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DE1261978B - Verfahren zum Herstellen von Faeden aus regenerierter Zellulose - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Faeden aus regenerierter Zellulose

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Publication number
DE1261978B
DE1261978B DET20881A DET0020881A DE1261978B DE 1261978 B DE1261978 B DE 1261978B DE T20881 A DET20881 A DE T20881A DE T0020881 A DET0020881 A DE T0020881A DE 1261978 B DE1261978 B DE 1261978B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bath
viscose
threads
spinning
cellulose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET20881A
Other languages
English (en)
Inventor
Takeo Koyasu
Masatomo Kusunose
Yasuo Saji
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Teijin Ltd
Original Assignee
Toho Rayon Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toho Rayon Co Ltd filed Critical Toho Rayon Co Ltd
Publication of DE1261978B publication Critical patent/DE1261978B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F2/00Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
    • D01F2/06Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from viscose
    • D01F2/08Composition of the spinning solution or the bath
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S264/00Plastic and nonmetallic article shaping or treating: processes
    • Y10S264/27Process of spinning viscose where viscose has high degree of polymerization

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
DOIf
Deutsche KL: 29 b - 3/20
1261 978
T 20881IV c/29 b
3. Oktober 1961
29. Februar 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Fäden aus regenerierter Zellulose durch Verspinnen von Viskose in einem Bad, das Schwefelsäure, 50 bis 150 g/l Natriumsulfat und 1 bis 10 g/l Formaldehyd enthält, und Verstrecken der entstandenen Fäden in mindestens einem weiteren Bad.
Beim Herstellen von Fäden aus regenerierter Zellulose ist es bekannt, Viskose in einem einfachen Säurebad zu verspinnen (»The New Rayons«, Man-Made-Textiles, September 1960). In derartigen Fäden kristallisieren die Zellulosemoleküle ohne Orientierung. Das nachfolgende Verstrecken der Fäden führt zwar zu einem Ausrichten kristalliner Bereiche, jedoch wird kaum mehr als eine Teilorientierung der Moleküle erreicht, da die Fäden nicht beliebig stark verstrickt werden dürfen, wenn Fadenbruch vermieden werden soll. Im Ergebnis entstehen so Fäden mit kristallinen und amorphen Bereichen, also mit unzureichenden Festigkeitseigenschaften. Um diese Nachteile zu vermeiden hat man bereits versucht, die Kristallisation bzw. Rekristallisation der Zellulosemoleküle in dem Regenerat zu verstärken, um dadurch die Qualität der Fäden zu verbessern. Zu diesem Zweck wird eine Abnahme der Konzentration der Zellulose in der Viskose vermieden, welche wiederum ein Verspinnen sehr zäher Viskose erforderlich macht. Daher wurden bereits verschiedene Verfahren zum Verspinnen verhältnismäßig zäher Viskose eingeführt. Nach einem Verfahren wird ein Koagulieren von Zellulosexanthat dadurch bewirkt, daß eine Viskoselösung in einem Bad versponnen wird, welches Salze oder schwache Säuren enthält. Die koagulierteri Fäden werden dann verstreckt bevor Regeneration bzw. Rekristallisation eintritt. Auf diese Weise erfolgt im Zuge des Verstreckens eine weitgehende Orientierung der Zellulosemoleküle in praktisch allen Bereichen der Fäden, was im Ergebnis zu einer feinkristallinen Struktur der Fäden führt. Derartig hergestellte Fäden besitzen daher verbesserte Festigkeitseigenschaften bei reduzierter Quellfähigkeit. Dennoch befriedigen auch die nach dem letztbeschriebenen Verfahren hergestellten Fäden hinsichtlich ihrer Festigkeit, Widerstandsfähigkeit und verminderten Quellfähigkeit nicht.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren anzugeben, nach dem Fäden aus regenerierter Zellulose durch Verspinnen von Viskose in einem Bad hergestellt werden können, welche sich durch besonders hohe Festigkeit und Widerstandsfähigkeit Alkalien gegenüber auszeichnen, die darüber hinaus nicht leicht quellen.
Verfahren zum Herstellen von Fäden aus
regenerierter Zellulose
Anmelder:
Toho Rayon Kabushiki Kaisha, Tokio
Vertreter:
Dr. W. Andrejewski, Patentanwalt,
4300 Essen, Kettwiger Str. 36
Als Erfinder benannt:
Masatomo Kusunose,
Yasuo Saji,
Takeo Koyasu,
Kitajima-machi, Itano-gun (Japan)
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 4. Oktober 1960 (40 195),
vom 9. Juni 1961 (20 539)
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art dadurch, daß man eine Viskose mit einer Kugelfallviskosität von 50 bis 400 s, vorzugsweise mehr als 100 s, deren prozentualer Alkaligehalt zwischen dem 0,5- und 0,9fachen des Zellulosegehalts liegt und deren Salzindex mindestens 9 beträgt, auf 45 bis 660C erhitzt und unmittelbar im Anschluß daran in das Spinnbad ausspinnt, dessen Temperatur man wenigstens 200C niedriger hält als die Viskosetemperatur. Das Verspinnen und Verstrecken erfolgt vorzugsweise in zwei Bädern, wobei allerdings, falls erforderlich, auch drei oder noch mehr Bäder verwendet werden können. Da die Viskose in dem zweiten Bad unter verhältnismäßig hoher Temperatur gestreckt wird, besteht die Möglichkeit, mit einer ausreichend hohen Zugspannung zu arbeiten, um eine gute kristalline Struktur und ein hohes Ausmaß an Ausrichtung der Moleküle zu erhalten. Insbesondere wenn die Viskosität der Viskose ansteigt, wird der gegenseitige Zusammenhalt der Zellulosemoleküle in der Viskose sehr stark. Wird eine derartige Viskose in ein Spinnbad von relativ niedriger Temperatur eingebracht und dort der Einwirkung von Formaldehyd ausgesetzt, so beeinträchtigt der starke Zusammenhalt der Moleküle in der Viskose das Formaldehyd in seiner Wirkungsfähigkeit. Um daher
809 510/322
eine einwandfreie Wirkung des Formaldehyds zu erreichen, und zwar unter Verwendung eines relativ kühlen Spinnbades für die zähe Viskose, wird die Temperatur der Viskose unmittelbar vor dem Eintritt in das Spinnbad erhöht im Vergleich zu der Temperatur des Bades. Das hat zur Folge, daß insbesondere bei einer Behandlung von Viskose mit relativ hohem Polymerisationsgrad regenerierte Fasern mit ausgezeichneten Eigenschaften entstehen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren Fäden aus regenerierter Zellulose durch Verspinnen von Viskose in einem Bad herstellen lassen, welche sich durch besonders hohe Festigkeit, und zwar Trockenfestigkeit, Naßfestigkeit und Knotenfestigkeit, auszeichnen. Auch die Widerstandsfähigkeit Alkalien gegenüber ist bei den nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Fäden besonders gut, gleichgültig ob sich diese im trockenen oder nassen Zustand befinden. Endlich haben die Fäden die vorteilhafte Eigenschaft geringer Quellfähigkeit.
Weitere durch die Erfindung erreichte Vorteile sind den folgenden Beispielen zu entnehmen.
Beispiel 1
25
Alkalizellulose wurde auf die übliche Weise aus Holzzellstoff hergestellt, kurze Zeit vorgereift und dann unter Zusatz von 50% Schwefelkohlenstoff, bezogen auf das Gewicht der Zellulose, zu Xanthat verarbeitet. Daraus wurde eine Viskose hergestellt, die 7% Zellulose und 4,5% Alkali enthielt. Diese Viskose wurde alsdann filtriert und entlüftet, wobei die Temperatur so niedrig wie möglich während der ganzen Behandlungsdauer von der Xanthogenierung bis zum Verspinnen gehalten wurde. Die Viskose von einer Kugelfallviskosität von 218 s und einem Salzindex von 15 wurde in eine Spinnlösung ausgesponnen, welche 100 g/l Natriumsulfat, 65 g/l Schwefelsäure und 5 g/l Formaldehyd enthielt, wobei die Temperatur 303C betrug und eine Spinndüse mit 2000 Löchern von 0,065 mm Durchmesser verwendet wurde. Unmittelbar vor dem Verspinnen wurde die Viskose durch einen Wärmeaustauscher geleitet, der durch Heißwasser erhitzt wurde und eine Rohrgruppe zwischen einer gekrümmten Spinnleitung und einem Kerzenfilter besaß, wobei die Temperatur der Viskose am Ausgang der Spinndüse auf 65 0C gehalten wurde.
Diese ausgesponnenen Fäden wurden in einem schwach sauren zweiten Bad von 900C um 180% gestreckt, sodann aufgewickelt, geschnitten, gereinigt wie üblich.
Technischer Fortschritt
Die Eigenschaften des so erhaltenen Produktes sind unter e in der nachstehenden Tabelle dargestellt.
Bei einem Ausspinnen von Viskose ohne Erhitzung in einem durchaus gleichartigen Verfahren war eine Streckung um mehr als 120% im zweiten Bad unmöglich. Die sich ergebenden Eigenschaften waren im wesentlichen die gleichen wie bei den gleichartig gesponnenen (c), aber ohne Zusatz von Formaldehyd wie in Spalte a dargestellt. Andererseits ergab sich durch Weiterführung des Reifeprozesses der Viskose zu einem Salzindex 7 eine deutliche Verschlechterung, wie in Spalte b dargestellt. Die Qualität der Fäden, die unter gleichen Voraussetzungen wie unter e, jedoch ohne Zusatz von Formaldehyd (d) versponnen wurden, war wesentlich geringer als die nach dem Verfahren unter e versponnenen Fasern.
Tabelle I
Salzindex der Viskose 15
Formaldehyd im Spinnbad (g/l) .... 0
Temperatur der Viskose an der
Spinndüse (0C) 15
Titer (den) 1,25
Reißfestigkeit (g/den) trocken 3,37
naß 2,14
Knotenfestigkeit (g/den) 1,54
Dehnung (%) trocken 8,2
feucht 9,5
Quellung (%) 84
Erforderliche Belastung für 5%ige Dehnung im feuchten Zustand (g/den) 0,96
Beispiel 2
Alkalizellulose wurde nach dem üblichen Verfahren aus Holzzellstoff hergestellt, kurze Zeit vorgereift und dann unter Zusatz von 38% Schwefelkohlenstoff, bezogen auf das Gewicht der Zellulose, zu Xanthat verarbeitet. Daraus wurde eine Viskose hergestellt, die 8% Zellulose und 5% Alkali enthielt. Verfahren
Kontrolle Konirolle
1,25
2,38
1,42
1,03
115 0,42
15
5
15
1,25
3,35
1,98
1,72
7,6
7,4
85
0,75
15
0
60
1,25
3,73
2,58
1,40
8,1
9,8
0,90
Erfindungsgemäß
15
5
60
1,25
5,02
3,60
1,74
6,8
6,1
61
2,85
65 Diese Viskose wurde filtriert und entlüftet, wobei die Temperatur vom Lösen bis zum Verspinnen so niedrig wie möglich gehalten wurde. Die Viskose mit einer Kugelfallviskosität von 108 s, einem Salzindex 14 wurde in ein Spinnbad ausgespohnen, welches 90 g/l Natriumsulfat, 75 g/l Schwefelsäure, 15 g/l Zinksulfat und 7 g/l Formaldehyd enthielt, eine Temperatur von 32° C hatte, während eine
Spinndüse mit 4000 Loch von einem Durchmesser von 0,06 mm benutzt wurde. Direkt vor der Spinndüse wurde die Viskose auf 63 0C ähnlich wie im Beispiel 1 erhitzt. Die ausgesponnenen Fasern wurden dann durch ein schwach saures zweites Bad von 923C bei einer Streckung um 218% gezogen und aufgewickelt. Die Fäden wurden alsdann geschnitten und wie üblich gereinigt.
Technischer Fortschritt
Die Resultate sind aus Spalte c ersichtlich. Spalte a zeigt die Resultate beim Verspinnen in einem durchaus gleichartigen Spinnbad, bei welchem jedoch 250 g/l Natriumsulfat und 95 g/l Schwefelsäure vorgesehen waren.
Tabelle II
Natriumsulfat im
Spinnbad (g/l)
Viskosetemperatur an der
Spinndüse (CC)
Titer (den)
Reißfestigkeit trocken
(g/den) naß ..
Knotenfestigkeit (g/den)
Dehnung (%) trocken
naß ..
Quellung (%)
Belastung (g/den)
erforderlich für eine
5%ige Dehnung feucht
Verfahren
a '' b
Kontrolle
250
63
1,0
3,38
2,26
1.41
7.3
9,2
98
0,48
90
19
1.0
3,92
2,36
1.65
6.8
7.2
72
0,96
Erlindiingsgemäß
90
63
1,0
5,05
3,64
1,67
5,4
5,4
61
2,72
Beispiel 3
Alkalizellulose wurde auf übliche Weise aus Holzzellstoff hergestellt, kurze Zeit vorgereift und dann unter Zusatz von 40% Schwefelkohlenstoff, bezogen auf das Gewicht der Zellulose, zu Xanthat verarbeitet, wobei jedoch bei Beginn der Xanthatbildung weitere 10% Schwefelkohlenstoff, ebenfalls bezogen auf das Gewicht der Zellulose, zugesetzt wurden. Daraus wurde eine Viskose hergestellt, die 7% Zellulose und 4,5% Alkali enthielt. Sie wurde anschließend filtriert und entlüftet sowie schließlich bei einer Kugelfallviskosität von 108 s und einem Salzindex von 18,2 versponnen.
Die Temperatur von der Xanthatbildung bis zum Ausspinnen wurde wiederum so niedrig wie möglich gehalten, und das Ausspinnen erfolgte in ein Spinnbad mit 65 g/l Schwefelsäure, 95 g/l Natriumsulfat und 6 g/l Formaldehyd bei einer Temperatur von 28 0C durch eine Spinndüse mit 4000 Lockern von je 0,06 mm Durchmesser. Die Viskose wurde direkt vor dem Verspinnen durch einen Wärmetauscher auf 56°C erhitzt, bei welchem Heißwasser durch eine Zahnradpumpe an der gekrümmten Spinnleitung entlanggepumpt wird. Die ausgesponnenen Fäden
ίο wurden in einem 2-m-Bad, welches 30 g/l Schwefelsäure und 50 g/l Natriumsulfat von 300C enthielt, um X = 130% gestreckt. Anschließend wurden die Fäden in einem dritten, 1,5 m langen Streckbad, welches 60 g/l Schwefelsäure und 100 g/l Natriumsulfat von 900C enthielt, um Y = 50% gestreckt. Die gesamte Streckung Z im zweiten und dritten Bad ergibt sich aus der Gleichung
Z = X+ Y +
XY
100
= 130
+ 50 +
130 · 50
100
= 245%·
Die Fäden wurden auf der letzten Haspel mit einer Geschwindigkeit von 35 m/min aufgewickelt, anschließend wie üblich geschnitten und gereinigt. In diesem Fall zeigten die Fäden die in der folgenden Tabelle III unter a dargestellten Eigenschaften, während bei:
b) für das zweite und dritte Bad schwachsaure Bäder von 90° C verwendet wurden und im zweiten Bad die Fäden um 180% gestreckt wurden. Eine Streckung im dritten Bade war nicht mehr möglich, und die Fäden wurden nach Durchlaufen des dritten Bades auf der letzten Haspel mit einer Geschwindigkeit von 35 m/min aufgewickelt.
c) für das zweite Bad ein Wasserbad von 30° C und für das dritte Bad das unter a verwendete eingesetzt wurde. Die Streckung im zweiten Bad betrug 80% und im dritten Bad maximal 50%.
d) das zweite und das dritte Bad mit 900C angesetzt wurde und die Fäden im zweiten Bad um 130% und im dritten Bad um maximal 15% gestreckt wurden.
e) für das zweite Bad das gleiche wie unter a und für das dritte Bad eine Temperatur von 30° C gewählt wurde, wobei die Streckung maximal 5% betrug.
0 für das zweite und das dritte die gleichen Bäder wie unter a verwendet wurden, die Streckung im zweiten Bad jedoch 50% und im dritten Bad 110% betrug, so daß sich eine Gesamtstreckung von 215% ergab.
Tabelle III
Titer (den)
Reißfestigkeit (g/den) trocken...
naß
Knotenfestigkeit (g/den)
Dehnung (%) trocken...
naß
Quellwert
Verfahren
1,3
5,40
4,12
1,65
5,9
6,1
1,60
1,3
4,81
3,80
1,38
5,6
5,8
1,63
C d e f
1,3 1,3 1,3 1,3
4,55
3,21
4,35
3,18
4,15
2,86
4,68
3,68
1,34 1,36 1,58 1,48
5,8
6,0
6,5
6,8
7,9
8,2
6,3
6,5
1,68 1,71 1,78 1,68

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Fäden aus regenerierter Zellulose durch Verspinnen von Viskose in einem Bad, das Schwefelsäure, 50 bis 150 g/l Natriumsulfat und 1 bis 10 g/l Formaldehyd enthält, und Verstrecken der entstandenen Fäden in mindestens einem weiteren Bad, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Viskose mit einer Kugelfallviskosität von 50 bis 400 s, deren prozentualer Alkaligehalt zwischen dem 0,5- und 0,9fachen des Zellulosegehaltes liegt und deren Salzindex mindestens 9 beträgt, auf 45 bis 66° C erhitzt und unmittelbar im Anschluß daran in das Spinnbad ausspinnt, dessen Temperatur man wenigstens 200C niedriger hält als die Viskosetemperatur.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Viskose mit einer Kugelfallviskosität von über 100 s verwendet wird.
DET20881A 1960-10-04 1961-10-03 Verfahren zum Herstellen von Faeden aus regenerierter Zellulose Pending DE1261978B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP4019560 1960-10-04
JP2053961 1961-06-09

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Publication Number Publication Date
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ID=26357505

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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US (1) US3107970A (de)
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