DE1262997B - Verfahren zur Herstellung von Acrylsaeurenitril oder Methacrylsaeurenitril durch Umsetzung von Propylen oder Isobutylen mit Ammoniak und Sauerstoff - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Acrylsaeurenitril oder Methacrylsaeurenitril durch Umsetzung von Propylen oder Isobutylen mit Ammoniak und SauerstoffInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
C 07c
Deutsche Kl.: 12 ο - 21
Nummer: 1262997
Aktenzeichen: A 35700IV b/12 ο
Anmeldetag: 30. September 1960
Auslegetag: 14. März 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Acrylsäurenitril oder Methacrylsäurenitril durch
Umsetzung von Propylen oder Isobutylen mit Ammoniak und molekularem Sauerstoff oder Luft im Gaszustand.
Es ist bekannt, Olefine mit Sauerstoff zu den entsprechenden Aldehyden zu oxydieren, die dann mit
Ammoniak in Gegenwart verschiedener Katalysatoren, z. B. Kupferoxyd, die «,^-ungesättigten Nitrile ergeben
(vgl, die deutsche Patentschrift 941428, die deutsche Auslegeschrift 1070170 oder die französische
Patentschrift 1 098 400).
Bei der Herstellung der ungesättigten Nitrile nach einem einstufigen Verfahren durch Umsetzung von
Olefinen mit Ammoniak und Luft oder molekularem Sauerstoff entstehen vielfach erhebliche Mengen gesättigter
Nitrile, wie Acetonitril und Proprionitril, als Nebenprodukte.
Nach dem Verfahren der USA. - Patentschrift 2 904 580 werden in Gegenwart von Wismutphosphormolybdat
als Katalysator aus Olefinen, Ammoniak und eines Sauerstoff enthaltenden Gases Λ,/3-ungesättigte
Nitrile erhalten.
Es ist weiterhin bekannt, daß die Wirksamkeit der Katalysatoren bei der Herstellung der ungesättigten
Nitrile aus Olefinen nach den zweistufigen Verfahren durch die Anwesenheit von Phosphorsäure oder den
Zusatz von Alkalien erhöht wird (vgl. die deutsche Patentschrift 941 428 und die deutsche Auslegeschrift
1 070 170).
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung von Acrylsäurenitril oder Methacrylsäurenitril
durch Umsetzung von Propylen oder Isobutylen mit Ammoniak und molekularem Sauerstoff oder Luft
im Gaszustand, wobei das Molverhältnis von Ammoniak zu Propylen oder Isobutylen gleich 1:1 bis 2:1
ist, die Menge an Propylen oder Isobutylen etwa 10 Gewichtsprozent der Gasmischung beträgt, die
außerdem noch Wasserdampf, Stickstoff, Propan oder Kohlendioxyd als Verdünnungsgas enthalten kann,
bei einer Temperatur von 300 bis 480° C, besonders 350 bis 4500C, und einer Verweilzeit von 0,2 bis
20 Sekunden, besonders 5 bis 12 Sekunden, in Gegenwart eines gegebenenfalls auf einem Träger aufgebrachten
Katalysators.
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart eines Katalysators
durchführt, der aus Telluroxyd oder metallischem Tellur besteht und der höchstens bis zu 10 Gewichtsprozent
Phosphorsäure oder Alkalisalze, bezogen auf die Menge Tellur, enthält und der auf einen
Träger mit einer Oberfläche von höchstens 500 m3, Verfahren zur Herstellung von Acrylsäurenitril
oder Methacrylsäurenitril durch Umsetzung von
Propylen oder Isobutylen mit Ammoniak
und Sauerstoff
oder Methacrylsäurenitril durch Umsetzung von
Propylen oder Isobutylen mit Ammoniak
und Sauerstoff
Anmelder:
Asahi Kasei Kogyo Kabushiki Kaisha, Osaka
(Japan)
(Japan)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
8000 München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Saburo Minekawa,
Shohei Hoshino,
Atsushi Shibata,
Naoya Kominami, Tokio
Saburo Minekawa,
Shohei Hoshino,
Atsushi Shibata,
Naoya Kominami, Tokio
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 9. März 1960 (7258)
besonders 10 bis 200 m2, je 1 g Träger aufgebracht sein kann.
Es wurde nämlich gefunden, daß Telluroxyd ein wirksamer Katalysator zur Herstellung von Acrylsäurenitril
oder Methacrylsäurenitril unter den voistehend genannten Bedingungen ist. Mit diesem
Katalysator werden gegenüber dem Verfahren der USA.-Patentschrift 2 904 580 höhere Ausbeuten an
den genannten ungesättigten Nitrilen erhalten. Der Katalysator wird auf einen festen Träger wie Tonerde,
Kieselsäure oder deren Gemische oder auf Bimsstein, Diatomeenerde, Kaolin, Bentonit aufgebracht.
Es wurde ferner gefunden, daß sich metallisches Tellur unter den Bedingungen des Verfahrens der
Erfindung ebenso wie sein Oxyd verhält.
Der Katalysator soll eine kleine Menge Phosphorsäure oder Alkalisalze, jedoch nicht mehr als 10 Gewichtsprozent,
bezogen auf die Menge Tellur, enthalten, um die unerwünschte Bildung von Cyanwasserstoff
und bzw. oder Kohlendioxyd als Nebenprodukte zu hemmen.
Der Träger soll zweckmäßig vor seiner Verwendung auf eine Temperatur oberhalb 1000°C erhitzt werden.
Natürliches Koalin wird beispielsweise 4 Stunden oder länger auf 1000 bis 1500° C erhitzt.
809 518/697
3 . 4
Falls die Oberfläche des Katalysators sehr groß ist, den mit einer nur wenig unterhalb dieser Olefinmenge
werden gegebenenfalls unerwünschte Nebenreaktionen, von 10 Gewichtsprozent liegenden Menge erzielt,
wie die Bildung von Kohlendioxyd und Cyanwasser- Das Molverhältnis von Ammoniak zu Propylen oder
stoff, gefördert. Die Oberfläche des Katalysators hängt Isobutylen beträgt 1:1 bis 2:1, durch ein größeres
von der Beschaffenheit des Trägers ab; sie soll hoch- 5 Molverhältnis als 2:1 wird eine Umsatzerhöhung nicht
stens 500 m2 je 1 g und vorzugsweise zwischen 10 und erreicht.
200 m2 je 1 g betragen. Die Oxydation wird bei normalem oder etwas
Der Katalysator des Verfahrens der Erfindung kann darüberliegendem Druck durchgeführt. Es ist zweck-
nach einem der üblichen Verfahren hergestellt werden. mäßig, während der Oxydation Wasserdampf in das
Zweckmäßig wird der vorerhitzte Träger gründlich mit io Reaktionsgemisch einzuleiten, um die Selektivität des
Telluroxyd gemischt und die Mischung zu Körnern Katalysators und den Umwandlungsgrad zu verbessern,
verformt, oder es kann der gekörnte Träger mit einer Ferner können Verdünnungsgase, wie Stickstoff, Propan
Lösung von Telluroxyd in Salzsäure getränkt und dann oder Kohlendioxyd, die unter den vorliegenden Re-
auf höhere Temperaturen erhitzt werden. aktionsbedingungen nicht reagieren, zugesetzt werden.
Die Zusammensetzung des Mischgases, das aus 15 Die Temperatur beträgt 300 bis 4800C und bevor-
Propylen oder Isobutylen, Ammoniak und Luft oder zugt 350 bis 450°C.
molekularem Sauerstoff besteht, kann in weiten Be- Die Verweilzeit ergibt sich aus dem Katalysatorreichen schwanken, jedoch beträgt die Olefinmenge volumen in Kubikzentimeter geteilt durch die Fließetwa
10 Gewichtsprozent. Die besten Ergebnisse wer- geschwindigkeit in Sekunden, also nach
., . Katalysatorvolumen in Kubikzentimeter
Verweilzeit =
Fließgeschwindigkeit in Kubikzentimeter je Sekunde
Sie kann 0,2 bis 20, vorzugsweise 5 bis 12 Sekunden 25 Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele
betragen. Jede Vorrichtung für Umsetzungen im Gas- erläutert. In den Tabellen wird die angeführte Umzustand
kann zur Durchführung des Verfahrens ver- Wandlung und Ausbeute in Prozent, entsprechend den
wendet werden. Der Katalysator kann sowohl im Fest- Angaben in der USA.-Patentschrift 2 904 580, beals
auch im Fließbett angewendet werden. stimmt.
. „, Mol des entstandenen Produktes „.,.
Umwandlung in % = τγγ~γ,—is ü—ΰ7^ Ä ' ^00!
Mol der Propenbeschickung
Anzahl der Kohlenstoffatome im entstandenen Produkt
a =
Anzahl der Kohlenstoffatome im Propen Anzahl der Kohlenstoffatome im entstandenen Produkt
Für die folgenden Verbindungen ergibt sich:
Acrylsäurenitril oc = s/3 = 1
Acetonitril α = %
Blausäure κ = 1J3
Kohlendioxyd Oi=1I3
Für jedes entstandene Produkt wird κ in den dem Propen entsprechenden Wert umgerechnet.
Die Ausbeute in % wu"d berechnet nach:
Die Ausbeute in % wu"d berechnet nach:
. , . ., Mol des entstandenen Produktes „ nn
Ausbeute in °/o = ^ :—π τη—s—: <* " 100.
Gesamtmol des umgewandelten Propens
Beispiel 1 wurden mit der dreifachen Menge an Quarzstückchen
Ein Gemisch aus 80 g Kieselsäuregelpulver, dessen verdünnt und in ein schwerschmelzbares Glasrohr geTeilchen
kleiner als 13 000 Siebmaschen je Quadrat- füllt. Das Rohr hatte, wie auch in allen folgenden Beizentimeter
sind, mit einer Oberfläche von 200 m2 je spielen, einen Durchmesser von 1,6 cm; die Länge der
Gramm, gemessen nach dem sogenannten BET-Ver- 60 Katalysatorschicht betrug 9,95 cm.
fahren (vgl. S. Brunner, P. H. Emmet, Das Rohr wurde in eine bei 4000C gehaltene SaI-E. Teller, Journal of the American Chemical peterschmelze eingetaucht und ein Gemisch aus Society, Bd. 60, 1938, S. 309), und 20 g Tellurdioxyd 8,0 Volumprozent Propylen, 8,0 Volumprozent Amwurden mit Wasser längere Zeit zu einer Paste ge- moniak und 84 Volumprozent Luft mit einer Geknetet und zu Körnern verformt, deren Größe zwischen 65 schwindigkeit von 133 cm3 je Minute durchgeleitet. 5,5 und 14 Siebmaschen je Quadratzentimeter lag. Das gleiche Verfahren wurde auch in einem Salpeter-Über diese Körner wurde nach dem Trocknen 4 Stun- bad von 380°C durchgeführt. Die Untersuchung der den bei 400° C Luft geleitet.. 20 cm3 dieses Katalysators Reaktionsprodukte erfolgte gaschromatographisch.
fahren (vgl. S. Brunner, P. H. Emmet, Das Rohr wurde in eine bei 4000C gehaltene SaI-E. Teller, Journal of the American Chemical peterschmelze eingetaucht und ein Gemisch aus Society, Bd. 60, 1938, S. 309), und 20 g Tellurdioxyd 8,0 Volumprozent Propylen, 8,0 Volumprozent Amwurden mit Wasser längere Zeit zu einer Paste ge- moniak und 84 Volumprozent Luft mit einer Geknetet und zu Körnern verformt, deren Größe zwischen 65 schwindigkeit von 133 cm3 je Minute durchgeleitet. 5,5 und 14 Siebmaschen je Quadratzentimeter lag. Das gleiche Verfahren wurde auch in einem Salpeter-Über diese Körner wurde nach dem Trocknen 4 Stun- bad von 380°C durchgeführt. Die Untersuchung der den bei 400° C Luft geleitet.. 20 cm3 dieses Katalysators Reaktionsprodukte erfolgte gaschromatographisch.
| Umwandlung | 380 | Ausbeute | 380 | |
| Temperatur, 0C ... | 400 | 14,5 | 400 | 1 39,2 |
| Acrylsäurenitril, % | 23,1 | 7,0 | 44,3 | 18,9 |
| Acetonitril, % | 6,8 | 7,2 | 13,1 | 19,4 |
| Kohlendioxyd, °/o ■ · | 10,5 | 5,4 | 20,2 | 14,6 |
| Cyanwasserstoff, % | 7,5 | 14,4 | ||
| Kohlenmonoxyd | ||||
| und sonstige | 3,0 | 8,1 | ||
| Nebenprodukte .. | 4,2 | 8,0 |
Das Verfahren wurde mit einem Mischgas aus 5,0 Volumprozent Propylen, 5,0 Volumprozent Ammoniak
und 90 Volumprozent Luft wiederholt.
| Umwandlung | 380 | Ausbeute | 380 | |
| Temperatur, 0C ... | 400 | 15,0 | 400 | 35,0 |
| Acrylsäurenitril, % | 21,8 | 6,5 | 41,3 | 15,2 |
| Acetonitril, % | 6,4 | 12,6 | 12,1 | 29,4 |
| Kohlendioxyd, % · · | 15,3 | 6,2 | 29,0 | 14,5 |
| Cyanwasserstoff, % | 6,3 | 11,9 | ||
| Kohlenmonoxyd | ||||
| und sonstige | 2,5 | 5,8 | ||
| Nebenprodukte, % | 3,0 | ;i spiel 3 | 5,7 | |
| Bf |
Acrylsäurenitril, %
Acetonitril, %
Kohlendioxyd, %
Cyanwasserstoff, %
Kohlenmonoxyd und sonstige
Nebenprodukte, %
Nebenprodukte, %
Umwandlung Ausbeute
31,0 7,1
12,8 4,0
2,5
54,0
12,4
22,3
7,0
4,4 133 cm3 je Minute durch das Rohr geleitet. Nachdem
die Umsetzung den Gleichgewichtszustand erreicht hatte, wurde eine Probe untersucht.
Der Katalysator des Beispiels 1 wurde mit wäßriger Phosphorsäurelösung behandelt, wodurch 0,0034 g
Phosphorsäure je Kubikzentimeter Katalysator aufgenommen wurden. Nach dem Trocknen und 4stündigem
Erhitzen auf 4000C wurde der Katalysator in ein Reaktionsrohr gefüllt. Das Rohr wurde in ein Salpeterbad
von 4150C getaucht und ein Mischgas aus 8,0 Volumprozent Propylen, 8,2 Volumprozent Ammoniak
und 83,8 Volumprozent Luft mit einer Ge- 4« schwindigkeit von 133 cm3 je Minute zusammen mit
Wasserdampf mit einer Geschwindigkeit von 27 cm3 je Minute durchgeleitet.
100 g Kieselsäuregelkörner mit einer zwischen 9 und 14 Siebmaschen je Quadratzentimeter liegenden Größe
wurden 4 Stunden auf HOO0C erhitzt und zu einer Lösung von 10 g Telluroxyd in 150 ecm einer 25%igen
wäßrigen Salzsäure gegeben. Diese Mischung wurde zur Trockne eingedampft. Dieser Katalysator wurde
unter Durchleiten von Luft 10 Stunden auf 4000C erhitzt, um die Salzsäure vollständig zu entfernen.
20 cm3 dieses erhaltenen Katalysators wurden in ein Glasrohr gefüllt, das in ein Salpeterbad von 4000C
getaucht wurde. Ein Mischgas aus 8,0 Volumprozent Propylen, 8,2 Volumprozent Ammoniak und 83,8 Volumprozent
Luft wurde mit einer Geschwindigkeit von
| 5 | Umwandlung | Ausbeute |
| Acrylsäurenitril, % Acetonitril, % Kohlendioxyd, % ίο Cyanwasserstoff, % Kohlenmonoxyd und sonstige Nebenprodukte, % |
26,0 5,2 7,8 4,9 3,0 |
55,4 11,1 16,6 10,5 6,4 |
Das Verfahren des Beispiels 4 wurde mit Isobutylen an Stelle von Propylen wiederholt.
Methacrylsäurenitril, %
Acetonitril, °/o
Kohlendioxyd, %
Cyanwasserstoff, %
Kohlenmonoxyd und sonstige
Nebenprodukte, %
Nebenprodukte, %
Umwandlung
15,8 2,7 7,0 4,0
3,3
Ausbeute
48,2
21,4 12,2
10,0
Zu einem Gemisch aus 79,8 g Kieselsäuregelpulver mit einer Teilchengröße kleiner als 300 Maschen je
Quadratzentimeter, 20 g Tellurdioxyd und 0,2 g Natriumchlorid wurde Wasser gefügt, die Mischung so
lange durchgeknetet, bis eine Paste entstand, und diese dann zu Körnchen mit einer Größe von 6 bis
10 Maschen je Quadratzentimeter zerteilt. Nach dem Trocknen wurden die Körnchen 4 Stunden im Luftstrom
auf 4000C erhitzt. Mit diesem Katalysator wurde
das Verfahren nach dem Beispiel 1 mit Propylen wiederholt.
| Umwandlung | 380 | Ausbeute | 380 | |
| Temperatur, 0C ... | 400 | 15,7 | 400 | 42,4 |
| Acrylsäurenitril, % | 24,0 | 7,5 | 46,1 | 21,5 |
| Acetonitril, % | 7,0 | 7,0 | 13,6 | 18,8 |
| Kohlendioxyd, % · · | 9,8 | 4,8 | 18,7 | 13,0 |
| Cyanwasserstoff, % | 6,5 | 12,3 | ||
| Kohlenmonoxyd | ||||
| und sonstige | 2,8 | 7,3 | ||
| Nebenprodukte, % | 3,8 | 7,2 |
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Acrylsäurenitril oder Methacrylsäurenitril durch Umsetzung von Propylen oder Isobutylen mit Ammoniak und molekularem Sauerstoff oder Luft im Gaszustand, wobei das Molverhältnis von Ammoniak zu Propylen oder Isobutylen gleich 1:1 bis 2:1 ist, die Menge an Propylen oder Isobutylen etwa 10 Gewichtsprozent der Gasmischung beträgt, die außerdem noch Wasserdampf, Stickstoff, Propan oder Kohlendioxyd als Verdünnungsgase enthalten kann, bei einer Temperatur von 300 bis 4800C, besonders 350 bis 45O0C, und einer Verweilzeit von 0,2 bis 20 Sekunden, besonders 5 bis 12 Sekunden, in Gegenwart eines gegebenenfalls auf einem Träger aufgebrachten Katalysators, dadurch ge-7 8kennzeichnet, daß man die Umsetzung in In Betracht gezogene Druckschriften:Gegenwart eines Katalysators durchführt, der aus Deutsche Patentschrift Nr. 941 428;Telluroxyd oder metallischem Tellur besteht und deutsche Auslegeschrift Nr. 1 070 170;der höchstens bis zu 10 Gewichtsprozent Phosphor- USA.-Patentschrift Nr. 2 904 580;säure oder Alkalisalze, bezogen auf die Menge 5 französische Patentschrift Nr. 1 098 400;Tellur, enthält und der auf einen Träger mit einer Chemical Processing, Bd. 5, 1959, S. 4/5;Oberfläche von höchstens 500 ma, besonders 10 bis Journal of the American Chemical Society, Bd. 6Q>200 ma, je 1 g Träger aufgebracht sein kann. 1938, S. 309.809 518/697 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|
| JP725860 | 1960-03-09 |
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|---|---|
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