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DE1263791B - Einrichtung zur Entnahme eines im Siedezustand befindlichen verfluessigten Gases auseinem waermeisolierten Behaelter mittels Kreiselpumpe - Google Patents

Einrichtung zur Entnahme eines im Siedezustand befindlichen verfluessigten Gases auseinem waermeisolierten Behaelter mittels Kreiselpumpe

Info

Publication number
DE1263791B
DE1263791B DEG40000A DEG0040000A DE1263791B DE 1263791 B DE1263791 B DE 1263791B DE G40000 A DEG40000 A DE G40000A DE G0040000 A DEG0040000 A DE G0040000A DE 1263791 B DE1263791 B DE 1263791B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
gas
centrifugal pump
liquid
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG40000A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Ehms
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
Priority to DEG40000A priority Critical patent/DE1263791B/de
Publication of DE1263791B publication Critical patent/DE1263791B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/007Preventing loss of prime, siphon breakers
    • F04D9/008Preventing loss of prime, siphon breakers by means in the suction mouth, e.g. foot valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/60Mounting; Assembling; Disassembling
    • F04D29/605Mounting; Assembling; Disassembling specially adapted for liquid pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Entnahme eines im Siedezustand befindlichen verflüssigten Gases aus einem wärmeisolierten Behälter mittels Kreiselpumpe Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Entnahme eines im Siedezustand befindlichen verflüssigten Gases, sogenannten Flüssiggases, aus einem wärmeisolierten Behälter, z. B. in Flüssiggastransportschiffen, mittels Kreiselpumpe. Dabei soll das Flüssiggas in der flüssigen Phase bis auf einen möglichst geringen Rest aus dem Behälter entnehmbar sein, d. h., die Entnahme des Flüssiggases aus dem Behälter soll im vorliegenden Fall praktisch bis zu einer Entleerung des Behälters durchgeführt werden können. Die vorliegende Erfindung ist in erster Linie für Behälter gedacht, deren Lage nicht gestattet, das zu entnehmende Flüssiggas einfach aus dem Behälter ablaufen zu lassen, sondern erfordert, es von einem tieferliegenden Flüssiggasspiegel im Behälter auf ein höheres Niveau drücken zu müssen. Es ist bereits bekannt, für diesen Zweck in Bodennähe des Behälters angeordnete Kreiselpumpen zu verwenden. Um eine schädliche Dampfbildung (Kavitation) in der Kreiselpumpe zu vermeiden, darf an keiner Stelle des Flüssig-asstromes ein geringerer Druck als der jeweils zugeordnete Sättigungsdruck herrschen. Daher muß vor dem Laufradeintritt der Kreiselpumpe mindestens die sogenannte Mindestzulaufhöhe vorhanden sein und erhalten bleiben, deren Größe sich aus den auftretenden Druckhöhenverlusten der Flüssiggasströmung und Äquivalenten der unvermeidlichen, von außen einwandernden Wärmemengen ergibt. Um die Mindestzulaufhöhe herabsetzen zu können, sind eine Reihe von Maßnahmen bekannt, wie z. B. pumpenseitig ein großer Eintrittsquerschnitt ins Laufrad, ein kleiner Nabendurchmesser, ein Vorziehen der Laufradschaufeln in den Einlauf des Rades, eine Verjüngung der Schaufelanfänge, eine vorteilhafte Wahl von Eintrittswinkel und Drehzahl usw. oder anordnungsseitig ein Vorpumpen des Flüssiggases oder andere Maßnahmen, die dem zulaufenden Flüssiggas bereits vor dem Eintritt in das Laufrad eine erhöhte Geschwindigkeit erteilen, so daß der Druckabfall durch Umsetzung von Druck- in Geschwindigkeitshöhe wenigstens zum Teil vor das Laufrad gelegt und demzufolge im Laufrad herabgesetzt ist. Trotz derartiger Maßnahmen bleibt aber die Mindestzulaufhöhe noch so groß, daß der Behälter nicht unter eine gewisse Höhe des Flüssiggasspiegels ausgepumpt werden kann; es verbleibt noch so viel Flüssiggasmenge im Behälter, daß in diesen Fällen von der Möglichkeit einer Entleerung des Behälters nicht gesprochen werden kann. Der bekannte Vorschlag, die Mindestzulaufhöhe für die Pumpe durch eine Erhöhung des Dampfdruckes über dem Flüssigkeitsspiegel im Behälter herabzusetzen, ist nur sehr bedingt von Nutzen, da eine derartige Druckerhöhung das Sättigungsgleichgewicht zwischen Dampf und Flüssigkeit stört und damit im Behälter einen labilen Zustand des Flüssiggases schafft. Infolge der bei Erhöhung des Dampfdruckes eintretenden Veränderung des Gleichgewichtszustandes zwischen Dampf und Flüssigkeit setzt ein in seiner Größe schwer bestimmbarer Wärmeaustausch zwischen Dampf und Flüssigkeit ein, der zu völlig unkontrollierbaren Zustandsänderungen im Flüssiggas führt, wenn, wie meist unvermeidlich, innere oder von außerhalb verursachte Bewegungsvorgänge hinzukommen. Diese Vorgänge bewirken letztlich eine Steigerung der Temperatur des der Pumpe zuströmenden Flüssiggases und damit eine Erhöhung der Gefahr einer Dampfbildung in der Pumpe, wodurch die mit einer Dampfdruckerhöhung über dem Flüssigkeitsspiegel beabsichtigte Wirkung in einem vorher nicht bestimmbaren Maß herabgesetzt wird, was, um diese Wirkung doch noch zu erreichen, zu einer weiteren Drucksteigerung über dem Flüssigkeitsspiegel zwingt. Die demnach erforderliche Dampfdruckerhöhung setzt Behälter voraus, die diesen verhältnismäßig hohen Druck auch aushalten. Derartige Behälter haben einen entsprechend hohen Materialbedarf, sind also schwer und teuer, setzen, soweit es sich um Transportmittel handelt, die Nutzlast herab, sind also insgesamt vor allem im Hinblick darauf, daß sie nur wegen einer, bezogen auf die Gesamtbetriebszeit, sehr kurzen Entleerungszeit so schwer gebaut sein müssen, vollkommen unwirtschaftlich.
  • Um die Aufgabe zu erfüllen, die Entnahme des Flüssiggases bis zu einer fast vollständigen Entleerung des Behälters durchführen zu können, wobei nachteilige Wirkungen der vorstehend angeführten Erscheinungen weitestgehend vermieden und wegen des baulichen und energetischen Aufwandes die Erhöhung des Dampfdruckes über dem Flüssigkeitsspiegel auf ein Mindestmaß herabgesetzt sein sollen, ist bereits eine Einrichtung zur Entnahme eines im Siedezustand befindlichen verflüssigten Gases aus einem wärmeisolierten Behälter mit einem nahe dessen Boden angeordneten Zulauf zu einer Kreiselpumpe und einer an diese angeschlossenen Förderleitung für das Flüssiggas und mit einer absperrbaren Gasleitung zum Einführen von Druckgas in den Behälter, wobei das Einführen des Druckgases beginnt, sobald der Flüssiggasspiegel im Behälter auf eine bestimmte Zulaufhöhe der Kreiselpumpe abgesunken ist, bekanntgeworden, bei der über dem Boden des Behälters gasdichte, mit Flüssiggas füllbare Kammern angeordnet sind, die einen eine Kreiselpumpe aufnehmenden Schacht aussparen, wobei die Schachthöhe mindestens der Mindestzulaufhöhe der Kreiselpumpe entspricht. Zur Entleerung des Behälters kann das Flüssiggas durch Einspeisung eines Gases in die Kammern unter Aufwendungeines vergleichsweise niedrigen Druckes aus diesen in den Schacht gedrückt und aus diesem durch die Pumpe auf ein über dem Behälter liegendes Niveau befördert werden. Eine Ausführung dieses Vorschlags würde einen sehr großen Materialaufwand für die Kammein und kompliziert ausführbare Verankerungen zwischen den Kammer- und Behälterwänden erfordern, so daß damit beachtliche Mehrkosten und eine Nutzlastherabsetzung verbunden wären.
  • Außerdem entstehen dabei äußerst schwierig lösbare Probleme der Abdichtung der Kammern, da bei den gegebenen Betriebstemperaturen und Behälterdimensionen der Materialschwund ganz be- achtliche Werte erreicht. Dieser Vorschlag zur Ausbildung der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist demnach mit mehreren nachteiligen Begleiterscheinungen verbunden, die erfindungsgemäß ins-esamt durch eine verbessernde Lösung zur Ausgestaltung der beschriebenen Einrichtung beseitigt werden sollen. Diese ist dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleitung in an sich bekannter Weise oben in den Behälter führt, und daß der Zulauf zur Kreiselpumpe in einem becherartigen Gefäß vorgesehen ist, das in einer glockenartigen Kammer sitzt, welche mit ihrem unteren offenen Ende etwas über dem Boden des Behälters und mit ihrem oberen Ende in ein aus dem Behälter herausragendes Steigrohr mündet.
  • Diese erfindungsgemäß vorgeschlagenen Einbauten haben unter anderem die Vorteile, daß sie im Hinblick auf den Aufwand praktisch überhaupt nicht ins Gewicht fallen und im Hinblick auf den Behälter diesen völlig unbeeinflußt lassen.
  • Ferner ist es vorteilhaft, daß die Wirkung unvermeidlicher, aber unkontrollierbarer Wärmeeinwanderung in das Flüssiggas, z. B. aus der Umgebung durch die Behälterwand und die Isolation und aus dem Dampfraum, ausgeschaltet wird, so daß sich vorausbestimmbare Werte für die Mindestzulaufhöhe während des ganzen Entleerungsvorganges ermitteln lassen, die sich durch die damit gegebene Vorherbestimmbarkeit der erforderlichen Erhöhung des Druckes über dem Flüssigkeitsspiegel leicht einhalten lassen. NEt der erfindungsgemäßen Einrichtung st das zu pumpende Flüssiggas aus dem Behälter der unter niedrigerem Druck als der Behälter gehaltenen, oben abschließbaren, glockenartigen Kammer von unten zuführbar, dabei wird der bei der Druckminderung im Flüssiggas entstehende Dampf in den über dem Flüssiggasspiegel in der Kammer befindlichen Dampfraum ausgeschieden, so daß in vorteilhafter Weise mit Sicherheit nur dampfblasenfreies Flüssigaas in das innerhalb des FlüssigtD gases befindliche becherartige Gefäß weitergeleitet D C, und von dessen bodennahen Teil abgepumpt wird.
  • Als zweckmäßige Ausgestaltungsformen können die glockenartige Kammer innerhalb des Behälters und/oder die Kreiselpumpe am Boden des becherartigen Gefäßes angeordnet sein. Um den Einfluß des im Behälter befindlichen Flüssiggases auf das in der glockenartigen Kammer befindliche Flüssiggas mö-lichst auszuschalten, ist es vorteilhaft, die glockenartige Kammer mindestens im Bereich vom tiefsten im Behälter erreichbaren Flüssiggasspiegel bis zum höchsten in der Kammer gehaltenen Flüssig-"asspiegel mit einer wärmeisolierenden Wandung auszuführen. Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer, das Steigrohr, das becherartige Gefäß und in diesen ein von der K-reiselpumpe durch eine domartige Ausbildung des Steigrohres geführtes Flüssig-asförderrohr koaxial zueinander angeordnet sind, eine oberhalb der domartigen Ausbildung ana gasförder-"etriebene Pumpenwelle durch das Flüssig" rohr geführt ist und eine Gasentnahmeleitung an die domartige Ausbildung angeschlossen ist.
  • Um jederzeit an die 1,Creiselpumpe, ihr Laufrad, ihre Lagerung und Abdichtung heranzukommen, ist es zweckmäßig, eine Ein- und Ausbaubarkeit der an das Flüssiggasförderrohr angeflanschten Kreiselpumpe aus dem becherartigen Gefäß -und aus der a ockenartioen Kammer durch die domartige Ausbildung des Steigrohres vorzusehen.
  • In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Längsschnitt dargestellt. Dabei zeigt F i g. 1 die Anordnung einer Kreiselpumpe mit liegender Welle außerhalb des Behälters und F i g. 2 die Anordnung einer Kreiselpumpe mit stehender Welle am Boden des becherartigen Gefäßes, also innerhalb des Behälters.
  • In F i g. 1 ist ein Behälter zur Lagerung oder zum Transport von Flüssiggas, wie z. B. bei tiefer Temperatur siedendem 02, N2, H2, CH41 C2H4 od. dgl. dargestellt, der aus einem Innenbehälter 1, einem Außenmantel 2 und einer zwischen beiden angeordneten Isolationsschicht 3 besteht. Im Innenraum 4 des Innenbehälters 1 ist eine glockenartige Kammer 5 angeordnet, die zumindest annähernd bis zum Boden des Innenbehälters 1 reicht und an dieser Stelle eine Flüssiggasströmung aus dem Innenraum 4 in den Innenraum 6 der Glocke 5 gestattet. Aus der glockenartigen Kammer 5 führt ein Steigrohr 7 in einen isolierten Dom 8, der am Außenmantel 2 angebracht ist. An das Steigrohr 7 schließen sich im Dom 8 einerseits ein Dampfentnahmerohr 9, das nach außen führt, und andererseits ein Verbindungsrohr 10 zu einer Gasleitung 11, die von außen etwa zur höchsten Stelle des Innenraumes 4 führt, an. Das Verbindungsrohr 10 ist mit einem Absperrventil 12 versehen. In der Gasleitung 11 ist ein Absperrventil 13 anovordnet. In der Glocke 5 befindet sich ein C oben offenes und in Bodennähe des Innenbehälters 1 abgeschlossenes becherartiges Gefäß 14, aus dem eine in Bodennähe angeordnete Saugleitung 15 zu einer isoliert untergebrachten Kreiselpumpe 16 führt. Ein Ventil 17 dient der Abschließbarkeit der Saugleitung 15. Von der Kreiselpumpe 16 führt eine mittels eines Ventils 18 absperrbare Flüssiggasförderleitung 19, die ebenfalls isoliert ist, etwa mindestens bis in die Höhe des Behälters und von dort z. B. zu einem Verbraucher.
  • In der F i g. 2 sind die Teile, die Teilen in der F i g. 1 entsprechen, mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Der grundlegende Unterschied besteht darin, daß eine Kreiselpumpe 21 innerhalb des becherartigen Gefäßes 14 und unmittelbar über dessen Boden angeordnet ist, wobei die Kreiselpumpe 21 mittels einer stehenden, durch den Behälter und den Dom nach oben geführten Pumpenwelle 22 angetrieben ist. Die Austrittsseite der Kreiselpumpe 21 ist mit einer Flüssiggasförderleitung 23 verbunden, die ebenfalls durch den Behälter nach oben und am Dom 8 aus diesem herausgeführt ist. Als Vereinigung besonderer Vorteile ist es anzusehen, daß die Flüssiggasförderleitung 23 koaxial mit der Pumpenwelle 22 angeordnet ist, so daß sich ungünstige Einflüsse, unter anderem durch Wärmeeinwanderung durch die Pumpenwelle, nicht auf das der Pumpe 21 zuströmende Flüssiggas auswirken können. Das becherartige Gefäß 14 und die glockenartige Kammer 5 haben im wesentlichen eine zylindrische Gestalt und eine zur Pumpenwelle 22 koaxiale Anordnung. Dabei ist die glockenartige Kammer 5 im oberen Teil 24 verjüngt ausgeführt, wobei dessen lichte Weite genau der lichten Weite des becherartigen Gefäßes 14 entspricht, so daß die Kreiselpumpe 21 mit ihrer Pumpenwelle 22 und der Flüssiggasförderleitung 23 vermittels der Abstandhalter 25, 26 und 27 konzentrisch in dem oberen Teil 24 bzw. dem becherartigen Gefäß 14 geführt ist, wodurch sich lediglich durch Lösen der Deckel 28 und 29 eine leichte Aus- und Einbaubarkeit der Pumpe 21 ergibt.
  • Eine Entnahme von Flüssiggas aus dem Innenraum 4 kann, solange sich die Höhe des Flüssiggasspiegels über der Mindestzulaufhöhe für die Kreiselpumpe befindet, durch einfaches Inbetriebsetzen der Kreiselpumpe bei geöffnetem Ventil 12 erfolgen, da in diesem Fall über dem Flüssigkeitsspiegel im Innenraum 4 und über dem Flüssiggasspiegel in der Kammer 5 der gleiche Gasdruck herrschen muß, also die Flüssigkeitsspiegel auf gleicher Höhe stehen. Solange der Flüssiggasspiegel im Tank über der Mindestzulaufhöhe der Pumpe liegt, sind für den Pumpvorgang keine Schwierigkeiten zu erwarten. Spätestens dann, wenn sich die Höhe des Flüssiggasspiegels im Innenraum 4 der Mindestzulaufhöhe der Pumpe nähert, wird das Ventil 12 geschlossen, das Ventil 13 geöffnet und durch die Gasleitung 11 ein Gas, das je nach den Gegebenheiten die gasförinige Phase des Flüssiggases oder ein Fremdgas sein kann, in den Dampfraum im Innenraum 4 über den Flüssiggasspiegel eingeblasen. Damit ist eine Erhöhung des Druckes im Innenraum 4 gegenüber dem im Innenraum 6 herrschenden Druck erreichbar. Eine sich daraus ergebende Druckdifferenz bewirkt eine Differenz in der Höhe der Flüssiggasspiegel im Innenraum 4 und im Innenraum 6, wobei die Höhendifferenz der Flüssigkeitsspiegel der Druckdifferenz zwischen den Dampfräumen entspricht. Ist also der Dampfdruck im Innenraum 4 größer als der im Innenraum 6, dann muß der Flüssigkeitsspiegel im Innenraum 6 um das der Druckdifferenz entsprechende Gewicht der Flüssigkeitssäule höher stehen als der im Innenraum 4, so daß sich trotz des durch die Flüssiggasentnahme verursachten Ab- sinkens des Flüssiggasspiegels im Innenraum 4 mittels der Dampfdruckerhöhuno" im Innenraum 4 eine Mindesthöhe des Flüssigkeitsspiegels im Innenraum 6 einhalten läßt, die mindestens der Mindestzulaufhöhe der Pumpe entspricht. Das am unteren Rand der Glocke 5 aus dem Innenraum 4 in den Innenraum 6 einströmende Flüssiggas, das sich in einem zumindest schwer definierbaren Zustand befindet, wird beim Eintritt in den Innenraum 6 entspannt. Bei der Entspannung entstehender Dampf kann im Flüssigkeitsraum zwischen dem Mantel der Glocke 5 und dem Mantel des becherartigen Gefäßes 14 in Form von Dampfblasen hochperlen und wird im Innenraum 6 über dem Flüssigkeitspiegel gesammelt und kann zur Vermeidung einer Druckerhöhung im Innenraum 6 durch das Steigrohr 7 und das Gasentnahmerohr 9 abgeführt werden. Damit bekommt das in das becherartige Gefäß 14 und von dort in die Kreiselpumpe 16 bzw. 21 einströmende Flüssiggas einen genau festlegbaren stabilen Zustand, der in Verbindung mit dem höheren Flüssigkeitsstand im Innenraum 6 ein einwandfreies Arbeiten der Kreiselpumpe gewährleistet. Diese Anordnung ermöglicht eine nahezu vollkommene Entleelung des Behälters bei weitgehender Unabhängigkeit von der Höhendifferenz zwischen dem Flüssiggasspiegel im Behälter und dem Eintrittsquerschnitt der Pumpe. Je nach dem Maß der Druckerhöhung über dem Flüssiggasspiegel im Behälter kann dabei die Entleerung sogar bis unterhalb der Höhe des Eintrittsquerschnittes der Pumpe erfolgen, also praktisch bis zum unteren Rand der Glocke 5. Der untere Rand der Glocke 5 kann dabei so nahe an den Behälterboden gelegt werden, daß gerade noch genügend Querschnitt für die aus dem Innenraum 4 in den Innenraum 6 einströmende Flüssigkeit bleibt. Das Dampfentnahmerohr 9 kann in die Atmosphäre oder zweckmäßig in einen Gasometer geführt sein. Um bei der Entleerung die erforderliche Dampfdruckerhöhung im Innenraum 4 möglichst niedrig zu halten, ist es anzustreben, den Eintrittsquerschnitt der Pumpe möglichst tief anzuordnen. Sollte dies jedoch aus gegebenen Gründen nicht zweckmäßig sein, so läßt sich trotzdem mit der gezeigten Anordnung eine praktisch vollkommene Entleerung des Tankinhaltes durchführen. Bei gegebenem Gegendruck im Dampfentnahmerohr 9, z. B. dem Atmosphärendruck oder einem Gasometerdruck, läßt sich die zur Flüssiggasentnahme bis zur Entleerung erforderliche Steigerung des Druckes im Dampfraum des Innenraumes 4 vorausbestimmen. Diese Steigerung des Druckes im Innenraum 4 kann in Abhängigkeit vom sinkenden Flüssigkeitsstand im Innenraum 4 durch laufendes Einblasen von Gas durch die Gasleitung 11 erfolgen, oder es kann der maximal erforderliche Druck im Dampfraum des Innenraumes 4 aufgebaut und dann in gleicher Höhe aufrechterhalten werden. Dabei kann die Steuerung des im Dampfraum des Innenraumes 4 befindlichen Druckes in Abhängigkeit von der jeweiligen Höhe des Flüssigkeitsspiegels im Innenraum 4 durchgeführt werden, statt der Tauchpumpe mit ihrer nach oben geführten Welle ist es z. B. auch möglich, ein Pumpen-Motor-Aggregat am Boden des becherartigen Gefäßes anzuordnen. Schließlich seien noch die mögliche Vereinigung von Teilen des Behälters und Mantelteilen der Kammer und/oder des Gefäßes und von Mantelteilen der Kammer und Mantelteilen des Gefäßes und die Anordnung der Kammer außerhalb des Innenraumes des Behälters, z. B. auch an der äußeren Behälterwand als weitere besondere Ausführungsbeispiele erwähnt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche. 1. Einrichtung zur Entnahme eines im Siedezustand befindlichen verflüssigten Gases aus einem wärmeisolierten Behälter mit einem nahe dessen Boden angeordneten Zulauf zu einer Kreiselpumpe und an einer an diese angeschlossenen Förderleitung für das Flüssiggas und mit einer absperrbaren Gasleitung zum Einführen von Druckgas in den Behälter, wobei das Einführen des Druckgases beginnt, sobald der Flüssiggasspiegel im Behälter auf eine bestimmte Zulaufhöhe der Kreiselpumpe abgesunken ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleitung (11) in an sich bekannter Weise oben in den Behälter (1) führt und daß der Zulauf der Kreiselpumpe (16, 21) in einem becherartigen Gefäß (14) vorgesehen ist, das in einer -lockenartigen Kammer (5) sitzt, welche mit ihrem unteren offenen Ende etwas über dem Boden des Behälters (1) und mit ihrem oberen Ende in ein aus dem Behälter (1) herausragendes Steigrohr (7, 24) mündet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch- 1, dadurch gekennzeichnet, daß die glockenartige Kammer (5) innerhalb des Behälters (1) angeordnet ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreiselpumpe (21) am Boden des becherartigen Gefäßes (14) angeordnet ist. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die glockenartige Kammer (5) mindestens im Bereich vom tiefsten im Behälter (1) möglichen Flüssigkeitsspiegel bis zum höchsten in der Kammer gehaltenen Flüssigkeitsspiegel mit einer wärmeisolierenden Wandung ausgeführt ist. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, Cr daß die Kammer (5), das Steig rohr (24), das becherartige Gefäß (14) und in diesen ein von der Kreiselpumpe (21) durch eine domartige Ausbildung des Steigrohres (24) geführtes Flüssiggasförderrohr (23) koaxial zueinander angeordnet sind, eine oberhalb der domartigen Ausbildung angetriebene Pumpenwelle (22) durch das Flüssiggasförderrohr (23) geführt ist und eine Gasentnahmeleitung (9) an die domartige Ausbildung angeschlossen ist. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an das Flüssiggasförderrohr (23) angeflanschte Kreiselpumpe (21) mit diesem durch das domartig ausgebildete Steigrohr (24) ein- und ausbaubar ist.. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1346 090; USA.-Patentschrift Nr. 2 021394.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2021394A (en) * 1935-03-11 1935-11-19 Henry N Wade Apparatus for dispensing highly volatile liquids
FR1346090A (fr) * 1963-01-25 1963-12-13 Aktien-Gesellschaft Container pour cales à marchandises de navires

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