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DE1262841B - Karde - Google Patents

Karde

Info

Publication number
DE1262841B
DE1262841B DED31086A DED0031086A DE1262841B DE 1262841 B DE1262841 B DE 1262841B DE D31086 A DED31086 A DE D31086A DE D0031086 A DED0031086 A DE D0031086A DE 1262841 B DE1262841 B DE 1262841B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lickerin
suction device
perforated
card
perforated cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31086A
Other languages
English (en)
Inventor
Kunio Aoki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daiwa Boseki KK
Original Assignee
Daiwa Boseki KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daiwa Boseki KK filed Critical Daiwa Boseki KK
Priority to DED31086A priority Critical patent/DE1262841B/de
Publication of DE1262841B publication Critical patent/DE1262841B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/14Constructional features of carding elements, e.g. for facilitating attachment of card clothing
    • D01G15/20Feed rollers; Takers-in

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Karde Die Erfindung bezieht sich auf eine Karde mit einer einzigen Vorreißwalze, deren perforierte Oberfläche mit einem Sägedrahtbeschlag besetzt ist, wobei in der Vorreißwalze eine Ansaugvorrichtung sich befindet.
  • Bei einer bekannten derartigen Einrichtung öffnet sich die Ansaugvorrichtung zu der Stelle hin, wo das Fasergut der perforierten Vorreißwalze mittels einer Zuführrolle zugeführt wird. Die durch diese Ansaugvorrichtung abgesaugte Luft wird anschließend zusammengepreßt und auf der gegenüberliegenden Seite durch Auslaßöffnungen der Vorreißwalze hindurch herausgelassen; eine Maßnahme, durch die die Auflösungswirkung der Zuführrolle und auch die überführung der an der Vorreißwalze anhängenden Fasern auf den Tambour verbessert werden soll.
  • Ziel der Erfindung ist es, in dieser Hinsicht eine noch ganz erhebliche Verbesserung zu erzielen und alles brauchbare Fasergut praktisch restlos auf den Tambour zu überführen, das Fasergut dabei aber sowohl von schweren Fremdkörpern als auch von zu kurzen Fasern, leichten Fremdkörpern und Staub gründlich zu reinigen.
  • Ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung liegt weiter in einer Karde, bei welcher die Geschwindigkeit, mit der die Vorreißwalze umläuft, derart erhöht werden kann, daß sich die Öffnungsleitung erhöht, ohne daß das jedoch mit einem Verlust an langen Fasern verbunden ist.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung liegt in einer Karde, in welcher innerhalb der Vorreißwalze ein Mittel zum Entfernen der leichteren Fremdkörper innerhalb der Fasern während des Betriebsvorganges mittels eines saugenden Luftstromes durchgeführt wird und bei welcher ferner die schwereren Fremdkörper durch die Wirkung der Zentrifugalkraft oder durch die Wirkung der Schwerkraft getrennt und entfernt werden können.
  • Wieder ein weiteres Ziel der Erfindung liegt in einer Karde mit Mitteln zur Wiedergewinnung derjenigen spinnbaren Fasern, die bereits abgeschieden sind und in dem Luftstrom rund um die Vorreißwalze schweben und die sonst in die Beruhigungskammer unterhalb der Vorreißwalze fallen würden.
  • Nach dem deutschen Patent 1135 503, das nicht zum Stand der Technik in bezug auf die vorliegende Erfindung gehört, werden diese Ziele dadurch erreicht, daß zwischen der Speisewalze und der Vorreißwalze eine zweite an sich bekannte, ebenfalls mit einer Sägezahngarnitur versehene, jedoch keine Perforation an der Oberfläche aufweisende Vorreißwalze angeordnet ist, von der die Sägedrahthäkchen der perforierten Vorreißwalze das Fasergut übernehmen, daß weiter oberhalb der beiden Vorreißwalzen und dem Tambour und in einem geringfügigen Abstand davon eine obere Einkapselung angeordnet ist, ferner, daß unterhalb der nicht perforierten Vorreißwalze eine Luftkammer mit einem gegebenenfalls verstellbaren Lufteinlaß in ihrer vorderen Wand angeordnet ist und sich in der Luftkammer unterhalb der nicht perforierten Vorreißwalze in geringem Abstand zu letzterer ein an sich bekanntes Leitmesser befindet, das in gleichfalls an sich bekannter Weise in seiner Winkelstellung zu und in seinem Abstand von der Vorreißwalze einstellbar ist.
  • Zu diesem älteren Vorschlag wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein weiterer Vorschlag hinzugefügt, der sich dem ersteren gegenüber durch eine erhebliche Vereinfachung und Verbilligung auszeichnet, da sie, wie eingangs ausgeführt, eine Karde mit einer einzigen Vorreißwalze betrifft, deren perforierte Oberfläche mit einem Sägezahnbeschlag besetzt ist, wobei in der Vorreißwalze eine Ansaugvorrichtung sich befindet und die dadurch gekennzeichnet ist, daß oberhalb der Vorreißwalze und des Tambours und in einem geringfügigen Abstand davon eine obere Einkapselung angeordnet ist, ferner, daß unterhalb der Vorreißwalze eine Luftkammer mit einem Lufteinlaß in ihrer vorderen Wand angeordnet ist, weiter, daß sich in der Luftkammer unterhalb der Vorreißwalze in geringem Abstand zu letzterer ein an sich bekanntes Leitmesser befindet und schließlich, daß die Öffnung der Ansaugvorrichtung auf eine Stelle richtbar ist, die zwischen dem Leitmesser und oberhalb der Übergabestelle des Fasergutes an dem Tambour liegt. Wenn daher die Karde gemäß der vorliegenden Erfindung in Betrieb ist, werden die relativ schweren Anteile von Fremdstoffen, die in dem Fasergut enthalten sind, ohne weiteres entfernt, weil sie durch die Schicht des Luftstroms, der unterhalb der Vorreißwalze vorbeistreicht, hindurchtreten, und zwar weil bei ihnen die Einwirkung der Zentrifugalkraft, die von der Rotation der Vorreißwalze herrührt, oder die Wirkung der Schwerkraft überwiegt. Sie fallen dann zu Boden. Andererseits strömen die Anteile, zu denen z. B. die geöffneten Fasern und die relativ leichteren Bestandteile, wie z. B. winzige Staubteilchen usw., gehören, in dem genannten Luftstrom; sie werden weitergefördert und zur Öffnung der Ansaugeinrichtung, die sich innerhalb der Vorreißwalze befindet, hingezogen. Hier werden die langen Fasern durch die Sägedrahthäkchen der Vorreißwalze eingefangen, während die kleinen Staubkörnchen und die kurzen Fasern in die Ansaugvorrichtung eingesogen werden und schließlich durch den Exhaustor strömen.
  • Ein weiteres Merkmal des älteren deutschen Patents 1135 803 besteht darin, daß zusätzlich zu der zur perforationslosen Vorreißwalze hin gerichteten Ansaugvorrichtung eine zweite Ansaugvorrichtung innerhalb der perforierten Vorreißwalze nahe der übergabestelle des Fasergutes auf den Tambour (4) angeordnet ist, daß sich eine Luftkammer auch unter der perforierten Vorreißwalze befindet, in der unterhalb der Vorreißwalze und in geringem Abstand dazu ein Leitmesser -angeordnet ist, das in an sich bekannter Weise in seiner Winkelstellung zu und in seinem Abstand von der perforierten Vorreißwalze einstellbar ist. Dadurch wird, zwar unter Inkaufnahme eines höheren Aufwandes, eine nochmalige Sichtung des bereits übergeführten Fasergutes erzielt.
  • Zusammengefaßt bestehen folgende Hauptunterschiede zwischen der vorliegenden Erfindung und dem älteren Vorschlag: 1. Die perforierte Vorreißwalze ist zwischen der Zufuhrplatte und dem Tambour angeordnet.
  • 2. Die Ansaugvorrichtung in der Vorreißwalze öffnet sich in Richtung auf den Tambour. Dagegen ist nach dem älteren Vorschlag in der zweiten Walze die Ansaugvorrichtung, wenn nur eine vorhanden ist, zur Krempel hin gerichtet angebracht; sind dort jedoch zwei Ansaugvorrichtungen vorhanden, so ist die eine gleichfalls zur Krempel hin gerichtet.
  • Die Vorteile der Erfindung gegenüber dem älteren Vorschlag lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Bei der vorgeschlagenen Krempel ist es schwer, die richtigen Abstände zwischen den vier Elementen, nämlich dem Zuführtisch, der nicht perforierten Walze, der perforierten Walze und dem Krempelzylinder zu ermitteln. Diese Schwierigkeit wird wesentlich vermindert, wenn nur eine perforierte Vorreißwalze an Stelle der zwei Walzen gemäß dem älteren Vorschlag vorgesehen wird.
  • 2. Die Installation der gesamten Krempel gemäß dem älteren Vorschlag beansprucht einen großen Platz. Dieser wird dadurch vermindert, daß die Anzahl der verwendeten Elemente vermindert wird. 3. Trotz der beiden obenerwähnten strukturellen Vorteile zeigt die Krempel gemäß der Erfindung die gleiche Leistungsfähigkeit beim Abtrennen der krempelfähigen langen Fasern von den nicht krempelfähigen kurzen Fasern und anderen unerwünschten Verunreinigungen.
  • 4. Die Anordnung der einzigen Ansaugöffnung praktisch gegenüber dem Tambour an der angegegebenen Stelle zusammen mit der oberen Abdeckung dient dazu, einen unerwünschten Luftstrom, der durch die Rotation der Vorreißwalze erzeugt wird, davon abzuhalten, daß dieser den Hauptluftstrom, der von dem Lufteinlaß in die Luftkammer fließt, aufrührt. Der Hauptstrom fließt daher sehr turbulenzfrei, wodurch die Abscheideleistung erhöht wird. Da die mit dem Exhaustor verbundene Ansaugöffnung Luft einsaugt, wird der Luftdruck in dem Durchgang zwischen der oberen Abdeckung und dem unteren Teil der Vorreißwalze vermindert, und kein wirbelnder Luftstrom wird gegen den Hauptluftstrom an der Stelle gerichtet, wo die Vorreißwalze diesen Luftstrom trifft.
  • Wie weiter gefunden wurde, kann der Lufteinlaß in der vorderen Wand der Luftkammer eine verstellbare Klappe aufweisen. Durch diese Dämpfungseinrichtung kann die durchströmende Luftmenge reguliert werden, was eine wirkungsvolle Einstellung der Intensität und des Durchmessers des Luftstroms, der von dem Lufteinlaß herkommt, ermöglicht. Eine solche Steuerung ist sehr erwünscht, da das Fasermaterial verschiedene Gewichte und sonstige Eigenschaften haben kann, und da der Anteil und die Art von Fremdkörpern, die sich im Fasermaterial befinden, gleichfalls sehr verschieden sein können, so daß verschiedene Intensitäten und Durchmesser des Luftstroms benötigt werden, um den Vorgang jeweils mit bestem Wirkungsgrad durchzuführen.
  • Wie weiter gefunden wurde, kann die Ansaugvorrichtung in dem Maschinenrahmen innerhalb der Vorreißwalze schwenkbar und feststellbar gelagert sein. Diese Einstellmöglichkeit gestattet eine weitere Einstellung der Intensität, des Durchmessers, der Richtung und der Länge des Luftstroms, damit er auf beste Weise die Abscheideleistung bei den verschiedensten Materialien, die der Krempel zugeführt werden und die die verschiedensten Fremdkörper enthalten können, vollbringt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Abstützung für die Vorreißwalze zwei axial ausgefluchtete Wellen aufweisen, die axial zu dem perforierten Zylinder der Vorreißwalze gelagert sind, wobei der perforierte Zylinder auf einer Antriebswelle und der Saugkasten auf der anderen Welle gelagert ist, die als stationäre Welle ausgebildet ist, die auf der einen Seite einen einstellbaren und feststellbaren Handgriff aufweist, wodurch die Lage des Saugkastens innerhalb des perforierten Zylinders variiert werden kann. Auch diese Maßnahme gestattet wieder eine zusätzliche Einstellmöglichkeit zur Anpassung der Maschine an die verschiedensten Betriebsverhältnisse, um jeweils durch ein verhältnismäßig leichtes Ausprobieren den besten Wirkungsgrad zu erzielen.
  • Schließlich kann erfindungsgemäß -vorgesehen sein, daß die Enden des perforierten Zylinders beidseits in hohle Lagerzapfen übergehen und daß die Ansaugvorrichtung eine Mulde bildet, deren Enden in rohrförmige Ansätze übergehen, die in den hohlen Lagerzapfen des perforierten Zylinders drehbar und feststellbar gelagert sind. Hierbei handelt es sich um eine konstruktiv ganz besonders gelungene Weiterbildung des Erfindungsgedankens, der sich durch seine Symmetrie auszeichnet, wodurch für eine besonders gleichmäßige Krempelwirkung gesorgt wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch die wesentlichen Teile eines Ausführungsbeispiels nach der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-II der F i g. 1, F i g. 3 eine Ansicht von rechts der Einrichtung nach der F i g. 2, F i g. 4 einen Schnitt durch die wesentlichen Teile eines anderen Ausführungsbeispiels gemäß der Erfindung und F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig.4.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Karde weist die Vorreißwalze A auf, die angrenzend an eine Zuführplatte 1 angeordnet ist, an deren oberem Ende sich eine Speisewalze 2 befindet. An der anderen Seite der Vorreißwalze A gegenüber der Zuführplatte 1 ist ein Tambour 4 angeordnet, und zwar derart, daß er mit seiner Umfangsfläche benachbart zu derjenigen der Vorreißwalze A rotiert. Oberhalb des Tambours, dessen Umfangsfläche mit Sägedrahthäkchen besetzt ist, laufen Deckelstäbchen 5 um, deren Umfangsflächen auf ähnliche Weise mit Sägedrahthäkchen 5 a besetzt sind, und der Tambour 4 sowie die Deckelstäbchen 5 sind in bezug aufeinander derart angeordnet, daß sie sich fast berühren.
  • Die Karde gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine Vorreißwalze A mit einem Sägedrahtbesatz 3 a und mit Perforationen 3 b auf, die sich über ihre ganze Umfangsfläche erstrecken, sowie einen perforierten Zylinder 3, innerhalb dessen ein Saugkasten 6 angeordnet ist. Eine obere Einkapselung 7 überdeckt den oberen Teil der Vorreißwalze A sowie auch einen Teil des Tambours 4, der an die Vorreißwalze A angrenzt. Wenigstens der untere Teil der Vorreißwalze A ragt in eine Luftkammer 8 hinein, welche mit Ausnahme eines Lufteinlasses 9, der das Einströmen von Luft gestattet, von außen praktisch vollständig durch vier Wände abgeschlossen ist. Der Saugkasten 6 erstreckt sich über die ganze Weite des perforierten Zylinders 3, und seine Ansaugvorrichtung 6 a öffnet sich dicht zu seinem inneren Umfang hin. Der Ansaugkasten steht andererseits mit einem Exhaustor 11 in Verbindung.
  • Wo die Vorreißwalze A in die Luftkammer 8 hineinragt, sind ein oder mehrere Leitmesser 12 angeordnet, die von der Umfangsfläche der Vorreißwalze A einen Abstand einhalten, der ausreicht, daß die Fasern hindurch können, wobei aber andererseits das oder die Leitmesser so nahe wie möglich an der Vorreißwalze A angeordnet sein sollten. Die Ansaugvorrichtung 6a des Saugkastens 6 öffnet sich an einer günstigen Stelle zwischen dem Punkt, wo die Vorreißwalze A und der Tambour 4 am dichtesten zusammenkommen und dem Leitmesser 12 oder etwas oberhalb dieses Punktes, wo die Vorreißwalze A und der Tambour 4 am dichtesten zusammenkommen. Die F i g. 2 bzw. 3 stellen den Saugkasten der Vorreißwalze A sowie als Beispiel eine Einrichtung zur Einstellung der Lage der Öffnung der Ansaugvorrichtung 6a des Saugkastens 6 innerhalb der Vorreißwalze dar.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 2 und 3 stehen die beiden anderen Enden der Ansaugvorrichtung 6a, welche auf einen Teil der inneren Umfangfläche des perforierten Zylinders 3 gerichtet sind, mit einem rohrförmigen Saugkasten 6 in Verbindung, dessen andere Seite wieder zu Kanälen 10, 10 hin offen ist. Die Kanäle 10,10 auf beiden Seiten des perforierten Zylinders 3 vereinigen sich und bilden eine Leitung 10', welche mit einem Exhaustor 11 in Verbindung steht. Dementsprechend wird die Luft, welche in die Ansaugvorrichtung 6a des Saugkastens 6 durch die zahlreichen Perforationen 3 b des perforierten Zylinders 3 hindurchgesogen wurde, weiterhin mittels des Exhaustors 11 über die Saugkästen 6, 6, die Leitungen 10,10 und die Leitung 10' abgesogen.
  • Der Saugkasten 6 sitzt auf einer stationären Welle 20, an welcher ein Handgriff 21 befestigt ist. Wie in F i g. 3 dargestellt, ist der Handgriff 21 in seinem mittleren Teil breit ausgebildet und weist dort einen gekrümmten Schlitz 22 auf. Bei Betätigung des Handgriffes 21 wird die Welle 20 gedreht, und damit wird die Ansaugvorrichtung 6a des Saugkastens 6, welcher auf der Welle 20 sitzt, in die gewünschte Lage gebracht, worauf eine Mutter 22 b, die auf einem Bolzen 22a sitzt, welcher sich durch den gekrümmten Schlitz 22 des Handgriffes 21 hindurch erstreckt, angezogen wird. Damit kann die Ansaugvorrichtung 6a des Saugkastens 6 mittels Betätigung des Handgriffes 21 in jede gewünschte Lage gebracht werden.
  • Der perforierte Zylinder 3 wird von den radialen Armen 24, 25 getragen, wobei der radiale Arm 24 drehbar auf der zuvor erwähnten stationären Welle 20 gelagert ist, während der radiale Arm 25 fest mit einer Antriebswelle 23 unter Zwischenschaltung einer Nabe 26 in Verbindung steht, Wenn daher die Antriebswelle 23 mit Hilfe eines geeigneten, nicht dargestellten Antriebs in Umdrehung versetzt wird, dann wird der perforierte Zylinder 30 unabhängig von der stationären Welle 20 gedreht. Andererseits kann die Ansaugvorrichtung 6a des Saugkastens 6 in jede gewünschte Lage, unabhängig von der Drehung des perforierten Zylinders 3, durch Betätigung der stationären Welle mit Hilfe des Handgriffes 21 eingestellt werden.
  • Wenn die in F i g. 1 und 2 dargestellte Karde in Betrieb ist, wird mit Hilfe des Exhaustors 11 ein Luftstrom, der in derselben Richtung, die die rotierende Umfangsfläche der Vorreißwalze A an der betreffenden Stelle hat, verläuft, in der Luftkammer 8 unterhalb der Vorreißwalze A erzeugt, welcher Luftstrom sich vom Lufteinlaß 9 in Richtung zur Ansaugvorrichtung 6a des Saugkastens 6 bewegt und schließlich vom Exhaustor 11 abgesogen wird. Ein größerer Teil der Fasern des Fasergutes, das die Zuführrolle 2 zugeführt hat, wird durch den Sägedrahtbesatz 3 a der Vorreißwalze A aufgefangen und darauf weiterbefördert, während der Staub, Saatkörner und andere Fremdkörper, wenn sie schwer genug sind, von den Fasern durch die starke Zentrifugalkraft der Vorreißwalze A oder durch die Schwerkraft abgeschieden werden und auf den Boden der Luftkammer 8 fallen. Andererseits werden Bestandteile, die klein sind und ein geringfügiges Gewicht haben und kurze Fasern, die nicht so ohne weiteres durch den Sägedrahtbesatz 3 a eingefangen worden sind, sowie auch ein Teil der langen Fasern, während sie sich in dem Luftstrom bewegen, der unterhalb der Unterseite der Vorreißwalze vorbeistreicht, in derselben Richtung gefördert, in welcher die Vorreißwalze A rotiert, und die spinnbaren Fasern zwischen den Fasern und Fremdkörpern, die durch den Sägedrahtbesatz 3 a vermöge der Saugwirkung des Saugkastens 6 an der Stelle eingefangen werden, auf die die Ansaugvorrichtung 6a gerichtet ist, kommen mit den spinnbaren Fasern, welche auf dem Sägedrahtbesatz von Anfang an gefördert wurden, zusammen und werden auf den Tambour 4 an derjenigen Stelle übergeführt, wo die Vorreißwalze A und der Tambour 4 am nächsten aneinanderkommen. Andererseits werden die kleinen Fremdbestandteile und kurzen Fasern, die durch den Luftstrom mitgerissen werden, in den Saugkasten 6 eingesogen, wobei sie durch die Perforationen 3 b hindurchtreten, ohne diese zu verstopfen, und strömen anschließend mit durch den Exhaustor.
  • Um den Luftstrom regulieren zu können, ist es vorteilhaft, ein Dämpfungsmittel, z. B. eine verstellbare Klappe 13, in dem Lufteinlaß 9 der Luftkammer 8 vorzusehen. Zusätzlich kann, um den Luftstrom, der an der Unterseite der Vorreißwalze A erzeugt wird, zu stabilisieren, die vordere Wand 8a der Luftkammer 8 möglichst weit nach vorn, z. B. etwa unter dem vorderen Ende der Zufuhrplatte 1, vorgesehen sein. Da gemäß der vorliegenden Erfindung die Reinigung der Fasern an zwei Stellen durchgeführt wird, nämlich unter der Vorreißwalze A und ferner an der Ansaugvorrichtung 6a des Saugkastens 6, ist nicht nur die Reinigungswirkung sehe gut, sondern auch dank der gewissen Stützung, die der Luftstrom gibt, ist der Verlust an spinnbaren Fasern, d. h. langen Fasern, gering. Daher kann die Vorreißwalze A bei Verwendung einer Karde gemäß Erfindung in einer höheren Geschwindigkeit umlaufen, als es bei den üblichen Maschinen der Fall ist. Ferner kann der Wirkungsgrad der Karde weitgehend verbessert werden.
  • F i g. 4 und 5 stellen ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dar, bei welchem die Ansaugvorrichtung anders ausgebildet und auf eine andere Stelle gerichtet ist, als bei dem in den F i g. 1 bis 3 geschilderten Ausführungsbeispiel. In F i g. 4 und 5 sind die Teile, die denen der Ausführungsbeispiele nach Fig. 1 bis 3 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet worden. Die Karde gemäß diesem Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von derjenigen nach F i g. 1 bis 3 dadurch, daß die öffnung 40 a der Ansaugvorrichtung 40 auf eine Stelle gerichtet ist, die wesentlich weiter oberhalb derjenigen Stelle liegt, wo die Vorreißwalze A und der Tambour 4 am nächsten zusammenkommen, und dadurch, daß die Ansaugvorrichtung 40 die Gestalt einer Rohrleitung von großem Durchmesser hat, die an ihren beiden Enden in dem perforierten Zylinder 3 abgestützt ist.
  • Wie in F i g. 5 dargestellt, sind die beiden Enden des perforierten Zylinders 3 in dem Maschinenrahmen 50 mittels der Kugellager 51 gelagert. Eine Riemenscheibe 52 ist an dem einen Ende des perforierten Zylinders 3 befestigt, und bei Antrieb dieser Riemenscheibe 52 über einen Treibriemen wird der Zylinder gedreht. Die Enden der Ansaugvorrichtung 40 sind in den Enden des perforierten Zylinders 3 gelagert. An dem einen Ende der Ansaugvorrichtung 40, das ein wenig über das Ende des perforierten Zylinders 3 hinausragt, ist ein Handgriff 53 angebracht. Mittels dieses Handgriffes 53 kann die Ansaugvorrichtung um den Bereich eines kleinen Winkels gedreht werden. Der Stift 55, der am Handgriff 53 befestigt ist, erstreckt sich gleitbar durch einen gekrümmten Schlitz 54 hindurch, der sich in einer Platte 57 befindet, die mit dem Rahmen in Verbindung steht. Durch Anziehen der Mutter 56, die auf den Stift 55 aufgeschraubt ist, kann der Handgriff 53 in der günstigsten Lage innerhalb des Bereichs des Schlitzes 54 festgestellt werden.
  • Wenn die Karde in Betrieb ist, dann wird genau so wie bei der Karde gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 3 ein Luftstrom unterhalb der Vorreißwalze A erzeugt, der, von dem Lufteinlaß 9 in der vorderen Wand 8 a der Luftkammer 8 ausgehend, zu demjenigen Teil der Karde hin gerichtet ist, wo die Vorreißwalze A und der Tambour 4 am nächsten aneinanderkommen, und die relativ schweren Fremdkörper, die sich innerhalb des Fasergutes befinden, durchbrechen diese Luftstromschicht und fallen in der Luftkammer 8 zu Boden. Im Gegensatz dazu werden die relativ leichten Teilchen, die in dem Fasergut enthalten sind, wie z. B. kleine Staubkörnchen, kurze Fasern oder auch spinnbare Fasern, zusammen mit dem Luftstrom weiterbefördert, und während nur die spinnbaren Fasern durch den Sägedrahtbesatz 3 a entweder der Vorreißwalze A oder des Tambors 4 aufgenommen werden, werden diese Teile sehr dicht aneinanderliegend zum Tambour hingefördert, die kleinen Staubkörnchen und die kurzen Fasern dazwischen werden jedoch, ohne daß sie von dem Sägedrahtbesatz 3 a eingefangen werden, innerhalb des Luftstroms weiterbefördert und in die Ansaugvorrichtung 40 hineingesogen, gehen durch die Perforationen 3 b hindurch und gelangen dann wieder durch den Exhaustor 11.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Karde mit einer einzigen Vorreißwalze, deren perforierte Oberfläche mit einem Sägedrahtbeschlag besetzt ist, wobei in der Vorreißwalze eine Ansaugvorrichtung sich befindet, d a -durch gekennzeichnet, daß oberhalb der Vorreißwalze (A) und des Tambours (4) und in einem geringfügigen Abstand davon eine obere Einkapselung (7) angeordnet ist, ferner daß unterhalb der Vorreißwalze (A) eine Luftkammer (8) mit einem Lufteinlaß (9) in ihrer vorderen Wand (8a) angeordnet ist, weiter daß sich in der Luftkammer (8) unterhalb der Vorreißwalze (A) in geringem Abstand zu letzterer ein an sich bekanntes Leitmesser (12) befindet und schließlich, daß die Öffnung der Ansaugvorrichtung (6a bzw. 40) auf eine Stelle richtbar ist, die zwischen dem Leitmesser (12) und oberhalb der übergabestelle des Fasergutes an dem Tambour (4) liegt.
  2. 2. Karde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lufteinlaß (9) in der vorderen Wand (8 a) der Luftkammer (8) eine verstellbare Klappe (13) aufweist. 3. Karde nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugvorrichtung (6a) in dem Maschinenrahmen innerhalb der Vorreißwalze (A) schwenkbar und feststellbar gelagert ist. 4. Karde nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung (24, 25) für die Vorreißwalze (A) zwei axial ausgefluchtete Wellen (23 und 20) aufweist, die axial zu dem perforierten Zylinder (3) der Vorreißwalze (A) gelagert sind, wobei der perforierte Zylinder (3) auf einer Antriebswelle (23) und der Saugkasten (6) auf der anderen Welle (20) gelagert ist, die als stationäre Welle (20) ausgebildet ist und auf der einen Seite einen einstellbaren und feststellbaren Handgriff (21) aufweist.
  3. 3. Karde nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des perforierten Zylinders (3) beidseits in hohle Lagerzapfen übergehen, und daß die Ansaugvorrichtung (40) eine Mulde bildet, deren Enden in rohrförmige Ansätze übergehen, die in den hohlen Lagerzapfen des perforierten Zylinders (3) drehbar und feststellbar gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 791339. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1135 803.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB791339A (en) * 1955-02-11 1958-02-26 Ling Wei Tsing Improvements relating to carding-engines
DE1135803B (de) * 1959-04-30 1962-08-30 Daiwa Spinning Co Ltd Karde

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