Electronique & Radio Ind
Original Assignee
Electronique & Radio Ind
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electronique & Radio Ind filed Critical Electronique & Radio Ind
Publication of DE1263875B publication Critical patent/DE1263875B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/74Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/76Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems wherein pulse-type signals are transmitted
    • G01S13/78Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems wherein pulse-type signals are transmitted discriminating between different kinds of targets, e.g. IFF-radar, i.e. identification of friend or foe
    • G01S13/781Secondary Surveillance Radar [SSR] in general
    • G01S13/784Coders or decoders therefor; Degarbling systems; Defruiting systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GOIs
Deutsche Kl.: 21 a4 - 48/63
Nummer: 1263 875
Aktenzeichen: S 95752IX d/21 a4
Anmeldetag: 3. März 1965
Auslegetag: 21. März 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sekundär-Radaranlage, bei welcher eine Abfragestation in periodischen Folgen verschiedene Abfrageweisen kennzeichnende Abfragesignale aussendet und die Antwortstationen nach Empfang jedes Abfragesignals eine der betreifenden Abfrageweise entsprechende Antwortimpulsgruppe aussendet, die wenigstens zwei in vorbestimmtem Abstand aufeinanderfolgende Rahmenimpulse enthält, zwischen denen je nach der zu übertragenden Information Codeimpulse an vorbestimmten Impulsstellen vorhanden sein können, mit einer in der Empfangsstation für die Antwortimpulsgruppen angebrachten Einrichtung zur Unterdrückung von Störsignalen und von Antwortimpulsgruppen, welche mit den ausgesendeten Abfragesignalen nicht synchronisiert sind, mit einem Speicher zur vorübergehenden Speicherung der empfangenen und demodulierten Antwortimpulsgruppen und mit einer Vergleichsanordnung, welche jede empfangene videofrequente Antwortimpulsgruppe zugleich mit der in ao der vorangehenden Abfrageperiode empfangenen und gespeicherten, der gleichen Abfrageweise entsprechenden Antwortimpulsgruppe nach Verzögerung um eine Abfrageperiode zugeführt wird, und die nur diejenigen Impulse der empfangenen Antwortimpulsgruppe durchläßt, die an den entsprechenden Impulsstellen der in der vorangehenden Abfrageperiode empfangenen Antwortimpulsgruppe ebenfalls vorhanden sind.
Bekanntlich werden bei Sekundär-Radaranlagen vom Boden aus Flugzeuge abgefragt, welche an Bord Einrichtungen besitzen, die es ermöglichen, entweder durch eine Bedienungsperson oder automatisch auf die Abfragung zu antworten. Die vom Flugzeug ausgesendeten Antwortsignale können verschlüsselte Daten enthalten, welche mit den herkömmlichen Radaranlagen nicht ohne weiteres erhalten werden können, insbesondere die Daten zur Identifizierung eines Flugzeugs und die Angabe der Höhe.
Die Abfragungen eines Flugzeugs erfolgen gewohnlich dadurch, daß vom Boden aus zu dem Flugzeug Impulspaare ausgesendet werden, die sowohl hinsichtlich ihrer Dauer als auch ihres Abstands genau definiert sind und eine genau festgelegte Folgefrequenz haben. Die Antwort des Flugzeugs auf die Abfrageimpulse besteht darin, daß eine codierte Antwortimpulsgruppe zurückgesendet wird, die die gewünschte Antwort enthält. Diese Antwortimpulsgruppe wird am Boden empfangen und in Videoimpulse umgewandelt, die dann ausgewertet werden. Es gibt dabei mehrere mögliche Abfrageweisen, die beispielsweise durch die Größe des Abstands zwi-Sekundär-Radaranlage mit einer Einrichtung
zur Unterdrückung von Störsignalen und von
mit den Abfragesignalen nicht synchronisierten
Antwortimpulsgruppen
Anmelder:
Societe Nouvelle d'Electronique et de la
Radio-Industrie, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz, Dr. rer. nat. G. Hauser
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
8000 München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Als Erfinder benannt:
Serge Mikailoff, Paris;
Georges Peronneau,
Celle Saint Cloud, Seine et Oise (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 3. März 1964 (965 879)
sehen den beiden ausgesendeten Abfrageimpulsen gekennzeichnet sind. Durch die verschiedenen Abfrageweisen können verschiedene Antwortinformationen aufgerufen werden. Die Antwortimpulsgruppen enthalten zwei Rahmenimpulse (auch als Startimpuls und Stopimpuls bezeichnet), deren Abstand unabhängig von der Abfrageweise unveränderlich festgelegt ist. Zwischen diesen Rahmenimpulsen ist eine vorgegebene Anzahl von Codeimpulsstellen vorgesehen, und die Information wird durch das Vorhandensein bzw. Fehlen von Impulsen an diesen Codeimpulsstellen codiert.
Ein wesentliches Problem bei diesen Sekundär-Radaranlagen ist das Auftreten von unerwünschten Antwortsignalen (im englischen Sprachgebrauch als »fruits« bezeichnet). Diese unerwünschten Antwortsignale können durch verschiedene Ursachen entstehen. Die am Boden angeordneten Abfragestellen arbeiten nämlich üblicherweise alle mit der gleichen Abfragefrequenz, und da die Intervalle zwischen den die Antwort darstellenden Impulsen genormt sind,
809 519/22*
3 4
können diese Abfragestellen mehrere Antwortimpuls- deren vorderer Rahmenimpulse mit einem Impuls der gruppen von verschiedenen Antwortsendern erhalten, laufenden Abfrageperiode zusammenfällt. Wenn die auf der gleichen Frequenz arbeiten und durch dieses Kriterium erfüllt ist, dann besteht eine große fremde Abfragestellen ausgelöst werden. Diese Ant- Wahrscheinlichkeit dafür, daß es sich bei dem gerade Worten werden dann in einer Folgefrequenz emp- 5 empfangenen Impuls um den vorderen Rahmenfangen, die mit großer Wahrscheinlichkeit von der impuls einer Antwortimpulsgruppe handelt, und nur Folgefrequenz der betreffenden Abfragung ver- in diesem Fall werden die nachfolgenden Impulse schieden ist. Diese unerwünschten Antwortimpuls- überhaupt ausgewertet.
gruppen sind also »unsynchronisiert«, und es ist Die Prüfung des -Vorhandenseins einer vollstänoffensichtlich, daß in diesem Fall die Auswertung der io digen Antwortimpulsgruppe in der vorhergehenden gewünschten Antwortimpulsgruppen stark gestört ist. Abfrageperiode erfolgt dadurch, daß festgestellt wird, Besonders ungünstig sind die Verhältnisse, wenn sich ob hinter dem zur vorhergehenden Abfrageperiode die in einer Abfragestelle empfangenen Antwort- gehörenden Impuls, der mit dem gerade empfangenen impulsgruppen gegenseitig überlappen. Eine solche Impuls in Koinzidenz ist, in einem dem vorgegebenen Überlappung kann auch eintreten, wenn nur eine ein- 15 Abstand der Rahmenimpulse entsprechenden Abzige Abfragestelle arbeitet, jedoch mehrere in ver- stand ein weiterer Impuls folgt. Wenn diese Bedinschiedenen Entfernungen befindliche Antwortsender gung erfüllt ist, handelt es sich mit großer Wahrgleichzeitig ausgelöst werden. Infolge der unter- scheinlichkeit um eine vollständige Antwortimpulsschiedlichen Entfernungen treffen die Antwortsignale gruppe,
dann zeitlich gestaffelt ein. . 20 Bei der erfindungsgemäßen Sekundär-Radaranlage
Bei den bekannten Sekundär-Radaranlagen der gelangen also nur solche empfangenen Impulse zu eingangs angegebenen Art erfolgt eine Unterdrückung den Auswerteschaltungen, welche bereits mit einer solcher unerwünschter Antwortsignale sowie spora- großen Wahrscheinlichkeit zu einer vollständigen discher Störsignale dadurch, daß die in zwei aufein- Antwortimpulsgruppe gehören,
anderfolgenden Abfrageperioden in der gleichen Ab- 25 Eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsfrageweise erhaltenen Antwortimpulsgruppen mitein- gegenstände enthält eine zweite Koinzidenzschaltung, ander verglichen werden und nur solche Impulse als die an einem Eingang die negierte empfangene Antgültig betrachtet werden, die in den beiden Abfrage- wortimpulsgruppe, am zweiten Eingang die um den Perioden in der gleichen relativen zeitlichen Lage Abstand der beiden Rahmenimpulse verzögerte empvorhanden sind. Diese Störsignalunterdrückung ist 30 fangene Antwortimpulsgruppe und am dritten Einjedoch offensichtlich unvollkommen, denn es wird gang ein um den Abstand zweier Rahmenknpulse jeder Impuls als gültig angesehen, der beispielsweise nach der Abgabe des letzten Steuersignals erscheimit einem zufälligen Störimpuls oder mit einem Im- nendes Signal empfängt und bei Koinzidenz der drei puls einer nichtsynchronisierten Antwortinipuls- Eingangssignale ein Ausgangssignal abgibt, das die gruppe der anderen Abfrageperiode zeitlich zusam- 35 Auswerteschaltungen freigibt,
menfällt. Diese Weiterbildung ergibt eine zusätzliche Siche-
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Se- rung gegen die Verwertung unerwünschter Antwort-
kundär-Radaranlage der eingangs angegebenen Art, signale. Sie ergibt nämlich eine zusätzliche Prüfung
bei welcher eine noch bessere Unterscheidung der er- darauf, ob auch in der laufenden Abfrageperiode
wünschten Antwortimpulse von unerwünschten Ant- 40 hinter dem Impuls, der als vorderer Rahmenimpuls
wortimpulsen und Störsignalen möglich ist. einer Antwortimpulsgruppe angesehen wurde, ein
Nach der Erfindung wird dies erreicht durch eine weiterer Impuls in einem Zeitabstand folgt, der dem
Koinzidenzschaltung, die an zwei Eingängen die der vorgeschriebenen Abstand der Rahmenimpulse ent-
Vergleichsanordnung zugeführten Antwortimpuls- spricht. Wenn dieser zweite Impuls fehlt, werden die
gruppen und an einem dritten Eingang die in der vor- 45 Auswerteschaltungen freigegeben und dadurch die
angehenden Abfrageperiode empfangene Antwort- zuvor empfangene Impulsgruppe als ungültig be-
impulsgruppe mit einer dem Abstand der Rahmen- zeichnet.
impulse entsprechenden Voreilung empfängt und bei Vorzugsweise enthält die erfindungsgemäße Sekun-
Koinzidenz der drei Eingangssignale ein Steuersignal där-Radaranlage ferner eine Anordnung, welche die
abgibt, das die Übertragung der Ausgangssignale der 50 Zeitsteuerschaltung auf ihren Anfangszustand zurück-
Vergleichsanordnung zu den Auswerteschaltungen stellt, wenn nach einem Steuersignal ein weiteres
auslöst, und durch eine Zeitsteuerschaltung, welche Steuersignal in einem Zeitabstand folgt, der kleiner
durch jedes Steuersignal erneut in Gang gesetzt wird als der Abstand der Rahmenimpulse ist.
und nach Ablauf einer der Dauer einer Antwort- Diese zusätzliche Maßnahme ermöglicht die Über-
impulsgruppe entsprechenden Zeit seit der Abgabe 55 tragung aller gültigen Impulse von zwei sich gegen-
des letzten Steuersignals die Übertragung der Aus- seitig überlappenden gültigen Antwortimpulsgruppen
gangssignale der Vergleichsanordnung zu den Aus- zu den Auswerteschaltungen,
werteschaltungen sperrt. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung bei-
Bei einer erfindungsgemäßen Sekundär-Radar- spielshalber beschrieben. Darin zeigt
anlage wird nicht nur die Koinzidenz von empfan- 60 F i g. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen
genen Impulsen in aufeinanderfolgenden Abfrage- Anordnung,
Perioden untersucht, sondern es wird zusätzlich fest- Fig. 2 Diagramme zur Darstellung des Durchgestellt, ob überhaupt eine Wahrscheinlichkeit dafür gangs eines synchronisierten Antwortsignals durch besteht, daß es sich bei den in der laufenden Abfrage- die Anordnung,
periode empfangenen Impulsen um eine reguläre 65 F i g. 3 Diagramme zur Darstellung der Beseitigung
Antwortimpulsgruppe handelt. Das Kriterium hierfür eines unsynchronisierten Antwortsignals,
ist das Vorhandensein einer vollständigen Antwort- Fig. 4 Diagramme zur Darstellung der Beseiti-
impulsgruppe in der vorhergehenden Abfrageperiode, gung eines isolierten Störimpulses,
F i g. 5 a und 5 b Diagramme zur Erläuterung der Maßnahmen für die Schließung der Torschaltungen in der Anordnung von F i g. 1 bei sich überlappenden Antwortimpulsgruppen,
Fig. 6 Diagramme zur Darstellung der Unterdrückung von unsynchronisierten Antwortsignalen im Fall der Versetzung der Antwortimpulsgruppen, wobei die Antwortimpulsgruppe der Folgeperiode η gegen die Antwortimpulsgruppe der Folgeperiode (n—l) voreilt, und
Fig. 7 Diagramme zur Darstellung der Unterdrückung von unsynchronisierten Antwortsignalen im Fall der Versetzung der Antwortimpulsgruppen, wobei die Antwortimpulsgruppe der Folgeperiode n gegen die Antwortimpulsgruppe der Folgeperiode (n— 1) nacheilt.
Das Blockschaltbild von F i g. 1 zeigt die Hauptbestandteile der Anordnung zur Beseitigung von unerwünschten Antwortsignalen in einer Sekundär-Radaranlage nach der Erfindung. Die Organe zur Dauer- und Amplitudennormalisierung (Quantisierung) der empfangenen Impulse sowie zur Speicherung und zum Ablesen der in aufeinanderfolgenden Abfrageperioden empfangenen Antwortimpulsgruppen sind nicht dargestellt. Zu diesen Organen gehören in üblicher Weise eine Kleinstwertbegrenzerstufe für das ankommende Videosignal, eine Impulsdauerdiskriminatorschaltung, welche die Impulse beseitigt, deren Dauer unter einer vorgegebenen Mindestdauer von etwa 0,35 μβ liegt, eine Amplitudennormalisierungsanordnung für das ankommende Videosignal, eine Speichereinrichtung und die zugehörigen Schaltungen. Die zum Speicher gehörigen Schaltungen enthalten insbesondere eine Taktgeberanordnung, welche durch einen der Synchronisierimpulse der Radaranlage ausgelöst wird. Diese Taktgeberanordnung liefert Impulse, welche den vorgegebenen Abstand der Impulse der Antwortimpulsgruppen haben. Jede Abfrageperiode wird somit in eine bestimmte Zahl von genau definierten Zeitstufen unterteilt. Eine Schaltung analysiert in jeder Abfrageperiode das empfangene Videosignal, das bei einer Sekundär-Radaranlage durch eine Folge von stellungskodierten Impulsen gebildet ist, und sie ermittelt das Vorhandensein oder Fehlen von gültigen Impulsen in jeder Zeitstufe.
Die im Inneren der verschiedenen Zeitstufen enthaltenen Impulse werden auf den zugeordneten Speicherelementen der Speichereinrichtung aufgezeichnet. Wenn mit mehreren verschiedenen periodisch abwechselnden Abfrageweisen gearbeitet wird, ist jeder Abfrageweise ein Speicher zugeordnet, der durch eine synchron mit der Umschaltung der Abfrageweisen arbeitende Umschaltvorrichtung gewählt wird. Wenn also beispielsweise die Radaranlage bei jeder Antennenumdrehung nacheinander in drei verschiedenen Abfrageweisen arbeitet, können drei Speicherebenen vorgesehen sein, von denen jede bei jeder Antennenumdrehung nacheinander in drei vereiner der drei Abfrageweisen aufnimmt.
In der nächsten Abfrageperiode wird dann der Inhalt der der betreffenden Abfrageweise zugeordneten Speicherebene abgelesen. Diese Abfragung erfolgt mit einer Voreilung von der Dauer einer Antwortimpulsgruppe; dies bedeutet, daß die gespeicherte Antwortimpulsgruppe um diese Voreilung früher zur Verfügung steht als eine aus der gleichen Entfernung in der laufenden Abfrageperiode empfangene Antwortimpulsgruppe. Der Speicher wird dabei gelöscht, und die neu empfangene Antwortimpulsgruppe wird darin aufgezeichnet.
Die in F i g. 1 dargestellten Organe schließen sich an die soeben beschriebenen Anordnungen an. Sie enthalten ein Verschieberegister R1, dessen Eingang die vom Speicher im Augenblick des Ablesens abgegebenen Impulse zugeführt werden. Diese Impulse, die dem in der vorhergehenden Abtastperiode (n—1)
ίο empfangenen Videosignal entsprechen und mit Vq(n—1) bezeichnet sind, erscheinen an der Klemme 1. Die Videosignale der laufenden Abtastperiode η erscheinen an der Klemme 2. Sie sind mit V(ri) bezeichnet.
Das Verschieberegister R1 hat die Kapazität einer Antwortimpulsgruppe. Infolge der der Dauer einer Antwortimpulsgruppe entsprechenden Voreilung beim Ablesen des Speichers erscheinen die Impulse Vq (n—T) am Eingang des Verschieberegisters R1 mit einer Voreilung von der Dauer einer Antwortimpulsgruppe, also 20,3 μ8, in bezug auf die an der Klemme 2 ankommenden Impulse V(ri). Das Videosignal Vq (n—l) wird im Verschieberegister R1 im Takt der Impulsfolgefrequenz der Antwortknpulsgruppen vorgeschoben. Somit ist im Verschieberegister Rl eine gesamte Antwortimpulsgruppe der Abtastperiode (n— 1) in dem Zeitpunkt aufgezeichnet, in welchem der erste Videoimpuls der entsprechenden Antwortimpulsgruppe der laufenden Abtastperiode eintrifft.
Der Ausgang der letzten Stufe des Verschieberegisters Rl ist mit dem einen Eingang einer Vergleichsanordnung PO verbunden, die als Koinzidenzschaltung ausgeführt ist. Am anderen Eingang empfängt die Vergleichsanordnung FO das Videosignal V(n) von der Klemme 2. Die Vergleichsanordnung PO gibt somit nur dann ein Ausgangssignal V'(n) ab, wenn einem Impuls I(n) des Videosignals V(n) ein Impuls I(n—T) des Videosignals V(n— T) der vorhergehenden Abtastperiode (n— 1) entspricht.
Die Ausgänge der ersten und der letzten Stufe des Verschieberegisters R1 sind mit zwei Eingängen einer Koinzidenzschaltung Tl verbunden, deren dritter Eingang das Videosignal V(n) empfängt. Der Ausgang dieser Koinzidenzschaltung Tl ist mit dem Einstelleingang einer bistabilen Kippschaltung B1 verbunden, deren Ausgang eine Torschaltung Pl öffnet oder sperrt. Der Signaleingang dieser Torschaltung Pl ist an den Ausgang der Vergleichsanordnung PO angeschlossen. In diese Verbindung ist eine Verzögerungsanordnung L1 eingefügt, die die Verzögerung beim Öffnen und Schließen der Torschaltung Pl ausgleicht.
Die Koinzidenzschaltung Tl bringt die KippschaltungJ51 in ihren Arbeitszustand, wenn eine Koinzidenz zwischen den drei Signalen besteht, die ihren drei Eingängen zugeführt werden. Dadurch wird die Torschaltung Pl geöffnet, so daß sie die Ausgangssignale der Vergleichsanordnung PO zur Ausgangsklemme 4 überträgt. Wenn die aufgezeichneten Signale Vq(n—1) die beiden Rahmenimpulse Flq(n— 1), F2q(n—1) einer genormten Antwortimpulsgruppe enthalten, befinden sich diese Rahmenimpulse in dem Augenblick, in welchem der vordere Rahmenimpuls der in der laufenden Abtastperiode eintreffenden entsprechenden Antwortimpulsgruppe ankommt, in der letzten bzw. in der ersten Stufe des Verschieberegisters R1. Damit ist die Koinzidenz-
7· 8
bedingung erfüllt. Die Torschaltung Pl wird also Ende einer Antwortimpulsgruppe .ermöglicht. Diese dann geöffnet, wenn die aufgezeichneten Signale Anordnung enthält eine bistabile Kippschaltung B 2, Vq (n—1) zwei im Abstand von 20,3 με voneinander deren Einstelleingang an den Ausgang der Koinziliegende Impulse enthalten, welche mögliche Rah- denzschaltang Γ1 angeschlossen ist, und deren Ausmenimpulse sind, und wenn gleichzeitig ein Impuls 5 gang über einen Kondensator mit dem Eingang der I(n) in dem Videosignal V(n) vorhanden ist. - ersten Stufe eines Verschieberegisters R 2 verbunden
Das Ausgangssignal V'(n) der Vergleichsanordnung ist,· so daß der beim Umkippen der .Kippschaltung B 2 FO wird durch die Verzögerungsanordnung Ll ge- erfolgende Spannungssprung die Eingabe eines Imringfügig so verzögert, daß gewährleistet ist, daß die pulses in das Verschieberegister R 2 zur Folge hat. Torschaltung Pi geöffnet ist, bevor der erste Impuls io Das Verschieberegister R 2 hat den gleichen Aufbau an der Torschaltung Pl ankommt. Die Torschaltung wie das Verschieberegister .Rl, so daß jeder in die Pl bleibt offen, bis die bistabile Kippschaltung B1 erste Stufe eingegebene Impuls nach 30,3 ^s am Ausdurch ein weiteres Signal zurückgestellt wird, das von gang der letzten Stufe erseheint. Da die Kippschaleiner Oder-Schaltung Ul kommt. Dadurch wird die tong B 2 durch die Koinzidenz der Impulse I(n% Übertragung von unerwünschten Antwortsignalen zu 15 Flq(n— 1) und F2q(n— 1) ausgelöst·wird, gibt das der Klemme 4 verhindert. Die Bedingungen für das Verschieberegister R 2 an seinem Ausgang einen Im-Öffnen und Sperren der Torschaltung Pl werden puls ab, der in Phase mit dem Impuls F 2 α ist. Dieser nachstehend an Hand der Diagramme von Fig. 2 Impuls wird in einer Verzögerungsanordnung L 2 gebis 7 untersucht. ringfügig verzögert, so daß er kurz nach dem Identi-
F i g. 2 zeigt den Fall, daß zwei synchronisierte 20 ftzierungsimpuls SPI am Eingang der Oder-Schaltung Antwortimpulsgruppen in den Abtastperioden (n— 1) Vl erscheint. Der Ausgang dieser Oder-Schaltung ist und η erscheinen. Die Linie 0 stellt den Zeitursprung mit dem Rückstelleingang der Kippschaltung B1 verdar, der durch das Synchronisiersignal gegeben ist. bunden, so daß dieser Impuls die Torschaltung Pl Das Videosignal Vq (n—l) enthält zwei Rahmen- sperrt.
impulseFlq(n—l) und F2q(n—1) und einen be- 25 Dieses Sperren der. TorschaltangPl am Ende sonderen Identifizierungsimpuls, der mit SPI bezeich- jeder regulären Antwortimpulsgruppe verhindert den net ist. Die gleiche Antwortimpulsgruppe erscheint Durchgang der in F i g. 4 dargestellten einzelnen Störsynchron dazu in dem Videosignal V(n) der Abtast- impulse sowie auch der Impulse von unsynchroniperiode(n). Das von der Vergleichsanordnung P 0 sierten Antwortimpulsgruppen, die mit isolierten abgegebene Signal V'(n) ist mit dem Signal V (n) 30 Störimpulsen zusammenfallen, 'die in der Abtastperiidentisch. Das Diagramm Sp 1 stellt den offenen Zu- ode (η— 1) aufgezeichnet worden sind, jedoch' zu stand der Torschaltung P1 dar. An der Klemme 4 er- keiner Antwortimpulsgruppe gehören, scheint ein Videosignalen, das mit dem Videosignal Das Ausgangssignal des'VerschieberegistersÄ2
V(n) identisch ist. wird außerdem über eine Oder-Schaltung U2 dem
Fig. 3 zeigt den Fall, daß in der Abtastperiode η 35 Rückstelleingang der KippschaltungB2 zugeführt, so eine Antwortimpulsgruppe auftritt, die mit der in der daß diese ebenfalls in den Ruhezustand zurückge-Abtastperiode(n—1) aufgezeichneten Antwortimpuls- stellt wird. Das Zurückstellen der Kippschaltung B 2 gruppe nicht synchronisiert ist. kann auch durch das Synchronisiersignal hervorge-
Das Videosignal V(n) enthält keinen Impuls, der rufen werden, das dem anderen Eingang der Odermit dem RahmenimpulsFlq(n—l) in Phase ist. Die 40 Schaltung !72 von der Klemme 3 zugeführt wird. TorschaltangPl öffnet sich nicht, wodurch alle Aus- In Fig. 5 ist der Fall dargestellt, daß sich zwei
gangsimpulse der Vergleichsanordnung PO unter- Antwortimpulsgruppen gegenseitig überlappen. Es drückt werden. Das Ausgangssignal Sn hat dauernd gibt dann folgende Möglichkeiten: den Wert 0. Die Anordnung beseitigt somit sämtliche Fi g. 5 a zeigt den Fall, daß zunächst eine Koinzi-
Impulse der unsynchronisierten Antwortimpuls- 45 denz zwischen zwei Rahmenimpulsen Fl q(n—l} gruppen, selbst wenn eine zufällige Koinzidenz zwi- und F2q(n—1) der Abtastperiode (n—l) und einem' sehen zwei Impulsen auftreten sollte. Impuls der Abtastperiode η festgestellt wird (was in
F i g. 4 zeigt den Fall, daß nach dem hinteren Rah- der zuvor erläuterten "Weise das Vorhandensein einer menimpuls F 2 (und gegebenenfalls dem zugehörigen regulären Antwortimpulsgruppe in der Abtastperi- IdentifizierungsimpulsSPI, falls vorhanden) in einem 50 öden anzeigt und das Öffnen der TorschaltungPl Abstand, der von der Dauer 20,3 μ& einer Antwort- zu Folge hat), und daß dann in einem Abstand von impulsgruppe verschieden ist, sowohl in dem Video- weniger als 20,3 μβ eine weitere Koinzidenz zwischen signal Vq(n—l) als auch in dem Videosignal V(n) zwei RahmenimpulsenF'lq(n—T) und F'2q(n— 1) ein Störimpuls erscheint, der zu keiner Antwort- sowie einen Impuls der Abtastperioden festgestellt impulsgruppe gehört. Infolge der Koinzidenz dieser 55 wird. Dies gilt als Kriterium dafür, daß in der Folge-Störimpulse erscheint ein entsprechender Impuls im periode η zwei sich gegenseitig überlappende Ant-Ausgangssignal V'(n) der Vergleichsanordnung PO. wortimpulsgruppen vorhanden sind. In diesem Fall Damit die Übertragung dieses Impulses zu der ist es erwünscht, die Torschaltung Pl erst nach Be-Klemme 4 verhindert wird, muß die Torschaltung Pl endigung der zweiten Antwortimpulsgruppe zu nach der Übertragung der letzten gültigen Antwort- 60 sperren. Ob die zweite Antwortimpulsgruppe wirkimpulsgruppe gesperrt werden. Dies geschieht durch lieh vorhanden ist, hängt davon ab, ob im Signal die nachstehend beschriebene Anordnung. V(n) der gestrichelt gezeichnete hintere Rahmen-
Die Oder-Schaltung Ul von Fig. 1, die das impuls erscheint.
Sperren der TorschaltangPl auslöst, ist einerseits Fig. 5b zeigt dagegen den Fall, daß in der Ab-
mit einer Klemme 3 verbunden, an welche das Syn- 65 tastperiode η kein Impuls in Koinzidenz mit dem chronisiersignal in jeder Abtastperiode angelegt wird, Impuls F'lq(n—1) auftritt. Dies bedeutet, daß zwar und andererseits mit einer Zeitsteueranordnung, die in der Abtastperiode (n—1), nicht dagegen in der Abdas Sperren der Torschaltang Pl etwas nach dem tastperiode η zwei sich überlappende Antwortimpuls-

Claims (9)

gruppen vorhanden sind, oder daß die Impulse F'lq(n—1) und F'2q(n—1) Störimpulse sind. In diesem Fall ist es erwünscht, die Torschaltung bereits nach dem Ende der ersten Antwortimpulsgruppe zu sperren. Zur Erzielung dieser Wirkungen enthält die Anordnung von Fig. 1 eine zweite TorschaltungP2, deren Signaleingang an den Ausgang der Koinzidenzschaltung Π und deren Steuereingang an den Ausgang der bistabilen Kippschaltung B 2 angeschlossen ist, während ihr Ausgang mit dem Löscheingang des Verschieberegisters R 2 verbunden ist. Die Torschaltung P 2 wird somit bei der ersten von der Koinzidenzschaltung Tl festgestellten Koinzidenz geöffnet. Sie läßt dann das bei der Feststellung der nächsten Koinzidenz von der Koinzidenzschaltung Tl abgegebene Signal durch, wenn dieses Signal vor der Rückstellung der Kippschaltung B 2, also weniger als 20,3 \is nach dem ersten Koinzidenzsignal, erscheint (Fall von F i g. 5 a). Das von der Torschal- zo tung P 2 abgegebene Signal stellt dann sämtliche Stufen des Verschieberegisters R 2 auf Null zurück, mit Ausnahme der ersten Stufe, die es in den Zustand 1 bringt, was der Aufzeichnung eines Impulses in Phase mit dem Impuls F'lq(n — 1) im Verschieberegister R 2 entspricht. Das Verschieberegister R 2 löst dann das Sperren der Torschaltung Pl erst nach einer Zeit von etwas mehr als 20,3 μβ nach dem Auftreten des Impulses F'l q (n—l) aus, d;h. nach dem Ende der zweiten festgestellten Antwortimpulsgruppe. Im FallvonFig. 5 b wird dagegen keine Koinzidenz während der Öffnungszeit der Torschaltung P 2 festgestellt, so daß· das im Verschieberegister R2 aufgezeichnete, dem Impuls Flq(n—l) entsprechende Signal nicht gelöscht wird und die Torschaltung Pl am Ende der ersten Antwortimpulsgruppe gesperrt wird. ■ Die-Schaltung von Fig. 1 enthält ferner eine zweite Koinzidenzschaltung T 2 mit drei Eingängen. Der erste Eingang ist '· an den Ausgang einer Negationsschaltung C angeschlossen, deren Eingang mit der Klemme 2 verbunden ist, so daß sie das zum Videosignal V(ri) komplementäre Signal F(b) abgibt. Der zweite Eingang ist an den Ausgang einer Verzögerungsanordnung £3 angeschlossen, deren Eingang gleichfalls mit der Klemme 2 verbunden ist und die dem Signal V(n) eine Verzögerung um 20,3 μ5 erteilt. Der dritte Eingang ist schließlich an den Ausgang des Verschieberegisters R 2 angeschlossen. Die Koinzidenzschaltung Γ2· stellt die dreifache Koinzidanz zwischen dein" ImpulsF2q(n—1), einem Impuls des um 20,3 μβ verzögerten .Signals V(n) und einem Impuls des Signals V(ri) fest. Die Koinzidenz zwischen dem Impuls F2q(n—l) und dem um 20,3 μβ verzögerten Signal V(n) ist einer Koinzidenz. zwischen dem RahmenimpulsjFI^(«—l);ufid einem- : Impuls I (ή) gleichwertig. Diese Koinzidenz tritt jedoch in dem Zeitpunkt auf, in welchem in dem Signal V(n) der hintere Rahmenimpuls F2n erscheinen müßte. Wenn jedoch das Signal V(n) keinen Rahmenimpulsi?2n hat, besteht im gleichen Zeitpunkt ein Impuls im Komplementsignal V(ri). Die Koinzidenzschaltung T 2 gibt also ein Signal an der Klemme 5 ab, wenn der Impuls F 2 η fehlt und eine Koinzidenz zwischen dem Rahmenimpuls Fl q (n— 1) und einem Impuls I(n) festgestellt worden ist. Das Ausgangssignal an der Klemme 5 wird dazu verwendet, die an die Klemme 4 angeschlossenen Verwertungsschaltungen sofort freizugeben," wenn durch das Fehlen des hinteren Rahmenimpulses F2(n) angezeigt wird, daß die empfangene Antwortimpulsgrappe verstümmelt ist. Dadurch wird eine unnötig lange Belegung dieser Verwertungsschaltungen vermieden und angezeigt, daß die empfangene Antwortimpulsgruppe verstümmelt ist. Die Bedingung für die Abgabe eines Signals an der Klemme 5 besteht beispielsweise dann, wenn im Fall von F i g. 5 a der gestrichelt dargestellte Impuls im Signal V(n) fehlt. Eine andere Möglichkeit ist in F i g. 6 dargestellt. In diesem Fall ist zwar in den Signalen Vq (n—l) und V(ri) jeweils eine vollständige Antwortimpulsgruppe vorhanden; diese Antwortimpulsgruppen sind jedoch so gegeneinander versetzt, daß ein Vergleich nicht möglich ist. Die Antwortimpulsgruppe im Signal V(n) eilt jedoch so vor, daß einer ihrer Impulse I(n) mit dem vorderen Rahmenimpuls FIq(n—l) zusammenfällt. Dadurch wird zunächst der Beginn einer vollständigen Antwortimpulsgruppe vorgetäuscht, und im Signal Sn können einige koinzidente Impulse erscheinen. Da jedoch im Signal V(n) kein Impuls mehr in Koinzidenz mit dem hinteren RahmenimpulsF2q(n—1) vorhanden ist,· erscheint in diesem Zeitpunkt ein Ausgangsimpuls an der Koinzidenzschaltung T 2, der die Ungültigkeit der zuvor empfangenen Antwortimpulsgruppe anzeigt und die Verwertungsschaltungen freigibt. Der umgekehrte Fall, daß die Antwortimpulsgruppe V(n) gegen die Antwortimpulsgruppe V(n— 1) nacheilt, ist zum Vergleich in Fi g. 7 gezeigt. Wie unmittelbar erkennbar ist, besteht in diesem Fall keine Koinzidenz zwischen dem vorderen Rahmenimpuls FIq(n—l) und einem ImpulsI(n), so daß bereits die Koinzidenzschaltung Tl eine Auswertung der verstümmelten Antwortimpulsgruppe verhindert. ■ Patentansprüche:
1. Sekundär-Radaranlage, bei welcher eine Abfragestation in periodischen Folgen verschiedene Abfrageweisen kennzeichnende Abfragesignale aussendet und die Antwortstationen nach Empfang jedes Abfragesignals eine- der betreffenden Abfrageweise entsprechende Antwortimpulsgruppe aussendet, die wenigstens zwei in vorbestimmtem Abstand aufeinanderfolgende Rahmenimpulse enthält, zwischen denen je nach der zu übertragenden Information Codeimpulse an vorbestimmten Impulsstellen vorhanden sein können, mit einer in der Empfängsstation für die Antwortimpulsgruppen angebrachten Einrichtung zur Unterdrückung von Stöfsignalen und von Antwortimpulsgruppen, welche mit den ausgesendeten Abfragesignalen nicht synchronisiert sind, mit einem Speicher zur vorübergehenden Speicherung der empfangenen und demodulierten Antwortimpulsgruppen und mit einer Vergleichsanordnung, welche jede empfangene videofrequente Antwortimpulsgruppe zugleich mit der in der vorangehenden Abfrageperiode empfangenen und gespeicherten, der gleichen Abfrageweise entsprechenden Antwortimpulsgruppe nach Verzögerung um eine Abfrageperiode zugeführt wird, und die nur diejenigen Impulse der empfangenen Antwortimpulsgruppe durchläßt, die an den entsprechenden Impulsstellen der in der vorangehenden Abfrageperiode empfangenen Ant-
' :- - "-■ ::■·) 809 519/224
wortimpulsgruppe ebenfalls vorhanden sind, g e kennzeichnetdurch eine Koinzidenzschaltung (Γ1), die an zwei Eingängen die der Vergleichsanordnung (PO) zugeführten Antwortimpulsgruppen und an einem dritten Eingang die in_ der vorangehenden Abfrageperiode empfangene Antwortimpulsgruppe mit einer dem Abstand der Rahmenimpulse entsprechenden Voreilung empfängt und bei Koinzidenz der drei Eingangssignale ein Steuersignal abgibt, das die Übertragung der Ausgangssignale der Vergleichsanordnung (FO) zu den Auswerteschaltungen auslöst, und durch eine Zeitsteuerschaltung (B 2, R2,L2), welche durch jedes Steuersignal erneut in Gang gesetzt wird und nach Ablauf einer der Dauer einer Antwortimpulsgruppe entsprechenden Zeit seit der Abgabe des letzten Steuersignals die Übertragung der Ausgangssignale der Vergleichsanordnung (PO) zu den Auswerteschaltungen sperrt.
2. Sekundär-Radäranlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite Koinzidenzschaltung (T 2), die an einem Eingang die negierte empfangene Antwortimpulsgruppe, am zweiten Eingang die um den Abstand.der beiden Rahmenimpulse verzögerte empfangene Antwortimpulsgruppe und am dritten Eingang ein um den Abstand zweier Rahmenimpulse nach der Abgabe des letzten Steuersignals erscheinendes Signal ; empfängt und bei Koinzidenz der drei Eingangssignale ein Ausgangssignal abgibt, das^ die Auswerteschaltungen freigibt.
3. Sekundär-Radäranlage nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Anordnung (P 2), welche die Zeitsteuerschaltung auf ihren Anfangszustand zurückstellt, wenn nach einem Steuersignal ein weiteres Steuersignal in einem Zeitabstand folgt, der kleiner als der Abstand der Rahmenimpulse ist.
4. Sekundär-Radäranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang der Vergleichsanordnung (PO) mit dem Signaleingang einer Torschaltung (Pl) verbunden ist, deren Steuereingang an den Ausgang einer ersten bistabilen Kippschaltung (B 1) angeschlossen ist, deren Einstelleingang an den Ausgang der ersten Koinzidenzschaltung (Tl) und deren Rückstelleingang an den Ausgang der Zeitsteuerschaltung (B2, R2, P2, L2) angeschlossen sind.
5. Sekundär-Radäranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitsteueranordnung eine zweite bistabile Kippschaltung (52),
eine zweite Torschaltung (P 2) und ein" Verschiebe- S.
register (R2) enthält, daß der Einstelleingang der zweiten bistabilen Kippschaltung (B 2) und der Signaleingang der zweiten Torschaltung (P 2) an den Ausgang der ersten Koinzidenzschaltung (Γ1) angeschlossen sind, daß der Ausgang der zweiten bistabilen Kippschaltung (B 2) mit dem Steuereingang der zweiten Torschaltung (P 2) und über ein Differentierglied mit dem Eingang der ersten Stufe des Verschieberegisters (R 2) verbunden ist, daß der Ausgang der zweiten Torschaltung (P 2} mit dem Löscheingang des Verschieberegisters (R2) verbunden ist, und daß an den Ausgang des Verschieberegisters (R2) die Rückstelleingänge der beiden bistabilen Kippschaltungen (B 1, B 2) angeschlossen sind.
6. Sekundär-Radäranlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang des Verschieberegisters (R 2) und die Rückstelleingänge der bistabilen Kippschaltungen (B 1, B 2) je eine Oder-Schaltung (171, U 2) eingefügt ist und daß einem zweiten Eingang jeder Oder-Schaltung (Ul, U2) das Synchronisiersignal der Radaranlage zugeführt wird.
7. Sekundär-Radäranlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang des Verschieberegisters (R2) und dem Rückstelleingang der ersten bistabilen Kippschaltung (51) eine klein bemessene Verzögerungsanordnung (L 2) eingefügt ist.
8. Sekundär-Radäranlage nach Anspruch 5,. rückbezogen über die Ansprüche 4 und 3 auf Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Verschieberegisters (R2) mit dem dritten Eingang der zweiten Koinzidenzschaltung (T 2} verbunden ist.
9. Sekundär-Radäranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in der vorhergehenden Abfrageperiodeempfangene Antwortimpulsgruppe mit einer dem Abstand zweier Rahmenimpulse entsprechenden Voreilung in ein weiteres Verschieberegister (Rl) mit der Kapazität einer Antwortimpulsgruppe eingegeben wird, und daß ein Eingang der Vergleichsanordnung (PO) und ein Eingang der ersten Koinzidenzschaltung (Tl) an die letzte Stufe des weiteren Verschieberegisters (J? 1) und der dritte Eingang der ersten Koinzidenzschaltung (Tl) an die erste Stufe des weiteren Verschieberegisters (Rl) angeschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Electronic Engineering, 33 (1961), 401
bis 420.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 519/224 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE1965S0095752 1964-03-03 1965-03-03 Sekundaer-Radaranlage mit einer Einrichtung zur Unterdrueckung von Stoersignalen undvon mit den Abfragesignalen nicht synchronisierten Antwortimpulsgruppen Withdrawn DE1263875B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR965879A FR1395699A (fr) 1964-03-03 1964-03-03 Perfectionnements aux radars secondaires

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1263875B true DE1263875B (de) 1968-03-21

Family

ID=8824534

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965S0095752 Withdrawn DE1263875B (de) 1964-03-03 1965-03-03 Sekundaer-Radaranlage mit einer Einrichtung zur Unterdrueckung von Stoersignalen undvon mit den Abfragesignalen nicht synchronisierten Antwortimpulsgruppen

Country Status (6)

Country Link
CH (1) CH425911A (de)
DE (1) DE1263875B (de)
FR (1) FR1395699A (de)
GB (1) GB1077424A (de)
NL (1) NL141297B (de)
SE (1) SE344371B (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1514099A (fr) * 1966-03-22 1968-02-23 Electronique & Radio Ind Perfectionnements aux radars secondaires
DE1961914C1 (de) * 1969-12-10 1984-05-24 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Abfrage-Antwort-System fuer Sekundaerradargeraete mit Freund-Feind-Identifizierung
NL7804440A (nl) * 1978-04-26 1979-10-30 Hollandse Signaalapparaten Bv Codedetector voor een interrogator-transponder systeem.

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Also Published As

Publication number Publication date
GB1077424A (en) 1967-07-26
CH425911A (fr) 1966-12-15
FR1395699A (fr) 1965-04-16
NL6502707A (de) 1965-09-06
NL141297B (nl) 1974-02-15
SE344371B (de) 1972-04-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1437187B2 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Decodieren von binären Impulssignalen
DE2529995A1 (de) System zur bestimmung der burstsendezeitsteuerung im tdma-system
DE2461091C3 (de) Gerät zur Erfassung und Weitergabe der Anzahl von ein bestimmtes Ereignis repräsentierenden Signalen
DE2125528A1 (de)
DE2434923A1 (de) Verfahren zum aufsuchen eines synchron auftretenden echoimpulses unter zufaellig auftretenden impulsen, sowie digitaler empfaengerdetektor zur durchfuehrung des verfahrens
DE1537127C3 (de) Anordnung zur Rastersynchronisiening bei der Übertragung digitaler Signale
DE2719224A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zur erzielung einer rahmensynchronisierung in einer pcm-empfangseinrichtung eines pcm-zeitmultiplex-fernmeldenetzes
DE1263875B (de) Sekundaer-Radaranlage mit einer Einrichtung zur Unterdrueckung von Stoersignalen undvon mit den Abfragesignalen nicht synchronisierten Antwortimpulsgruppen
DE2719309B2 (de) Serielle Datenempfangsvorrichtung
DE2910790C2 (de)
DE2914934A1 (de) Codedetektor fuer ein abfrage-/antwortsystem
DE1965322A1 (de) Einrichtung zur Synchronisierung von Zeitgebern
DE1287190B (de) Verfahren zur Sicherung von Codetelegrammen gegen Startschrittverfaelschungen in Fernwirksystemen
DE1941899A1 (de) Anordnung zum Synchronisieren von Zeitgebern
DE2159317C3 (de) Anordnung zum Verhindern des Dekodierens verfälscht empfangener, sich gegenseitig beeinflussender Sekundärradar-Antwortinformationen
DE2005457C3 (de) Funk-Rückstrahl-Abfrage-Antwort-System für zeitabhängig verschiedene Abfragecodes
CH656037A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum synchronisieren eines binaeren datensignals.
DE69315879T2 (de) Anordnung und Verfahren für Ausregeln des unkontrollierten Schlupfs von über digitale Verbindungen übergetragenen Datenfolgen
DE2715213C2 (de) Schaltungsanordnung zum zeitlich aufeinanderfolgenden Übertragen von elektrischen Signalen zwischen mehreren Stationen
DE939333C (de) Vorrichtung zum Trennen von Synchronisier- und Signalimpulsen bei Impulskodemodulation
EP0385158B1 (de) Impulsabstandsdecodierung
DE3041811C2 (de) Fernwirksystem mit zyklischer Weiterzählung
DE1773668C (de) Abfrageimpulspaardecoder fur Sekundär radar Transponder
DE2728100C3 (de) Sekundärradar-Auswerteschaltung zum Erkennen von einander störend beeinflussenden, aufeinanderfolgenden Antwortsignalen
DE3103132C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee