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DE1262850B - Stromabnehmer fuer Skooter - Google Patents

Stromabnehmer fuer Skooter

Info

Publication number
DE1262850B
DE1262850B DEH44649A DEH0044649A DE1262850B DE 1262850 B DE1262850 B DE 1262850B DE H44649 A DEH44649 A DE H44649A DE H0044649 A DEH0044649 A DE H0044649A DE 1262850 B DE1262850 B DE 1262850B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roadway
circumference
wheel
pantograph
scooter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH44649A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Hartmann
Otto Walchshoefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH44649A priority Critical patent/DE1262850B/de
Publication of DE1262850B publication Critical patent/DE1262850B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G25/00Autocar-like self-drivers; Runways therefor

Landscapes

  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A63g
Deutsche KL: 77 e-25/00
Nummer: 1262 850
Aktenzeichen: H 446491 c/77 e
Anmeldetag: 17. Januar 1962
Auslegetag: 7. März 1968
Die Erfindung bezieht sich auf Stromabnehmer für Skooter, welche sich durch weitgehende Funkenfreiheit auszeichnen.
Unter Skooter wird ein Unterhaltungsfahrzeug auf Volksfestplätzen verstanden, welches den Strom für seinen Elektromotor einem darüber ausgespannten Drahtnetz entnimmt und in die aus Metallplatten zusammengesetzte Fahrbahn zurückleitet. Zur Abnahme des Stromes diente bisher ein schmaler Metallbügel, der während der Fahrt über die Unterseite des Deckennetzes hinweggleitet. Die Zurückführung des Stromes erfolgte durch das eine der drei Wagenräder, welches zu diesem Zwecke ohne Gummibereifung blieb oder im Gummi eingebettete Metallitze aufwies. Da der von den Besuchern auf die Fahrbahn abgetretene Sand und Schmutz den Kontakt des elektrisch leitenden Wagenrades leicht unterbricht und dadurch starke Funken entstehen, welche eine Zerstörung des elektrisch leitenden Wagenrades und ein Hochwölben der Fahrbahn ver-Ursachen sowie die Augen der Besucher und Betreuer der Anlage schädigen, hat man bereits vorgeschlagen, außer einem Wagenrad mit elektrisch leitender Metallitze noch eine Vielzahl von Löchern in den metallischen Bodenplatten vorzusehen sowie eine metallische, durch eine Feder belastete Schleppbürste anzubringen, welche nicht nur zusätzlich den Strom ableitet, sondern auch noch, ähnlich einem Handfeger, den auf der Fahrbahn befindlichen Sand und Schmutz in die Löcher der Fahrbahn fegt. Selbst wenn durch gute elektrische Isolierung oder geschickte Abdeckung dieser Bürste eine Berührung der Bürste mit den Füßen der Besucher mit Sicherheit vermieden wird, so läßt sich doch nicht vermeiden, daß sich die Borsten wie bei jeder anderen Handbürste infolge der einseitigen Bewegungsrichtung beim Fegen bald umbiegen und dann über größere Schmutzansammlungen nur hinwegstreichen, ohne sie mitzunehmen. Da auch das stromleitende Rad aus reinem Metall oder aus Gummi mit Metalllitze als Einlage über den Sand und Schmutz der Fahrbahn lediglich hinwegrollt, so wird die Stromabnahme unterbrochen bzw. bei den für Skooter üblichen Spannungen und Strommengen nur noch durch eine dauernde Funkenbildung aufrechterhalten, welche nicht nur die Spannung des dem Motor zugeführten Stromes stark herabsetzt und damit zur Erhöhung der Betriebsspannung zwingt, sondern bei der großen Hitze der durch Gleichstrom entstehenden Lichtbögen in kurzer Zeit zu einer völligen Zerstörung der genannten Teile und zur Wölbung der Fahrbahn bis zur Unbrauchbarkeit führt.
Stromabnehmer für Skooter
Anmelder:
Fritz Hartmann,
8562 Hersbruck, Industriegelände 24-26
Als Erfinder benannt:
Fritz Hartmann, 8562 Hersbruck;
Otto Walchshöfer, 8501 Altenfurt
Nicht weniger ungünstig wirkt sich die Verwendung von federnden Metallbügeln zur Abnahme des Stromes vom Deckennetz aus, da ja das Netz in weiten Abständen an Tragbalken befestigt ist, also zwischen diesen Balken durchhängt und daher die federnden Stromabnehmerbügel beim Überfahren der Balkenstelle sich unter starker Funkenbildung vom Netz lösen und infolge der unvermeidbaren Feinheit des Netzes bald zu dessen Zerstörung führen. Auch die genannten stromabnehmenden Bügel pflegen infolge dieser hohen Beanspruchung durch die Funkenbildung nur kurze Zeit durchzuhalten, bevor sie infolge Warmbrüchigkeit abbrechen und die Besucher gefährden.
Auch die als Ersatz für die Bügel vorgeschlagenen Rollen, wie sie früher bei Straßenbahnen zu finden waren, haben keine Besserung gebracht, weil sie sich genau wie die Abnehmerbügel an den Befestigungsstellen des Deckennetzes vom Netz lösen und Funken bilden.
Nun ist zwar schon bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen bekannt, Zu- und Ableitung des Stromes in die Fahrbahn zu verlegen, und zwar in der Weise, daß die im Querschnitt T-förmigen Platten einer zwischen zwei Tragscheiben geführten Raupe mit ihrem mittleren Teil in eine der durchlaufenden Längsnuten der Fahrbahn eingreifen, während das Kopfstück des T-förmigen Querschnittes an den Enden je eine isoliert gelagerte Kontaktschiene aufweist, die auf knopf ähnlich vorspringenden langen Reihen von stromführenden Erhebungen der Fahrbahn seitlich von jeder Nut aufliegt. Da sich diese Raupenplatten eine gewisse Wegstrecke entlang der Fahrbahn bewegen und erst dann von ihr abgehoben werden, so ist dadurch sichergestellt, daß immer eine Vielzahl von Kontaktstellen die stromabnehmenden Teile der Fahrbahn berührt und für eine durchaus funkenfreie
809 517/78
Zu- und Ableitung des Stromes zum Fahrzeug sorgt. Wegen des von den Besuchern auf die Fahrbahn abgetretenen Sandes und Schmutzes ist jedoch eine Anwendung dieses Prinzips zum Betrieb von Skootern nicht möglich, ganz abgesehen davon, daß die bekannte Einrichtung den Preis der Skooter untragbar erhöhen würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile auf einfache Weise zu vermeiden.
Sie besteht bei einem Stromabnehmer für Skooter darin, daß der mit der stromleitenden Fahrbahn in Verbindung stehende Kontakt aus einer frei umlaufenden walzenförmigen Stahlbürste besteht, die mit ihrem Umfang federnd auf der Fahrbahn aufliegt, und daß das bekannte Rad für die Abnahme des Stromes vom Oberleitungsdrahtnetz einen Radkranz aus Hartkupfer aufweist und einen so großen Durchmesser hat, daß mindestens drei Maschendrähte des Drahtnetzes seinen Umfang gleichzeitig berühren.
Bei Verwendung einer frei umlaufenden walzenförmigen Stahlbürste, die mit ihrem Umfang federnd auf der Fahrbahn aufliegt, dringen die einzelnen Borsten wie spitze Stahlstifte unter dem Gewicht der Stahlbürste oder auch dem zusätzlichen Druck einer Andruckfeder durch den losen, wenn auch noch so dicken Sand und Schmutz der Fahrbahn hindurch, bis sie auf der metallischen Oberfläche der Fahrbahn aufliegen und dort infolge ihrer Vielzahl sicheren Kontakt geben, wobei sie in bekannter Weise noch die Eigenschaft aufweisen, daß sie bei nicht genauer Geradeausfahrt des Skooters auch noch den Schmutz von der Fahrbahn wegfegen. Der Kontakt der Stahlbürste nach der Erfindung ist so unbedingt zuverlässig und sicher bei noch so stark verschmutzter Fahrbahn, daß in diesem Falle alle drei Räder des Wagens mit Gummibereifung versehen werden können und damit der Lauf der Skooter ohne stärkeres Geräusch erfolgen kann.
Eine ähnliche Wirkung gemäß der Erfindung wird bei der Abnahme des Stromes vom Deckennetz erreicht, wenn man ein Abnehmerrad verwendet, welches gleichzeitig an einer Vielzahl von Stellen das Netzt berührt und zugleich durch die Weichheit des Radkranzes dafür gesorgt ist, daß sich, wenn auch für das Auge kaum wahrnehmbar, die einzelnen Drähte des Deckennetzes unter dem Druck des Stromabnehmerrades in den Radkranz eingraben. Die Erfahrung hat gelehrt, daß diese Art der Kontaktgabe wegen des dort fehlenden Schmutzes, wie er für die Bodenfahrbahn kennzeichnend ist, in jeder Weise genügt, um eine Funkenbildung mit Sicherheit zu vermeiden.
Die Zeichnung gibt einen Skooter nach der Erfindung beispielsweise wieder.
Sie zeigt eines der bekannten Skooterfahrzeuge mit einem verschwenkbaren Vorderrad 2 und zwei Hinterrädern 3, die beide im Gegensatz zu den bekannten Skootern Gummibereifung tragen und im übrigen über ein Getriebe 4 von einem Gleichstrommotor 5 aus angetrieben werden. Die Stromzuleitung erfolgt durch die senkrechte Stange 6, an welcher ein nach oben federnder Arm 7 frei drehbar aufgesetzt ist. Am Ende dieses Armes sitzt, ebenfalls frei drehbar, ein Abnehmerrad 8, dessen Durchmesser so groß ist, daß mindestens drei Maschendrähte 9 seinen aus Kupfer bestehenden Umfang gleichzeitig berühren. Die Ableitung des Stromes zur Fahrbahn erfolgt durch eine feste Feder 10, an deren freiem Ende eine frei umlaufende walzenförmige Stahlbürste 11 gelagert ist, die mit ihrem Umfang federnd auf der Fahrbahn aufliegt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stromabnehmer für Skooter, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der stromleiten'-den Fahrbahn in Verbindung stehende Kontakt aus einer frei umlaufenden walzenförmigen Stahlbürste (11) besteht, die mit ihrem Umfang federnd auf der Fahrbahn aufliegt, und daß das bekannte Rad (8) für die Abnahme des Stromes vom Oberleitungsdrahtnetz einen Radkranz aus Hartkupfer aufweist und einen so großen Durchmesser hat, daß mindestens drei Maschendrähte des Drahtnetzes seinen Umfang gleichzeitig berühren.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 352 769;
    deutsche Auslegeschrift Nr. 1049 900;
    USA.-Patentsehrift Nr. 2832427.
    In Betracht gezogene ältere Patente:
    Deutsches Patent Nr. 1208 667.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    809 517/78 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEH44649A 1962-01-17 1962-01-17 Stromabnehmer fuer Skooter Pending DE1262850B (de)

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DE (1) DE1262850B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2380912A1 (fr) * 1977-02-17 1978-09-15 Barth Ludwig Prise de courant pour motopatinette
DE2725837A1 (de) * 1977-06-08 1978-12-14 Ihle Kg Karosserie Und Fahrzeu Fahrbahn und darauf bewegliches elektrofahrzeug, insbesondere fuer das vergnuegungsgewerbe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE352769C (de) * 1921-03-24 1922-05-04 Stoehrer & Pratt Dodgem Corp Vergnuegungseinrichtung
US2832427A (en) * 1956-08-22 1958-04-29 Shotwell Allen Remotely controlled electrically propelled vehicle
DE1049900B (de) * 1959-02-05
DE1208667B (de) * 1960-09-15 1966-01-05 Hermann Drouet Autoselbstfahreranlage fuer Volksfeste nach Art sogenannter Auto-Scooter

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