DE1261733B - Spanneinrichtung mit Spanndorn fuer gelochte Werkstuecke - Google Patents
Spanneinrichtung mit Spanndorn fuer gelochte WerkstueckeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F23/00—Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
- B23F23/02—Loading, unloading or chucking arrangements for workpieces
- B23F23/06—Chucking arrangements
-
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Description
- Spanneinrichtung mit Spanndorn für gelochte Werkstücke Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Spannen von gelochten Werkstücken auf Werkzeugmaschinen, insbesondere Verzahnungsmaschinen, mit einem verschiebbaren Spanndorn, der an dem Werkstück zugewendeten Ende einen zum Ende abgeschrägten Kopf besitzt, dem sich eine Verjüngung mit einer scharf abgesetzten rechteckigen Schulter anschließt und der mit radial verschiebbaren Verriegelungsstücken in einem Gegenhalter verriegelbar ist.
- Es ist bereits eine Spanneinrichtung dieser Art bekanntgeworden, bei der der Spanndorn mit Hilfe eines Zylinderkolbenpaars von oben her durch die Werkstückbohrung abgesenkt und mit Hilfe eines hydraulischen Motors in eine als Riegel dienende Spannmutter eingeschraubt wird.
- Bekannte hydraulische Spannanker haben den Nachteil, daß sie nicht vollautomatisch arbeiten, sondern daß der Riegel, beispielsweise eine Vorsteckscheibe, von Hand angebracht werden muß. Es gibt bereits eine Spanneinrichtung, bei der der Riegel als geteilte Steckscheibe ausgebildet ist, die automatisch betätigt wird. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß der Innendurchmesser der Steckscheibe nur für einen bestimmten Spannanker oder einen bestimmten Größenbereich der Spannanker paßt. Außerdem sind zum Verriegeln zwei Arbeitsgänge notwendig, nämlich erstens das Absenken des Gegenhalters auf die Werkstückstirnseite und zweitens das Zusammenrücken der Steckscheibenhälften.
- Es ist auch eine Spanneinrichtung für Werkstücke an Zahnradfräsmaschinen mit einem Spanndorn bekannt, der am Ende mit einem Kopf versehen ist, dem sich eine Verjüngung mit einer schräg abgesetzten Schulter anschließt. In die Verjüngung werden Spannbacken radial eingeführt, die sich einerseits axial an dem Gegenhalter abstützen und andererseits gegen die schräge Schulter drücken und dadurch mittels des Spanndorns das Werkstück zwischen der Unterlage und dem Gegenhalter zusammenspannt. Diese Vorrichtung besitzt für den ganzen Spannvorgang drei Antriebe nämlich je ein Antrieb zur Bewegung des Spanndorns, für die Bewegung des Gegenhalters und für die radiale Bewegung der Spannbacken.
- Aufgabe der Erfindung ist, eine einfache und betriebssichere Spanneinrichtung zu schaffen, die hohen Spanndrücken gewachsen ist. Es soll auch ein besonderes Antriebsmittel im Gegenhalter vermieden werden, damit keine entsprechenden Zuführungsleitungen notwendig sind.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Riegel mit Hilfe je eines an den Riegeln und dem Gegenhalter angeordneten Kulissenpaares verschiebbar sind.
- Eine besonders einfach zu montierende und störungsfrei arbeitende Ausführungsform der Erfindung ergibt sich, wenn die Riegel in einem am Gegenhalter befestigten Führungskopf radial geführt und das eine Element der Kulissenpaare mit dem Führungskopf fest verbunden ist.
- Empfehlenswert ist eine solche Ausgestaltung der Erfindung, daß die einen Elemente des Kulissenpaares in einem Ring zusammengefaßt sind, der mit einer nachgiebigen Kraft, beispielsweise Federn, im Sinn des Auseinanderdrückens von Gegenhalter und Werkstück belastet ist.
- Für Wälzfräsmaschinen ist die Einrichtung nach der Erfindung besonders geeignet, wenn der Führungskopf an einer drehbar gelagerten Pinole des Gegenhalters gelagert ist.
- Die Erfindung ist mit den F i g. 1 und 2 erläutert.
- F i g. 1 zeigt eine Vorrichtung nach der Erfindung in einer Anfangsphase des Spannvorganges; F i g. 2 zeigt die gleiche Vorrichtung in der Endphase.
- In F i g. 1 ist das zu spannende Werkstück, ein Zahnrad od. dgl., mit 1 bezeichnet. In dem gezeigten Beispiel werden zwei Werkstücke 1 a und 1 b gleichzeitig gespannt, was aber nicht Bedingung ist. Das Werkstück oder die Werkstücke liegen auf einer Werkstückauflage 2, die an der Stirnfläche der Arbeitsspindel 3 befestigt ist. Die Werkstücke werden mit einem Spannanker 4 zentriert und endgültig gespannt. Hierzu muß der Spannanker auf der der Arbeitsspindel abgewendeten Seite verriegelt werden, wozu erfindungsgemäß folgende Vorrichtung vorgesehen ist. Am Gegenhalter 5 der Maschine, der in bekannter Weise auf- und absenkbar ist, oder an der im Gegenhalter drehbar gelagerten Pinole 6 ist stirnseitig auf der dem Werkstück abgekehrten Seite ein Führungskopf 7 befestigt, der mit einigen radial gerichteten Führungen 8 versehen ist. In diesen Führungen, die prismatisch oder anders geformt sein können, sind Riegel 9 geführt. Diese sind jeweils mit zur Bewegungsrichtung des Gegenhalters geneigten Schlitzen 10 versehen, die erfindungsgemäß ein Element des Kulissenpaares darstellen. Das andere Element dieses Paares wird von einem Stift 11 od. dgl. gebildet. Die Stifte 11 sind über Halter 12 mit einem Ring 13 verbunden, der in dem Führungskopf längsverschiebbar gelagert ist. Er wird mit Federn 14 in Richtung des Werkstücks, also fort vom Gegenhalter gedrückt. Der Hub des Ringes 13 wird durch einen Spannring 15 od. dgl. begrenzt. Eine Schutzhülse 16 schützt die vorher genannten Führungen vor Verunreinigungen.
- Die Arbeitsweise ist folgende: Vor dem Spannen ist der Gegenhalter 5 ganz nach oben gefahren. Der Spannanker 4 ist nach unten zurückgezogen. Die Werkstücke 1 werden auf die Unterlage 2 gelegt. Der Spannanker wird dann nach oben gefahren, so daß sein Kopf 17 über den Werkstücken steht. Sodann wird der Gegenhalter 5 abgesenkt, bis sich der Ring 13 auf das Werkstück setzt und der Kopf des Spannankers in der Pinole 6 zentriert ist. Diesen Zustand zeigt F i g. 1. Das Zentrieren des Kopfes des Spannankers ist zwar vorteilhaft, jedoch für die Erfindung nicht Bedingung, sondern es kann auch mit einer Spitze oder anders oder überhaupt nicht zentriert werden. Die Riegel 9 sind in diesem Zustand nach außen zurückgezogen. Wird der Gegenhalter jetzt weiterabgesenkt, dann bewegen sich die Stifte 11 relativ zu den Schlitzen 10 und schieben dabei die Riegel 9 nach innen, bis die Spannfläche 18 des Führungskopfes 7 auf dem Werkstück 1 a aufsitzt. Die Stifte 11 sind dabei etwa in ihrer obersten Endlage und die Riegel 9 in ihren innersten Endlagen angekommen. Jetzt wird der Spannanker abgesenkt, sein Kopf 17 setzt sich auf die Riegel und preßt über diese den Führungskopf 7 auf die Werkstücke, die so endgültig gespannt werden. Diesen Zustand zeigt F i g. 2. Das Ausspannen geht in umgekehrter Reihenfolge sinngemäß vonstatten. Die Betätigung des Spannankers kann hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch, im letzten Fall beispielsweise mit einem Elektromotor angetrieben, vor sich gehen.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Spannen von gelochten Werkstücken auf Werkzeugmaschinen, insbesondere Verzahnungsmaschinen, mit einem verschiebbaren Spanndorn, der an dem dem Werkstück zugewendeten Ende einen zum Ende abgeschrägten Kopf besitzt, dem sich eine Verjüngung mit einer scharf abgesetzten rechteckigen Schulter anschließt und der mit radial verschiebbaren Verriegelungsstücken in einem Gegenhalter verriegelbar ist, dadurch gekennzeichn e t, daß die Riegel (9) mit Hilfe je eines an den Riegeln. und dem Gegenhalter (5) angeordneten Kulissenpaares (10,11) verschiebbar sind.
- 2. Spanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel (9) in einem am Gegenhalter (5) befestigten Führungskopf (7) radial geführt und daß das- eine Element (11) der Kulissenpaare mit dem Führungskopf (7) fest verbunden ist.
- 3. Spanneinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dxß die einen Elemente (11) des Kulissenpaares in einem Ring (13) zusammengefaßt sind, der mit Federn od. dgl. (14), im Sinn des Auseinanderdrückens von Gegenhalter und Werkstück belastet ist.
- 4. Spanneinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß - der Führungskopf an einer drehbar gelagerten Pinole (6) des Gegenhalters gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1035 450; deutsche Auslegeschriften Nr. 1140 795, 1146726.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH54309A DE1261733B (de) | 1964-11-14 | 1964-11-14 | Spanneinrichtung mit Spanndorn fuer gelochte Werkstuecke |
| GB41115/65A GB1075699A (en) | 1964-11-14 | 1965-09-28 | Improvements in and relating to clamping devices for machine tools |
| US503158A US3354781A (en) | 1964-11-14 | 1965-10-23 | Apparatus for clamping gears and the like |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH54309A DE1261733B (de) | 1964-11-14 | 1964-11-14 | Spanneinrichtung mit Spanndorn fuer gelochte Werkstuecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1261733B true DE1261733B (de) | 1968-02-22 |
Family
ID=7158644
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH54309A Pending DE1261733B (de) | 1964-11-14 | 1964-11-14 | Spanneinrichtung mit Spanndorn fuer gelochte Werkstuecke |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3354781A (de) |
| DE (1) | DE1261733B (de) |
| GB (1) | GB1075699A (de) |
Families Citing this family (1)
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Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE1035450B (de) * | 1954-11-29 | 1958-07-31 | Staehely Rudolf Maschf | Spannvorrichtung fuer Werkstuecke auf Zahnradfraesmaschinen |
| DE1140795B (de) * | 1957-09-13 | 1962-12-06 | Pfauter Fa Hermann | Selbsttaetige Verriegelungseinrichtung fuer Verzahnmaschinen nach Art einer Steckscheibe |
| DE1146726B (de) * | 1958-11-21 | 1963-04-04 | Engrenages Minerva S A | Aufspannvorrichtung fuer mit einer Bohrung versehene, aussen zu verzahnende oder spanabhebend zu bearbeitende Werkstuecke, insbesondere fuer Zahnradfraesmaschinen |
-
1964
- 1964-11-14 DE DEH54309A patent/DE1261733B/de active Pending
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1965
- 1965-09-28 GB GB41115/65A patent/GB1075699A/en not_active Expired
- 1965-10-23 US US503158A patent/US3354781A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
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