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DE1261983B - Vorrichtung zur Abdichtung und Kuehlung von Giessrohrgelenken - Google Patents

Vorrichtung zur Abdichtung und Kuehlung von Giessrohrgelenken

Info

Publication number
DE1261983B
DE1261983B DEC38481A DEC0038481A DE1261983B DE 1261983 B DE1261983 B DE 1261983B DE C38481 A DEC38481 A DE C38481A DE C0038481 A DEC0038481 A DE C0038481A DE 1261983 B DE1261983 B DE 1261983B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
joint
sealing
pipe joints
pouring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC38481A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Beguin
Marcel Landrault
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DURALUMIN
Compagnie Generale du Duralumin et du Cuivre SA
Original Assignee
DURALUMIN
Compagnie Generale du Duralumin et du Cuivre SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DURALUMIN, Compagnie Generale du Duralumin et du Cuivre SA filed Critical DURALUMIN
Publication of DE1261983B publication Critical patent/DE1261983B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/10Supplying or treating molten metal
    • B22D11/103Distributing the molten metal, e.g. using runners, floats, distributors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B22d
Deutsche Kl.: 31 b2- 35/04
Nummer: 1261983
Aktenzeichen: C 38481VI a/31 b2
Anmeldetag: 14. März 1966
Auslegetag: 29. Februar 1968
Bei der Herstellung von zur Weiterverarbeitung geeigneten Halbzeugen aus oxydierbaren Metallen und Legierungen hoher Güte nach dem kontinuierlichen oder halbkontinuierlichen Gießverfahren ist es wichtig, die Fallhöhe des Metalls beim Füllen der die Kokille(n) beschickenden Gießrinne möglichst zu verringern. Eine zu große Fallhöhe ruft beim Einfließen der Schmelze Wirbelbildung hervor, wodurch Oxydation des Metalls und Bildung von Schlacke gefördert werden, die in die gegossenen Halbzeuge eindringen und unerwünschte Einschlüsse bilden kann.
Das gebräuchlichste Verfahren zur Verringerung der Fallhöhe des Metalls besteht darin, den Gießofen um eine durch das Ende seiner Gießschnauze gehende Achse zu kippen, so daß man sie sehr nahe der Gießrinne vorsehen kann.
Die F i g. 1 der Zeichnung veranschaulicht dieses Verfahren. Der Ofenl aus feuerfesten Wänden ist mit einer Gießschnauze 2 ausgestattet; um die Gießrinne 3 zu füllen, kippt man den Ofen um die Achse 4 am Ende der Gießschnauze. Wie in der Figur dargestellt, geht die Achse durch das Oberteil eines der Gießschnauze und der Gießrinne gemeinsamen Gestells 5. Eine solche Anordnung ist zufriedenstellend, solange die Durchsatzmenge verhältnismäßig gering ist; bei einer großen Durchsatzmenge entspricht sie jedoch nicht den Anforderungen.
Zur Lösung dieses Problems bei größeren Durchsatzmengen wurde von verschiedenen Erfindern vorgeschlagen, den Abstich des Ofens mittels einer Gießschnauze vorzunehmen, die mit der die Kokillen beschickenden Gießrinne über ein Kniegelenk verbunden ist.
Eine solche Anordnung im Aufriß und in Draufsieht zeigen die F i g. 2 bzw. 3 der Zeichnung.
Die Gießschnauze 12 des Ofens 11 ist mit der Gießrinne 13 über einen Bogen 16 verbunden, der mittels der Kniegelenkverbindung 17 seitlich an der Gießschnauze befestigt ist; ferner ist eine Schraubzwinge 18 vorgesehen. Die Achse des Gelenks und der Schraubzwinge bilden die Kippachse 14 des Ofens. Die Gießrinne 13 beschickt die Kokillen 15.
Sofern die Gießschnauze ein geeignetes Profil aufweist und die Gießrinne waagerecht vorgesehen ist, gestattet diese Anordnung, das Metall des Ofens und das in die Gießrinne fließende Metall dank seiner Schwerkraft bei einem beliebigen Kippwinkel auf fast derselben Höhe zu halten.
Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Gelenkverbindung Undichtigkeiten aufweisen kann, insbesondere wenn es sich um große DurchVorrichtung zur Abdichtung und Kühlung
von Gießrohrgelenken
Anmelder:
Compagnie Generale du Duralumin et du Cuivre, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Leinweber
und Dipl.-Ing. H. Zimmermann, Patentanwälte,
8000 München 2, Rosental 7
Als Erfinder benannt:
Jean Beguin,
Marcel Landrault, Issoire, Puy-de-Dome
(Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 26. März 1965 (10 891)
satzmengen handelt und die kippbare Einheit aus Gießschnauze und Gießrinne große Abmessungen besitzt. Diese Undichtigkeiten ergeben sich aus den Temperaturunterschieden der einzelnen Bereiche der Verbindung, wodurch unterschiedliche Erweiterungen und Verformungen entstehen, die eine genaue Einpassung der Reibflächen der Verbindung verhindern.
Die vorliegende Erfindung behebt diesen Nachteil ohne Änderung der oben beschriebenen Anordnung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die die Dichtigkeit von aneinanderstoßenden Gelenken, z. B. von Kniegelenkverbindungen, beim Gießen von Metallen oder anderen flüssigen oder zähflüssigen Erzeugnissen hoher Temperatur gewährleistet, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens aus einer hohlen Muffe besteht, die das Gelenk mit seinem Verbindungsstück umgibt und durch die eine Kühlflüssigkeit hindurchfließt.
Zum besseren Verständnis der Einzelheiten der Erfindung folgt weiter unten eine Beschreibung, die sich auf ein Anwendungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung an einem Ofen mit Gießschnauze bezieht, die mittels eines Kniegelenks mit Verbindungsstück, wie in der Zeichnung dargestellt, mit einer Gießrinne verbunden ist. In dieser Zeichnung ist
809 510/274
Fig. 4 eine Draufsicht des Vorderteils des Ofens mit Gießschnauze und Gießstutzen,
F i g. 5 ein Schnitt entsprechend der Ebene V-V der F i g. 4,
F i g. 6 eine Vorderansicht einer Muffe mit umlaufender Kühlflüssigkeit,
F i g. 7 ein Schnitt entsprechend der Ebene VII-VII der F i g. 6,
F i g. 8 ein Grundriß d§r Gießanlage fü.r eine Anzahl von Kokillen, die mit der erfihdungsgemäßen Vorrichtung ausgerüstet ist.
Wie in den F i g. 4 und 5 dargestellt, ist der Ofen 21 mit der eine seitliche Öffnung 23 aufweisenden Gießschnauze 22 über ein Verbindungsstück 26 besitzendes Kniegelenk 25 mit dem Bogen 24 verbunden. Die Gießrinne 28 ist auf dem Ende des Bogens 24 mittels eines Keils. 27 befestigt. Das Gelenk wird mit Hilfe der an der Wand «des Ofens, angebrachten Schraubzwinge 34 festgeklemmt. Die Achse der Sehraubzwinge ist die Kippachse des Ofens.
Erfindungsgemäß umgibt eine hohle. Muffe, 29 das Kniegelenk. Diese Muffe ist meistens ein selbständiges Teil, das ziemlich eng das Gelenk umschließt; es könnte jedoch ebenso mit einem Teil des Kniestücks auf der Seite der Gießschnauze oder des Bogens. fest verbunden sein.
Durch diese Muffe fließt ein Kühlmittel, das. eine Flüssigkeit (z, B. Wasser- gd.e.r Ql), gin Gag oddr ein durch Zerstäubung eines, Ggsjs und giuer Flüssigkeit erzeugter Nebel sein kann.
In den F i g. 6 und 7 ist die Zufuhr der Flüssigkeit mit 30 und der Abfluß mit 31 bezeichnet.
Die Muffe ist im Innern mit einem ebenen Flansch 32 versehen, der — wie F i gt 5 zeigt — die Zentrierung der Muffe gewährleistet und ebenfalls, die Dichtigkeit erhöht.
Vorzugsweise ist die Muffe bei 33 geschlitzt, damit ihr Sitz sich elastisch einstellen läßt und Verklemmung dureh abwechselndes Ausdehnen und Zusammenziehen verhindert wird.
Die erfindungsgemäß ge.kühlte Muffe begrenzt und gleicht die Temperatur der das Gelenk bildenden Teile im Bereich des Verbindungsstücks aus und verringert somit Dehnungsunterschiede. Außerdem bewirkt sie die sofortige Erstarrung des Metalls, das gegebenenfalls in das Verbindungsstück eindringt und verhindert dadurch Undichtigkeiten nach außen. Lediglich als Anwendungsbeispiel der Erfindung zeigt Fig. 8 eine Anlage für kontinuierliches Gießen von Walzplatten aus Aluminium oder Aluminiumlegierung. Die Gießschnauze des Ofens weist ein doppeltes Kniegelenk auf, und mittels der beiden Gießrinnen 34 kann der Ofen ein Dutzend Kokillen 35 bei einer Durchsatzleistung γοη 30 bis 40 t/Std. beschicken. Jedes Kniegelerik 36 ist mit einer erfindungsgemäßen Kühlmuffe 37 ausgestattet, und selbst bei großer Durchsatzmenge ermöglicht die Aplage ein genügend ruhiges Einfließen des Metalls, so daß die es schützende Alumin-Haut nicht zerspringt; dank der gekühlten. Muffen entweicht praktisch kein Metall In die Verbindungsstücke.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wurde besonders für die Anwendung an Gießschnauzen beschrieben; selbstverständlich kann sie für alle Rohrleitungen Verwendung finden, die flüssiges Metall oder heißes Schmelzgut transportieren und ein bewegliches Gelenk aufweisen, das abzudichten ist.
Je nach den Fertigungserfordernissen und der Art und Durehsatzmenge des gegossenen Metalls kann die Kühlung eines Gelenks entweder durch mehrere Muffen, eine mehrstufige Kühlmuffe oder eine mit Rippen zur schnelleren Abführung der Wärme nach außen versehenen Muffe erhöht werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Abdichtung und Kühlung von Gießrohrgelenken, z. B. Kniegelenkverbindungen, die beim Gießen von Metallen oder anderen flüssigen oder zähflüssigen Erzeugnissen hoher Temperatur Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, daß sie. mindestens aus einer hohlen Muffe (29) besteht, die das Gelenk (25) mit seinem Verbindungsstück (26) umschließt und durch die ein Kühlmittel hindurchfließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (29) ein selbständiges Teil darstellt und das Gelenk (2S) eng umschließt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (29) mit einem Teil des Gelenks (2S) fest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (29) radial geschlitzt (33) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (29) im Innern ihres Mittelteils mit einem ebenen Flansch (32) versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich um eine Mehrfachmuffe handelt, die mehrere Kühlstufen aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 510/274 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEC38481A 1965-03-26 1966-03-14 Vorrichtung zur Abdichtung und Kuehlung von Giessrohrgelenken Pending DE1261983B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR10891A FR1445510A (fr) 1965-03-26 1965-03-26 Dispositif d'étanchéité, notamment pour la coulée des métaux et alliages

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1261983B true DE1261983B (de) 1968-02-29

Family

ID=8575001

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC38481A Pending DE1261983B (de) 1965-03-26 1966-03-14 Vorrichtung zur Abdichtung und Kuehlung von Giessrohrgelenken

Country Status (7)

Country Link
BE (1) BE678004A (de)
DE (1) DE1261983B (de)
ES (1) ES323175A1 (de)
FR (1) FR1445510A (de)
GB (1) GB1115112A (de)
LU (1) LU50713A1 (de)
NL (1) NL152473B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0072041A3 (en) * 1981-06-05 1984-03-28 Hoogovens Groep B.V. Connection arrangement for a spout and an immersion nozzle, both of refractory material
DE3616157A1 (de) * 1986-05-14 1987-11-19 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Rinnensystem zur zuleitung von fluessigem metall in einen ofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5442128U (de) * 1977-08-31 1979-03-22

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Also Published As

Publication number Publication date
BE678004A (de) 1966-09-19
ES323175A1 (es) 1966-12-01
GB1115112A (en) 1968-05-29
NL6603714A (de) 1966-09-27
LU50713A1 (de) 1967-09-21
FR1445510A (fr) 1966-07-15
NL152473B (nl) 1977-03-15

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