[go: up one dir, main page]

DE1262871B - Fuellmaschine zum Einfuellen von flachen Gegenstaenden, insbesondere von Schokoladetafeln, in Verpackungsbehaelter - Google Patents

Fuellmaschine zum Einfuellen von flachen Gegenstaenden, insbesondere von Schokoladetafeln, in Verpackungsbehaelter

Info

Publication number
DE1262871B
DE1262871B DES100143A DES0100143A DE1262871B DE 1262871 B DE1262871 B DE 1262871B DE S100143 A DES100143 A DE S100143A DE S0100143 A DES0100143 A DE S0100143A DE 1262871 B DE1262871 B DE 1262871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
packaging container
filling station
filling
carousel frame
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES100143A
Other languages
English (en)
Inventor
Telesfero Klug
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sapal SA
Original Assignee
Sapal SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sapal SA filed Critical Sapal SA
Publication of DE1262871B publication Critical patent/DE1262871B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B5/00Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
    • B65B5/10Filling containers or receptacles progressively or in stages by introducing successive articles, or layers of articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)

Description

  • Füllmaschine zum Einfüllen von flachen Gegenständen, insbesondere von Schokoladetafeln, in Verpackungsbehälter Die Erfindung betrifft eine Füllmaschine zum Einfüllen von flachen Gegenständen, insbesondere von Schokoladetafeln, in Verpackungsbehälter, mit einer Zufuhrvorrichtung für die flachliegenden Gegenstände und einer anschließend angeordneten Füllstation, über welcher eine die aufeinanderfolgend eingelegten Verpackungsbehälter selbsttätig nachführende, mit Seitenführungen versehene Rutsche angeordnet ist und welche derart ausgebildet ist, daß die Gegenstände ladungs- oder gruppenweise in jeweils einen schrägliegend von einer Halteeinrichtung unterstützten Verpackungsbehälter hochkant eingeschoben werden, wobei die Halteeinrichtung schwenkbar angeordnet ist und auch zum Abtransportieren der gefüllten Verpackungsbehälter dient.
  • Bruchempfindliche flache Gegenstände, wie z.B Schokoladetafeln, werden häufig von Hand in Verpackungskartons eingelegt. Daneben sind auch automatische Maschinen bekannt, welche entweder den Karton durch Umfalten der zu verpackenden Gegenstände mechanisch selbst herstellen oder aber ein gegebenenfalls vorverpacktes Paket von Gegenständen als Ganzes in einen vorgefertigten Karton einschieben, der hierauf geschlossen und verklebt wird. Bei den letzgenannten Maschinen müssen die Gegenstände zunächst in einem Magazin gestapelt werden, ehe die Befüllung des Kartons vorgenommen werden kann. Dies ist zum einen zeitraubend und zum anderen nicht für alle Arten von Gegenständen verwendbar. Bei einer ähnlichen aus der Praxis bekannten Maschine dieser Art werden die Gegenstände auf einem Zuführband der Füllstation zugeführt, wo sie in einem Magazin aufgestapelt werden und der gesamte Stapel durch einen Stempel in den von Hand auf ein Mundstück aufgesetzten Karton eingeschoben wird. Der gefüllte Karton kippt auf eine Ablaufbahn, während die leeren Kartons von Hand von einer über der Füllstation angeordneten Rutsche entnommen und auf das erwähnte Mundstück aufgesetzt werden.
  • Diese Maschine hat eine relativ kleine Kapazität; sie ist auch nur halbautomatisch, weil die Kartons von Hand aufgesetzt werden müssen.
  • All den erwähnten bekannten Füllvorrichtungen ist gemeinsam, daß bei der Verwendung für Schokoladetafeln diese flachliegend in mehreren Schichten übereinandergestapelt werden. Diese flachliegende Stapelung ist jedoch, wie die Erfahrung gezeigt hat, deshalb nachteilig, weil während des Transportes die in den unteren Schichten liegenden Tafeln sehr bruchgefährdet sind.
  • Wesentlich günstiger sind deshalb Füllmaschinen, die es gestatten, Schokoladetafeln hochkant in eine schrägliegend unterstützte Schachtel einzubringen.
  • Bei einer solchen bekanntgewordenen Füllmaschine werden die von einem Transportband auf einer ebenen Unterlage flachliegend herantransportierten Schokoladetafeln durch einen Mechanismus zunächst hochkant gestellt, d. h. um 900 gedreht, sodann wird ein Stapel der Tafeln unter nochmaliger Schwenkung raumfest gehaltert, worauf ein Verpackungsbehälter mit einem Kniehebelmechanismus hochgeschwenkt wird und die Tafeln sodann in den hochgestellten Behälter eingeschoben werden. Der Nachteil dieser Vorrichtung wird in der unverhältnismäßig großen Kompliziertheit sowie dem Umstand gesehen, daß die Tafeln mehrfach gedreht und im übrigen stapelweise durch Bürsten gehaltert werden müssen, was wegen der zerbrechlichen Natur der Tafeln sowie der Gefahr der zunehmenden Verschmutzung der Bürsten mit Tafelabrieb unerwünscht ist. Auch ist die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine dadurch etwas beschränkt, daß die leeren Behälter um praktisch 900 hochgeschwenkt und die gefüllten Behälter sodann um den gleichen Winkelwert wieder nach unten geschwenkt werden müssen.
  • Abgesehen davon, ist eine Vorrichtung zum Einbringen von Flaschengut in Kästen mit Facheinteilung bekannt, bei der die stehend ankommenden Flaschen durch einen eigenen Wendemechanismus in eine Schräglage übergeführt werden, so daß sie über eine schrägliegende Rutsche in den hochgerippten starren Flaschenkasten rutschen können, wozu ein eigener Mitnehmer vorgesehen ist. Für die starren, stabilen aufrecht stehenden Flaschen gelten aber grundsätzlich andere Verhältnisse als für zerbrechliche, flachliegend ankommende Schokoladetafeln, für deren Verpackung diese bekannte Vorrichtung nicht verwendbar wäre. Auch müssen bei dieser Vorrichtung in jedem Fall normalisierte Flaschenkästen und Flaschen verwendet werden, was für eine Füllmaschine zum Einfüllen von Schokoladetafeln in Verpackungsbehälter schon deshalb unerwünscht ist, weil an eine solche Füllmaschine die Anforderung einer größtmöglichen Vielseitigkeit hinsichtlich der Art und Größe der zur Verwendung kommenden Verpakkungsbehälter und Schokoladetafeln gestellt wird.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik, ist es Ziel der Erfindung, eine Füllmaschine zum Einfüllen von flachen Gegenständen, insbesondere von Schokoladetafeln, in Verpackungsbehälter zu schaffen, die es gestattet, solche bruchempfindlichen flachen Gegenstände in rascher, zeitsparender Weise hochkant in Verpackungsbehälter einzufüllen, wobei zum einen eine größtmögliche Schonung der Gegenstände gewährleistet ist und zum anderen die Füllmaschine sich durch einen einfachen, betriebssicheren Aufbau auszeichnet, der eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit zuläßt.
  • Zu diesem Zweck ist die Füllmaschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß ein um eine vertikale Achse schrittweise drehbares Karussellgestell vorgesehen ist, an welchem mehrere Tragflächen auf verschiedenen, einsinnig abnehmenden Höhenlagen aneinander anschließend derart angeordnet sind, daß sie bei einer Drehbewegung des Karussellgestelles aufeinanderfolgend in die Füllstation gelangen, in der sie den jeweils dort befindlichen Verpackungsbehälter unterstützen, daß innerhalb des Karussellgestelles eine zu diesem koaxiale Leittrommel drehbar angeordnet ist, die am Umfang mehrere Leiteinrichtungen zur seitlichen Führung des in der Füllstation befindlichen Verpackungsbehälters aufweist, daß die unterste Tragfläche ortsfest angeordnet ist, und daß unmittelbar darüberliegend am Karussellgestell Führungen derart angeordnet sind, daß sie den gefüllten Verpackungsbehälter zusammen mit der Leittrommel bei der folgenden Drehbewegung des Karussellgestelles mitnehmen, wobei eine leere Leiteinrichtung in die Füllstation gelangt.
  • Die erfindungsgemäße Füllmaschine zeichnet sich durch einen äußert einfachen Aufbau sowie eine sehr schonende Behandlung der zu verpackenden Schokoladetafeln aus, die flachliegend zu der Füllstation heranführbar sind und keinerlei besonderer Einrichtungen zur Drehung od. dgl. bedürfen. Durch entsprechende Steuerung der Maschine ist es ohne weiteres möglich, etwa bei einer Schachtel, die in mehrere Abteile unterteilt ist, zwischen den einzelnen zu befüllenden Abteilen eine bestimmte Anzahl von Abteilen frei zu lassen, wie es gelegentlich erwünscht ist, wenn solche Schachteln mit unterschiedlichen Gegenständen befüllt werden sollen. Darüber hinaus gestattet die neue Maschine eine verhältnismäßig hohe Antriebsgeschwindigkeit, weil die Schachteln keinen komplizierten Umlenk- oder Schwenkbewegungen während des Befüllens ausgesetzt sind.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform der neuen Füllmaschine, die es gestattet, jede Schachtel mit sechs aufeinanderfolgend eingebrachten Ladungen von Gegenständen zu befüllen, kann die Anordnung derart getroffen sein, daß an dem Umfang des Karussellgestelles fünf in fünf unterschiedlichen Höhenlagen angeordnete Tragflächen vorgesehen sind, die über der feststehenden unteren, eine sechste Höhenlage bildenden Tragfläche stehen, und die Leittrommel im wesentlichen die Gestalt eines hexagonalen Prismas aufweist, das an jeder Seite jeweils Leitflächen für Verpackungsbehälter trägt, und daß das Karussellgestell jeweils nach dem Einschub einer Ladung in den in der Füllstation befindlichen Verpackungsbehälter um 1/6 Umdrehung weiterdrehbar ist, wobei gleichzeitig mit der Überführung des nach Einschub der letzten Ladung auf der untersten sechsten Höhenlage gefüllten Verpackungsbehälter in die Ausgabestation die Tragfläche der ersten obersten Höhenlage des Karussellgestelles in die Füllstation zur Unterstützung des nächsten nachrutschenden Verpackungsbehälters einführbar ist.
  • Sollen bei jeder Umdrehung des Karussellgestelles drei Schachteln mit je zwei Ladungen ausgegeben werden, so kann die Anordnung derart getroffen werden, daß das Karussellgestell an seinem Umfang drei in gleichmäßigen Abständen angeordnete, auf gleicher Höhenlage befindliche Tragflächen aufweist, von denen aus der jeweils an der Füllstation befindliche Verpackungsbehälter nach Einschub einer Ladung unmittelbar auf die feststehende untere Tragfläche selbsttätig absenkbar ist, von der er nach Einschub einer zweiten Ladung abführbar ist.
  • Ist es aber erwünscht, pro Umdrehung des Karussellgestelles zwei mit je drei Ladungen gefüllte Verpackungsbehälter zu erhalten, so kann die Füllmaschine mit Vorteil derart abgewandelt werden, daß das Karussellgestell an seinem Umfang zwei Paare von je zwei Tragflächen auf unterschiedlichen Höhenlagen aufweist, die jeweils gleichmäßig über den Umfang verteilt sind, und der an der Füllstation befindliche Verpackungsbehälter nach Einschub einer Ladung von der ersten auf die zweite Tragfläche und sodann unmittelbar auf die feststehende untere Tragfläche selbsttätig absenkbar ist, von der er nach dem Einschub einer dritten Ladung abführbar ist.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt Fig.1 eine Maschine gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht, F i g. 2 die Maschine nach Fig. 1 in einer Draufsicht, F i g. 3 bis 6 Darstellungen von Arbeitsspielen der Maschine nach den Fig. 1 und 2, F i g. 7 eine geschnittene Teilansicht der Maschine nach Fig. 1, F i g. 8 eine schematische Seitenansicht einer anderen Einzelheit der Maschine nach F i g. 1, Fig. 9 bis 11 schematische Darstellungen von Arbeitsspielen eines anderen Ausführungsbeispieles in einer ähnlichen Darstellung wie das erste Ausführungsbeispiel in den F i g. 3 bis 6 und Fig. 12 bis 13 schematische Darstellungen der Arbeitsspiele eines weiteren Ausführungsbeispieles.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Maschine dient zum Befüllen von Verpackungen, wie z. B.
  • Kartonschachteln mit flachen Gegenständen, vorzugsweise mit Schokoladetafeln. Diese Schachteln 1, 1', die in F i g. 2 strichpunktiert und in F i g. 7 im Schnitt dargestellt sind, werden der Maschine durch eine Rutsche 2 zugeführt, die gemäß F i g. 7 leicht gegen die Senkrechte geneigt ist. Der Boden jeder Schachtel 1 hat daher die gleiche Neigung wie die Rutsche 2, was eine leichtere Stapelung der Tafeln 4 zur Folge hat, die durch eine Zufuhrvorrichtung horizontal angeliefert und in die Schachtel 1 (Fig.7) eingebracht werden, in der sie ohne weiteres Zutun in die geeignete Lage rutschen und am Schluß in der vollen Schachtel hochkant liegen.
  • Ein Gerüst 5 dient zur Halterung der Rutsche 2 an einer Füllstation in einer Art, wie dies bei R in F i g. 2 gezeigt ist. Das Gerüst 5 ist aus Gründen der besseren Übersicht in der Fig.2 nicht dargestellt.
  • Im Gerüst 5 ist ein Karussellgestell 6 mit sechs Säulen 7 vorgesehen, die an zueinandergehörigen Armen 8 eines Drehtisches 9 befestigt sind, der auf einem Sockel 10 drehbar befestigt ist. Im Sockel 10 ist eine pneumatische Bewegungsvorrichtung bekannter Ausführung untergebracht, die nicht im einzelnen beschrieben wird.
  • An den Säulen 7 sind in verschiedenen Höhenlagen Tragflächen a, b, c, d und e befestigt. Die Tragfläche a entspricht der obersten Etage des Karussellgestelles 6 und die Tragfläche e der untersten. Die Tragflächen a, b, c und e sind jeweils an einer der Säulen 7 durch einen Träger 11 befestigt, auf den die jeweilige Tragfläche aufgeschweißt ist und der durch Spannmuffen an seinen Enden befestigt ist, die auf entsprechende Säulen 7 aufgeschoben sind. Eine gabelförmige Stangenverbindung 13, die an zwei Säulen 7 befestigt ist und die entsprechenden Enden der Tragflächen a bis e aufnimmt, trägt zwei Winkeleisen 14, zwischen die, wie später noch beschrieben wird, die volle Schachtel zu liegen kommt, wenn sie gefüllt ist. Das beschriebene Karussellgestell 6 ist um die Mittelachse A-A der Vorrichtung drehbar.
  • Eine Leittrommel 15, die koaxial zum Karussellgestell 6 angeordnet ist, wird in ihrer Mitte durch eine Achse 16 getragen, die an ihrem oberen Ende am Gerüst 5 befestigt ist. Diese Leittrommel 15 umfaßt sechs Rahmen 17, die an den Enden miteinander verbundener Arme 18 starr befestigt sind. Die Arme 18 sind durch eine die Achse 16 umschließende Verbindungsplatte 19 miteinander verbunden. Jeder Rahmen 17 trägt zwei senkrecht und parallel zueinander angeordnete Winkeleisen 20, die dazu dienen, die Schachtel 1 zur Abfüllstation zu leiten. An jedem Winkeleisenpaar 20 ist ein Zentrier- und Anhaltestück 21 für die Leittrommel 15 befestigt, das eine Ausnehmung 22 aufweist, die mitten zwischen den Winkeleisen 20 angeordnet ist. Die Verriegelung der Leittrommel 15 ist genauer in F i g. 8 dargestellt: Sie umfaßt einen Winkelhebel23, der um einen Drehpunkt 24 schwenkbar gelagert ist und an seinem einen Ende eine Rolle 25 aufweist, die in die Ausnehmung 22 des Leit- und Anhaltestückes 21 einlegbar ist. Zu diesem Zweck kann auf den zweiten Arm des Winkelhebels 23 ein Stößel 26 einwirken, der durch einen Elektromagneten 27 betätigbar ist, dessen Stromzufuhr von einem Unterbrecher 28 gesteuert wird. Der Unterbrecher 28 unterbricht den Stromkreis, wenn eine volle Schachtel 1 durch ihr Gewicht einen Fühlhebel 29 nach unten drückt, der relativ zu einer festen Stützfläche 30 verschieblich ist.
  • Eine Feder 31 versucht den Winkelhebel 23 gegen die Wirkung des Elektromagneten 27 zu verschwenken und dadurch die Rolle 25 aus der Ausnehmung 22 herauszuheben. Die Stützfläche 30 ist am Ende eines Halteannes 32, der an der Achse 16 befestigt ist, mit einer Klemmschelle 33 befestigt. Die Lage der Stützfläche 30 deckt sich hinsichtlich des Gerüstes 5 mit der Füllstation der dargestellten Vorrichtung.
  • Man kann auch andere Vorrichtungen zur Verriegelung und Steuerung der Leittrommel vorsehen.
  • Das Karussellgestell 6 kann z. B. einen Nocken aufweisen, der bei einer bestimmten Winkelstellung des Karussellgestelles 6 als ein den Stromkreis des Elektromagneten 27 steuernder Unterbrecher wirkt.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Das Drehgestell 6 wird in Richtung des Pfeiles nach F i g. 2 durch eine pneumatische Vorrichtung schrittweise bewegt, die im Sockel 10 untergebracht ist. Leere Schachtelnl, die von der Rutsche 2 angeliefert werden, werden nacheinander auf die Tragflächen a, b, c, und e und 30 während einer vollständigen Umdrehung des Drehgestelles 6 abgesetzt.
  • Die Schachteln 1 erhalten in jeder Etage, d. h. bei jedem Sechstel einer Umdrehung, eine Ladung der zu verpackenden Tafeln. Von dieser Ladung sei für das beschriebene Ausführungsbeispiel angenommen, daß sie aus fünf Tafeln bestehe. Außerdem sei angenommen, daß eine Schachtel 1 insgesamt dreißag Tafeln während einer Umdrehung des Karussellgestelles 6 aufnimmt.
  • Die Fig.3 bis 6 zeigen die verschiedenen Füllphasen einer Schachtel während der Teilumdrehungsschritte des Karussellgestelles 6. Die F i g. 3 (rechte Darstellung) zeigt eine Schachtel 1, die auf der Tragfläche d aufliegt, wo sie ihre vierte Ladung erhält.
  • Während der nächsten l/s-Umdrehung sinkt die Schachtel 1, die nun zwanzig Tafeln enthält, durch ihr Gewicht auf die Tragfläche e, auf der sie ihre fünfte Ladung erhält. Die Schachtel 1 sinkt dann später auf die feste Stützfläche 30, indem sie zwischen die Winkeleisen 14 zu liegen kommt, die sich mit dem Karussellgestell 6 gedreht haben. Die sechste Ladung wird, immer von dem horizontalen Mundstück H (Fig.7) ausgehend, in die Schachtel 1 eingebracht.
  • Die volle Schachtel 1 betätigt den Füllhebel 29, der den Unterbrecher 28 öffnet. Der nun nicht mehr an Spannung liegende Elektromagnet wirkt nicht mehr auf den Stößel 26 ein, so daß der Winkelhebel23 unter der Zugwirkung der Feder 31 um den Drehpunkt 24 verschwenkt wird. Die Rolle 25 tritt aus der Ausnehmung 22 aus und gibt die Leittrommel 15 frei, die sich nunmehr frei um ihre Achse drehen kann.
  • Die volle Schachtel 1 wird von dem Drehgestell 6 mit Hilfe der Winkeleisen 14 mitgenommen; sie nimmt ihrerseits die Leittrommel 15 mit, zwischen deren Winkeleisen 20 sie liegt. Diese Bewegung wird fortgesetzt, bis die Schachtel 1 bei einem Ausgabeschacht (Fig.2 und 6) ankommt, durch den sie die Vorrichtung verläßt. Sowie die Schachtel 1 auf die feste Stützfläche 30 fällt, verläßt sie die Führungsschienen der Rutsche 2, so daß sie nur noch zwischen dem Winkeleisen 20 der LeittrommellS liegt. Die nachfolgende Schachtel 1', die leer ist, kommt in dem Augenblick auf die Tragfläche a zu liegen, in dem die volle Schachtel 1 die feste Stützfläche 30 verläßt, d. h., sie gelangt von der Stellung gemäß F i g. 5 in die Stellung gemäß Fig.6, womit der Befüllungszyklus für die Schachtel 1' in der soeben beschriebenen Weise wieder beginnt.
  • Die Fig.9 bis 11 veranschaulichen ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei dem zwei Tragflächenpaare d, e und d', e' längs des Umfanges so verteilt sind, daß in der Befüllungsstation eine Schachtel 1 von der ersten Tragfläche d auf die zweite Tragfläche e und danach direkt auf die untenliegende Stützfläche 30 fällt, nachdem sie zwei Ladungen erhalten hat. Eine dritte Ladung wird in die Schachtel 1 eingebracht, wonach sie das Karussellgestell 6 mit Hilfe von Winkeleisen 14' zum Ausgabeschacht befördert. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden bei jeder Umdrehung des Karussellgestelles 6 zwei Schachteln 1 und 1' mit je drei Ladungen ausgegeben.
  • Die Fig. 12 bis 13 stellen ein anderes abgewandeltes Ausführungsbeispiel dar, bei dem das Karussellgestell drei Tragflächen e, e' und e" aufweist, die in gleichen Abständen und auf gleicher Höhe am Umfang angeordnet sind. Eine in der Befüllungsstation befindliche Schachtel 1 fällt von einer der Tragflächen e, e' und e" direkt auf die untenliegende feste Stützfläche 30, nachdem sie eine erste Ladung erhalten hat. In die Schachtel 1 wird eine zweite Ladung eingebracht, bevor diese, wie oben beschrieben, ausgegeben wird. Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel werden drei Schachteln 1, 1' und 1" mit je zwei Ladungen bei jeder Umdrehung des Karussellgestelles ausgegeben.
  • An Stelle von fünf Schokoladetafeln könnte jede Ladung naturgemäß auch nur eine oder mehrere Tafeln umfassen, die dicker sind und deren Gesamtdicke der Dicke der fünf Tafeln entspricht.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Fülimaschine zum Einfüllen von flachen Gegenständen, insbesondere von Schokoladetafeln, in Verpackungsbehälter, mit einer Zufuhrvorrichtung für die flachliegenden Gegenstände und einer anschließend angeordneten Füllstation, über welcher eine die aufeinanderfolgend eingelegten Verpackungsbehälter selbsttätig nachführende, mit Seitenführungen versehene Rutsche angeordnet ist und welche derart ausgebildet ist, daß die Gegenstände ladungs- oder gruppenweise in jeweils einen schrägliegend von einer Halteeinrichtung unterstützten Verpackungsbehälter hochkant eingeschoben werden, wobei die Halteeinrichtung schwenkbar angeordnet ist und auch zum Abtransportieren der gefüllten Verpackungsbehälter dient, dadurch gekennzeichnet, daß ein um eine vertikale Achse schrittweise drehbares Karussellgestell (6) vorgesehen ist, an welchem mehrere Tragflächen (a bis e) auf verschiedenen, einsinnig abnehmenden Höhenlagen aneinander anschließend derart angeordnet sind, daß sie bei einer Drehbewegung des Karussellgestelles (6) aufeinanderfolgend in die Füllstation gelangen, in der sie den jeweils dort befindlichen Verpackungsbehälter (1, 1') unterstützen, daß innerhalb des Karussellgestelles (6) eine zu diesem koaxiale Leittrommel (15) drehbar angeordnet ist, die am Umfang mehrere Leiteinrichtungen (20) zur seitlichen Führung des in der Füllstation befindlichen Verpackungsbehälters (1, 1,) aufweist, daß die unterste Tragfläche (30) ortsfest angeordnet ist, und daß unmittelbar darüberliegend am Karussellgestell (6) Führungen (14) derart angeordnet sind, daß sie den gefüllten Verpackungsbehälter zusammen mit der Leittrommel (15) bei der folgenden Drehbewegung des Karussellgestelles (6) mitnehmen, wobei eine leere Leiteinrichtung (20) in die Füllstation gelangt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Umfang des Karussellgestelles (6) fünf in fünf unterschiedlichen Höhenlagen angeordnete Tragflächen (a bis e) vorgesehen sind, die über der feststehenden unteren, eine sechste Höhenlage bildenden Tragfläche (30) stehen, und die Leittrommel (15) im wesentlichen die Gestalt eines hexagonalen Prismas aufweist, das an jeder Seite jeweils Leitflächen (20, 20) für Verpackungsbehälter trägt, und daß das Karussellgestell (6) jeweils nach dem Einschub einer Ladung in den in der Füllstation befindlichen Verpackungsbehälter um t/a Umdrehung weiterdrehbar ist, wobei gleichzeitig mit der Überprüfung des nach Einschub der letzten Ladung auf der untersten sechsten Höhenlage gefüllten Verpackungsbehälters in die Ausgabestation die Tragfläche (a) der ersten obersten Höhenlage des Karussellgestelles (6) in die Füllstation zur Unterstützung des nächsten nachrutschenden Verpackungsbehälters einführbar ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Karussellgestell (6) an seinem Umfang drei in gleichmäßigen Abständen angeordnete, auf gleicher Höhenlage befindliche Tragflächen (e, e', e") aufweist, von denen aus der jeweils an der Füllstation befindliche Verpackungsbehälter nach Einschub einer Ladung unmittelbar auf die feststehende untere Tragfläche (30) selbsttätig absenkbar ist, von der er nach Einschub einer zweiten Ladung abführbar ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Karusseligestell (6) an seinem Umfang zwei Paare von je zwei Tragflächen (d, e, d', e') auf unterschiedlichen Höhenlagen aufweist, die jeweils gleichmäßig über den Umfang verteilt sind, und der an der Füllsation befindliche Verpackungsbehälter nach Einschub einer Ladung von der ersten auf die zweite Tragfläche und sodann unmittelbar auf die feststehende untere Tragfläche selbsttätig absenkbar ist, von der er nach dem Einschub einer dritten Ladung abführbar ist.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leittrommel (15) Veriegelungs-oder Auslösemittel zugeordnet sind, die nach dem Einschub der letzten Ladung in den auf der unteren festen Tragfläche (30) angekommenen Verpackungsbehälter betätigbar sind.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmittel einen über einen Elektromagneten (27) betätigbaren schwenkbar gelagerten und mit einem Ende auf einen Teil der Leittrommel (15) eingreifenden Verriegelungshebel (23) aufweisen, durch den die Leittrommel (15) in einer Winkelstellung verriegelbar ist, in der die Leitflächen (20) mit der Rutsche (2) in der Füllstation fluchten, und dessen Lösung durch den auf der festen Tragfläche (30) angekommenen und mit der letzten Ladung gefüllten Verpackungsbehälter gesteuert ist, der durch Öffnung eines im Stromkreis des Elektromagneten (27) liegenden Schalters(28) die Außereingriffnahme des Verriegelungshebels (23) mit der Leittrommel (15) bewirken kann, die sodann um den zur Ausrichtung anderer Leitflächen (20) auf den nächsten nachrutschenden Verpackungsbehälter an der Füllstation nötigen Teil einer Umdrehung von dem Karussellgestell (6) mitnehmbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 855 223; Patentschrift Nr. 35 686 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; schweizerische Patentschrift Nr. 390 132; französische Patentschrift Nr. 1 393 819; britische Patentschrift Nr. 1 001 012.
DES100143A 1965-08-31 1965-10-21 Fuellmaschine zum Einfuellen von flachen Gegenstaenden, insbesondere von Schokoladetafeln, in Verpackungsbehaelter Pending DE1262871B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1262871X 1965-08-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1262871B true DE1262871B (de) 1968-03-07

Family

ID=4565041

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES100143A Pending DE1262871B (de) 1965-08-31 1965-10-21 Fuellmaschine zum Einfuellen von flachen Gegenstaenden, insbesondere von Schokoladetafeln, in Verpackungsbehaelter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1262871B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE35686C (de) * E. MOSLER in Köln Apparat zum Kühlen von Luft durch abgekühlte Salzlösung
DE855223C (de) * 1951-02-13 1952-11-10 Rudolf Geisel Maschinenfabrik Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Gut, z. B. Flaschengut, in Befoerderungsbehaelter, z. B. Kaesten mit Facheinteilung
FR1393819A (fr) * 1964-04-30 1965-03-26 Otto Hansel G M B H Machine à emballer les tablettes de chocolat
CH390132A (de) * 1959-11-04 1965-03-31 Hesser Ag Maschf Vorrichtung zum Verpacken von Zuckerstücken in Faltschachteln
GB1001012A (en) * 1963-03-06 1965-08-11 Bowater Res & Dev Company Ltd Packaging apparatus

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE35686C (de) * E. MOSLER in Köln Apparat zum Kühlen von Luft durch abgekühlte Salzlösung
DE855223C (de) * 1951-02-13 1952-11-10 Rudolf Geisel Maschinenfabrik Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Gut, z. B. Flaschengut, in Befoerderungsbehaelter, z. B. Kaesten mit Facheinteilung
CH390132A (de) * 1959-11-04 1965-03-31 Hesser Ag Maschf Vorrichtung zum Verpacken von Zuckerstücken in Faltschachteln
GB1001012A (en) * 1963-03-06 1965-08-11 Bowater Res & Dev Company Ltd Packaging apparatus
FR1393819A (fr) * 1964-04-30 1965-03-26 Otto Hansel G M B H Machine à emballer les tablettes de chocolat

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0563643B1 (de) Kartoniereinrichtung
DE3608079C2 (de)
EP0421148B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Transport von Stapeln von Zuschnitten für die Herstellung von (Zigaretten-)Packungen
DE1611829C3 (de) Vorrichtung zum öffnen und Füllen von Beuteln
DE4210813A1 (de) Kartoniereinrichtung
DE3113045C2 (de) Verpackungsmaschine
DE1812430A1 (de) Vorrichtung zum Zaehlen,Buendeln und Wiegen von laenglichen Produkten
DE3638806C2 (de)
EP0957055A2 (de) Abstapelvorrichtung
DE1411995A1 (de) Verpackungssystem und -geraet
DE1904475A1 (de) Vorrichtung zum Stapeln und/oder Abstapeln
DE1255024B (de) Vorrichtung zum Einschachteln von mehreren neben- und uebereinander angeordneten prismatischen Packungen in einen Sammelbehaelter
EP4276021B1 (de) Verpackungsmaschine mit einer gruppier-vorrichtung sowie verfahren zum erzeugen von einlagigen gruppen sich teilweise überlappender produkte
DE4213555C1 (de)
DE2254559A1 (de) Verpackungsverfahren und geraet zur ausfuehrung des verfahrens
DE3400822A1 (de) Verfahren zum verpacken von warengruppen in einer faltschachtel sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1262871B (de) Fuellmaschine zum Einfuellen von flachen Gegenstaenden, insbesondere von Schokoladetafeln, in Verpackungsbehaelter
DE20120699U1 (de) Palettiereinrichtung
DE19822998C2 (de) Vorrichtung zum Einbringen von gestapelten Kuverts in einen Transportkasten
DE2210383A1 (de) Vorrichtung zum kreuzweisen stapeln und entstapeln von stapelgut, insbesondere lattenscharen
DE60104493T2 (de) Verfahren zum Transport von Verpackungen, insbesonders Flaschen, und deren Präsentation zum Verkauf, sowie Rollcontainer und darin verwendete Vorrichtung
DE2720292C3 (de) Vorrichtung zur Zuführung von Gegenständen zu einer Verpackung
DE202022103987U1 (de) Verpackungsmaschine mit einer Gruppier-Vorrichtung zum Erzeugen von einlagigen Gruppen sich teilweise überlappender Produkte
DE19728402C2 (de) Vorrichtung zum Ausrichten von zylindrischen Gegenständen
DE19711464A1 (de) Verfahren zum Stapeln von Transportkisten und Transportkistenstapellager